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Abgeltungssteuer

Geschrieben
Anfang vergangenen Jahres wurde die Abgeltungsteuer in Deutschland eingeführt. Einfacher wurde dadurch aber nichts. Sonderregelungen und unterschiedliche Übergangsfristen sorgten für große Verwirrung. Jetzt steht die erste Steuererklärung nach neuem Recht vor der Tür. Was Anleger dabei beachten müssen, erfahren Sie hier.

 

Quelle: Handelsblatt

Featured Replies

Geschrieben

Was sehr wichtiges steht nicht in dem Artikel,

dass man Verluste aus einem Depot in diesem Jahr, welche man mit Gewinnen aus einem anderen Depot ausgleichen will (also die Verluste auf die Gewinne aufrechnen, um die Abgeltungssteuer zu mindern bzw. auf den tatsächlichen Betrag drücken will), muss man bis 15.12. des Jahres um das es geht, bei der Bank mit dem Verlustdepot eine "Verlustbescheinigung" anfordern.

 

Sprich, wer es nicht bis letztes Jahr Mitte Dezember beantragt hat, kann diese Verluste in der jetzigen Steuererklärung für 2009 nicht mehr geltend machen. Immerhin können die aber auf das folgende Jahr übertragen werden, also in der nächsten Steuererklärung für das Jahr 2010 dann geltend gemacht werden.

Geschrieben
  • Autor

Diese Info könnte vielleicht auch noch interessant sein.

Betrifft mehr den Aktienhandel und da speziell das Short Selling

 

CortalConsors hatte dazu jüngst eine Pressemitteilung veröffentlicht

 

Dank einer Änderung bei der steuerlichen Behandlung von Übernacht-Leerverkäufen erhöht sich deren Attraktivität für aktive Trader deutlich. Überarbeitet wurde die Behandlung der Abgeltungsteuer, die sich bisher liquiditätsmindernd auswirkte.

 

Quelle: Hugin © 2010 via finanzen.net

Geschrieben

Wie siehts denn eigéndlich aus nachdem ich die Abgeltungssteuer abgeführt habe, dann fällt immer noch die Einkommenssteuer an oder sprich ich muss es also doppelt versteuern lassen.oder...????

 

Was ist eigendlich mit die jenigen die den Spitzensteuersatz haben der ja ich runde mal auf bei fast 50 % liegt plus 25 % Abgeltungssteuer, irgendwo ist das doch ein Scherz wenn man sieht das man 100 % verdient hat und rund 75 % den tollen Staat schenken darf.

 

Ich glaub ich ziehe wieder in die Berge wenn das Einkommen wächst...... :tinozi:

Geschrieben
Wie siehts denn eigéndlich aus nachdem ich die Abgeltungssteuer abgeführt habe, dann fällt immer noch die Einkommenssteuer an oder sprich ich muss es also doppelt versteuern lassen.oder...????

 

 

Ich lebe ja nicht in DE, aber meines Wissens ist mit der Abgeltungssteuer die Steuerpflicht erfüllt, wie das mit Soli und eventuell Kirchensteuer aussieht weiss ich allerdings nicht.

 

goso, der euch um diesen Steuersatz beneidet, damit ich in AT auch "nur" 25% zahle muss ich eine Gmbh betreiben, und selbst da werden entnommene Gewinne höher besteuert, das ist mir aber ziemlich egal, ich entnehme kaum Gewinne.

Geschrieben
Wie siehts denn eigéndlich aus nachdem ich die Abgeltungssteuer abgeführt habe, dann fällt immer noch die Einkommenssteuer an oder sprich ich muss es also doppelt versteuern lassen.oder...????

Keine Sorge, mit der Abgeltungssteuer ist alles, was mit Kapitalerträgen zu tun hat, erledigt.

Du musst sie also nicht ein 2. Mal (durch die Einkommensteuer) versteuern - dank dem Doppelbesteuerungsverbot (welches nur wenige Ausnahmen hat, wie zB bei Benzin/Diesel).

 

Das heißt pauschal gesagt, du bezahlst "nur" 25 % auf alle deine Kapitalerträge und getrennt davon auf dein sonstiges Einkommen (Gehalt etc) die Einkommenststeuer.

Geschrieben
Das heißt pauschal gesagt, du bezahlst "nur" 25 % auf alle deine Kapitalerträge und getrennt davon auf dein sonstiges Einkommen (Gehalt etc) die Einkommenststeuer.

 

Na mensch da bin ich ja beruhigt, dass Problem ist immer der eine sagt es so und der andere wieder so aber wenn nur dir 25% anfallen dann gehts ja noch. Doppelbesteuerung wär natürlich ganz schön anmaßend.

 

Nehmen wir mal an das das meine Einzigste Einnahmequelle ist sprich ich mach es Hauptberuflich wie es hoffendlich bald der fall sein wird ändert sich dann was für mich oder bleib es bei den 25 % Abgeltungssteuer.

Oder muss ich es dann nochmal als mein Einkommen versteuern weil ich ja keiner anderen Tätigkeit nachgehe.

Geschrieben

Guten Tag,

 

@ Schelli, wenn du es hauptberuflich machst und keine weitere Einnahmequelle hast musst du aufpassen. Es kann passieren, dass Sie versuchen dir dies als dein Beruf zu deklarieren. Schaffen Sie das, dann können Sie auch Einkommensteuer von die verlangen! Ich habe z.B. ein Hauptgewerbe (Freiberuflich) in meinem eigentlichen Beruf angemeldet. Verdiene darüber zwar nicht wirklich etwas aber umgehe damit jeglichen Diskussionen.

 

Grüße

 

Chriss

Geschrieben
Guten Tag,

@ Schelli, wenn du es hauptberuflich machst und keine weitere Einnahmequelle hast musst du aufpassen. Es kann passieren, dass Sie versuchen dir dies als dein Beruf zu deklarieren. Schaffen Sie das, dann können Sie auch Einkommensteuer von die verlangen! Ich habe z.B. ein Hauptgewerbe (Freiberuflich) in meinem eigentlichen Beruf angemeldet. Verdiene darüber zwar nicht wirklich etwas aber umgehe damit jeglichen Diskussionen.

Grüße

Chriss

 

Hmm na so ist es bei mir auch gerade hab mit jemanden noch eine GbR, aber eigendlich wollten wir versuchen das wir bis ende des Jahres auf festen Beinen stehen im Bereich Börse.

 

Gibt es denn vielleicht andere Möglichkeiten die Einkommenssteuer zu umgehen wenn man es Hauptberuflich macht oder müssen wir jetzt immer noch ab und zu unserer Gewerbe ausführen.

Geschrieben

Also ich bin bei leibe kein Steuerberater. Aber eigentlich mußt du alle deine Einnahmen aus Verpachtung , Vermietung,Aktiengewinnenusw. in der einer Steuererklärung angeben. Das mußt du ja schon bei deiner Krankenkasse machen, Ich jedenfalls,muß das angeben, falls was zu holen ist.

Daraus wird dann dein Beitrag errechnetIch glaube nicht das dich der Staat mit 25 % ziehen läßt , wenn du in deinem Gewerbe nichts und 100000 mit der Forex machst.

Die Krankenkasse auf keinen Fall.

Ich hoffe das ich in nächster Zeit , auch mal diese Probleme habe. :tinozi:

Geschrieben

Wirklich helfen kann da nur ein guter Steuerberater,

 

mit "gut" meine ich jemanden der speziell von dieser Sache Ahnung hat.

 

So lange nicht das Geld für einen guten Steuerberater bei rum kommt sollte man das Vollzeit Traden eh vergessen.

 

Kommt das Geld bei rum,

trägt sich der Steuerberater wieder selber.

Geschrieben
Gibt es denn vielleicht andere Möglichkeiten die Einkommenssteuer zu umgehen wenn man es Hauptberuflich macht oder müssen wir jetzt immer noch ab und zu unserer Gewerbe ausführen.

Schweiz, aber da musst du dann auf die ganzen Daten-CDs aufpassen :tinozi:.

 

Im Ernst: der Steuer - wie sie denn auch immer heißen mag - wirst Du nicht umgehen können. Der Vorteil der Abgeltungssteuer liegt ja darin, dass sie nur 25% + Solizuschlag (und evtl. Kirchensteuer) beträgt, während die Einkommenssteuer auch mal darüber liegen kann. Sollten Deine Einnahmen so gering sein, dass Dein Einkommenssteuersatz unter 25% liegt, bekommst Du Geld wieder, wenn Du Deine Steuererklärung ordnungsgemäß ausfüllst, da das Finanzamt eine "Günstigerprüfung" durchführt. Eins steht jedoch fest: einfacher ist es mit der Reform nicht geworden.

 

Im Zweifel hilft Dir Dein Steuerberater - vor allem wenn Du davon leben willst, ist es angebracht, den hinzuzuziehen. Bevor Du Dir dann jedoch über die Steuern Gedanken machst, solltest Du schon ein paar Jahre kontinuierlich erfolgreich getradet haben - sonst kannst Du dir die Energie für solche Gedanken sparen.

Geschrieben
Ich hoffe das ich in nächster Zeit , auch mal diese Probleme habe. :tinozi:

 

Noch ist es ja nicht soweit bis dahin heißt es noch lernen lernen lernen....

 

Aber wer möchte schon mehr von seinen Gewinnen abgeben als nötig na ich hoffe ja mal das es irgendwelche Wege gibt das man nicht doppelt und dreifach abkassiert wird sollte man nur noch mit Derivate und Devisen sein Geld verdienen.

 

Weil eigendlich soll ja mein Konto voll werden und nicht das der Regierung....

Geschrieben
Im Zweifel hilft Dir Dein Steuerberater - vor allem wenn Du davon leben willst, ist es angebracht, den hinzuzuziehen. Bevor Du Dir dann jedoch über die Steuern Gedanken machst, solltest Du schon ein paar Jahre kontinuierlich erfolgreich getradet haben - sonst kannst Du dir die Energie für solche Gedanken sparen.

 

:grins-: Der Schritt erfolgt erst wenn alles auf festen Beinen steht. :tinozi:

Geschrieben
Im Zweifel hilft Dir Dein Steuerberater - vor allem wenn Du davon leben willst, ist es angebracht, den hinzuzuziehen. Bevor Du Dir dann jedoch über die Steuern Gedanken machst, solltest Du schon ein paar Jahre kontinuierlich erfolgreich getradet haben - sonst kannst Du dir die Energie für solche Gedanken sparen.

 

:tinozi:

 

die meisten Leute fangen hier Falsch rum an.

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Tjoa, es wird wohl noch ein bissel dauern bis die Steuererklärung der Leute bearbeitet wird, die die Anlage KAP (Abgeltungssteuer) ausgefüllt haben.

 

FINANZAMT

Computerprobleme verzögern Steuererklärung

Panne bei den Finanzämtern: Aufgrund von Softwareproblemen müssen tausende Bürger mit einer Verzögerung bei der Bearbeitung ihrer Steuererklärung rechnen.

 

Ganzer Artikel: ic.arrow.right.png Zeit.de

  • 2 Monate später...
Geschrieben
Gibt es denn vielleicht andere Möglichkeiten die Einkommenssteuer zu umgehen wenn man es Hauptberuflich macht oder müssen wir jetzt immer noch ab und zu unserer Gewerbe ausführen.

Daytrader müssen laut Gericht keine Gewerbesteuer zahlen!

 

Zumindest in diesem Urteil:

 

FBB

 

Er hatte im Jahr 2000 ein Plus von 5.428.749,- DM !!!!

Geschrieben
Daytrader müssen laut Gericht keine Gewerbesteuer zahlen!

 

Zumindest in diesem Urteil:

 

FBB

 

 

Falsche Aussage in dreifacher Hinsicht!

  1. Gewerbesteuer muss man nie als auf eigene Rechnung handelnder Trader zahlen.
  2. Wenn dann Einkommenssteuer. In diesem Fall aber auf die durch Trading erzielten Erlöse auch keine Einkommenssteuer, weil er hauptberuflich normal arbeiten war und nur privat sich um sein Vermögen gekümmert hat. Tenor des Urteils: Es ist egal, in welchem Umfang und mit welchem Aufwand man sein eigenes Geld anlegt um es zu mehren. Wenn es halt gut läuft dann läuft es gut. Heute würde er nur die normale Abgeltungssteuer darauf bezahlen müssen, weil er hauptberuflich richtig arbeitet und das Traden nur eine Art der Geldanlage ist.
  3. Außerdem ist das eine Einzelfallentscheidung, wie alle Urteile der "normalen" Finanzgerichte.

 

 

edit:

Trotzdem Herzlich Willkommen hier bei uns, NewLifeRW. Sorry dass ich gleich deinen 1. Beitrag auseinandernehme :hmmmm:

Geschrieben
Gewerbesteuer muss man nie als auf eigene Rechnung handelnder Trader zahlen.

A ha,

muss man sich überhaupt beim Finanzamt melden, außer natürlich bei der Jährlichen Steuererklärung, wenn man nur mit seinen Privaten vermögen Spekuliert, und sonst keiner Steuerpflichtige Arbeit/Nebentätigkeit nachgeht ?

Bearbeitet von Henrik
Quotetags repariert

Geschrieben
A ha,

muss man sich überhaupt beim Finanzamt melden, außer natürlich bei der Jährlichen Steuererklärung, wenn man nur mit seinen Privaten vermögen Spekuliert, und sonst keiner Steuerpflichtige Arbeit/Nebentätigkeit nachgeht ?

 

Nein, nur ganz normal mit der Steuererklärung alles anmelden, vermutlich wirst du aber voll über Einkommenssteuer besteuert werden wenn du nur vom Traden lebst.

Details kann dir der Steuerberater sagen.

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