Unglaublich aber wahr. Nachdem für die Finanzämter vollkommen überraschend die Abgeltungssteuer auftauchte und urplötzlich in den Einkommensteuererklärungen Verrechnungen stattfinden sollten, streikte die Software. Dies hatte zur Folge, dass die Finanzämter die betroffenen (aber häufig auch einfach alle mit Anlage KAP) ESt-Erklärungen zurückstellten. Siehe dazu Artikel bei Boerse-Online.
Und an dieser Stelle muss ich mich mal wieder aufregen (ich hoffe, ich trete keinem zu nahe): was für Voll-Honks programmieren denn solche Softwareprogramme? Seit 2007 ist bekannt, dass die Abgeltungssteuer kommt. Selbst im Laufe des Jahres 2009 konnten noch Anpassungen getätigt werden. Dann wird die Software veröffentlicht und arbeitet falsch. Na klasse. Vielleicht sollte sich künftig mal ein Fachgelehrter (Steuerberater, Steuerfachgehilfe, Diplomierter, Bachelor o.ä.) neben den Programmierer setzen. Dem Programmierer kann man nämlich wahrscheinlich am wenigsten für die Probleme verantwortlich machen. Vielmehr dürfte es an einer mangelnden vorbereiteten Dokumentation, "Pflichtenheft", Use Cases oder was auch immer gelegen haben.
Weiteres schönes Beispiel: mit Einführung von Hartz-IV funktionierte die Software damals auch nicht. Wenn die Kontonummer nicht lang genug war, wurde diese Nummer rechts und nicht von links mit Nullen aufgefüllt.
Unglaublich aber wahr. Nachdem für die Finanzämter vollkommen überraschend die Abgeltungssteuer auftauchte und urplötzlich in den Einkommensteuererklärungen Verrechnungen stattfinden sollten, streikte die Software. Dies hatte zur Folge, dass die Finanzämter die betroffenen (aber häufig auch einfach alle mit Anlage KAP) ESt-Erklärungen zurückstellten. Siehe dazu Artikel bei Boerse-Online.
Und an dieser Stelle muss ich mich mal wieder aufregen (ich hoffe, ich trete keinem zu nahe): was für Voll-Honks programmieren denn solche Softwareprogramme?
Seit 2007 ist bekannt, dass die Abgeltungssteuer kommt. Selbst im Laufe des Jahres 2009 konnten noch Anpassungen getätigt werden. Dann wird die Software veröffentlicht und arbeitet falsch. Na klasse. Vielleicht sollte sich künftig mal ein Fachgelehrter (Steuerberater, Steuerfachgehilfe, Diplomierter, Bachelor o.ä.) neben den Programmierer setzen. Dem Programmierer kann man nämlich wahrscheinlich am wenigsten für die Probleme verantwortlich machen. Vielmehr dürfte es an einer mangelnden vorbereiteten Dokumentation, "Pflichtenheft", Use Cases oder was auch immer gelegen haben.
Weiteres schönes Beispiel: mit Einführung von Hartz-IV funktionierte die Software damals auch nicht. Wenn die Kontonummer nicht lang genug war, wurde diese Nummer rechts und nicht von links mit Nullen aufgefüllt.