gadzoox Posted April 23, 2009 Report Posted April 23, 2009 (edited) ...bin ungeduldig Dat kenn ich. @Cabrón ich glaube du gehst die sache falsch an. Du suchst an zu vielen Stellen gleichzeitig nach der ultimativen Lösung.Die gibt es aber nicht.Ich habe den Eindruck, als wüsstest du noch nicht so richtig, was du handeln willst.Sicher ist nur, dass du dich mit Dingen wie "wie kann ich vom Traden leben" beschäftigst. Das ist der falsche Weg. Du bist hier in guten Händen und hast bereits eine Reihe guter Hinweise bekommen. Wende die an und du kommst in die nächste Runde. #EDIT whipsaw: abgetrennt von diesem Thema: Edited May 1, 2009 by whipsaw abgetrennt von Themen ID:39468
Cabrón Posted April 24, 2009 Report Posted April 24, 2009 Dat kenn ich. @Cabrón ich glaube du gehst die sache falsch an. Du suchst an zu vielen Stellen gleichzeitig nach der ultimativen Lösung.Die gibt es aber nicht.Ich habe den Eindruck, als wüsstest du noch nicht so richtig, was du handeln willst.Sicher ist nur, dass du dich mit Dingen wie "wie kann ich vom Traden leben" beschäftigst. Das ist der falsche Weg. Du bist hier in guten Händen und hast bereits eine Reihe guter Hinweise bekommen. Wende die an und du kommst in die nächste Runde. Mir wurde hier bis jetzt noch keine einzige Indikator-Einstellung zu einem Markt oder überhaupt etwas Konkreteres genannt.
ronner Posted April 24, 2009 Report Posted April 24, 2009 Mir wurde hier bis jetzt noch keine einzige Indikator-Einstellung zu einem Markt oder überhaupt etwas Konkreteres genannt. nicht? Dann muß ich wohl zum Optiker gehen. Es könnte u.U. daran liegen, das Du auch kaum auf Vorschläge eingehst. Ich fragte Dich z.B., ob Du Dir mal die Indikatoren von ProRealtime angesehen hast. Es kam keine Reaktion. Wir haben auch eine kleine Indikatorrubrik hier, die ist nicht groß aber man kann sich dort z.B. schlau machen. Auch das schlug ich Dir indirekt vor, auch da kam keine Reaktion. Wir hatten übrigens schon einmal gesagt, das es Erfahrung braucht um überhaupt Indikatoren richtig anwenden zu können. Konkret hatten wir Dir auch gesagt, das das Schneiden der MACD-Linien nicht erfolgversprechend sein wird. Übrigens - was nützt es Dir wenn ich Dir z.B. sage, was ich für Indikatoren verwende wenn Du die in Deiner Software gar nicht hast und auch nicht den entsprechenden Zeitintervall einstellen kannst?
Krümel Posted April 24, 2009 Report Posted April 24, 2009 Mir wurde hier bis jetzt noch keine einzige Indikator-Einstellung zu einem Markt oder überhaupt etwas Konkreteres genannt.Ts ts ts, guck mal hier : http://www.fxmarkets.de/chart/pivot.htm . Ich kann Dir leider zu Spreadbetting nicht viel sagen, da ich "normal" CFDs trade. Momentan mal wieder den Dax. Ich hab mich auch zwischendurch bei Forex versucht, aber da kenn' ich mich noch nicht gut genug aus. Dax ist mein Heimatspielplatz seit 4 oder 5 Jahren. Dahin zieht's mich doch immer wieder zurück. Das ist auch das, was Du für Dich finden musst. Den passenden Wert. Ob "marktbewegende" News von Bedeutung sind, hängt auch wiederum vom Timeframe ab. 30 Punkte "Luft" bis zum Stopploss überlebt man fast immer und kurzzeitige Unruhe/Unsicherheit nach irgendwelchen Zahlen kann man so locker aussitzen. Bei 5 Punkten "Luft" wird es schon enger. Alternativ kann man natürlich vor den Zahlen auch rausgehen. Aber dann wird man kaum lange Bewegungen mitnehmen können, denn irgendwelche Zahlen kommen ja fast immer. Und die News sind ja auch die Dynamikgeber. Die Arbeit, ein für Dir passendes System zu finden, kann Dir keiner abnehmen. Ich könnte jetzt paar Indikatoren, die ich für recht nützlich erachte, in den Raum werfen: RSI, Moving average, Bollinger Bands,... Pivots finde ich auch gut, v.a. für die Bestimmung von Takeprofits, also den Ausstiegen. Aber die Einstellung der Indis richtet sich auch nach Deinem Zeitrahmen und aus welcher Kursbewegung Du vorhast, Dir nen Stück rauszuschneiden. Das muss zusammenpassen und zur Vola bzw. den typischen Schwingungen des Wertes, die man auch sehr schön in den verschiedenen Timeframes sehen kann. Dann musst Du wiederum nen System drumrum basteln (Einstieg, Stopp loss, Takeprofit/Exit und Risk/Moneymanagement). Im Dax wirst Du z.B. nie auf 100 Punkte am Stück kommen, wenn Du nen (Trailing)stop von 5 Punkten hast. Da kickt es Dich bei jedem Minirücksetzer wieder raus. Muss halt alles zusammenpassen. Parallel dazu kann ich Dir auch noch Technische Analyse empfehlen (Trendlinien, Unterstützungen,Widerstände, Wimpel etc.) und als Lektüre für Einsteiger liest sich auch das Buch von Voigt "Das große Buch der Markttechnik" sehr gut. Du lernst dann, wie sich Trends aufbauen und wie das große Chaos Bedeutung bekommt. Mir hat das damals sehr geholfen, und Risk-und Moneymanagement werden auch gleich mitabgearbeitet. So, jetzt hast Du genug Tipps für Minimum nen halbes Jahr Arbeit. Aber genau das ist Börse - ARBEIT.
siscop Posted April 24, 2009 Report Posted April 24, 2009 Mir wurde hier bis jetzt noch keine einzige Indikator-Einstellung zu einem Markt oder überhaupt etwas Konkreteres genannt.ok ein paar hinweise... tunneldevisen: eur/gbp, eur/chf...trenddevisen: xxx/jpy, eur/usd, gbp/usd - schau dir mal die breakouts bei markteröffnung von trenddevisen an (jeder TF)- schau dir mal bei tunneldevisen den verlauf zwischen marktschliessung und markteröffnung an (kurze TF)- charttechnik besonders die unterstützung und widerstandslinien. was passiert da wenn der markt an diesen markanten punkten ankommt? was passiert wenn der markt offen ist? was passiert wenn das bei marktschliessung passiert? - uhrzeiten sind sehr wichtig... RV reversaltimes (ich persönlich arbeite seit mehreren jahren mit RV) wann ist eine RV? wann ist ein trendcontinuation? wie hängt es mit dem markt zusammen? schliessung? öffnung? news?- jeder tag hat der chart eine true range. schau dir mal die schatten an. nach überschreitung einer bestimmten grenze ist die wahrscheinlichkeit hoch dass dies kein schatten darstellt sondern ein körper bildet (bei trenddevisen). dies waren jetzt 5 hinweise womit du eigentlich min. 5 gute strategien entwickeln kannst.beobachte den markt und seine eigenschaften. es braucht zeit um erfolgreich zu handeln. jeder machte das durch wo du gerade drinne bist. ich musste mir auch ständig anhören dass es zeit braucht und ich habe mir bereits ein leben als vollzeittrader vorgestellt. das ist ganz normal.die hauptsache ist einfach dass du am ball bleibst und dich versuchst dich weiterzubilden. ich denke am schnellsten kommst du wenn du deine tradingideen programmieren könntest um zu sehen ob es was taugt sonst hälst du zu lange an dieser idee fest um zu sehen das es nix taugt (auch da musste jeder durch). denk daran dass bestimmte objekte bzw. ideen immer getrennt von den 5 oben genannten punkte zu sehen.ein kumpel dem ich es gerade beibringe schmeisst z.b. immer trend-objekte (jetzt nicht nur indikatoren... es gibt noch andere trend-objekte ausser indikatoren) immer in einer tunnelstrategie ein. du musst schon die verschiedene stärken einzelner indikatoren bzw. objekte kennen und wissen welches zusammenpasst oder nicht.
Krümel Posted April 24, 2009 Report Posted April 24, 2009 Ach, und Dein schlimmster Feind sitzt vor dem Rechner. Das wirste noch früh genug merken. Ein gutes System (außer es ist vollautomatisch und läuft z.B. im Metatrader) taugt nix, wenn Du es nicht diszipliniert umsetzt. Und die Fehler, die man dann noch machen kann (Positionen vergrößern, um Verluste wieder reinzuholen und 1000 andere Späßchen, die mir im Nachhinein den kalten Schweiß in den Nacken treiben) wirst Du wahrscheinlich auch machen. Irgendwie müssen da fast alle durch, ist so mein Eindruck.
Cabrón Posted April 24, 2009 Report Posted April 24, 2009 (edited) Ach, und Dein schlimmster Feind sitzt vor dem Rechner. Das wirste noch früh genug merken. Ein gutes System (außer es ist vollautomatisch und läuft z.B. im Metatrader) taugt nix, wenn Du es nicht diszipliniert umsetzt. Und die Fehler, die man dann noch machen kann (Positionen vergrößern, um Verluste wieder reinzuholen und 1000 andere Späßchen, die mir im Nachhinein den kalten Schweiß in den Nacken treiben) wirst Du wahrscheinlich auch machen. Irgendwie müssen da fast alle durch, ist so mein Eindruck. Sitze täglich vor den Kursen und feile an einer Strategie, d.h. ich schraube an den Indikatoren rum, und trade live auf dem Demokonto. Abends bin ich dann fix und alle, deswegen habe ich mich mit ProRealtime noch nicht sehr ausgiebig beschäftigt. Aber vielen Dank für die sehr ausführlichen Antworten! Tjajaja, die Pörse...wechsle den bevorzugten TI und die MACD Einstellungen nun fast täglich, was irgendwie einem im Kreisdrehen gleichkommt...hier sieht man mal deutlich was der unterschiedliche TI ausmacht. FTSE heute 24.04.09, Handel bei Linienschnitt5 Min 10 Min Es sind bei einem rel. kleinen Zeitintervall (5 Min) die Seitwärtsbewegungen die alles ruinieren. Edited April 27, 2009 by whipsaw
Krümel Posted April 25, 2009 Report Posted April 25, 2009 Sitze täglich vor den Kursen und feile an einer Strategie, d.h. ich schraube an den Indikatoren rum, und trade live auf dem Demokonto. Abends bin ich dann fix und alle, deswegen habe ich mich mit ProRealtime noch nicht sehr ausgiebig beschäftigt. ...Es sind bei einem rel. kleinen Zeitintervall (5 Min) die Seitwärtsbewegungen die alles ruinieren. Ja, das mit dem "Fix und Alle" kenn ich. Ich hab auch mal im zu kleinen Zeitbereich mein Glück versucht :P. Aber irgendwann hab ich mich gefragt, ob es das wirklich wert ist. Der Job soll ja Spaß machen und mich nicht auslaugen. Wenn man ausgelaugt ist, macht man schneller Fehler, resigniert, findet alles schrecklich und riskiert z.T. Kopf und Kragen. V.a. aber kostet es Geld. Die Börse bestraft einen sofort für's Versagen. Aber man weiß, man ist der Einzige, der dafür verantwortlich ist. Und das bietet natürlich auch die Chance, es zu verbessern/zu ändern. Schuldzuweisungen an andere sollte man tunlichst vermeiden. Als ich die Phase mit dem "Täglich fix und alle" durchlaufen habe, bin ich eines Tages einen Schritt zurückgegangen und habe ein größeres Zeitintervall gewählt. Da hatte es einfach mal "Klick" gemacht. Indikatoren etc. laufen zwar nach wie vor im 1 Minuten-Chart, aber ich konzentriere mich auf die größeren Bewegungen im Dax. Hat auch den Vorteil, dass man nicht so extrem vom Broker abhängig ist und Spread/Slippage nicht so stark ins Gewicht fallen. Was kratzen mich 3 Punkte, wenn ich grad 60 mitgenommen habe. Weiterer Vorteil: man kann nebenher gemütlich irgendwas anderes machen (Büroarbeiten, neue Systeme ausprobieren, Wohnung putzen/renovieren, Sport machen etc.). Ab und an rennt man mal am Rechner vorbei und schaut, ob man schon nen Stopp nachziehen kann. SO hab ich mir das vorgestellt ! Aber nicht jeden Tag schweißgebadet auf winzige Kursbewegungen harren/hoffen/bangen ! Das ist ja menschenunwürdig, und man kann dann lieber bei McDonalds an der Kasse arbeiten und wird wahrscheinlich mehr verdienen/bekommen. Natürlich muss man sein Risiko entsprechend anpassen, wenn die Zeitbereiche größer werden. Wenn das eigene System beinhaltet, dass man z.B. auch 30 Punkte wieder abgeben kann, bevor der Trend sich weiter vorsetzt, muss man das psychisch abkönnen bzw. aussitzen können. Bzw. der Verlust, den man hat, wenn man ausgestoppt wurde. Rechnet man das in Euro um, kann ich 30 (1 CFD), 60 (2 CFDs), 90 (3 CFDs) wieder zwischenzeitlich wieder abgeben/verlieren, bei mehr wird's unangenehm, z.B. bei 10 CFDs wären das 300 Euro ! Diese Schmerzschwelle musst Du für Dich rausfinden und in jedem Fall DRUNTER bleiben. Dann schwitzt man nur noch beim Sport ;). Aber in der Zeit, wo man sein erstes System entwickelt - und gut finde ich, dass Du erstmal Demo-tradest , lernen, Geld zu verlieren, wirst Du noch früh genug ^^ - kann man auch getrost den ganzen Tag vorm Rechner hocken. Die Phase wird sich mit Sicherheit noch ne Weile hinziehen. Wenn man dranbleibt und sich von Misserfolgen zwischendurch nicht unterkriegen lässt, kann man es schaffen !Man sollte nur nicht sein ganzes Geld auf dem Wege dahin verbraten. Und deswegen lies bitte intensiv die Sachen zu Risk-und Moneymanagement !
Krümel Posted April 25, 2009 Report Posted April 25, 2009 Zu Deinen Bildchen mal ne Idee (musst Du aber unbedingt vorher backtesten): warum gehst Du nicht Long rein, wenn's Grün wird, SL kommt dahin, wo der grüne Punkt ist, dann schaust Du, wieviel Punkte geht's ab dem Einstieg noch hoch und steigst dann wieder aus, wartest auf Rot, gehst dann Short und gehst wieder bei nem durchschnittlichen Wert raus. Die Stopps kann man ja unterschiedlich einsetzen. 1. Zum einen als echte "Oh shit"-Stopps: eigentlich hast Du nen definierten Entry und nen definierten Exit. Bsp. Du gehst Long rein, wenn es auf "Grün" schaltet, hast Du Auswertung vieler historischer Daten rausgefunden, dass in 80% der Fälle, wo es auf Grün schaltet ca. 10 Punkte zu holen sind. Dann geh automatisch bei den 10 Punkten raus ! Der "grüne" Punkt ist für die 20 % der Fälle, wo es nicht klappt. Börse ist ein "Spiel" mit Wahrscheinlichkeiten. Du musst halt nur schaun, dass Du in den 20% der Fälle, wo es schiefgeht nicht den Gewinn der 80% wieder verlierst. Ansonsten musst Du den Stopp enger setzen oder mehr Gewinn mitnehmen oder versuchen, die Fälle, wo es wahrscheinlich nicht klappt schon im Vorfeld zu erkennen und die Trades dann zu lassen. Trefferquote und CRV sind hier die Zauberwörter: weniger "Fehler" machen und/oder mehr rausholen aus den "Richtigen". 2. Variante zum Stopp: Trailingstopp (kann man natürlich mit 1 kombinieren)Zwischengewinne absichern an sinnvollen Marken (z.B. Unterstützungslinien/Widerstände) und nach und nach hochziehen, um so immer mehr von dem aufgelaufenen Gewinn "sicher" zu haben. Empfielt sich v.a. bei längerlaufenden Trades, z.B. wenn man Trendfolge macht. Bei Deinem Bildchen könnte man z.B. übers Nachziehen nachdenken, wenn der schnelle Moving average den langsamen schneidet und sich danach wieder stärker wegbewegt. Dann kann man den Stopp z.B. unter das Tief der letzten X Bars setzen. Aber die beiden Ideen von mir sind völlig unterschiedlich. Die letztere ist z.B. recht "langweilig", weil man als Trader fast nix zu tun hat. Und Action hat man schon gleich gar nicht. Wenn man seiner Strategie vertraut - und deswegen backtestet man das ja, Backtests sind ja keine Beschäftigungstherapie für Programmierer, die sich in ihrer Freizeit langweilen - na, also, wenn man seiner Strategie vertraut, dann ist das lediglich "Handwerk". Man sollte die Tools beherrschen und es korrekt umsetzen. Aber wie bei jedem guten Handwerker sind Lehrjahre keine Herrenjahre und Du musst Deinen eigenen Stil finden.
Cabrón Posted April 25, 2009 Report Posted April 25, 2009 Ja, das mit dem "Fix und Alle" kenn ich. Ich hab auch mal im zu kleinen Zeitbereich mein Glück versucht :P. Aber irgendwann hab ich mich gefragt, ob es das wirklich wert ist. Der Job soll ja Spaß machen und mich nicht auslaugen. Wenn man ausgelaugt ist, macht man schneller Fehler, resigniert, findet alles schrecklich und riskiert z.T. Kopf und Kragen. V.a. aber kostet es Geld. Die Börse bestraft einen sofort für's Versagen. Aber man weiß, man ist der Einzige, der dafür verantwortlich ist. Und das bietet natürlich auch die Chance, es zu verbessern/zu ändern. Schuldzuweisungen an andere sollte man tunlichst vermeiden. Als ich die Phase mit dem "Täglich fix und alle" durchlaufen habe, bin ich eines Tages einen Schritt zurückgegangen und habe ein größeres Zeitintervall gewählt. Da hatte es einfach mal "Klick" gemacht. Gefällt mir wirklich sehr gut was Du hier schreibst.Jedenfalls bin ich seit 3 Wochen dran, und wie erwähnt drehe ich mich im Kreis mit den Zeitintervallen. Da die jeweils genutzten Zeitintervalle immer auch Verluste brachten war ich zuletzt beim 1 Min Intervall hängengeblieben und freute mich schon weil es wirklich gut aussah. Es war zwar wirklich stressig, aber wenn es nahezu sicheren Profit bringen würde die kleineren bewegungen mitzureiten, wieso nicht. Leider war das am nächsten Tag auch schon wieder gegessen. Deswegen erachte ich alles über 2 oder 3 Min. als tauglich (mal sehen wie lang...huhuhuuu). Indikatoren etc. laufen zwar nach wie vor im 1 Minuten-Chart, aber ich konzentriere mich auf die größeren Bewegungen im Dax. Hat auch den Vorteil, dass man nicht so extrem vom Broker abhängig ist und Spread/Slippage nicht so stark ins Gewicht fallen. Was kratzen mich 3 Punkte, wenn ich grad 60 mitgenommen habe. Und wie erkennst Du die grösseren Bew. im 1 Min. Chart? Kannst Du mir das bitte erklären?Weiterer Vorteil: man kann nebenher gemütlich irgendwas anderes machen (Büroarbeiten, neue Systeme ausprobieren, Wohnung putzen/renovieren, Sport machen etc.). Ab und an rennt man mal am Rechner vorbei und schaut, ob man schon nen Stopp nachziehen kann. SO hab ich mir das vorgestellt ! Aber nicht jeden Tag schweißgebadet auf winzige Kursbewegungen harren/hoffen/bangen ! Das ist ja menschenunwürdig, und man kann dann lieber bei McDonalds an der Kasse arbeiten und wird wahrscheinlich mehr verdienen/bekommen. Genau so hab ich mir das auch vorgestellt! OKOK, bevor ich mir um die Tätigkeiten nebenher Gedanken mache, sollte ich natürlich erst mal eine ordentliche Strategie haben. Natürlich muss man sein Risiko entsprechend anpassen, wenn die Zeitbereiche größer werden. Wenn das eigene System beinhaltet, dass man z.B. auch 30 Punkte wieder abgeben kann, bevor der Trend sich weiter vorsetzt, muss man das psychisch abkönnen bzw. aussitzen können. Bzw. der Verlust, den man hat, wenn man ausgestoppt wurde. Rechnet man das in Euro um, kann ich 30 (1 CFD), 60 (2 CFDs), 90 (3 CFDs) wieder zwischenzeitlich wieder abgeben/verlieren, bei mehr wird's unangenehm, z.B. bei 10 CFDs wären das 300 Euro !Das finde ich ja sehr interessant! Frage mich nämlich ob ich auf viel Kursbewegung mit kleinem Einsatz/Pip setze, oder wie Du es beschreibst größerer Einsatz/Pip um weniger Kursbewegung zu benötigen...aber da muß man sich ja schon sehr sicher sein. Wenn man dranbleibt und sich von Misserfolgen zwischendurch nicht unterkriegen lässt, kann man es schaffen !So seh ichs auch. Komme vom Sportwetten, und habe mich damals sehr in die Materie reingehängt und aufwendige Stats Analysen betrieben. Ende vom Lied war dass ich zu den wenigen % gehörte die wirklich mit Gewinn aus der Sache raus sind. Aber Sportwetten sind kein Thema mehr für mich. Jetzt mach ich mit bei der Pörse!
Krümel Posted April 25, 2009 Report Posted April 25, 2009 Und wie erkennst Du die grösseren Bew. im 1 Min. Chart? Kannst Du mir das bitte erklären? Schau Dir mal die 3 Charts genau an! Fällt Dir was auf ? Und ich kann Dir tatsächlich nur Michael Voigts Großes Buch der Markttechnik ans Herz legen. Das sind 39 wohlinvestierte Euronen und Du bist hinterher nen Riesenschritt weiter !Da geht's auch zum Großteil um Trenderkennung und zwar Rauf und Runter bis Du es singen kannst ! Liest sich auch sehr nett.
siscop Posted April 25, 2009 Report Posted April 25, 2009 ...Komme vom Sportwetten, und habe mich damals sehr in die Materie reingehängt und aufwendige Stats Analysen betrieben. Ende vom Lied war dass ich zu den wenigen % gehörte die wirklich mit Gewinn aus der Sache raus sind. Aber Sportwetten sind kein Thema mehr für mich. Jetzt mach ich mit bei der Pörse! mal eine nebenfrage bzgl. sportwetten... surebet/Arbitrage... ist dann näher -> sicherer als die börse oder? hast du das mal surebet versucht?
Cabrón Posted April 25, 2009 Report Posted April 25, 2009 Zu Deinen Bildchen mal ne Idee (musst Du aber unbedingt vorher backtesten): warum gehst Du nicht Long rein, wenn's Grün wird, SL kommt dahin, wo der grüne Punkt ist, dann schaust Du, wieviel Punkte geht's ab dem Einstieg noch hoch und steigst dann wieder aus, wartest auf Rot, gehst dann Short und gehst wieder bei nem durchschnittlichen Wert raus. Genau so hab ich vor sogar 4 Wochen angefangen auszuwerten, mit dem PSAR. Bin dann davon abgekommen und zum MACD Schneiden übergegangen...und jetzt wieder so schlau wie vorher, sagst Du mir doch jetzt tatsächlich ich soll einfach grün oder rot beachten...schon ulkig irgendwie. Aber ich schätze Deinen Rat natürlich.Wenn ich mir jetzt noch überlege dass ich dann wieder anfange mit den Zeitintervallen & PSAR Settings rumzuprobieren...Oh Mann Blöde Frage: Kann ich mit dem ProReal Time Indizies backtesten? MetaTrader hat ja so gut wie nur FX. Zu Deinen 3 Charts: Mir fällt nichts auf und das ist mir peinlich
Cabrón Posted April 25, 2009 Report Posted April 25, 2009 (edited) mal eine nebenfrage bzgl. sportwetten... surebet/Arbitrage... ist dann näher -> sicherer als die börse oder? hast du das mal surebet versucht?Ich denke dass mittlerweile so viele Surebetten, auch mit Bots, dass es sehr schwierig ist da noch was rauszuholen. Kann mich auch täuschen. Live ist wohl schon was rauszuholen wenn man schnell ist und das Spiel richtig einschätzen kann. Hat mir aber nie so zugesagt. Ich selbst tippte auf Basketball, weil noch der berechenbarste Sport mMn. Kannte einen der mit Hunderennen übelst viel Geld machte, aber lassen wir das Thema. Edited April 25, 2009 by Cabrón
Krümel Posted April 25, 2009 Report Posted April 25, 2009 Zu Deinen 3 Charts: Mir fällt nichts auf und das ist mir peinlich DANN solltest Du den Voigt UNBEDINGT lesen *lächelt süffisant*. Und an das Up und Down kannst Du Dich auch schon mal gewöhnen. Ich hab auch jede Menge Systeme angeschaut, verworfen, nach ner Weile wieder rausgekramt, mit neuem Wissen wieder angegangen, wieder verworfen usw. This is part of the game. *tätschelt Cabron ermutigend die Schulter* Wenn Dein erstes System schon der Volltreffer wäre, wäre ich echt NEIDISCH gewesen !
Cabrón Posted April 25, 2009 Report Posted April 25, 2009 DANN solltest Du den Voigt UNBEDINGT lesen *lächelt süffisant*. Und an das Up und Down kannst Du Dich auch schon mal gewöhnen. Ich hab auch jede Menge Systeme angeschaut, verworfen, nach ner Weile wieder rausgekramt, mit neuem Wissen wieder angegangen, wieder verworfen usw. This is part of the game. *tätschelt Cabron ermutigend die Schulter* Wenn Dein erstes System schon der Volltreffer wäre, wäre ich echt NEIDISCH gewesen ! Danke, jetzt fühl ich mich nicht mehr ganz so allein
ronner Posted April 25, 2009 Report Posted April 25, 2009 vielleicht solltest Du auch andere Chartsoftware ansehen, die mehr Zeitintervalle darstellen kann. Vielleicht kommst Du mit Tickintervallen besser klar bzw. findest mehr Anwendungsmöglichkeiten. Minutenintervalle sind teils sehr "ruppig", d.h. sie haben sehr lange und große Balken da sie eben immer eine bestimmte Zeitspanne darstellen.
Cabrón Posted April 27, 2009 Report Posted April 27, 2009 Zu Deinen Bildchen mal ne Idee (musst Du aber unbedingt vorher backtesten): warum gehst Du nicht Long rein, wenn's Grün wird, SL kommt dahin, wo der grüne Punkt ist, dann schaust Du, wieviel Punkte geht's ab dem Einstieg noch hoch und steigst dann wieder aus, wartest auf Rot, gehst dann Short und gehst wieder bei nem durchschnittlichen Wert raus. Die Stopps kann man ja unterschiedlich einsetzen. 1. Zum einen als echte "Oh shit"-Stopps: eigentlich hast Du nen definierten Entry und nen definierten Exit. Bsp. Du gehst Long rein, wenn es auf "Grün" schaltet, hast Du Auswertung vieler historischer Daten rausgefunden, dass in 80% der Fälle, wo es auf Grün schaltet ca. 10 Punkte zu holen sind. Dann geh automatisch bei den 10 Punkten raus ! Der "grüne" Punkt ist für die 20 % der Fälle, wo es nicht klappt. Hello again,backtesten...mit ProRealTime...nur wie? Das gratis Abo geht noch 6 Tage, aber ich denke das mit dem Code krieg ich allein nicht gebacken in der Zeit. Würde als Bedingungen für das Öffnen/Schliessen der Trades gern das PSAR und den MACD, vielleicht sogar noch Directional Movement dazunehmen, also bei Bestimmten Merkmalen dieser Indikatoren. Wie macht man das nun?
Cabrón Posted April 27, 2009 Report Posted April 27, 2009 (edited) Hello again,backtesten...mit ProRealTime...nur wie? Das gratis Abo geht noch 6 Tage, aber ich denke das mit dem Code krieg ich allein nicht gebacken in der Zeit. Würde als Bedingungen für das Öffnen/Schliessen der Trades gern das PSAR und den MACD, vielleicht sogar noch Directional Movement dazunehmen, also bei Bestimmten Merkmalen dieser Indikatoren. Wie macht man das nun? Habe jetzt mal eine einfache Short Strategie zum PSAR "programmiert".Irgendwas stimmt da nicht bei den Resultaten, wobei man das Ganze auf das SpreadBetting ummünzen muss, also keine Gebühren. Den Spread vernachlässigen wir jetzt erstmal.Bsp: EURUSD Short24April 19h50 eröffnet bei 1,324127April 1h10 geschlossen bei 1,3201Wert 1 Punkt:1$Sollte doch Profit bringen, in den Traderesults ist was anders. Edited April 27, 2009 by whipsaw
ronner Posted April 27, 2009 Report Posted April 27, 2009 an Deiner Stelle würde ich das mit dem Backtest erstmal vernachlässigen. Zum einen gehört da viel Erfahrung, ein sauberer Datenfeed und natürlich die korrekte Programmierung dazu. Da Du später denke ich per Hand traden möchtest (also kein automatisches Handelssystem), wäre das sinnvoller. Schau Dir lieber die Indikatoren an, die verschiedenen Zeitintervalle und was es sonst noch gibt - die PRT-Software ist einer der besten die es gibt. Ich hab noch nie Backtests gemacht, einfach weil die Gefahr zu groß ist, das man Fehler einbaut oder Kleinigkeiten das Ergebnis verzerren. Schau Dir auch mal Oszillatoren wie die Stochastik an - davon gibts auch für die PRT-Software einige Abwandlungen, die sehr gut sind und nachträglich eingebaut werden können. Wichtig - finde erstmal einen brauchbaren Zeitrahmen für Dich heraus, das ist fast noch wichtiger als alles andere.
Cabrón Posted April 27, 2009 Report Posted April 27, 2009 an Deiner Stelle würde ich das mit dem Backtest erstmal vernachlässigen. Zum einen gehört da viel Erfahrung, ein sauberer Datenfeed und natürlich die korrekte Programmierung dazu. Ich machs jetzt mal weils mir hier geraten wurde, und weil ichs jetzt auch wissen will bzw. irgendwann autom. laufen lassen möchte wenns gut aussieht. Und weil es überraschend einfach aufzusetzen ist, also in diesem Fall Short. Es macht genau das was ich will, nur stimmt mit den gehandelten Grössen etwas nicht, wie die Equity-kurve zeigt.
ronner Posted April 27, 2009 Report Posted April 27, 2009 klar, probier alles aus - schaden kann das nicht. Aber wenn Du später dann automatische HS fährst, brauchst Du andere Software. Und die hat wieder eine andere Programmiersprache. Nur so als Vorwarnung ;-)
Cabrón Posted April 27, 2009 Report Posted April 27, 2009 klar, probier alles aus - schaden kann das nicht. Aber wenn Du später dann automatische HS fährst, brauchst Du andere Software. Und die hat wieder eine andere Programmiersprache. Nur so als Vorwarnung ;-) Na toll...war ja klar.Jedenfalls kann ich bei den Charts meines Anbieters nur paar Tage am Stück händisch testen, schon allein deswegen wärs interessant einen funktionierenden Backtest über längeren Zeitraum zu haben. Krümel is hier aufm Board die Koriphäe was Programmieren angeht oder? Ich wart mal ob der sich noch dazu meldet.
Mythos Posted April 27, 2009 Report Posted April 27, 2009 *auch Senf dazugeb* Ich würd ehrlich gesagt an deiner Stelle in PRT keine Backtests machen. Das Ding ist in keinster Weise für den automatisierten Handel gemacht und backtests sind mMn nur sinnvoll wenn du das ganze dann automatisiert auch so in real umsetzt. Diskretionäres Traden backtesten hat allein schon in der Ausführung die Problempunkte: Im Backtest wird eine Position eröffnet, in dem Moment wo das Signal auftritt, das wirst du in real nie zusammenbringen. Allein der Ablauf "Signal tritt auf"-"du siehst und erkennst es"-"du eröffnest eine Position" kann in aktiven Phasen einige Punkte bedeuten. Dann kommt noch dazu das du schwerlich 24/7 vorm PC sitzen wirst und auch nicht von 8-22 Uhr durchgehend. Aus dem Grund würd ich bei solchen Backtests sehr sehr vorsichtig sein. Natürlich, du kannst deine Strategie programmieren und schaun was theoretisch rauskommen würde, wenn du "perfekt" nach der Strategie handeln würdest. Sowas kann einem aufzeigen wenn eine Strategie nicht funktioniert, bzw. ein gewisses Grundvertrauen in die Strategie geben. Aber die Auswertung der Ergebnisse ist wie gesagt sehr sehr heikel.
siscop Posted April 27, 2009 Report Posted April 27, 2009 also ich finde PRT am anfang echt gut. leider ist es so dass man am anfang nur verlierer strategien entwickelt und gerade da sollte man sich primär auf den markt und seine eigenschaften konzentrieren und seine idee möglichst schnell backtesten können damit man den kopf frei hat für neue strategien/ideen. damit entwickelt man sich einfach schneller als das man erst kompliziert etwas programmiert nur um zu sehen dass die strategie nix taugt. PRT ist schon gut für deinen stand. kennt einer eine andere kostenlose SW die gerade für einen anfänger - der möglichst schnell seine tradingstrategie vom kopf los werden sollte- geeignet ist? klar gibt es kostenpflichtige SW... anfänger sollte sowas nicht nehmen.etwas kompliziertere SW die gute backtests haben - da konzentriert man sich ehr auf die programmierung als auf seine strategien.und dann gibt es noch viel viel schlechtere backtestprogramme die zwar auch einfach zu lernen sind aber die zeit nicht wert sind. PRT ist gut. entwickle deine strategien. schau dir den markt an... schau dir bestimmte eigenschaften in bestimmten uhrzeiten an. PRT ist für einen anfänger eine sehr gute wahl aber bedenke dass dies nur ein zwischenschritt sein wird da es am anfang primär um DEINE entwicklung geht.
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