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Fernsehtipp: Steuern zahlen die anderen

Geschrieben

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Klaus Barski aus Königsstein im Taunus ist Millionär. Er lebt von seinem Vermögen. Das schätzt er auf fünf Millionen Euro.

 

Sein letzter Jahressteuerbescheid aber betrug nur 2.300 Euro. :scare3:

 

Dagmar und Jürgen Drawitsch sind Arbeitnehmer. Sie haben drei Söhne. Sie zahlen im Jahr 16.000 Euro Steuern und damit sieben Mal mehr als der Millionär.

 

Quelle: Phoenix

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Geschrieben

Mit dem steuerfreien Spekulieren ist es allerdings jetzt vorbei, zumindest bei Wertpapieren. Bei Grundstücken geht es ja noch, aber anders als im Film nicht mehr nach 2 Jahren, sondern nach 10 Jahren.

 

Ansonsten ist es seit langem ebenso bekannt wie skandalös, daß Aufwendungen, die eindeutig der privaten Lebensführung zuzuordnen sind, von Selbständigen und Unternehmern von der Einkommensteuer abgesetzt werden können. Ein Beispiel nur ist die Absetzbarkeit von so genannten "Bewirtungskosten". Essen und Trinken ist per se immer der privaten Lebensführung zuzuordnen. Ob ich nun mein Essen selber bezahle oder es von jemandem anderes bezahlen lasse, macht aus meiner Sicht absolut keinen Unterschied. Warum muß sowas beim Unternehmer steuerfrei sein, beim Arbeitnehmer aber nicht?

 

Naja, wie heißt es doch in Gerhard Schröders Steuersong:

"Steuern sparen ist ganz einfach. Ich zum Beispiel hab' 'nen Chauffeur, da kann ich mir das Steuern sparen." ( :scare3: )

 

Und:

"Oder die Arbeitslosen - können doch auch mal was abdrücken. Gibt doch sooo viele von denen...."

Geschrieben

ich konnte nur die erste Viertelstunde ansehen, war leider ziemlich langatmig zusammengeschnitten und wie Mako schon sagte, bezog sich das eher auf frühere Möglichkeiten der Steueroptimierung.

 

Der Millionär hatte allerdings auch das meiste Geld mit dem Verkauf der Häuser gemacht, die er spottbillig aufkaufte. Hätte natürlich auch schiefgehen können, darf man ja auch nicht übersehen.

 

Der eigentliche Skandal ist ja, das die Finanzämter nicht so prüfen dürfen wie sie gern wollten. Sie müssen eben die Masse abarbeiten während die lukrativen Fälle quasi "vom Tisch fallen" ;-)

Geschrieben
[...]

Ansonsten ist es seit langem ebenso bekannt wie skandalös, daß Aufwendungen, die eindeutig der privaten Lebensführung zuzuordnen sind, von Selbständigen und Unternehmern von der Einkommensteuer abgesetzt werden können. Ein Beispiel nur ist die Absetzbarkeit von so genannten "Bewirtungskosten". Essen und Trinken ist per se immer der privaten Lebensführung zuzuordnen. Ob ich nun mein Essen selber bezahle oder es von jemandem anderes bezahlen lasse, macht aus meiner Sicht absolut keinen Unterschied. Warum muß sowas beim Unternehmer steuerfrei sein, beim Arbeitnehmer aber nicht?

[...]

Dem halte ich entgegen: warum sind bei Selbständigen Kapitaleinkünfte Krankenkassenbeitragspflichtig und beim "normalen" Arbeitnehmer nicht? Das können die Bewirtungskosten, die man evtl. absetzen kann (sind nämlich nicht alle) lange nicht aufheben. Alles hat seine zwei Seiten - eins steht allerdings fest: besonders gerecht und nachvollziehbar ist das deutsche Steuer- und Abgabensystem bei weitem nicht.

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