Der Prozess gegen Markus Frick hätte der größte und wichtigste Prozess wegen Marktmanipulation in Deutschland werden können. Aber am Ende kommt der selbsternannte Börsenexperte mit einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten und einer Geldstrafe davon. 42 Millionen Euro aus einer Treuhandgesellschaft, bei der Frick Aktienpakete hat, fließen in die Staatskasse. Außerdem muss er 420.000 Euro aus seinem Privatvermögen bezahlen. Frick ist danach etwas ärmer
Mehr als 20.000 Anleger sollen über Jahre seinen Tipps gefolgt sein und für mehr als 760 Mio. Euro Aktien gekauft haben. Insgesamt 80 Mio. Euro auf Konten und Depots diverser Beteiligter hat die Staatsanwaltschaft im Zuge der Ermittlungen einfrieren lassen. Knapp 45 Mio. Euro aus der Beute sollen nach dem Willen der Ankläger an den Staat fallen.
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