Umschwung im Anlageverhalten von CFD-Investoren | Kontenanzahl steigt weiter, aber Zahl der Transaktionen nimmt ab
Frankfurt, 15. Dezember 2009. Im dritten Quartal 2009 hat sich unter den Investoren in Contracts for Difference (CFDs) eine Verschiebung hin zu konservativeren, weniger risikofreudigen Anlegergruppen gezeigt. Diese Entwicklung macht sich im Einsatz eines geringeren Hebels und eines längeren Anlagezeitraums bemerkbar. Entsprechend lag die Zahl der Transaktionen nach einer Erhebung des Research Center for Financial Studies der Steinbeis Hochschule Berlin im Auftrag des CFD Verbands im dritten Quartal 2009 bei 4,2 Millionen und damit um 15 Prozent geringer als im Vorjahresvergleich. Auch beim gehandelten Volumen war aufgrund des geänderten Anlageverhaltens ein Rückgang zu verzeichnen, auf 100,3 Milliarden Euro von 127,5 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Beim Rückgang des gehandelten Volumens im abgelaufenen Quartal spielt darüber hinaus auch der Rückgang der Aktienindizes im Vorjahresvergleich eine Rolle.
Positiv hat sich dagegen weiter die Zahl der CFD-Konten in Deutschland entwickelt. Sie lag im September 2009 bei 42.316, das entspricht einer Steigerung von 29,7 Prozent gegenüber dem Ende des dritten Quartals 2008. Damit wird die Einschätzung bestätigt, dass die Verbreitung von Contracts von Difference (CFDs) in Deutschland grundsätzlich zunimmt. Der Rückgang bei der Anzahl von Transaktionen und gehandeltem Volumen ist somit auf ein geändertes Anlageverhalten einer weiter steigenden Zahl von CFD-Investoren zurückzuführen.
Umschwung im Anlageverhalten von CFD-Investoren | Kontenanzahl steigt weiter, aber Zahl der Transaktionen nimmt ab
© Contracts for Difference Verband e.V. © Steinbeis Research Center for Financial Services 2009
Pressemeldung:
091215_CFD_Verband_Zahlen_Q3.pdf
Kennzahlen:
091214_CFDs_Kennzahlen_Q3_2009.pdf