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Geschrieben

Hat zufällig jemand die Wirtschaftswoche abonniert? Da soll heute ein 7-seitiger Artikel über angebliche Geschäftspraktiken erschienen sein.
Insider und ehemalige Mitarbeiter werden zitiert, so heißt es.

Falls jemand das Heft und einen Scanner zur Hand hat, könnte den Artikel bitte mal bereit stellen.

Vielen Dank
whipsaw

Featured Replies

Geschrieben
  • Autor

Es ist nicht leicht, Online-Broker besserer Abstammung von Schmuddelkindern zu unterscheiden. Die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin hat ihre liebe Not. Wie soll da erst der Privatkunde durchblicken? Der Fall von FXdirekt hinterlässt ein ungutes Gefühl.

 

Quelle: Börse ARD

 

 

 

Den Kunden, die von ihren Währungshandelskonten bei der von der BaFin geschlossenen FXdirekt-Wertpapierhandelsbank kein Geld mehr abziehen können, bietet die Hamburger Varengold Bank FX Hilfe an. Anleger sollten besser darauf verzichten.

 

Quelle: Wirtschaftswoche

Geschrieben

Ist doch klar:

 

Das haben aber sicherlich fast alle Broker gemacht die dort oben stehen wollten...(siehe Brokerwahl)

Ich habe selber mal bei der FX gearbeitet...ein halbes Jahr

Bearbeitet von whipsaw

Geschrieben
  • Autor

Genau...bitte seht es mir nach ;-) Ist auch schon was länger her...

 

Den Hinweis bitte nicht als Fingerpointing einstufen bluelight.gif !

 

Ich hatte den Thread vor geraumer Zeit bereits gefunden und bookmarked.

Die Diskussion fand ich ziemlich spannend und interessant, da man (also ich zumindest) selten Meinungsaustauch von Mitarbeitern eines Unternehmens auf öffentlichen Plattformen zu lesen bekommt.

 

Da der Content von 2009 stammt und sich teilweise mit den 2012er Recherchen von wiwo und Co. deckt, scheinen die jetzt zum Knockout geführten Geschäftspraktiken bereits längere Zeit "gelebte Praxis" gewesen zu sein.

Das wiederum erschien mir doch etwas befremdlich, da ich bis dato der festen Überzeugung gewesen bin, dass sowas heutzutage (in der Offshore- und Gambling-Welt vielleicht schon noch) nicht mehr möglich wäre und es tatsächlich so viele (eigentlich gut informierte) Kunden gäbe, denen merkwürdige Kursstellungen und Orderausführungen nicht auffallen.

Ich bin gespannt, was in dem Zusammenhang noch alles zu Tage gefördert wird und wie lange es dauert, bis sich ehemalige Bestandskunden zu Wort melden.

 

Interessant ist, dass die Startseite den Redirekt zum Bafin Memorandum zeigt.

Über die Suchmaschinen dagegen lassen sich noch viele der (ehemaligen) Inhalte erreichen, wie z.B. das Kooperationsmodell mit der Bayr. Börse (https://www.fxdirekt.de/contrex/)

 

 

Geschrieben

Dadurch fühle ich mich nicht angegriffen! :) Alles gut :)

Zum damaligen Zeitpunkt wusste ich ja selber nicht so genau wie das Geschäft im wahren Leben läuft. Ich habe vieles so hingenommen und dachte mir immer...Wenn Der Kunde verdient und wir eben so dann ist alles okay...aber wenn ich daran denke wie viele Kunden (mit denen ich mal Kontakt hatte) Geld verlieren, dann ist das schon mies :(

Natürlich habe ich versucht ne Menge Konten zu eröffnen und das hat auch Spaß gemacht..wenn ich überlege für welchen "Mikrigen" Lohn ich teilweise von 8 bis halb 10 da auf der Arbeit gesessen habe und extras geliefert habe,,,,

Chartanalysen...Indikatorenerklärugen etc...

Für mich war das Geschäft für die Bank eine kleine Cashcow...der Kunde verdient und wir...klar muss der Handeln...ohne geht es ja auch nicht ;-)

 

Übrigens fuhr Herr Stobbe damals einen CLS AMG mit ich glaube 6,3 Litern....schöner Wagen...die Livekundenbetreuer hatten einen Mini und der damalige Analyst...Herr P*** der längst bei der Deutschen Bank arbeitet...hatte einen BMW Z3....ich weiß nur nicht ob der über die Bank lief^^

  • 2 Wochen später...
  • 2 Wochen später...
Geschrieben
  • Autor

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 22. Januar 2013 den Entschädigungsfall für die FXdirekt Bank AG, Oberhausen, festgestellt, da das Institut nicht mehr in der Lage ist, Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften zu erfüllen. Auch besteht keine Aussicht auf eine spätere Rückzahlung oder Erfüllung.

 

 

http://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Meldung/2013/meldung_130124_fxdirekt_entschaedigung.html

 

boersenzeitung.jpg

Geschrieben

 

Übrigens fuhr Herr Stobbe damals einen CLS AMG mit ich glaube 6,3 Litern....schöner Wagen...die Livekundenbetreuer hatten einen Mini und der damalige Analyst...Herr P*** der längst bei der Deutschen Bank arbeitet...hatte einen BMW Z3....ich weiß nur nicht ob der über die Bank lief^^

 

Das ist nicht nur dort so. Grosse Fahrzeuge scheinen überhaupt die wichtigste Voraussetzung für 'Erfolg' zu sein. Hier in der kleinen Nachbarstadt gab es eine neu gebaute Fabrik für Solarmodule. Die hat bis zur endgültigen Schliessung nachweislich nie Gewinn gemacht, der Geschäftsführer brauste aber von der ersten Stunde an im unübersehbaren SUV über den Marktplatz.

 

Lutz

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