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Abschaffung der elektronischen Handelsplattformen

Geschrieben

© www.stockstreet.de

 

Offenbar will die Deutsche Börse in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung nun weitere Maßnahmen als Reaktion auf die Finanzmarktkrise beschließen. Unbestätigten Gerüchten zufolge haben informierte Kreise verlautbaren lassen, dass nun auch der elektronische Computerhandel, entgegen zuvor anders lautender Berichte, vollkommen abgeschafft werden soll. Als Begründung wird angegeben, dass Analysen ergeben hätten, der Handel über elektronische Handelsplattformen sei hauptverantwortlich dafür, dass 2008 / 2009 die Indizes sowie der Handel mit den wenig regulierten CDS und andere Swaps crashartig eingebrochen sind. Das hinge unter anderem damit zusammen, dass durch diese Systeme die Möglichkeit entstehe, in Sekundenbruchteilen zu agieren. So könnten sehr große Verkaufsordern abgewickelt werden, die wiederum neue große Verkaufsorder auslösen.

 

Es ginge darum, solche Kaskadeneffekte in Zukunft zu vermeiden. Als Alternative zum elektronischen Handel (Xetra, OCT, Futures, Devisen, etc) und um den erheblichen Service-Aufwand zu bewerkstelligen, sollen nun in allen großen Städten reichweitenstarke Börsen-Call-Center Agenturen aufgebaut werden. Das würde zudem eine große Anzahl neuer Arbeitsplätze schaffen. Anleger könnten so einfach per Telefon und sogar mobil Aktien, Futures, Optionen und Derivate kaufen und verkaufen. Der Vorteil bestünde darin, dass bei Fast-Markets (Marktsituationen in den viele Aktien gleichzeitig gehandelt werden) die Kapazitätsgrenze der Telefonleitungen als zusätzliches Regulativ fungieren würden. Wenn keiner durchkommt, kann auch keiner neue Verkaufsorder aufgegeben. Das würde Crashs aber auch Übertreibungen eindämmen oder sogar verhindern. Nämlich dann, wenn die Anleger entnervt aufgeben, die Service-Hotline zu erreichen. Ein Modell, welches auch bei vielen anderen Unternehmen seit Jahren mit großem Erfolg getestet wird.

Bestätigung durch Dementi

 

Dass dieses Gerücht genau den Nerv der Regierung traf, wurde dadurch deutlich, dass die Bundesregierung umgehend dementierte. Niemand plane so etwa. Diese Ideen seien eine Erfindung der Medien, war zu hören. Auch wies die Regierung darauf hin, dass eine moderne Wirtschaft ohne computergestützten Handel nicht mehr funktionieren würde. Es ist aber dennoch auffällig, mit welcher Eile sich Regierungssprecher bemühten, den Gerüchten zu widersprechen. Wir wissen natürlich, je energischer ein Dementi, desto häufiger ist es falsch.

 

Die Opposition ihrerseits warf der Bundesregierung telefonisch vor, Deutschland ins börsianische Morsezeitalter zurückwerfen zu wollen und dabei leichtfertig wichtige Standortvorteile unter der Hand zu verspielen. Sie werde in Kürze eine eigene crashunanfällige Handelsplattform vorstellen.

Der eigentliche Hintergrund

 

Unser stockstreet.de Redakteur O. Haase, der trotz intensiver Ostervorbereitungen noch kurz Zeit fand, um sich mit einer Kontaktperson aus der Regierung zu treffen, enthüllte uns den eigentlichen Hintergrund: Es ginge nicht wirklich darum, zukünftige Crashs zu verhindern, vielmehr solle durch die 0900er Nummern, die für Aktienkäufe und -verkäufe den Callcentern vergeben werden, die Staatseinnahmen massiv erhöht werden. Im Gespräch seien Gebühren von 5-10 Euro je Transaktion. Es gehe somit um explodierende Mehreinnahmen von dreistelligen Milliardensummen. Sollte es auch im Devisenhandel zu einer Abschaffung des computergestützten Handels kommen, wären sogar Mehreinnahmen in Billionenhöhe denkbar (allerdings, so O. Haase, wird beim Devisenhandel von Seiten der Opposition auch eine Abwicklung in Bar diskutiert.)

 

Und da ist sie raus die Maus – der Staat hat eine einfache Lösung gefunden, die Staatsverschuldung schnell auf null zu reduzieren.

Wir werden Sie natürlich im weitern Verlauf des Aprils auf dem Laufenden halten!

 

www.stockstreet.de

 

netter Aprilscherz von Jochen Steffens ;-)

Featured Replies

Geschrieben

Ich war drauf und dran mir den Chart von Apple anzugucken (gedanklich shorten^^) Verkaufsstart beim iPad in Gefahr?

 

Es ist die größte Blamage in der Geschichte des Unternehmens: Wie aus gut unterrichteten Kreisen des Elektronikkonzerns Apple am Mittwoch in Cupertino zu erfahren war, muss der Verkaufsstart des iPad wahrscheinlich auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Alle 2,5 Millionen Geräte, die bis Ende Mai nach Schätzung von Analysten verkauft worden wären, müssen noch einmal überprüft werden. Ein Journalist des Wall Street Journals, der vorab ein Gerät testen durfte, brachte das Display zum schmelzen. Lebensgefahr bestand zu keiner Zeit.
Geschrieben
Netter Aprilscherz, genial fand ich auch

 

:blink:

 

"Zum Glück haben wir die alten Fernschreiber behalten, so dass wir auch ohne Internet nicht vom Nachrichtenstrom abgeschnitten sind." Zudem werde es jede halbe Stunde eine Tagesschau-Ausgabe im Fernsehen geben.

 

Man werde die internetfreie Zeit nutzen, um die redaktionseigene Hard- und Software auf den neuesten Stand zu bringen, so Sadrozinski weiter. Sollte der Ausfall des Internets länger andauern, werde man zudem einen Fax-Abrufdienst für Nachrichten starten. Außerdem können in der Zeit die unbeschäftigten Online-Redakteure von tagesschau.de über eine Hotline zu aktuellen Themen befragt werden. Nutzer des T-Online-Dienstes der Deutschen Telekom können zudem eine Textversion der tagesschau.de-Seite beziehen - vorausgesetzt, sie haben noch die Software des T-Online-Vorläuferdienstes Bildschirmtext (Btx) installiert.

Geschrieben

Mein Favorit ist die Portogebühr für emails :blink:

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Hier eine kleine Sammlung sonstiger Aprilscherze:

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Sammlung

Die besten April-Scherze

am 1.04.2010 16:49 Uhr

April, April: Porto für E-Mails, Billigflüge ins Weltall, David Beckham als neuer Assistenz-Manager für Australiens Fußballteam oder neue Handy-Nummer für alle EU-Bürger - an skurrilen „Meldungen“ mangelte es nicht.

 

Am 1. April sind haufenweise Spaßvögel unterwegs. Da muss man aufpassen, dass man ihnen nicht auf den Leim geht.

Foto: dpa

Den wohl glaubwürdigsten Aprilscherz hatten 57 private und öffentlich-rechtliche deutsche Rundfunksender organisiert, die ihren Hörern landesweit eine neue Portogebühr für E-Mails glaubhaft machen wollten.

 

Von den Frühnachrichten bis in die Mittagstunden wurde auf allen Kanälen darüber diskutiert, welche Folgen die angeblich für Juni geplante neue Gebühr von einem Cent pro Mail haben werde. Die teilnehmenden Radiostationen hatte nach einer Erklärung übereinstimmend berichtet, dass durch den Verkauf der digitalen Briefmarken Steuerlöcher gestopft werden sollten; diese seien durch sinkende Briefporto-Einnahmen entstanden. Die Sender wurden nach den Angaben mit Reaktionen geradezu überschüttet.

 

Klassiker: Google-Scherze

 

Als Klassiker entpuppten sich erneut Aprilscherze rund um den Internet-Giganten Google. Ihm wurde nach diversen Medienberichten zum 1. April nicht nur der Einstieg ins Atomgeschäft, sondern auch eine Namensänderung in Topeka sowie eine Großoffensive auf dem deutschen Medienmarkt nachgesagt.

 

Für 10 Milliarden Dollar, so berichtete der Mediendienst turi2, wolle Google alle deutschen Zeitschriftenverlage kaufen. Vor dem Abschluss stehe schon das Geheimprojekt „Burgle“: die Übernahme des Burda-Verlags. Google werde sich - so scherzte der Dienst pünktlich zum ersten Tag des Frühlingsmonats April - in Burgle umbenennen und seine Europa-Zentrale an den Burda-Standort Offenburg verlegen.

 

Vom Ende des Internets

 

Einen kreativen Internet-Scherz gab es auch von der seriösen Tagesschau, die in ihrer online-Ausgabe das Ende allen Surfens im weltweiten Netz vorhersagte: Wegen der hohen Nachfrage aus China drohe die Internetabschaltung. Die „Internetregierung“ ICANN habe die letzte freie IP-Adresse bereits vergeben.

 

REWE: Keine "Ja!"-Produkte

 

In den April geschickt wurden auch Kunden der Supermarktkette Rewe. Sie kündigte an, ihre „Ja!“-Produkte umzubenennen in „Nö!“.

 

FC Pauli tauscht Heimrecht

 

Spaßvögel beim FC. St. Pauli lösten dagegen in der Geschäftsstelle Hektik aus. Auf der Homepage des Fußball-Zweitligisten sowie der SpVgg Greuther Fürth war zu lesen: „SpVgg Greuther Fürth tauscht Heimrecht! Weiteres Heimspiel für den FC St. Pauli“. St. Pauli- Teammanager Christian Bönig meinte dazu: „Auf der Geschäftsstelle war heute einiges los. Selbst ein Anrufer aus Singapur hat sich gemeldet und wollte Tickets bestellen!“

 

Weitere Scherze aus dem Ausland:

 

FRANKREICH

 

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat seinem US-Kollegen Barack Obama einen Riesenflieger vom Typ A380 als Dienstmaschine nahegelegt. Beim gemeinsamen Abendessen hätten sie sich zudem über Botschaften aus dem All unterhalten. Eine von ihnen lautete: April, April! Diese und andere Geschichten verbreiteten französische Medien als Aprilscherz. Manch vermeintlicher Schabernack dagegen war keiner: So legte Justiz-Staatssekretär Jean-Marie Bockel einen Bericht vor, in dem er sich für „offene Gefängnisse“ einsetzte, in denen Häftlinge nicht eingesperrt seien. Diese Einrichtungen gibt es tatsächlich.

 

POLEN

 

Die größte polnische Zeitung, „Gazeta Wyborcza“ schrieb in ihrer Online-Ausgabe, die deutsche Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach solle in den Aufsichtsrat der Ostsee-Pipeline berufen werden. Der Beschluß sei als Wiedergutmachung für den Verzicht der BdV-Chefin auf einen Platz im Vertriebenen-Stiftungsrat gedacht, schrieb das Blatt.

 

GRIECHENLAND

 

Die Zeitung „Apogevmatini“ berichtete, Bundeskanzlerin Angela Merkel hätte dem griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou telefonisch Finanzspritzen aus Deutschland in Höhe mehrerer Milliarden Euro versprochen. Die „Eleftheros Typos“ schrieb, ausgerechnet der ehemalige Erzfeind Türkei wolle Griechenland aus der schlimmen Finanzlage helfen. Und das Boulveradblatt „Ethnos“ berichtete, dass der im Oktober 2009 abgelöste Ministerpräsdient Kostas Karamanlis aus schlechtem Gewissen, das Land in diese marode Finanzlage gebracht zu haben, seinen Urlaub in Italien auf immer verlängern möchte.

Geschrieben
Erinnert mich wieder daran, wie schön es ist, das der Berfuszweig Floortrader (fast) ausgestorben ist. Am Screen haben diese Parasiten zu 90% nichts zu Wege gebracht. Da schmeckt der Kaffee gleich besser. Die Evolution ist schon was nettes.

Bearbeitet von Roy Awesome

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