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Trading und die Psyche

Geschrieben

Hallo liebe Leute (...),

 

möchte mal folgendes mit euch teilen.

 

An der Börse bin ich seit ca 4 Jahren, von Anfang an Langzeitaktien und auch den ein oder anderen Taler verzockt.

 

 

Seit August 2007 bis Januar 2008 habe ich mein Glück mit diversen CFD-Demokonten probiert und dabei gut abgeschnitten.

Im Januar 2008 dann ein richtiges Depot eröffnet und 500 € eingezahlt. Damit ein bisschen gedaddelt und es lief ganz gut und dann an einem Freitag in einem Mist-Trade auf 50 € runter.

Ich habe dann immer wenn ich Urlaub hatte einen Hunderter nachgeschossen und wieder 1-2 Wochen davon getradet. Jedes Mal lief es gut bis der Absturz, sprich, Nachkauforgie kam. Fulminantes Finale war eine Episode im August - 2 Wochen Urlaub, mit 90 € angefangen, nach 1.5 Wochen auf 433 € hoch und dann, MAL WIEDER, der Totalabsturz auf 35 €

So würde ich schätzen, bis heute ca 800 € durch die CFDs eingebüßt zu haben. Find ich persönlich nicht schlimm, war vielmehr als Kollateralschaden eingeplant - Ansichtssache.

 

Nun trade ich momentan wieder nach Feierbend mit meinen Minidepot und kaufe ich mir also einen CFD im Wert von 1 $ oder auch 2 $. Leider gerate ich dabei zunehmend in ein psychologisch Schwarzes Loch: Eben habe mir einen CFD auf den DJ gekauft und der Tick machte 2 $ aus. Die Quotierung war von Anfang an im Plus (4 Punkte) und geriet auch nie ins Minus. Allerdings ist der DJ doch sehr stark gesprungen, 2-3 Punkte pro Tick war keine Seltenheit. Und jetzt kommt das Problem: Durch diese Vola wurde ich dermaßen nervös, dass ich richtig merkte, wie mein Puls sich beschleunigte. Ich habe die Posi dann (optimal) nach 2 Minuten geschlossen und 15 Punkte eingesammelt - mehr war einfach nicht drin, weil ich einfach immer unruhiger wurde.

Jetzt stellt sich die Frage: Wenn ich mich bei diesen Mini-Positionen schon innerlich so anstelle, wie soll das weitergehen. Ich erkläre mir das ganze so, dass ich, durch meine Vorerfahrung bedingt, immer vom schlimmsten ausgehe und mir selber nicht "mehr" zutraue - kennt jemand das Problem und habt ihr generelle Gedanken zu der Thematik ?

 

- danke

 

:10points:

Featured Replies

Geschrieben

Ich glaube dieses Problem kennt jeder von uns. Bei mir alleine hat diese Phase 3 jahre schon ueberdauert & obwohl ich heute schon sehr auf Sicherheit trade, merke ich, dass ich manchmal durch meine Nervositaet zu frueh aussteige.

 

Andererseits sage ich mir immer, was heisst zu frueh... lieber nehme ich doch ein paar Punkte plus mit als ins Minus zu geraten.

Anfangs habe ich mir auch eher volantile Produkte gesucht, was meiner Meinung jedoch falsch ist. Gerade Indizes unterliegen sovielen Faktoren, die du beachten und kennen musst. Also habe ich mich mehr und mehr umgesehen und bin so eigentlich zu den Waehrungen gekommen. Die sind in ihrem Verlauf relativ stabil, wenn du den richtigen Einstieg findest.

 

Tickcharts halte ich persoenlich nicht gerade von Vorteil, aber das muss letztlich jeder fuer sich entscheiden.

 

Ueberdenke noch einmal deine eigenen Regeln & begebe dich notfalls auf Fehlersuche.

Noch heute hilft mir mein grosses Blatt Papier ueber den PC, so dass ich es jeden Tag lesen muss.

 

Eine der vernuenftigsten Entscheidungen fuer mich war auch ein Moneymanagementplan. Dabei ging es mir nicht darum, soviel Kohle wie moeglich zu machen, sondern selbst durch Verluste nie alles zu verlieren. Meinen Einsatz konnte ich anfangs immer 4 mal decken. Dass 5 Trades hintereinander dumm laufen ... klopf, klopf, klopf aufs Holz... habe ich noch nicht erlebt...es sei denn die Handelsstrategie stimmt nicht. Somit habe ich meinen Einsatz immer wieder neu angepasst...

 

Und eins kann ich dir verraten, die ersten 1000 sind die Schwersten... und die Nervositaet nimmt nie ab...ganz im Gegenteil.

Geschrieben
  • Autor
Was beunruhigt dich mehr, der finanzielle Verlust oder das keiner deiner Handelsansätze nach hinten raus funktionieren will?

 

>BEIDES< wäre imho die wahrscheinlichste Antwort. Aber um den Zusammenhang "sonniges Gemüt, weil erfolgreicher Trader" geht es mir bei der Frage nicht.

 

Meiner Meinung nach geht es eher um den finanziellen Verlust. Mein Handelsansatz klappt, davon bin ich überzeugt. Solange wie ich meine Wahnsinnsaktionen, sprich, Nachkauforgien, nicht wiederhole, ist es in Ordnung. Ich will mal einfach sagen: Von 100 Trades klappen vielleicht 60-70, in der Summe ist ein Plus da. Das sind aber alles kleine Trades, und nur durch eine oder zwei meiner üblichen Sauaktionen wird der gesamte Gewinn dann blind verschossen.

Aber GENAU da liegt wieder der Haken begraben. Ich möchte keinen Verlust von hinnehmen, weder klein noch groß.

 

Also kaufe ich nach. Und dann wird der Verlust im Zweifel größer, und ich möchte noch weniger (gerne) als vorher realisieren. Ein Teufelskreis also. Ich glaube, ich muss lernen, Verluste zu akzeptieren. Einen Winstreak von 100% auf Unendlichkeit geht einfach nicht - Risiko MUSS als Nebenwirkung zur Chance einkalkuliert werden. Und da liegt das psychische Problem.

 

Das ist zumindest bisher mein persönliches Fazit.

Danke euch beiden soweit erstmal.

Geschrieben

schwierig, da eine Empfehlung zu geben. Passiert mir ab und zu auch, bisher ist es zumindest nicht großartig schiefgegangen. Sind halt die Tage, wo man von allem gernervt ist, privat und dann noch eine schlechte Performance.

 

Mein Spitzenreiter war mal ein Verlust intraday von 700 GBP in ungefähr 6-8 Trades (ganz genau weiß ich es nicht mehr).

 

Zum Schluß hab ich einen Stake von 9 (!) gesetzt und ein Drittel wieder zurückgewonnen. Aber dann hab ich fluchtartig die Wohnung verlassen und bin an die Luft. Bis jetzt hab ich das in der Größenordnung nicht wieder gemacht und das war gut so :10points:

Geschrieben
Aber GENAU da liegt wieder der Haken begraben. Ich möchte keinen Verlust von hinnehmen, weder klein noch groß.

 

Also kaufe ich nach.

 

Das kenne ich. :10points:

Seitdem ich den Handel etwas emotionsloser angehe, läuft es bei mir deutlich besser.

Bei dir wird es auch nicht mehr lange dauern. Die Ursache hast du gefunden, nun musst du nur noch herausfinden, wie du dich am besten damit arrangierst.

Geschrieben
Von 100 Trades klappen vielleicht 60-70, in der Summe ist ein Plus da. Das sind aber alles kleine Trades, und nur durch eine oder zwei meiner üblichen Sauaktionen wird der gesamte Gewinn dann blind verschossen.

 

So ähnliche Sätze habe ich oft in Rouletteforen gelesen. :10points:

 

Da ich seit dem 11.September ???? (ich war "Long" und habe 50 % von meinen "Gesamtgewinnen" verloren) nicht mehr real getradet habe, werde ich erst demnächst wieder anfangen.

 

Damit mir das oben zitierte nicht passiert, habe ich mir fest vorgenommen nur mit "Handelssysteme" (max. 2 % Einsatz/pro Trade) zu traden.

 

... so in dieser Art:

3.jpg

Geschrieben

@Ecart

Das was du vorhast, geht schwer in die Richtung Black Box Trading.

 

Verstehe ich das richtig, dass du einen hohen Grad an Automatisation anstrebst? Wenn ja, wie schaut es dann bei dir mit dem Faktor "Mitfiebern" aus? Du machst auf mich nicht den Eindruck, als würdest du einer Maschine das "Schlachtfeld" überlassen wollen.

Geschrieben
1.} Verstehe ich das richtig, dass du einen hohen Grad an Automatisation anstrebst?

2.} Wenn ja, wie schaut es dann bei dir mit dem Faktor "Mitfiebern" aus?

3.} Du machst auf mich nicht den Eindruck, als würdest du einer Maschine das "Schlachtfeld" überlassen wollen.

 

Zu

1.} ja, zu 100 %. Einsatz steht immer vorher fest. Zum Beispiel 2 %.

 

2.} Kein Bedarf. Zur Zeit "klicke" ich ja nur so rum, um diverse Software "kennenzulernen".

Bisher hatte ich immer "Glück" heute z.B. + € 1.112,50 (innerhalb von 30 Minuten, nur FDAX).

Aber da steckt KEIN System und nichts "hinter". :10points:

Bisher gefällt mir das Konzept von MTP (das intensive "Testen" von 30 Tagen steht mir ja noch bevor) am Besten,

da die "Trading-Regeln" feststehen [innere Logik].

Der Anwender kann immer überprüfen, was "wäre wenn gewesen"...

Erinnerst du dich noch, das waren die "kleinen Dreiecke" im MTP-Chart. (Fehler-Trades)

 

3.} Wenn ich die "Software" kenne, dann habe ich damit KEIN Problem. Trailing Stop usw. macht die "Maschine" 100 % besser als der Mensch...

 

Fritz hat es schon bewiesen... :vogel:

 

1.jpg

2.jpg

Geschrieben
3.} Wenn ich die "Software" kenne, dann habe ich damit KEIN Problem. Trailing Stop usw. macht die "Maschine" 100 % besser als der Mensch.

 

dito,

ich würde diesen Satz eventuell noch um den Broker, die Börse und das Produkt erweitern.

 

Algorithmischer Handel hat Zukunft, das ist unbestritten. Ob es allerdings zu einer ähnlichen Entwicklung (vom Institutionellen ins Wohnzimmer des Endkunden) wie beim CFD/ FX trading kommt, hängt von vielen Faktoren ab. Im Augenblick kommt für die Umsetzung solcher Strategien (als Endkunde) nur die Eurex oder einer der amerikanischen Futurebörsen in Frage. Die Umsätze, die z.B. in Xetra durch Blackbox Trading erzeugt werden, kommen fast ausschließlich von Institutinellen.

 

Einsatz steht immer vorher fest. Zum Beispiel 2 %.

 

2% beim Futurehandel, Respekt. Dann verwaltest du ja alleine schon einen kleinen Fond.

Geschrieben

  1. Meiner Meinung nach geht es eher um den finanziellen Verlust.
  2. Mein Handelsansatz klappt, davon bin ich überzeugt.

An sich ein Widerspruch, nicht wahr? Jedenfalls wenn man das Ergebnis zugrunde legt. Das "überzeugt" klingt für mich als Aussenstehenden mehr nach "Hoffnung" als Überzeugung im Sinne der Definition.

 

Deiner Begründung folgend könnte der Eindruck entstehen, dass du prinzipiell richtig liegst und dadurch Gewinne machst. Soweit so gut.

Jetzt frage ich mich natürlich, warum gibts du deine Gewinne wieder ab? Liegt es daran, dass du plötzlich deinen Handelsansatz änderst oder folgt ab einem bestimmten Punkt dein Ego der Gier?

 

meine Wahnsinnsaktionen, sprich, Nachkauforgien

 

;-) brauch ich nicht zu kommentieren

 

Ich möchte keinen Verlust von hinnehmen, weder klein noch groß.

 

Daran solltest du unbedingt arbeiten. Der Druck, den du dir damit auferlegst und die Folgen, die daraus resultieren, sind vermutlich der Grund, wieso es nicht so läuft, wie du es dir vorstellst.

 

 

 

@ronner - Stake 9? :10points:

Geschrieben

Nachkaufen ist mit das Schlimmste was man machen kann, es sei denn man begrenzt es stringent auf 1-2 x. Schade, das man bei keinem Broker einen festen Stake festlegen kann, der nur durch den Support wieder aufgehoben werden kann. So könnte man sich selbst einen Riegel vorschieben.

 

@ronner - Stake 9? :pope:

 

man muß ja alles mal ausprobieren :laugh: :blink:

Geschrieben

Also ginge das ic.arrow.right.png hier doch eigentlich in die richtige Richtung, oder nicht?

 

Frage 1: Wie ließe sich der (anscheinend) negative Einfluss menschlicher Emotionen beim Trading programmtechnisch ausblenden?

 

Deshalb Frage 2: - > direkt an AncientSion

 

Hättest du Interesse an einem Experiment?

Wir haben mindestens zwei MT4 Coder an Board, möglich das es sogar mehr sind.

Wenn wir FinGer oder 4xTrimm fragen, ob sie versuchen können, dein manuelles Handelsystem (mittels MQL) zu automatisieren und Schritt für Schritt die Risiken, die durch dein zusätzliches Eingreifen auftreten "zurückzufahren", dann solltest du (so die Theorie) ab einem bestimmten Tag per Saldo kontinuierlich Gewinne aufbauen.

 

Was meinst du dazu?

 

 

Frage 3: Welches sind (aus psychologischer Sicht) die schlimmsten Profitkiller ?

Geschrieben
Frage 3: Welches sind (aus psychologischer Sicht) die schlimmsten Profitkiller ?

 

Meines Erachtens nach die Gier..., denn wenn es die nicht geben wuerde, waere es nicht schlimm Verluste zu akzeptieren & nicht Fehler machen, indem Positionen auf gut Glueck weiter nachkauft...

 

Langes Selbststudium :laugh:

 

Habe gerade eben wieder ca. 20 Punkte Verlust bei EUR/USD hingenommen, da meine Regeln klar gesagt haben, Positionen schliessen...

Und das obwohl ich mir sicher bin, dass der naechste Trend nach oben kurz bevor steht. Aber Regeln sind halt Regeln. Also warte ich geduldig auf meine naechste Chance...

Geschrieben

Na was fuer eine Frage, den hoechsten Schriftgrad natuerlich... :blink:

 

Letztlich ist doch selbst in der Hoffnung die Gier versteckt.

 

Nehmen wir mal an Maxe Mueller hat eine Position offen, welche auch zunaechst in seine Richtung laeuft. Dann ploetzlicher Abfall...

Maxe ueberlegt hin und her... zwischenzeitlich erholt die Position sich wieder... Maxe denkt, toll ... da geht noch was. Und dann kommt der Urknall...

jetzt hofft Maxe nur noch darauf, dass sich der Trade wieder in seine Richtung entwickelt.

 

Frage, weshalb schliesst er nicht einfach? Die Gier anfaenglich Gewinne mitzunehmen, verhindert dies... mittlerweile kommt noch die Verlustangst hinzu.

 

Maxe ueberlegt sich, ok ... den Verlust hole ich wieder rein... Kardinalsfehler.

Er verdoppelt den Einsatz... uiuiui.... :laugh:

Geschrieben

Gier frisst Hirn heißt es. Ich stimme proudroses zu und würde auf einer Skala den höchst möglichen Wert vergeben.

Ich habe z.B. Fehler aufgrund von Hektik, Unachtsamkeit und in Folge technischer Probleme gemacht.

Geschrieben
  • Autor
Also ginge das ic.arrow.right.png hier doch eigentlich in die richtige Richtung, oder nicht?

 

Frage 1: Wie ließe sich der (anscheinend) negative Einfluss menschlicher Emotionen beim Trading programmtechnisch ausblenden?

 

Deshalb Frage 2: - > direkt an AncientSion

 

Hättest du Interesse an einem Experiment?

Wir haben mindestens zwei MT4 Coder an Board, möglich das es sogar mehr sind.

Wenn wir FinGer oder 4xTrimm fragen, ob sie versuchen können, dein manuelles Handelsystem (mittels MQL) zu automatisieren und Schritt für Schritt die Risiken, die durch dein zusätzliches Eingreifen auftreten "zurückzufahren", dann solltest du (so die Theorie) ab einem bestimmten Tag per Saldo kontinuierlich Gewinne aufbauen.

 

Was meinst du dazu?

Frage 3: Welches sind (aus psychologischer Sicht) die schlimmsten Profitkiller ?

 

1) Garnicht. Entweder müssen die Emotionen 100% abgestellt werden (nicht möglich?) oder man muss sich eisenhart vornehmen, TROTZ Emotionen nichts zu machen und die bei Eröffnung des Trades angesetzten Ziel/SL-Marken in keinen Fall anzutasten (kann ich nicht)

 

2) Klar

 

3) Gier und Hochmut würd ich sagen.

Geschrieben
2) Klar

 

OK, da müssen wir uns nur überlegen, wie wir zusammenkommen. FinGeR hat ja schon mal signalisiert, dass er bereit wäre, das Projekt zu unterstützen.

 

Hinweis: Er ist megabeschäftigt, sprich es kann auch mal sein, dass er eine Woche überhaupt keine Zeit für den Support findet.

 

3) Gier und Hochmut würd ich sagen.

 

 

Sonst nichts? Müssen wir tatsächlich nur diese beiden Dinge in den Griff bekommen?

 

Ich glaube nicht, aber

wir müssen das Ganze weiter herunterbrechen.

Natürlich sind REGELN wichtig, natürlich ist ein sauber konfiguriertes Equipment wichtig. Wie schaut es mit Erfahrung aus? Ist das nicht auch existentiell?

 

 

 

Gier spielt hauptsächlich bei Tradern eine Rolle, die schon mal erfolgreich waren bzw. sich einbilden, ein paar Dinge zu beherrschen.

Was ist aber mit dem Gärtner, der '96 in die T-Aktie investiert hat und sie seither im Depot hält. Warum erleidet er Verlust? Doch nicht etwa aus Gier oder Hochmut?

 

Ein wenig über den Tellerand denken ;-) und bitte weitermachen.

Denkt dran,

in Managerseminaren nehme ich 100 € pro Stunde pro Klient - das hier ist kostenlos.

Geschrieben
Ein wenig über den Tellerand denken ;-) und bitte weitermachen.

Denkt dran,

in Managerseminaren nehme ich 100 € pro Stunde pro Klient - das hier ist kostenlos.

 

Erinnert mich an meine Fonds im Jahr 1997/98 oder so: alle Welt kaufte Fonds und Aktien, ich wollte auch welche haben.... die Dresdner Bank hat mir gern welche angeboten .... hmm... aber ich hatte schlicht und ergreifend keine Ahnung, dass man mit den Dingern nur Gewinn macht, wenn man die auch mal verkauft (am besten am High). Von Stopp loss hatte ich keine Ahnung.... auch nicht unbedingt darüber, dass sich Kurse verändern usw. NAIV triffts ganz gut.

 

Und selbst als ich mal was zu Stopploss und so gelesen habe... es hat meiner Logik nicht entsprochen, die da war: Ich kauf doch nur Sachen, von denen ich 100% überzeugt bin, sonst würd ich sie ja nicht gekaufen. Warum soll ich dann mit nem Verlust rechnen und nen SL setzen ?

 

Deswegen hab ich es natürlich nicht angewandt und klaro, reichlich satt Verluste eingefahren.

Und die Sprüche vom kleinen Fisch im Haifischbecken hab ich auch belächelt. Das gilt vielleicht für andere Kleinanleger, aber doch nicht für MICH (Held in Strumpfhosen) !

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