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Popularität des Tradens

Geschrieben

Hallo,

 

mitbekommen hab ich hier und anderswo im Netz, dass es richtige "hauptberufliche" Daytrader gibt die davon leben, und deren Tagwerk eben rein aus diesem Traden besteht.

Jetzt frag ich mich, ob die das im Bekanntenkreis an die große Glocke hängen oder eher verschweigen, wie sie ohne körperliche Arbeit/ohne Berufsverkehr etc. ihre Brötchen verdienen. Ich könnte mir vorstellen dass es sehr viele (!) Leute gibt, die das auch gerne machen würden wenn sie doch nur von inzw. für den Normalo nutzbaren Materie/Anbieter wüssten ODER ihnen jemand den Einstieg erleichtert, weiter noch die eigene funktionierende Strategie erzählt und sie es dann nur nachmachen müssten.

Featured Replies

Geschrieben
Tja also meine Fragestellung sah ja so aus: was wenn die erfolgreichen/hauptberuflichen Daytrader ihre Strategien im Bekanntenkreis aus "Nächstenliebe" teilen würden. Folgen dann Goldrausch, Anbieterpleiten, etc.?

 

Bis jetzt lese ich aber nur dass Daytraden nicht leicht ist, im Großen und Ganzen wird davon abgeraten habe ich den Eindruck. Ich denke also meine Frage ist beantwortet...Daytrading wird nie zum massenphänomen werden weil Daytrader es nicht weiterempfehlen würden. Wieso hören die leute die es machen, aber davon abraten oder sich sogar wieder einen Dayjob wünschen, nicht einfach auf?

 

Wie schon weiter oben geschrieben gibt es nicht die Erfolgs Strategie.

(Ist mir zu mindest nicht bekannt, was deshalb wieder rum nichts heisen muss)

 

Es können dir 5 Erfolgreiche Trader Ihre Strategie erklären und zeigen und am Ende hast Du damit immer noch keinen Erfolg.

 

Wenn ein Herzchirurg Dir seine Technik zeigt wirst Du Sie wahrscheinlich auch nicht umsetzen können.

Ausser Du bist zum Arzt geboren.

 

Anderseits glaube ich nicht das die Leute Dir davon abraten wollen,

Sie wollen Dich nur im Vorfeld auf die Probleme hinweisen die auf dich zu kommen.

 

Wo bei es hier auch wieder sein kann das es genau den gegenteiligen Effekt bringt,

wie bei Kindern denen immer was Verboten wird.

Sie wollen es dann erst Recht.

Anderseits brauchen die Erfolgreichen Trader ja auch immer neues Kanonenfutter für Ihre Erträge.

 

Ich glaube es wird deshalb nicht zum Massenphänomen weil einfach die Mehrheit der Leute nicht dafür geboren ist.

Die Mehrheit der Leute ist auch nicht dafür geboren einen verantwortlichen Job oder eine Selbständige Tätigkeit zu führen.

 

Es gehört halt sehr viel da zu.

 

Ob Du das Traden kannst,

kannst Du ganz leicht in Deinem Urlaub feststellen.

Mach da mal 3 Wochen Day Trading und schaue wie es wird.

 

Ist es Erfolgreich,

und hast Du genug Kapital um einige Zeit ohne Einkünfte aus zukommen,

glaubst Du das du dem Stress auch gewachsen bist wenn es nachher deine einzige Einnahmequelle ist,

steht dem Beruf Trader nichts mehr im Weg.

 

Den Letzten Teil deiner Worte frage ich mich auch immer.

Geschrieben
Tja also meine Fragestellung sah ja so aus: was wenn die erfolgreichen/hauptberuflichen Daytrader ihre Strategien im Bekanntenkreis aus "Nächstenliebe" teilen würden. Folgen dann Goldrausch, Anbieterpleiten, etc.?

 

Ich glaub um die Frage richtig zu beantworten muss man die Systematik "traden" beleuchten.

Die erste Frage ist wo dieser Bekanntenkreis dann traden würde.

Variante 1: Am wirklichen Markt (zb EUREX, Futuresmarkt): Dann würde das Thema Nullsummenspiel voll zur Geltung kommen, ein paar der Bekannten würden reich werden, und die anderen verlieren (rein Wahrscheinlichkeitstechnisch hast du bei genug Leuten sicher ein-zwei dabei die durch Glück am Anfang massiv gewinnen).

 

Variante 2: Sie traden bei einem CFD Broker (ich glaub das sind allgemein OTC oder?):

Wieder Unterscheidung: der Broker nimmt sie in die "Liste" auf und ihre Positionen werden Gegengehedgt. Das entspricht dann im wesentlichen Variante 1, aber passiert eher nur bei denen die gewinnen.

Oder der Broker hedget die Positionen nicht. Würden dann wirklich alle gewinnen (was hier theoretisch möglich wäre), würde der Broker Probleme bekommen, aber spätestens jetzt würde er eben anfangen das theoretische Modell in die Praxis umzusetzen und die Positionen seiner Kunden an den Markt weiterzuleiten.

 

Am reallen Markt gibt es kein System das immer funktioniert (Spätestens wenn es alle verwenden kann es nicht mehr funktionieren). Eigentlich alle Strategien bauen mehr oder weniger auf gewissen Grundannahmen auf, sobald sich diese ändern muss man die Strategie anpassen.

Sprich selbst wenn ein Daytrader eine (für ihn passende) perfekte Strategie hat, und damit reich wird. Dann nur dadurch das er die Strategie laufend an die neuen Bedingungen anpasst. Gibt er diese (dann statische) Strategie weiter, und begeistert seine Bekannten durch seinen Erfolg, so werden vielleicht ein paar wenige auch Erfolg mit der Strategie haben (die dann womöglich wieder andere motivieren), aber der Großteil wird verlieren.

So setzt sich das von Guru zu Guru fort.

Man könnte es fast als großes, sehr komplexes Pyramidenspiel betrachten, wo die neuen aber nicht nur einmal einzahlen müssen, sondern ständig neues Geld von außen in das System pumpen können :hmmmm:

 

Also als Antwort auf deine Frage: der "Goldrausch" herrscht ja schon (also durch die Krise wieder gemildert), schau dir an wie die CFD Schiene nach vorn geschossen ist, alle getrieben vom schnellen Geld an der Börse. Aber Anbieterpleiten: sicher nicht deswegen, ich denke es liegt eher in ihrem Interesse das es einige "Gewinner" gibt die ihre "100% sicheren Systeme" weitergeben (oder sie auf schlecht gemachten Internetseiten verkaufen :whiteflag: ), weil sie somit für den weitern Zustrom von neuen Kunden sorgen.

 

EDIT: antwort an ibelieve eingefügt:

Ich glaube es wird deshalb nicht zum Massenphänomen weil einfach die Mehrheit der Leute nicht dafür geboren ist.

Ist vielleicht Haarspalterei, aber:

Es ist egal ob alle "dafür geboren" sind oder nicht. Das Prinzip trading ist so gemacht das nicht alle gewinnen können. Selbst wenn die Welt aus 100% perfekten Daytradern bestehen würde, würde es an der Börse so aussehen wie heute: wenige große Gewinner, manche kleine Gewinner, viele Verlierer.

Im optimalsten Fall würden alle am Schluss mit 0 aussteigen (und dann noch die Gebühren zahlen). Nur woher kommt dann das Geld fürs Essen? Trading lebt also eigentlich davon das immer neue Menschen frisches Kapital verlieren, ansonsten würde die Liquidität am Markt konstant sinken oder? (Außer die Gewinner reinvestieren ständig alles, aber bei den Autos die manche von den Typen fahren glaub ich das nicht ;)

Geschrieben
Bis jetzt lese ich aber nur dass Daytraden nicht leicht ist, im Großen und Ganzen wird davon abgeraten habe ich den Eindruck.

Absolut zutreffend! :whiteflag:

 

 

Ich denke also meine Frage ist beantwortet...Daytrading wird nie zum massenphänomen werden weil Daytrader es nicht weiterempfehlen würden.

Würde ich ebenso sehen.

 

 

Wieso hören die leute die es machen, aber davon abraten oder sich sogar wieder einen Dayjob wünschen, nicht einfach auf?

Diese Frage hat eigentlich schon philosophischen Charakter und würde den Rahmen dieses Threads sicher sprengen. Ich könnte darauf eine Antwort geben und bei dieser Gelegenheit gleich den Rekord für die längste Forenantwort aller Zeiten brechen (dürfen Forenbeiträge eigentlich beliebig lang sein, oder gibt die Software da Limite vor?)

 

Ganz superkurz gefaßt:

 

Sie tun es nicht aus psychologischen Gründen.

Weil sie sich nicht eingestehen wollen, daß sie unrecht haben.

Weil sie ihre Strategie grundsätzlich für überlegen halten, aber einfach nur mal "Pech" hatten.

Weil sie bereits zu viel Geld investiert haben, das sie sich wieder "zurückholen" wollen.

Weil sie permanent von anderen Daytradern lesen, die ihre Gewinnergeschichten in Druckwerken einem breiten Publikum zur Verfügung stellen und der Meinung sind, sie seien nicht unintelligenter oder unerfahrener als die "Winners".

Weil sie sich über ihre trostlose Vergangenheit bewußt sind, aber meinen: "Jetzt ist alles anders! Was früher galt, gilt nicht mehr!"

Weil sie sich langweilen und einen kleinen Kick brauchen.

Weil sie ständig irregeführt werden. Sie gewinnen einen Monat. Zwei Monate. Drei Monate. Sechs Monate. Jetzt sagen sie sich: "Ich hab's geschafft! Ich weiß, wie man's macht!" Dann verlieren sie. Einen Monat. "Das ist geplant." Zwei Monate. "Kann ausnahmsweise mal vorkommen, aber ich weiß ja, wie es geht, deshalb nächsten Monat wieder Gewinn". Drei Monate. "Die totale Ausnahme, ich MUSS jetzt einfach gewinnen!" Vier Monate, das Konto ist platt. "OK, dumm gelaufen, aber ich bin ja Profi. Ich stelle mich und meine Strategie auf neue Füße, zahle nochmal 10.000 Euro auf's Zockerkonto ein und dann geht die Post ab!"

......

(to be continued)

Geschrieben
Ist vielleicht Haarspalterei, aber:

Es ist egal ob alle "dafür geboren" sind oder nicht. Das Prinzip trading ist so gemacht das nicht alle gewinnen können. Selbst wenn die Welt aus 100% perfekten Daytradern bestehen würde, würde es an der Börse so aussehen wie heute: wenige große Gewinner, manche kleine Gewinner, viele Verlierer.

 

Ich glaube es wird deshalb nicht zum Massenphänomen weil einfach die Mehrheit der Leute nicht dafür geboren ist.

Die Mehrheit der Leute ist auch nicht dafür geboren einen verantwortlichen Job oder eine Selbständige Tätigkeit zu führen.

 

Man sollte meine Aussage zusammen lassen.

Die Mehrheit der Leute ist nicht in der Lage eigenverantwortlich zu handeln.

Egal in welchem Beruf.

Wo bei dein angefügter Effekt ja auch bei allen anderen Jobs passieren würde

Und die Leute die es können finden Ihre Lücke.

 

Man könnte die eingangs Frage natürlich auch umdrehen und Fragen warum er unbedingt Trader werden will.

Es gibt auch viele die mit einer einfachen Pommesbude Reich geworden sind.

 

Die Arbeitszeit ist zwar nicht kürzer,

aber dafür muss man sich Stunden lang das Geschwätz seiner Kundschaft anhören.

Sollte doch eine wirklich gute Alternative für die sein den der Trader Job zu einsam ist.

Geschrieben
Man sollte meine Aussage zusammen lassen.

 

Ich hab mich aber nur auf den einen Satz bezogen, nicht auf den Rest deiner Aussage :whiteflag: .

 

Was ich mit meiner Antwort eigentlich sagen wollte (und wofür dein Satz nur der Auslöser war):

Ich bekomm in der gesamten Trading-Community den Eindruck das die grundsätzliche Philosophie ist "Die Leute, die verlieren machen es nur falsch, die sind nicht dafür geschaffen Trader zu sein, haben das falsche System etc. Hätten sie diese Probleme/Handicaps nicht würden sie gewinnen". Und genau das stimmt eben mMn nicht. Es können nicht alle alles richtig machen. Es gibt Leute die machen Fehler die vermeidbar sind, aber würde es diese Leute nicht geben, dann würden eben einfach Systeme die jetzt funktionieren, plötzlich nicht mehr funktionieren und andere werden zu den Verliereren. Es herrscht irgendwie die Illusion als könnten alle an der Börse gewinnen, aber das stimmt nicht.

 

Das ist auch schon alles was ich dazu sagen wollte.

Geschrieben

Um es noch mal klar auf den Punkt zu bringen: Daytrading ist das Instrument, das das Geld der Anleger in großem Stil auf die Konten der Broker und Emittenten spült, und wer anderes sagt, der möge sich bitte mit den Insidern der Branche unterhalten und dabei nicht das beachten, was sie offiziell vor großem Publikum erzählen, sondern auf Nachfrage unter vier Augen hinter vorgehaltener Hand sagen.

 

Ich habe es mehrfach getan und immer die gleichen Bekundungen erhalten. Dabei geht es jetzt nicht um Kleinigkeiten, ob nun 100 % aller Daytrader verlieren oder "nur" 90 %, aber irgendwie in dieser Kante wird es sich bewegen.

 

Beispielhaft dafür ist das Schicksal eines meiner Bekannten. Von ihm kommen so Sprüche wie: "monatliches Einkommen generieren", "aktiv getradetes Konto", "immer im Markt sein" usw. Macht 1 bis ca. 6 Trades pro Tag. Auf's Jahr gesehen immer mit Verlust, noch nie mit Gewinn. Verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Börsenerfahrung. Hat hervorragende Langfrist-Einschätzungen. Hat mir schon vor 5 Jahren vom kommenden Bullmarkt im Gold erzählt, als es noch bei 300-400 Dollar war und ich diese Voraussage nur mit Verständnislosigkeit quittierte. Hat vor 3-4 Jahren auch glasklar eine schwere Rezession in den USA vorausgesagt, weil die Schere zwischen Ausgaben und Einkommen der privaten Haushalte auf Dauer gar keine andere Entwicklung zuließen, von Subprime ganz abgesehen. Hat auch, als der DAX im März kurzzeitig unter 4000 Punkte fiel, gesagt: "Das war es jetzt, keine neuen Tiefs mehr, hier wurden nur die allerletzten 4000-er Stopps gerissen."

 

Aber macht selbst nur Daytrading, weil er langfristiges Investment angeblich "nicht kann". Und hat sich damit inzwischen ruiniert, nachdem er über ein Jahrzehnt jedes Jahr immer nur draufgezahlt hat. Irgendwann ist das Geld dann mal alle.

 

Und bitte sage mir jetzt niemand, das sei ein "bedauerlicher Einzelfall". Nein, es ist der bedauerliche Regelfall. Und bitte auch nicht die Internetforen durchstöbern und die dort erzählten Geschichten als repräsentativ betrachten. Das sind sie nicht. Sie sind nur die ganz keine Spitze eines großen Eisbergs von Leuten, die sich nicht äußern. Mein Bekannter hat noch nie jemals im Internet irgendetwas geschrieben. Was hätte er auch schreiben sollen? Etwa: "Daytrading ist Mist, ich mache jedes Jahr nur Verlust?" Zum einen hätte er damit öffentlich seiner eigenen Überzeugung widersprochen. Und zum anderen hätte er sich öffentlich als Dauer-Loser geoutet. Und sowas macht niemand.

Geschrieben
Es herrscht irgendwie die Illusion als könnten alle an der Börse gewinnen, aber das stimmt nicht.

 

Das das nicht geht ist Logisch und sollte eigentlich jedem klar sein.

Wo bei ich glaube das das Verhältnis von Gewinner zu Verlieren immer gleich bleibt,

ich glaube das es weniger wie 10% Gewinner gibt.

(Als Gewinner zähle ich jetzt mal die die es schaffen von der Börse zu leben, also ein Monatliches Einkommen generieren und nicht in einen Fonds einzahlen und nach 10 Jahren 10% Plus haben)

 

"Die Leute, die verlieren machen es nur falsch, die sind nicht dafür geschaffen Trader zu sein, haben das falsche System etc. Hätten sie diese Probleme/Handicaps nicht würden sie gewinnen". Und genau das stimmt eben mMn nicht. Es können nicht alle alles richtig machen. Es gibt Leute die machen Fehler die vermeidbar sind, aber würde es diese Leute nicht geben, dann würden eben einfach Systeme die jetzt funktionieren, plötzlich nicht mehr funktionieren und andere werden zu den Verliereren.

 

 

"und andere werden zu den Verliereren." = Du meinst also es ist Glückssache ob ich grade mal gewinne oder verliere?

 

Ich glaube Du kannst die Leute 100 mal bei Null anfangen lassen,

am Ende werden es immer wieder die gleichen sein die "oben" sind.

 

"die verlieren machen es nur falsch," = "dann würden eben einfach Systeme die jetzt funktionieren, plötzlich nicht mehr funktionieren und andere werden zu den Verlierern." = Nur weil eine Sache die ich mache nicht mehr geht muss ich doch nicht insgesamt zum Verlierer werden. Ich könnte doch einfach mein System wechseln und weiter gewinnen. zB. auf kosten derer denen ich mein altes System verkauft habe. Damit macht der Verlierer im Gegensatz zu dem Gewinner immer wieder alles falsch und ist vielleicht für diesen Job nicht geboren.

 

"Hätten sie diese Probleme/Handicaps nicht würden sie gewinnen" = "Es können nicht alle alles richtig machen." = Gewinnen wird der der sich am schnellsten auf die neue Lage einstellt. So bald ich Verliere mache ich was falsch, desto schneller ich die Fehler finde und ändere, desto größer ist meinen Chanse zu überleben.

 

und der größte Fehler den ein Verlierer machen kann ist einfach nicht auf zu hören.

Mit dem einfachen Schritt würde er Automatisch zum Gewinner.

Geschrieben
Ich bekomm in der gesamten Trading-Community den Eindruck das die grundsätzliche Philosophie ist "Die Leute, die verlieren machen es nur falsch, die sind nicht dafür geschaffen Trader zu sein, haben das falsche System etc. Hätten sie diese Probleme/Handicaps nicht würden sie gewinnen". Und genau das stimmt eben mMn nicht. Es können nicht alle alles richtig machen. Es gibt Leute die machen Fehler die vermeidbar sind, aber würde es diese Leute nicht geben, dann würden eben einfach Systeme die jetzt funktionieren, plötzlich nicht mehr funktionieren und andere werden zu den Verliereren. Es herrscht irgendwie die Illusion als könnten alle an der Börse gewinnen, aber das stimmt nicht.

Das müßtest Du mal einem großen interessierten Anlegerpublikum erzählen, zum Beispiel als Gastredner auf einer Roadshow von CMC Markets. Ich bin sicher, ein erheblicher Teil der Leute würde Dich nicht verstehen. Und CMC Markets würde dich nie wieder einladen. :whiteflag:

Geschrieben
Das müßtest Du mal einem großen interessierten Anlegerpublikum erzählen, zum Beispiel als Gastredner auf einer Roadshow von CMC Markets. Ich bin sicher, ein erheblicher Teil der Leute würde Dich nicht verstehen. Und CMC Markets würde dich nie wieder einladen.

:bn: stimmt, aber ich glaub CMC würd mich sowieso nie einladen :hmmmm: .

Bei den Roadshows reden eben leider immer nur die 1-2% Gewinner die halt zufällig zur richtigen Zeit gestartet sind. :bn:

 

(Ja, es ist sicher möglich durch Wissen und nicht nur durch Glück an der Börse zu gewinnen, aber ich glaube fast alle "schnellen Gewinner" hatten zu 90% Glück. )

 

Du meinst also es ist Glückssache ob ich grade mal gewinne oder verliere?

Natürlich nicht zu 100%. Aber da ich derzeit leider weder die Zeit noch die Motivation habe diesen Punkt hier noch ausführlicher zu diskutieren, und da (liegt vermutlich an mir :bn: ) beim lesen deiner Posts in diesem Thread für mich ein unangenehmer Unterton mitschwingt, werd ich mich jetzt aus dieser Diskussion zurückhalten.

 

Es war spannend mal einen Einblick in die "wahren" Einsichten der Daytrader zu erhalten, vielen Dank dafür. :whiteflag:

 

und ich glaube Cabron hat inzwischen genug Meinungen und Infos um sich die Frage zu beantworten

Geschrieben
und ich glaube Cabron hat inzwischen genug Meinungen und Infos um sich die Frage zu beantworten

 

Dieses Zitat nehme ich zum Anlass, um dem Thema an der Stelle eine Verschnaufpause zu gönnen.

Falls sich neue Fragen bzw. Sichtweisen ergeben, kann jederzeit gern ein neuer Thread eröffnet werden.

 

whipsaw

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