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Rechnerleistung: Server vs. Desktoprechner

Geschrieben

Hi,

 

ich will mal von euch wissen, was mehr Sinn macht als Rechner für rechenintensive Aufgaben, wie zB riesige Optimierungen.

Es geht also nicht um Grafik (Spiele etc.) sondern um reine Rechenleistung, Ninjatrader (ab 7) und MultiCharts (schon immer) unterstützen ja sämtliche Multicores.

 

Die Frage ist nun, ob man für solche Aufgaben mit einem Server besser fährt?

 

Ich will es noch nicht kaufen, aber grundsätzlich mal drüber nachdenken, für andere ist es vielleicht auch interessant.

 

zB.

 

Variante 1 (Desktop-Rechner)

Prozessor: i7-980X (3.33 GHz, 6 Cores, ca 950 €)

Mainboard: normales i7 - Mainboard (ca. 250 €)

= 1200 €

oder

 

Variante 2 (Server-Rechner)

2 Prozessoren: Intel® Xeon® Prozessor L5520

FC-LGA4, "Gainestown" (4x 2266 MHz, (2x)550 €)

Mainboard: Dual-CPU-Mainboar, wie zB ASUS Z8NA-D6, i5500 (dual Sockel-1366, triple PC3-10667R reg ECC DDR3, ca. 250 €)

= 1350 €

 

Mein Frage ist nun, welcher Rechner von der Leistung schneller ist (wir gehen mal davon aus, dass vernünftiger RAM etc eingebaut wird).

der Desktop mit 1 Prozessor mit 6 Cores zu je 3.33 GHz = ~ 20 GHz ?? (kann man das so rechnen?)

oder der Serverrechner mit 2x 4 Cores zu je 2.266 GHz = ~ 18 GHz

 

 

Ich kenne mich nicht sooo aus,

aber ich glaube, die Server-CPUs haben echte Kerne, also echte 4x 2.266 GHz während der Desktop-CPU keine echten 6 Kerne mit je 3.33 GHz hat? Sondern nur insgesamt 3.33 GHz?

 

Vom Preis her nimmt sich das ja nicht sooo viel. Wäre es für einen Tradingrechner der viel Optimiert besser, die Servervariante zu nehmen mit den 2 CPUs?

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  • Sooo,   ich will euch einen Vergleich nicht vorenthalten.   1.) Core 2 Duo 2.5 GHz P8700, 6 GB RAM (der ist übrigens genauso schnell wie ein AMD Quadcore 4x2.2 GHz)   2.) AMD 6core 6x 3.3 GHz mit Cru

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Geschrieben
.... (wir gehen mal davon aus, dass vernünftiger RAM etc eingebaut wird) ....

 

Also ich finde einem wichtigen Punkt schenkst du sehr wenig Aufmerksamkeit. Dem RAM. Da solltest du nochmal drüber nachdenken.

Was für ein Betriebssystem soll denn darauf laufen?

 

Viele Grüße,

Rumpel

Geschrieben

Laut Gamezone

Jetzt weiss ich aber nicht ob man den L5520 einfach mal 2 nehmen darf.

pro.png

Eigenartigerweise findet tomshardware den L5520 nicht

Geschrieben
  • Autor
Also ich finde einem wichtigen Punkt schenkst du sehr wenig Aufmerksamkeit. Dem RAM. Da solltest du nochmal drüber nachdenken.

Was für ein Betriebssystem soll denn darauf laufen?

 

RAM wird dann dieser hier sein:

12GB-6x-Kit Corsair XMS3 PC1600 CL8 Dominator mit Airflow

oder auch

6GB-Kit Corsair DDR3 PC2000 C8 Dominator GT

Sowas in dieser Richtung, je nach CPU-Anforderung 1x oder auch 2x.

Also um den RAM mache ich mir erstmal keine Sorgen. Es geht auch um die Rechengeschwindigkeit, ich glaube, da speilt der RAM eine nicht allzugroße Rolle.

 

 

 

Laut Gamezone

Jetzt weiss ich aber nicht ob man den L5520 einfach mal 2 nehmen darf.

 

Ja genau da ist das Problem...

Man kann zB auch den i7 NICHT 2x nehmen da Golftown nicht DualCPU-fähig ist. Sonst könnte man es ja mal übertreiben und 2 von den i7-980X verbauen...

Bleiben nur die DualCPU-fähigen Server-CPUs...

Bearbeitet von ronner
Bild aus Zitat entfernt

Geschrieben

Geht man aber von den Prozentangaben von Gamezone aus so ist der i7-980X klar vorn - auch wenn wir den L5520 mal 2 nehmen.

Bei Prozessoren ist das Ganzen nicht größer als die Summe seiner Teile :ot:

Persönlich würde ich auf den i7 wetten da er pro Kern einfach schneller ist und auch wenn MC bzw. NT7 multicore unterstützt werden einzelne Threads nur einen Kern benützen und beim Backtesten gibt es immer einen "kritischen Pfad" von dem alles abhängt. Dieser wird auch nur von einem Kern berechnet.

Multithreadingprogrammierung geschieht in mehreren "Ebenen" wobei man versucht Rechenlast in verschiedenen Threads zu brechen. Es bleibt aber dieser besagte kritische Pfad von dem alles abhängt.

Geschrieben

Hallo zusammen,

 

bist du aus irgend einem Grund an Intel gebunden oder würdest auch ein AMD System nehmen? Denn ein Opteron 6134 (8x core) sollte für 500 EUR zu haben sein und hätte laut PC Benchmark mit 68% der i7-980 XE Leistung in einer DualCPU Board wohl beim gleichen Preis gute Chancen auf eine bessere Leistung.

 

@siscop: Das mit dem kritischen Pfad ist im allgemeinen Desktopbereich sicher richtig, es kommt auf die Software an. Aber gerade bei einem Optimierungsproblem also den gleichen Code über verschiedene Marktdaten oder mit unterschiedlichen Parametern. Dann sind diese extrem gut parallelisierbar, da sie absolut nicht voneinander abhängen. Also wäre es theoretisch hervorragend für Multicoresysteme geeignet. Aber MC bzw. NT7 müssen halt genügend Threads starten und die Daten asynchron auf die Platte schreiben damit das auch wirklich genutzt werden kann.

 

Aber ich hab weder mit den Programmen noch mit Serverlösungen was am Hut und kann also keine echte Expertiese abgeben.

Bearbeitet von Tommyknocker

Geschrieben
  • Autor

Uh, danke für den Tipp!

 

Hier ist noch eine schöne Übersicht zu finden: http://www.hartware.net/news_48857.html

 

Der Opteron 6186 klingt auch nett (12x 1,9 GHz) und das mal 2 (DualCPU - Mainboard...).

Da fängt man schon an zu überlegen...man wäre dann mit beiden CPUs und Mainboard bei 2000 €. + 1000 € der Rest (Platte, RAM, Gehäuse, Netzteil).

Aber das sind dann 24 Kerne * 1,9 GHz = 45,6 GHz (wenn man das so rechnen kann). Klingt SEHR nett!!

Geschrieben
...Aber gerade bei einem Optimierungsproblem also den gleichen Code über verschiedene Marktdaten oder mit unterschiedlichen Parametern. Dann sind diese extrem gut parallelisierbar, da sie absolut nicht voneinander abhängen....

Jetzt bin ich sprachlos. Stimmt du hast recht :ot:

Bei einer Optimierung sind sie tatsächlich unabhänig voneinander.

...

Ich bin hier von einer Abhänigkeit ausgegangen da ich bisher immer einen kritischen Pfad hatte den ich nicht brechen konnte (Entwicklung von nicht-Trading SW).

 

Jetzt muss MC bzw. NT dies nur noch unterstützen.

 

Danke Tommyknocker :ot:

Geschrieben

Also Auch normale Desktopprozessoren haben 6 echte Kerne.

Der Vorteil von Servern: du kannst in der regel mehrere Prozessoren einbauen, also z.B 4*6 Kerne.

AMD bringt da übrigens die Tage nen 12 Kern CPU rausö.

 

Und RAM ist absolut das wichtigste bei Servern.

1. Server haben eine viel höhere Kapazität

2. Server verwenden ECC RAM, also fehlerkorrigierenden RAM. Der ist schweineteuer.

 

Zur Skalierung:

Wenn ein Rechner bei gleicher Taktfrequenz doppelt so viele Prozessoren hat ist er NICHT doppelt so schnell!

Das würde dann in deinem Fall eher für den Intelprozessor sprechen.

 

Also ich würde mir an deiner Stell nen normalen Intel oder AMD Desktop mit 8GB Ram holen.

Ich würd vor allem dann noch auf den Stromverbrauch achten. AMDs neue Prozessoren können wohl wie die Intel i/ auch einzelne Prozessoren ausschalten wenn nicht gebraucht.

AMD wäre halt im vergleich zu Intel deutlich preiswerter und von der Leistung sollte das sicherlich ausreichen was die beiden bieten.

 

Ach und Grafikkarten können auch praktisch sein. Damit löst man häufig explitite Differentialgleichungen. Müssen also nicht nur zum spielen geeignet sein. Die Frage ob das die Software unterstützt

Geschrieben
  • Autor

Also ich habe momentan einen AMD Quadcore mit 4x 2,6 GHz.

D.h., ein neuer Rechner müsste wesentlich schneller sein, damit es sich lohnt.

 

Weder NT noch MC unterstützen Grafikkarten (das CUDA-System nennt sich das glaube ich bei Nvidia).

 

 

Zur Skalierung:

Wenn ein Rechner bei gleicher Taktfrequenz doppelt so viele Prozessoren hat ist er NICHT doppelt so schnell!

 

Das ist eben das, wo ich keinen Vergleich habe oder keine Vergleichsdaten.

Da ja beim Optimieren die verschiedenen Prozesse alle parallel ausgeführt werden können und es keinen kritischen Weg gibt, stellt sich schon die Frage wieso man das dann nicht einfach mal Zwei rechnen kann.

Gibt es andere Werte? Also zB statt 100 % zuwachs (entspricht *2) dann 80 %?

Geschrieben

Schliesse mich Quickbeam2k1 an und würde sogar noch weiter gehen und explizit keinen Server empfehlen.

 

Die wichtigsten Faktoren sind RAM und CPUs und nicht nur, dass ich heutzutage gar nicht unter 32GB Ram rangehen würde, sollte dieser wie von Quickbeam2k1 beschrieben von hoher Qualität sein und in diesem Fall kommt das Problem mit der Kühlung auf Dich zu; denn wenn diese nicht erstklassig ist, sinkt die Leistung dramatisch. Wenn Du solch einen Server in Deinem Arbeitszimmer betreibst, benötigst Du langfristig vermutlich entweder Ohrenschützer oder einen irrwitzig teures schallisoliertes Gehäuse (was wiederum weitere Kosten nach sich zieht).

 

Meine Erfahrung ist die, dass Standard-Server grundsätzlich Ihre Stärken in Multiuser-Umgebungen ausspielen, spezielle technische Lösungen für komplexe, mathematische Berechnungen sollten von Fachleuten für solche Architekturen zusammengestellt werden, die maximale Leistung wird dabei durch das optimierte Zusammenspiel von Software und Hardware erzielt (meist Individuallösungen für die jeweilige Architektur) ... und da kann ich jetzt schon mal prophezeien, dass NT die letzte Software ist, die solche Kapazitäten voll ausreizen wird.

 

Für NT lohnt sich solch eine Investition in keinem Fall, da die Software qualitativ noch Jahre hinter Standards hinterherhinkt (und das sage ich als echter Fan von NT).

 

Ich will damit sagen, dass ein sehr guter Desktop-Rechner vermutlich alle Zwecke erfüllt :-)

 

P.S.: Ich lasse unsere immer von Besser-Leise.de bauen, ich stehe nämlich auf "Ruhe".

Geschrieben
  • Autor

NT nutze ich gar nicht mehr, nur MC, welches von Anfang an Multicore unterstützt hat und auch sehr gut drauf läuft. NT 7 geht auch sehr gut mit den Cores um, das haben die endlich gelernt.

Lärm ist nicht das Problem, der Rechner soll ausschließlich zum Optimieren sein, von mir aus kann das Teil im kühlen Keller alleine stehen und ich greif mit Teamviewer drauf zu.

 

Ich rechne mal, dass der Intel i7 980X mit 6cores und 3.33 GHz nicht ganz doppelt so schnell ist wie mein aktueller AMD 4x2,6 GHz. Andererseits kann man den i/ wohl stabil auf 4,1 GHz takten.

Naja. Wenn eine Optimierung jetzt 2 Tage dauert wäre es schon schön, wenn sie nur 12 Stunden dauern würde, maximal. Also 4x so schnell. Mit einem Server der 2x 12x1,9 GHz hat sollte das schon drinne sein.

 

Vom RAM halte ich nicht sooo viel bei den Aufgaben um die es geht. Wenn ich bei meinen 8 GB dann 6 GB rausziehe und die Frequenz des RAMs runtertakte merke ich nur einen Unterschiedi m Sekundenbereich bei mehreren Stunden Optimierungszeit.

 

Eigentlich müsste man mal eine MC-Instanz mit Teststrategie auf verschiedenen Testsystemen laufen lassen, um so einen direkten Vergleich zu haben.

Geschrieben

also ich würde bei dem i prozessor eher mit nem zuwachs von vielleicht 50% rechnen.

Die Optimierung geht auch evtl einfach nicht schneller weil der Optimierungsalgorithmus nicht gut parallelisierbar ist.

 

das die Software mutlicores unterstütz könnte auch einfach heißen, dass sich z.B die einzelnen Charts und deren Berechnungen auf die Prozessoren aufteilen. Du wirst keine Garantie haben das es wirklcih bedeutend schneller geht auch wenn du 12 prozessoren hast.

Wenn du keine großen Mengen ram reinpacken willst dann lohnt sich so ein server nicht. Der Vorteil ist ja gerade, dass die Date nicht mehr auf der langsamen festplatte sondern direkt im RAM liegen. Das sollte eigentlich deutlich mehr als einige Sekunden bringen.

Zugriffszeit ist ja nano zu millisekunden. Vermutlich speichert da die software doch viel auf der festplatte zwischen und unter Umständen bremst dich das aus.

Da kann evtl auch ne schneller Festplatte oder sogar nen SSD-laufwerk helfen.

Und ich glaube um nen Faktor 4 in der Berechnungszeit zu erreichen musst du nen bisschen mehr als 1500€ hinlegen. Geh da mal eher von nem Faktor 10 aus.

Geschrieben

Ich würde auch sagen eine schnelle SSD, ein sehr guter RAM und ein hervorragendes Mainboard mit hoher RAM-Kapazität.

Meiner Meinung nach macht auch der sehr teure Intel keinen Sinn. Würde lieber noch ein paar Tage warten bis der neue AMD 6 Kerner "Phenom II 1090T"auf dem Markt ist. Der soll unter 300€ kosten und 3,2 GHz haben.

Geschrieben
  • Autor
Wenn du keine großen Mengen ram reinpacken willst dann lohnt sich so ein server nicht. Der Vorteil ist ja gerade, dass die Date nicht mehr auf der langsamen festplatte sondern direkt im RAM liegen. Das sollte eigentlich deutlich mehr als einige Sekunden bringen.

RAM schnell, ja. Aber RAM extrem viel, eher nein. Wozu? So viele Daten schreibt der gar nicht. Wo sollen die auch alle herkommen.

Ich muss mal drauf achten was der Quadcore mit den 8GB RAM macht, aber ich bin mir sicher dass noch niemals mehr als 4GB belegt waren. Ich bin da eher für wenig RAM, dafür umso schnelleren (beim i7 würde ich zB 3x2 GB auf 2000 MHz getaktet reinpacken).

Viel RAM brauch man m.E. nur, wenn man auf viele Daten gleichzeitig zugreifen muss, zB Webserver, Fileserver etc. - das hat man beim Optimieren ja nicht wirklich, da gehts um ein paar Gigabyte aber nicht Unmengen an GB.

 

 

Da kann evtl auch ne schneller Festplatte oder sogar nen SSD-laufwerk helfen.

SSDs sind ja vom schreiben nicht wirklich schneller, nur wenn es um einzelne kleine Datenstückchen geht.

Ich würde da eher 2 kleine Rückwandplatinenplatten nehmen mit je 10.000rpm im Raid-0-System.

 

Und ich glaube um nen Faktor 4 in der Berechnungszeit zu erreichen musst du nen bisschen mehr als 1500€ hinlegen. Geh da mal eher von nem Faktor 10 aus.

 

1500 € waren bezogen auf Mainboard und CPU(s) als Orientierungswert, dazu RAM, Platten etc.

 

 

 

Meiner Meinung nach macht auch der sehr teure Intel keinen Sinn. Würde lieber noch ein paar Tage warten bis der neue AMD 6 Kerner "Phenom II 1090T"auf dem Markt ist. Der soll unter 300€ kosten und 3,2 GHz haben.

 

Der klingt auch gut. Der wird aber auch nicht DualCPU-fähig sein.

 

 

 

 

=> Schade ist wirklich, dass MC kein CUDA oder das ATI-Gegenstück unterstützt und auch nicht das Aufteilen auf mehren Rechnern, das wäre auch eine tolle Variante und gerade bei Optimierungen hervorragend geeignet, da ja die Parameter beliebig aufgeteilt werden können (es müssen nur die hist. Daten und die Strategie an sich vorhanden sein) und zum Schluss alles in eine Liste zusammenkopiert werden kann.

Geschrieben
  • Autor

...habe die Lösung zum RAM gefunden:

 

MC ist eine 32 Bit-Anwendung, das heißt, eine Instanz von MC kann maximal mit 2 GB RAM umgehen.

Dasselbe mit NT7.

 

Also machen Unmengen von RAM tatsächlich keinen Sinn, lieber stattdessen umso schnelleren RAM nehmen.

Mit 6 GB ist man also sehr gut dabei (3x2 GB), und nimmt noch das Triplespeed vom 3xRAM mit.

Geschrieben

also ein grund warum die skalierung mit der anzahl der kerne nicht exakt überinstimmen kann liegt halt daran, dass irgendwo die untersciedlichen berechnungen zusammengeführt werden müssen. Das kann dann nicht auf beiden Kernen passieren.

Die nächste Frage ist wie gut der Code parallelisiert ist.

Irgendwo hab ich da mal so zahlen gelesen, die dann in etwas so waren, dass bei 6 Kernen und gutem Code eine 4-5 fache höhere Performance möglich war.

 

Also wenn das Programm eh schon durch den Arbeitsspeicher beschränkt ist dann holt der teurere RAM da auch nicht soo viel raus.

Wenn du aber auch nicht viel RAM brauchst ist halt die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines Servers. Die haben halt die Stärke: RAM.

 

SSDs (die teuren) schreiben und lesen viel schneller als HDDs.

 

Woher weisst du, dass der nicht viele Daten schreibt?

Also wenn ich bei uns ne einfache FEM-simulation mit recht kleiner Schrittweite nehme dann kommt da scnell nen Gigabyte zusammen.

Denke bei so ner Optimierun, zumal die ja anscheinend lange dauert werden wohl auch große Datenmengen bewegt.

 

Kannst du die Optimierung evtl auslagern? Nen Server wäre sinnvoll, wenn du die Optimierung an z.B ein C++ programm übergibst das parallelisiert ist und mit beliebig viel RAM umgehen kann.

 

 

Also ich würd dir immer noch von nem Server abwarten. Nimm den AMD Prozessor das sollte schon ganz gut sein.

Da sparste dir dann auch gut Geld, da du keinen ECC RAM brauchst.

Geschrieben
  • Autor

Ich gehe davon aus, dass MC nicht viel RAM braucht, sondern eher Rechenleistung, da Chartanalyse hauptsächlich Rechenleistung ist und kein zB Rendern von 1000senden Bildern.

 

Das mit dem Vorteil eines Servers: RAM würde ich nicht so sehen, den brauchen wir ja nicht. Der Vorteil eines Servers hier ist die pure Rechenleistung, das parallele benutzen von zB 2 oder auch 4 CPUs.

 

Ich glaube, der Rest ist jetzt Spekulation, man muss es einfach testen mit einem Server-System und einem großen Desktop-System (i7 und/oder AMD).

 

 

 

Man müsste mal schauen, ob man sich im Internet mal für ein paar Stunden reine Server mieten kann. Also ich weiß, dass man zB bei google Server (Rechenkraft) mieten kann, aber die laufen halt nicht mit Windows und die Preise sind glaube ich auch nicht so billig.

Geschrieben

[Oberklugscheissermodus]

 

Also ich höre hier die ganze Zeit immer was von Server und Desktoprechner. Fakt ist doch aber nur das Henrik nen Monster haben will welches im kosmischen Gleichgewicht arbeiten soll um so möglichst hohe Leistungen zu erreichen. Die Hardwareaustattung hat aber nichts mit "Server" oder "Desktoprechner" zu tun.

 

Ein Server ist eine Software welche für andere Rechner "Clients" Services anbietet.

 

Ihr könnt euch also eine Maschine einfach so in die Mitte eures Raums stellen und euch die Frage stellen: Ist das ein Server oder ein Client oder ein Sonstewas .. ? Es ist ein nichts. Es stellt keine Services bereit und nimmt auch keine in Anspruch. Erst wenn ihr ihn anschaltet könnte aus ihm das eine oder andere werden.

 

In unserer Welt hat sich das Bild "Server" einfach so eingebrannt weil die zur Verfügung gestellten Services in der Regel hohe Hardwareanforderungen haben die dann eine besondere Ausstattung nach sich ziehen. Selbst Wikipedia hat diese falsche Definition schon mit ins Programm genommen.

 

Aber es ist laut fachlicher Definition falsch.

Schliesslich wollen wir ja hier etwas für das Leben lernen! :ot:

 

[/Oberklugscheissermodus]

 

Viele Grüße,

Rumpel

Geschrieben

ich kann dir auch genügend anwendungen zeigen wo man keine bilder rendert und trotzdem viel raum braucht.

Was ist optimierung? Werden da gleichungssysteme gelöst? Wie groß ist das system.

Ist es eine 1Mio mal 1 Mio matrix? da haste nen riesen vorteil wenn die daten im RAM statt auf der festplatte liegen.

 

Vielleicht verstehe ich ja auch nur was anderes unter Optimierung, aber du musst dir imme rüberlegen, dass die Daten die der Computer berechnen soll ja auch irgendwo herkommen müssen. Wenn du 100 cPUs aber nur 1GB Ram hast wirst du halt auch nicht die volle Performance ausschöpfen können.

 

Es kann auch gut sein, dass es für den 6Kern AMD prozessor nen multicpu mainbaord geben wird.

 

Natürlich kenne ich die Unterschiede zwischen Servern und Desktoprechner, ich hab lediglich die Sprache des Threaderstellers gewählt :) So war ja eigentlich jedem klar was gemeint ist :)

Geschrieben
  • Autor

Ich habe immer Server und Desktop gesagt, da die entsprechenden Mainboards und Desktops entsprechend so benannt sind im Internet...was es letztendlich ist, ist mir egal, das Teil soll einfach nur beim Optimieren von MC oder NT-Strategien deutlich (mind. 4x) schneller sein als mein aktuelles System.

 

RAM: MC kann maximal 2 GB RAM nutzen, da es eine 32-Bit-Anwendung ist, deshalb halte ich 3x2 GB superschnellen (teuren) RAM im TripleSpeedmodus für völlig ausreichend. Er soll nur so viele Parametervarianten wie möglich gleichzeitig durchspielen.

Kann gut sein dass die 2 GB bei 6 Kernen völlig ausreichen, aber bei zB 4x 12 Kernen absolut nicht mehr und das der Flaschenhals ist.

 

WIE MC das berechnet weiß ich nicht.

Ich finde es nur doof dass man solche extrem gut zu parallelisierende Rechenoperationen nicht auf mehrere Rechner aufteilen kann, jeder hat zuhause ein paar Rechner stehen.

Dann müsste Anfangs nur der Hauptrechner dafür sorgen dass die angemeldeten "Nebenrechner" dieselben historischen Daten, den Strategiecode und die entsprechenden Parametereinstellungen bekommen und dann rechnet jeder für sich los, und am Ende wird das Ergebnis dann zusammengefasst und auf dem Hauptrechner aufbereitet. Das hätte den Nachteil, dass am Anfang und Ende kurz per Netzwerk alles ausgetauscht werden muss, aber mittendrin kann jeder für sich selbst rechnen, Falschenhals ist dort also nicht die Zusammenarbeitsgeschwindigkeit der einzelnen Rechner.

Sowas könnte ich ja jetzt schon per Hand machen, aber das Zusammenfügen der Ergebnisdaten zum Schluss geht nicht.

Geschrieben
  • Autor

Sehr neete Seite mit Übersichten zu allen Prozessorleistungen: http://www.cpubenchmark.net

 

Hier auch ein Überblick der Leistungen der MultiCPU-Mainboards:

http://www.cpubenchmark.net/multi_cpu.html

 

 

Der Vergleich macht deutlich, dass die "Server"-CPUs wesentlich schneller sind als eine einzelne "Desktop"CPUs.

Geschrieben

ich würde auch sagen, dass ein server besser dafür gedacht ist... zum einen wegen der erweitbarkeit, zum anderen kannst du die 24 h laufen lassen und das über jahre, ohne das was passiert.. passende USV dabei und dann passt das ganze...

 

hat schonmal jemand an die festplatten gedacht? es nützt der schnellste prozessor und der schnellste ram nicht viel wenn man nur eine extrem lahme festplatte dran hat.

Geschrieben
  • Autor

Naja, bis jetzt ist mir noch nie ein Desktoprechner wegen Dauerbetrieb abgeschmiert. Gut abgestimmte halten genauso lange wie echte Server, und USV muss man auch beim Server selbst anbauen.

 

Eine Bitte für die Zukunft: Groß- und Kleinschreibung beachten - darauf wird hier viel Wert gelegt.

Geschrieben

Achso, ja kein Problem. Das mit der Groß- und Kleinschreibung ist manchmal so eine Macke, wenn man schnell etwas schreiben möchte :-)

 

Also mir ist schon teilweise ein Desktoprechner abgeschmiert, und das ist dann extrem nervig.

 

Hat einer eine konkrete Ahnung, ob der Einsatz von RAID und schnelleren Platten auch bessere Performance bietet? Ich kenne das nur aus dem normalen Betrieb, dass es so ist.

Geschrieben
  • Autor

Also laut der Benchmarkseite hat mein Rechner grad 2955 Punkte, und der i7 980X macht 10.199 Punkte, übertaktet auf 4,3 GHz sogar 12.067 :ot:

 

Nun weiß man nicht was diese Daten genau aussagen...

aber von den Bechmarks her ist der 980X die vernünftigste Kompromiss zwischen Preis und größtmöglicher Leistung. Vielleicht noch ein paar Monate warten bis der 980X erste Preissenkungen mitgemacht hat...

Dann hat man für ca 3k € einen recht fixen Rechner zusammengebastelt.

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