Dieses Thema tauch in den verschiedenen Diskussionsfäden immer wieder auf. Aus deutscher Sicht ist dieser Vorgang wahrscheinlich eher unverständlich.
Ich weigere mich einfach, Originale hinzuschicken von Sachen, die niemanden etwas angehen. ... einen Originalkontoauszug sowie eine bestätigte Kopie vom Ausweis (also nochmal Gebühren beim Bürgerbüro fürn Stempel), das muß nicht sein.
Es handelt sich dabei lediglich um die Implementierung der Geldwäschegesetzes, wobei jede Firma da ein anderes Prozedere hat. Die Transaktionen auf dem Bankauszug interessieren keinen.
Unternehmen, die in irgendeiner Form mit Geld haldeln, (Banken, Buchmacher, Casinos, ...) unterliegen der Geldwäscheregelung. Die ist nicht sehr spezifisch, und so hat jede Unternehmung ihre eigene Implementation, z.B. welche Dokumente akzeptiert werden. Die Firmen entwickeln jeweils ein Regelwerk, und die Angestellten befolgen das. Das muß nicht unbedingt logisch sein.
Firmen müssen a) einen Nachweis d. Namens fordern b) einen Nachweis d. Adresse. Es geht nicht darum, daß die tatsächlich diese Daten überprüfen, sondern lediglich, daß sie nachweisen können, der Geldwäscheregelung Genüge getan zu haben. Die Dokumente werden nicht weiter überprüft, sondern ordnungsgemäß abgeheftet.
Man bedenke, daß in GB das Konzept Personalausweis und damit Adresse auf Ausweis nicht bekannt ist. Und man kann nicht davon ausgehen, daß jeder einen Paß oder Führerschein hat.
a) ist typischerweise ein Lichtbildausweis (Paß, Führerschein) od. bestimmte Formulare vom Finanzamt (UK)
b) Utility bill (Strom-,Gas-/Telephonrechnung), Bankauszug, Kreditkartenabrechnung
Beglaubigungen durch eine Bank werden i.d.R. akzeptiert, sicherlich auch von einer deutschen Bank, wenn es nicht gerade eine Mickymouse Operation ist. Das sollte man evtl. sogar kostenfrei bekommen.
Ihr als Ausländer habt das Problem, daß Ihr nicht bei unseren Credit Reference Agencies (quasi Schufa) erfaßt seid. Für uns sind die elektronischen Checks i.d.R. ausreichend. Wer auf der Wählerliste ist od. ein Bankkonto hat, ist dort elektronisch erfaßt.
Ohne Paß kommt man bei uns noch zurecht, aber wer keinen eigenen Strom- oder Telephonanschluß hat, der ist hier ein absoluter Nobody! Ich möchte mir gar nicht erst vorstellen, was für Identifikationsprobleme ein Umzug bedeuten würde. Denn dann muß jede Institution die eine Stromrechnung im Original bekommen.
Dieses Thema tauch in den verschiedenen Diskussionsfäden immer wieder auf. Aus deutscher Sicht ist dieser Vorgang wahrscheinlich eher unverständlich.
Es handelt sich dabei lediglich um die Implementierung der Geldwäschegesetzes, wobei jede Firma da ein anderes Prozedere hat. Die Transaktionen auf dem Bankauszug interessieren keinen.
Unternehmen, die in irgendeiner Form mit Geld haldeln, (Banken, Buchmacher, Casinos, ...) unterliegen der Geldwäscheregelung. Die ist nicht sehr spezifisch, und so hat jede Unternehmung ihre eigene Implementation, z.B. welche Dokumente akzeptiert werden. Die Firmen entwickeln jeweils ein Regelwerk, und die Angestellten befolgen das. Das muß nicht unbedingt logisch sein.
Firmen müssen a) einen Nachweis d. Namens fordern b) einen Nachweis d. Adresse. Es geht nicht darum, daß die tatsächlich diese Daten überprüfen, sondern lediglich, daß sie nachweisen können, der Geldwäscheregelung Genüge getan zu haben. Die Dokumente werden nicht weiter überprüft, sondern ordnungsgemäß abgeheftet.
Man bedenke, daß in GB das Konzept Personalausweis und damit Adresse auf Ausweis nicht bekannt ist. Und man kann nicht davon ausgehen, daß jeder einen Paß oder Führerschein hat.
a) ist typischerweise ein Lichtbildausweis (Paß, Führerschein) od. bestimmte Formulare vom Finanzamt (UK)
b) Utility bill (Strom-,Gas-/Telephonrechnung), Bankauszug, Kreditkartenabrechnung
Beglaubigungen durch eine Bank werden i.d.R. akzeptiert, sicherlich auch von einer deutschen Bank, wenn es nicht gerade eine Mickymouse Operation ist. Das sollte man evtl. sogar kostenfrei bekommen.
Ihr als Ausländer habt das Problem, daß Ihr nicht bei unseren Credit Reference Agencies (quasi Schufa) erfaßt seid. Für uns sind die elektronischen Checks i.d.R. ausreichend. Wer auf der Wählerliste ist od. ein Bankkonto hat, ist dort elektronisch erfaßt.
Ohne Paß kommt man bei uns noch zurecht, aber wer keinen eigenen Strom- oder Telephonanschluß hat, der ist hier ein absoluter Nobody! Ich möchte mir gar nicht erst vorstellen, was für Identifikationsprobleme ein Umzug bedeuten würde. Denn dann muß jede Institution die eine Stromrechnung im Original bekommen.
Bearbeitet von FTSE