Heute, am 3. Januar 2011, ist „Gesher" in Form von „Sandy Bridge" im Handel angekommen.
Einen so umfangreichen Produktstart hat es dabei seitens Intel seit langer Zeit nicht gegeben. Die neue Prozessorarchitektur, die sich hinter dem Codenamen „Sandy Bridge" verbirgt, soll allerdings rasch in alle Märkte eingeführt werden und so binnen kurzer Zeit mit quasi allen über die Jahre angehäuften Altlasten abschließen. Während der Generationswechsel im mobilen Markt aufgrund praktisch nicht vorhandener Aufrüstbarkeit recht fix vonstatten gehen dürfte, dauert es im Desktop-Segment traditionellen oft etwas länger.
Doch was am Ende des Tages bei einem Prozessor zählt, ist fernab nicht zu durchschauender Bezeichnung und dem Boni einer integrierten Grafik ein Vergleich der reinen CPU-Leistung auf preislicher Augenhöhe. Und dort begegnet ein Core i5-760 ab heute dem mit 205 US-Dollar (170 Euro) exakt preisgleichen Core i5-2500.
Letzterer kann ab heute in Sachen Preis/Leistung den „Alten" als einer der am besten aufgestellten Prozessoren in unserem Abschlussrating mit Anwendungen und Spielen geringer Auflösung um satte 30 Prozent auf die Plätze verweisen, selbst bei Anwendungen und Spielen in hoher Auflösung sind es noch 23 Prozent. Und nebenbei benötigt er für die gebotene Leistung auch noch deutlich weniger Energie. Dafür hat sich das Modell Core i5-2500 – gern auch als „K"-Version mit frei wählbarem Multiplikator für zehn Euro Aufpreis – die Redaktionsempfehlung mehr als verdient.
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