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Zertifikate Trading

Geschrieben

Hi,

 

will hier mal ein neues Thema aufgreifen - alles über Zertifikate - Broker, wie tradet man Zertifikate, Suche und Kursberechnung...

 

Bin zur Zeit auf der Suche nach einem "guten" Zerti-Broker, da Nordnet in Deutschland die Segel gestrichen hat und ich jetzt bei Onvista Bank gelandet bin - die wahrscheinlich noch ihre Kurse mit einem "russischen" Tischrechner berechnen. Du kannst bei den Ihren Kursen nur orakeln - was wollen/sollen mir diese Kurse sagen!! :scare3: :rolleyes: :argg:

 

Weiterhin soll dieser Thread dazu dienen, eine Diskussion anzustoßen wie man schnell und effektiv Zertis handelt, Kurse berechnet und was einem noch so einfällt. Vielleicht kann man das auch auf Optionsscheine ausweiten?!

 

in mal gespannt auf den Diskussionsverlauf...

 

Bis dahin - viele Tradingerfolge

Featured Replies

Geschrieben

Guten Morgen,

 

Flatex bietet sich vielleicht an, denn die haben den sog. 0€-Handel, dh keine Gebühr für bestimmte Zertifikate. Du kannst den Preis (Kauf und Verkauf) "quoten" und dann akzeptieren oder eben nicht, ganz simples System.

 

Aber warum nicht bei Onvist bleiben, Zertifikate kannst du bei fast allen Onlinebrokern kaufen/verkaufen, die Kurse kannst du dir auf der Seite des Emitenten oder bei Scoach.de live anschauen, ob du dann die Kauforder auf der Website von Onvista, der Diba oder sonst wo eintippst ist meines Erachtens nach egal.

 

Gruss

Geschrieben

Wie handelt man Zertifikate? Technische Analyse oder ...

 

Kann man sich die Kursdaten online laden (z.B. in Excel oder Matlab)?

 

Ich entscheide ja nicht, weil ich den Chart schön finde. Oder?

Geschrieben

also du kannst ja den chart des basiswerts analysieren. Wählst du dann nen Zertifikat mir begrenzter Laufzeit hast du ja immer nen festen Knockout, also quasi nen stoploss.

Mit open-end zertis wirds natürlich schwieriger da evtl dein "stop nachzieht ohne gewinne zu sichern".

Geschrieben
Welcher ernsthafte Tageshändler handelt denn mit KO-Zertifikaten? Da würde ich mir lieber Benzin mit einem Trichter einflößen, um es mal übertrieben sarkastisch zu formulieren.
Geschrieben

Weiterhin soll dieser Thread dazu dienen, eine Diskussion anzustoßen wie man schnell und effektiv Zertis handelt, Kurse berechnet und was einem noch so einfällt.

 

Wie schnell soll denn der Handel von Statten gehen, wenn der Emi in einem schnellen Markt nicht verpflichtet ist, ein Entgegennehmen deiner Position(en) zu akzeptieren?

 

Wie schaut die Kostenseite aus? Also ich habe mal eine Musterdepot eines selbsternannten "Tradinggottes" anggeschaut, dessen Depot sich aufgrund von Aussitzen von Verlusten gen -80% incl Kosten bewegte, vom Maxwert +120% kommend. Ohne Kosten wäre das Tradingdepot bei +40% von max +330% kommend gewesen. Der Depotcrash war Selbstverschulden/Unvermögen/Selbstüberschätzung, oder wie man es auch nennen mag. Aber zusätzlich haut dir als lehrreiche Strafe (erst recht bei Diszplinlosigkeit o.s) die Kostenseite mit der Schaufel ins Genick. Durchschnitttradeanzahl des Bsp. Zockers waren so ca 3 Trades pro Tag.

Geschrieben

natürlich sind terits schweine teuer + die sache das der emittent dazwischen liegt ist auch nicht so super.

Ich hab hier dazu auchmal irgendwo nen thread geschrieben der auch die kostenseite berücksichtigt. Da gings halt gerade darum: was handeln mit nierigem Kapital. Da kommt man um Forex quasi nicht herum.

Zusätlich kommen bei den Zertis noch die FiKos dazu, so dass es verdammt schwer ist den genauen Kurswert zu bestimmen.

Da wäre ein Direktinvestment mit Aktien von dieser Seite deutlich attraktiver.

 

Gibts eigentlich auch für Aktien sowas wie die Lots in Forex? Wären da CFD's als nächstes dran?

Oder kann man bei ausreichender Bonität über die Bank hebeln?

Geschrieben
  • Autor

Zertits oder CFD's?? - das ist hier die Frage!! Einen CFD Thread gibt es ja schon - daher der Zerti-Thread.

Ich trade nur Zertis - im Bereich Indizes und Rohstoffe. Ok man hat den Spread und die Finanzierungskosten - wenn overnight. Es gibt aber in jedem Anlagevehikel

Vor- u. Nachteile. Es kommt auch immer darauf an wie man ausgerichtet ist - kurz- oder langfristig. Beim kurzfristigen traden spielen die Kosten eine untergeordnete Rolle. Das Risiko ist aber überschaubarer - man hat den KO und Schluß ist - bei CFD's oder Futures kann's richtig teuer werden - Margin Call!! Zumal ich auch bei Zertis mit dem Stop/Posi-Größe flexibler bin als bei CFD's oder Future. Was wirklich langwierig und schwierig sein kann ist das richtige Zertifikat zu finden.

Über dieses Thema würde ich mich gern mit Zerti-Tradern austauschen.

 

Der Thread sollte auch auf Zertifikate beschränkt bleiben und vor allem konstruktive Beiträge - hilfreich und niveauvoll - beinhalten. Wer Zertis scheiße findet kann sich ja im CFD Thread oder woanders betätigen.

 

nice Weekend...

Geschrieben

Zertits oder CFD's?? Es kommt auch immer darauf an wie man ausgerichtet ist - kurz- oder langfristig. Beim kurzfristigen traden spielen die Kosten eine untergeordnete Rolle. Das Risiko ist aber überschaubarer Zumal ich auch bei Zertis mit dem Stop/Posi-Größe flexibler bin als bei CFD's oder Future.

Will mich nicht in diesen Thread einmischen, da ich keine Zertis handele, aber bei deinen Aussagen muß ich mal nachharken.

Beim kurzfristigem Handel spielen die Kosten eine untergeordnete Rolle ??

Verstehe ich nicht, dann wären alle Scalper schon Millionäre, kannst du das mal bitte weiter ausführen ?

 

Flexibler mit Zertifikaten als mit CFDs sein verstehe ich auch nicht, es gibt Broker da kannst du sogar im Spread traden.

Auf Futures bezogen mag deine Aussage ja stimmen (Wegen der Kontraktgröße) aber im CFD Bereich verstehe ich nicht wie du das meinst.

Geschrieben

Danke Vola, ich wollte gerade etwas dazu schreiben, denn die Ausssage von mtbf40, dass die Kosten im Kurzfristhandel kaum eine Rolle spielen würden, ist mit Verlaub totaler Blödsinn. Gerade da bei höherer Handelsfrequenz hauen dir die Kosten Schläge um die Ohren. Vielleicht war es auch nur ein Schreibfehler. Möglichst niedrige Kosten im Intradayhandel gehören mit zum A&O, denn sie tragen zum Kapitalerhalt mit bei, der ja das Wichtigste ist. Kapitalerhalt/Kapitalschutz über allem.

 

Ich lasse mal CFDs außen vor, da ja ähnlich aber etwas besser als Hebelzertis. Aber der Blödsinn über den Margin Call als Argument ist auch mit das Unsinnigste an Argumenten überhaupt. Es ist ein typischer Anfängergedanke. Sorry. Denn es ist nun mal eine typische Denkweise von (unterkapitalisierten) Anfängern oder Jenen mit Drang zu kaufen und schlafen legen.

Ja natürlich benötigt man Kapital für den Future- aber auch für den CFD-Handel. Mit Mindestkapital braucht man garnicht erst anfangen. Im Prinzip benötigt man auch genügend Kapital um mit Kos zu handeln. Bei einem Niederkapitalisierten hauen die FixKosten bei letzterem Instrument noch übler auf die Performance drauf als bei einem höher Kapitalsiertem. Aber zurück zum bösen bösen Margin Call. Für den Handel benötigt man ausreichend Kapital. Logisch. Nehmen wir an, der Händler setzt im Dax einen sehr großzügigen Intraday Stopp von 50 Punkten und will für jeden Trade nur ein halbes Prozent seines Kapitals riskieren. Ja dann ist es nun mal so, dass er um eine Depotgröße von >= einer halben Million nicht drumherumkommt. Positionsgröße wäre dann max 2 FDAX Kontrakte (oder 5000 Zertis). Einen Margin Call oder einen Fall Richtung kleiner Null wird der Kerl zu 99,9% nie erleben. Außer er ist total dusselig in Bezug auf seine Grenzsetzungen.

 

KOs kann jeder handeln, richtig. Aber die diese Produkte handelnden Jedermänner sollten sich auch schon vorher bewußt sein, dass sie damit nichts reißen werden. Null Chance, so arrogant bin ich. Sie werden damit um einen Wert stärker/schwächer schwanken mit Neigung Richtung (garantierte) Depotschrottung. Hebelzertifikate haben mit professionellem Handel nichts zu tun, wenn man sie schon mit Future-Kontrakten vergleichen will.

Geschrieben
Ja natürlich benötigt man Kapital für den Future- aber auch für den CFD-Handel. Mit Mindestkapital braucht man garnicht erst anfangen.

Geht schon, aber dann muß die Posisionsgröße stimmen.

Und das Mentale ebenso.

 

Die Kombination Mindestkapital (Meist weil Anfänger) und Mentale Verfassung

eine Korrektut aushalten zu können (Keine Erfahrung)

 

ist allerdings sehr sehr selten...

Geschrieben
  • Autor

Will mich nicht in diesen Thread einmischen, da ich keine Zertis handele, aber bei deinen Aussagen muß ich mal nachharken.

Beim kurzfristigem Handel spielen die Kosten eine untergeordnete Rolle ??

Verstehe ich nicht, dann wären alle Scalper schon Millionäre, kannst du das mal bitte weiter ausführen ?

 

hiermit meine ich die Finanzierungskosten - also overnight - selbst wenn man mal ein paar Tage drin bleibt. Bei den Scalper-Millionären gebe ich Dir recht, wenn die eine Trefferquote von 100% hätten.

 

Aber hier mal einen SEHR interessanten Link - Mein Link

 

Aber die Finanzierungskosten sind schon ein sehr komplexer Bestandteil!! - denn ich nehme diese erst jetzt so richtig war!! :schimpf: - ich bleibe zwar nur bei den Rohstoffzertis länger drin, der Rest läuft täglich oder ein paar Tage.

Habe mal noch ein pdf angehängt was die Finazierungskosten ein wenig beleuchtet - ist zwar von HBSC - so what

 

Flexibler mit Zertifikaten als mit CFDs sein verstehe ich auch nicht, es gibt Broker da kannst du sogar im Spread traden.

Auf Futures bezogen mag deine Aussage ja stimmen (Wegen der Kontraktgröße) aber im CFD Bereich verstehe ich nicht wie du das meinst.

 

das ist eine rein subjektive Sichtweise - ich habe keine Ahnung von CFD's - aber ich glaube es ist dadurch bedingt das es z.B. für den DAX zig Zertis gibt aber nur einen CFD!? oder liege ich hier falsch?

finanzierungskosten_hebelprodukte.pdf

Geschrieben

hiermit meine ich die Finanzierungskosten - also overnight - selbst wenn man mal ein paar Tage drin bleibt. Bei den Scalper-Millionären gebe ich Dir recht, wenn die eine Trefferquote von 100% hätten.

das ist eine rein subjektive Sichtweise - ich habe keine Ahnung von CFD's - aber ich glaube es ist dadurch bedingt das es z.B. für den DAX zig Zertis gibt aber nur einen CFD!? oder liege ich hier falsch?

Fett Nr. 1

Overnight ist in meinem denken und im Daytrader Sinne nicht kurzfristig, daher mein anmerken im letzten Post.

Wie die Sachlage dann im Vergleich CFD > Zertifikate wirklich aussieht kann ich nicht beurteilen, da ich letztere wie gesagt nicht handele.

 

100 % braucht der Scalper nicht, das CRV UND Trefferquote muß stimmen, wenn dann wenig Spread (Kosten) anfallen lässt sich schon Geld verdienen..

Fett Nr. 2

Ja, es gibt nur "Einen" CFD auf den Dax Future, aber in unterschiedlichen Marktgewalten, will heißen du kannst den Dax CFD bei verschiedenen Brokern auch in unterschiedlichen % Zahhlen des eigentlichen Dax Futures Wertes handeln.

Somit hast du auch im CFD Bereich die Möglichkeit deine Posi Grö0ße ans Konto anzupassen. (Risiko) (Im Vergleich zu Menge der Zertis)

Geschrieben

ich glaube das könnte hier auch reinpassen: http://www.tom-next.com/community/topic/57598-gedanken-zum-mindesttradingkapital/

 

futures werden nicht behandelt da sie ein zu hohes kapital benötigen.

 

Weitere Vorteil bei den CFDs du kannst den Hebel selbst festlegen. Bei Zertis hängt der Hebel immer vom KO-kurs ab.

Geschrieben

Quelle: http://www.elitetrader.com/vb/showthread.php?s=&postid=1649216#post1649216

 

 

First of all, stay away from all futures trading vehicles and all

options regardless of their underlying instruments. The reasons are as

follows. Futures are highly leveraged hence they skew the risk

parameters in such way that you can't control the risk precisely.

Although you can never achieve perfect risk control in trading the

markets, it is very important that we try as much as possible. However,

in futures markets, you also have to contend with extra risk variable

brought into the trading process by LEVERAGE. The problem is that most

people have difficulty grasping the concept of leverage. In futures

trading, you must first understand the concept of leverage before

attempting to understand the meaning of risk. In option trading, you

have to deal with what's called 'Time Decay Factor'. It's just like

Leverage but the difference is that it's slow pain whereas leverage is

quick pain. As an options buyer, Time Decay will work against you most

of time. Its the reason why 90% of options buyers will lose money 90%

of the time. You are going to be no better off as options seller either.

Being an options seller is like penny wise and dollar foollish. Most of the

time, as a options seller, you will probably make a few bucks here and

there but on one rudawakening moment, you will positively take the

Mother of all Losses and then some. However, the futures and options

are pale in comparison to this one particular market, namely Forex.

Basically, forex is over-the-counter market. That is, you are at the mercy

of the dealers at all time. Even the trading capital that you have with

them is at risk. And I'm only refering to the legitimate interbank dealers.

As a private retail trader, most likely, you'll probably deal with the

bucket shops. Dealing with bucket shops will add on another impediment

to your already illusive success in forex market. If you have no clue as to

what a bucket shop is, read a book called 'Reminiscences of stock

operator' by Lefevre. As a novice trader, you should start out by trading

in stock markets first operating on the LONG SIDE ONLY in the Most

Liquid Issue Only. The reason are many folds but the most predominant

reason is that over the long run, the stock market will go up indefinately

due to perpetual inflation. The second reason is that shortselling is very

difficult to do nowadays because of regulations(i.e. up tick rule). Last but

not the least reason that I can cite in this thread is that the reliability of

stock market bottoms is better than that of market tops. Use the bottom

to initiate the positions and use the tops to liquidate your positions or at

least scale out of your positions.

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