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Welcome Visitor

Geschrieben

Hallo Leute,

 

ich hab mich vor kurzem hier registriert, weil ich noch sehr, sehr viel übers Traden lernen muss und auch will. Ich bin ein Ösi und steh grade am Anfang meiner Traderlaufbahn. Ich sag mit Absicht nicht Karriere, weil ich mir sehr wohl bewusst bin, dass es nicht so einfach ist, Geld damit zu machen oder davon leben zu können, geschweige denn, damit reich zu werden.

Kurz zu mir: Ich bin knappe 40, und angefangen mit Aktien hab ich etwa 2010. Nach dem Crash 2008 wollte ich mich um meine Finanzen besser kümmern bzw Kapitalerhalt war mal erstes Ziel (sollte es zu einer Währungsreform kommen) und zweites eine positive Rendite. Hab relativ viel Gold (gemessen an meinen Investiitionen) und ein paar Aktien gekauft. In Summe steht derzeit ein sattes Minus (auch wenn ich die Verluste - nicht oder noch nicht realisiert hab und nur die Gewinne realisiert hab). Sicherlich weil ich einfach keinen Tau von allem hab und einfach das gekauft hab, wo ich dachte das könnte was werden. Mein Minus hab ich durch Commerzbankaktien, Goldminenaktien und Gold

Der film Margin Call hat mich fasziniert und zahlreiche Dokus über Goldman Sachs, Inside Job etc. hab ich auch einige Male gesehen. Hab dann ein Buch von Dirk Müller gekauft und versucht eine "Strategie" vorzubereiten, sollte der "große Crash" kommen - wovon ich überzeugt bin, aber das ist ein anderes Thema.

Zum Thema traden hab ich mir auf youtube Videos von Chris Dunn angesehen, einem Ami der find ich sehr sympathisch rüberkommt und auch die ntv Doku mit Schäfermeyer und noch einem Reihenhaus-trader. Wie man nur so naiv, wie Koko Petkov, an die Sache herangehen kann ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Im Moment hab ich das Gefühl ich lern chinesisch im Selbststudium.

Ich hab mir hier jetzt mal dieses Anfängertopic durchgelesen und mir die empfholene Literatur bestellt. Außerdem möchte ich gern den MT4 runterladen und damit mal üben. Auch das chartgame hab ich mal probiert, aber die ganzen Tools auf der rechten Seite, helfen mir leider auch nicht zu bestimmen ob ich long oder short gehen soll. Super wärs wenn auch andere Wiener/Österreich hier wären mit denen man sich evtl mal treffen könnte und man vor Ort reden und vielleicht auch einen Live Trade sehen kann. Wie gesagt ich steh grad ganz am Anfang und versteh meistens nur Bahnhof. Mein Ziel ist es erstmal die Theorie zu beherrschen, etwas am PC zu üben, wenns da halbwegs geht vielleicht in einem Jahr oder so mal ein wenig echtes Geld zu investieren (ca 1000€), die Verluste mal begrenzen und weiter zu lernen. Vielleicht geht sich mal ein Plus aus usw. Ich will dem ganzen Zeit geben und hoffe natürlich irgendwann davon leben zu können, aber wie gesagt, ich weiß, dass wird dauern und braucht Geduld und harte Arbeit und auch etwas Lehrgeld!

 

Das wars mal von mir. Für Anregungen und Tipps bin ich natürlich dankbar.

Eine gute Handelswoche wünscht Euch,

Visitor

Featured Replies

Geschrieben

Das klingt doch nach einer realistischen Einschätzung deinerseits zu den Thema da bist du vielen Einsteigern weit voraus. Will gar nicht so viel mehr schreiben weil sich das eigentlich alles sehr gut anhört pelo1.gif

 

Nur eine Sache würde ich dir empfehlen, weil du schreibst nach vielleicht einem Jahr mit Echtgeld anzufangen. Meine persönliche Meinung ist, sobald man die Funktion der Software also das Absetzen von Trades usw beherrscht, sollte man schon anfangen mit Echtgeld. Mit sowenig Einsatz wie möglich natürlich. Der Grund dafür ist, mal provokant gesagt, dass du auf Demo eigentlich nichts lernst da dort komplett andere Bedingungen bestehen. Je eher man mit Echtgeld beginnt desto eher kommt man auf der lebenslangen Lernkurve nach vorne. Wie gesagt mit geringstem Risiko das Ganze. Und man wird Verluste machen immer. Aber lieber mit Respekt sich direkt dem echten Markt stellen als später, durch Demo bedingt, mit einem gefälschtem Selbstbewusstsein dem Markt entgegen zu treten.

 

Und ein Vorteil hast du sogar vor allen die schon länger mit dem Thema unterwegs sind, du bist noch unvoreingenommen! Das ist bares Gold. Bevor du mit unendlichen Strategien und Systemen in sämtlichen Informationsmedien konfrontiert wirst, nutze die Gelegenheit dir vorher ganz unvoreingenommen nackte Charts anzuschauen und daraus Schlüsse zu ziehen.

 

Viel Erfolg auf deinem Weg

 

lg F1+

Geschrieben

Hallo visitor :Howdy:

Auch von mir ein herzliches Willkommen bei Tom-Next !

Ich wünsche Dir viel Spaß bei uns.

Geschrieben

Hallo und herzlich willkommen bei Tom-Next.

 

Bin der angesprochene Österreicher und freu mich natürlich umsomehr einen Landsmann zu lesen ;)

 

ich hab mich vor kurzem hier registriert, weil ich noch sehr, sehr viel übers Traden lernen muss und auch will. Ich bin ein Ösi und steh grade am Anfang meiner Traderlaufbahn. Ich sag mit Absicht nicht Karriere, weil ich mir sehr wohl bewusst bin, dass es nicht so einfach ist, Geld damit zu machen oder davon leben zu können, geschweige denn, damit reich zu werden.

 

Also allein mit durch den ersten Absatz zeigt sich das du schon mehr gelernt hast /weißt als 90% aller Anfänger. Zugegeben, das bringt nicht erstmal keinen Schritt näher zum großen Erfolg, aber einen riesen Schritt weg vom schnellen Ruin. ;)

 

bzgl. MT4: um mal in die Welt des Tradings und vor allem auch des automatisierten Handelns reinzuschnuppern ist MT4 perfekt. Auf lange Sicht ist natürlich immer die Frage was dich interessiert, diskretionär oder voll/halbautomatisch etc.

 

Für MT4 gibt es auch viele Broker die Centkonten anbieten. Damit kannst du defakto mit 10€ Risikokapital ins "reale" Trading reinfühlen was Psyche etc. angeht. Wie Forex1+ richtig sagt würde ich dir auch empfehlen diesen Schritt relativ bald mal zu gehen. Man kann danach wieder zurück ans Reisbrett und Trockentraining. Aber diese erste Erfahrung ist einfach sehr viel wert!

 

In diesem Sinne würde ich vorschlagen du schaust dich einfach um und wirfst mal mit Fragen um dich, wir helfen immer gerne!

Geschrieben
  • Autor

Hier ist also mein erster Post gelandet! biggrin.png Vielen Dank für das nette Willkommen von Euch!! Schon beim Reinschnuppern ins Forum hab ich mir gedacht wie nett und respektvoll hier miteinander umgegangen wird. Mit ein Grund warum ich mich hier registriert habe, neben den vielen tollen Infos rund ums Traden.

Freut mich auch sehr zumindest einen anderen Österreicher hier aktiv zu sehen! Unter Umständen gibts ja auch Dinge die speziell nur für Ö. gelten, wie bestimmte Broker, Internetverbindungen, Steuerangelegenheiten etc. und es ist dann gut nicht das Rad wieder neu erfinden zu müssen!

 

Apropos: zu eurer Empfehlung schon bald mit einem Livekonto anzufangen, stell ich mir grade die Frage, was ich dafür an Infrastruktur benötige? Zur Zeit hab ich nur einen 10 Jahre alten Pc, einen Monitor und eine normale DSL I-net Verbindung und "handle" über eien HTML Plattform über direktanlage. Ich nehm mal an, damit wirds nicht gehen! :-/ Das heisst auch hier wird wahrscheinlich ein bisschen Kapital nötig sein, um mal die Infrastruktur aufzubauen, um überhaupt live Traden zu können.

 

Bzgl MT4: ich würd glaub ich gern "halbautomatisch" arbeiten, denke ich jetzt. Da beruf ich mich aber grad auf den Chris Dunn von youtube, weil der meinte man braucht unbedingt ein festes Regelwerk und System nachdem man tradet, um die emotionalen Fehler und Situationen so gut es geht auszuschließen. Das replizier ich hier mal, weil ich es ja selbst nicht weiß. Es klingt halt logisch für mich.

 

einen erfolgreichen Handelstag wünscht euch,

Visitor

Geschrieben

MT4 ist nicht so anspruchsvoll probiere es einfach mal aus. Ich hab MT4 zeitweise auf einem altem mini schrott Netbook genutzt (Intel Atom, CPU Mark nur 283) und da liefen 20 EAs gleichzeitig. Wegen dem DSL musst du auch ausprobieren ich arbeite mit einem uralten Vertrag habe nur DSL 2000 oder sowas und keine Probleme, es geht ja auch eher um die Zugriffszeit als um die Übertragungsrate. Wir sind ja alle keine HFT-Trader. Also man braucht sicher keine Infrastuktur wie die NASA selbst wenn man sich Ein- und Ausstiege im M1 sucht pelo1.gifIch würd da erst was an der Hardware anpassen wenn es wirklich nötig ist.

 

lg

Geschrieben

Der film Margin Call hat mich fasziniert und zahlreiche Dokus über Goldman Sachs, Inside Job etc. hab ich auch einige Male gesehen.

[...]

Zum Thema traden hab ich mir auf youtube Videos von Chris Dunn angesehen, einem Ami der find ich sehr sympathisch rüberkommt und auch die ntv Doku mit Schäfermeyer und noch einem Reihenhaus-trader. Wie man nur so naiv, wie Koko Petkov, an die Sache herangehen kann ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel.

 

Hallo Visitor,

 

auch von mir ein herzliches Willkommen bei TN. Sehr sympathischer Text. Der Reihenhaustrader ist Carsten Umland und Koko bietet nun selber sauteure Schulungen an. Frage ist, ob er damit nur seine Bekanntheit ausnutzen will oder ob er das Geld wiklich braucht, weil es mit dem Traden nicht klappt....

 

Zu dieser Reportage gibt es mittlerweile auch einen zweiten Teil. Kann man kostenlos auf Traderhotel.info anschauen.

 

Was ich Dir aber evtl. noch ans Herz legen will, wenn Du schon Filme wie Margin Call gesehen hast:

https://www.youtube.com/watch?v=v6ciY8u04Kk

 

(Teil 1/3, Rest auf youtube)

 

Alles Gute auf Deinem Weg :conglom-o:.

Geschrieben

Also bzgl. Steuerlichen Themen darfst du mich nicht fragen, ich hab schon seit Jahren keinen Trade mehr abgesetzt und damals nicht in der Form das es steuerlich relevant wäre.

bzgl. Broker wüsste ich von keinen Besonderheiten.

 

Zur Tradingmaschine: Ich finde du solltest sogar zuerst auf der Hardware arbeiten die du hast. Klein starten, groß ausbauen ;)

Sprich lade dir einfach mal den MT4 runter und schau wie er läuft. Für ein Demokonto reichts auf jeden Fall, und du merkst sofort ob du ein besseres Gerät brauchst oder nicht. Wenn du dann in den High Speed Sektor einsteigst wo jede Millisekunde zählt is es natürlich was anderes, aber da bringt dir der Rechner zuhause sowieso nichts mehr ;)

 

bzgl. halbautomatisch etc.: Hier muss wie gesagt mMn jeder selber die Erfahrung machen. Mir persönlichen sind zB auch halbautomatische Sachen zu stressig (oder waren es damals), ich brauch die "Sicherheit" des erprobten Systems das 100% vorhersehbar weiterarbeitet.

Andere brauchen die totale Freiheit und Möglichkeit komplett aufs Bauchgefühl zu hören. Oder eben die Mischung halbautomatisch.

Vor allem für den Anfang ist ein definiertes Regelwerk an das du dich selbst halten kannst sicher optimal. Wenn du einfach in den Markt gehst mit der Einstellung "Ich kaufe wenn ich denk das es raufgehen wird, und verkaufe wenns gut gegangen ist oder zuweit gegen mich läuft" kannst du mit dem ersten Trade das Konto plätten. Weil wenns gegen dich läuft kommt dann der böse "Jetzt gehts sicher gleich rauf, jetzt steig ich nicht aus, ich kauf besser nach"-Gedanke ;)

 

Das wichtigste für jeden Trader ist aber mMn einfach die Screentime. Du brauchst Erfahrung in dem Markt den du handeln willst, und die kriegst du nicht wenn du dich durch Jahre von Charts und Backtests pflügst, sondern nur wenn du live den tickenden Puls des Charts spürst. ;)

 

In diesem Sinne viel Erfolg und einfach nicht abschrecken lassen ;)

Geschrieben
  • Autor

Hallo Visitor,

 

auch von mir ein herzliches Willkommen bei TN. Sehr sympathischer Text. Der Reihenhaustrader ist Carsten Umland und Koko bietet nun selber sauteure Schulungen an. Frage ist, ob er damit nur seine Bekanntheit ausnutzen will oder ob er das Geld wiklich braucht, weil es mit dem Traden nicht klappt....

 

Zu dieser Reportage gibt es mittlerweile auch einen zweiten Teil. Kann man kostenlos auf Traderhotel.info anschauen.

 

Was ich Dir aber evtl. noch ans Herz legen will, wenn Du schon Filme wie Margin Call gesehen hast:

 

(Teil 1/3, Rest auf youtube)

 

Alles Gute auf Deinem Weg conglom-o.gif.

Danke Conglom-o! :-)

 

Ja, der Koko ist mir suspekt und ich würd auch nie ein Seminar bei ihm besuchen...bei der Doku ist er nicht gut weggekommen und ich denke er vermarktet sich einfach nur und macht damit Geld statt erfolgreich zu traden. Ich glaub auch nicht, dass er ein guter Trader ist, weil er einfach zu emotional agiert (jedenfalls in der Doku kam er so rüber) und die Gier ihm die Trades versaut.

 

Die englische Doku mit Anton Kreil hab ich auch gesehen (Million Dollar Trader). War sehr interessant obwohl man nicht mitbekommen hat, wie bzw. was die "Kandidaten" eigentlich getradet haben. Anscheinend warens nur Aktien und sind dann long oder Short gegangen. Jedenfalls kams mir nicht wie Daytraden vor. Mit Anton Kreil hab ich dann noch das Interview von einer englischen Uni gesehen, was auch sehr interessant war. Ich denke der Typ hat eine Ahnung vom traden und klopft nicht nur markige Sprüche!

Bearbeitet von visitor

Geschrieben
  • Autor

Also bzgl. Steuerlichen Themen darfst du mich nicht fragen, ich hab schon seit Jahren keinen Trade mehr abgesetzt und damals nicht in der Form das es steuerlich relevant wäre.

bzgl. Broker wüsste ich von keinen Besonderheiten.

 

Zur Tradingmaschine: Ich finde du solltest sogar zuerst auf der Hardware arbeiten die du hast. Klein starten, groß ausbauen ;)

Sprich lade dir einfach mal den MT4 runter und schau wie er läuft. Für ein Demokonto reichts auf jeden Fall, und du merkst sofort ob du ein besseres Gerät brauchst oder nicht. Wenn du dann in den High Speed Sektor einsteigst wo jede Millisekunde zählt is es natürlich was anderes, aber da bringt dir der Rechner zuhause sowieso nichts mehr ;)

 

bzgl. halbautomatisch etc.: Hier muss wie gesagt mMn jeder selber die Erfahrung machen. Mir persönlichen sind zB auch halbautomatische Sachen zu stressig (oder waren es damals), ich brauch die "Sicherheit" des erprobten Systems das 100% vorhersehbar weiterarbeitet.

Andere brauchen die totale Freiheit und Möglichkeit komplett aufs Bauchgefühl zu hören. Oder eben die Mischung halbautomatisch.

Vor allem für den Anfang ist ein definiertes Regelwerk an das du dich selbst halten kannst sicher optimal. Wenn du einfach in den Markt gehst mit der Einstellung "Ich kaufe wenn ich denk das es raufgehen wird, und verkaufe wenns gut gegangen ist oder zuweit gegen mich läuft" kannst du mit dem ersten Trade das Konto plätten. Weil wenns gegen dich läuft kommt dann der böse "Jetzt gehts sicher gleich rauf, jetzt steig ich nicht aus, ich kauf besser nach"-Gedanke ;)

 

Das wichtigste für jeden Trader ist aber mMn einfach die Screentime. Du brauchst Erfahrung in dem Markt den du handeln willst, und die kriegst du nicht wenn du dich durch Jahre von Charts und Backtests pflügst, sondern nur wenn du live den tickenden Puls des Charts spürst. ;)

 

In diesem Sinne viel Erfolg und einfach nicht abschrecken lassen ;)

 

Danke für die vielen Tipps und die Ermutigung. Am Anfang ist das wirklich alles sehr überwältigend und ich hab das Gefühl ich lern das nie im Leben alles, um damit mal ein wenig dazuverdienen zu können. Ich hoffe ich kann mich eines besseren belehren ;-)

Deine Beschreibung mit der Einstellung "Ich kaufe... usw. beschreibt genau wie ich bisher meine Aktien gekauft oder verkauft habe und das ist mehr Zufall als ein Plan dahinter. Beim Chartgame läuft es ähnlich bisher :-/

Mit Screentime meinst du mit MT4 im Markt sein und Traden?! Ich würd glaub ich gern Mini-Futures handeln. Forex liegt mir nicht so sehr, soweit ich das als erfahrungsloser Neuling mal sagen darf.

Geschrieben
  • Autor

Ach ja, etwas ist mir noch zu der ntv Doku eingefallen. Scäfermeyer (ich glaub so heisst der Millionärstrader) macht ja einen Trade mit 10.000€ Gewinn. Ist ja ein ordentlicher Batzen Kohle. Was ich mich allerdings frage ist, mit wieviel Kapital ist er in den Trade reingegangen, um diesen Gewinn zu erzielen? Das wär ja erst das interessanteste an der Sache, wurde aber leider nicht verraten! Habt ihr da eine Vorstellung?!

Geschrieben

Ach ja, etwas ist mir noch zu der ntv Doku eingefallen. Scäfermeyer (ich glaub so heisst der Millionärstrader) macht ja einen Trade mit 10.000€ Gewinn. Ist ja ein ordentlicher Batzen Kohle. Was ich mich allerdings frage ist, mit wieviel Kapital ist er in den Trade reingegangen, um diesen Gewinn zu erzielen? Das wär ja erst das interessanteste an der Sache, wurde aber leider nicht verraten! Habt ihr da eine Vorstellung?!

 

War es Intraday ?

Welches Instrument / Markt ?

Geschrieben

Schäfermeier, denke mal über 300.000 EUR. Sicherlich auch mehrere Konten für unterschiedliche Zwecke.

 

Hab mal ein Tradingvideo gesehen, bei der er so ein bisschen rumgelabert hat und seinem Assistenten instruiert hat, ne Order aufzugeben. Der hat sich etwas verklickt und ne bedeutend größere Position eröffnet. War evt. der Bund-Futures. In diesem Moment zombierte auch Birger kurz... :)

Geschrieben

In diesem Moment zombierte auch Birger kurz... :)

 

Die Jungen Leute und ihre Sprache :laugh:

Ich versuche grade "zombierte" zu konjugieren und Duden Online dazu zubewegen, so ein allgemein verständliches Wort endlich aufzunehmen.

Ich geh dann jetzt mal Couchietieren

Geschrieben
  • Autor

War es Intraday ?

Welches Instrument / Markt ?

 

€/$ Währungsfuture, Intraday mit einem Shorttrade, so wie ich das verstanden habe. Im Video bei 21min etwa, falls ihr gucken wollt.

 

 

Schäfermeier, denke mal über 300.000 EUR. Sicherlich auch mehrere Konten für unterschiedliche Zwecke.

 

Hab mal ein Tradingvideo gesehen, bei der er so ein bisschen rumgelabert hat und seinem Assistenten instruiert hat, ne Order aufzugeben. Der hat sich etwas verklickt und ne bedeutend größere Position eröffnet. War evt. der Bund-Futures. In diesem Moment zombierte auch Birger kurz... :)

 

 

Der geht da mit 300.000€ in einen Trade???!! shok.gif

Wenn Goldman oder JP Morgan das macht okay, aber ein privater Trader....meine Herren muss der Typ Kohle haben!

Geschrieben

Hallo Vistor

und herzlich Willkommen ! Howdy.gif

 

Ach ja, etwas ist mir noch zu der ntv Doku eingefallen. Scäfermeyer (ich glaub so heisst der Millionärstrader) macht ja einen Trade mit 10.000€ Gewinn. Ist ja ein ordentlicher Batzen Kohle. Was ich mich allerdings frage ist, mit wieviel Kapital ist er in den Trade reingegangen, um diesen Gewinn zu erzielen? Das wär ja erst das interessanteste an der Sache, wurde aber leider nicht verraten! Habt ihr da eine Vorstellung?!

 

Ist schon etliche Jährchen her (ich glaube so zwischen 2005 bis 2007) da war der Schäfermeier beim Livetrading (Tradingherbst) in Aschaffenburg dabei.

Da operierte er meiner Erinnerung nach mal so eben "mit ner halben Million in den Swissie rein" usw. am Ende des Tages kam dann wenn ich mich recht erinnere, auch ein Gewinn von über 10 Tsd. heraus.

Den systematischen Ansatz, von dem er immer gesprochen hatte, konnte ich (zumindest bei meinem damaligen Kenntnisstand) bei seinem Handel und seinen wortreichen Erläuterungen aber nicht erkennen (ich war wahrscheinlich zu doof dazu).

 

Wenn Goldman oder JP Morgan das macht okay, aber ein privater Trader....meine Herren muss der Typ Kohle haben

Das war denke ich nicht seine private Kohle, er hat damals mit Kundengeldern herumgezockt - wollte sagen: "seriös gehandelt".

Geschrieben

Die Jungen Leute und ihre Sprache :laugh:

Ich versuche grade "zombierte" zu konjugieren und Duden Online dazu zubewegen, so ein allgemein verständliches Wort endlich aufzunehmen.

Ich geh dann jetzt mal Couchietieren

bravo.gif

Geschrieben

Die englische Doku mit Anton Kreil hab ich auch gesehen (Million Dollar Trader). War sehr interessant obwohl man nicht mitbekommen hat, wie bzw. was die "Kandidaten" eigentlich getradet haben.

 

Doch hat man, wenngleich es für den Laien mitunter etwas unverständlich wirkte wink.gif. Waren in erster Linie Aktien. Aber weniger bzw. gar nicht mit Chartanalyse sondern eher nach Orderbuch, News und Bauchgefühl (wenn ich das noch richtig im Kopf habe). Auch das ist Daytrading.

Geschrieben

300 K wird er in diesem Trade nicht riskiert haben. Aber so viel Risk-Kapital ist sicherlich auf dem Konto. Sage wir mal er ist im Bund, legt eine ordentliche Order in den Makrt mit 50 Kontrakten. Bei einem Stopp von 20 Ticks sind das schon mal 10000 EUR Initial Risk. Wenn sich dan nochmal ne Null hinten dran schleicht und statt 50 Kontrakte werden 500 eröffnet... Dann kommt man schon ins schwitzen...

Geschrieben
  • Autor

Doch hat man, wenngleich es für den Laien mitunter etwas unverständlich wirkte wink.gif. Waren in erster Linie Aktien. Aber weniger bzw. gar nicht mit Chartanalyse sondern eher nach Orderbuch, News und Bauchgefühl (wenn ich das noch richtig im Kopf habe). Auch das ist Daytrading.

 

Ja, genauso hab ich das auch empfunden. Aktien, und nach den Nachrichten, Bauchgefühl, also mehr Fundamentanalyse und gar keine technische Analyse machten die Kandidaten. Das man als Anfänger auf die Art erfolgreich ist, kann ja wohl meist nur am Glück liegen, oder?! Da gabs ja mal die Vergleiche, wenn ein Affe die Aktien (nach Zufall) auswählt kam nix schlechteres dabei raus, als bei den Profianlegern...ob da was wahres dran ist?!

Gibt's eigentlich eine verbindliche Definition für das Wort "Daytrading" oder ist das sehr interpretierbar? Nach der obigen Definition bin ich eigentlich auch schon Daytrader, weil ich auch schon Aktien nach Bauchgefühl gekauft hab! ;-)

Geschrieben

Gibt's eigentlich eine verbindliche Definition für das Wort "Daytrading" oder ist das sehr interpretierbar?

 

Ob nun Bauchgefühl, technische oder fundamentale Analyse - als Daytrading bezeichnet man im Allgemeinen die Spekulation auf Kursbewegungen in einer "kurzen" Zeit. Demgegenüber steht das Investieren. Auch das kannst Du ja nach verschiedenen Methoden ausführen.

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