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MT4 vs MT5: Positionsverwaltung

Geschrieben

welche broker unterstützen eigentlich schon mt5?

 

google.gifMT5 brokers | MetaTrader 5 brokers

 

Aber derzeit wohl noch als Beta-Test im Demokonto, soweit ich das sehe.

Wie kann man eigentlich das Problem mit dem Hedgen von Positionen lösen? Nur über einen 2. Account beim Broker oder geht auch eine 2. Instanz?

 

@FinGer: Super Projekt, die Site ist informativ und sogar optisch ansprechend. Ist gebookmarkt!

 

LG tinozi

Featured Replies

Geschrieben

Wie kann man eigentlich das Problem mit dem Hedgen von Positionen lösen? Nur über einen 2. Account beim Broker oder geht auch eine 2. Instanz?

 

 

Das Prinzip ist doch einfach:

Statt eine Gegenposition zu eröffnen wird einfach die aktuelle Posi verkleinert.

 

MT4:

Longposi: +10000

Shortposi: - 2000 (Hedgeposi)

= 2 offene Posis, +10000 und -2000

=> man kann beliebig viele Posis pro Instrument öffnen

 

MT5:

Longposi: +10000

Shortposi: - 2000

= 1 offene Posi: +8000

=> man hat nur eine (Gesamt)Posi, von welcher etwas hinzugefügt oder abgezogen wird.

Geschrieben

Ja gut, aber kann man das auch mit der gesamten Posi Größe machen, um im Trade praktisch die

Pausentaste zu drücken ? ( und den Broker dabei glücklich machen )

Geschrieben

Ja gut, aber kann man das auch mit der gesamten Posi Größe machen, um im Trade praktisch die

Pausentaste zu drücken ? ( und den Broker dabei glücklich machen )

 

Pausentaste drücken?

Also die Posi glattstellen?

 

Es ist doch dasselbe ob ich, wenn ich eine "Pause" machen will, die Position komplett glattstelle und anschließend neu eröffne oder ob ich eine offene Posi mit einer Gegenposi gleicher Größe neutralisiere.

Nur dass ich im letzteren Fall immer noch 2 Posis offen habe...

 

Ich bin früher beim Umstieg von MT4 zu NT auch verzweifelt, aber heute lache ich drüber :blackjack:

Geschrieben

Es ist doch dasselbe ob ich, wenn ich eine "Pause" machen will, die Position komplett glattstelle und anschließend neu eröffne oder ob ich eine offene Posi mit einer Gegenposi gleicher Größe neutralisiere.

Nur dass ich im letzteren Fall immer noch 2 Posis offen habe...

Nicht ganz, erstens hast du das Problem des wechselnden Spreads, der kann in volatilen Zeiten ja

auch soweit weg sein das es weh tut (Grade bei Exoten )

 

und zweitens kannst du ja mit dem Hedge eine gegenläufige Bewegung der kleineren TFs

für dich in vollem Umfang der Posi Größe nutzen, ohne deinen eventuell längerfristig geplanten Trade zu schließen

und dem Broker den Spread zu schenken.

Geschrieben

Ja eben, wenn zum gleichen Zeitpunkt, daher ist es ja nicht ganz das gleiche,

als wenn ich eine bestehende Position erst schließe um die "Pausentaste" zu drücken

 

um sie dann später bei eventuell verändertem Spread wieder zu öffnen.

Geschrieben

Du bezahlst doch immer den Spread. Angenommen, du hast 1 Pip Spread und 1 Pip Spread bei 10000 sind umgerechnet 10 €:

 

MT4:

+10000 (+1 Pip Spread, 10 €)

-2000 (+1 Pip Spread, 2 €) = 2 Posis parallel: +10000 und -2000

+2000 (+1 Pip Spread, 2 €) = 1 Posi übrig: +10000

-10000 (+1 Pip Spread, 10 €) = alles Glattgestellt

Spreadkosten: 24 €

 

MT5:

+10000 (+1 Pip Spread, 10 €)

-2000 (+1 Pip Spread, 2 €) = 1 Posi: +8000

+2000 (+1 Pip Spread, 2 €) = 1 Posi: +10000

-10000 (+1 Pip Spread, 10 €) = alles Glattgestellt

Spreadkosten: 24 €

 

Du hast in beiden Varianten für jede Aktion den Spread bezahlt. Der Spread beträgt immer 1 pip (im Beispiel). In € ausgedrückt ist der Spread immer in der Höhe der Position angefallen.

In allen Varianten hast du 24.000 umgesetzt.

 

 

 

Dasselbe wenn du "Pause" drücken willst, also für sagen wir 2 Tage alles auf Null setzen willst:

 

MT4:

+10000: 10 € Spread

-10000: 10 € Spread (die Pausen-Position, jetzt hast du 2 Positionen gleichzeitig: +10000 und -10000)

+10000: 10 € Spread (Pausenposi zumachen)

-10000: 10 € Spread (die erste Posi zumachen)

 

MT5:

+10000: 10 € Spread

-10000: 10 € Spread (die Pausen-Position, jetzt hast du keine Posi mehr offen)

+10000: 10 € Spread (Pausenposi zumachen, also die Ursprungsgröße wieder herstellen)

-10000: 10 € Spread (die Posi zumachen)

 

In allen Varianten hast du 40.000 umgesetzt.

Geschrieben

Ich verstehe schon was du meinst :blackjack:

 

Aber dein Beispiel zielt ja immer auf ein und denselben Spread ab.

 

Genau das meine ich ja im Unterschied des Hedgens zu einem "exakt gleichen Zeitpunkt"

 

bei dem ich den Spread kenne und sehe

 

im Gegensatz zu einem Schließen der Position ( um "Pause zu drücken " )

 

und einem Neu eröffnen zu einem späterem Zeitpunkt, bei dem der Spread dann ungewiss ist.

Geschrieben

Ich verstehe schon was du meinst :blackjack:

 

Aber dein Beispiel zielt ja immer auf ein und denselben Spread ab.

 

Genau das meine ich ja im Unterschied des Hedgens zu einem "exakt gleichen Zeitpunkt"

 

bei dem ich den Spread kenne und sehe

 

im Gegensatz zu einem Schließen der Position ( um "Pause zu drücken " )

 

und einem Neu eröffnen zu einem späterem Zeitpunkt, bei dem der Spread dann ungewiss ist.

Geschrieben

Ach so, jetzt weiß ich was du meinst.

Aber der Spread ist doch trotzdem in gleicher Höhe fällig, ob du nun eine neue Gegenposition aufmachst (MT4) oder ob du die bestehende Position um einen Betrag verringerst/erhöhst (MT5).

In beiden Fällen ist doch der gleiche Spread fällig, der zu dem Zeitpunkt anfällt. Du musst in beiden Fällen den Spread für eine Posisize von zB 2000 einrechnen. Ob dann eine neue Posi offen ist oder die bestehende verkleinert wird ist doch egal für die Fälligkeit des Spreads.

Geschrieben

:mosking:

irgendwie reden wir aneinander vorbei.

 

Mir gehts doch in erster Linie um deine Ausage das es das gleiche ist ob ich zu einem Zeitpunkt X hedge

oder die Position einfach schließe und später einfach wieder neu aufmache, das kann einfach von den Spreadkosten ein Unterschied sein.

 

Durch den variablen Spread, ähm verstehst du was ich meine, spürst du wie ich denke ? :blackjack:

Geschrieben

Mh. So richtig verstehe ich das nicht.

In beiden Fällen entsteht doch der volle Spread. Du kannst in beiden Fällen Glück oder Pech haben und der Spread ist höher oder niedriger. Da du aber denselben Umsatz hast, musst du in allen Fällen für dieselbe Posisize den gleichhohen Spread bezahlen.

 

Einmal ziehst du 10000 ab (MT5) einmal machst du eine neue Posi in der Gegenrichtung auf (MT4). In beiden Fällen ist der Spread fällig für diese Positionsgröße in Höhe von 10000.

 

Egal :blackjack:

Geschrieben

Mh. So richtig verstehe ich das nicht.

In beiden Fällen entsteht doch der volle Spread. Du kannst in beiden Fällen Glück oder Pech haben und der Spread ist höher oder niedriger.

 

Hast es doch verstanden, wie ich es meine.

 

Den ersten Spread beim sofortigem hedgen kenne ich und kann frei entscheiden was ich mit der Posi mache ( Hedgen oder schließen )

bei Schließung der Posi und späterer Neu Eröffnung lasse ich mich aber auf ein Glücksspiel beim Spread ein.

Geschrieben

Hast es doch verstanden, wie ich es meine.

 

Den ersten Spread beim sofortigem hedgen kenne ich und kann frei entscheiden was ich mit der Posi mache ( Hedgen oder schließen )

bei Schließung der Posi und späterer Neu Eröffnung lasse ich mich aber auf ein Glücksspiel beim Spread ein.

 

Ich glaube, da hast du einen Denkfehler.

Das Glückspiel mit dem Spread wenn du "später die Posi neueröffnen willst" hast du auch wenn du deine Hedgeposi schließen willst. Beim schließen der Posi muss man genauso auf den Spread achten...

Geschrieben

Hmm, so gesehen hast du recht, der Spread ist immer zu beachten,

mir ist es lieber zu hedgen als die Position zu schließen.

 

Das eine hält nir gefühlt beide Richtungen offen ( Hedge )

das andere schafft eine erstmal endgültige Situation die mir mental weniger schmeckt.

Geschrieben

Das eine hält nir gefühlt beide Richtungen offen ( Hedge )

das andere schafft eine erstmal endgültige Situation die mir mental weniger schmeckt.

 

Wenn ich Zeit finde schreib ich Dir was dazu.

 

(Edit. Vom ersten Beitrag an lesen)

 

Gold - Newcomer & FAQ - Candletalk

 

Warum -1+1 = 2 sein soll, und wer das letzte Wort haben muss wider besseren Wissens - Off Topic - Candletalk

 

 

Vielleicht steht da ja auch schon genug.

Geschrieben

Vielleicht steht da ja auch schon genug.

Das hast du mit Absicht gemacht ! :blackjack:

Hast die Links alle in der Tasche und lässt uns hier die Finger wund schreiben...

 

Okay, der Link war sehr gut, vielen Dank :mosking:

 

Trotz goso seiner Erklärungen in dem Candletalk Thread und diversen Beispielen von ihm, und hier bei uns von Henrik

halte ich es persönlich mehr mit der Meinung von Candletalk User "Xaron"

 

Hedgen hat schon auch einen praktischen Nutzen, und es ist nicht unbedingt von Vorteil einen Long-Trade zu schließen, um daraufhin Short zu gehen und dann wieder Long.

Wenn man es richtig kompliziert haben will, kann man durchaus schon mal rein und raus "scalen" und zwar in beide Richtungen.

 

Ich hab auch schon öfter mal gehedget. Also Long-Posi offen, dann noch weiter oben eine Short-Posi rein, und siehe da, es ging weiter nach oben.

Also Long-Posi noch weiter oben geschlossen (weit über der Short-Posi) und dann noch einen Short dazu. Beide Shorts dann später im Gewinn geschlossen.

 

Das besagt Szenario mag ja bei goso's präzisen Einstiegen indiziert sein, aber bei mir würde das in einer Serie von Verlusten enden.

 

In diesem Sinne gibt es da für mich kein Richtig oder Falsch,

selbst wenn dadurch mehr Margin gebunden sein sollte.

 

Da ich peinlichst darauf achte das ausreichend Margin vorhanden ist

und ich diese nicht bis aufs Limit ausquetsche, stellt sich dieses Problem für mich eh nicht.

 

Weiterhin trade ich gleichzeitig auch nur maximal 3 Märkte, das ist aber schon eher die Ausnahme, der Regelfall sind 2.

Bei dieser überschaubaren Menge machen maximal 2 zusätzliche Posis auch nicht mehr Beobachtungsaufwand als nur einzelne Positionen.

Geschrieben

Das hast du mit Absicht gemacht !  :mosking:

 

 

 

Bei dieser überschaubaren Menge machen maximal 2 zusätzliche Posis auch nicht mehr Beobachtungsaufwand als nur  einzelne Positionen.

 

  :blackjack:(Sollte ich mal einen Smiley gewinnen nehme ich den)

 

 

Auch die Anzahl Positionen verändern sich nicht.

 

Nur der Ausdruck auf Deinem Kontoauszug.

 

 

 

 

Also Long-Posi offen, dann noch weiter oben eine Short-Posi rein, und siehe da, es ging weiter nach oben.

Also Long-Posi noch weiter oben geschlossen (weit über der Short-Posi) und dann noch einen Short dazu. Beide Shorts dann später im Gewinn geschlossen.

 

Was hat er gemacht?

 

1.

 

er war mit 100 Long

 

2.

 

er ist 50 Short gegangen

 

 

3.

 

 

für den Short hat er keinen Stopp

 

4.

 

er schliesst die 100 Longs

 

5.

 

da er Recht haben will kauft er noch mehr Shorts und hat am Ende Glück.

 

 

 

 

Es sollte jetzt noch eine Rechnung kommen das es vollkommen egal ist ob ich das mit 2 getrennten Positionen mache oder mit einer wo ich zu und verkaufe.

 

Fehlt mir jetzt aber die Zeit,

 

kommt dann nach.

 

Aber Ihr könnt ja schon mal drüber nachdenken.

Geschrieben

Hmm, naja die Rechnung musst du glaube ich nicht mehr auftun, das haben wir ja jetzt bei gleichbleibendem Spread

schon mehrmals durch.

 

Deine Interpretation der Xaron Trades mag soweit für dich und andere auch schlüssig sein, sicher kann man die Trades auch so betrachten "Er wollte recht haben"

Mag in kurzfristigem Trading sogar stimmen ( Dein Beispiel)

 

Wil aber gar Recht behalten sondern:

Mir geht es darum in gwissen Marktphasen z.B News zwischen einem längerfristig angedachten Trade ( z.B. P&F Trade mit 50iger Box Size )

mit vllt. kleiner Position diesen Trade nicht wegen kurzfristigem Rauschen schließen zu müssen um ihn dann später nach "Rausch-ende" doch wieder neu zu öffnen.

 

Warum soll ich dann nicht in anderer Richtung in kleineren TFs

z.B. ein Pivot reversal mit gleicher oder gar größerer Posi Size traden können, ohne den Spread des längerfristigen Trades 2 bix x mal durch ständige Schliessung

zahlen zu müssen.

 

Für mich ist das eine Form des hedgens, aber vllt. liegt es auch einfach nur genau an dieser Definition des "hedgens"

was zu so vielen konträren Meinungen darüber führt.

Geschrieben

In dem Fall, mache dir einfach einen Subaccount auf. Das geht mit allen MT-Brokern und auch allen anderen, die ich kenne. Dann bekommt man einfach zusätzliche Logindaten.

Dann kannst du hedgen, "ohne dass du es merkst", um es mal so auszudrücken. Also ohne, dass man mit der langfristigen Posi durcheinander kommt.

Geschrieben

In dem Fall, mache dir einfach einen Subaccount auf. Das geht mit allen MT-Brokern und auch allen anderen, die ich kenne. Dann bekommt man einfach zusätzliche Logindaten.

Aha, das wußte ich bisher noch nicht,

 

warum verweist da nicht jeder Broker irgendwie drauf

ist ja nicht so unwesentlich das es diese Möglichkeit gibt.

Geschrieben

 

 

 

Hmm, naja die Rechnung musst du glaube ich nicht mehr auftun, das haben wir ja jetzt bei gleichbleibendem Spread

schon mehrmals durch.

 

Wil  aber gar Recht behalten sondern:

Mir geht es darum in gwissen Marktphasen z.B News zwischen einem längerfristig angedachten Trade ( z.B. P&F Trade mit 50iger Box Size )

mit vllt. kleiner Position diesen Trade nicht wegen kurzfristigem Rauschen schließen zu müssen um ihn dann später nach "Rausch-ende" doch wieder neu zu öffnen.

 

Warum soll ich dann nicht in anderer Richtung in kleineren TFs

z.B. ein Pivot reversal mit gleicher oder gar größerer Posi Size traden können, ohne den Spread des längerfristigen Trades 2 bix x mal durch ständige Schliessung

zahlen zu müssen.

 

Für mich ist das eine Form des hedgens, aber vllt. liegt es auch einfach nur genau an dieser Definition des "hedgens"

was zu so vielen konträren Meinungen darüber führt.

 

Auch ein wechselnder Spread ist vollkommen egal, Du musst ihn nur dem Richtigen Trade zu weisen.

 

 

Du schliesst nicht den Langfristigen Trade sondern gehst einen in Gegenrichtung ein,

egal ob Du das eine mal nur die Position verkleinerst oder auf einem anderen Konto einen neuen Trade eingehst.

 

 

Den Spread den Du hier bezahlst der gehört zum Kurzen Trade und nicht zum langen, er verändert an dem Kosten für den Langen rein gar nichts.

 

 

Du betreibst keine Hedge, sondern handelst 2 völlig andere Signale.

Der eine Trade hat mit dem Anderen nichts zu tun.

 

 

 

 

 

Ja, ist eine psychologische Frage, ob man danach den langfristigen Trade nochmal aufmacht. Andererseits: wenn man den nicht wieder aufmachen würde, würde ich ihn doch auch als Hedgeposi schließen, oder?  :blackjack:

 

Mit dem schliessen der Kurzfristigen Position habe ich den langfristigen Trade Automatisch wieder aufgemacht.

 

Es gab auch keinen Spread in dem Langen da ich die Kosten dem Kurzen zu weisen muss.

 

 

 

 

Wenn ich mir da mal Gedanken drüber mache werde ich feststellen wie einfach es sein kann mich glücklich zu machen oder aber eine Pille nach der anderen zu schlucken.

 

Wir haben 2 Trader,

die am heutigen Tag genau die gleichen Signale handeln.

 

 

 

 

Trade H,

 

Ruhig und besonnen.

Er hat einen Plan den er handelt, wie sein Kontostand am Tag verläuft ist Ihm egal, er schaut gar nicht drauf.

Seine Positionen verfolgt er penibel auf einem Blatt Papier damit er immer genau weiss was er wo Offen hat.

Ihn Interessiert nur was am Ende des Tages überieg ist.

 

 

Trader V,

 

Er braucht Bewegung auf dem Konto damit er nicht ein schläft,

seine Augen haften an der P/L Anzeige auf seinem Konto, der 1000 Pack ist ja pro Beruhigungspille auch viel billiger wie der 100ter.

 

 

9:00 Uhr in Deutschland

 

Beide Trader kaufen 100 X für 100

 

11:00

 

Der Kurs steht bei 125

Trader V denkt jetzt muss er mal fallen und kauft zusätzlich 50 Shorts

Trader H denkt, der Kurs ist gut gestiegen und könnte eine Ruhe Pause einlegen, ich werde 50 Longs verkaufen, geht der Kurs weit genug zurück werde ich Sie wieder dazu kaufen.

 

Ab jetzt legt sich Trader H beruhigt zurück, egal was kommt er hat sein Geld verdient.

 

Trader V fängt aber an seine Pillen ein zu schmeissen, egal wie sich der Kurs entwickelt, er hat immer eine Position die sich schlecht entwickelt und auf die er immer schauen wird. 

 

13:00

 

Der Kurs war nicht gefallen, sondern steht jetzt bei 135.

 

Trader H freut sich über seinen weiteren Gewinn.

 

Trader V schmeisst eine Pille nach der anderen ein,

was soll er blos mit seinem Short machen, aber er sagt sich das er es ja vorher schon wusste das der Kurs steigt, deshalb hat er ja auch die Ganzen Longs behalten.

(reiner selbstbetrug)

 

14:30

 

der Kurs steht bei 150

 

 

Trader V verkauft seine Ganzen Longs und kauft jetzt noch mal 50 Shorts, irgend wann muss der Markt ja mal wieder fallen.

 

Trader H verkauft seine zweite Hälfte Longs und sieht eine Trendwende und geht mit 100 Short

 

 

 

 

15:30

 

Kurs 140

 

Trader V schaut immer noch auf ein Minus vor seiner Short Position und schmeisst weiter Pillen ein.

 

Trader H hat schon wieder ein schönes Plus, was Ihn aber nicht Interessiert da er erst zum Tagesende abrechnet.

 

 

17:00

 

Beide stellen Ihre Position zu 75 Glatt.

 

 

 

Wer hat Abends Mehr auf dem Konto?

 

Wer wird wahrscheinlich Älter?

 

 

 

 

Auch wenn die Kurzfristige Short Position Größer wäre wie die Longs würde es am Ende des Tages bei der Abrechnung nichts ausmachen.

 

 

Meine Netto Positionen sind immer gleich hoch, egal wie viele Konten ich handele, 

 

nur das eine mal sagt mir der Kontoauszug wo der Spread zugehört und das andere mal muss ich Ihn zuweisen.

Geschrieben

und zweitens kannst du ja mit dem Hedge eine gegenläufige Bewegung der kleineren TFs

für dich in vollem Umfang der Posi Größe nutzen, ohne deinen eventuell längerfristig geplanten Trade zu schließen

und dem Broker den Spread zu schenken.

 

 

Warum soll ich dann nicht in anderer Richtung in kleineren TFs

z.B. ein Pivot reversal mit gleicher oder gar größerer Posi Size traden können, ohne den Spread des längerfristigen Trades 2 bix x mal durch ständige Schliessung

zahlen zu müssen.

 

Für mich ist das eine Form des hedgens, aber vllt. liegt es auch einfach nur genau an dieser Definition des "hedgens"

was zu so vielen konträren Meinungen darüber führt.

 

 

Du betreibst keine Hedge, sondern handelst 2 völlig andere Signale.

Der eine Trade hat mit dem Anderen nichts zu tun.

@ibelieve

Dank dir für die Mühe die du dir beim Tippen gemacht hast. :blackjack:

( Oder ist es nur kopiert, aus einem Buch der Händler Serie oder ähnlichem ? )

Selbst wenn; trotzdem Danke dann aber mal bitte die Quelle nennen, würde da gerne mal drüber schauen.

 

Der fett markierte Text der Zitate bringst es wohl auf den Punkt wie ich es meine

und wie man es aber auch anders betrachten kann. ( Kein Hedge, sondern Handel verschiedener Signale )

 

Für mich ist es nun mal eine Form des hedgens, da ich bei gleicher Posi Größe in

anderer Richtung der ürsprünglichen Position auf dem Konto die Pausentaste drücke.

 

Das mit der zuordnung des Spreads auf die verschiedenen Trades kann man sicher so sehen,

das lass ich mir mal weiter durch den Kopf gehen.

Geschrieben
Warum soll ich dann nicht in anderer Richtung in kleineren TFs

z.B. ein Pivot reversal mit gleicher oder gar größerer Posi Size traden können, ohne den Spread des längerfristigen Trades 2 bix x mal durch ständige Schliessung

zahlen zu müssen.

 

Für mich ist das eine Form des hedgens, aber vllt. liegt es auch einfach nur genau an dieser Definition des "hedgens"

was zu so vielen konträren Meinungen darüber führt.

 

Für mich wäre eine Hedge eine Art Versicherung.

 

zB.

 

Ich habe 3 DAX Werte von denen ich überzeugt bin das sie sich gut Entwickeln und ich gehe Long.

Da ich aber schwächen im Gesamt- Markt sehe gehe ich den DAX Short.

 

 

Steigt der Markt sollten meine Werte besser laufen wie der Gesamt-Markt und den Verlust im Short übersteigen.

Fällt der Markt sollten meine Werte wenig fallen und der Gewinn aus dem Short den Verlust übersteigen.

Beide(3 Long + Short)  Orders sind in Größe und Haltedauer von einander abhängig und beruhen auf einer Idee.

 

Ich verzichte auf Gewinn (da wahrscheinlich eine Seite ins Minus läuft) habe aber bei fast jeder Entwicklung etwas Gewinn.

(Voraus gesetzt ich habe die 3 Richtigen Werte erwischt)

 

 

Du aber hast doch 2 völlig unterschiedliche Gründe für den Einstieg,

weder die Positionsgröße noch die Haltedauer ist irgend wie von einander abhängig.

Jeder Handel beruht auf einem anderen Hintergrund und Du würdest auch jeden Trade für sich alleine Handeln. 

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