In der Werbung und in Print bzw. Onlinemedien wird in letzter Zeit vermehrt für den "Intelligenten Strom" geworben.
Dabei kommt ein Zusatzteil an den Hauptstromzähler (bzw. dieser wird durcfh was eigenes ersetzt) welches dann die Stromverbrauchsdaten digital abrufbar macht.
So können die Daten Online oder auch am heimischen Rechner abgefragt und ausgewertet werden.
Die Idee dahinter: Intelligente Stromsteuerung der Stromverbraucher.
Man sieht also die Kostentreiber und kann schauen, ob diese auch effizienter arbeiten können, sei es durch Ersatz gegen ein neues, stromsparendes Modell (zB der alte DDR-Tiefkühler gegen neuen A++-Tiefkühler) oder sei es durch eine geänderte Nutzung (zB die Waschmaschine wird erst zum Nachtstromtarif 20 Uhr angestellt statt nachmittags 16 Uhr).
Ja nu hab ich mich damit auch beschäftigt weil ich solche Art von Technik mag und überlege, mir sowas gleich ins haus einzubauen wenn man eh dabei ist.
E.ON bietet zB. das "EnergieNavi" an und Yellow "Sparzähler online".
Was muss ich feststellen? Egal, was und wie man es macht, die Tarife für diesen intelligenten Strom sind bei allen von mir geprüften Anbietern deutlich teurer als sämtliche andere Tarife, einschließlich der Basistarife.
Mal 2 Anbieter im Vergleich der Tarife. Beide haben ungefähr dieselben Ausgangsdaten (Ort, ungefährer Verbrauch, 1 Jahr, ...), die Preise hab ich deren Webseiten entnommen und den günstigsten Tarif dafür.
YELLOW:Intelligenter Strom:
202,08 € / Jahr Grundpreis
27,28 c je kW/h (Normalzeit)
26,08 c je kW/h (22-6 Uhr)
..zgl. Einbaukosten.
Herkömmlicher Stromtarif:
97,08 € / Jahr Grundpreis
27,38 c je kW/h
E.ON:Intelligenter Strom:
177,25 € / Jahr Grundpreis
27,39 c je kW/h (Normalzeit)
24,40 c je kW/h (21-7 Uhr)
..zgl. jährliche Betriebskosten von 35,80 €
Herkömmlicher Stromtarif:
83,04 € / Jahr Grundpreis
24,45 c je kW/h
Jetzt frag ich mich....
Wann soll sich das rechnen? Warum sollte ich freiwillig auf sowas wechseln sollen? Selbst wenn ich alles optimiere werde ich niemals billiger kommen als vorher...allein anstelle für die doppelte Grundgebühr kann ich 400 kW/h verbraten. Dann ist der Strom in der Normalzeit deutlich teurer und in der Nachtzeit im Prinzip so teuer wie der Normalpreis am Tag.
Im Prinzip wird es sich niemals rechnen, egal wie viel Strom man verbraucht (wenn man bei haushaltsüblichen Verbrauchswerten bleibt).
Ist es von den Anbietern nicht gewollt, dass der intelligente Stromzähler eingeführt wird (aber es wird evtl. vom Gesetzgeber verlangt)?
Ich fänd es schon eine tolle Spielerei. Aber nicht für den Preis.
Bereit wäre ich, wenn ich die selben Preise wie beim Nortmaltarif zahlen müsste und den Einbau und Anschaffungskosten des Smartmeters selbst tragen würde.
Falls jemand mir Sinn und Geschäftsmodell erklären kann, wäre ich dankbar!
edit.
Es ist vom Gesetzgeber gewollt, dass alle Stromanbieter Smart-Grid-Tarife anbieten mit unterschiedlichen Zeiten/Preisen.
In der Werbung und in Print bzw. Onlinemedien wird in letzter Zeit vermehrt für den "Intelligenten Strom" geworben.
Dabei kommt ein Zusatzteil an den Hauptstromzähler (bzw. dieser wird durcfh was eigenes ersetzt) welches dann die Stromverbrauchsdaten digital abrufbar macht.
So können die Daten Online oder auch am heimischen Rechner abgefragt und ausgewertet werden.
Die Idee dahinter: Intelligente Stromsteuerung der Stromverbraucher.
Man sieht also die Kostentreiber und kann schauen, ob diese auch effizienter arbeiten können, sei es durch Ersatz gegen ein neues, stromsparendes Modell (zB der alte DDR-Tiefkühler gegen neuen A++-Tiefkühler) oder sei es durch eine geänderte Nutzung (zB die Waschmaschine wird erst zum Nachtstromtarif 20 Uhr angestellt statt nachmittags 16 Uhr).
Ja nu hab ich mich damit auch beschäftigt weil ich solche Art von Technik mag und überlege, mir sowas gleich ins haus einzubauen wenn man eh dabei ist.
E.ON bietet zB. das "EnergieNavi" an und Yellow "Sparzähler online".
Was muss ich feststellen? Egal, was und wie man es macht, die Tarife für diesen intelligenten Strom sind bei allen von mir geprüften Anbietern deutlich teurer als sämtliche andere Tarife, einschließlich der Basistarife.
Mal 2 Anbieter im Vergleich der Tarife. Beide haben ungefähr dieselben Ausgangsdaten (Ort, ungefährer Verbrauch, 1 Jahr, ...), die Preise hab ich deren Webseiten entnommen und den günstigsten Tarif dafür.
YELLOW:Intelligenter Strom:
202,08 € / Jahr Grundpreis
27,28 c je kW/h (Normalzeit)
26,08 c je kW/h (22-6 Uhr)
..zgl. Einbaukosten.
Herkömmlicher Stromtarif:
97,08 € / Jahr Grundpreis
27,38 c je kW/h
E.ON:Intelligenter Strom:
177,25 € / Jahr Grundpreis
27,39 c je kW/h (Normalzeit)
24,40 c je kW/h (21-7 Uhr)
..zgl. jährliche Betriebskosten von 35,80 €
Herkömmlicher Stromtarif:
83,04 € / Jahr Grundpreis
24,45 c je kW/h
Jetzt frag ich mich....
Wann soll sich das rechnen? Warum sollte ich freiwillig auf sowas wechseln sollen? Selbst wenn ich alles optimiere werde ich niemals billiger kommen als vorher...allein anstelle für die doppelte Grundgebühr kann ich 400 kW/h verbraten. Dann ist der Strom in der Normalzeit deutlich teurer und in der Nachtzeit im Prinzip so teuer wie der Normalpreis am Tag.
Im Prinzip wird es sich niemals rechnen, egal wie viel Strom man verbraucht (wenn man bei haushaltsüblichen Verbrauchswerten bleibt).
Ist es von den Anbietern nicht gewollt, dass der intelligente Stromzähler eingeführt wird (aber es wird evtl. vom Gesetzgeber verlangt)?
Ich fänd es schon eine tolle Spielerei. Aber nicht für den Preis.
Bereit wäre ich, wenn ich die selben Preise wie beim Nortmaltarif zahlen müsste und den Einbau und Anschaffungskosten des Smartmeters selbst tragen würde.
Falls jemand mir Sinn und Geschäftsmodell erklären kann, wäre ich dankbar!
edit.
Es ist vom Gesetzgeber gewollt, dass alle Stromanbieter Smart-Grid-Tarife anbieten mit unterschiedlichen Zeiten/Preisen.