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Automatisierter Aktienhandel

Geschrieben

Hallo Traders,

 

aufgrund der absurden Steueränderungen 2021 in Deutschland, wird man sich als Systemtrader von Termingeschäften verabschieden müssen.

 

Wie mein unkreativer Name hier verrät bin ich auf den FX Bereich spezialisiert. Aktien handeln händisch und langfristig ist mir natürlich bekannt aber Aktien automatisiert und kurzfristig handeln überhaupt nicht. Daher mal die Frage:

 

- Wie und wo handelt man automatisiert am besten und günstigsten Aktien? (keine CFDs!)

 

Wichtig für den Systemtrader ist dann natürlich der Anschluss an die eigenen Programme um Kursversorgung+History sowie die Orderexecution anzubinden.

 

Es ist auch bereits möglich über MT5 Aktien zu handeln, was in meinem individuellen Fall den Umstieg erleichtern würde da ich dafür bereits funktionierende Wrapper habe. Die Auswahl an Brokern ist aber derzeit minimal und die Kosten erzwingen vermutlich eine längere Haltedauer als das was ich von FX gewohnt bin. Daher würde ich mich was das angeht auch komplett neu ausrichten wenn es sein muss.

 

Grundsätzlich sind bei Aktien die höheren Kosten ein Faktor welcher vermutlich leider zu einer längeren Haltedauer führt um profitabel zu bleiben. Bevorzugt würde ich keine offenen Trades übers Wochenende halten wollen. Denkt ihr es ist realistisch automatisierten Aktienhandel im kurzfristigen Bereich also "IntraWeek" bzw "IntraDay" profitabel umzusetzen?

 

Freue mich auf regen Input und vielleicht kann der ein oder andere, der 2021 ebenso umstellen muss, hier auch vom Thema profitieren.

 

Viele Grüße

Bearbeitet von Forex1+

Featured Replies

Geschrieben
  • Autor

Auf dem Cash Konto kann man IMHO aber keine Optionen handeln - und das ist eigentlich der (einzige) Grund warum ich bei Captrader (IB) bin.

 

Ja das kann sein, das von mir geschriebene bezieht sich entsprechend dem Thread auf Aktien um eben Termingeschäften aus dem Weg zu gehen (leider). Das Verlustverrechnungsverbot betrifft inzwischen auch Optionen, stellt das für dich kein Problem dar?

Da du schreibst Optionen sind für dich der einzige Grund für Cap(IB), würdest du Aktien etc denn dann woanders handeln (wo)?

 

Finde auf die Schnelle nicht das mit Absicherung des Kontos bis 20.000 EUR . Klar. Interactiv Brokers ist eine riesen Bude. Die werden schon relativ konservativ mit den Sicherheiten und Margin umgehen. Allerdings habe ich Bauchschmerzen damit, bei einer Tochtergesellschaft geparkt zu werden. Die kann man ja durchaus mal hopps gehen lassen. Wenn es einen Weg gibt, dieses MarginKonto in ein Cashkonto umzuwandeln, dann ist man bestimmt das eine Schaf unter 1000. Wenn die Bude untergeht, dann kann man vielleicht sein halbes Leben mit Streitigkeiten um Rückerstattung verbringen.

 

Die 20k sind vorgegeben von EU für Broker sonst gibt es glaube ich gar keine Zulassung. Banken haben 100k. Hab gehört IB will ggf ein Fond oder so erstellen um die Einlagensicherung für EU Kunden damit künstlich zu erhöhen.

Unbegrenzt abgesichert ist man nur in gehaltenen Aktien (Cashkonto) was ein interessanter Fakt ist. Vielleicht sind Aktien bei der politischen Entwicklung sogar sicherer als Immobilien (Mietendeckel, Enteignung etc). Ein Ansatz den ich mir langfristig vorstellen könnte wäre ein Cashkonto zu haben und ein Marginkonto. Mit dem Marginkonto betreibt man aktives Daytrading und das Cashkonto nutzt man zur Absicherung von Cash (was die Einlagensicherung übersteigen würde) indem man es in stabile nicht volatile Aktien investiert. Gewichtung dann je nach individuellem Geschmack.

Geschrieben

a das kann sein, das von mir geschriebene bezieht sich entsprechend dem Thread auf Aktien um eben Termingeschäften aus dem Weg zu gehen (leider). Das Verlustverrechnungsverbot betrifft inzwischen auch Optionen, stellt das für dich kein Problem dar?

Da du schreibst Optionen sind für dich der einzige Grund für Cap(IB), würdest du Aktien etc denn dann woanders handeln (wo)?

 

Ich habe noch Aktien bei der comdirect - das ist aber Buy&Hold. Handeln würde ich da nicht. Wirklich "handeln" mache ich eigentlich auch nur noch mit Aktien im Zuge der Optionsgeschäfte. Hatte mal TradeRepublic und Scalable im Auge, aber nach dem ganzen GME Zeugs erstmal Abstand genommen. IB wäre weiterhin am besten für mich - wenn die Frage der Sicherheit geklärt ist. Ansonsten käme ggf. Tastyworks infrage.

Geschrieben

Fande ich schon heftig:

 

Ölpreis: Trader kauft Öl für 1 Cent - dann hat er 9 Millionen Dollar Schulde

Hat IB aus der Portokasse bezahlt. Denke mal, die Einnahmen aus dem Futuresbereich sind nicht so üppig und dann kommt so ein Dämpfer. Das zum Thema, IB kann auch schnell mal Pleite gehen.

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