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Privatinsolvenz durch Franken-Freigabe (IG Markets)

Featured Replies

Geschrieben

 

Hmm 400er Hebel und dann noch sehr dumm gelaufen.

So richtig Mitleid habe ich da nicht, aber wünschen tue ich so eine Nummer auch keinem.

 

btw.

Ist das rechtens recherchiert ?

Privatinsolvenz soll auch bei Brokerschulden funktionieren ?

Wenn das stimmt, könnte es einige Leute auf den Plan rufen.......

Geschrieben

Ich würde diese Meldung mal in den Bereich "CFD-Broker" und dort zu IG Markets verschieben, denn da gehört es eigentlich hin. Der 26-jährige Ingenieur hatte bei IG gehandelt und IG hat seinen Stopp mit 45 Minuten Verspätung (!!!) ausgeführt zu einem total miesen Kurs und versucht jetzt, das eigene Systemversagen auf den Kunden abzuwälzen. Ich habe ja mit einem absolut vergleichbaren Sachverhalt ebenfalls meine leidvollen Erfahrungen mit IG gemacht.

 

Zweifelsohne: der Kunde ist extremste Risiken eingegangen, weder die Politik der SNB noch ein (nicht garantierter) Stopp können ihm hier eine Sicherheit bringen, auf die er sich verlassen kann. Dennoch wäre ein Verlust in dieser gigantischen Höhe nie aufgetreten, wenn IG den Stopp zügig ausgeführt hätte. Es gab kein Gap im EUR/CHF, noch fünf Minuten nach der Meldung waren Kurse von 1,15 zu erzielen. IG hat ihn stattdessen mit 0,92 abgerechnet.

Geschrieben

Privatinsolvenz soll auch bei Brokerschulden funktionieren ?

 

 

Warum denn nicht?

Aber ich würde mit so einer Privatinsolvenz auch nicht spaßen.

Geschrieben
Alles etwas nebulös. Müssen aber schon einige Lots gewesen sein. Find es von ig trotzdem daneben. Heißt es nicht, dass große Broker die Kundenorder erst mal gegenseitig matchen? Hat ja scheinbar nicht funktioniert.
Geschrieben

Gibt`s da nicht sowas wie eine Blacklist der Broker?

einige Broker stellen Nachforderungen und andere nicht.....soweit zumindest einige Broker in ihrer Selbstbeschreibung

Geschrieben

Gibt`s da nicht sowas wie eine Blacklist der Broker?

 

Blacklist der Broker = Liste der Broker

 

Nunja, die Umstände sind mal wieder etwas unklar.

 

Um für die eine Seite zu sprechen: Probleme mit IG habe ich auch gehabt und hier auch im Forum dokumentiert.

 

Für die andere Seite: Börse ist Risiko. Immer. Das darf eben nicht unterschätzt werden. Was ist mit den Tradern die auf der anderen Seite standen? Die die mit 2500€ nun 250.000 € gemacht haben? Gibt es für die einen Zeitungsartikel? Nein? Warum nicht? Keine Frage, ihn hat es echt ungünstig erwischt! Aber hier wir eben auch viel mit dem Mitleid der Leser gespielt.

Geschrieben

Blacklist der Broker = Liste der Broker

 

Nunja, die Umstände sind mal wieder etwas unklar.

 

Um für die eine Seite zu sprechen: Probleme mit IG habe ich auch gehabt und hier auch im Forum dokumentiert.

 

Für die andere Seite: Börse ist Risiko. Immer. Das darf eben nicht unterschätzt werden. Was ist mit den Tradern die auf der anderen Seite standen? Die die mit 2500€ nun 250.000 € gemacht haben? Gibt es für die einen Zeitungsartikel? Nein? Warum nicht? Keine Frage, ihn hat es echt ungünstig erwischt! Aber hier wir eben auch viel mit dem Mitleid der Leser gespielt.

 

das bezweifle ich aber stark, glaube kaum, dass ein CDF-Broker einen 2500€-Account 250k überweist;-)

Geschrieben

Menschen haben die Tendenz, sich bei etwas Negativem auszukotzen und bei etwas Positivem hinterm Berg zu halten. Ob aus Trägheit oder etwas dem anderen vorenthalten. Gibs es viele Gründe dafür.

 

Da ja auch positive Slippage vorkommen muss, gibt es auch Leute, die vom Frankendesaster profitiert haben.

 

>

Die haben die Kohle um sich ein Anwahlt zu nehmen...

Geschrieben

<<Was ist mit den Tradern die auf der anderen Seite standen? Die die mit 2500€ nun 250.000 € gemacht haben?>>

Menschen haben die Tendenz, sich bei etwas Negativem auszukotzen und bei etwas Positivem hinterm Berg zu halten. Ob aus Trägheit oder etwas dem anderen vorenthalten. Gibs es viele Gründe dafür.

 

Da ja auch positive Slippage vorkommen muss, gibt es auch Leute, die vom Frankendesaster profitiert haben.

 

<<CDF-Broker einen 2500€-Account 250k überweist;>>

Die haben die Kohle um sich ein Anwahlt zu nehmen...

 

ne, haben sie nicht, die Kohle hätte ja der Broker.....

Geschrieben

Bezieht ...ne, haben sie nicht.... auf die Leute, die jetzt in der Klemme sind? Klar, die haben die Kohle nicht. Ich meine IG hat Kohle um das einzuklagen, sofern es eine Rechtsgrundlage gibt. Spricht nicht besonders für diesen Broker. Gibt genug andere, die ziemlich kulant vorgegangen sind.

Geschrieben

Ich würde diese Meldung mal in den Bereich "CFD-Broker" und dort zu IG Markets verschieben, denn da gehört es eigentlich hin. Der 26-jährige Ingenieur hatte bei IG gehandelt und IG hat seinen Stopp mit 45 Minuten Verspätung (!!!) ausgeführt zu einem total miesen Kurs und versucht jetzt, das eigene Systemversagen auf den Kunden abzuwälzen. Ich habe ja mit einem absolut vergleichbaren Sachverhalt ebenfalls meine leidvollen Erfahrungen mit IG gemacht.

 

Zweifelsohne: der Kunde ist extremste Risiken eingegangen, weder die Politik der SNB noch ein (nicht garantierter) Stopp können ihm hier eine Sicherheit bringen, auf die er sich verlassen kann. Dennoch wäre ein Verlust in dieser gigantischen Höhe nie aufgetreten, wenn IG den Stopp zügig ausgeführt hätte. Es gab kein Gap im EUR/CHF, noch fünf Minuten nach der Meldung waren Kurse von 1,15 zu erzielen. IG hat ihn stattdessen mit 0,92 abgerechnet.

 

Hatte das nur am Rande verfolgt. Wie einige Unwissende sich mal wieder über die bösen Spekulanten ausgekotzt haben.

 

Das langweilt mich.

 

Einfach mal bei Goldman und Co. melden.

 

Wenn der "Broker" seinen Vertrag nicht einhält sollte er vom Markt verschwinden.

 

IG-Markets wäre auch nicht meine erste Wahl. Nicht mal meine Letzte.

 

Ich verlasse mich auf den Stopp. Was heißt sie können Ihn nicht garantieren? Lächerlich! Wenn das nicht mehr gilt. Würde ich sagen, wir lassen das Handeln komplett.

 

Hätten sie Ihm denn auch den Gewinn ausgezahlt?

 

Nach mehr als 8 Jahren in diesen Spass muß ich sagen. Hmm , es gibt besseres. Trotzdem, keine Werbung für IG.

 

CFD ist sowieso Mist. Zum Üben vielleicht. Am besten mit 0.01 Lot. Oder gar nicht!!

Geschrieben

ajkonly, on 20 Mar 2015 - 21:49, said:

 

 

Hatte das nur am Rande verfolgt. Wie einige Unwissende sich mal wieder über die bösen Spekulanten ausgekotzt haben.

 

Genau das habe ich mir auch gedacht, wobei - wenn man sich die Kommentare anschaut - es nicht nur "einige Unwissende", sondern Daumen mal Pi etwa 90 % Unwissende sind, die aber alle groß die Klappe aufreißen ohne irgend eine Ahnung von der Materie zu haben.

 

 

ajkonly, on 20 Mar 2015 - 21:49, said:

 

 

Hätten sie Ihm denn auch den Gewinn ausgezahlt?

 

Das ist die spannende Frage. Ich würde mal so sagen: einem Broker, der wie im vorliegenden Fall bei einer Stopp-Order versucht, den Kunden derartig über den Tisch zu ziehen, traue ich auch zu, im Gewinnfalle irgendwelche Tricks anzuwenden, um den Gewinn nicht zu bezahlen. Die CFD-Zockerbuden sind ja im Grunde überhaupt nichts Neues. Schon vor hundert Jahren hat es sie in den USA gegeben, damals nannte man sie Bucket Shops. Sie funktionierten nach dem gleichen Prinzip: Wetten auf Aktienkurse mit geringer Margin abschließen, wobei der Kunde immer gegen das Haus wettete, weil die Gegengeschäfte niemals am Markt ausgeführt wurden (so wie heute ja auch). Die meisten Kunden haben verloren, wer zu viel gewann, bekam Hausverbot.

Geschrieben
  • Autor

FXCM passt als erster Broker offiziell die Terms für Nachschusspflicht an.

Kunden, die einen negativen Saldo auf ihrem Konto von über USD 50.000 aufweisen (nach Aggregation aller Negativsalden des Kunden in allen von ihm bei FXCM und FXCMs Partnern geführten Konten, entstanden in einem Zeitraum von 24 Stunden), müssen hiernach FXCM den Wert des gesamten negativen Saldos über 50.000 US-Dollar überweisen, unabhängig von den Marktbedingungen. Vorbehaltlich bestimmter Ausnahmen, verzichtet FXCM auf die ersten USD 50.000 des gesamt entstandenen negativen Saldos des Kunden. Diese Nachschuss-Politik wird unter allen Marktbedingungen Anwendung finden, einschließlich außergewöhnlicher Marktbewegungen.



Sieht alles danach aus, als müssten sich Kunden zukünftig auf noch mehr Ausschlussbedingungen einstellen.

Geschrieben

whipsaw, on 21 Mar 2015 - 09:24, said:

FXCM passt als erster Broker offiziell die Terms für Nachschusspflicht an.

 

 

 

 

Sieht alles danach aus, als müssten sich Kunden zukünftig auf noch mehr Ausschlussbedingungen einstellen.

 

Was allerdings nicht bedeutet, daß der Broker "Kurse nach Belieben" stellen und Stopp-Orders ebenfalls "nach Belieben" ausführen kann, wenn es ihm gerade so paßt. Das hätten die CFD-Buden zwar gerne so und gestalten ihre AGBs dementsprechend, doch vor Gericht haben diese AGB kein Bestand. Sollte der Broker grob fehlerhaft gehandelt haben - und nach Darstellung des Artikels in SPON sieht das für mich ganz so aus - würde ich natürlich den Teufel tun und hier irgendwas nachschießen. Vielmehr den Broker auf Schadensersatz verklagen und ggf. den Staatsanwalt einschalten

Geschrieben
  • Autor

"nach Belieben"

Ich will nichts relativieren, denke aber, dass das unter pleasantry.gif normalen Umständen eher die Ausnahme ist.

 

Beim SNB-Event sind die hohen Kollateralschäden darauf zurückzuführen, dass viele negativ auswirkende Einzelparameter zusammengekommen sind.

 

 

Fairerweise muss man sagen, dass sich die Qualität im CFD-Handel gegenüber den frühen Jahren deutlich verbessert hat.

Inzwischen gibt es - wenngleich bislang auch nur vereinzelt - Mistrade-Regeln, die relativ eindeutig definieren, wie Geschäfte rückabgewickelt oder kompensiert werden.

 

Geschrieben

whipsaw, on 21 Mar 2015 - 11:51, said:

 

 

Fairerweise muss man sagen, dass sich die Qualität im CFD-Handel gegenüber den frühen Jahren deutlich verbessert hat.

Inzwischen gibt es - wenngleich bislang auch nur vereinzelt - Mistrade-Regeln, die relativ eindeutig definieren, wie Geschäfte rückabgewickelt oder kompensiert werden.

 

 

Bei IG offenbar nicht. Die handhaben das exakt genau so, wie sie es bei mir vor über drei Jahren auch machen wollten.

Geschrieben

Für mich war lesenwert :

 

http://www.aktienboard.com/forum/f22/chf-daytrader-t120130/33#post2872192

 

http://www.investoxforum.de/index.php?page=Thread&threadID=9265&s=f9c58041cc9b81b78597ee4a45fd8baad080e473

 

Leicht gesagt aber wohl das einzig Richtige : Handele mit Hebel 1 und akzeptiere, dass einige Märkte dem kleinen Broker

verschlossen bleiben .... (anderenfalls er eben Kopf und Kragen risikiert und auch verlieren kann ) .

 

KB

Geschrieben

Was ist mit den Tradern die auf der anderen Seite standen? Die die mit 2500€ nun 250.000 € gemacht haben? Gibt es für die einen Zeitungsartikel? Nein? Warum nicht?

 

Da muss ich mich wohl selbst korrigieren. mosking.gif

 

http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/verlustreiche-euro-franken-wetten-die-tricks-der-broker-beim-schweizer-boersenchaos/11531856.html

Geschrieben

Also merken: saxo, IG und CMC...

 

genauso ist es,

z.b. activetrades hat alle Verlustkonten ausgeglichen...muss auch mal gesagt werden!!

Geschrieben

Woher weißt du dass bei activetrades alle Verlustkonten ausgeglichen hat?

 

Hast du eine verlässliche Quelle oder link damit man da mal ein Auge drauf werfen kann?

 

Im MT4 Demokonto bei AT gab es im USDCHF gab es von 10:31 bis 11:18 keine Daten mehr.

 

Würde gerne wissen wie es in einem Livekonto aussieht.

Geschrieben

Woher weißt du dass bei activetrades alle Verlustkonten ausgeglichen hat?

 

Hast du eine verlässliche Quelle oder link damit man da mal ein Auge drauf werfen kann?

 

Im MT4 Demokonto bei AT gab es im USDCHF gab es von 10:31 bis 11:18 keine Daten mehr.

 

Würde gerne wissen wie es in einem Livekonto aussieht.

http://www.godmode-trader.de/artikel/chf-turbulenzen-ursachen-und-folgen-fuer-broker-und-trader,4088313

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