Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

#T/N/X/T

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

WikiLeaks

Geschrieben

WikiLeaks (bekannt durch die Veröffentlichung der Afghanistan-Protokolle) :hrhrhr: erneut im Blickpunkt der Öffentlichkeit

 

Die Organisation WikiLeaks hat das Dokument am Mittwochabend im Internet veröffentlicht. Ihre Internetseite ist eine sichere Plattform für sogenannte "Whistleblower", Geheimnisverräter. Auf ihr können sie vertrauliche Dokumente ablegen, von denen sie (aus nicht immer nachvollziehbaren Gründen) meinen, dass die Öffentlichkeit sie kennen sollten. Manchmal publiziert Wikileaks brisanteres Material - zuletzt ein Konvolut Zehntausender geheimer Berichte von US-Militärs aus Afghanistan, die helfen können, ein präziseres Bild von der wahren Lage zu zeichnen, und die auch bisher vertuschte Zwischenfälle offengelegt haben. Manchmal stellt Wikileaks aber auch belangloses Material ins Netz. Das CIA-Memo vom Mittwochabend liegt irgendwo in der Mitte.

 

Es trägt den Titel [...]

 

Quelle: Spiegel © 2010

 

Webseite wikileaks.org

Featured Replies

Geschrieben

WIKILEAKS

Kapitän des sicheren Hafens von Philipp Woldin (BerlinerZeitung)

 

Dichterin, Internetpionierin der ersten Stunde, Online-Aktivistin. Alles im Leben der Isländerin Birgitta Jonsdottir dreht sich um Kommunikation. Da erscheint es nur konsequent, dass die 43-Jährige seit dem vorigen Jahr Mitglied des isländischen Parlaments für Presse- und Informationsfreiheit kämpft. Mit Erfolg: Island bekam im Juni die medienfreundlichste Gesetzgebung der Welt, das Land wird gefeiert als "sicherer Hafen" für investigativen Journalismus.

 

In Island sollen durch die neuen Gesetze investigative Journalisten und Informanten besser vor Zensur und Unterdrückung geschützt werden. Welche Tragweite das neue Gesetz hat, wurde im Juli deutlich, als die teilweise in Island beheimatete Internetplattform Wikileaks Tausende geheime Dokumente zum Afghanistankrieg veröffentlichte. US-Politiker griffen die isländische Regierung an, der kleine Inselstaat war auf einmal im Zentrum der globalen Aufmerksamkeit. Birgitta Jonsdottir ist das recht. "Wir wollen für Informationsschutz eintreten und einen internationalen Dialog anstoßen", sagt sie.

 

Die Aktivistin hat einen unorthodoxen Lebenslauf. Mit 22 Jahren veröffentlichte sie eine Sammlung von Gedichten, 1996 entwarf Jonsdottir für den Apple-Konzern die erste isländische Kunst-Galerie im Internet. Sie organisierte Demonstrationen gegen den Irak-Krieg und kämpft gegen die Unterdrückung der Tibeter.

 

Wie viele Isländer hat ausgerechnet die größte Pleite ihrer Geschichte sie besonders für das Thema Meinungsfreiheit sensibilisiert. Anfang 2009 veröffentlichte Wikileaks ein internes Dokument der im Jahr zuvor spektakulär bankrottgegangenen Kaupthing-Bank, dem ehemals größten Geldinstitut Islands. Der Bericht, dessen Veröffentlichung lange blockiert wurde, entlarvte ein Netz an Korruption und persönlicher Bereicherung, in das Vertreter der Politik, Wirtschaft und Justiz verstrickt waren. Der öffentliche Aufschrei war enorm, seitdem kämpfen isländische Politiker über Parteigrenzen hinweg für mehr öffentliche Transparenz und einen stärkeren Schutz gegen Zensur.

 

Als Politikerin sieht sich Jonsdottir trotz des Erfolges der Gesetzesinitiative nicht: "Eine Politikerkarriere habe ich nie angestrebt. Ich sehe mich eher als Aktivistin, die für demokratische Reformen kämpft." Ob Island nun neuer Anlaufpunkt für Medienunternehmen werde, wisse sie noch nicht. Die Voraussetzungen dafür sind jedenfalls vorhanden. Island ist durch leistungsfähige Kabel mit den USA und Europa verbunden, Vulkanhitze und Gletscherflüsse garantieren eine billige Stromproduktion. Ideal also für energieintensive Branchen wie die Computer- und Medienindustrie.

 

Birgitta Jonsdottir denkt schon weiter, spricht von einer internationalen Medieninitiative nach isländischem Vorbild. "Andere Staaten sollten das Vorbild Islands kopieren", sagt sie.

 

------------------------------

 

Foto: Birgitta Jonsdottir, Islands Vorreiterin für Pressefreiheit

Geschrieben

Ein interessanter Lebenslauf....

 

Muß mich mal outen und zugeben das ich bieher nicht wußte was investigativer Journalismus ist.

 

btw.

Habe dann das Wort zum googeln einfach mal im Text markiert, und siehe da,

es öffnet sich so ein kleiner Reiter über dem markierten Text

der sofort zu Google und anderen Diensten führt.

 

Kompliment in diesem Sinne an unsere Software

 

Bin ich mal wieder der einzigste der das noch nicht wußte ? :hrhrhr:

Geschrieben

Ich bin eindeutig für Pro, wird schon genug verheimlicht,

da kann ein bißchen gut recherchierte Aufklärung nicht schaden.

Geschrieben
  • Autor

WikiLeaks pro oder Kontra? Das ist hier die Frage ....

 

 

So lange der Journalismus verantwortungsvoll betrieben wird => Klares Pro.

 

Ich muss allerdings auch eingestehen, dass die tatsächliche Macht die Online Medien - und derer mit hohen Zugriffszahlen ganz besonders - in jedweder Hinsicht verkannt wird. Und das in beiden Richtungen.

Nämlich, die Sprengkraft die in der ungefilterten Verbreitung von Echtzeitnews steckt, mag sich bei einer gezielt platzierten Manipulation keiner wirklich vorstellen.

 

Persönlich bin ich froh, dass es noch ein paar Menschen gibt, die das Wohl der Gemeinschaft über das des eigenen stellen. Respekt!

 

 

Bei dem Informationsmüll, der uns jeden Tag zur Verkonsumierung vorgesetzt wird, bleiben im Raster nicht viele hängen.

 

Journalismus der anderen Art und zwei meiner persönlichen Favorits:

Foodnoted

Deep capture

  • 3 Monate später...

Dein Kommentar

Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Konto hast, melde Dich jetzt an, um unter Deinem Benutzernamen zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.