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Dukascopy oder Oanda

Geschrieben

Bei mir hat sich die Situation ein wenig geändert so dass ich nicht mehr aktiv traden kann. Unter der Woche könnte ich höchstens mit dem Handy die Positionen managen und ansonsten bin ich am Weekend wieder zu Hause. Aus diesem Grund habe ich bei IB mein Konto schliessen lassen und möchte ein neues bei Dukascopy oder Oanda eröffnen. Leider hatte ich vor nicht allzu langer Zeit den NinjaTrader gekauft, dieser wird mir bei diesen beiden Broker nichts mehr bringen.

 

Wie auch immer, bisher habe ich kurzfristig getradet, Haltedauer war max. 20 Min. Da ich in der Zeit bis zum Frühlingsanfang das Traden nicht missen möchte, steige ich auf längerfristiges Trading um.

 

Ich stelle mir vor, am Weekend suche ich nach Einstiegsmöglichkeiten und unter der Woche überprüfe ich die Positionen mit dem Handy. Leider ist man bei Dukascopy auf ein Apfelphone angewiesen, das gefällt mir gar nicht. Ich würde mir lieber ein neues Android-Smartphone kaufen.

 

Dieses Problem könnte ich umgehen wenn ich mit festen TP arbeite und dann halt nur am Wochenende die Positionen überprüfe.

 

Was gibt es aber sonst noch für Pro & Contras zwischen den beiden Brokern? Ich hoffe ihr könnt mir bei der Wahl helfen.

 

Was es noch zu sagen gibt, ich lebe in der Schweiz (vielleicht pro für Dukascopy) und erstmal werden nur ca. 3000 - 5000 CHF überwiesen.

 

Was ich bisher herausgefunden habe, korrigiert mich bitte wenn etwas falsch ist:

 

 

Dukascopy

 

+ Standort Schweiz

+ Niedrige Spreads

+ Banklizenz

+ ECN

+ Bessere Handelsplattformen als Oanda

+ Mehr Charthistorie

+ Schnelle Orderausführung

- Kommissionen

- Mobile-Plattform nur für iPhone. (Sie arbeiten aber an einer Android-Version)

 

Oanda

 

+ Niedrige Spreads

+ Keine Kommissionen

+ Sehr viele Währungspaare (brauche ich nicht)

+ Sehr geringe Mindesteinlage

+ Androidunterstüzung für mobiles Trading

- Wenig Charthistorie

- Handelsplattform kommt nicht an die von Dukascopy heran

 

Was mir bei Oanda auch noch gefällt ist dass man Einstellungen zum MM vornehmen kann. Allerdings wäre das eher was für den kurzfristigen Handel weil dort alles schneller gehen muss.

Bearbeitet von zickzack

Featured Replies

Geschrieben

Dukascopy: Kommissionen würde ich nicht als Nachteil sehen.

Vergleich doch einfach mal: Kommission+Spread sowie die Spreads von Oanda ohne Kommission. Zum anderen: bei Dukascopy hat man eine bessere Preistransparenz. Brokers ohne Kommissionen verkaufen anscheinend ziemlich werbewirksam ihre Produkte. Letztlich sind aber die Kommissionen in den Spreads einkalkuliert, somit geringere Transparenz.

Geschrieben
Leider hatte ich vor nicht allzu langer Zeit den NinjaTrader gekauft, dieser wird mir bei diesen beiden Broker nichts mehr bringen.

 

 

Duka wird wahrscheinlich irgendwann angebunden, Oanda eher nicht (lese ich so aus den Threads im NT-Support-Forum heraus).

 

Für Duka gibt es eine Möglichkeit über NT zu traden, mit dem Tool DNT Bridge.

Allerdings kostet das satte 500 $. Ich habe aber auch keine Erfahrungswerte zu dem Tool.

Geschrieben

N'Abend,

 

was mich prinzipiell stören würde, egal ob duca oder oanda, ist - kein direkter Anlegerschutz, die Aussage welcher Spread bzw. Gebühr erhoben wird (Gebühr und overnight spreads je nach volumen?!).

 

Kurze Antwort, ich mag Schweizer-Anbieter nicht, warum weiß ich nicht, ist vielleicht völlig unbegründet und das geb ich auch offen zu, aber irgendwie... ich würd immer zu einem englischen raten... wie Alpari... hab ich zumindest gute Erfahrungen gemacht....

 

Grüße

 

Chriss

Geschrieben

Also ich finde Dukascopy sehr gut. Vorallem die Plattform ist die beste für FX die kein Geld kostet. Als diskretionärer Trader finde ich sie super. Pivotlinien die nach Stunden, Tage und Wochen einstellen kann ist wirklich klasse. Meiner Meinung nach.

Oanda hat ohne Gebühren gute Spreads, finde die Plattform eher einfach um es mal nett auszudrücken.

Duka Ausführungen sind super auch in Volatilen Märkten und die Mindesteinlage ist auch nur noch bei 1.000$.

Geschrieben

Zickzack, vielleicht ist für dich der Broker MB Trading (MBT) besser geeignet?

Es ist ein amerikanischer Broker, jedoch kann man die Kontoführung auch in EUR (Betaphase) einstellen lassen. Überweisung geht dann nach GB.

 

Dort gibt es auch keine große Mindesteinlage (Ich muss lügen, 500 €?) und auch das Handeln von Mini- und Mikrolots ist möglich. Spreads sind fair, die Kommission gehört zu den günstigsten. Kein Mindestumsatz, der Support ist klasse (das sind alles persönliche Erfahrungen).

 

Vorteil für dich:

Du kannst Ninjatrader an MBT anbinden, und du kannst übers Web die Trades steuern. Es gibt quasi nur Vorteile.

Geschrieben

Wieso sind 20 $ eine Frechheit? Wie oft überweist du von dem Konto etwas nach Hause?

Wenn es gut läuft dann sind die 20 $ völlig egal, auch wenn man monatlich etwas überweist. Bei Spielgeldkontogröße ist das eine einmalige Sache quasi, da man davon idR erst etwas zurücküberweist bei Kontoschließung.

 

Du darfst nicht vergessen, dass MBT ansonsten kostenfrei und mit keinerlei Beschränkungen versehen ist. Keine Gebühren für hist. Daten oder Datenfeed, kostenloser Support etc.

Vergleiche das mal mit anderen gesicherten Brokern, die sich an NinjaTrader etc. anbinden lassen.

Geschrieben

Du darfst nicht vergessen, dass MBT ansonsten kostenfrei und mit keinerlei Beschränkungen versehen ist. Keine Gebühren für hist. Daten oder Datenfeed, kostenloser Support etc.

Vergleiche das mal mit anderen gesicherten Brokern, die sich an NinjaTrader etc. anbinden lassen.

So betrachtet gebe ich dir vollkommen recht, aber prinzipiell finde ich die Rücküberweisung-Gebühren

aller mir bekannten Broker eine echte Belastung an jeglichen Sparsinn. :keyboard:

 

Das Argument "Wenns gut läuft interessieren die 20 Zecken nicht" gilt für mich überhaupt nicht.

Erstens wenn viele so denken, kostet das Rücküberweisen irgendwann 50 oder 70 Taler

und zweitens, wer den Pfennig nicht ehrt ist den..... nicht wert :tongue:

Geschrieben

Guten Morgen,

 

E/U dreht bei 1.3853 :keyboard: , so dass musste sein!

 

Jetzt aber mal ehrlich, ist doch völlig egal ob man 20$ zahlt für ne Überweisung, bei den Summen ist das doch völlig egal, z.B. bei Bet on Markets zahl ich pro Überweisung bzw. Auszahlung ungefähr 6,50 Euro. Wenn das jetzt zwanzig wären, wär mir das auch schnuppe...Wenns weh tut, dann ist die Auszahlungssumme zu niedrieg...

 

Viel wichtiger vielleicht bei MB-Trading - das ist ein Ami-Broker, also kein Hedging erlaubt!

 

 

Grüße

 

Chris

Geschrieben

Das muss jeder mit sich selbst ausmachen.

 

Wenn ich MBT für ein Spielgeldkonto nehme mit 10k €, und 1 Jahr trade, und da 20 $ bezahle, kostet mich die ganze Aktion quasi nur 20 $ an "Gebühren".

Für die Leistung, die ich bekommen habe...

 

Warum sollte ich mir selbstauferlegte Rabatte + Gebühren (also nur theoretische Werte) auszahlen lassen? So hat jeder seine eigenen Methoden ^^

Ich gehe an sowas völlig anders heran. Ich nehme mir Geld, auf das ich komplett und ohne Bedenken verzichten kann. Wo ich sage, wenn die weg sind, lebe ich genauso weiter, ohne Einbußen. Ist vielleicht ärgerlich, aber ich kann damit sehr gut leben. Dieses Geld nehme ich für das Tradingkonto und versuche eben, es zu vermehren. Am Ende der Phase schaue ich, wieviel Geld ich habe. Da überweise ich vorher nichts zurück, wozu, das Geld habe ich doch gedanklich vorläufig komplett abgeschrieben. Ich schaue, was ich raufüberwiesen habe und was zum Schluss tatsächlich zurückkommt, außerdem ziehe ich noch die Summe ab, die die Einlagensumme bei mir auf dem Tagesgeld bekommen hätte.

 

Mich stören eher laufende Gebühren bei Brokers. zB bei IB diese Mindesttradinggebühr bzw. Nichtaktivitätsgebühr. Oder Datenfeedgebühren etc.

Geschrieben

Guten Morgen,Viel wichtiger vielleicht bei MB-Trading - das ist ein Ami-Broker, also kein Hedging erlaubt!

 

Klar ist das erlaubt. Man hat nur ein anderes System, es gibt pro Instrument nur eine Position, die man in der Größe eben ändert.

Ob ich bei AT eine kleine Gegenposi aufbaue zum hedgen oder ob ich bei MBT die Position einfach verkleinere und dann wieder vergrößere, kommt auf dasselbe heraus.

 

Das ist nur nicht so möglich wenn man bei MBT ein MT4-Konto aufmacht. Ich gehe jetzt von dem anderen, richtigen Konto aus, für Ninjatrader.

Geschrieben

Viel wichtiger vielleicht bei MB-Trading - das ist ein Ami-Broker, also kein Hedging erlaubt!

 

 

erklär mir mal bitte was an der Heding die wohl nicht erlaubt ist sinnvoll ist?

 

Gerne hier

http://www.tom-next....post__p__104402

 

Was sind den eigentlich die großen Vorteile der hier vorgestelten gegenüber IB?

(wo er den da schon ein Konto hat)

Geschrieben
Was sind den eigentlich die großen Vorteile der hier vorgestelten gegenüber IB?

(wo er den da schon ein Konto hat)

 

IB hat eine Mindestkontogröße von 10k $, was 9900 CHF entspricht, und zickzack aber nicht mehr als 5k CHF anlegen möchte.

Dazu hat IB eine viel zu hohe Mindestkommission für die dann wohl angepeilten Positionsgrößen und auch die monatlichen Mindestumsatzkosten. Also für das Profil von zickzack ist IB m.M.n. nicht geeignet.

Geschrieben
  • Autor

Also der Hauptgrund weshalb ich nicht mehr bei IB bin, sind die Gebühren die anfallen wenn man nicht einen gewissen Umsatz macht. Ursprünglich wollte ich in dieser Zeit gar nicht traden und so wären nur Kosten entstanden. Später bin ich auf die Idee gekommen, ich könnte es mit einem längerfristigen Ansatz versuchen. Im Frühling ab April möchte ich aber wieder auf kurzfristigeres Trading wechseln, ausser der andere Stil rentiert sich und passt mir.

 

Ansonsten gefallen mir die HT-Gebühren nicht bei IB. Was die Kommissionen anbelangt fährt man bei Duka besser, vor allem je höher der Kontostand ist. Was auch noch ein Grund war ist die Mindesteinlage. Ich habe das Gefühl es ist einfacher mit 1000-5000 CHF Kapital mit dem Trading anzufangen als mit 12000 wie bei IB. IB wählte ich noch zu der Zeit als ich nicht wusste ob ich FX, Aktien oder Futures traden will.

 

Was ich allerdings noch nicht ganz verstehe sind die Kosten für das halten der Positionen über mehrere Tage bzw. über Nacht. Diese werden wohl fast am wichtigsten sein für längerfristiges Trading.

 

@Henrik

Ich werde mir MBT mal anschauen. Aber es muss nicht zwingend ein Broker sein der NT unterstützt. Duka arbeitet ja auch an einer MT-Unterstützung.

Geschrieben

Seht ihr,

 

so einfach gehts nicht mit dem Hedging, wenn man jetzt ein 0815-Konto eröffnet, ich denke es ist wichtig auf dieses vielleicht auftretende Problem hinzuweisen. Ob Hedging nun sinnvoll ist oder nicht, das kann/muss jeder für sich selber entscheiden.

 

Gruß

 

Chriss

Geschrieben
I am glad to announce that Oanda has FINALLY been approved for deposit protection in Canada for up to $1 million.

 

Oanda ist zwar kein ECN, aber auch kein traditioneller MM. IMO, die einzige Alternative zu Interactive Brokers für Privatleute.

London Capital Group habe ich noch als Alternative gehört. Habe ich mir aber noch nicht genauer angeschaut.

Dukascopy sollte doch ziemlich teuer sein. Oder hat sich da was geändert?

 

Jedenfalls, in Sachen Money Management ist Oanda ideal, egal ob große oder kleine Tradingkonten. Positionen lassen sich ideal einstellen. Die Zinsen für's halten der Positionen sind auch mit die besten am Markt, auch besser als bei IAB. Handelsplatform reicht für mich aus, da ich nur kaufen und verkaufen benötige. Und sie ist auf jedem PC lauffähig. API ist kostenlos, wenn man pro Tag um die 6 lot Umsatz macht.

  • 1 Jahr später...
Geschrieben
  • Autor

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Ich weiss, kommt ein bisschen spät, aber mein Wiedereinstieg hat sich deutlich verspätet. wwink.gif

 

Bin aber nach wie vor auf der Suche nach einem Broker. Teste gerade mit dem Alpari Demo-Account. Muss mir aber nochmal Oanda und Duka anschauen. Leider gibts bei Duka nur 15 Tage zum testen.

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