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Sicherung von 1 Server und 2 Clients

Geschrieben

Hi!

 

Ich brauche mal wieder Rat bzw. eine Beratung.

 

Und zwar:

Es gibt einen Server, und zwei Clientrechner. Die Rechner gibt es noch nicht, aber sind so gut wie da. Alles über ein Netzwerk verbunden.

 

Der Server muss in jedem Fall komplett täglich abends gesichert werden. Die Clients seltener, da geht es eher darum dass man im Notfall den Rechner auf einen gewissen Stand bekommt (Einstellungen etc., laufende Daten sind nicht vorhanden, da sie auf dem Server gesichert werden).

Zum Verständins: Auf dem Server läuft das Hauptprogramm wo die relevanten Daten zusammengeführt werden, auf den Clientrechnern Clientversionen des Hauptprogrammes.

 

 

Als Betriebsystem dachte ich an

- Windows 7 64bit pro auf den Clients

- Windows Home Server 2011 auf dem Server (oder auch Win 7 pro).

 

 

Wie gestalte ich das so, dass wenn der Server heruntergefahren wird, eine Sicherung auf ein mitnehmbares Medium gesichert wird (es soll täglich wechseln, also 5 Medien für die 5 Wochentage, und ab nächster Woche von vorn). Idealerweise sind da die Clientdaten mit drauf.

 

 

Ich schreibe jetzt einfach mal meine Überlegungen, bzw. was ich herausgefunden habe:

 

 

1.) Server hat Windows Home Server 2011

 

Der Server sichert die Clients automatisch beim Server. Das kann WHS. Nachteil: In den Clients muss dieselbe Platte eingebaut sein, sonst funzt das nicht. Geht also die Clientplatte richtig kaputt, bringt mir die Sicherung auch nichts mehr. Der Server sichert sich selbst auch auf einer externen Platte. Kann also 5 externe Platten für die Sicherung nehmen.

Vorteil: Der Server sichert automatisch die Clients und sich selbst. Brauche also nur am Server mich um die Sicherungsplatten kümmern.

Nachteil: Hilft nur gegen Softwareausfall, brennt eine Platte an sich durch, ist Wiederherstellung nicht möglich. Sicherung auf Netzwerk ist auch nicht möglich.

 

 

2.) Server hat Windows Home Server 2011 oder Windows 7

 

Als Sicherungssoftware wird Acronis True Image Home 2012 mit dem AddOn PlusPack (damit können Festplatten auch auf fremden Systemen wiederhergestellt werden, sprich, ich stelle einen neuen Computer hin und der kopiert alles so, dass es trotzdem klappt).

Vorteil: ich kann die Daten überall wiederherstellen (vor allem kann ich das auf nem ganz anderen Computer auch nach-testen, ob das wirklich klappt)

Nachteil: die Clients sind nicht drin bzw. muss ich extra sichern.

2. a) Eine Variante wäre, 3 Lizenzen samt Pluspack zu kaufen und einzustellen, dass die Clients 1x die Woche auf den Server sichern und der Server alles abends sichert.

 

 

 

2. a) bevorzuge ich im Moment.

Habt ihr noch andere Ideen? NAS? Ist eher unpraktisch da die Platten täglich mitgenommen werden sollen. NAS mit Wechselrahmen? Da ändern sich auch die Laufwerksbuchstaben immer, unpraktisch, da sind normale USB-Platten besser.

 

btw: bei normalen USB/Firewire-Platten extern bleibt der Laufwerksbuchstabe immer gleich wenn ich unterschiedliche nacheinander einstecke. Das ist gut für Sicherungsautomaten. Externe Platten mit eSATA, bleibt das auch gleich oder wird das wie eine Festplatte behandelt? Ich gehe davon aus, dass er immer den erstbesten freien Buchstaben nimmt wie bei USB. Das wäre OK.

 

 

Gibt es große Platten, die empfehlenswert sind zum Sichern? Möglichst ohne Strom, aber schnell.

Die hier http://geizhals.de/660138 brauch dummerweise Strom. Alle mit eSATA brauchen Strom anscheinend. Nur wenn man RireWire/USB - only nimmt, dann Gibts die ohne Strom.

 

Ideal wäre ein Wechselrahmen im Server, wo man SSDs zur Sicherung reinpacken/tauschen kann. Die sind ja auch Transportgeeignet. 200 GB reichen eigentlich nehme ich an (ich hab nur Bedenken wegen der Clientsicherungen, die da mit drauf sind bei Variante 2a)

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  • So. Ein kurzer Zwischenstand.   Mit dem QNAP NAS bin ich sehr zufrieden. iSCSI funktioniert sehr gut, ein Einrichtung ist etwas fummelig unter Windows, wenn man aber weiß was man wo einstellen muss ge

  • Quickbeam2k1
    Quickbeam2k1

    also ich hab mich bisher noch nicht viel um backups gekümmert. Weiss aber, dass im Linux bereich immer rsync genutzt wird. Das ist wohl auch relativ mächtig. Das Programm gibts anscheinen auch für wi

  • Quickbeam2k1
    Quickbeam2k1

    hmm, also für clonezilla gibt es auch ne server edition http://www.clonezilla.org/ Das wäre halt opensource. Ob das aber deinen Anforderungen voll entspricht und einfach zu benutzen ist kann ich dir l

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Geschrieben
  • Autor

Ja, genau das hab ich eben auch gedacht.

Bei der Zusammenstellung wollte ich es nicht übertreiben. Momentan werde ich ja 6 vollwertige Backups haben: die 5 Sticks und das NAS mit der einen Platte.

Andererseits sind die Mehrkosten von ~ 155 € für das NAS und einer zweiten Festplatte (~ 90 €), also zusammen 250 €, dann auch schon recht egal.

Die Kopiergeschwindigkeit ist ja bei dem TS-122 bei rund 45 MBit/s, bei deinem Vorschlag beim doppelten, und bei eSATA direkt wären es wohl um die 110.

Geschrieben
  • Autor

So. Ein kurzer Zwischenstand.

 

Mit dem QNAP NAS bin ich sehr zufrieden.

iSCSI funktioniert sehr gut, ein Einrichtung ist etwas fummelig unter Windows, wenn man aber weiß was man wo einstellen muss geht es ruck zuck.

ABER, was mir erst beim versuchsweisen zurückspielen einer Sicherung aufgefallen ist: iSCSI benötigt ein Windows mit entsprechend aktivierten Dienst. Das ist etwas blöd, will man aus einem Notfallmedium ein Backup zurückspielen...man kommt nämlich über die normalen LAN-Freigaben nicht auf den iSCSI-Bereich.

Das heißt, entweder Windows vorher installieren oder von einem anderen Rechner aus auf iSCSI zugreifen und das Backupimage normal im Netzwerk verfügbar zwischenspeichern.

=> Für Sicherungen ist iSCSI nicht so geeignet, da man im Notfall noch mehr Umwege (=> Fehlerquellen) gehen und auch überhaupt daran denken muss. So eine Rücksicherung macht man ja nicht alle 2 Tage - sie soll aber im Notfall per telefonischer Fernwartung möglich sein.

Ist aber auch nicht so schlimm, so viel langsamer ohne iSCSI ist das normale Sichern der Daten auch nicht.

 

 

Also ich bin jetzt am verzweifeln wegen der Sicherungssoftware.

 

Ich will nur eine einfache, aber sichere Software, die den gesamten Rechner sichert, und zwar beim Herunterfahren des Computers. Mittendrin im Hintergrund brauche ich das nicht. Erstens frisst das Leistung, und zweites brauche ich tagesgenaue Sicherungen zum Ende des Arbeitstages.

 

Habe jetzt mal ein paar Demoversionen durchgetestet (die erste hab ich dummerweise schon gekauft zu Beginn, weil ich dachte, sowas simples wie die Sicherung des Rechners beim Beenden gehört zur Grundausstattung einer Sicherungssoftware). Hier mal meine Anmerkungen dazu:

 

 

 

Paragon Drive Backup Workstation http://www.paragon-s...db-workstation/

Macht schöne Images, Wiederherstellung klappt super über NAS (sofern der Netzwerkkartentreiber bei der Boot-CD zufällig dabei ist).

aber: macht keine Sicherung beim Beenden des Rechners (Punkt fehlt bei der Backupplanung). Und kann keine Sicherungen managen (Sicherungen von 3 Generationen behalten und dann überschreiben u.ä.). Man kann keine Einstellungen machen zur Prozessorpriorität. Fährt man den Rechner herunter, fährt er herunter ohne die Sicherung zu beenden

=> sehr gut geeignet für manuell angestoßene Backups oder wenn Rechner an ist und man ist nicht da. Könnte man zB nachts um 11 laufen lassen jeden Tag, will aber Rechner nicht 24/7 laufen lassen. Kann auf anderer Hardware wiederherstellen.

Wenn ich den Task einbaue in der Benutzersteuerung über gpedit.msc bei herunterfahren oder ausloggen, wird das Beenden aufgehalten für die Sicherung, aber nur für 15 Minuten. Danach bricht er ab ohne die Sicherung beendet zu haben.

 

 

acronis backup & recovery workstation http://www.acronis.d...ry/workstation/

Macht auch schöne Images, Wiederherstellung klappt. Unterstützt geplante Tasks beim ausloggen. aber nicht beim Beenden. Hat rudimentäre Sicherungsverwaltung (GVS: großvater-vater-sohn-sicherungen etc). Prozessorpriorität zuweisbar. Fährt man rechner beim Backup runter, geht Backup auch aus.

Etwas mehr Funktionen als Paragon. Auch lässt sich im Recovery-Bootmedium gleich ein Netzwerktreiber einbauen und vorab definieren.

Kann auf anderer Hardware widerherstellen. Erscheint mir in der Summe zwar verspielter und unprofessioneller (bunt), bietet aber etwas mehr grundlegende Funktionen als Paragon.

 

 

Acronis True Image Home 2012 mit Extensions Pack (um auf anderer Hardware wiederherzustellen) http://www.acronis.d...ucts/trueimage/

Hat extrem schlechte Bewertungen bei amazon. Bietet aber die möglichkeit, Sicherungen durchzuführen beim Beenden des Computers.

Scheint auch so zu funzen alles (also zumindest die sicherungen). Muss noch eine Rücksicherung testen.

Mich verunsichern aber die extrem schlechten Amazonbewertungen. Aber da lese ich heraus, dass hauptsächlich die Folder-sync-Funktion nicht funktioniert. Na das wäre mir egal.

Es soll aber auch so schlecht programmiert sein und nur jedes Jahr aufs Neue herauskommen um eine neue Versionszahl raufzuschreiben.

Ebenfalls verspielt unprofessionell.

 

Clonezilla

Komme ich nicht damit zurecht.

Brauche eine leichte, sichere Backupsoftware mit im Notfall schneller wiederherstellung ohne dass ich die hälfte selber programmieren muss.

 

 

 

Habt ihr noch andere Ideen zur Backupsoftware?

Die Software muss, wenn man auf Windows Beenden drückt, das Beenden aufhalten und eine komplette Sicherung auf NAS durchführen. Idealweise mit Verwaltung der Sicherungen (Aufbewahrungsfrist).

Geschrieben

Habt ihr noch andere Ideen zur Backupsoftware?

Die Software muss, wenn man auf Windows Beenden drückt, das Beenden aufhalten und eine komplette Sicherung auf NAS durchführen. Idealweise mit Verwaltung der Sicherungen (Aufbewahrungsfrist).

Wieder bereits eingebaut ...

Ohne Gewähr

eventviewer mit eventvwr aufrufen -

unter Windows Protokolle - System das letzte Herunterfahren herausfinden (mit Neustart 1074)

etc. siehe Anlage

 

oder selber Programm schreiben

 

http://blogs.msdn.com/b/jaredpar/archive/2006/10/20/responding-to-windows-shutdown.aspx

Rechte Maustaste.pdf

Bearbeitet von worf

Geschrieben

Hallo Henrik,

 

habe den Thread ehrlich gesagt nur überflogen.

 

Wenn Du wirklich ein Backup machen willst, wirst Du um ein Bandlaufwerk nicht herum kommen.

 

MfG

Don Vito

Geschrieben
  • Autor

Wieder bereits eingebaut ...

Ohne Gewähr

eventviewer mit eventvwr aufrufen -

unter Windows Protokolle - System das letzte Herunterfahren herausfinden (mit Neustart 1074)

etc. siehe Anlage

 

Wow - vielen Dank!

Leider funktioniert das nicht, da zu dem Zeitpunkt, wo das Script ausgeführt wird, anscheinend schon sämtliche Verbindungen getrennt sind.

Wenn ich das Script so starte innerhalb der ObjekID-basierten Aufgabenplanung, läuft das super durch, genauso wie es soll.

 

Mh - gibt es noch einen EreignisCode direkt vor dem Herunterfahren (1074)?

Geschrieben
  • Autor

Hallo Henrik,

 

habe den Thread ehrlich gesagt nur überflogen.

 

Wenn Du wirklich ein Backup machen willst, wirst Du um ein Bandlaufwerk nicht herum kommen.

 

 

Danke, aber das hilft wirklich gar nicht :) Warum muss es denn ein Bandlaufwerk sein?

Nochmal kurz zusammengefasst: ich suche eine Software, die beim Herunterfahren des Computers (Druck auf den Beenden-Knopf) ein Vollbackup macht auf einem NAS. Am besten mit BackupVersionsverwaltung.

Geschrieben

Ich versuche es mal, so wie ich es verstehe, zusammen zu fassen:

 

- Server (Anzahl HDDs, Raid)?

- Sicherst täglich Serverimage auf NAS (Ordner Mo,Di,Mi,Do,Fr die sich wöchentlich überschreiben) (Anzahl HDDs, Raid)?

- Zusätzlich Tagesimage auf USB Stick

 

Ist das so korrekt?

Geschrieben
  • Autor

- Server (Anzahl HDDs, Raid)? => 2x SSD, raid1

- Sicherst täglich Serverimage auf NAS (Ordner Mo,Di,Mi,Do,Fr die sich wöchentlich überschreiben) => ja so ungefähr

(Anzahl HDDs, Raid)? NAS 2x 2 TB HDD, raid1

- Zusätzlich Tagesimage auf USB Stick => jup

 

Und ich brauche jetzt eine Software, die beim Beenden(!) anfängt mit der Tagessicherung. Wenn es geht, nicht Acronis True Image Home. Die zusätzlichen Tagesimages macht die eigentliche Produktivsoftware schon.

Geschrieben

Der Server wird also runtergefahren? Manuell oder automatisch mit Zeitplan?

 

(BTW: Brauchst du am Donnerstag noch das Backup vom Montag?)

Geschrieben
  • Autor

Manuell heruntergefahren. Vor Verlassen der Büros.

 

Zu den Backups, ja, ich brauche aus rechtlichen Gründen verschiedene Backupstände vom Quartal, Monat, Tag. Aber das würde ich mir notfalls per Hand zusammenkopieren. Wichtig ist, dass überhaupt ein Backup erstellt wird auf dem NAS, dort ziehe ich mir dann die raus die ich brauche.

Geschrieben

Okay, also Server und Client stehen im gleichen Büro bzw. Gebäudekomplex, ergo sind beide Systeme physisch erreichbar - Das USB-Stick Backup soll direkt vom Server gezogen werden oder geht der Weg

 

Server -> NAS -> USB Stick?

 

Deine Quartals- und Jahresbackups (also Stichtag Ende März, Ende Juni, Ende September, Ende Dezember) sicherst Du dann auch auf einem USB Stick?

Geschrieben

Mh - gibt es noch einen EreignisCode direkt vor dem Herunterfahren (1074)?

Wieder ohne Gewähr - bei folgendem Ansatz:

Ereigniscode vorher braucht man m.E. nicht - Netz wird weg sein, weil ein entsprechender Dienst vom System via net stop Dienstname gestopt wurde (DHCP / iSCSI Initiator Dienst MSiSCSI) - per Script die entsprechenden Dienste mit net start Dienstname wieder starten, 30 sec warten und dan Sicherung anstellen bzw. in ein Powershell Script oder .NET Programm übergeben

 

Ansonsten würde ich den Event

4779 A session was disconnected from a Window Station.

 

aus

http://support.microsoft.com/kb/977519/en-us

probieren - vielleicht sind da noch die Netzwerkdienste noch aktiv ?

Bearbeitet von worf

Geschrieben
  • Autor

Okay, also Server und Client stehen im gleichen Büro bzw. Gebäudekomplex, ergo sind beide Systeme physisch erreichbar - Das USB-Stick Backup soll direkt vom Server gezogen werden oder geht der Weg

 

Server -> NAS -> USB Stick?

 

Deine Quartals- und Jahresbackups (also Stichtag Ende März, Ende Juni, Ende September, Ende Dezember) sicherst Du dann auch auf einem USB Stick?

 

Spielt das eine große Rolle?

Die Rechner und das NAS stehen in einem Gebäudeteil. Deshalb ja auch die 2. Sicherung mit den USB-Sticks zum mitnehmen.

USB-Backup wird vom Server gezogen, ist aber egal momentan, da die Produktivsoftware eine eigene Datenbanksicherung beim Beenden macht auf Laufwerk E (zB). Das heißt. man steckt den USB-Stick rein, Beendet das Produktivprogramm, und eine relativ kurze Sicherung läuft an und kopiert die Datenbank und ein wenig anderes auf den Stick. Gleichzeitig kommt auf den Stick manuell alle 3 Monate ein Image der ganzen Platte.

Variante B: die interne Sicherung sichert auch auf dem NAS und zum Feierabend wird der USB-Stick in das NAS gesteckt. Per Knopfdruck auf dem NAS werden dann vordefinierte Ordner (eben diese Kurzsicherung) auf den USB-Stick kopiert. Der Stick wird in beiden Fällen anschließend mit nach Hause genommen. Mit dem Image und der DB kann man im Zweifel binnen einer Stunde auf einen anderen Rechner alles wieder komplett lauffähig machen.

Das Problem ist also schon gelöst...

Was noch offen ist, ist die Sicherung beim Beenden des Servers abends. Das sollte auotmatisch losgehen, und schön ware auch eine Sicherungsgenerationenverwaltung.

Notfalls mache ich einen Desktoplink zu einem Sicherungsscript von Paragon Drive Backup Workstation, welches am Ende den Befehl hat, den Rechner herunterzufahren. Habe aber Angst, dass mal jemand vergisst da raufzudrücken und den Rechner immer normal beendet (aus Gewohnheit).

 

 

Acronis Home hab ich gestern mal noch angetestet, zwar geht dort die Sicherung beim Herunterfahren, aber auch ohne jegliche Verwaltung und auch ohne Fortschrittsfenster.

Glaube das liegt generell an Win7, bei XP scheint es die Probleme nicht in der Form zu geben.

 

 

Wieder ohne Gewähr - bei folgendem Ansatz:

Ereigniscode vorher braucht man m.E. nicht - Netz wird weg sein, weil ein entsprechender Dienst vom System via net stop Dienstname gestopt wurde (DHCP / iSCSI Initiator Dienst MSiSCSI) - per Script die entsprechenden Dienste mit net start Dienstname wieder starten, 30 sec warten und dan Sicherung anstellen bzw. in ein Powershell Script oder .NET Programm übergeben

 

Ansonsten würde ich den Event

4779 A session was disconnected from a Window Station.

 

aus

http://support.micro...kb/977519/en-us

probieren - vielleicht sind da noch die Netzwerkdienste noch aktiv ?

 

Vielen Dank! Das werde ich heute abend auch mal probieren. Ich berichte dann!

Geschrieben

Notfalls mache ich einen Desktoplink zu einem Sicherungsscript von Paragon Drive Backup Workstation, welches am Ende den Befehl hat, den Rechner herunterzufahren. Habe aber Angst, dass mal jemand vergisst da raufzudrücken und den Rechner immer normal beendet (aus Gewohnheit).

 

Ich will als ahnungsloser der Materie auch mal was posten laugh.png

Grade weil man als Experte (Ihr) manchmal den einfachsten Weg vllt. übersieht.

 

Auf das Gewohnheitsmässige ausschalten wirst du sehr wahrscheinlich wetten können.

Aber das herunterfahren auf normalem Wege, sprich per Tastatur oder Maus ist doch sicher per Windows abschaltbar ?

(Shutdown Befehle usw. in Verbindung mit laufenden Programmen o.a. Kriterien)

Notfalls per Zusatz Software.

 

Und den Netzschalter des PC`s könnte man bspw. auf die Rückseite des PC`s verlagern, so das der Schalter auf der Vorderseite des PC`s ohne Funktion ist - da Windows den Netzschalter nicht steuern kann. (Wenn du eh schon am schrauben bist, versetzt du den Schalter)

Dann kann der nicht dran denkende Mitarbeiter nicht aus versehen die Workstation herunterfahren.

Alles andere wäre Sabotage, wenn er auf die Thematik hingewiesen wurde. (extrem verwirrte Menschen mal ausgenommen) laugh.png

 

btw.

Um ganz sicher zu gehen, dass die DB Sicherung funktioniert, bräuchtest du doch ausserdem eine USV ?

Geschrieben
  • Autor

Also eine USV ist natürlich auch vorhanden. Da nehme ich die bisherige weiter, deswegen stand die nicht auf dem Einkaufszettel.

 

Wenn man den Software-Shutdonknopf deaktivieren könnte, wäre das schon hilfreich. Dann könnte man aber auch dort die Sicherungsfunktion raufpacken.

Den Hardware-Shutdownknopf kann man mit Windows Bordmitteln in den Energieeinstellungen funktionslos machen...da wird nix am Gehäude gebastelt mocking.gif , das sind extra schallgedämpfte Gehäuse mit riesen CPU-Kühler (größer = leiser, da langsamer zu drehen, wenn überhaupt) und mit Fanless-Netzteilen.

 

Die 4 Samsung 830er SSDs hab ich schon da liegen. Ich war schon kurz davor, mir aus Spaß ein 4faches Raid0 zu basteln für meinen Server Zuhause und zu sehen, wie schnell das flitzt :D

Geschrieben

Wenn man den Software-Shutdonknopf deaktivieren könnte, wäre das schon hilfreich. Dann könnte man aber auch dort die Sicherungsfunktion raufpacken.

Wenn es in älteren Versionen geht, wird es bei neuen doch hoffentlich auch funktionieren ?

 

http://support.micro...m/kb/313924/de

und

http://forum.chip.de...ren-872337.html

Geschrieben
  • Autor

Danke, Vola,

sollte ich keine vernünftige Backupsoftware finden (bzw. das nicht hinbekommen trotz der genialen Ideen von worf), die beim Beenden sichert, dann werde ich in der Tat über die Gruppenrichtlinie das Beenden ausschalten und ein Desktopsymbol "Beenden mit Sicherung" erstellen.

Geschrieben

So würde ich es dann auch machen - Die Backups aber nur auf Platten/USB Sticks finde ich trotzdem gefährlich.

 

Ich würde folgenden Schritt empfehlen: Backup auf zweiten Server (kleiner Rechner) (für schnellen Zugriff, Ordner Mo, Di, Mi, Do, Fr) - Acronis bietet hier die Möglichkeit Images als Laufwerk zu mounten um so schnell an die Daten zu kommen.

Diesen Job würde ich dann bspw. immer um 20 Uhr ausführen.

Um 22 Uhr startet dann das Bandlaufwerk an Server 2.

 

Falls deine Datenmengen relativ klein sind (wir sichern hier täglich > 4 TB) kannst du auch die Images auf die NAS schieben und ein Bandlaufwerk direkt am Server anschließen. Die Zeit (Nacht) würde dann auch reichen.

 

Ich würde die dann auch empfehlen den Server durchlaufen zulassen oder ggf. per Script um 23:59 Uhr runterfahren zulassen oder ein reboot jeden Morgen um 5.

 

Wenn Du wirkliche Sicherungen (verlässlich) machen möchtest, kommst Du um ein Band wirklich nicht herum. Ein LTO-4 Streamer kostet auch nicht mehr die Welt.

 

MfG

Don Vito

Geschrieben

hm, müßte nicht auch Makrosoftware gehen für sowas ?

Es gibt ja auch Tools, die sich in den Shutdownprozess einklinken können und dann bestimmte Aktionen auslösen. Wenn das Makro dann eine beliebige Backupsoftware startet (die das von Haus nicht beim Herunterfahren selbst kann), könnte das eventuell über diesen Umweg funktionieren.

 

Die 4 Samsung 830er SSDs hab ich schon da liegen.

 

eine davon werkelt in meinem NB :top:

 

Einzigster Nachteil ist, das die doch relativ heiß wird (wird auch so teils beschrieben in Bewertungen).

Crystal Disk Info zeigt mir vom Start bei 26° teils Werte bis 52° an - das ist zuviel zumal man sie kaum anfassen kann als ich die nach Last mal ausgebaut habe. Muß daher noch einen Notebook-Cooler besorgen..

Geschrieben
  • Autor

Mit dem Bandlaufwerk ist glaube ich übertrieben. Warum sollte das sicherer sein als insgesamt 6 Varianten (1x NAS, 5x USB-Sticks) an Festplatten- bzw. Flashspeicher?

Wenn die Daten schon "beschädigt" sind, hilft auch die Speicherart nicht mehr. Vor was schützt denn ein Band, wovor USB/Platte nicht geschützt ist? Ich lasse mich gerne eines besseren Belehren.

 

Irgendwann ist geplant, wenn doch DSL rankommt, dass die Datenbank TruCrypt-verschlüsselt auch in eine Cloud verschoben wird.

Geschrieben
  • Autor

hm, müßte nicht auch Makrosoftware gehen für sowas ?

Es gibt ja auch Tools, die sich in den Shutdownprozess einklinken können und dann bestimmte Aktionen auslösen. Wenn das Makro dann eine beliebige Backupsoftware startet (die das von Haus nicht beim Herunterfahren selbst kann), könnte das eventuell über diesen Umweg funktionieren.

 

Ja gerne, kennst du eine Makrosoftware, die sowas kann? Es sollten nur so wenig Fehlerquellen wie möglich zwischenstehen, ich mag keine unnötigen Programme.

 

 

 

 

Einzigster Nachteil ist, das die doch relativ heiß wird (wird auch so teils beschrieben in Bewertungen).

Crystal Disk Info zeigt mir vom Start bei 26° teils Werte bis 52° an - das ist zuviel zumal man sie kaum anfassen kann als ich die nach Last mal ausgebaut habe. Muß daher noch einen Notebook-Cooler besorgen..

 

Uih, das wusste ich nicht, na ich hätte doch die Intel-SSDs kaufen sollen. Aber die sind ja gleich doppelt so teuer...aber nicht ohne Grund vermutlich.

Geschrieben

Irgendwann ist geplant, wenn doch DSL rankommt, dass die Datenbank TruCrypt-verschlüsselt auch in eine Cloud verschoben wird.

Cloud - Pfui, pass auf was Du dareinzulegen gedenkst. Zugriffsmöglichkeiten in anderen Staaten sind problematisch und für steuerrelevante Sachen außerhalb der EU sogar untersagt, wenn ich mich recht erinnere.

Zum Abschalten und Scripten siehe aktuelle ct Seite 158 - 160 http://www.heise.de/ct/inhalt/2012/15/158/

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