Weil ja immer gerne über die CFD und FX Broker geschimpft wird - hier mal zur 'Entlastung' ein Artikel, der den Ausnahmezustand bei Liquiditätsmangel hinsichtlich der Quotierung von Zertifikaten und Warrant etwas näher thematisiert.
Einer der häufigsten Beschwerdegründe: Aufträge werden gar nicht oder zu einem anderen Preis ausgeführt, als von den Anrufern erwartet. Die meisten fühlen sich über den Tisch gezogen. "Zum Teil entstehen Probleme einfach deshalb, weil diverse Banken Privatanlegern Kurse mit einer Viertelstunde Zeitverzögerung weitergeben", sagt Michael Zollweg, Leiter der Überwachungsstelle. Binnen 15 Minuten kann sich der Kurs einer Aktie oder eines Zertifikats längst geändert haben.
"Eine Unterbrechung ist vollkommen legitim, solange der Emittent berechtigte Gründe hat", sagt Zollweg. Emittenten setzen den Handel immer dann aus, wenn der einem Zertifikat zugrunde liegende Basiswert, zum Beispiel eine Aktie, ein Index oder ein Rohstoff, illiquide ist, das heißt kaum oder gar nicht gehandelt wird, oder wenn er sehr stark schwankt.
Alternativ können die Emittenten die Spanne zwischen An- und Verkaufspreis, im Fachjargon Geld/Briefspanne, so stark erhöhen oder das handelbare Volumen reduzieren, dass eine Transaktion keinen Sinn mehr macht.
Weil ja immer gerne über die CFD und FX Broker geschimpft wird - hier mal zur 'Entlastung' ein Artikel, der den Ausnahmezustand bei Liquiditätsmangel hinsichtlich der Quotierung von Zertifikaten und Warrant etwas näher thematisiert.
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