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Tom Next - Daytrading Community

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wieso kommen die eigentlich auf cfds? gabs die damals bei der vontobel schon? Sind dann nicht eher Futures, Optionen, Zertifikate zu nennen?

 

Aber sonderlich gut recherchiert ist der Artikel eh nicht.

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1% - Uli H. gehört ganz sicher nicht zu den 1% Tradern, die dauerhaft erfolgreich sind.

Im OTC Markt mehrere 10-Millionen Ertrag zu generieren würde niemals funktionieren, da es die Anbieter der Produkte in den Abgrund reißen würde.

Futures und Optionen sehe ich da eher.

Aber auch dafür ist UH nicht der Typ für. Der würde dort sowas von rasiert werden...

 

Aber btw. (ob gewollt oder ungewollt) - ziemlich cooles Product Placement .....palomitas.gif

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Ähm habe mich vertippt: natürlich gehört er zu den 1% (10%,20%, je nach Statistik), sonst gäbe es keine Steuerschuld.

Weil daran hat sich bis heute nix geändert : nur bei Gewinnen fallen Steuern an.

Ja coole Werbung, Ulli sollte sich im nächsten Interview mal genauer äussern, was er genau gehandelt hat. mocking.gif

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Na, ja wenn er denn wirklich angeblich 20 Millionen zum Geldmarkthandeln äh Zocken zu Verfügung gehabt hätte, wäre er aber ein ziemlicher Anfänger dieses nicht mit Futures zu tätigen.

 

An diesen Meldungen der Yellow Press und dazu gehören für mich mittlerweile alle deutschen Zeitungen, stimmt aber so gar nichts....no.gif

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tattle.gif „Zocken an der Börse ist Glücksspiel“ © FAZ 2013

 

03.05.2013 · In Deutschland gibt es 540.000 problematische und pathologische Spieler. Zwei bis fünf Prozent tun dies an der Börse. Sie unterliegen einer Kontrollillusion, sagt Gerhard Meyer, Suchtforscher an der Universität Bremen.

 

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/suchtforscher-gerhard-meyer-zocken-an-der-boerse-ist-gluecksspiel-12171566.html

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Kann man so sehen, wenn man will.

Dann gibt es "Anlegen, Investieren".

Hab den Unterschied bis heute nicht verstanden. Ich sehe ihn nur im Timeframe, sonst ist für mich alles ein Trade.

Dann gibt es dieses Urbedürfnis nach Rendite.

Wo die Rendite herkommt fragt dann keiner.

Die ihr Geld in Ostdeutschen Immobilien verloren haben, waren das auch alles Zocker?

Die wollten Geld anlegen und haben sich auf "Experten" verlassen.

Also muß erstmal muß der Begriff "Zocker" definiert werden.

Ich kann nämlich auch sagen, dass jeder der am Kapitalmarkt eine Rendite erzielen will, in welcher Form auch immer, ein Zocker ist.

"Investor" klingt irgendwie freundlicher, ich sehe aber keinen Unterschied. Vielleicht kann es mir ja mal jemand erklären.

Zum Suchtfaktor: ja Börse ist sehr zeitintensiv sein, aber die Zeit ist ihmo auch erforderlich, wenn man was reissen will.

Wenn Du zb Fußballprofi werden willst, mußt Du auch jeden Tag mehrere Stunden trainieren.

Die Zeit ist einfach erforderlich und keiner spricht von Sucht.

Wenn ich eine Tätigkeit ausübe in der ich viel Zeit verbringe, ist das schon Sucht?

Dann ist auch jeder süchtig, der einen Job ausübt, der ihm Spaß macht und damit verbringen die meisten Leute die meiste Zeit.

Also am besten erstmal Begriffe definieren!

  • Upvote 3
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Man könnte auch Händler statt Investor sagen. Denn nichts anderes macht man ja an der Börse. Fragt mal in der Bevölkerung wie ein Aktienkurs zustande kommt. Das wissen 95% der Menschen nicht (mein Vater immerhin Arzt wusste das auch nicht). Dann nimmt mal schnell das Wort Zocker in den Mund weil man keine Ahnung von der Materie hat. Das klingt halt so schön und man hat direkt die anderen "99%" auf seiner Seite

 

@bull. Dann wäre jeder Beruf den man ausübt eine Sucht

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Mir kommt es so vor, die wollten einen Bericht über Börsenprodukte schreiben und Uli H war nur der Aufhänger. Der Beitrag ist aber sowas von daneben und mit Fehlern übersäet, dass ich ihn eigentlich mehr ins Handelsblatt verortet hätte.

Und zu Uli H. ist nach Ed Seykota zu sagen - Jeder bekommt was er will. Er wollte Spiel Spass Spannung und er bekam sie. Andere wollen Geld und werden es auch schaffen - wieder andere wollen ... und werden auch dies erreichen.

 

Gruss TGOS

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Ich hätte nichts dagegen wenn das Traden als Glücksspiel anerkannt wird. Dann hätten sie keine Handhabe mehr Steuern zu verlangen.
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Hab den Unterschied bis heute nicht verstanden. Ich sehe ihn nur im Timeframe, sonst ist für mich alles ein Trade.

Dann gibt es dieses Urbedürfnis nach Rendite.

Wo die Rendite herkommt fragt dann keiner.

Die ihr Geld in Ostdeutschen Immobilien verloren haben, waren das auch alles Zocker?

Die wollten Geld anlegen und haben sich auf "Experten" verlassen.

Also muß erstmal muß der Begriff "Zocker" definiert werden.

Containerschiffe, Solaraktien und Windenergiefonds nicht vergessen. Alles anerkannte, ehrenhafte und empfohlene Investments.

Aber wenn man mit kleinem Konto von z.B. 1000 Euro systematisch traden lernen will wird man angesehen als wäre man des Teufels ...

 

Lutz

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@ siscop

 

war es auch bis ca. 1997/98 - erst danach wurden Gewinne steuerpflichtig.

 

Gruss TGOS

 

 

genau, stimmt und es gibt dazu höchst richterliche Urteile vom BGH, vgl. http://www.adw-partner.com/main/zeige_aktuellarchiv.php4?lang=de&country=de&ausw=63

 

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 9. 3. 2004 dürfen sich die Steuerpflichtigen freuen, die in den Jahren 1997 und 1998 Gewinne aus Aktienverkäufen realisiert, pflichtgemäß angemeldet und durch Einspruch den ergangenen Steuerbescheid angefochten haben. Sie brauchen die festgesetzten Steuern nicht zu zahlen.

...

Dies gilt selbstverständlich auch für alle weiteren bei BFH, BGH und EuGH anhängigen Steuerstreitigkeiten, die sich insbesondere auf die Ära Lafontaine beziehen und ein vollendetes Chaos angerichtet haben. Damit meine ich z.B. die Verlustverrechnung nach § 2 Absatz 3 EStG und die faktisch rückwirkende Verlängerung der Spekulationsfrist von 2 auf 10 Jahre für Verkäufe von Immobilien.

 

**

Das BVerfG hat mit Urteil vom 9.3.04 die Vorschrift des § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 1b EStG in der Neufassung des EStG vom 16.4.97 für nichtig erklärt (BVerfGE 110, 94). Damit ist die Grundlage für eine strafrechtliche Verurteilung wegen der Hinterziehung der aus Spekulationsgewinnen zu entrichtenden Steuer entfallen.

 

Quelle: http://www.iww.de/pstr/archiv/spekulationssteuer-bverfg-untersagt-verurteilung-wegen-hinterziehung-von-spekulationssteuer-1997-f10354

 

TGOS, weisst Du zufällig ob es ein Urteil vom BGH zu 1999 wenn Einspruch erhoben wurde gibt? Natürlich ohne Gewähr cool.gif

  • Upvote 1
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@ Roti

 

So genau wie Du hatte ich das gar nicht mehr auf dem Schirm.

Ob es ein Urteil des BGH dazu gibt, weiß ich nicht aus dem Stehgreif - wenn müssten sie in den Entscheidungssammlungen des BGH zu finden sein - ließe sich also herausfinden. Aber meines Erachtens wären die Entscheidungen des BFH relevanter, da es hier um die steuerliche Seite geht. Das BVerfG greift die strafrechtliche Seite auf, die falsch beurteilt wurde.

Meine Erinnerungen gehen mehr in den Bereich der persönlichen Entwicklung im Trading - Verlassen der Gruppe "Spiel Spass Spannung" und erkennen, was man ändern muss um erfolgreich zu werden. Und genau von da an wollte die Finanzverwaltung einen Teil abhaben.

 

Gruss TGOS

Posted (edited)

... wären die Entscheidungen des BFH relevanter, da es hier um die steuerliche Seite geht. Das BVerfG greift die strafrechtliche Seite auf, die falsch beurteilt wurde.

Meine Erinnerungen gehen mehr in den Bereich der persönlichen Entwicklung im Trading - Verlassen der Gruppe "Spiel Spass Spannung" und erkennen, was man ändern muss um erfolgreich zu werden. Und genau von da an wollte die Finanzverwaltung einen Teil abhaben.

 

Gruss TGOS

 

 

ok, verstanden. Wenn ich mal gaaanz viel Zeit habe kann ich BGH/BFH nach dem 1999 Steuerjahr absuchen ...

 

Mich würde ja nur interessieren was aus den Leuten geworden ist die Einspruch gegen den Steuerbescheid und bis zum BGH geklagt haben geworden ist comer2.gif

 

Soweit ich weiss wenn die Gruppe "Spiel, Spaß und Spannung" in das erfolgreiche Tradingbusiness geschafft hat (schaffen jedoch nur sehr wenige dauerhaft), ist es die Finanzverwaltung welche schlicht versäumt hat Revision (war es so, weiss nicht mehr so genau?) für das Eintreiben von Gewerbesteuer von privaten Daytradern einzureichen?! Wär ja noch schöner, wir Trader haben die Kosten und das Risiko und die halten nur frech die Hand auf, ggf. wären wir nich zu einer gesetzlich verpflichteten Buchführung verdonnert worden.

 

Viel Erfolg.

Edited by Roti
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Hey ich glaube das passt hier auch zu einigen Beiträgen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/dax-was-man-zum-aktien-hoehenflug-wissen-sollte-a-899055.html (Zumindestens zu einigen Falsch-Infos der Presse)

Aber wenn es woanders besser reinpasst, bitte verschieben.

 

Interessant fand ich die Behauptung dass man mindestens eine 70%ige Trefferquote braucht um den Markt zu schlagen. Natürlich ohne Quellenangabe.

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