Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

#T/N/X/T

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

Gedanken zum Mindesttradingkapital ...

Geschrieben

Aloha,

 

also ich lese ja jetzt schon seit einiger Zeit hier mit und habe auch recht viel Börsenliteratur gelesen.

So langsam soll es dann mal losgehen Richtung handel. Die Frage die sich sicherlich einige Stellen ist: Mit Wieviel soll ich anfangen und welche Anlagen überhaupt?

Insbesondere will ich aufs Moneymanagement(die Positionsgröße eingehen

1. Klasse Aktien:

Man möchte pro Trade nur z.B 2% seines Kapitals riskieren. Wenn man mal von einem günstigen Broker (Flatex) ausgeht betragen die an und Verkaufs gebühren sagen ca. 10€. das gute hierbei ist: Stops und Änderungen von Aufträgen sind meines Wissens nach Kostenlos (beim comdirect ist das schon recht teuer)

Das heißt ich brauch schon mal mindestens so viel Kapital, dass 2% > 10 € sind. Agiert man dann konservativ und lässt noch 1% Risiko in den Positionen zu also nochmal 10€ bräuchte man mindestens 1000€ Kapital.

 

2. Klasse Zertifikate:

Naja die Gebühren sind eigentlich gleich (ab 500 bzw 1000€ bei flatex in Teilen kostenlos). Man hat hal nur den "Vorteil" man handelt direkt ein höheres Volumen, bzw. man kann mehr positionen eingehen. Nachteil ist natürlich, das hier auch irgendwo die Finanzierungskosten drinnen sind.

 

3. Klasse CFD's:

Bei Index CFD's fallen die Gebühren weg. Dann könnte man vermutlich die Mindessumme auf 500€ senken, so riskiert man immer noch 10€ pro Position. Aber (nach Van Tharp) haben Index papiere immer den Nachteil, dass sie recht schwer für Anfänger zu traden sind. Sie mischen ja im Falle des Daxes 30 Trends miteinanders. Also wären dort zum Einstieg evtl Aktien CFD's geeigneter, dort sind bei z.B Solitary Prudental die kommission bei ca 0,1% und ohne Mindestkommission pro Halfturn. Viel preiswerteres hab ich nicht gefunden bis jetzt. Man halt also "1,7%" noch zur Verfügung. Möchte man dann immer noch 10€ pro Trade riskieren wäre man bei ca 588€.

Hier kann man sicherlich beliebig weit runter gehen. Jedoch wird auch häufig ne Mindestkontosumme zum traden vorgeschrieben. Ich denke man könnte das Vermutlich auch Recht leicht auf 5€ Risiko und die Hälfte der Summen drücken.

 

4. Forex

Naja Gebühren werden halt häufig nur über den Spread erhoben oder halt auch gelegentlich mit Kommission z.B 0,5€ pro Minilot (MBT)

Weil ich nur nen niedriges Kapital finden will betrachte ich mal (erst) nur Microlots. Dort entspricht (EUR/USD) 1PIP = 0,1€ (oder?)

Wenn ich von nem Spread von 3 Pips ausgehe, bin ich also immer mindestens 30 cent im Minus.

Schau ich mir nun die Volatilität vom EUR/USD an, sehe ich, dass ich auf Tagesbasis gerne mal 200 Pips Bewegung habe. Das wären dann 20€. Würde also wieder auf ein Konto von 100€ hinauslaufen. Aber mit automatisiertem Handel wäre ja auch intraday Trading möglich (ohne natürlich auch) da läuft die Spanne dann vom 1M Interall von 5 Pips auf 60 Pips im 4H Interall. Wenn ich also auf kurzen Intervallen Scalpe und mal die doppelte Volatilität als Risko annehme + Spread wären wir also bei 13 Pips = 1,30€. Will ich mein Riskio also auf 2% pro Trade begrenzen sollten 65€ ausreichen. Konservativ mit 1% sinds schon 130€. Handel ich dann auf den 4 Stunden wirds natürlich schon teurer. Doppelte Volatilität würde halt 120Pips=12€ heißen. Da brauche ich also beim 1% Risiko schon 1200€.

Im 1H Intervall ist die ATR

 

 

So aber nun hab ich natürlich auch noch ne Frage: Ich bin ja immer noch auf Brokersuche und hier wurde ja letztens TadawulFX auch empfohlen. Dort hab ich jedoch den Nachteil, dass die kleinste Handelsgröße 5 Microlots sind. Wenn ich dann Positionsgröße nach Volatilität bestimme und wieder 1% Risiko annehme ist bin ich schon bei 6,50€ Risiko. Wenn die ATR auch mal Größer ist sind das schon schnell 10€. Ich müsste also dort auf dem kleinsten Zeitramen schon 1000€ mithinnehmen.

Natürlich kann ich auch das Risiko noch kleiner machen, aber dann wirds schon fast schwer die stops direkt zu setzen.

Mein Problem ist halt, dass ich gerne mit 500€ anfangen würde. Da käme TadawulFX wohl nicht in Frage. Gibts denn noch andere Vertrauenswürdige Broker (meine gelesen zu haben, dass MBT Depotführungsgebühren verlangt?).

 

Würd mich über Feedback freuen

 

MfG Quick

 

PS: Achso zu dieser Fragenstelugn nach dem Mindestkapital findet man irgendwie im Netz nur unzurreichende Infos, deshalb wollte ich einfach mal meine Gedanken dazu aufschreiben :)

Bearbeitet von Quickbeam2k1

Featured Replies

Geschrieben
Gibts denn noch andere Vertrauenswürdige Broker (meine gelesen zu haben, dass MBT Depotführungsgebühren verlangt?).

 

 

 

 

Hi,

MBT hat keine Depotführungsgebühren. Ich kann dir MBT vorbehaltslos empfehlen.

Mindesteinzahlung sind 400 $. Allerdings bieten die für MT4 bisher nur ein USD-Konto an (laut einem User hier), das heißt, du musst nach Amiland überweisen, was auch nicht kostenlos ist.

Am Besten du fragst bei MBT mal nach, obs auch EURO-Konten für MT4 gibt (und teile uns das Ergebnis dann mit :-))

Ach so, MBT erlaubt - auch mit MT4 - kein Hedgen. Das heißt, du kannst keine Gegenspositionen eingehen (weil Ami-Broker).

 

TadawulFX kann ich auch empfehlen.

 

Wenn du schon so knapp kalkulierst: plane mal ein, dass du die 500 € als Anfänger komplett verbraten wirst. Das solltest du dir leisten können/wollen. Ich kenne keinen, der nicht sein erstes Depot nicht verbraten hat.

Geschrieben

 

Am Besten du fragst bei MBT mal nach, obs auch EURO-Konten für MT4 gibt (und teile uns das Ergebnis dann mit :-))

 

 

Das gibt es leider noch nicht. Leider kann MBT auch noch nicht sagen, wann sie EUR Accounts für MT4 anbieten werden. (Stand: Anfang Juni nachgefragt)

Geschrieben
  • Autor

naja ist ja nicht so, dass ich noch kein Geld verbraten hätte :) Ist sogar ca. die gleiche Summe. Möchte halt nun mal richtig anfangen, mit vernünftigem System etc.

Bei MBT könnte man ja auch mit dem MBTrader "diskret" handeln. Wenn ich eh scalpen müsste wäre das noch ne option. Und MBT ist ja auch zu Ninjatrader kompatibel, aber bis ich das Geld über hab dauerts wohl noch was :) Was mich halt bei TadaWul "stört" ist halt die Mindestgröße von 0.5 Microlots. Das wäre halt nach obigem MM-Plan recht eng und würde nur auf Scalpen hinauslaufen.

 

Was kann man eigentlich so für Slippage erwarten?

Geschrieben
Nach wenigen Tagen Live-Trading Erfahrung mit MBT, kann ich sagen, dass ich mit MBT zufrieden bin. Bin mal gespannt, ob ich es schaffe, mittel- und langfristig profitabel zu handeln. Erst dann wird ich wohl abschließend beurteilen können, ob MBT wirklich gut ist und ob es es ein Interessenkonflikt zwischen mir und dem Broker besteht.
Geschrieben

Nach wenigen Tagen Live-Trading Erfahrung mit MBT, kann ich sagen, dass ich mit MBT zufrieden bin. Bin mal gespannt, ob ich es schaffe, mittel- und langfristig profitabel zu handeln. Erst dann wird ich wohl abschließend beurteilen können, ob MBT wirklich gut ist und ob es es ein Interessenkonflikt zwischen mir und dem Broker besteht.

 

Gehe mal bei MBT davon aus, dass wenn du verlierst, auch du schuld bist und nicht der Broker. MBT ist kein MarketMaker sondern verdient an deinen Trades (Kommissionen...). D.h., MBT hat kein Interesse, dich als Kunden zu verlieren.

Geschrieben

Gehe mal bei MBT davon aus, dass wenn du verlierst, auch du schuld bist und nicht der Broker. MBT ist kein MarketMaker sondern verdient an deinen Trades (Kommissionen...). D.h., MBT hat kein Interesse, dich als Kunden zu verlieren.

 

Ich hoffe, dass es auch wirklich so stimmt, was MBT in ihrer Vertragsunterlagen rein geschrieben haben. Viele MT4-Broker behaupten, dass sie STP/ECN sind, aber recherchiert man im Internet findet man so viele Gegenbeweise. Mir ist aber auch klar, dass viele, die ihr Geld verloren haben, die Schuld auf den Broker verschieben.

 

Solange man Geld verliert wird, wird ein unseriöser Broker die Handelsbedingungen gleich gut halten, aber sobald man Gewinne macht, tauchen Requotes oder Slippage auf. Deswegen wird erst klar, ob ein Broker gut oder schlecht ist, wenn man profitabel ist/wird.

 

Aber die vielen guten Stimmen über MBT waren der Grund, warum ich bei denen ein Konto aufgemacht habe. Und ich mache mir im Grunde auch keine Sorgen über MBT.

Geschrieben

4. Forex

Naja Gebühren werden halt häufig nur über den Spread erhoben oder halt auch gelegentlich mit Kommission z.B 0,5€ pro Minilot (MBT)

Weil ich nur nen niedriges Kapital finden will betrachte ich mal (erst) nur Microlots. Dort entspricht (EUR/USD) 1PIP = 0,1€ (oder?)

Wenn ich von nem Spread von 3 Pips ausgehe, bin ich also immer mindestens 30 cent im Minus.

 

Den Wert pro Pip gibt immer die zweite Währung des Paares an. Im Fall von EURUSD wäre also in deinem Beipiel der Microlots 1 Pip = $0,10 bzw 0,0814€. Spread von 3pip im EURUSD ist auch schon lange her. Die Regel zur Hauptstosszeit sollte heute bei maximal 1 pip liegen, eher unter 1 pip.

Geschrieben

[Auch ich bin seit knapp 6 Monaten bei MB und bin zufrieden.

 

Da ich aber auch schon von anderen gehört habe, das sie Veränderungen bei Ihren Brokern ( Nicht MB )

bei "größeren" Positionen festgestellt haben, was Spread und Requotes angeht würde mich jetzt im Vorfeld schon mal interessieren

mit welchen Lotgrößen ihr unterwegs seid.

 

Da ich ab September wieder Vollzeit handeln werde, würde ich gerne darauf vorbereitet sein, wa bei größeren Lot Sizes bei MB abgeht.

Mit größer meine ich dann eben nicht Microlots, sondern schon Sachen mit denen man beim Scalpen oder Daytrading Geld verdienen kann ( oder verlieren )

 

Bei IB würde ich mir da keine Sorge machen, aber ich finde deren Plattform so grausam, das ich mir das nicht antun möchte......

 

Wenn ihr ( MB Trader ) eure Handelsgrößen hier nicht öffentlich Preis geben möchtet, wäre eine Möglichkeit mir ne PM zu schicken

oder Alternativ könnte ich eine Umfrage starten. ( Wenn ich das mit Toms neuer Wunderwaffe geregelt bekomme )

Geschrieben

Beim MBT Navigator sind Teilfüllungen möglich und das machen sie auch. Das passiert auch recht häufig in Session die nicht so volatil sind.

 

EDIT ich frage mich wo dieser   "br" herkommt

 

EDIT2: jetzt wird es ja richtig unheimlich mit den ganzen Sonderzeichen. Dabei bin ich nur unter "Fast Reply" gegangen

 

Geschrieben

Wenn du schon so knapp kalkulierst: plane mal ein, dass du die 500 € als Anfänger komplett verbraten wirst. Das solltest du dir leisten können/wollen. Ich kenne keinen, der nicht sein erstes Depot nicht verbraten hat.

500 € als Erfahrungsgeld einzuzahlen, ist denke ich ne gute Idee, dann warst du zumindest ne Zeitlang schon mal dabei und konntest spüren was es heisst wenn es um wirkliches Geld geht.

Richtig interessant wird es dann später, selbst wenn du schon Gewinne eingefahren hast und es um noch mehr geht, weil du die Posi Größe erhöhst.

 

Ich kenne übrigens auch keinen der sein erstes Konto nicht verbrannt hat, bzw. besser gesagt keinen der dann heute noch dabei ist und jetez erfolgreich tradet....

 

Gehört wohl irgendwie dazu, wie das Kind mit der heißen Herdplatte.....

Geschrieben

sind.

 

EDIT ich frage mich wo dieser   "br" herkommt

 

 

siscop, bist wohl Argentinien Fan und hast schon etwas gefeiert :shocked:

Geschrieben

Hi QB,

erstmal ein großes Lob, dass Du Dir solche Gedanken machst, das Ganze recherchierst usw. Damit hebst Du Dich schon mal deutlich von der Masse ab, die sich einfach reinstürzen...

Zu Deiner Frage: um Dein Risikokapital zu skalieren, müsstest Du nicht nur den max. DD pro Trade kennen, sondern eigentlich müsstest Du den Max DD Deiner Strategie kennen. Ich habe es vllt. übersehen, aber ich konnte dem Thread nicht entnehmen ob du diskr. oder automatisiert handelst - ich nehme an diskretionär. Ich trade nur automatisch, aber würde ich diskretionär traden, würde ich es vllt so machen:

ich würde mir überlegen, wie lange ich meine Strategie handele bevor ich mir eine neue suche (analog System abschalten). Also welchen DD nehme ich in Kauf (wie tief, wie lang darf der DD sein, proz. / absolut). Bei meinen Systemen mache ich das genauso. Ausgehend davon skaliere ich meine Positionsgrößen und du könntest auf die Art dein Risikokapital skalieren.

Das setzt natürlich voraus, dass du

a) nur eine strategie handelst

b) eisern an der Strategie fest hältst, auch wenns anfängt weh zu tun

Ein paar Backtests würden helfen, damit Du ungefähr weisst, was du von deinem System erwarten kannst bzw. ob du überhaupt die Wahrscheinlichkeit afu deiner Seite hast

 

Broker: hängt davon ab was du tun willst, sprich was Du mit welchem Stil handeln willst.

 

Hope this helps!

 

Gute Trades!

Geschrieben

Ahoi

 

Hast du dein System schon mittels Demokonto getestet?

Alpari bietet Kontoführung in USD/EUR/JPY/CHF/GBP an.

Ich täte mich aber an deiner Stelle Mal nur auf eine Sparte konzentrieren.

Z.B. nur Forex für den Anfang, oder was dir halt besser liegt.

Geschrieben

 

Richtig interessant wird es dann später, selbst wenn du schon Gewinne eingefahren hast und es um noch mehr geht, weil du die Posi Größe erhöhst.

 

Das ist dann der interessante Punkt, ich habe Leute kennengelernt, die mit relativ kleinen Sizes durchaus brauchbare Tradingergebnisse erreicht haben, mit grösseren Sizes dagegen dann böse auf die Schnauze gefallen sind. Das muss man dann aber akzteptieren können, die eigene Psyche zu vergewaltigen hat noch niemand beim Traden weitergebracht.

 

Ich kenne übrigens auch keinen der sein erstes Konto nicht verbrannt hat, bzw. besser gesagt keinen der dann heute noch dabei ist und jetez erfolgreich tradet....

 

Gehört wohl irgendwie dazu, wie das Kind mit der heißen Herdplatte.....

 

Ist wohl so, und vorzugsweise nicht nur ein Konto. Ich würde -wenn ich heute in dieses Business einsteigen wollte- einen Betrag festlegen, den ich bereit bin pro Quartal als Lehrgeld zu akzeptieren, dieser Betrag sollte mindestens 4 Mal zur Verfügung stehen -eher noch öfter- und eben jedes Quartal diesen Betrag aufs Konto überweisen und den dann ggf. verzocken.

Geschrieben

den ich bereit bin pro Quartal als Lehrgeld zu akzeptieren, dieser Betrag sollte mindestens 4 Mal zur Verfügung stehen -eher noch öfter- und eben jedes Quartal diesen Betrag aufs Konto überweisen und den dann ggf. verzocken.

 

Puh, gleich viermal, ich denke das werden die wenigsten durchhalten.

Könnte mir gut vorstellen das die meisten vorher aufgeben, also zumindest dann wenn sie vor haben vom Trading leben zu wollen.

 

Die äußeren Einflußfaktoren wie Familie, Freundschaften und die eigene Psycho machen einem das durch halten da bestimmt sehr sehr schwer.

 

Ich persönlich würde nach dem dritten mal den Traum aufgeben vom Trading leben zu wollen, ich würde zwar nicht aufhören mal dem Handel, aber

dann mehr so als Hobby bzw. Spaß, so wie andere halt stundenlang sich den PC Games widmen.

Geschrieben

Hmm, als Einsteiger gleich vom Traden leben zu können ist in der überwiegenden Anzahl der Fälle eine Illusion, von dieser lebt zwar eine ganze "Industrie" recht gut, aber bei der Mehrzahl der Newcomer wird das Erwachen aus dem Traum recht böse werden.

 

Der Reihe nach:

 

1. Mein Mentor hat mich vor vielen Jahren gelehrt, dass es keinen "Free Lunch" gibt, d.h. es gibt per Definition keinen Markt, an dem Gewinne garantiert sind.

2. Trading -und da speziell das Daytraden- ist der Versuch jemand zu bestehlen während tausende andere Marktteilnehmer versuchen einen selbst zu bestehlen.

3. An den Märkten wird kein Geld verdient, sondern nur umverteilt, das aber nicht nach sozialen Gesichtspunkten, sondern eher umgekehrt.

4. Wer ausschliesslich wegen der theoretisch sehr hohen Verdienstmöglichkeiten Trader werden will, wird nie ein guter Trader werden, das ist in jedem Beruf so, Leute, die ihren Job nur wegen des Geldes machen werden keine Spitzenleistungen erbringen.

5. Die "Gegner" am Markt haben für Privattrader unvorstellbare Ressourcen zur Verfügung, egal ob technisch, "manpower" oder finanziell.

6. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, die meisten auch nur ansatzweise eine Mindestqualifikation erfordernden Tätigkeiten bedingen zumindest eine mehrjährige Lehre, warum sollte das beim Traden so grundsätzlich anders sein.

7. Die drei Erzfeinde jedes Traders -Gier, Angst, Hoffnung- lauern hinter jeder Ecke, kein Mensch, der noch nicht real gehandelt hat, hat eine realistische Vorstellung von der psychischen Belastung des Tradens.

8. Um dauerhaft zu den Gewinnern zählen zu können muss man besser als mindestens 50% der "Gegner" sein, das bezieht sich aber nicht auf die Anzahl der Marktteilnehmer, sondern auf das Kapital, das hinter den einzelnen Marktteilnehmern steht, und das ist nicht so einfach, denn die Leute, die nennenswerte Beträge bewegen, wissen im Regelfall schon was sie tun müssen um zu den Winnern zu zählen.

 

Wer wirklich "from zero to hero" durchstarten will braucht meines Erachtens vor allem Zeit und keinen Druck, d.h. nicht die Kontogrösse ist entscheidend, sondern der Background, wichtiger als ein möglichst gut bestücktes Startkonto ist daher finanzielle Sicherheit, im Idealfall sollte es möglich sein mindestens so viel Geld auf der Seite zu haben, dass man 24 Monate nicht auf Tradinggewinne angewiesen ist, das kann natürlich auch durch Arbeit, Unterstützung von PartnerIn etc. bewerkstelligt werden. Ausserdem muss es noch ein klar definiertes Ausstiegsszenario geben, nicht jeder Mensch ist als TraderIn geeignet, das muss man im Zweifelsfall akzeptieren können und die Konsequenz daraus ziehen.

 

So, genug Zeit vertrödelt, ich muss wieder Newcomerkonten leerräumen, denn es war schon immer so, ist so und wird immer so bleiben, Newcomer finanzieren die Gewinne der alten Hasen und um mein "Soll" zu erreichen vernichte ich zwangsweise Tag für Tag unzählige Kleinspekulanten, friss, oder du wirst gefressen.

Geschrieben
  • Autor

Hi QB,

erstmal ein großes Lob, dass Du Dir solche Gedanken machst, das Ganze recherchierst usw. Damit hebst Du Dich schon mal deutlich von der Masse ab, die sich einfach reinstürzen...

 

Also ich weiss noch nicht wie ich Traden werde. Also ich hab mich mittlerweile fürs Forex entschieden, da man da mit kleinem Geld Sinnvolle Stops setzen kann und halt kaum etwas für Gebühren draufgeht.

Ich werde aber natürlich erstmal ein paar Strategien Backtesten, werde also vermutlich auch automatisch handeln. Für Diskretionäres Trading hätte ich ohnehin nur Abends Zeit. Würde dann vermutlich sogar Richtung Scalpen gehen oder halt Swingtrading. Mal schaun ob ich da nen schönen Automaten hinbekomme.

Denke auch jetzt kommt so langsam die Zeit des Systemausdenkens und Programmierens und nen paar Ideen hab ich auch schon. Wegen des Recht kurzen Zeitrahmens würde sich ja MBT anbieten, bei 1000$/Lot kann man da auch sicher das vermutlich einfachere Swingtrading nutzen. Das wäre für kleine Konton dann ja nahezu Ideal.

 

Wollte meine Positionsgrößen in gewisser Weise an die Volatilität koppeln, also z.B 1% meines Kapitals sollen der Volatilität in einem bestimmten Zeitrahmen entsprechen. Werde halt als erstes versuchen ein System zu basteln, dass feststellt wenn der Mark ruhig ist und beim ansteigen der Volatilität in die hoffentlich richtige Richtung einsteigt. Mal sehen ob das was werden könnte :)

Bearbeitet von Henrik
Zitat aufs Wesentliche gekürzt.

Geschrieben

 

Wer wirklich "from zero to hero" durchstarten will braucht meines Erachtens vor allem Zeit und keinen Druck, d.h. nicht die Kontogrösse ist entscheidend, sondern der Background, wichtiger als ein möglichst gut bestücktes Startkonto ist daher finanzielle Sicherheit, im Idealfall sollte es möglich sein mindestens so viel Geld auf der Seite zu haben, dass man 24 Monate nicht auf Tradinggewinne angewiesen ist, das kann natürlich auch durch Arbeit, Unterstützung von PartnerIn etc. bewerkstelligt werden. Ausserdem muss es noch ein klar definiertes Ausstiegsszenario geben, nicht jeder Mensch ist als TraderIn geeignet, das muss man im Zweifelsfall akzeptieren können und die Konsequenz daraus ziehen.

 

Stimme dir da 100% zu, das kuriose daran ist, das mir das damals schon von erfahrenen Tradern gesagt wurde, ich es aber nicht glauben wollte....

Das Konto hatte nämlich schon die Größe das man davon hätte leben können, aber große Konten verbrennen genauso schnell wie kleine

nur die Size die man bewegt ist ne andere.

 

Keinen Druck zu haben ist super, super wichtig, der Markt macht einem mental schon genug Druck, wenn man dann noch vom Tradingkonto Miete usw. bezahlen muß,

ist man mental schon von Anfang an geschwächt, das geht 1000 %ig in die Hose.

 

Weiterhin ist das gemeine, selbst wenn man Gewinne eingefahren hat, man weiß in dem Moment noch gar nicht, das diese mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit äusserts

schnell wieder dem Markt bei neuen Trades zurückgezahlt werden....

Geschrieben

Was kann man eigentlich so für Slippage erwarten?

 

Bei meinen Takepofits habe ich im Schnitt einen besseren Preis bekommen (ca. 0,5 Pips), bei meinen Stoploss einen schlechteren Preis (ca. 0,3Pips).

Beim öffnen von Position gehen Slippages ebenfalls in beide Richtungen. Habe noch keine Zeit gehabt, meine Skripte so zu programmieren, dass Slippage gemessen wird.

Geschrieben

Bei meinen Takepofits habe ich im Schnitt einen besseren Preis bekommen (ca. 0,5 Pips), bei meinen Stoploss einen schlechteren Preis (ca. 0,3Pips).

Beim öffnen von Position gehen Slippages ebenfalls in beide Richtungen. Habe noch keine Zeit gehabt, meine Skripte so zu programmieren, dass Slippage gemessen wird.

 

Slippage messen? Was man nicht alles messen bzw. programmieren kann! Die Slippage brauchst du nicht selbst zu messen. Sie kann bei der Slippagevermessungsanstalt in Guterdingesgarden in Erfahrung gebracht werden. Ein Fräulein Rosa Slip gibt hier gerne Auskunft!

 

 

Jetzt mal im Ernst: Slippage ist immer das Ergebnis kausaler Ketten (Ursache/Wirkung). Da es sich bei MBT dem Anschein nach um einen FX-ECN handelt haben pauschale bzw. fixe Slippageangaben doch kaum Aussagekraft. Slippage ist in ersten Linie abhängig von der von MMs zur Verfügung gestellten Liquidität ersten und zweiten Ranges im ECN-Orderbuch, der eigenen Positionsgröße sowie natürlich der Volatilität des Marktes und damit immer an bestimmte Rahmenbedingungen geknüpft. Die Infrastruktur (Handelssoftware, Enfernung zum ECN) spielt erstmal eine untergeordnete Rolle.

 

Ob ein FX-ECN zum eigenen Handelsstil (Positionsgröße, zeitl. Horizont, "Taker" oder "Maker") passt, kann meist nur durch langsames Herantasten (Erhöhen der Positionsgröße) unter Zuhilfenahme von Level 2/T&S ermittelt werden.

Geschrieben

Da es sich bei MBT dem Anschein nach um einen FX-ECN handelt haben pauschale bzw. fixe Slippageangaben doch kaum Aussagekraft.

Nun dennoch ist es für mich wichtig, mit welche Slippages ich zu rechnen habe. Und bei all den vielen MT4-möchtegern-ECN-Broker sollte man alles, sofern es geht, messen. Ich gehe aber davon stark davon aus, dass MBT seriös ist. Und da aber MBT Servern in den Staaten liegt und die Ordersignale um die halbe Welt geht, ist es gut zu wissen, welche Auswirkungen dies auf den Slippage hat. Für ultrakurzfrist Strategien ist dies durchaus sehr relevant. Wie du sagst, Slippage ist das Ergebnis einer kausaler Ketten. Es ist immer gut über die Wirkung-Bescheid zu wissen.

Geschrieben
Du kannst zukünftige Slippage nicht "messen", vorhersagen, etc., die Höhe der Slippage ist von Unmengen einzelner Parameter abhängig.
Geschrieben

Du kannst zukünftige Slippage nicht "messen", vorhersagen, etc., die Höhe der Slippage ist von Unmengen einzelner Parameter abhängig.

 

Das ist mir sehr wohl bewusst. Aber so argumentiert kann man vieles bleiben lassen (Z.B. Backtesting...).

Ich will aber dennoch wissen, mit was ich zu welche Marktphasen im Schnitt rechnen kann.

 

Aber wir müssen jetzt nicht wegen dem Slippage streiten :) Für mich ist es im Grunde kein Aufwand das zu messen... nur wenige Zeilen an Code hinzufügen. Deshalb werde ich das auch machen.

 

Habe ich aber ein paar Erfahrungswerte, so wird sich das für mich in Zukünft aber erübrigen. Aber diese habe ich eben im Moment noch nicht.

Bearbeitet von swz168

Geschrieben

Aber wir müssen jetzt nicht wegen dem Slippage streiten :) Für mich ist es im Grunde kein Aufwand das zu messen... nur wenige Zeilen an Code hinzufügen. Deshalb werde ich das auch machen.

Ich will nicht "streiten", sondern nur anfügen, dass ich ebenfalls die Slippage meiner Trades erfasse. Es geht dabei auch nicht um die Vorhersage, sondern lediglich um die Dokumentation. Somit weiß ich wenigstens rechtzeitig, wann es Zeit wird den Broker zu wechseln!

 

btw: "ein paar Zeilen Code" waren es nicht. Ich musste mein Modell grundsätzlich überarbeiten. Slippage kanns ja auch beim Close geben!

Dein Kommentar

Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Konto hast, melde Dich jetzt an, um unter Deinem Benutzernamen zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.