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wird Zeit sich den Staub abzuklopfen und weiter zu machen...

(0 Bewertungen)

Wann f?llt das Dax All-Time High 21 Benutzer abgestimmt

  1. 1.

    • Juli
      28%
      2
    • August
      0%
      0
    • September
      14%
      1
    • Oktober
      14%
      1
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      0
    • Dezember
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      1
    • nicht in 2007
      28%
      2

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Was soll ich sagen, hab in letzter Zeit ziemlich S*** gebaut... Hab ein haufen Geld verbrannt... Overtrading, wechselnde Positionsgröße (in brenzligen Situationen natürlich immer nach oben) haben mein Konto dezimiert. Das ist die Gefahr am extremen Hebel. Mit 1:400 kann man richtig schnell sein Konto plätten wenn man seinen Kopf verliert.

 

Nach einer Woche der Resignation hab ich mich wieder aufgerafft und mir vorgenommen, Risk- und Moneymangament mehr Beachtung zu schenken. Folgendes habe ich mir ausgedacht: Ich werde in Zukunft nur noch mit einem Risk pro Trade von ca. 1% arbeiten. Diesen Monate werde ich mit 0,1L traden. Wenn der Monat im großen und ganzen erfolgreich verläuft, geht es mit 0,2Lot weiter usw.

 

Im Durchschnitt handele ich 25 Trades pro Woche. Ist im Prinzip auch ein Resultat des Overtrading. Aber währe schon OK. Was passen muß ist der Durchschnitt an Pips pro Trades die man gewinnt. Ist leider ziemlich lausig bei mir. Bei 25 Trades (relativ hohe Frequenz) währe Delta +1Pips pro Trades super. Momentan ist es leider im negativen Bereich. Vermute mal auch mangelnde Selektivität. Ok. So weit so gut. Um mein Auge für die Anzahl der Trades und dem Ergebnis unterm Strich zu schulen, habe ich mir folgendes auferlegt: Ich werde eine Gebühr für das Tradevolumen bestimmen, dass am Monatsende auf ein Extrakonto überwiesen wird. Wie hoch soll die Gebühr sein? Hab mal rumgerechnet. Ich werde 50 Dollar pro Million definieren. Das macht aktuell 3,75 EUR pro Lot und somit 0,5Pips. Bei 25 Trades mit 0,1Lot steht am Wochenanfang eine Gebühr von 9,38 EUR im Raum, die ich erst mal abarbeiten muß. Am Monatsende werde ich die Gebühr nach tatsächlichem Umsatz berechnen und abziehen. Bisschen Augenwischerei ist mir ganz lieb. Bin halt ganz gut im "Feld von hinten aufräufeln"... :)

 

Ich finde, durch diese Betrachtungsweise bekommt man auch einen Eindruck von den Kosten, die man auch beim FX-Handel bezahlt. Spreads hin oder her. Da geht ein Haufen Kohle an den Broker die im Prinzip zu den Transaktionskosten gehören, ohne das man sich (oder ich mir) dessen bewusst ist.

 

Zweite Idee: Ich werde auf mein Hauptkonto den Hebel von 1:400 ausnutzen. Eigentlich brauch man ja nicht all seine Tradingkohle auf einen Accout zu haben. In diesem Sinne werde ich auf den Handelsaccount soviel Kohle einzahlen, dass es für Margin und -10% des gesamten Tradingkapital reicht. Mein Broker ist recht fix mit dem hin und her überweisen von Beträgen von ein Account auf den anderen. Von der zeitlichen Warte aus gesehen, hätte ich kein großen Nachteil. Vorteil währe, dass ich nicht so schnell in die Situation kommen kann, dass ich wie irre die maximale Margin ausnutze. Das führt mir auch vor Augen, wie hoch die Fluktuationen der Kohle pro Trade in Relation zum Konto ist... Das scheint mir in letzter Zeit etwas abhanden gekommen zu sein.

 

So, dann bin ich mal selber gespannt, wie sich das entwickelt.... :)

150 Kommentare

Empfohlene Kommentare

Vola

*_skilled

Geschrieben

Sh.., schon 30 Minuten vergangen seit dem letzten Beitrag,

meine Gartenpflege war schuld.

Wenn Emailkonto dann knacken wir das heute... :hrhrhrhr:

oldschuren

*_skilled

Geschrieben

@oldschuren, bekommst du eigentlich immer eine Mail beim neuen Beitrag? Dann fluten wir sein Postfach gerade.

Na ein Glück nicht... :mrgreen: Über 50 Kommentare, das riecht doch nach einem Rekord... :respekt:

 

Dann mal gleich eine Laudatio

... Danke, ohne euch hätte ich das nicht geschaft, danke.... :mrgreen:

tinozi

*_skilled

Geschrieben

Vola, du hast 'nen Garten in der Schweiz? Oder pflegst du deinen Garten in DE übers Internet? Zuzutrauen wäre es dir ja... :tinozi:

tinozi

*_skilled

Geschrieben

die Geschichte mit dem Mann und dem Hammer ??

Kenn ich nicht, erzähl mal oder schick nen Link...

 

...wer entscheidet was wichtig ist und was nicht ?

Das entscheidet der Blogbesitzer, keine Frage.

 

 

 

Vola

*_skilled

Geschrieben

Hier mal der Link

Paul Watzlawick

stammt aus diesem Buch

Wiki

sind auch auch noch andere nette Sachen mitbei

 

@tinozi

Vola, du hast 'nen Garten in der Schweiz ?

Klar zu Hause hat den ja jeder, ist mir aber zu nah :vola:

Nein, bin bei Bekannten, noch 2 Tage das Haus hüten....

tinozi

*_skilled

Geschrieben

Sehr schön und leider so wahr die Hammergeschichte...

Auch gut fand ich:

Selbsterfüllende Prophezeiungen [bearbeiten]

Die Annahme, dass andere sich heimlich über einen lustig machen, führt durch verstärktes Augenmerk auf verdächtige Anzeichen mit der Zeit dazu, dass die Prophezeiung sich erfüllt.

oldschuren

*_skilled

Geschrieben

Vola, die Hammergeschichte habe ich schon mal gelesen. Kann mich dunkel erinnern. Nur wo...? Tinozi, das mit der Selbsterfüllende Prophezeiungen sollte man sich öfter bewusst machen. Da kann man noch so intelligent sein. Wenn man nicht aufpasst sitzt man solcher einseitiger Annahme auf...

 

P.S.

Habt wohl beide das Buch gelesen. Und, kauf und lesenswert?

 

 

Rumpel

*_skilled

Geschrieben

Ich hab hier noch eine nette Hilfe für die "Ich-bin-ein-Risiko-Problem-Typ".

 

Wir betrachten es wie die Sportler. Wenn ein Läufer merkt das er keine Kraft mehr hat, dann wird er langsamer laufen um sein Ziel trotzdem zu erreichen. Er wird nicht schneller laufen denn das würde ihm nur noch mehr Kraft rauben.

Wieso neigen Trader dazu ihr Risiko zu erhöhen wenn sie Geld verloren haben? Es ist also kontraproduktiv seinen Einsatz zu verdoppeln. Wir sollten uns eher wie ein Läufer verhalten wenn wir das Ziel erreichen wollen. Einfach langsamer laufen und mit den Verlusten das Risiko verkleinern - nicht vergrößern.

 

:tongue:

oldschuren

*_skilled

Geschrieben

ist genau das was ich nicht unbedingt einsehe im eifer des gefechtes. das muß automatisch passieren. frage: wie automatisiert man das? man lernt durch erfahrungen. also immer wieder wiederholen... leichter gesagt als getan da dieses risk-erhöhen in extremsituationen auftritt. dann ist mit ratio nicht mehr so viel los... aber einmal dem negativen impuls nachgegeben ist alles was man trainiert hat dahin... hoffentlich kommt rüber was ich sagen will... :)

Rumpel

*_skilled

Geschrieben

Also ich für mich trade nur eine Posigröße. Diese ist seit dem Beginn meines Tradings bis heute konstant. Damit komme ich gut klar, es gibt etwas Sicherheit und man weis was man hat. Ausserdem habe ich das Positionsgrößenproblem damit recht einfach umgangen.

 

Uhh ... ich leute hiermit Seite 3 der Kommentare ein^^

oldschuren

*_skilled

Geschrieben

Von Jochen Steffens gibs auch eine 7-Regel-Liste. Vor kurzem ausgedruckt. Find leider den Link nicht mehr. Jedenfalls ist eine Passage sehr interessant. Da geht uns Overtrading und dem Hinweis, immer etwas Distanz einzuhalten. Wenn man sich reinziehen lässt, sieht man den Wald vor Bäumen nicht.

 

Also, beim Trading auf dem Fokus achten. Wenn ich mit den Kursen mitfiebere dann bin ich nicht mehr in eine distanzierte Haltung und sollte eine Pause machen. Glaube Schäffermeier fragt auch immer sein menthalen Status ab und versucht zwischen dissoziierten(Distanz) und assoziierten(mittendrin) Zustand zu unterscheiden und zu wechseln...

 

@Rumpel

Dann tradest Du mit der für Dich optimalen Positionsgröße. Ich denke aber auch (mit dem logischen Auge betrachtet) dass es als Scalper Punkte bringt, in einer Verluststrähne die Positionsgröße zu reduzieren, bis es wieder läuft. Ist nur die Frage wie eine intelligente Regel aussehen könnte die bestimmt, wann wieder mit der Maxgröße gearbeitet werden könnte.

 

Aber Du sprichst ja noch was an, was sehr wichtig ist. Und zwar dass Du dich mit dieser Positionsgröße auskennst. Kann sehr gut verstehen, was Du damit meinst. Du weißt ganz genau was sagen wir mal 4 Pips oder 8 Pips wert sind. Was Du Dir erlauben kannst. Beim scalpen hat man ja keine große Zeit Positionsberechnungen anzustellen. Daher ist es wichtig ein Feeling für den Positionsumfang zu haben.

 

tinozi

*_skilled

Geschrieben

Mein Vorschlag, oldschuren: Druck dir doch die Resultate (Tradestatistik, Chart etc.) von deinem letzten Panikrausch aus, so hast du immer vor Augen, wie es enden kann. Vielleicht hilft's, ich habe es selbst noch nicht probiert, sollte es aber auch mal tun.

oldschuren

*_skilled

Geschrieben

Gute Idee. Hab mal von einen gelesen der sich zu diesen Tagen die geschriebenen Notizen aufgehoben. Halt mit Beschreibung der Gefühlslage, Aussichtslosigkeit, Ohnmacht ect...

 

Was ich mal langsam anpacken will ist ne Tradesignalisierung über Amibroker. Das ich mir die Historie der Trades einlese und auf Wunsch mir den jeweiligen Trade noch mal anzeigen lasse. Gut, ist nicht dieselbe Kursbasis aber auf 2-5 Pips unterschied kommt es nicht an. Wird halt ein Deltawert per Parameter übergeben der das etwas relativiert. Hab aber schon lange nix mehr Programmiert. Wird auch wieder ein Akt werden sich reinzufummeln. Aber was macht man nicht alles wenn man ein guter Trader werden will... :)

 

Rumpel

*_skilled

Geschrieben

Ja genau so meine ich das. Es hilft enorm die eigene Posigröße "auswendig zu kennen".

 

Ich hatte es im Board ja auch schon mal geschrieben. So ein Tagebuch ist echt die krasseste Hilfe die ihr haben könnt. Natürlich müsst ihr auch ehrlich sein. Es hilft wenn ihr euch das Tagebuch etwas für euch behaltet. Also ich würde soetwas nicht in einem Blog schreiben. Dafür ist es mir zu persönlich. Aber es ist gut wenn ihr es mal eurem besten Freund gebt. Der kann dann mal drüber schauen und euch eure Gedanken spiegel. Wenn ihr so ein Tagebuch ehrlich schreibt dann verfasst ihr quasi alles was ihr schon braucht. Ihr schreibt so ziemlich alles auf was euch zum Erfolg fehlt. Ihr seid nur nicht in der Lage es zu erkennen. Aber der beste Freund erkennt schnell welche Fehler ihr bereut und welche ihr trotzdem ständig wiederholt.

Rumpel

*_skilled

Geschrieben

Ach was mir da noch dazu einfällt: Einfach mal die Webcam nebenbei laufen lassen während des Tradingtags. Ihr werdet staunen was ihr alles so für Dinge macht und erzählt die euch so gar nicht bewusst sind. Manchmal staunt man ganz schön :laugh:

tinozi

*_skilled

Geschrieben

Das mit dem Tagebuch kann ich bestätigen. Wenn man sich ab und zu mal die Zeit nimmt und die alten Einträge durchliest, kann man daran sehr gut erkennen, welche Fortschritte man gemacht hat, welche Fehler immer noch vorkommen usw.

Ich führe zwar mein Tagebuch hier im Blog, die persönlichen Sachen kommen aber in einen seperaten Blog, der passwortgeschützt ist. Dort stehen auch meine Ziele drin, die nun wirklich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind.

Das offizielle Journal hier im Blog hilft mir, ein wenig disziplinierter zu sein, weil ich ja weiss, dass ein paar mitlesen und sich ihren Teil denken... Anfangs habe ich alles aufgeschrieben, aber so ein Zettelhaufen ist nicht mein Ding, die Tradingjournalsoftware ist meist schon wieder zu überfrachtet mit Funktionen, so dass man wg. der vielen möglichen Einstellungen nicht zum eigentlichen dokumentieren kommt. Exceltabellen sind mir auf Dauer auch zu unübersichtlich und aufwändig, vor allem seit meine Tradestatistik automatisch über myfxbook läuft ... Aber das wird jeder anders sehen seine bevorzugte Methode haben. Hauptsache nur, man dokumentiert es irgendwie, damit der sich irgendwann einstellende Erfolg reproduzierbar wird.

Vola

*_skilled

Geschrieben

So so, hier sind also 100 Kommentare angestrebt, schaffen wir :vola:

 

Das mit der Webcam ist ne gute Idee, das probier ich mal aus !

 

Zum Thema Posi Größe gibts bei Voigt ein schönes Beispiel zweier Trader die ihre Posi Ändern bzw. beibehalten; siehe Seite 518

Ich habe das Buch leider nicht als PDF Datei sonst hätte ich die Seiten mal gepostet..

 

Scanner habe ich auch nicht, brauche ich nicht.

Und Google hat diese Seiten nicht im Internet Buch verfügbar...

 

Will ja keine Werbung nachen, aber wer das Buch noch nicht hat, bei den Tradingbuchpreisen ist dieses im Vergleich das 3 Fache wert.

Kostet 40 € ca. 670 Seiten

 

 

 

Rumpel

*_skilled

Geschrieben

Also ich verwende für meine Tagebuchaufzeichnungen den einfachen Texteditor. Dann schreib ich einfach in einheitlicher Form Datum usw. oben drüber und dann passt das schon. Dann passiert mir nicht das was tinozi schon meinte, man kommt nicht mehr zum dokumentieren.

 

Meine Trades mit den genauen Abrechnungen führe ich in Excel. Geht eigentlich recht fix. Aber es führt auch dazu das man sich nochmal etwas damit beschäftigt.

Vola

*_skilled

Geschrieben

Ich mache Screenshots von jedem einzelnen Trade, drucke diese einmal die Woche aus,

inklusive Broker Kontoständen für die Steuer etc.

Beim Trading mache ich mir Mental Notizen ( Handschriftlich, mit Datum und Uhrzeit )

und gucke mir das dann ende der Woche mit den Screenshots zusammen an.

tinozi

*_skilled

Geschrieben

Die Auswertung (wöchentlich, monatlich, quartalsweise) kommt bei mir ehrlich gesagt noch zu kurz. Obwohl ja gerade das wichtig ist... Naja, es gibt noch viel tun auf dem Weg zum erfolgreichen Traden...

Vola

*_skilled

Geschrieben

Also langeweile kommt in dem Job wohl nie auf, und selbst wenn du in vielen Dingen dann mal Routine aufgebaut hast,

kommt Microsoft oder der Broker, machen mal schnell ne neue Plattform oder Betriebssystem auf und du fängst von vorne an,

weil gewisse Dinge dann nicht mehr funzen usw.

 

Oder du wechselst einfach selber nur den Broker oder Datenanbietern und musst dich wieder neu einfuchsen

oder das Finanzamt lässt sich neue Nettigkeiten einfallen...oder, oder

tinozi

*_skilled

Geschrieben

Na mit dem Finanzamt habe ich mich bisher noch gar nicht beschäftigt (bzw. die mit mir). Bisher gibt es ja auch noch nichts zu versteuern...

Vola

*_skilled

Geschrieben

Keine Sorge die melden sich dann schon, sicherer als das Amen in der Kirche...
Gast
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