Hinzu kommt, dass die Täter moderne Finanzinstrumente verwenden, für die es bislang keine Meldepflichten gibt und die zudem große Gewinnhebel aufweisen. Differenzkontrakte oder auch
Contracts for Difference genannt erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Differenzkontrakte sind Geschäfte, die direkt zwischen der Bank und dem Kunden
abgeschlossen werden. Letztlich handelt es sich um eine Wette auf die künftige Kursentwicklung: Steigt der Kurs, erhält man die Differenz zum aktuellen Preis ausgezahlt; fällt er, muss man der Bank die Differenz bezahlen. Da diese Kontrakte nur außerbörslich gehandelt werden, hat die BaFin zunächst keine Daten zu den Geschäften.
„Möglichkeiten und Grenzen der Überwachung von Kapitalmärkten“
Karl-Burkhard Caspari
Exekutivdirektor Wertpapieraufsicht Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Herbsttagung des Bundeskriminalamtes 2008:
„Wirtschaftskriminalität und Globalisierung – Polizei vor neuen Herausforderungen“
Bundeskriminalamt,
Wiesbaden
13. November 2008
Das Doc lässt sich Googlen, ist public auf der Webseite des BKA einsehbar.
caspari_langfassung_deutsch.pdf
Das bringt mich zu einem weiteren Punkt. @Vola - habe Deine Frage(n) bzgl. OTC nicht vergessen.