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Empfehlenswerter Spread/Roundturn-Kosten im FX-Handel

Geschrieben

Ich finde es ja nicht schlimm, wenn manche Firmen in Offshore-Ländern beheimatet sind. Steuertechnisch gesehen macht es oft Sinn für diese Firmen.

Aber ich würde doch nie (mehr) ein Konto bei einem solchen Broker eröffnen. Außer ECN kommt mir nichts mehr in die Tüte. Spreads von 3-4 Pips in EurUsd. Verrückt! 100 Trades und man hat locker und 100-200$ zuviel bezahlt! Bei einem Mini-Account. Plus Slippage die meisten, obwohl sie im FX nicht geben sollte kommt noch dazu. Gebühren sollten nicht höher als 40$ pro gehandelter Mio. sein, eher um die 20$.

Featured Replies

Geschrieben
Ich finde es ja nicht schlimm, wenn manche Firmen in Offshore-Ländern beheimatet sind. Steuertechnisch gesehen macht es oft Sinn für diese Firmen.

 

Möglicherweise, aber wie es mit der Rechtssicherheit, der Sicherung der Einlagen für die Kunden und auch für die Regulierung aussieht ist eine andere Frage!

 

 

Gebühren sollten nicht höher als 40$ pro gehandelter Mio. sein, eher um die 20$.

 

 

Sorry, aber LOOOOL; wenn du 40 zahlst bist du ein Opfer, 20 ist die oberste Grenze, selbst im Retailbereich geht das schon günstiger.

Geschrieben

ich habe mir mal erlaubt, aus den beiden Beiträgen ein eigenes Thema zu machen, da ich denke das es viele User interessiert, was aktive Händler als empfehlenswerte Kosten beim Trading einschätzen würden.

 

Würde mich freuen, wenn man das weiter vertiefen könnte.

Geschrieben

Empfehlenswert ist NULL Kosten, nur hast du im Retailberich meines Wissens keine Chancen das zu bekommen.

 

Im Instibereich gibt es tatsächlich NULL Kosten, auf EBS gibt es unterschiedliche Kommissionen für Taker und Maker, Taker = Marketorder zahlen, Maker = Limit im Buch handeln kostenlos.

 

Das ist zwart schön und gut, aber um über EBS handeln zu können braucht es einen heftigen finanziellen Background, ausserdem ist das gar nicht mehr so State of Art wie teils angenommen wird, einfach deswegen, weil EBS EURUSD nur auf 4 Nachkomastellen taxt, somit Spread 1 Pip und das ist schon viel.

 

Eine Etage tiefer bieten einige grosse FX Banken (Deutsche, Barclays, JP, SG etc.) elektronische Plattformen an, das ist zwar grundsätzlich ein Marketmakermodell, allerdings mit sehr engen Spreads und ohne Kommissionen, da gehen teils grosse Sizes mit sehr engen Spreads, zB 20 Mio EURUSD mit 0,6 Pips (nicht immer, der Spread und die Sizes variieren je nach Marktlage). Allerdings ist der Spass für Privattrader auch nicht so einfach zu erreichen, meist sind da die Mindestkaiptalanforderungen im Bereich von USD 1 Mio angesiedelt, Margin 3%, bei sehr grossen Transaktionen auch mehr Margin möglich.

 

Noch eine Etage tiefer spielen die diversen professionellen Currenex Geschichten (Marex Financial, London Capital Group etc.), da gehen im EURUSD teils bis zu 10 Mio EURUSD mit 0,4 bis 0,6 Pips, Kommissionen sehr volumensabhängig, bei entsprechendem Umsatz (und Verhandlungsgeschick und/oder Beziehungen) geht es auch für 10 (und sogar ein bisschen darunter, allerdings sicher nicht bei der Kontoeröffnung, da muss schon hefitg Umsatz gemacht werden, dann kann man nachverhandeln). Mindestkaptaerfodernis bei beiden genannten Anbietern meines Wissens USD 100k, als Privattrader muss man den HNWI* Status haben, Papier ist allerdings geduldig.

 

Noch einen Level tiefer (was die "Einstiegshürden" betrifft") ist Dukascopy, Interactivebrokers, Alpari Direct, MB Trading etc, die Konditionen dort kann man auf den Webpages nachlesen.

 

Bewusst ausgelassen habe ich diverse ECNs wie FXCM, IG Markets, GFT Pro, Man Global FX etc., die sind meines Erachtens wesentlich zu teuer.

 

*HNWI = High Net Worth Individual, damit sind Personen gemeint, deren Nettovermögen (ohne selbst genutzte Immobilie) min. 1 Mio USD beträgt

 

HTH

Geschrieben
Ich nutze IB, aber die günstigsten sind das auch nicht.

ic.arrow.right.png Für FX: 0.2 Basispunkte (ein Basispunkt ist 0.0001), also 0.00002 Basispunkte für einen Halfturn. Roundturn also 0.4 Pips. Mindestkommission 2,50 $.

 

 

Finde ich nicht so schlimm (von der Mindestkommission bei sehr kleinen Sizes abgesehen), wenn man 1 Mio EURUSD handelt, dann sind das USD 40 an Kommissionen.

 

Wenn man mit 10 handelt, dann zahlt man USD 10/Mio USD/ HT, das sind dann bei 1 Mio EURUSD auch RT Kosten von USD 27,2, das ist aber nicht so einfach zu bekommen, bei IAB bekommt man das ohne besondere Auflagen.

Geschrieben
  • Autor

@goso

Naja wenn ich bis 40$ sage, dann sind vorallem Kleinanleger angesprochen die sonst bei Forex.com sind und 3-4 Pips spread im EURUSD haben und mit 40$ wesentlich besser dran sind. Natürlich hat man LCG 18$, aber da will man auch als Mindesteinlage 25.000$ haben. Wenn Du 10.000.000$ hast bekommst Du bei Dukascopy 5$ per Mio.

Es kommt halt immer drauf an wieviel Geld man zu übrig hat.

Der durchschnitts Retailbroker läßt aufgrund von Gebühren die meisten Trader überhaupt nicht Profitabel werden. Und da ist man mit bis 40$, wenn das Restpaket (Service, Plattform, Charting) stimmt gut aufgehoben. Ist meine Meinung.

 

goso wie ist IB von der Ausführung usw.? Habe jetzt nicht soviel gutes von IB gehört. Dukascopy finde ich sehr gut.

Geschrieben

Ich handle nicht über Interactivebrokers, aber ich kenne ein paar Leute, die das tun, und das sind Leute, die durchaus auch andere ECNs kennen, und die sind alle zufrieden.

 

Bei Dukascopy stört mich die fehlende Einlagensicherung und auch die vollkommene Nichtregulierung, ausserdem ist die Liquidität im ersten Rang im Buch enden wollend, ich habe mir die Plattform schon mehrmals live angesehen, mehr als 5 Mio EURUSD mit 0,5 Pips Spread habe ich da nur sehr selten gesehen, bei 20 Mio ist der Spread kumuliert meist mehr als 1 Pip, da helfen auch geringe Fees nichts mehr. Und ganz ehrlich, bevor ich die von dir erwähnten USD 10 Mio zu Dukascopy überweise lasse ich mich zwangspsychiatrieren, diese Summe würde ich an keinen reinen Broker überweisen, solche Beträge zahlt man nicht als Cash auf einen Account, sondern hinterlegt bestenfalls Triple A gov Bonds.

 

Zum Retailmarkt: Wer 3-4 Pips für EURUSD in den normalen Handelszeiten zahlt, dem ist ohnehin nicht zu helfen, da sollten nicht mehr als 2 Pips zu zahlen sein, und das ist auch der Bereich, der in der Zwischenzeit üblich geworden ist.

 

Ob höhrere Spreads der einzige Grund sind warum viele Trader es nicht schaffen wage ich zu bezweifeln, als ich mit FX begonnen habe waren 3 Pips im EURUSD das Minimum, beim Cable waren 4 Pips schon das absolute Minimum, und trotzdem habe ich Geld verdient, ich konnte zwar manche Trades, die ich heute mache, nicht machen -zumindest nicht sinnvoll- aber dann muss ich eben meine Strategie anpassen.

 

Ach ja, bei der LCG geht auch was unter 18, aber nicht mit dem Minimumaccoutsize und nur bei entsprechendem Volumen, und damit meine ich mindestens 100 Mio am Tag rund machen.

 

Das ist vielleicht der grösste Unterschied zwischen Future und FX Markt, bei Futurebrokern kann man auch schon mit überschaubarem Kapital einigermassen brauchbare Kondititonen bekommen, im FX Markt gilt noch immer: "Size matters".

Geschrieben

Ich nutze IB und bin soweit zufrieden, was das Gesamtpaket betrifft. Klar gibt es kleine Nervigkeiten (man weiß nie genau wieviel Geld man exakt zum jetzigen Zeitpunkt hat, keine Tickdownload-Unterstützung, enge Limitierungen bei >=M1-Historydownloads etc. ), aber insgesamt bieten die doch einen guten Kompromiss zwischen Service, Gebühren und Ausführungen.

Allerdings sollte man schon ein Handelsprogramm eines Drittanbieters (zB Ninjatrader o.ä.) nutzen, mit der TWS von IB komme ich zumindest nicht so zurecht.

Orderausführungen waren bisher so wie von mir geplant.

  • 3 Wochen später...
Geschrieben
  • Autor

Wollte mal sagen das Dukascopy jetzt den Weg für Kleinanleger frei gemacht hat. Min. Kontogröße 1.000$ und min Handelsgröße auch 1.000$! Was ich sehr gut finde, da es für mich einer der besten Plattformen für den Diskretionärenhandel ist die ich kenne.

Vorher war min. Kontogröße 5.000$ und min. Handelsgröße 50.000$!

Geschrieben
Vor einigen Jahren ging es bei DC ab 50k USD los, jetzt frag ich mich bloss ob das permanenten Runterschrauben der Mindestkapitalerfordernis erfolgt weil DC so sozial ist oder weil das Geschäftsmodell bei den Leuten, die die alten Erfordernisse erfüllen konnten, nicht ankommt, sollte Zweiteres zutreffen sollte man vielleicht über das WARUM nachdenken.
Geschrieben
  • Autor

Oder weil man mehr Kunden haben will. Oder weil viele MM durchführen wollten und es bei min 1Lot nicht möglich war!?

oder weil die die genügend Geld haben nicht einen min. Spread von 0,5 pip haben wollen und in 0,5 pip schritten.

Geschrieben

Oder aber weil es nach wie vor keine staatliche Regulierung gibt!

 

DC hat den Antrag auf Erteilung einer Banklizenz -Voraussetzung nach neuer Regelung für FX Broker und Marketmaker- am 31.3.2009 gestellt, bis heute -fast ein Jahr später- ist die Lizenz noch immer nicht erteilt.

 

Und wenn ich auf der DC HP die SWFX Quotes Table betrachte, dann sehe ich aktuell sehr selten 0,5 Pips Spread im EURUSD, wenn ich da noch Commissions dazurechne -nehmen wir als Beispiel 38 an, dann bin ich bei aktuellem EURUSD Kurs bei Transaktionskosten von 38*1,3480*2 = 102,448, das ist knapp über 1 Pip, macht unterm Strich 2 Pip.

Geschrieben
  • Autor
Je nach Handelsgröße und Tradinghäufigkeit finde ich es aber noch in Ordnung, da ich die Plattform sehr gut finde. Schöne Pivotlinien, alle gemachten Trades werden in der Plattform angezeigt und man kann aus/im Chart handeln. Wenn ich das gleiche will muß ich meistens noch Plattformgebühren von 50$ bei anderen Broker zahlen.

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