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First Base Jumping FX Trade

Featured Replies

Geschrieben

Base Jumping und Trading sind sehr bewegende Tätigkeiten, aber passen wirklich nicht gut zusammen.

Das Konto geht bei vielen ebenso schnell runter, wie der Jumper.

Grüße Nick

Geschrieben

Zitat whipsaw

Abgesehen davon, dass hier versucht wurde, zwei Medien die per se nicht zusammenpassen auf Biegen und Brechen zu mergen ...

 

Base Jumping und Trading sind sehr bewegende Tätigkeiten, aber passen wirklich nicht gut zusammen.

Das Konto geht bei vielen ebenso schnell runter, wie der Jumper.

:doubledown: Wieso nicht zusammenpassen ? - die beiden Medien passen doch hervorragend zusammen !

 

Und die Geschichte lehrt hierzu folgendes, nämlich das ein Base-Jump immer wieder passiert:

==> meine Meinung hierzu: die Profis können einen solchen überleben - müssen nicht - die Amateure gehen drauf - müssen eigentlich auch nicht, haben es aber bei manch derartigen geschichtlichen Konstellationen in überwiegender Anzahl getan

:devil: :pope:

 

siehe die von mir fett hervorgehobene Stelle im u.a. Zitat (ich weiss, Zitate dürften eigentlich nicht verändert werden, daher weise ich explizit auf diese Hervorhebung hin, da es die entscheidende Stelle zu meinem Post ist)

 

http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/wirtschaft_und_finanzen/boerse/boersencrashs.jsp

bzw.

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/249524-1-10/1929-und-heute-der-kleine-unterschied

 

Das Zitat aus der o.a. wallstreet-diskussion stammt vom 21.09.2000, der zitierte Artikel von 1997 und das Buch aus dem wiedergegeben wurde von 1952 !

1929 und heute (der kleine Unterschied)

 

zeff schrieb am 21.09.00 19:12:45 Beitrag Nr.1 (1.892.690

 

 

Wie der Traum von der ewigen Hausse jäh endete

Im Oktober 1929 ließ der Börsenkrach ein kreditfinanziertes Spekulationsgebäude zusammenfallen

Beginn der Weltwirtschaftskrise

Eine Chronologie

 

Deutschland ist im Börsenfieber. Immer mehr Kleinanleger wollen am Höhenflug des Aktienmarktes mitverdienen. Das war schon einmal so - Ende der zwanziger Jahre in den USA. Auch damals erfaßte das Börsenfieber ein ganzes Land, bis der Börsenkrach im Oktober 1929 den Traum von der ewigen Hausse jäh enden ließ. Hugo Ritter hat in seinem 1952 erschienenen Buch "Der Mensch und das Geld" die damaligen Ereignisse beschrieben. Die Parallelen zur heutigen Situation sind zum Teil erstaunlich. Wir veröffentlichen Auszüge, legen aber Wert auf die Feststellung, daß es in Deutschland keineswegs so kommen muß wie Anno 1929 an der Wall Street.

 

...

 

In Wirklichkeit aber tritt die von den Experten vorausgesagte Erholung nicht ein. Statt dessen beginnt jene Reihe unglücklicher Tage, deren markanteste der 24. Oktober, ein Donnerstag, und der 29. Oktober, ein Dienstag, sind. Ihnen folgt der Aschermittwoch des Wall-Street-Karnevals, der 30. Oktober 1929.

 

...

 

Kurz nach Mittag findet gegenüber der Börse, in Wall Street Nr. 1, im Haus der Bankfirma 1. P. Morgan und Co., eine Lagebesprechung führender Bankiers statt. Es wird beschlossen, eine Stützung der Kurse vorzunehmen, wenigstens der wichtigsten Papiere. Die Reporter bestürmen den Teilhaber des Bankhauses Morgan, Thomas W. Lamont. Und während an der Börse die Panik tobt, gibt Lamont jene betont bagatellisierende Erklärung ab: "Es hat einige Notverkäufe an der Börse gegeben, und wir haben eine Sitzung der Vorsitzenden mehrerer Finanzinstitute abgehalten, um die Lage zu erörtern. Wir haben festgestellt, daß kein Haus in Zahlungsschwierigkeiten ist, und die Berichte der Aktienhändler beweisen, daß die Risiko-Reserven in befriedigender Höhe gehalten wurden."

 

Diese Erklärung von so berufener Seite wirkt zunächst beruhigend. Später gibt Richard Whitney, der Vizepräsident der New Yorker Börse und die ausführende Hand der Bankengruppe bei den Maklern der wichtigsten Werte Kaufaufträge. Das wirkt weiter beruhigend. Aber es gelingt nur, die Preise einigermaßen auf ihrem tiefen Punkt zu halten. Zu einer Steigerung fehlen Maklern wie Publikum nach diesem Schock die Kraft und der Mut.

 

 

Der Zusammenbruch

Bis in den Abend hinein laufen die Tickers in den Maklerbüros. Abends um 19:08 Uhr werden die letzten Abschlüsse mitgeteilt, die nachmittags um 3 Uhr getätigt worden sind. Die Kurse sind zusammengebrochen. Eine Illusion ist zerstört. Am Freitag und Sonnabend ist die Entwicklung nicht mehr ganz so panikartig. Viele sind aus dem Rennen bereits hinausgeworfen. Aber am Montag setzt ein weiterer Sturz ein, und am Dienstag, dem 29. Oktober 1929, schlägt mit dem Gong, der die Eröffnung der Börse ankündigt, die Todesstunde der Prosperity und des "Big Bull Market". Die Kurse erholen sich nicht mehr.

 

Die Selbstmordspalte in den Zeitungen muß vergrößert werden. Es befinden sich unter denen, die aus dem Leben scheiden, die an der zerstörten Hoffnung auf leichten Reichtum zerbrechen, bekannte Persönlichkeiten, aber noch viel mehr unbekannte Amerikaner, Opfer eines Massenwahns vom leicht erreichbaren ewigen Glück.

 

Die Kreditblase ist geplatzt, das Spekulationsgebäude zusammengefallen wie ein Kartenhaus. Milliarden von Dollar sind einfach verschwunden. Die amerikanische Massenillusion ist entzaubert, die Prosperity zu Ende gegangen, und die Weltwirtschaftskrise beginnt.

 

--------------------------------------------------------------------------------

Hugo Ritter: Der Mensch und das Geld, Goldmann Verlag, München 1952

© Die Welt vom 02. August 1997

 

Ich bin per se zwar kein Schwarzseher, aber ich sehe: die Geschichte wiederholt sich halt immer wieder, von daher ein äußerst gelungener Werbespot - egal von welcher Seite aus man diesen betrachtet - man muss ja nicht unbedingt Base-Jumpen. Man kann ja vor dem Abgrund auch auf dem Absatz kehrt machen ! :cxalgo:

Geschrieben

Abgesehen davon, dass hier versucht wurde, zwei Medien die per se nicht zusammenpassen auf Biegen und Brechen zu mergen, ist das ein gelungener Werbespot

 

Der macht aber zwei Fehler:

 

- keine Ausstiegsmöglichkeit mit kalkulierbarem Risiko

- muss zwanghaft in ungeeigneten Situationen die Kurse kontrollieren

 

:biggrin:

 

Lutz

Geschrieben

Hat der da wirklich 10 Lots im freien Fall gehandelt? Passt zumindest zum realen Risiko ;)

 

aber wenn schon base jump dann hätten sies gleich bei sowas machen können:

http://www.youtube.com/watch?v=6-dFailfsrw

Bei 1:20 hätte ja der Typ von der Bodencrew statt Ballons ein Phone hochwerfen können... wenn schon crazy dann richtig :Koshechka_08:

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