Ausländische Finanzdienstleister scheinen in Deutschland einen neuen Goldrausch zu wittern. Und zwar für die Anlageklasse der Differenzkontrakte, kurz CFDs. „Es ist so, als würden sie das Geld riechen“, schildert ein Insider die aktuelle Situation.
Demnach fassen mehr und mehr Finanzhäuser aus Übersee und Großbritannien einen Markteintritt zum Ende des Jahres ins Auge. Die neuen Anbieter sind zu Hause allerdings oft gar keine CFD-Häuser, sondern beispielsweise im Währungshandel tätig. Wie es zu dem plötzlichen Ausbruch der Goldgräberstimmung gekommen ist, bleibt schwer nachvollziehbar. Derzeitige Analysen sehen das Kundenpotenzial für CFDs zwischen 200 000 und maximal 500 000 Anlegern. Aktuell handeln gut 40 000 Investoren mit den Hebelprodukten. Dabei vereinen CMC Markets, Royal Bank of Scotland und IG Markets bereits 85 Prozent Marktanteil auf sich.
Na dann kann man nur hoffen, dass die neuen Anbieter ihre Hausaufgaben richtig gemacht haben
Na dann kann man nur hoffen, dass die neuen Anbieter ihre Hausaufgaben richtig gemacht haben
Quelle: Euro am Sonntag