Henrik's Poker-Thread hat mich dazu animiert meine neue Nebenbeschäftigung einmal schriftlich niederzulegen. Falls das hier mal ein Neuling in diesem Forum liest, möchte ich dies mal als Beispiel nennen, wozu einen diese Community inspiriert - ich habe seit dem ich hier mitlese und aktiv bin zu meinem früheren Experimentierverhalten zurückgefunden und haben ganz neue Seiten an meinem üblichen Handelsaltag entdeckt. In diesem Sinne vielen Dank an alle Ideen-Geber in diesem Forum.
Nachdem ich nun einiges kenne und auch viel gelernt habe, bin ich nun vorerst doch bei meiner Strategie hängen geblieben. Ich gebe nun mal weiter, was ich die letzten drei Wochen so nebenbei gemacht habe und hoffe, dass Ihr nicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagt, weil es einen Harakiri-Touch hat.
Ich habe nun in gut zwei Wochen das Konto verdoppelt und hatte bis auf die ersten Tage nur wenig unangenehme Gefühlswallungen, was vielleicht an der kleinen Kontogröße liegt. Vorne weg muss ich klar sagen, dass ich mich von meinen eingezahlten 350 Euro sofort verabschiedet habe und um das zu untermauern, habe ich auch die ersten 30 Euro im Casino und beim Pokern locker verzockt.
Also hier mein kleines Regelwerk, das auch eine leichte Nähe zu meinem Scalping-Stil aufweist:
Die Grundidee ist nur ganz kurzfristig im Markt zu sein und nur die wahrscheinlichsten "Setup's" zu handeln. Dabei nutze ich nur "Märkte", die ich gut kenne und auch schon länger "beobachtet" habe. Da ich mich im Fußball ganz gut auskenne, nehme ich also ausschliesslich "Fussballwetten".
Es werden nur "in-play"-Wetten abgeschlossen (dies entspricht auch meiner Philosophie beim Trading, auch dort handle ich nur Werte die "in-play" sind).
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Bis ich 50 Euro im Gewinn bin, riskiere ich die gesamte Basis-Einlage, ab 50 Euro riskiere ich nur noch 80% davon, ab 100 Euro nur noch 60% ab 150 Euro nur noch 40%, ab 200 Euro Gewinn noch 20%; ab 250 Euro nur noch den Gewinn. Die Einzige Ausnahme sind "Best-Setup's" (s.u.); dort etnscheide ich individuell.
Gewettet wird nur auf Paarungen, die einen klaren Favoriten vor Spielbeginn aufweisen, d.h. eine gute Differenz der Quoten auf den Gewinner. Z.B. wie folgt (darf aber auch ein wenig geringer ausgeprägt sein):
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Die Wette erfolgt, frühestens ab der 60. Minute (bevorzugt 70.) und das Spiel sollte dann einen Spielstand von 0:0, 0:1, 1:0 oder 1:1 aufweisen. Bei Spielständen von 2:1, 1:2 wird das Risiko halbiert. Bei Spielständen über oder gleich 2:2 wird nicht mehr gewettet.
Es werden nur "Lay"-Wetten auf Endstand gespielt (d.h. ich setze gegen ein bestimmtes Ereignis).
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Wir suchen nach Setup's des folgenden Musters:
Standard-Setup's:
Vor Spielstart gibt es einen Favoriten. Wenn sich dieser in der ersten Halbzeit nicht klar durchsetzt, bleiben die Back- und Lay-Quoten auf Ergebnisse stabil (ausgeglichen) und verhältnismäßig niedrig. Wir suchen nun nach einer Wette folgenden Schemas:
Favorit:Nichfavorit endet mit x:y mit x=(aktueller Spielstand+1) und y-x >= 1;
oder einfacher ausgedrückt: Der Nicht-Favorit gewinnt mit einem Tor Vorsprung, welche(s) er in der Restzeit noch erzielen muss. "Spielstand+1" bedeutet zusätzlich, dass ich ausserdem beachte, dass vorher weitere Tore fallen müssen. Bei einem 0:0 suche ich also eine Wette mit einem "1:2" (Sieg für den Nichtfavoriten), bei einem 1:1 suche ich eine Wette mit einem "2:3", also Spiele die in der 2. Hälfte noch 3 Tore erfordern.
Diese Ergebnisse sind erfahrungsgemäß sehr selten und von daher setze ich gegen (Lay) diese Art Ergebnisse.
Best-Setup's:
Diese Setups unterscheiden sich in im Bereich der Formel y-x>=2. Der Nichtfavorit gewinnt mit zwei Toren Vorsprung und ausserdem müssen ganze vier Tore in der zweiten Halbzeit geschossen werden. Diese bekommt man nach der 60. Minute nur sehr selten und dann muss man schnell sein und im Vorfeld eine schlechtere Quote als aktuell angezeigt angeben.
Emergency-Stop:
Wir nutzen die "Cash-Out-Funktion" und verlassen die Wette bei unvorhergesehen Ereignissen; wir verlieren dann zwar einiges, aber nicht alles.
Solch ein Ereignis könnte z.B. auftreten wenn der Fovorit zwei rote Karten erhält oder der dessen Torwart wegen Verletzung ausscheiden muss.
Risikobetrachtung
Zahlenmäßig und unter Gesichtspunkten eines ordentlichen MMs/RMs betrachtet, sind dieser Quoten nicht vernünftig; im Beispiel sieht man, dass ich manchmal für 5 Euro Gewinn gute 250 riskieren muss. Im Trading wäre für mich solch ein Ansatz untragbar. Ein vernünftiges MM/RM gibt es also nicht - es ist Zocken in seiner Urform.
Würdigung des Ansatzes:
Die zu Grunde liegende Idee, die ich nutze, um diesen Ansatz tragbar zu machen ist, dass ich darauf setze, dass ein bestimmtes Ereignis nicht eintritt: Man stelle sich das im Lotto vor: Wie wäre es, wenn man einen Tip abgibt und darauf wetten darf, dass genau diese sechs Zahlen nicht erscheinen? Wieviel ist man bei solch einer Spielvariante bereit als Einsatz zu riskieren? Oder andersherum gedacht, wäre ich nicht gegen dieses Ergebnis, was würde ich für eine Chance sehen das es eintritt? Ergänzend nutze ich meine Erfahrung über Spielverläufe von Favoritenspielen und spekuliere darauf nur selten daneben zu liegen. Nicht selten ist man wirklich nur sehr kurz im Markt; denn geht der Favorit dann tatsächlich in Führung ist die Wette häufig schon gewonnen.
Nun bin ich mal gespannt, ob dass schon mal jemand in ähnlicher Form versucht und damit irgendwelche Erfahrungen gemacht hat. Ich werde hier zukünftig zu jeder Vervielfachung der Basiseinlage kommentieren und wenn das Konto erheblich zurückfällt ebenfalls berichten.
Henrik's Poker-Thread hat mich dazu animiert meine neue Nebenbeschäftigung einmal schriftlich niederzulegen. Falls das hier mal ein Neuling in diesem Forum liest, möchte ich dies mal als Beispiel nennen, wozu einen diese Community inspiriert - ich habe seit dem ich hier mitlese und aktiv bin zu meinem früheren Experimentierverhalten zurückgefunden und haben ganz neue Seiten an meinem üblichen Handelsaltag entdeckt. In diesem Sinne vielen Dank an alle Ideen-Geber in diesem Forum.
Nachdem ich nun einiges kenne und auch viel gelernt habe, bin ich nun vorerst doch bei meiner Strategie hängen geblieben. Ich gebe nun mal weiter, was ich die letzten drei Wochen so nebenbei gemacht habe und hoffe, dass Ihr nicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagt, weil es einen Harakiri-Touch hat.
Ich habe nun in gut zwei Wochen das Konto verdoppelt und hatte bis auf die ersten Tage nur wenig unangenehme Gefühlswallungen, was vielleicht an der kleinen Kontogröße liegt. Vorne weg muss ich klar sagen, dass ich mich von meinen eingezahlten 350 Euro sofort verabschiedet habe und um das zu untermauern, habe ich auch die ersten 30 Euro im Casino und beim Pokern locker verzockt.
Also hier mein kleines Regelwerk, das auch eine leichte Nähe zu meinem Scalping-Stil aufweist:
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Wir suchen nach Setup's des folgenden Musters:
Standard-Setup's:
Vor Spielstart gibt es einen Favoriten. Wenn sich dieser in der ersten Halbzeit nicht klar durchsetzt, bleiben die Back- und Lay-Quoten auf Ergebnisse stabil (ausgeglichen) und verhältnismäßig niedrig. Wir suchen nun nach einer Wette folgenden Schemas:
Favorit:Nichfavorit endet mit x:y mit x=(aktueller Spielstand+1) und y-x >= 1;
oder einfacher ausgedrückt: Der Nicht-Favorit gewinnt mit einem Tor Vorsprung, welche(s) er in der Restzeit noch erzielen muss. "Spielstand+1" bedeutet zusätzlich, dass ich ausserdem beachte, dass vorher weitere Tore fallen müssen. Bei einem 0:0 suche ich also eine Wette mit einem "1:2" (Sieg für den Nichtfavoriten), bei einem 1:1 suche ich eine Wette mit einem "2:3", also Spiele die in der 2. Hälfte noch 3 Tore erfordern.
Diese Ergebnisse sind erfahrungsgemäß sehr selten und von daher setze ich gegen (Lay) diese Art Ergebnisse.
Best-Setup's:
Diese Setups unterscheiden sich in im Bereich der Formel y-x>=2. Der Nichtfavorit gewinnt mit zwei Toren Vorsprung und ausserdem müssen ganze vier Tore in der zweiten Halbzeit geschossen werden. Diese bekommt man nach der 60. Minute nur sehr selten und dann muss man schnell sein und im Vorfeld eine schlechtere Quote als aktuell angezeigt angeben.
Emergency-Stop:
Wir nutzen die "Cash-Out-Funktion" und verlassen die Wette bei unvorhergesehen Ereignissen; wir verlieren dann zwar einiges, aber nicht alles.
Solch ein Ereignis könnte z.B. auftreten wenn der Fovorit zwei rote Karten erhält oder der dessen Torwart wegen Verletzung ausscheiden muss.
Risikobetrachtung
Zahlenmäßig und unter Gesichtspunkten eines ordentlichen MMs/RMs betrachtet, sind dieser Quoten nicht vernünftig; im Beispiel sieht man, dass ich manchmal für 5 Euro Gewinn gute 250 riskieren muss. Im Trading wäre für mich solch ein Ansatz untragbar. Ein vernünftiges MM/RM gibt es also nicht - es ist Zocken in seiner Urform.
Würdigung des Ansatzes:
Die zu Grunde liegende Idee, die ich nutze, um diesen Ansatz tragbar zu machen ist, dass ich darauf setze, dass ein bestimmtes Ereignis nicht eintritt: Man stelle sich das im Lotto vor: Wie wäre es, wenn man einen Tip abgibt und darauf wetten darf, dass genau diese sechs Zahlen nicht erscheinen? Wieviel ist man bei solch einer Spielvariante bereit als Einsatz zu riskieren? Oder andersherum gedacht, wäre ich nicht gegen dieses Ergebnis, was würde ich für eine Chance sehen das es eintritt? Ergänzend nutze ich meine Erfahrung über Spielverläufe von Favoritenspielen und spekuliere darauf nur selten daneben zu liegen. Nicht selten ist man wirklich nur sehr kurz im Markt; denn geht der Favorit dann tatsächlich in Führung ist die Wette häufig schon gewonnen.
Nun bin ich mal gespannt, ob dass schon mal jemand in ähnlicher Form versucht und damit irgendwelche Erfahrungen gemacht hat. Ich werde hier zukünftig zu jeder Vervielfachung der Basiseinlage kommentieren und wenn das Konto erheblich zurückfällt ebenfalls berichten.