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Optionator

*_skilled
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Alle Inhalte von Optionator

  1. @Mythos Eigentlich müsstest Du es an dem Performance Verlauf erkennen oder Du hast noch nie eine Martingale-Strategie gesehen ;-) Ich würde eine Anhand des Performance Charts erkennen. Aber ich stecke auch voll im Saft ;-) Gruß Optionator
  2. Hier noch ein weiteres parallel geführtes Demo-Konto, welches mit einer fixen Anzahl an Währungen geführt worden ist. Der Unterschied: Konto 1 = 9 gehandelte Währungen / Konto 2 = 4 gehandelte Währungen Wenn man den Aufwand sieht, war Konto 2 effektiver. Also hier war weniger mehr.
  3. Hallo, hier noch die Statistik von 2011, also ab April 2011. Hierbei handelt es sich um ein Demo-Konto, welches gewissenhaft parallel zum Real-Konto geführt worden ist. Da es sich um ein 100.000 Euro Konto handelt, war die Start-Lot Size 1 Lot. Wie gesagt, Real war diese 0.01 Lot. Im September hatte ich jedoch das Demo-Konto in der Form eingestellt. Der Verlauf ab September entspricht nicht mehr ganz genau dem Real-Konto, da ich dort parallel einige Tests durchgeführt habe. U.a. den Dax.
  4. Hallo, von mir auch Herzlich Willkommen. Viel Spaß hier ;-)
  5. Ich verstehe nun genau, was Du meinst. Bevor ich nun versuche, wortakrobatisch (ich hoffe ich bekomme es hin) meine Gedankengänge dazu darzulegen, möchte ich Mythos hier schon mal etwas vorweg greifen. Mit diesem Beispiel geht es nur um grundsätzliches. Also ein Verständnis für die Diversifizierung zu erlangen. Wie Henrik erkannt hat, hinkt der Vergleich etwas. Aber ich finde es doch wichtig, hier noch die Tischgeschichte zu ende zu bringen. Wenn ich gewusst hätte, was ich mit diesem Vergleich anrichte, hätte ich es wohl gelassen ;-) Zur Strategie kommen wir noch und ja, es gibt ein festes Regelwerk ;-) Dieses ist wichtig für die Dublizierbarkeit, welche wiederum wichtig ist für die Auswertungen und die Statistik. Kommen wir nun zu Henriks Erkenntnis. Das ist vollkommen richtig. Du veränderst lediglich die Statistik oder eben die statistischen Wahrscheinlichkeiten. Wie auch schon erkannt, hinkt hier der Vergleich mit der Forex. Aber nun von Anfang an: (Der Einfachheit rede ich hier von SL und TP, auch wenn wir noch von Tischen reden) Situation 1: Meine 10 Euro teile ich in 10x1 Euro und spiele an 10 Tischen gleichzeitig. Nach jedem Spiel, das kann ich ja hier, entscheide ich um die Verdoppelung (nur rein hypothetisch zum Verständnis, ob wir an der Forex das Verdoppeln wirklich unterlassen oder unter welchen Voraussetzungen, dazu kommen wir noch). Als Beispiel, eines reicht hier, habe ich 7 TP und 3 SL. Ich entscheide, nicht zu verdoppeln und mit 7 Euro Gewinn zufrieden zu sein. Situation 2: Ich spiele an einem Tisch. 1. Spiel=TP; 2. Spiel=TP; 3. Spiel=SL -> hier muss ich mich nun fragen, wie verfahre ich weiter. Ich habe ja noch nicht den Gesamtüberblick zu wissen, wie die nächsten 7 Spiele ausgehen werden, also wieviele SL oder TP ich insgesamt haben werde. Hier kann ich also nur für das 4. Spiel entscheiden, ob ich verdoppel oder nicht. Nun, die Strategie sagt ja, Martingale. Also muss ich verdoppeln. Kein Ausweg. 4. Spiel=SL, also verdoppeln. 5. Spiel er TP; zurück auf Start. usw. Situation 3: Nun, Henrik ist ja Pfiffig. Er sagt sich, ich will ja wie in Situation 1 handeln, halt nur an einem Tisch. Also macht er folgendes: Er nimmt sich einen Stift und ein Blatt Papier mit. Darauf malt er 10 Felder. Auf jedes Feld kommt 1 Euro. Er spielt nun jedes Feld 1 Mal durch und entscheidet erst am Ende, also beim 11. Spiel, wie es weiter geht. (Folgendes ist, denke ich, etwas mühselig zu verinnerlichen und zu verstehen. Bitte etwas Zeit lassen, da dieses nun ein wichtiger Punkt ist!) 1. Spiel=TP; 2. Spiel=TP; 3. Spiel=SL; 4. Spiel=TP; 5. Spiel=TP; 6. Spiel=SL; 7. Spiel= TP; 8. Spiel=SL; 9. Spiel=TP; 10. Spiel=TP; Hier sind nun die ersten 10 Spiele. Es ist so, dass jedes Spiel, also jedes Feld auf dem Papier einzeln betrachtet wird. Die Münze aus Feld 1 wird genommen, gespielt und wieder zurück gelegt +die Gewinnermünze. Nun wird Spiel 2 gespielt, da das gleiche wie Spiel 1. Bei Spiel 3 ist es so, dass es ein Verlust ist, also die Münze weg ist. Feld 3 bleibt also leer. Nun geht man aber in Feld 4 über, nimmt die Münze und Gewinnt. Feld 4 hat also 2 Münzen. Ihr versteht? Man spielt das Spiel erst mal durch. Erst nach allen 10 Spielen entscheidet man, wie/ ob man verdoppelt. Nun der statistische Knackpunkt (wenn man bei Roulette von statistik sprechen kann). Für jedes Feld dreht sich die Scheibe neu, ohne Rücksicht darauf, erst ein Spiel komplett auszuspielen. Was hat sich nun verändert. Sehen wir die weiteren Spiele: 11. Spiel=TP (Feld 1); 12. Spiel=SL (Feld 2); 13. Spiel=SL (Feld 3); Die Münze in Feld 1 gewinnt wieder und wir haben einen Euro mehr. Feld 2 verliert eine Münze. Nun legen wir unser Augenmerk auf Feld 3 - dieses soll als Beispiel dienen: Feld 3, das 13. Spiel ist ein SL. Da das 3. Spiel auch ein SL war, haben wir hier einen 2. SL. Nun, wenn wir das Spiel direkt durchgespielt hätten, also das 'Gedächtnis (gibt es nicht, aber der Einfachheit)' weiter beansprucht hätten, also direkt nach Spiel 3 verdoppelt, so hätte Spiel Nr. 4 ein TP ergeben. Hier haben wir den statistischen Unterschied. Aus Spiel 3 ist mit dem 13. Spiel ein 2. SL geworden, anstatt eigentlich ein TP mit dem 4. Spiel. Spielt man an 10 Tischen gleichzeitig, ist das nächste Spiel immer für die aktuelle Serie da, bis der TP kommt. Spielt man an einem Tisch, routiert die Statistik immer um 10 Spiele. Dieses ist der große Unterschied. Aber, gehen wir davon aus, dass Roulette kein Gedächtnis hat, sondern wirklich jedes Spiel, jede Runde gleich zu behandeln ist, ohne irgendwelche Wahrscheinlichkeiten, hat Henrik völlig recht. Es wäre total egal, lediglich der Zeitaufwand wäre größer. Aber man sieht schon an einem Tisch, wie unterschiedlich das Ergebnis sein kann, ob man direkt verdoppelt oder eine Runde wartet. Es gibt einen Unterschied ;-) Und diesen wollte ich nur heraus stellen. An dieser Stelle nun mal ein Dank an alle Mitschreiber und Mitdenker ;-))))))))) Zu den weiteren Beiträgen werde ich erst morgen kommen. Heute schaffe ich es nicht mehr ;-) Bis dahin und gute Nacht Euch allen!!!
  6. Henrik, möglicherweise ja, wenn Du einfach nur spielst. Kommt Martingale dazu, dann glaube ich eher nicht. Die TPs an den Tischen sind verteilt, genau wie die SLs. Du kannst ja sogar so weit runter gehen, dass wenn 5 Tische gewinnen und 5 Tische verlieren, Du diese Patt-Situation akzeptierst und nicht verdoppelst. Du spielst neu. Erst wenn mindstens 6 Tische verlieren, verdoppelst Du diese. Wenn die Situation weiter voran schreitet und ein Tisch tiefer in die Verlust-Serie geht, kannst Du es auch so gestalten, dass Du nicht diesen Tisch stumpf verdoppelst, sondern diese Positionen auf die anderen Tische aufteilst.
  7. Hallo Mythos, Du magst da völlig recht haben. Ich bin da so nicht der Mathematiker. Klugscheißern finde ich das nicht. Ist halt Deine Ansicht ;-) Vielleicht ist das mathematisch kein Unterschied. Für mich aber jedoch praktisch. Zum Einen verhält sich jeder Tisch (jede Währung) anders und zum anderen, geht es gar nicht so darum, die Wahrscheinlichkeit weiter auf seine Seite zu bekommen, sondern das Risiko zu minimieren. Traden oder Spielen mit Martingale ist an sich natürlich schon sehr hoch risiko behaftet. Somit ist jede Verdoppelung die man nicht machen muss eine gute Sache. In diesem Sinne ist das Aufteilen dafür gut, mit den 'guten Tischen' die 'schlechten Tische' mit zu finanzieren. Spielst Du nur an einem Tisch, bleibt Dir immer nur die Verdoppelung. Mit welchen Kriterien solltest Du in diesem Fall anders entscheiden, also nach jedem Spiel? Es ist also nicht mathematisch zu sehen, sondern eher praktisch. Nicht dass es falsch rüber kommt. Für mich ist diese Strategie eine ernste Sache. Mein Steckenpferd quasi. Ich möchte hier niemanden pro Martingale aquirieren. Ich möchte lediglich mal eine andere Seite beleuchten und eine neue Sicht der Dinge bieten. Über Fragen, Anregungen und gegenläufige Meinungen freue ich mich natürlich. Ich möchte auch nicht alle gegenläufigen Meinungen entkräften, sondern aktzepiere diese und dessen Logik. Es gibt nun mal 'Unbekannte' im Spiel und damit müsse wir alle leben ;-) Edit: Da war ja noch was in Deinem Post, Mythos. Es wird natürlich nicht unendlich erhöht. Es kommt der Punkt, wo man zurücksetzen muss und den DrawDown, also den Verlust akzeptiert. Diesen gilt es dann langsam und bedacht wieder zu erarbeiten. Man ist mindesten 2 Mal im Jahr damit beschäftigt, lediglich den DrawDown zurück zu erobern ;-)
  8. Mhhh.. ich weiß was Du meinst. Vielleicht ist es schwierig zu erklären. Vielleicht hinkt auch der Vergleich etwas mit der Forex. Jedoch, versuch Dir mal vorzustellen, in einem Casino sind 10 Tische. Jeder Tisch hat einen Coupier, einen Drehteller und eine Kugel. Du setzt an allen Tischen jeweils 1/10 Deines Einsatzes. Die Coupiers fangen alle gleichzeitig an zu spielen. Drehen den Teller, werfen die Kugel. Nun, ich will nicht sagen, dass es unmöglich ist, aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass an allen 10 Tischen die selbe Zahl erscheint? Wie hoch, dass an allen Tischen die 0 liegen bleibt. Etwas höher ist jedoch die Wahrscheinlichkeit oder Möglichkeit, dass bei allen gleichzeitig rot oder schwarz liegen bleibt. Aber bei mehreren Spielen immer wieder? Hier haben wir einen Unterschied. Das Zweite ist, nach jedem Spiel kann ich eine Entscheidung treffen. Diese Entscheidung betrifft alle 10 Spiele gleichzeitig. Mache ich nun 10 Spiele an einem Tisch, sieht die Situation völlig anders aus. Ich muss nach jedem Spiel für 1/10 eine Entscheidung treffen. Hiermit will ich nur sagen, dass es zwischen beiden Spielarten einen Unterschied gibt. Ob das nun erheblich ist, um mehr zu Gewinnen und weniger zu verlieren oder öfter zu treffen, das kann ich nicht beweisen. Aber ich kann für 10/10 gleichzeitig eine Entscheidung treffen, nämlich ob ich verdoppel oder nicht. Für mich ist das der wesentliche Unterschied und ausschlaggebend für mein Trading. Investoraccount!? COME ON! Nisch mit mir... nisch mit dem Optionator (to AT)
  9. Für das euphorische entschuldige ich mich. Nicht dafür, dass der 2. nicht so euphorisch klingt, sondern dafür, dass anscheinend mein 1. Post euphorisch geklungen haben muss. Dieses war nicht beabsichtigt. Sorry. Fangen wir mit Deiner 1. Frage an: Wenn Du an 10 Tischen spielst und z.B. 7 Tische gewinnen und 3 verlieren, dann ist das ein guter Schnitt. Du brauchst nun die 3 Verlierer nicht zu verdoppeln. Streiche ein, was man Dir gegeben hat und dann auf ein Neues ;-) Genau das ist der Unterschied ;-) Ja, ich starte mit 0.01 Lot (1/100 Lot -> 1 Lot = 100.000), auch 1000 Einheiten genannt. Die Erhöhung ist wiederum x2 + 0.01 Lot. Es gibt aber auch Phasen, wo ich lediglich verdoppel und erst später die Zusatzgröße dazu gebe, dieses aber nur am Rande. Weil Du direkt gefragt hast, ich handel bei ActivTrades. Standartkonto. Keine Kommission. Den Spread verdiene ich einfach mit ;-) Die meisten Währungen sind 1 zu 1. Aber es gibt auch einige, wo der TP höher liegt, als der SL. Wenn ich tiefer in eine SL Serie eintauche, ist es somit nicht notwendig, den ganzen TP erreichen zu müssen. Zum Einen muss ich nur den SL wieder verdienen und zum Anderen gibt mir das +0.01 zusätzlich Luft. Man darf sich übrigens nicht von der geringen Start-Lot Size beirren lassen. Weder im positiven, noch im negativen. Das kann ganz schön ab gehen. Bezüglich Deiner Frage, ob dabei was 'nennenswertes' übrig bleibt kann ich Dir sagen, dass es für mich reicht. 2011 waren es im Durchschnitt 10% im Monat auf das Tradingkonto gerechnet (es wurde bei Erreichen bestimmter Stufen Geld raus genommen, somit kein Zinseszins bzw. ist diese Angabe dann nicht mehr auf das Gesamtkapital zu sehen! Diese Angabe relativiert sich also!!). Wobei es gute und schlechte, sehr gute und sehr schlechte Monate gibt. Ich hatte also nicht jeden Monat 10%, sondern auf das Jahr gesehen, im Durchschnitt ca. 10% im Monat(das ist ein großer Unterschied. Nicht dass man sich hier reich rechnet, von wegen jeden Monat 10%, dann hat man in blablalba usw.). Wenn noch Fragen sind, nur zu. Die Screens kommen noch. Gruß Optionator
  10. Hallo Henrik, ob es dauerhaft erfolgreich ist, kann ich Dir auch noch nicht beantworten. Jedoch sprechen über 1,5 Jahre dennoch Bände. Es ist sehr arbeitsintensiv und zeitaufwändig. Aber es funktioniert. Es ist natürlich richtig, dass selbst bei kleinsten Start-Lot Size riesige Posis auflaufen könnten. Dieses gilt es aber zu verhindern. Meine Start-Lot Size ist 0.01 Lot. Ich handel nur Währungen bei einem Forexbroker (MT4) auf einem Standartkonto. Derzeit ist jedoch der Dax noch im Test. Die Posi wird bei SL verdoppelt und es kommen dann jeweils 0.01 Lot hinzu. Ich werde screenis noch einstellen. Gruß Optionator
  11. Hallo, mich erinnert das einfach an einer Löwenarena im Zirkus. Wer von uns würde in einen großen Käfig mit 10 Löwen steigen. Ich denke, niemand. Aber es gibt sie... die Dompteure. Sie tun es. Warum? Sie können es. Nun, es gibt sicherlich einige 'Unfälle', jedoch ist es so (habe aber keinen statistischen Beweis), dass der Großteil der Dompteure das Renenalter erreicht. Der ein oder andere leicht verletzt, weniger auch schwerer verletzt.. aber der Großteil unverletzt. Todesfälle sind eher selten. .. und dann gibt es ja noch die, die ihren Kopf ins geöffnete Löwenmaul stecken! Löwenarena XXL. Das bin ich! Bisher hat sich in diesem Thread jeder als Martingale-Feind dargestellt. Egal ob reines Martingale oder abgeändert.. bis hin zum Mini-Martingale. Ich bin nicht nur ein Freund davon, bei mir gibts auch noch Martingale-XXL. Seit nun mehr als ca. 1,5 Jahren trade ich eine Strategie, welche auf die Nutzung von Martingale basiert. Da ohne Martingale diese nicht erfolgreich wäre, könnte man sogar behaupten, dass Martingale mit einer der Hauptbestandteile ist. Dass es so lange funktioniert heisst jedoch nicht, dass es auch in der Zukunft unendlich so weiter gehen wird. Es kommt also darauf an, wie man es tradet, was man für Sicherheitsmechanismen hat und wie man das Regelement interpretiert und anwendet. Man muss sich hier leider etwas von allgemeinen oder allgemeingültigen Börsenweisheiten und Regeln trennen können. Sehr schön hat es Aurelius in folgendem Zitat ausgedrückt: Eine sehr schöne Aussage, welche das gesamte Problem einer solchen Strategie eigentlich erfasst. Dieses bedeutet aber nicht, dass das Lösen dieses Problems dann umgekehrt auf jeden Fall zum Erfolg führen wird. Weit gefehlt. Da gehört noch viel mehr dazu. Das Befolgen seiner eingenen Regeln. Das Einhalten seiner eigenen Strategie. Immer wieder wird dieses gelehrt. Hier ist es leider dann etwas fehl am Platz. Man muss wissen und erkennen, wann man dem System vertraut und wann es besser ist, dieses nicht zu tun. Viele Punkte müssen eingehalten werden, einige können aber flexibel gehandhabt werden. Nur so kann man es überstehen. Welche Punkte sind es? Diese muss man eben durch Erfahrung mit seinem eigenen System herausfinden. Eine solche Strategie ist eine sehr gefährliche Sache. Zweifelsohne. Diese darf nur mit 'Spielkapital' welches wirklich über ist, durchgeführt werden. Auch wenn ich schon so lange in diesem System stecke, diese Strategie befolge, wird es dennoch immer Spielgeld bleiben. Mit ernsthaftem, großen Kapital (sollte ich dieses mal erlangen ;-) würde ich das so nicht mehr weiter durchziehen. Auch ein Zitat, welches ein Grundproblem darstellt. In diesem Fall gilt es, eine Möglichkeit zu finden, welche zwar schmerzhaft sein kann, jedoch nicht alles zunichte macht. Als ich mit der Strategie begonnen habe, hatte ich keinen Buffer. Das o.g. Problem war zu der Zeit aber noch nicht gelöst. Somit denke ich, dass es sicherlich auch Glück war, diesen Punkt überwunden zu haben. Mit der Zeit des tradens, haben sich hier für mich aber auch Lösungsansätze ergeben. Große DrawDowns gehören dazu. Account killen jedoch nicht. Auch wenn sich meine Psyche in Bezug auf '.. mit so einem MM/RM tradet doch kein ernsthafter Trader' gebessert hat und ich auch mit großen Positionen, bei relativ geringem Gewinn gut klar komme, ist das jedoch immer noch ein Punkt, wo auch ich mit zu kämpfen habe. Gerade wenn ein neuer Hochpunkt des Kontos, AllTimeHigh, erlangt worden ist und es nun wieder in einen DrawDown driftet, dann sind sie wieder da.... linke Schulter das Engelchen... rechte Schulter das Teufelchen... links 'Das klappt' rechts 'Diesmal gehts daneben' links 'Vertraue dem System' rechts 'Dein ÖlTimeHigh siehste nie wieder'... links 'Duuuuschhhhh...' (Anm.: Dem Teufelchen eins in die Fre..e gehauen)usw. Die Stichpunkte einer Martingalen-Strategie: - Notwendig ist ein solides Grundsystem, welches jedoch nicht stand alone erfolgreich sein muss - ständige Überprüfung der Strategie und den Einstellungen -> dem aktuellen Markt anpassen - erkennen von auftretenden Schwächen in der Strategie -> und mögliche Abänderung - keine weitläufigen Backtests -> kurzen Zeitraum wählen (ob es so vor 2 Jahren funktioniert hätte, interessiert hier nicht) - ständige Überprüfung der einzelnen Werte (Zeitraumbezogen) - Diversifizierung - Keine Verlustängste haben -> das meint, auch mal Geld liegen lassen zu können.. nicht alles mitnehmen müssen - Bescheidenheit - langsam eine Bufferzone aufbauen - einen Teil der Gewinne aus dem Rennen nehmen - nicht alle Positionen durchziehen - mathematisches Abstreichen verwenden -> meint: 5 Positionen machen 3xTP und 2xSL = 2xneutral und 1xTP = das reicht - Die Werte müssen fest stehen -> SL x.x / TP x.x -> Die Werte müssen auch gleich sein oder der TP höher als der SL - Brokertypische Eigenarten müssen bekannt sein (kommt mit der Zeit) -> SL triggern, TP nicht auslösen usw. Auch der Vorschlag von Systemtrader ist gar nich so schlecht und entspricht in Teilen meinem MM. Das Aufteilen des Kapitals in unterschiedlichen Schichten. Man sieht, es läuft etwas anders als beim 'normalen' trading. Martingale XXL: was meine ich nun damit. Schlimm genug, dass man seine Verlusttrades verdoppelt. Ich gehe hin und lege sogar noch eine Schippe drauf. Ich verdoppel nicht nur, sondern ich erhöhe noch um den Faktor x. z.B. x2 +0.01 Lot. Ein Argument, welches aller Martingalisten anhaftet, ist, man erhöht seine Position dermaßen und am Ende kommt nur der am Anfang gesetzte Betrag als Gewinn heraus. Bei mir nicht. Mit jedem SL erhöht sich auch dieser Betrag um Faktor +x. Jedoch auch das Risiko und der mögliche DrawDown. Mit dem letztgenannten muss man jedoch zurecht kommen und sich einig sein. Die Trader-Psyche muss angepasst sein (wie schon oben geschrieben ist das auch der schwierigste Teil). Da es sehr oft genannt wird, auch hier ein kleiner Bezug zum Casino (mache ich aber eigentlich ungern): Während es bei Martingale immer heißt, einen Jeton an einem Roulette-Tisch auf rot oder schwarz zu setzen (im Casino), wird aber nicht erwähnt, dass man 10 Teile eines Jeton ja auch an 10 Tischen setzen könnte (praktisch jedoch gar nicht möglich, deswegen wird es wahrscheinlich auch nicht genannt) -> an der Forex gehts. In diesem Sinne hoffe ich, einige Anregungen geschaffen zu haben und evtl. Martingale in ein etwas anderes Licht grückt. Gruß Optionator P.S.: In einen Löwenkäfig würde ich dennoch nicht steigen ;-))
  12. Hallo, vielen Dank noch mal Euch Allen. Jetzt ist es auch geschafft. Ich konnte wieder in meine 4 Trading-Wände einziehen. Frisch gestrichen ist halb getradet.. lol. Diese Woche war somit nicht so das Glanzstück im Trading, da ich anderweitig konzentriert war. Ich denke, dass es sich nächste Woche wieder ändern wird. Jetzt kann man ja erst mal das tradingfreie Wochenende genießen... naja fast... 2 Positionen laufen noch. Diese werden aber definitiv nicht am Wochenende gehalten. Das ist mir derzeit doch zu gefährlich. Bis 22:55 dürfen die sich noch auskäsen. Derzeit bin ich noch dabei das Forum zu durchforsten. Deswegen werde ich wahrscheinlich erst mal der Leser sein. Muss ja erst mal was zum Anknüpfen finden. Also, bis dahin und viel Spaß beim freien Wochenende. Montag geht es wieder weiter mit der Maloche. Erholt Euch gut. Gruß Optionator
  13. Hallo, jepp, ich bin da auch nicht mehr so firm drin. Ist halt schon lange her. Für mich auch nicht mehr interessant ;-) Die Welt dreht sich halt weiter ;-) Aber dafür gibt es ja nun neue, interessante Themen. Bis dahin, Gruß Optionator
  14. Hallo, vielen Dank für die Willkommensgrüße. 1. Nette Smileys hier ;-) 2. Was ist eine 'Zitatebox', wo ich wohl nun gelandet bin? Die Box im oberen Bereich, wo Zufallszitate gezeigt werden? (Famous Quote?) 3. Ja, Wallstreet... mein Lieblingsfilm .. der 1. Teil jedenfalls ;-) Vielen Dank dafür Wir sehen uns. Gruß Optionator
  15. Hallo liebe Trader, wird Zeit dass ich mich mal vorstelle. Bin ja schließlich schon heute morgen frei geschaltet worden. Wie durch ausserirdischer Hand bin ich gestern auf dieses Forum gestossen. Ich habe meine Lesezeichen mal durchforstet und wollte die 'Toten Vögel' aussortieren. So habe ich dann alle Links nach und nach angeklickt. Nun, einer dieser Links hat mich 'wieder' auf dieses Forum geführt. Hatte ich so gar nicht mehr in Erinnerung. Mal eben in ein paar Beiträge eingelesen und es gefiel mir hier. Doch da kam es dann.... destrictet area... kein Schritt weiter... bis hier und nicht weiter... dieser Bereich ist nur für registrierte Mitglieder. Nun, hab ich halt gecheckt ob ich schon registriert bin.. war ich nicht... so habe ich es dann nachgeholt. Nun muss ich mich natürlich erst mal im Forum einlesen und einarbeiten. Ist ja alles wieder neu hier ;-) Aber was hab ich eigentlich mit der Börse zu tun.. also im speziellen mit der Forex. Nun, ich bin Floor Trader... das heißt, mein Schreibtisch steht gerade im Flur, also im Hausflur .. in der Diele halt. Da mein Arbeitszimmer gerade renoviert wird.. also, nicht wird, sondern ich es grad renoviere, musste ich vorerst auswandern. Aber das ist ja das schöne am Trading. Man kann es überall machen. Einfach Internet und los. Aber gemütlich ist es derzeit nicht ;-) Zur Börse bin ich ca. 1996 gekommen. Das beste was ich meiner Meinung nach bisher gemacht habe, ist, keine Telekom-Aktie besessen zu haben. Also nicht das gemacht zu haben, was alle zu der Zeit gemacht haben. Aber mit Aktien habe ich schon begonnen. Direkt bei meinem Broker, die Volksbank... lol, also der, der bei der Volksbank für so Leute wie mich, also möchtegern Börsenhändler, zuständig war. Das ging auch einigermaßen. Die Gewinne habe ich dann in Fonds weiter geleitet.. wenn welche da waren. Nun, die Fonds haben sich dann besser entwickelt als ich und mein Depot. Es dauerte also gar nicht lange, da bin ich auf Optionsscheine aufmerksam geworden und durch einen Bekannten auch auf Optionen. Nun, das lief wirklich gut. Hatte eine kleine Break-Out Strategie entwickelt... also ich nenne sie die 20 Cent Strategie, welche recht bescheiden war. Während meine Bekannten big im Geschäft mit dem Neuen Markt waren, habe ich meine kleine Strategie getradet... diese hat nicht viel abgeworfen, und wurde natürlich von meinen Bekannten.. die Neuer Markt Big Player belächelt. Nun... ich habe überlebt... die nicht ;-) lol. Ab 2001 habe ich dann Pause an der Börse gemacht.. auch meine Fonds nach und nach verkauft... ein Häusele musste her. Nun.. einige Zeit später habe ich mich dann wieder für diese interessiert und war echt erschrocken, was in der Zeit so alles passiert war.. habe mich natürlich im Internet informiert und da waren dann plötzlich Begriffe wie ... CFD, Forex, FXBroker, EA etc. Ich kam mir vor wie jemand, der nach 45 Jahren aus dem Knast entlassen worden ist und plötzlich sein 1. Handy sieht... nun... aber Informationsquellen waren ja genug da ;-) Nun bin ich wieder voll dabei. Fast täglich. Aber ich bin kein Vollzeit-Trader und ich lebe nicht vom Traden. Jedoch habe ich eine gewisse Beständigkeit erreicht, so dass ich mehr Gewinne mache, als Verluste. Nur zum Leben reicht es noch nicht ;-) Derzeit handel ich ausschließlich an der Forex mit dem MetaTrader 4. Für mich ist das o.k. Hier bin ich nun für den Erfahrungsaustausch (übrigens, männlich und fast 40 J.). Wie gesagt, eher zufällig (nicht männlich, sondern hier). Gefällt mir aber bisher ausserirdisch gut. Alles Weitere kommt denke ich im Laufe der Zeit. Also, bis dahin, man sieht sich ... die Welt ist übrigens ja schon klein, ber das Internet wohl noch kleiner.. habe schon einige bekannte Gesichter hier entdecken könnnen ;-) Gruß pti nat r

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