Hi Leute,
Da wir ja ein bissl Pause vom WWOOFen brauchen, haben wir in den letzten Tagen einiges an km gemacht (ca. 3000 oder so).
Zuerst gings zu den Pinnacles noerdlich von Perth. Im wesentlichen eine Unmenge von kleinen Felsen die in der Wueste herumstehen. Wobei die Wueste nit wirklich grosz ist und im bewachsenen Gebiet rundherum auch “Pinnacles” stehen, man sieht sie nur nit, weil halt Baeume rundherum sind, aber es ist schoen anzuschauen (und man kann sogar mit dem Auto durchfahren, ein Hoch auf das Autoland Westaustralien).
Dann gings weiter noerdlich ueber Denham/Monkey Mia wo sie taeglich Delphine fuettern (nur ein kleiner Snack, aber interessant anzuschauen). Also fuer alle die gefaehrliche Tiere sehen wollen: anbei ein Bild von den Delphinen ;) Ernsthaft, die Maennchen sind in der Paarungszeit angeblich nicht gerade zimperlich mit den weibchen, schmeiszen sie durch die Luft etc. Und wie der Ranger so schoen gesagt hat:
Wenn du schwimmst und ein Delphin schwimmt sehr schnell in deiner Naehe durchs Wasser gewinn besser Abstand. Denn er duerfte Jagen und interessiert sich mehr fuer die Fische als fuers gemeinsam plantschen. Die Fische wissen das sie sich hinter dir verstecken koennen, aber der Delphin hat kein Problem dich effektiv auf die Seite zu “schubsen”.
Bzgl. Gefaehrliches Tier hab ich auch noch das Foto von einer schwarzen Schlange angefuegt die ich in Orleans Bay gefunden hab. War Gott sei Dank am Gipfel eines felsigen Huegels wos windig und dadurch scheisz kalt war. Sonst waer sie vermutlich nit so ruhig.
Nach den Delphinen gings weiter rauf nach Coral Bay wo meine Freundin mit Mantas geschnorchelt ist. Bilder gibts leider keine weil unsere Cam nit unterwassertauglich ist. Zweiten Schnorchelgang gabs leider auch nit, weil in der Naehe 2 grosze Tigerhaie aufgetaucht sind… von wegen gefaehrlich und so ;). Sonst hat Coral Bay leider nit viel zu bieten (also auszer Strand, Mantas, Schildkroeten, Haien, sexy BackpackerInnen am Strand etc…) also sind wir weitergezogen. Nach einer Nacht am 24h Parkplatz erreichten wir den Karijini Nationalpark und der ist wirklich sehenswert!
Das Klima ist offiziell tropische Halbwueste, die Gegend erinnert an das Monument Valley und die Straszen sind schlimmer als alles bisher dagewesene, aber langsam von anfang an ;)
Wir sind natuerlich nicht in der Hauptsaison hier (fuer normale Touristen ist es derzeit viel zu heisz) wodurch der Campingplatz fast leer war und man nur selten auf andere Touristen trifft. Das schoene am Park sind die Gorges (zu deutsch glaub ich Schluchten oder so). Also dort wo das Wasser ueber Jahrmillionen tiefe Schluchten in die Erde geschnitten hat. Man kann durch die Gorges klettern/schwimmen/wandern je nachdem wie fit man ist (die einzelnen Strecken sind in “Gefahrenstufen” eingeteilt). Man muss nur bedenken das man die Gorge sofort verlaesst sobald in der Gegend irgendwo Regen faellt (was derzeit eigentlich nie passiert) weil dann die Gefahr von Flutwellen besteht die dich einfach aus der Gorge schwemmen (und wenn deine Angehoerigen Glueck haben finden sie dich in einem Stueck, ist in Wahrheit gar nicht so lustig, ein Helfer ist 2004 bei einer Rettungsaktion von so einer Welle getoetet worden). Belohnt wird man fuer die Anstrengungen mit wirklich atemberaubenden Bildern und der Chance in einem Pool zwischen Felswaenden zu schwimmen (und wenn sonst keiner da ist fuehlt es sich an wie der private riesige Outdoorpool ;). Man darf natuerlich nicht vergessen das man im Australischen Busch ist. Im Schatten hats kuehle 37 Grad, im Auto und der Sonne viel mehr (haben einmal das Duschgel auf der Hutablage vergessen… nicht gut… das Zeug war fluessig wie Wasser und die Plastikflasche aufgeblaeht wie wahnsinnig), es gibt natuerlich wilde Tiere (einen Dragon haben wir sogar persoenlich getroffen, siehe Foto) wie Schlangen und Spinnen, aber die gibts ja hier ueberall, also nit wirklich beunruhigend. Die Tatsache das e shier bis zu 5 Stunden dauern kann bis Hilfe aus dem naechsten Ort da ist macht das Ganze nit wirklich besser, aber schockiert uns auch nimmer wirklich ;).
Tja, nach 2 Naechten im Park und jeder Menge unwirtlicher Gravelroad gings dann weiter nach Port Hedland und in Kuerze gehts wiederum weiter nach Broome. Entfernung wie 400 km am Tag sind derzeit echt schon alltag und so Schilder wie “naechste Tankstelle in 260 km” sind weit weg von ungewoehnlich ;)
Fast vergessen: Unterwegs waren wir auch noch auf Staatsbesuch im Hutt River Principale. Dort hat ein Farmer nach einem Streit mit der Regierung 1970 seinen eigenen Staat ausgerufen, sowas gibts auch nur in Westaustralien ;)
Soda, ich glaub ich hab euch genug zugequatscht, in Broome werden wir ein paar Tage Pause machen, da hab ich hoffentlich wieder mal Internet um euch ein bissl was ueber die Australischen Straszen zu erzaehlen (die sind definitiv einen eigenen Eintrag wert).
So long, no worries
Mythos
hmmm ok, moeglischerweise geht mir hier die Zeit zum raufladen aus, dann kommt der Rest spaeter (bzw. groessere Versionen).
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