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Deutsche Bank - Jetzt oder Nie?

Geschrieben
Nach hohen Verlusten von rund 1,5 Milliarden Euro hat der Vorstand der Deutschen Bank entschieden, in der aktuellen Situation ganz aus dem Eigenhandel mit Wertpapieren auszusteigen. Noch in der zweiten Jahreshälfte 2008 durften ein paar hundert Händler mit dem Kapital der Bank einem zweistelligen Milliardenbetrag auf die künftige Entwicklung von Aktienkursen oder Kreditderivaten setzen. Damit ist nun Schluss. "Die Risiken sind einfach nicht mehr vertretbar", sagt ein mit der Situation vertrauter Manager. Im Eigenhandel mit Aktien sind schon die meisten Risiken beseitigt. Doch bei Kreditderivaten verzögert sich der Ausstieg, weil die Kontrakte teilweise erst in einigen Jahren abgewickelt werden können.

 

 

ziemlich rigerose Entscheidung....

ziemlich spektakulär...

 

 

linked.gif

 

 

#Edit: [siehe auch]

Bearbeitet von whipsaw
Titel geändert wegen Verlauf der Diskussion

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Geschrieben
  • Autor
hui, man sieht wohl keine großen Erträge mehr...

 

 

Ich glaube, da steckt mehr dahinter....

Diese Abteilungen waren bisher immer die, welche zu einem Großteil die Gewinne der Institute erwirtschaftet haben.

 

Auch frage ich mich, wem die DB als einer der mächtigsten OS und Zertifikate-Emittenten zukünftig das Hedgen der Positionen übergibt. Der CoBa vermutlich nicht....

Aber vermutlich fällt das garnicht in den Bereich "Eigenhandel". Vielleicht meinen sie damit nur das Mähen der Spielwiese der PropTrader.

Geschrieben
  • Autor

Bilder sagen mehr als Worte....

 

http://www.boerse-frankfurt.de/DE/chart.aspx?ISIN=DE0005140008&hash=B4D13AF91AB9974A802A335AE0AA05F7&style=dtboerse_bfexport_standard&timespan=y10&typeID=8&exchange=FRA

 

10-Jahre Chart der Deutschen Bank.

 

 

Die Frage "Schnäppchenpreise" scheint sich nicht stellen zu wollen. Aktuell: 18 € glatt

 

 

 

 

[tr][/tr][tr][/tr]
Zur Kursanzeige des Wertpapiers bitte den unten stehenden Link klicken!WKN: 514000
Geschrieben

Ich überlege, ob ich vielleicht in eine kleine Position reingehe. Kein CFD, klassische Aktie, weil Risiko und so - aber billig. Egal was, Postbank, Co Ba, Deutsche.

 

Gibt es Meinungen, wie es hier weitergehen könnte?

Geschrieben

hmm... ich bin bereits seit dem stand von €30,- am überlegen ob ich über consors bei der deutschen bank einsteige...

irgendwann werden sie doch hoch gehen auch wenn dies 2 jahre dauert (Ackermanns kommentar über die erholung der finanzkrise). das geld tut ja nicht weh wenn man es über hat und zeit mitbringt.

dann kam allerdings diese zertis von der deutschen bank mit dem preis von €9,- laufzeit 2 jahre... das bei einem abstiegskurs von damals 23,-...

tiefer als 18,- werden sie aber nicht... :full:

 

die grafik von whipsaw sieht aber schon brutal aus... :top:

Bearbeitet von siscop

Geschrieben
  • Autor
die grafik von whipsaw sieht aber schon brutal aus... :full:

 

Yep, hier noch eine, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.

 

http://www.marketwatch.com/charts/int-adv.chart?symb=DE:514000&sid=154388&time=20&startdate=&enddate=&freq=1&comp=&compidx=aaaaa~0&uf=7168&ma=1&maval=50&type=2&size=1&lf=1&lf2=4&lf3=0&style=1013&mocktick=1&rand=797538399

 

bullet-arrow.gif © Bildquelle: marketwatch.com - all rights reserved

 

 

Wir sprechen hier nicht von einer Isländischen Schafzüchterbank, es geht um DAS Urgestein der deutschen Finanzlandschaft.

Das was der Chart im Augenblick vorwegnimmt, sollte nicht eintreten. Das wäre wenn, ein SuperGau, ein Finanzmarkt-Tsunami.

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Mal eine Frage…

Ich wollte diese Woche nun bei der Deutschen Bank einsteigen jedoch kann ich diese Entwicklung (News) der letzen Zeit irgendwie nicht einschätzen…

Was denkt Ihr den darüber? Die Banken teilen sich… hmmm…. Irgendwie weiß ich nichts damit anzufangen. Irgendwann ist diese Finanzkrise vorbei. Dann müssten diese Aktien wieder steigen aber ich kann diese „Teilerei“ irgendwie nicht einschätzen.

Klingt ein wenig verwirrt von mir – genau das ist gerade in meinem Kopf -> Ahnungslosigkeit :laugh:

 

Also vom Chart her ist jetzt ein Einstieg Pflicht aber ich kann diese News halt nicht einschätzen. Keine gute Kombination.

Geschrieben

Irgendwann ist diese Finanzkrise vorbei.

Also vom Chart her ist jetzt ein Einstieg Pflicht aber ich kann diese News halt nicht einschätzen. Keine gute Kombination.

 

So war`s bei mir:

Hatte am 20. Nov.08 über meine Hausbank für 19,79 gekauft - für die Enkelkinder.

Die 45 % Rendite Anfang Dezember und Panikverkauf bei 15.50 im Januar wollte ich daher nicht realisieren. :sad:

Angela hat heute über die Medien bekräftigt, das Überschüsse aus Frankfurt zur Kompensation der Neuverschuldung, unsere Kindergeneration weitgehend vor zusätzlichen Belastungen verschont.

Dann bleibt es bei 1510 Mill und die Investitionsneigung könnte zunehmen. :laugh:

 

Charttechisch empfehlenswert mit nachfolgend mutiger Orderstrategie:

Bei 18 mit500.-

Bei 16 mit 1000.-

Bei 14 mit 2000.-

Bei 12 mit 4000.-

Bei 10 mit 8000.-

Bei 8 aussitzen

Bei 6 ausschwitzen

Bei 4 hat Frau Merkel was falsch gemacht.

Bei 2 habe ich was falsch gemacht :laugh:

Geschrieben
  • Autor

12 % + heute zu Handelsbeginn, knapp über 20 €

 

Also vom Chart her ist jetzt ein Einstieg Pflicht aber ich kann diese News halt nicht einschätzen. Keine gute Kombination.

 

Yep, wobei Bottom Fishing ein heikles Thema ist. Ich würde bei dem Play einen klaren Trend abwarten und dann Intraday scalpen.

 

Wenn das Investment als Langzeitanlage gedacht ist, könnte man eine Cost-Average Strategie fahren. Verbilligen,falls der Einstieg nicht korrekt getimed gewesen sein sollte, ansonsten Gewinne laufen lassen und sukzessive nachkaufen.

 

....wenn die DB den gleichen Weg gehen würde wie die CoBa :laugh: , dann hätte D. ein/ das Problem. Wenn es so wäre, ständen vermutlich andere Themen auf unserer ToDo Liste als Resarch nach dem perfekten Einstieg bei irgendeiner Akie.

Geschrieben
12 % + heute zu Handelsbeginn, knapp über 20 €

Yep, wobei Bottom Fishing ein heikles Thema ist.

 

 

Stimmt. Der Strategievorschlag sollte den Unterhaltungsfaktor erhöhen. :laugh:

Geschrieben

Meine Idee zum Thema Bottom-Fishing: bei 10 (?) kaufen z.B. für 1000 Euro. Diese mental "abschreiben" und ohne Stopps liegen lassen. Die Dividende ist ja auch recht nett und mit bisschen gutem Willen schaffen sie in der nächste Hausse die 120 wieder.

 

Alternativ Trendwende abwarten und erst dann rein, allerdings sind dann die Kurse schon um die 30 rum, wenn ich mir den Chart so anschaue und Voigts 1-2-3 aktuell drauf anzuwenden versuche.

 

"Verbilligen" als Strategie würde ich nicht, aber das ist Einstellungssache. Ich rechne mir mittlerweile lieber mein maximales Risiko zu Beginn aus und hake dann den Trade innerlich ab. Beim Verbilligen geht das nicht, da ich ja nicht weiß, ob ich tiefere Kurse kriege - wenn ich das sicher wüsste, bräuchte ich ja nicht zum aktuellen Zeitpunkt rein, sondern würde warten.

Kriegt man keine günstigeren Kurse, sondern hat z.B. den Boden erwischt (als echter Held NATÜRLICH kein Problem :laugh:), ärgert man sich, weil die Einstiegsposition zu klein war (was sie ja sein muss, um tiefer noch aufstocken zu können) und kauft dann eventuell teurer nach, um die Zielpositionsgröße zu erreichen. Auch nicht schön, wenn man eigentlich Averaging-Down machen will.

Geschrieben
Kriegt man keine günstigeren Kurse, sondern hat z.B. den Boden erwischt (als echter Held NATÜRLICH kein Problem :laugh:), ärgert man sich, weil die Einstiegsposition zu klein war (was sie ja sein muss, um tiefer noch aufstocken zu können) und kauft dann eventuell teurer nach, um die Zielpositionsgröße zu erreichen. Auch nicht schön, wenn man eigentlich Averaging-Down machen will.

 

Bildersprache:

Das scheue Kitz lugt aus dem Unterholz und hat sich aus der Bauchlage erhoben.

Bei der nächsten Negativnachricht ( z.B. 4.Quartalsergebnisse ) geht`s zurück zur Tauchstation.

 

Krümel: Du beschreibst genau meinen Frust.

Bearbeitet von whipsaw
[quote] .... korrigiert [/quote]

Geschrieben
Krümel: Du beschreibst genau meinen Frust.

Welchen Frust meinst Du ? Dass DB nochmal fallen könnte auf meine in den Raum geschobene 10 beispielsweise ?

Oder dass man immer genau die falsche Strategie fährt bei einem Wert als die, die angemessen wäre ?

Geschrieben
Oder dass man immer genau die falsche Strategie fährt bei einem Wert als die, die angemessen wäre ?

 

 

Aus diesem Grund. :laugh:

Bearbeitet von ronner
Quote-Tag korrigiert

Geschrieben
Aus diesem Grund. :laugh:

Na, dann fahr' doch beide Strategien unabhängig voneinander, jeweils mit halbem Kapital. Dann hast Du nicht das Gefühl, was zu verpassen - und das Gefühl ist das Schlimmste dran, finde ich. Das entgangene Geld ist ja nicht das Wichtigste, zumindest bei mir.

 

Tu einfach bei jeder von beiden Strategien, als wäre sie die Einzigste. (Klappt doch bei Frauen auch :laugh:)

 

Oder kombinier es. (OK, das klappt nur bei wenigen Frauen, da hinkt der Vergleich bedauerlicherweise etwas.)

Geschrieben
Na, dann fahr' doch beide Strategien unabhängig voneinander, jeweils mit halbem Kapital. Dann hast Du nicht das Gefühl, was zu verpassen - und das Gefühl ist das Schlimmste dran, finde ich. Das entgangene Geld ist ja nicht das Wichtigste, zumindest bei mir.

 

Tu einfach bei jeder von beiden Strategien, als wäre sie die Einzigste. (Klappt doch bei Frauen auch :laugh:)

 

Oder kombinier es. (OK, das klappt nur bei wenigen Frauen, da hinkt der Vergleich bedauerlicherweise etwas.)

 

 

Krümel:

Das Gefühl, was zu verpassen, ist bei mir nicht ausgeprägt und entgangenes Geld ist kalkulierter Sicherheitspuffer.

 

:sad: VERLORENES GELD - das schmerzt :sad:

 

Oooch , bei Frauen bleibe ich "einfältig". :laugh:

Geschrieben

WOOW ! :laugh:

 

Und niemand war bis Montag mit Gummihandschuhen investiert.

Bearbeitet von ronner
Bild aus Zitat entfernt

Geschrieben
  • Autor

Und Leute, Glaubensfrage: Wer von Euch hat die Umstände genutzt, um Nachzukaufen?

Heute bekommt Ihr die DB knapp 7% Abschlag von den gestrigen 22%. Der WOW Effekt von gestern ist heute bedauerlicherweise nur noch ein kleines 'wow' wert.

 

Solange die Banken im Mixer der Märkte stecken, lassen sich keine oder nur schwer Prognosen abgeben. Unsere sind dabei genauso viel wert wie die von irgendeinem Analysten. Ob die DB mit 20 fair oder überbewertet ist oder viel zu billig, dass entscheiden andere. Wenn ich Euch an unseren Plauderthread über das Brent erinnern darf, da haben wir einiges (ob wissentlich oder unwissentlich sei dahingestellt) in Ansätzen dokumentiert.

 

@ Krümel

 

Die Dividende ist ja auch recht nett

 

Richtig. Die Bilanzkennzahlen gehören zu den meistbeachteten Kriterien der Fundamentalanalyse. Bezüglich der Beurteilung von "Forward Looking Statements" wäre ich allerdings mit eingeschränktem Optimismus unterwegs. Ich bin mir nicht sicher, ob 2009 tatsächlich die anvisierten Ausschüttungen aktiviert werden.

Geschrieben
@ Krümel

Richtig. Die Bilanzkennzahlen gehören zu den meistbeachteten Kriterien der Fundamentalanalyse. Bezüglich der Beurteilung von "Forward Looking Statements" wäre ich allerdings mit eingeschränktem Optimismus unterwegs. Ich bin mir nicht sicher, ob 2009 tatsächlich die anvisierten Ausschüttungen aktiviert werden.

*mit ernster Stimme, jede Silbe betonend*

Chef, also, ... in einem anderen Thread hier hatte ich mich bereits dazu geäußert, dass ich nicht denke, dass dieses Jahr ein gutes Börsenjahr wird, sondern ich frühestens im nächsten Jahr damit rechne, dass wir nicht mehr fallen.

 

Ergo würde ich auch keine DB in diesem Jahr kaufen, da ich ja damit rechne, dass sie gemeinsam mit dem Rest des Marktes noch fallen werden (z.B. auf meine hypothetischen 10 Euro: Achtung, das ist keine Anlageempfehlung !).

Von daher ist das Ding mit der Dividende auch nicht vakant, da sich die Aktien nicht in meinem Besitz befinden. Geht es dann aber wieder hoch, werden sie auch wieder satte Dividenden ausschütten.

 

Und ich wette drauf (auch wenn ich in diesem Moment Deine sich zusammenziehende Stirnfalte bildlich vor mir sehen kann, @Whipsaw), dass es irgendwann wieder hochgeht, weil die Privaten immer wieder von ihrer dunklen Seite eingeholt werden (Angst und Gier und ein bisschen Sensation-Seeking ^^ ) und bei den Professionellen (denen ich mal eher rationale Entscheidungen unterstelle, wahrscheinlich zu Unrecht :blush:) gibt's den Druck, irgendwo ihr freies Kapital anlegen zu müssen, da bloßes "Liegenlassen" zu wenig bringt.

 

Davon lebt das Schneeballsystem Aktienmarkt (und nichts anderes ist es in meinen Augen). Und mangels Alternativen werden wir wahrscheinlich 2013/14 wieder nen ATH im Dax feiern und uns 3 Jahre später die Haare raufen.

 

Oder wie meine Mutter immer zu sagen pflegte: Bauet auf und reißet nieder, dann habt Ihr Arbeit immer wieder.

 

Ob das die DB noch erlebt, kann ich an der Stelle aber nicht sagen, aber dafür hat man ja RM/MM.

Geschrieben
  • Autor
Die Deutsche Bank hat ihre Jahresbilanz für 2008 vorgelegt. Die wesentlichen Kennziffern hatte das Geldhaus bereits im Januar präsentiert. Diese wurden heute bestätigt. Vorstandschef Ackermann zeigt sich "absolut unzufrieden" mit dem Verlauf des vierten Quartals und sieht auch für 2009 "große Herausforderungen". Börsianer zeigen sich äußerst enttäuscht.

 

ic.arrow.right.png Deutsche Bank erschreckt Börsianer

Geschrieben

Ob wir in 2013/2014 ein neues ATH im Dax sehen, wird davon abhängen, ob es die Möglichkeit für Wachstum gibt. Nach dem Crash 2000/2001 kam der Wachstumsmotor Globalisierung in Fahrt, nach den momenten Crash muss es erstmal die Gelegenheit für Wachstum, wie auch immer, geben.

Die letzte vergleichbare Krise war 27-33, und diese endete erwiesenermaßen erst mit dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den zweiten Weltkrieg. Wirklich vorbei war die Große Depression jedoch erst mit dem Ende des 2. Weltkrieges und der amerikanischen Luftbrücke samt Wiederaufbau und dem deutschen goldenen Jahrzehnt.

Alleine die durch den Kriegsfall geschaffenen Arbeitsplätze in Amerika und die in Konsequenz erforderlichen Investionen für den Wiederaufbau Zentraleuropas (allen voran Deutschlands) verdankt Roosevelt seinen heutigen Ruf.

 

Der New Deal an sich war nicht mehr als ein Zündfunke, der Eintritt in den Krieg war der Katalysator.

 

Vielleicht macht Obama ja auch in 5-7 irgendwie einen großen Krieg. Roose brauchte ja auch ein paar Jahre. Doof nur, dass es damals nur konventionelle Waffen gab. Heute hat jedes Land Atomwaffen und damit würde ein kleiner Wachstumskrieg gleich einen etwas faden Beigeschmack bekommen.

 

Alle Ironie beiseite, was besseres könnte der WIRTSCHAFT nicht passieren.

Trotzdem möchte ich natürlich ganz klar sagen, dass ich Krieg und seinen Nutzen im schärfsten verurteile und jede Art von Gewalt wirklich verabscheue.

Geschrieben
  • Autor
Alle Ironie beiseite, was besseres könnte der WIRTSCHAFT nicht passieren.

 

Old School...

 

(Alibi) Argument derer, die es nicht besser wissen (ist nicht persönlich gemeint, nicht falsch verstehen).

 

@All - schon mal drüber nachgedacht, dass wir den ganzen Tag nur mit "Nacherzählen" von Informationen beschäftigt sind, die uns andere zuvor aufgehalst haben?

Stellt mal den Connnector ab und versucht Euch selbst ne Meinung zu bilden.

 

Vorsicht! Das ist verdammt schwierig und setzt einen starken Charakter und eine gewisse Portion Mut voraus. :laugh:

Bearbeitet von whipsaw
Typos - ich sollte mir echt mehr Zeit zum Schreiben nehmen

Geschrieben
Vielleicht macht Obama ja auch in 5-7 irgendwie einen großen Krieg. Roose brauchte ja auch ein paar Jahre. Doof nur, dass es damals nur konventionelle Waffen gab. Heute hat jedes Land Atomwaffen und damit würde ein kleiner Wachstumskrieg gleich einen etwas faden Beigeschmack bekommen.

Darin liegt aber auch die Chance. Ein Patt. Keiner wird sich trauen, die Atomwaffen einzusetzen, denn die Folgen sind hinreichend in "Feldversuchen" getestet. So blöd/suizidal sind die Entscheidungsträger auch nicht, wie wir ihnen gern unterstellen.

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich im Vorhinein drauf einigt, nur mit guten alten Schusswaffen am Freitag Abend gegeneinander anzutreten. Wer verzichtet schon gern auf nen Vorteil. Bei den Landminen hat's ja auch nicht geklappt.

 

Und zum Thema Wirtschaft:

Keiner weiß so recht, wie das ganze Zeugs funktioniert und die Randbedingungen ändern sich auch ständig (z.B. kam in der letzten Runde die "Globalisierung" hinzu), seit es sowas wie "Wirtschaftswissenschaft" überhaupt gibt. Im Prinzip nehmen wir an nem großen Experiment teil, welches aber nicht wirklich zu unserem Lebzeiten noch sinnvolle Aussagen erlauben wird, da es einfach zu wenig Versuchsdurchgänge gibt und die untersuchten Faktoren auch nicht wirklich gut kontrolliert sind.

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