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Heyho Community

Geschrieben

So ich sag dann auch mal Hallo.

 

Zunächst etwas zu meiner Person. Bin 25 und gerade Promotionsstudent der Mathematik und suche eine Nebenbeschäftigung.

Mit Trading habe ich noch nicht soo viele Erfahrungen.

Hab halt früher mal Aktien gekauft und die Jahre gehalten ohne Sinn und Verstand.

Bis ich dann in der Finanzkrise Deutsche Bank Aktien gekauft hab und damit meinen ersten größeren (für meine finanziellen Verhältnisse sehr großen) Gewinn gemacht habe (Immerhin 125% in 15 Monaten).

Danach kamen noch gelegentlich Zertifikate und Optionsscheine.

 

Zuletzt hab ich die Bücher von Voigt (Markttechnik) und die Technische Analyse von Murphy gelesen.

Dabei hab ich festgestellt, dass ich mit den Zertifikaten in meinem finanziellen Spielraum eigentlich kein sinnvolles Moneymanagement und Stop-Loss-System aufbauen kann. Die Kosten fressen einfach einen zu großen Anteil auf (comdirect und flatex) und ich hab so eigentlich kein vernünftiges Chance-Risiko-Verhältnis.

 

Jetzt wäre meine ersten Frage, sofern es Sinn macht sie hier zu stellen (ansonsten eröffne ich gerne noch einen 2. Thread):

Ab welchem Kapital kann man sinnvoll Traden (Hätte ich 10000 Euro oder mehr Tradingkapital würde ich die Frage nicht stellen)? Was tradet man wenn man niedrig Gebühren bei niedrigem Kapital haben möchte? CFDs? Forex? Was ganz anderes? Gar nichts? Bei welchem Broker macht man das am besten?

(Leider waren schon all meine Suchanfragen aufgebraucht :))

Ist ja auch gut möglich dass ich hier derzeit einfach noch falsch bin :)

 

Aufmerksam geworden auf dieses Forum bin ich da ich nach Handelssystemen gesucht habe.

Ein Ziel von mir wäre halt für mich ein reprodzuierbares Handelssystem zu entwickeln und mich dabei vom Computer unterstützen zu lassen. So hätte ich auch eine schöne Nebenbeschäftigung die etwas mit Mathematik zu tun hat :)

Und hier scheint es ja gerade auch im letzten Bereich viele Interessante Anregungen und Diskussionen zu geben

Featured Replies

Geschrieben
Zunächst etwas zu meiner Person. Bin 25 und gerade Promotionsstudent der Mathematik und suche eine Nebenbeschäftigung.

 

Da sag ich mal ein ganz erfreutes "Servus", jetzt sind wir Mathematiker bei Tom-Next bald keine Minderheit mehr ;)

 

Jetzt wäre meine ersten Frage, sofern es Sinn macht sie hier zu stellen (ansonsten eröffne ich gerne noch einen 2. Thread):

Ab welchem Kapital kann man sinnvoll Traden (Hätte ich 10000 Euro oder mehr Tradingkapital würde ich die Frage nicht stellen)?

Die eigentliche Frage sollte eher lauten: was bedeutet sinnvoll? Um eine Strategie zu testen, die eigene Psyche zu erforschen oder um davon leben zu können?

Einfach um mit wenig Risiko ins Trading reinzuschnuppern ist FX bei einem Cent-Broker sicher eine gute Wahl. Da kannst ab ein paar Dollar das Konto eröffnen und handelst dann mit Cent als wären es Dollars (Sprich bei 10 Dollar Einzahlung kannst du mit 1000 DollarCent handeln) Dadurch kann man einfach Strategien testen oder sich einfach mit dem Handeln an sich vertraut machen und riskiert nicht gleich ein Jahresgehalt ;)

 

Was tradet man wenn man niedrig Gebühren bei niedrigem Kapital haben möchte? CFDs? Forex?
niedrig ist relativ. CFDs und FX haben in dem Sinn ja keine Gebühren sondern normalerweise nur den Spread den du eben zahlst. Und der ist im "Ottonormalverbraucher"-Bereich recht unabhängig vom Kapital. Günstiger wirds erst wenn du um größere Beträge zockst.

 

Bei welchem Broker macht man das am besten?

ich würd zum Anfang vielleicht einen Centbroker vorschlagen (auf die Schnelle fallen mir MasterForex und LiteForex ein, irgendwo gabs hier mal nen Thread dazu....) Sind zwar alles MarketMaker, aber mit kleinem Kapital gibts eh nix anderes und zum lernen wie der Hase läuft reichts alle mal. Wird dann eh nur leichter wenn man mit den "richtigen Jungs" spielt ;)

 

Ist ja auch gut möglich dass ich hier derzeit einfach noch falsch bin :)

Das glaub ich nicht, du bist sicher richtig ;)

 

Und noch ein bissl Eigenwerbung: wenn du auch am Wochenende zocken willst ganz ohne Kaptialeinsatz, kannst ja mal bei Kiwee vorbeischauen ;)

Geschrieben
  • Autor

Naja vom Trading leben, das dauert noch bzw. weiss ich noch gar nicht ob ich das will.

Aber wenn ich nen Zuverdienst hab ist das ja auch nicht schlecht :)

 

Nun ja eigentlich suche ich halt wirklich etwas wo ich überhaupt anfangen kann mit dem Trading. Daraufhin würde ich dann halt gerne schauen ob ich für mich funktionierende Strategien entwickeln kann und dann evtl auch computerunterstützen Handel betreiben und ein EA implementieren. Idealerweise natürlich mit MQL oder sogar Metatrade.

 

Ich denke als Startkapital sollte ich keine Probleme haben so 250€ aufzutreiben bzw die habe ich problemlos über.

Ich weiss nicht viel aber man muss ja irgendwie mal anfangen :) Damit bleiben dann ja wohl nur die cent accounts, oder?

Das Budget könnte ich auch auf 1000€ ansetzen aber das werde ich dann erst nach September habe da noch ein USA Urlaub ansteht.

 

Bezüglich der Gebühren: Ich hab halt ein bisschen auf godmode-trader.de den cfd broker vergleich bemüht und da fällt doch auf dass viele zumindest auf Aktien eine Komission verlangen oder sogar gebühren pro half turn etc.

Das wäre halt für das obige Budget relativ schlecht :)

 

Hast du den Link von dem Thread mit den cent brokern? Hab leider keine Suchanfrage mehr übrig. Gibts andere Empfehlungen zum Einstieg für mich? Wie sieht das überhaupt rechltich/steuerlich mit einem Konto im Ausland aus?

Bearbeitet von Quickbeam2k1

Geschrieben
Idealerweise natürlich mit MQL oder sogar Metatrade.

 

Das ist dasselbe :o) Also MQl ist die Programmiersprache des Metatraders :news:

 

 

Bezüglich der Gebühren: Ich hab halt ein bisschen auf godmode-trader.de den cfd broker vergleich bemüht und da fällt doch auf dass viele zumindest auf Aktien eine Komission verlangen oder sogar gebühren pro half turn etc.

Das wäre halt für das obige Budget relativ schlecht :)

 

Oh, dafür ist bei MT garantiert der Spread und die requotes höher. Also viel billiger kommst du mit MT nicht weg.

Ob ich bei MT nun 2-3 Pips Spread zahle oder 1 Pip+0,8 Pips Kommissionen im Roundturn ...

 

 

Hast du den Link von dem Thread mit den cent brokern? Hab leider keine Suchanfrage mehr übrig.
Die Namen wurden ja schon genannt. Einfach bei Google suchen Masterforex oder LiteForex :news:

 

 

Wie sieht das überhaupt rechltich/steuerlich mit einem Konto im Ausland aus?

In D (ganz grob) für Geld im Ausland: Nächstes Jahr rechnest du den kompletten Gewinn und Verlust zusammen, hast du Gewinn gemacht unterm Strich, musst du darauf 25 % Abgeltungssteuer bezahlen, sofern der Gewinn höher ist als der Freibetrag (Achtung, Zinsen aufs heimische Sparkonto dazurechnen). Über Steuern macht man sich aber am Anfang am Besten noch keine Platte.

Geschrieben
Naja vom Trading leben, das dauert noch bzw. weiss ich noch gar nicht ob ich das will.

Aber wenn ich nen Zuverdienst hab ist das ja auch nicht schlecht :)

Ich funke ja nur ungern dazwischen, aber dazu will ich nur etwas kurzes bemerken.

 

Man sollte bei soetwas immer aufpassen. Es ist ja allgemein bekannt das es nur 5% aller Marktteilnehmer schaffen langfristig Gewinne zu erzielen. Diese Zahl wird sehr oft genannt. Du hast bestimmt schoneinmal davon gehört.

Hier im CFD Bereich wurde, in diesem Board sogar, schon mal von einer Zahl von 2 langfristigen Gewinnern auf 1000 Marktteilnehmern gesprochen. Das macht in meiner Rechnung nur noch 0,2%.

 

Und vor diesem Hintergrund sollte man sich gut überlegen ob es ausreicht sich ein klitze kleines Bischen mit dem Thema zu beschäftigen oder ob es nicht doch notwendig ist etwas mehr dafür zu tun, eben um eine Person der 5% zu sein.

 

Auch "der kleine Zuverdienst" der dann noch von dauerhafter Natur sein soll hört sich manchmal einfacher an als es ist.

 

Viele Grüße und nen schönen Start ins Wochenende,

Rumpel

Geschrieben
  • Autor

das ist natürlich vollkommen klar.

Ich weiß das der Prozentsatz sehr gering ist. Nur wenn ichs nicht richtig probiere kann ich ja auch nicht sagen ob es etwas für mich ist.

Wie gesagt ich möchte halt als erstes überhaupt mal anfangen und Erfahrungen sammeln. Aber das möchte ich dann auch richtig machen :) Ich werde micht schon intensiv damit beschäftigen. Aber bis ich aus meinem Kapital so viel gemacht habe, dass ich davon leben kann würde eh eine lange Zeit vergehen. Mit 1000 Euro Startkapital würde ich bei 100% im Jahr ja (ohne Steuern) mindestens 6 Jahre brauchen um ein einigermaen vernünftiges Einkommen hinzukriegen.

Wenn es besser läuft und ich merke dass mir das Trading als Lebensinhalt genügt, warum nicht davon leben?

Aber wenn ich es nur interessant finde mit Moderaten gewinnen arbeite kann es doch trotzdem eine sinnvolle Nebenbeschäftigung sein.

Und schwere Aufgaben sind zumindestens schonmal Interessant :)

 

Edit:

Wegen dem Link fragte ich da in dem Thread ja auch sicherlich Kommentare bezüglich der Broker drinnen waren :)

Hatte natürlich auch schon nach gegooglet :) Aber danke für die Mühe

Bearbeitet von Quickbeam2k1

Geschrieben
Aber wenn ich es nur interessant finde mit Moderaten gewinnen arbeite kann es doch trotzdem eine sinnvolle Nebenbeschäftigung sein.

Da passiert glaub ich schon ein erster Denkfehler, bei den 5% sind alle drin die Gewinne machen, auch moderate ;)

Vor allem weil die Börse ja recht einfach skalierbar ist. Also wenn du einmal konstant Gewinne machst ist das schlimmste überstanden (ja klar, emotional wirds nochmal anders ob du mit 1000 Euro handelst oder mit 1 Mio...).

Nur die konstanten Gewinne sind eben so schwer, nämlich schon die kleinen konstanten Gewinne.

 

Aber ich geb dir Recht, wenn du es nicht versuchst weißt du nie obs was für dich ist. Wichtig ist nur überlegt an die Sache ranzugehen und sich vorher informieren bevor man blauäugig ein paar Monatsgehälter an die Wand fährt...

 

 

Wegen dem Link fragte ich da in dem Thread ja auch sicherlich Kommentare bezüglich der Broker drinnen waren :)

 

Mein Fehler, war gar kein Thread sondern das hier : Tutorial zu Minikonten einen Thread zu Masterforex gibts hier

Geschrieben
  • Autor

jo mir ist klar, dass in den 5% auch moderate gewinne enthalten sind.

Nur ist zum Beispiel auch die Mathematik ne schöne Sache und wenn mir das mehr geben würde als Trading könnte man ja trotzdem überlegen das traden nebenbei zu machen also evtl nur abends, nur einen tag die woche, oder auch nur recht langfristig. Und da gibts sicherlich noch viele andere Sachen die auch ihren Reiz haben :)

 

Vielen dank noch für die Links

Bearbeitet von Quickbeam2k1

Geschrieben
Nur ist zum Beispiel auch die Mathematik ne schöne Sache

stimmt ;)

und wenn mir das mehr geben würde als Trading könnte man ja trotzdem überlegen das traden nebenbei zu machen also evtl nur abends, nur einen tag die woche, oder auch nur recht langfristig.

 

Sich damit beschäftigen hat sicher seinen Reiz (tu ich ja auch ;), also zB Handelssysteme entwickeln etc. Wenn man direkt traded (also mit echtem Geld) sollte man sich nur im Klaren sein ob man es macht um Gewinne zu erzielen oder nur weil es einem Spass macht und man sich teils ein bissl die Zeit vertreibt (also als eine Art Casino im Wohnzimmer: es kann sein das man gewinnt, aber eigentlich geht es um den Spass des Zockens).

Im ersten Fall muss man sich im klaren sein das es lange dauert und viel Fleiß und Energie erfordert um überhaupt eine Chance auf Erfolg zu haben.

Im zweiten Fall sollte man nur aufpassen nicht zuviel an einem Tag zu verlieren, ansonsten steht dem Spass nix im Weg ;)

 

Aber solange man sich die Frage nit defintiv beantworten kann oder die 2. Variante nur die Ausrede ist um sich nicht eingestehen zu müssen das man die erste nicht schafft, hat man weder Spass dabei noch Gewinne und dann seh ich wenig Sinn darin (außer man steht auf sowas... :spank: :blink: )

 

Also mein Rat: lies dich in die Thematik ein, schaus dir eine Zeitlang an, und versuch dann für dich die Frage zu beantworten. Und dann kann der Spass losgehen ;)

Geschrieben
  • Autor

wo du es gerade angesprochen hast:

was für literatur ist noch zu empfehlen (gerne auch Englisch)? Voigt ist ja ganz gut für das Verständnis der Psychologie dahinter und die Idee der Innenstäbe ist auch interessant.

Murphy baut ja eigentlich alles auf Indikatoren auf.

Darauf kann man ja sicherlich aufbauen aber mehr Wissen auch aus anderen Perspektiven kann sehr hilfreich sein.

 

Schaut man sich die Bewertungen von Büchern auf Amazon an scheint ja auch viel Mist dabei zu sein :) Ist also schwierig für einen Anfänger zu bewerten was gute Literatur ist.

 

Und ich hab noch gar nicht vielen Dank für die nette Aufnahme und Hilfe gesagt

Geschrieben

Grob gesagt: es gibt keine "Heilige - Gral - Literatur". Am besten ist es, man liest alles was man in die Finger bekommt und sortiert dann aus - man muss ja erstmal einen individuellen Tradingstil finden. Was für den einen gut ist, ist für den anderen Unbrauchbar. Deswegen auch die völlig verschiedenen Meinungen zu den Büchern.

Hier im Forum gibt es eine ic.arrow.right.png Buchsektion, stöber da mal ein bissel, wenn du selber mal was gelesen hast würden wir uns freuen wenn du etwas dazu schreibst.

Geschrieben
  • Autor

danke für den link zur buchsektion, hätte ich auch selber finden können :)

Ich schau mich mal um.

Hab mir schonmal die software von liteforex runtergeladen und werde da dann schlennst möglich nen demo account und nen konto einrichten

Geschrieben
Hab mir schonmal die software von liteforex runtergeladen und werde da dann schlennst möglich nen demo account und nen konto einrichten

 

FYI: Der MetaTrader ist eine whitelabel software (ich glaub man nennts so). Also MetaQuotes entwickelt das Ding und verkauft es an die verschiedenen Broker und die dürfen dann ihr Logo draufpacken und teils kleine Anpassungen machen (keine Stops zu lassen, Symbolparameter etc).

Sprich die Grundfunktionalität des MT ist eigentlich total unabhängig vom Broker. Zum Kennenlernen und entwickeln ist es also recht egal von welchem MT Broker man sich den MT lädt (oder überhaupt gleich direkt von MetaQuotes).

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