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Rechnerleistung: Server vs. Desktoprechner

Geschrieben

Hi,

 

ich will mal von euch wissen, was mehr Sinn macht als Rechner für rechenintensive Aufgaben, wie zB riesige Optimierungen.

Es geht also nicht um Grafik (Spiele etc.) sondern um reine Rechenleistung, Ninjatrader (ab 7) und MultiCharts (schon immer) unterstützen ja sämtliche Multicores.

 

Die Frage ist nun, ob man für solche Aufgaben mit einem Server besser fährt?

 

Ich will es noch nicht kaufen, aber grundsätzlich mal drüber nachdenken, für andere ist es vielleicht auch interessant.

 

zB.

 

Variante 1 (Desktop-Rechner)

Prozessor: i7-980X (3.33 GHz, 6 Cores, ca 950 €)

Mainboard: normales i7 - Mainboard (ca. 250 €)

= 1200 €

oder

 

Variante 2 (Server-Rechner)

2 Prozessoren: Intel® Xeon® Prozessor L5520

FC-LGA4, "Gainestown" (4x 2266 MHz, (2x)550 €)

Mainboard: Dual-CPU-Mainboar, wie zB ASUS Z8NA-D6, i5500 (dual Sockel-1366, triple PC3-10667R reg ECC DDR3, ca. 250 €)

= 1350 €

 

Mein Frage ist nun, welcher Rechner von der Leistung schneller ist (wir gehen mal davon aus, dass vernünftiger RAM etc eingebaut wird).

der Desktop mit 1 Prozessor mit 6 Cores zu je 3.33 GHz = ~ 20 GHz ?? (kann man das so rechnen?)

oder der Serverrechner mit 2x 4 Cores zu je 2.266 GHz = ~ 18 GHz

 

 

Ich kenne mich nicht sooo aus,

aber ich glaube, die Server-CPUs haben echte Kerne, also echte 4x 2.266 GHz während der Desktop-CPU keine echten 6 Kerne mit je 3.33 GHz hat? Sondern nur insgesamt 3.33 GHz?

 

Vom Preis her nimmt sich das ja nicht sooo viel. Wäre es für einen Tradingrechner der viel Optimiert besser, die Servervariante zu nehmen mit den 2 CPUs?

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  • Sooo,   ich will euch einen Vergleich nicht vorenthalten.   1.) Core 2 Duo 2.5 GHz P8700, 6 GB RAM (der ist übrigens genauso schnell wie ein AMD Quadcore 4x2.2 GHz)   2.) AMD 6core 6x 3.3 GHz mit Cru

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Geschrieben

Schon mal dran gedacht einfach Rechenzeit bei Amazons EC2 zu kaufen? Ein befreundeter Systementwickler macht das zum Backtesten, der Handelsserver ist ohnehin in einem Rechenzentrum gehosted -würde ich aus Gründen der Ausfallssicherheit auch machen, wenn es sein müsste sogar mittels virtuellem Windows Host-.

 

Instanzentypen

 

Preise

Geschrieben
Schon mal dran gedacht einfach Rechenzeit bei Amazons EC2 zu kaufen? Ein befreundeter Systementwickler macht das zum Backtesten, der Handelsserver ist ohnehin in einem Rechenzentrum gehosted -würde ich aus Gründen der Ausfallssicherheit auch machen, wenn es sein müsste sogar mittels virtuellem Windows Host-.

 

Danke für den Tip daran hab ich zwar schon mal gedacht, aber das der Preis so konkurrenzfähig ist hätte ich nicht gedacht. Allerdings ist die maximale Leistung die ich dort finden konnte die High-CPU Extra Large (XL) Instance:

7 GB Arbeitsspeicher

20 EC2 Compute Units (8 virtuelle Kerne mit je 2,5 EC2 Recheneinheiten)

wobei eine EC2 Einheit:

Eine EC2 Compute Unit entspricht der CPU-Kapazität eines Opteron- oder Xeon-Prozessors von 2007 mit 1,0 bis 1,2 GHz

 

also 20 EC2 * 1,2 GHz / 8 Cores => also max. 8x 3GHz Leistung also zum Testen was sinnvoller wäre vielleicht keine schlechte Idee.

 

Einen Tipp hätt ich noch um die Skalierbarkeit zu testen, wenn du bei deinem Rechner eine Optimierung laufen lässt die einen für dich repräsentativen Zeitraum testt. Und du dann einmal im BIOS alle Cores bis auf einen deaktivierst. Dann solltest du auf der einen Seite sehen wie effizient er die Cores einsetzt und an Hand des Speicherverbrauchs auch ob er für jede Core die Daten separat im Speicher hält oder gemeinsam wie ich eher vermuten würde für alle Threads nur einmal.

 

Ich hab mal 2 Algorithmen in einem Programm multithreadingfähig gemacht und dabei ist rasch klar geworden, dass man für ein optimales Ergebnis die Anzahl der Cores mit berücksichtigen muss. Aber 90-95% Effizienz war kein Problem. Aber wie schon mal erwähnt nur eine customized Lösung wird in der Lage sein da weiter zu gehen. Programme von der Stange werden im allgemeinen nicht so weit bearbeitet, da die Entwicklungskosten den Nutzen ganz schnell unrentabel machen.

 

Also ich bin der Verfechter eines möglichst guten Preisleistungsverhältnisses, daher würd ich in diesem Fall wohl auch den i7 nehmen. Denn dabei sind die Zusatzkosten einfach wesentlich geringer. (kein MultiCPU Board, kein ECC RAM, kleineres Netzteil) All das müsste man halt berücksichtigen. Allerdings kann dir wohl nur jemand mit einem solchen System sagen, ob du den Faktor 4 zu deinem aktuellen System wirklich erreichen kannst.

Geschrieben
  • Autor

Danke goso, das klingt echt nett und auch ausreichend.

Da ich ja nicht täglich tagelang backteste sondern meist nur kurz um zum Finale alles durchackern lasse ist das optimal...

 

Wenn ich das mal austeste beschreibe ich meine Erfahrungen hier.

Und 20 GHz klingen auch sehr nett für 1.16 die Stunde...

Geschrieben
Da ich ja nicht täglich tagelang backteste sondern meist nur kurz um zum Finale alles durchackern lasse ist das optimal...

:ot:

Mal ne Frage vom nur Mausschieber.

 

Wielange dauert denn sowas in etwa ?

Nur um mal ne Vorstellung davon zubekommen, was ihr hier so schreibt. Lese hier was von 2 stelligen Gigabereichen,

da ist meine Vorstellungskraft ein wenig überfordert welche Menge an Daten das denn sind.

 

Kannst du da mal einen Richtwert geben ?

Sagen wir mal 1 Markt über 24 Stunden beobachtet und 2 ganz simple Indikatoren drin, z.B. RSI und Stochastik

Ansatz kaufen unter 20, verkaufen über 80

 

Kann man da eine pauschale Antwort drauf geben ?

Geschrieben
  • Autor

Wie gesagt sind die umgesetzten Datenmengen nicht groß, man brauch nur ordentlich Rechenleistung.

 

Dein System würde im Backtest für 1 Monat vielleicht 1 Sekunde dauern.

Aber beim Optimieren kommen mehrere Parameter zusammen, SL von 5 bis 40 zB und TP von bis und dann 10 Indikatorenwerte jeweils von bis und dann bist du bei 300.000 Durchläufen und das dauertm insbesondere bei einer Portfoliooptimierung.

  • 5 Wochen später...
Geschrieben
  • Autor

Passt nicht ganz hier her aber trotzdem mal gefragt:

 

wenn ich einen Dektoprechner laufen lasse, aber den TFT ausschalte, läuft die Grafikkarte trotzdem normal weiter, oder? Also im "Idle" Windows 2D - Modus. Bei einer fetten GraKa sind das auch gerne 40 W. Das ist ärgerlich wenn der Rechner 24/7 läuft wegen Börse aber der TFT nur wenige male eingeschaltet wird. Auf das Jahr hochgerechnet sind die 40 W auch ca. 75-100 €, je nach Stromtarif.

 

Gibt es eine Möglichkeit, die GraKa gezielt abzuschalten (und wieder anzuschalten, idealerweise automatisch beim An/Ausschalten des TFTs)?

Geschrieben
  • Autor

Noch habe ich kein Board :rofl:

Kann man in solchen Fällen die GraKa im Betrieb ein/ausschalten?

 

Mir gehts halt darum, dass der Rechner 24/7 stromsparend läuft, ich ihn bei Bedarf aber für HD-Filme, Spiele etc. verwenden kann.

 

Oder ich bleib bei den 24/7 - Tradinganwendungen beim Laptop. Der zieht ca. 40 W insgesamt. Und zum Optimieren / für Filme etc. nehme ich dann den neuen Rechner. Ja das wird das Beste sein. Dann kann mir der Idle-GraKa-Stromverbrauch auch egal sein.

Eierlegende Wollmilchsau kann man irgendwie nicht finden :hmmmm:

Geschrieben
  • Autor
Dein EPU-4 Engine sollte doch auch die Grafikkarte mitverwalten.

 

Bitte was? Kann man das essen? :hmmmm:

 

*nach dem googeln*

 

Ah, Stromspardingsda, Asus-Mainboards haben das und es scheint nur mit Asus-GraKas zu arbeiten.

 

Passt eigentlich, ich will ja ein Asus-Board (Asus Crosshair IV Formular).

Geschrieben

meine Erfahrung mit I7:

 

Die vier echten Kerne sollten reichen. Das Intel-Hyper-Threading abschalten (dies ist nur für alte Betriebssysteme bis XP sinnvoll, ansonsten bremst du die Kiste aus, da du damit den L1- L2 -L3 Cache halbierst). Alles andere was mit Virtualisierung zu tun hat einschalten (V-Tech).

 

Der I7 ist quasi der Xeon für Private und seit einem guten Jahr auch das Flaggschiff unter den Desktops. Glaube der billigste kostet um die 250 Euro hat vier echte Kerne die mit 2,8 GHz garantiert laufen (standardmäßig mit 2,66). 6 GB RAM würde ich schon kaufen. Die ganzen Timingsachen (Latenz, CAS, RAS...) spielen bei der DDR3-Technik eine untergeordnete rolle. Eher auf dem BUS-Takt achten. Ganz wichtig ist, dass du dir einen DDR3-Riegel kauft der mit max. 1,65 Volt läuft (LowVoltage), ansonsten schießt du gleich beim ersten Einschalten den I7.

 

Der I7 ist wirklich gut zur Virtualisierung geeignet. Deswegen ist es interessant auch mehr als 6GB Ram zu haben. Achja, eine 32Bit-Anwendung kann unter XP oder Win7 32 schon 3GB Adressieren (theoretisch eigentlich 4GB). Ebenso gibt es Tricks wie "Physical Address Extension", dann geht auch noch mehr, dann hast eine 36 Bit-Adressierung, was theoretisch 64 GB-Ram sind (da werden einfach irgendwelche Bits von einem Register der CPU "missbraucht"). Kenne mich da aber auch nicht weiter aus...

 

Der I7 ist ein absoluter Allrounder, du kannst den auch sehr schnell im Bios ins Jenseits schicken! Ich betreibe meinen I7 mit 0,95 Volt anstatt den 1,25 Volt. Spart mir über 100 Watt! und läuft absolut stabil. Als ich mir den zugelegt habe, hatte ich das Problem, dass er bei Volllast (mit den Standard-BIOS-Settings) nach fünf Minuten über 100° C hatte. Deswegen bin ich darauf gekommen, ihn mit einer Core-Spannung von 0,95 V zu betreiben und fing mit der Strommesserei an. Um sicher zu sein, dass die Kiste auch absolut fehlerfrei läuft teste ihn mit dem Programm "Prime95". Schaut zwar urig aus, ist aber das einzigste Programm, das wirklich Hardwarefehler findet! Wenn das Programm 24 Std. ohne Fehler durchläuft ist dein Rechner stabil und zuverlässig. Wenn du was z. B. falsche Latenzzeiten im Ram eingestellt hast, stürzen die Threads relativ schnell ab (nach ein paar Sekunden bis ungefähr 60 Minuten). MemTest86 etc.. kannst zu solchen Tests vergessen!

 

Der I7 war bisher mein "schwierigster" Rechner, bis der endlich mit moderaten Stromverbrauch stabil und kühl ohne Geschwindigkeitsverlust lief. Aber hat sich gelohnt und würde mir den wieder kaufen!

 

Gruß johno

 

 

PS.: ich habe hier nicht übertrieben mit dem I7 und den 100°C nach 5 Minuten bei Volllast! Das glaubte mir fast keiner in Foren. Anscheinend weichen die Kerne so extrem von einander ab. Die meisten sagen, dass deren I7 um die 70° C hat. Intel sagt, dass er bei 105°C anfängt sich zu beschädigen. Also auf alle Fälle "Prime95" laufen lassen und die Temperatur im Auge halten! Wenn deiner dann auch zu heiß wird, einfach die Core-Spannung runter nehmen. Würde ihn sowieso nicht mit über 1 Volt betreiben. Unter 0,95V wird es schwierig. Meiner läuft sogar noch mit 0,9V. Aber absolut nicht mehr stabil. Prime95 läuft ca. nur ein paar Sekunden. Das OS läuft aber mehrere Stunden bis es den ersten BlueScreen gibt. -das zeigt wie wichtig so ein Prime-Test bei veränderten Einstellungen ist! Aber wie gesagt, wenn Prime 24 Std durch hält, dann ist die Kiste stabil, deutlich kühler und verbraucht wesentlich weniger Strom.

Geschrieben
Also laut der Benchmarkseite hat mein Rechner grad 2955 Punkte, und der i7 980X macht 10.199 Punkte, übertaktet auf 4,3 GHz sogar 12.067 :rofl:

 

Nun weiß man nicht was diese Daten genau aussagen...

aber von den Bechmarks her ist der 980X die vernünftigste Kompromiss zwischen Preis und größtmöglicher Leistung. Vielleicht noch ein paar Monate warten bis der 980X erste Preissenkungen mitgemacht hat...

Dann hat man für ca 3k € einen recht fixen Rechner zusammengebastelt.

 

hm, ich habe meinen I7 im April 09 gekauft. Die folgenden Komponenten:

-CPU für 257 €, I7 920

-Board 205 €: Asus P6T

-RAM: 6GB OCZ Platinum 7-7-7-21 bei 1600Mhz für 99€

 

3k brauchste wirklich nicht ausgeben :hmmmm:

-trotzdem krass, dass das System jetzt fast 90 € mehr kostet... -ist ja fast wie an der Börse ;) (-der RAM ist schuld...)

Bearbeitet von johno

Geschrieben
  • Autor

Also ich bin am überlegen ob ich mir folgenden Rechner jetzt zusammenstelle:

 

  • CPU: AMD Phenom II X6 1090T Black Edition 6x3.20GHz (290 €)
  • Mainboard: ASUS Crosshair IV Formula (190 €)
  • Gehäuse: Cooler Master Cosmos S (190 €)
  • RAM: G.Skill 4GB KIT RipJaws PC3-12800 DDR3-1600 CL7 RH (Latenz: CL7-7-7-24) (130 €)
  • SSD-Festplatte: Crucial SSD C300 128GB SATA 6Gb/s (lesen: 355MB/s (265MB/s: SATA 6Gb/s, schreiben: 215MB/s) (350 €)

 

Das ganze würde mich dann "nur" ca. 1150 € kosten bei excellenter Hardware.

Mein altes Netzteil ist noch OK (600 W, extra silent).

Überlege nur ob ich die alte GraKa nehme (8800 GTS) oder eine neue im Preisrahmen 300-400 €, und wenn dann eine ATI weil die grundsätzlich stromsparender sind im Idle-Betrieb.

Evtl. noch einen leisen CPU-Kühler (Matterhorn, 60 €).

 

Dann hätte man einen sehr leisen, aber sehr schellen Rechner. Das benötige ich ja für den Dauerbetrieb und für Optimierungen.

Das Mainboard lässt sich im laufenden Betrieb mittels per USB angeschlossenen Lappi über/untertakten.

Geschrieben

jo, nicht schlecht. Der RAM ist sehr gut und tatsächlich relativ günstig. Der AMD Phenom II X6 ist sicher sehr stark!

Die SSD haut halt noch etwas rein, aber denke sehr sinnvoll!

 

Mehr kann ich eigentlich nicht dazu sagen... :)

Bearbeitet von johno

  • 4 Wochen später...
Geschrieben
  • Autor

Sooo,

 

ich will euch einen Vergleich nicht vorenthalten.

 

1.) Core 2 Duo 2.5 GHz P8700, 6 GB RAM (der ist übrigens genauso schnell wie ein AMD Quadcore 4x2.2 GHz)

 

2.) AMD 6core 6x 3.3 GHz mit Crucial SSD C300 im RAID-0 Verbund, 8 GB RAM PC3-12800 DDR3-1600 CL7 RH (Latenz: CL7-7-7-24), ASUS Crosshair IV Formula.

 

3.) wie 2., nur primitiv Overclocked auf 3,9 GHz

 

Habe eine Testoptimierung durchlaufen lassen. Exakt dieselben Daten und Einstellungen.

 

1.) hat 1.52 Minuten,

2.) hat 0.29 Minuten ,

3.) hat 0.24 Minuten gebraucht.

 

Das ist schon ein sehr heftiger Unterschied. Ich habe eine Halbierung der Zeit erwartet, aber nicht eine Viertelung.

laptop.1.52.JPG

cosmos.0.29.PNG

cosmos.0.24oc.PNG

Geschrieben
Crucial SSD C300

 

kann es sein, das die SSD hauptsächlich für den Speedzuwachs verantwortlich ist (indem sie auf die Tickdaten erheblich schneller zugreift) ? Könnte ich mir jetzt laienhaft so vorstellen.

Geschrieben
  • Autor
kann es sein, das die SSD hauptsächlich für den Speedzuwachs verantwortlich ist (indem sie auf die Tickdaten erheblich schneller zugreift) ? Könnte ich mir jetzt laienhaft so vorstellen.

 

Das weiß ich nicht. Ich denke aber, sie trägt ihren Teil dazu bei.

Kommt vermutlich auf die Art von Strategie an, eine die viel rechnet bei wenigen Ticks wird das nicht so brauchen und eine, die ganz simpel bei vielen Ticks rechnet schon eher (wenn die Ergebnisse des Optimierungsvorganges schnell geschrieben werden weils so fix geht)

Die beiden (die brauchen übrigens einen 6 Gb/s - SATA-Anschluss) SSDs sind ja auch noch im Raid-0-Verbund, d.h., der Datenstream wird auf beide Platten gleichzeitig aufgeteilt.

 

HD Tune sagt, dass eine Maximale Schreibgeschwindigkeit von

max 571,8,04

min 286,7

average 392,8 MB/s vorliegt.

 

Das ist schon ordentlich, insbesondere wenn man das mit meiner alten klassichen HD-Platte vergleicht (average 62 MB/s die kleine und die große ca. 122 MB/s).

 

 

 

Was mich interessieren würde, wenn man dieselbe Hardware drumherum auf einen Pentium i7 980X (6x3,33 Ghz) laufen lassen würde.

hdtuneSSDraid0.JPG

  • 1 Jahr später...
Geschrieben

Hallo

 

 

Server vs Desktop ist das eine, eine ganz andere Liga sind dann noch Cluster wie der Helmer http://helmer.sfe.se/

Sicher so ein Teil kostet ordentlich Geld und der Strombedarf ist auch nicht zu unterschätzen bis Knapp 1KW muss

man schon Rechnen, wer aber mit Handelssystemen sein Geld auch verdient kann es sich ja erlauben so ein Teil aufzubauen.

 

Was wichtig wäre ist vorab zu klären ob die üblichen Trading Programme so was überhaupt nutzen können, das kann ich nicht genau

sagen, da ich meine Backtest Software selber schreibe und es auch extra für den Cluster Betrieb auslegen kann und muss.

 

Ich selber Plane bereits ein solches Cluster mit 4-6 AMD x4 Prozessoren, ich denke wer mit Brute-Force oder Monte-Carlo

Techniken das Globale Optimum sucht kommt bei einem Mittlerem System mit einigen Parameter einfach nicht darum herum.Oder

man Mietet sich eben Rechenzeit, aber da hab ich lieber mein eigenen Cluster.

 

 

LG

Geschrieben

also ich würde mindestens auf nem phenom setzen da diese level 3 cache besitzen. Das sollte doch eigentlich ordentlich schub bringen.

Ich bin mir auch nicht sicher ob du mit 2 i7-2600k nicht noch ne bessere performance rausholen könntest (preislich natürlich nicht) wäre aber auf jedenfall stromsparender

Geschrieben

Hallo Quickbeam2k1

 

Ja denn hätte ich auch genommen Phenom 2 x4 955 um genauer zu sein den hab ich auch in meinem Desktop Rechner verbaut und der Rennt richtig gut.

Intel CPU´s benutze ich nicht bin irgendwie schon immer Fan von AMD gewesen, und rein das preis Leistungsverhältnis ist bei den CPU´s auch Top.

 

Der Helmer Cluster kommt auf 800 Watt bei voll last diesen wert möchte ich nicht unbedingt überbieten aber ich denke 6 Notes kann man da

ruhig bauen, also 6 mal AMD Phenom 2 x4 955 BE, das ganze unter Linux. Das sollte einem mehr als ausreichend Leistung zur Verfügung stellen.

 

 

LG

Geschrieben
  • Autor

@ Systemtrader

 

Jetzt würde mich doch aber sehr interessieren, was genau du für eine Backtestsoftware programmiert hast, also Eckdaten, welche Datenanbindung, Broker etc.

 

Für den "Hausgebrauch" würde ich mir eher ein Dual/Quad-Chipsatzmainbord holen mit 2x/4x 12 Cores, oder mir gleich bei Amazon EC2-High-CPUpower anmieten.

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