In einem anderen Thread wurde von Vola schon über die Range-Charts berichtet und um diesen Thread nicht zu hijacken, habe mich mit einem Video, welches ich mal zum Vergleich der Rangecharts mit anderen Chart-Arten gemacht habe zurückgehalten; denn es beschreibt meine Ansichten zu zeitbasierten-Charts vielleicht ein wenig zu oberflächlich und "gehörtes" ist schneller weg und fehlinterpretiert als "gelesenes".
Nun weiss hier vermutlich jeder, der mich ein wenig kennt, dass ich überwiegend Rangecharts und ähnliche Chartarten nutze und ich möchte an dieser Stelle auch gar nicht so sehr in die Tiefe der Vor- und Nachteile einsteigen, sondern schlicht meine Meinung kundtun und mich auch evtl. überzeugen lassen, dass ich mich irre.
Ich stelle hier mal folgende These auf:
Einzelne Candles oder Bars haben in zeitbasierten, also Minuten- und Stunden-Charts keine nennenswerte Aussagekraft!
Ich bemerke sicherheithalber, dass ich nicht die Gesamtheit der zeitbasierten Charts damit meine, denn derartige Charts mögen in Ansätzen der Zeitprojektionen sinnvoll nutzbar sein und weiterhin messe ich Candles und Bars in Tages-, Wochen- und Monatscharts auch eine Bedeutung zu.
Meine Kritik gilt lediglich den Ansätzen die sich der Aussagen von Candles und Bars z.B. im 1- bis 5-Minuten-Chart oder von mir aus auch n-Minuten oder n-Stunden-Charts bedienen.
Ich nutze unter anderem Range-Charts deshalb, weil sie die Zeitkompenente vernachlässigen und lediglich den Preis und seine Bewegung abbilden. Allein die Unproportionalitäten durch News oder Markteröffnungen machen für mich die zeitbasierten Charts zu einem schlechten Werkzeug. Ich empfinde die zeitbasierten Charts sogar noch extremer:
Preischarts (z.B. Range-, Renko, etc.) sind dem menschlichen Lebenszyklus weniger angepasst als zeitbasierte Charts und werden damit in ihrer Aussage auch nicht durch künstliche Rahmenbedingungen verfälscht:
Der Mensch hat (historisch) mit den zeitbasierten Charts versucht, die Preisentwicklung an den Lebensrhythmus des Menschen anzupassen; Preisentwicklungen sind dadurch nahezu für jeden im zeitlichen Verlauf schnell und verständlich nachvollziehbar und Entscheidungen können zeitbasiert getroffen werden, also geregelt "nach Termin" (z.B. Einstieg zur vollen Stunde nach dem Stunden-Chart).
Preischarts dagegen richten sich nicht nach dem Zeitrhythmus des Menschen, sie unterliegen eigenen Zyklen und Regeln, Einstiege erfolgen ausschliesslich auf der Grundlage von Preis und Bewegung nicht aus der psychologischen Deutung eines Verlaufs in einem bestimmten Intervall.
Meine Annahme begründet sich hauptsächlich auf der Tatsache, dass man beim Vergleich von z.B. 1-Minuten-Charts mit 59-Sekunden-Charts, aber auch Stunden-Charts mit 59-Minuten-Charts regelmäßig Abweichungen (auch große) in Form und Ausprägung sehen kann; natürlich nehmen diese mit der Kompressionsgröße ab, aber im Bereich von 1- bis 10-Minutencharts sind diese vermutlich signifikant (Vorsicht mit 'signifikant': habe dies noch nicht mathematisch bewiesen, bin aber dabei Zeitreihen zu sammeln, falls es so etwas schon gibt, bitte posten).
Mir ist klar, dass diese These einige Theorien von Steve Nison aber auch einige Konzepte der Markttechnik nach Voigt für nichtig erklärt, aber vielleicht überzeugt mich ja hier jedemand vom Gegenteil (oder vielleicht ergänzt der eine oder andere meine Ansicht). Das Ganze kann natürlich auch in einem "cum hoc ergo propter hoc" enden ... bin auf andere Meinungen sehr gespannt.
In einem anderen Thread wurde von Vola schon über die Range-Charts berichtet und um diesen Thread nicht zu hijacken, habe mich mit einem Video, welches ich mal zum Vergleich der Rangecharts mit anderen Chart-Arten gemacht habe zurückgehalten; denn es beschreibt meine Ansichten zu zeitbasierten-Charts vielleicht ein wenig zu oberflächlich und "gehörtes" ist schneller weg und fehlinterpretiert als "gelesenes".
Nun weiss hier vermutlich jeder, der mich ein wenig kennt, dass ich überwiegend Rangecharts und ähnliche Chartarten nutze und ich möchte an dieser Stelle auch gar nicht so sehr in die Tiefe der Vor- und Nachteile einsteigen, sondern schlicht meine Meinung kundtun und mich auch evtl. überzeugen lassen, dass ich mich irre.
Ich stelle hier mal folgende These auf:
Einzelne Candles oder Bars haben in zeitbasierten, also Minuten- und Stunden-Charts keine nennenswerte Aussagekraft!
Ich bemerke sicherheithalber, dass ich nicht die Gesamtheit der zeitbasierten Charts damit meine, denn derartige Charts mögen in Ansätzen der Zeitprojektionen sinnvoll nutzbar sein und weiterhin messe ich Candles und Bars in Tages-, Wochen- und Monatscharts auch eine Bedeutung zu.
Meine Kritik gilt lediglich den Ansätzen die sich der Aussagen von Candles und Bars z.B. im 1- bis 5-Minuten-Chart oder von mir aus auch n-Minuten oder n-Stunden-Charts bedienen.
Ich nutze unter anderem Range-Charts deshalb, weil sie die Zeitkompenente vernachlässigen und lediglich den Preis und seine Bewegung abbilden. Allein die Unproportionalitäten durch News oder Markteröffnungen machen für mich die zeitbasierten Charts zu einem schlechten Werkzeug. Ich empfinde die zeitbasierten Charts sogar noch extremer:
Preischarts (z.B. Range-, Renko, etc.) sind dem menschlichen Lebenszyklus weniger angepasst als zeitbasierte Charts und werden damit in ihrer Aussage auch nicht durch künstliche Rahmenbedingungen verfälscht:
Der Mensch hat (historisch) mit den zeitbasierten Charts versucht, die Preisentwicklung an den Lebensrhythmus des Menschen anzupassen; Preisentwicklungen sind dadurch nahezu für jeden im zeitlichen Verlauf schnell und verständlich nachvollziehbar und Entscheidungen können zeitbasiert getroffen werden, also geregelt "nach Termin" (z.B. Einstieg zur vollen Stunde nach dem Stunden-Chart).
Preischarts dagegen richten sich nicht nach dem Zeitrhythmus des Menschen, sie unterliegen eigenen Zyklen und Regeln, Einstiege erfolgen ausschliesslich auf der Grundlage von Preis und Bewegung nicht aus der psychologischen Deutung eines Verlaufs in einem bestimmten Intervall.
Meine Annahme begründet sich hauptsächlich auf der Tatsache, dass man beim Vergleich von z.B. 1-Minuten-Charts mit 59-Sekunden-Charts, aber auch Stunden-Charts mit 59-Minuten-Charts regelmäßig Abweichungen (auch große) in Form und Ausprägung sehen kann; natürlich nehmen diese mit der Kompressionsgröße ab, aber im Bereich von 1- bis 10-Minutencharts sind diese vermutlich signifikant (Vorsicht mit 'signifikant': habe dies noch nicht mathematisch bewiesen, bin aber dabei Zeitreihen zu sammeln, falls es so etwas schon gibt, bitte posten).
Mir ist klar, dass diese These einige Theorien von Steve Nison aber auch einige Konzepte der Markttechnik nach Voigt für nichtig erklärt, aber vielleicht überzeugt mich ja hier jedemand vom Gegenteil (oder vielleicht ergänzt der eine oder andere meine Ansicht). Das Ganze kann natürlich auch in einem "cum hoc ergo propter hoc" enden ... bin auf andere Meinungen sehr gespannt.