also, eigentlich wollte auch ich ja nur automatisch handeln. Deswegen habe ich mich in den letzten Wochen nur mit MetaTrader befasst und bin in die "MT-Szene" gerutscht. Ich tradete ein Demokonto nach dem anderen. Eigentlich nur eins 30 Tage lang bei XTB ernsthaft.
Aber umso mehr ich mit MetaTrader befasse umso mehr habe ich bedenken, ein echtes Konto mit dieser Plattform zu eröffnen. Teilweise kommt es mir so vor, dass ich in den MT-Demokonten extrem viel Glück habe, was mir irgendwie etwas spanisch vor kommt. Denn im echten Konto hatte ich nie so viel Glück wie in den Demokonten mit MT. Auch bei meinem MarketIndex Demo Konto ging es nicht so gut. Gut, vielleicht bilde ich mir das auch nur ein!
Irgendwie habe ich die Schnauze von MT immer mehr voll. Die schlechte Kursqualität (vor allem im Minutenchart), die Platzierung der Orders, die Ausführungsgeschwindigkeiten und solche Sachen.
(Meine Ausstattung)
Heute habe ich nach mehreren Wochen Pause, mich wieder mit RBS und meinem dortigen Live-Konto befasst. Ich muss sagen, dass mir seit heute klar ist, wie gut die Kurse bei MarketIndex im Vergleich zu MetaTrader sind. Auch kann ich dort meine Order platzieren wie ich will. Die Ausführung ist auch super schnell mit niedrigen Spread. Ebenso kann ich im Forex-Markt meine Positionsgröße beliebig festlegen (auch mit nur einem Euro kann man rein). Auch habe ich das Gefühl, dass dort viel mehr Kurse (Ticks) gestellt werden als bei MetaTrader. Es kann aber auch sein, dass ich nur noch nicht den richtigen MT-Broker gefunden habe....
An MarketIndex stört mich, dass man nichts programmieren kann und vorallem, dass man so wenig Kerzen hat (im Vergleich zu MetaTrader).
Seit heute suche ich mir meine Trades in TradeSignal (WebEdition). Dann setzte ich diese Trades in MarketIndex um. Selbst im Minutenchart haut das auf Grund der guten Kursqualität bei RBS super hin. Die Kurse in MarketIndex und TradeSignal sind fast (auch im Minutenchart) identisch.
Bei TradeSignal (WebEdition) habe ich nur den "Memberservice" für 15 Euro im Monat. Ich kann eigentlich alle Charts Intraday (fast beliebige Zeitbasis) ohne Werbung, jedoch ohne Push-Service und nur verzögert (glaube 15 Minuten) nutzen. Eigentlich auf dem ersten Blick alles nachteilig. Aber das ist für mich überhaupt kein Nachteil, eher sogar angenehm. Dadurch kann ich in Ruhe meinen Minutenchart analysieren und gemütlich Screenshots (für das TradeJournal) machen ohne dass mich was ablenkt.
(meine Tradingmethode und deren Umsetzung)
Ich handle rein nach der Markttechnik, ganz simpel. Ich lasse mir 10.000 Kerzen anzeigen. Somit sehe ich welchen übergeordneten Trend wir haben und handle nur in dessen Richtung (kein Umschalten der Zeitbasis etc...).
Mein Einstieg ist logischerweise nach einer Korrektur. Also ich arbeite nur mit Limit-Orders und setze gleich einen Initial-Stopp und riskiere immer ein vorgegebenes Risiko (1R). Anschließend stelle ich mir einfach vor, wie der Kurs weiter verlaufen soll (so wie ich es haben will).
Dann wechsle ich von TradeSignal nach MarketIndex um den Trade zu platzieren. In MarketIndex sind natürlich mehr aktuelle Kerzen als in der "Planungsphase" mit TradeSignal, wegen den ca. 15 Minuten verzögerten Kursdaten. Dadurch sehe ich sofort, ob meine Strategie für diesen Trade noch intakt ist oder eben nicht. Ist nun der Kurs anders verlaufen als von mir gewünscht, lag ich falsch und platziere den Trade erst gar nicht. Sicherlich versäumte ich heute auch den ein oder anderen Trade, aber das spielt für mich keine Rolle, denn dann wechsle ich die Zeiteinheit oder den Basiswert.
Naja, schwierig zu beschreiben, aber so fuhr ich heute recht gut und es ist eigentlich sehr einfach. Vielleicht auch Zufall, aber es fühlte sich definierter an als sonst so bei mir ;) Ebenso viel mir heute ein weiterer Vorteil auf: Ich habe nicht mehr das Gefühl: "hm, hätte ich den Trade doch nicht machen sollen?".
So bin ich heute echt gut gefahren und frage mich, warum ich darauf noch nicht früher kam.
(meine Einstellung zum Traden)
mein Live Konto habe ich mit 1000 Euro eröffnet, deswegen handle ich auch keine Indizes.
mir ist 1% schon fast zuviel für einen Trade. U. a. handle ich deswegen auch gerne den 1 Minutenchart bis max. (eher selten den) 3 Stundenchart.
ich handle extrem kleine Positionen in kleinen Zeiteinheiten (ich sehe es als Demo-Trading an, nur mit etwas Emotion) 1R sind bei mir um die 3 Euro ;)
ich denke nur in R und wenn ich 7 Euro gewinne ist das für mich das 2,5 fache Risiko und daher sehr gut!
Ich setze keinen Trade gegen die Richtung des übergeordneten Trends ab. Auch nicht in Richtung des Trends, wenn dieser schon recht weit gelaufen ist! Erst dann wieder, wenn eine deutliche Korrektur oder eine sehr lange Seitwärtsbewegung war. Ich zähle die Einstiegssignale im Trend mit.
wenn ich +1R bin schließe ich die Hälfte der Position oder ziehe den Stopp auf den Einstiegslevel. Spätestens bei +2R verkaufe ich die Hälfte oder schließe gleich den Trade. Außer es sieht wirklich charttechnisch sehr gut aus.
ich nutze nur noch den Chart, keine Indikatoren mehr und schaue auch nicht mehr auf Divergenzen etc. (ich bin teilweise nur mit dem Chart schon unentschlossen, -also ich versuche Entscheidungskriterien so gut es geht in Grenzen zu halten)
ich unterscheide (theoretisch) in 3 verschiedenen Trades: Ausbruchs-, Bewegungs- und Trendhandel
in der Praxis sind es bei mir nur zwei verschiedene Trades: Ausbruch und die Bewegung mit dem anschließenden Versuch einen Trend zu erwischen
bei einem Ausbruchstrade liegt der Stopp unter dem Tief oder über den Hoch der Ausbruchskerze und schließe spätestens bei +3R (auch wenn die Kerze noch nicht zu Ende ist).
wenn ich versuche eine Bewegung zu traden, liegt der Stopp auch recht eng. Entweder unter oder über dem letzten lokalen Tief/Hoch. Wenn das zu weit weg ist, dann auch unter der Ausbruchskerze. Anschließend ziehe ich den Stopp nach Voigt nach und setze ihn bei einem Innenstab auch wieder zurück. Jedoch versuche ich, je weiter ich im Gewinn bin, nur noch nach lokalen Tiefs/Hochs den Stopp nach zu ziehen und hoffe auf einen Trend.
[*]ich versuche alles zu definieren, sei es ein lokales Hoch oder Tief oder das Management. Schließlich will ich ja das ganze irgendwann in meinem Rechner pressen. Mir pressiert es nicht, da ich ja noch ein Stück Software schreiben will. Somit habe ich Zeit um zu sparen und kann das Trading in Ruhe lernen...
[*]last but not least: meistens werde ich ausgestoppt ;)
Ich habe mal gehört, man soll nicht mehr als 6 Entscheidungsfaktoren haben, denn dann wird es zu komplex für den Menschen. Was ich auch absolut glaube. Aber schließe es natürlich nicht aus, dass jemand mit mehr Kriterien besser zurecht kommt.
(meine Schwächen)
die Zeit und somit auch Probleme mit der Kontinuität
bin ungeduldig beim manuellen Trading (vermutlich auch deshalb der Minutenchart)
unentschlossen bzw. kein System (habe nur in Gedanken verschiedene, (teils noch undefinierte) Module (Management, Definitionen, Filter etc.) um meinen Tradingstil herauskristallisieren zu können)
keine Erfahrung ein komplettes System (Tradingstil) ohne Abänderung auf Dauer zu traden
Warum ich das poste?
Nach so viel Gedankensammeln weiß ich es glatt nicht mehr. Vielleicht kann sich der eine oder andere erfahrene Trader unter euch wiedererkennen und mich auf was hinweisen, was ich vielleicht komplett übersehen habe. Oder vielleicht findet sich auch wer, mit dem ich auf einem Level bin. Keine Ahnung warum genau. Auch wollte ich euch mehr über mich erzählen, damit ihr mich in meinen Posts besser einschätzen könnt. Ich habe gerade meine Gedanken gesammelt und mit geschrieben... U. a. interessiert es mich auch, was ihr so darüber denkt...
Viele Grüße,
johno
PS.: bitte nicht falsch interpretieren oder blind nach machen. Ich bin noch nicht erfolgreich an der Börse! Aber zumindest, bin ich nicht mehr stark im Verlust. Mein Traum wäre es, endlich mal kontinuierlich kleine Gewinne zu machen... -ich lerne noch ;)
PPS.: ich will hier keine Werbung für MarketIndex, TradeSignal etc. machen, bzw. MetaTrader schlecht reden oder der gleichen... Ist mir heute nur extrem aufgefallen der Unterschied zwischen den zum Teils unbekannten MT-Brokern und RBS...
Hi Leute,
also, eigentlich wollte auch ich ja nur automatisch handeln. Deswegen habe ich mich in den letzten Wochen nur mit MetaTrader befasst und bin in die "MT-Szene" gerutscht. Ich tradete ein Demokonto nach dem anderen. Eigentlich nur eins 30 Tage lang bei XTB ernsthaft.
Aber umso mehr ich mit MetaTrader befasse umso mehr habe ich bedenken, ein echtes Konto mit dieser Plattform zu eröffnen. Teilweise kommt es mir so vor, dass ich in den MT-Demokonten extrem viel Glück habe, was mir irgendwie etwas spanisch vor kommt. Denn im echten Konto hatte ich nie so viel Glück wie in den Demokonten mit MT. Auch bei meinem MarketIndex Demo Konto ging es nicht so gut. Gut, vielleicht bilde ich mir das auch nur ein!
Irgendwie habe ich die Schnauze von MT immer mehr voll. Die schlechte Kursqualität (vor allem im Minutenchart), die Platzierung der Orders, die Ausführungsgeschwindigkeiten und solche Sachen.
(Meine Ausstattung)
Heute habe ich nach mehreren Wochen Pause, mich wieder mit RBS und meinem dortigen Live-Konto befasst. Ich muss sagen, dass mir seit heute klar ist, wie gut die Kurse bei MarketIndex im Vergleich zu MetaTrader sind. Auch kann ich dort meine Order platzieren wie ich will. Die Ausführung ist auch super schnell mit niedrigen Spread. Ebenso kann ich im Forex-Markt meine Positionsgröße beliebig festlegen (auch mit nur einem Euro kann man rein). Auch habe ich das Gefühl, dass dort viel mehr Kurse (Ticks) gestellt werden als bei MetaTrader. Es kann aber auch sein, dass ich nur noch nicht den richtigen MT-Broker gefunden habe....
An MarketIndex stört mich, dass man nichts programmieren kann und vorallem, dass man so wenig Kerzen hat (im Vergleich zu MetaTrader).
Seit heute suche ich mir meine Trades in TradeSignal (WebEdition). Dann setzte ich diese Trades in MarketIndex um. Selbst im Minutenchart haut das auf Grund der guten Kursqualität bei RBS super hin. Die Kurse in MarketIndex und TradeSignal sind fast (auch im Minutenchart) identisch.
Bei TradeSignal (WebEdition) habe ich nur den "Memberservice" für 15 Euro im Monat. Ich kann eigentlich alle Charts Intraday (fast beliebige Zeitbasis) ohne Werbung, jedoch ohne Push-Service und nur verzögert (glaube 15 Minuten) nutzen. Eigentlich auf dem ersten Blick alles nachteilig. Aber das ist für mich überhaupt kein Nachteil, eher sogar angenehm. Dadurch kann ich in Ruhe meinen Minutenchart analysieren und gemütlich Screenshots (für das TradeJournal) machen ohne dass mich was ablenkt.
(meine Tradingmethode und deren Umsetzung)
Ich handle rein nach der Markttechnik, ganz simpel. Ich lasse mir 10.000 Kerzen anzeigen. Somit sehe ich welchen übergeordneten Trend wir haben und handle nur in dessen Richtung (kein Umschalten der Zeitbasis etc...).
Mein Einstieg ist logischerweise nach einer Korrektur. Also ich arbeite nur mit Limit-Orders und setze gleich einen Initial-Stopp und riskiere immer ein vorgegebenes Risiko (1R). Anschließend stelle ich mir einfach vor, wie der Kurs weiter verlaufen soll (so wie ich es haben will).
Dann wechsle ich von TradeSignal nach MarketIndex um den Trade zu platzieren. In MarketIndex sind natürlich mehr aktuelle Kerzen als in der "Planungsphase" mit TradeSignal, wegen den ca. 15 Minuten verzögerten Kursdaten. Dadurch sehe ich sofort, ob meine Strategie für diesen Trade noch intakt ist oder eben nicht. Ist nun der Kurs anders verlaufen als von mir gewünscht, lag ich falsch und platziere den Trade erst gar nicht. Sicherlich versäumte ich heute auch den ein oder anderen Trade, aber das spielt für mich keine Rolle, denn dann wechsle ich die Zeiteinheit oder den Basiswert.
Naja, schwierig zu beschreiben, aber so fuhr ich heute recht gut und es ist eigentlich sehr einfach. Vielleicht auch Zufall, aber es fühlte sich definierter an als sonst so bei mir ;) Ebenso viel mir heute ein weiterer Vorteil auf: Ich habe nicht mehr das Gefühl: "hm, hätte ich den Trade doch nicht machen sollen?".
So bin ich heute echt gut gefahren und frage mich, warum ich darauf noch nicht früher kam.
(meine Einstellung zum Traden)
[*]ich versuche alles zu definieren, sei es ein lokales Hoch oder Tief oder das Management. Schließlich will ich ja das ganze irgendwann in meinem Rechner pressen. Mir pressiert es nicht, da ich ja noch ein Stück Software schreiben will. Somit habe ich Zeit um zu sparen und kann das Trading in Ruhe lernen...
[*]last but not least: meistens werde ich ausgestoppt ;)
Ich habe mal gehört, man soll nicht mehr als 6 Entscheidungsfaktoren haben, denn dann wird es zu komplex für den Menschen. Was ich auch absolut glaube. Aber schließe es natürlich nicht aus, dass jemand mit mehr Kriterien besser zurecht kommt.
(meine Schwächen)
Warum ich das poste?
Nach so viel Gedankensammeln weiß ich es glatt nicht mehr. Vielleicht kann sich der eine oder andere erfahrene Trader unter euch wiedererkennen und mich auf was hinweisen, was ich vielleicht komplett übersehen habe. Oder vielleicht findet sich auch wer, mit dem ich auf einem Level bin. Keine Ahnung warum genau. Auch wollte ich euch mehr über mich erzählen, damit ihr mich in meinen Posts besser einschätzen könnt. Ich habe gerade meine Gedanken gesammelt und mit geschrieben... U. a. interessiert es mich auch, was ihr so darüber denkt...
Viele Grüße,
johno
PS.: bitte nicht falsch interpretieren oder blind nach machen. Ich bin noch nicht erfolgreich an der Börse! Aber zumindest, bin ich nicht mehr stark im Verlust. Mein Traum wäre es, endlich mal kontinuierlich kleine Gewinne zu machen... -ich lerne noch ;)
PPS.: ich will hier keine Werbung für MarketIndex, TradeSignal etc. machen, bzw. MetaTrader schlecht reden oder der gleichen... Ist mir heute nur extrem aufgefallen der Unterschied zwischen den zum Teils unbekannten MT-Brokern und RBS...