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Gibt es wirklich eine Alternative zum AKW? [Umfrage]

Geschrieben

Vorwort

Ich bitte euch dieses brisante Thema nüchtern zu betrachten und es auch mal zu kommentieren warum und welche Alternativen es zu AKW gibt. Mir ist klar dass es z.Z. ein brisantes Thema ist und es möglicherweise zum Streit kommen mag deswegen bitte nochmal der Hinweis...

Bitte - solange es nur geht - emotionslos und objektiv betrachten. Niemand will hier jemanden persönlich angreifen. Ich will nur Sichtweisen und Alternativen.

 

Bedarf

China braucht viel Energie und will deswegen in den nächsten Jahren 50 weitere AKW bauen. Regenerative Energiequellen können den Bedarf nicht decken und andere Alternativen produzieren mehr Umweltverschmutzung als die Kernkraft und sind weniger effektiv.

 

Alternativen

Ingenieure in Iran haben ja vor Stuxnet bereits verkündet dass sie bis zum Jahre 2020 ein funktionierendes Fusionskraftwerk entwickeln wollen. Fusionskraftwerke produzieren jedoch auch radioaktives Material.

Biomasse?

Anbau? Essen wird teurer.

Solaranlagen? 14 Jahre bis die Produktionsenergie wieder eingeholt werden - mittlerweile eventuell besser aber Nachts brauchen wir auch Strom. Bedarf kann damit nicht gedeckt werden. Auch nicht am Tag.

Windkraftwerke - an den Küsten ok aber im Landesinneren? -Die armen Vögel-

Erdkern anzapfen - Regional bedingte.

Braunkohle - Umwelt adee

 

Deutschland

Steigt Deutschland wirklich aus der Atomkraftwerken aus so muss es Strom vom Ausland einkaufen die wiederum Ihre Energie aus AKW gewinnen. Den Bedarf durch regenerativen Energiequellen kann nicht gedeckt werden. Wollen wir wirklich wieder verstärkt Braunkohle einsetzen? Umwelt adeee.

 

Gefahren

Ich sehe keinen Sinn für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Wenn im Nachbarland so eine Katastrophe passiert sind wir auch davon betroffen.

Deutschland liegt nicht in einem Erdbebengebiet und Tsunamis haben wir auch nicht. Gegen Kleinflugzeuge sind sie geschützt. Es gibt natürlich andere Gefahren die eintreten können.

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  • eigentlich halte ich es wie Henrik - solche Sachen kann man nicht vergleichen.   Die Region um Tschernobyl ist vermutlich erst in Tausenden Jahren wieder bewohnbar und noch heute gibt es mißgebildete

  • Ok, Formulierung war nicht nett und dafür entschuldig ich mich hiermit auch.   Ich bin aber trotzdem der Meinung ein Vergleich von Atomkraft und Straßenverkehr hinkt. Ich kann nicht Äpfel mit Birnen v

  • Das Land mit dem zweitgrößten Anzahl an AKW ist gerade neben uns -> Frankreich. Was nutzt es dann Deutschland aus AKW auszusteigen? Man schrieb hier dass eventuell die Stimmen der AKW Gegner mehr

21 Benutzer abgestimmt

  1. 1. Soll Deutschland aus der Kernenergie aussteigen?

    • Sofort
      9%
      2
    • Ausstieg ja. Wir sollten in den nächsten 5 Jahren die Alternativen nutzen
      38%
      8
    • Ausstieg ja aber nicht um jeden Preis.
      14%
      3
    • Nein erst wenn man wirklich eine echte Alternative gefunden hat. Auch wenn das dauert.
      33%
      7
    • Nein! Unsere AKW verbessern. Deutschland hat bereits ein hohes Standard
      4%
      1
    • Mein Strom kommt aus der Steckdose. Ich bin für mehr Steckdosen
      0%
      0

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Featured Replies

Geschrieben

Also wieso nicht unser schönes System für den guten Zweck nutzen? 50% Steuer auf den Gewinn der AKWs, die direkt in die Förderung der Alternativenforschung gehen.

 

Zumindest einen Teil zahlen Sie ja.

 

Als Gegenleistung für die Laufzeitverlängerung müssen die AKW-Betreiber 1,4 Mrd. Euro an den Bund zahlen.

 

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:debatte-ueber-kernenergie-atomkonzerne-wollen-nicht-mehr-fuer-oeko-fonds-zahlen/60028767.html

Geschrieben

Nur 30 milliarden für die Windernergie um aus der Atomkraft auszusteigen. Wenn es so wäre , finde ich nicht zu teuer. Wenn man bedenkt für was einen Blödsinn dieser Staat unser Geld ausgibt.

Aber leider kommen dann wieder die Gegner der Windindustrie auf dem Plan.Oder Bergbaugegner.Deutschland ist das Land der Verhinderer geworden :doink: .Unter dem Motto "Führe mich in den Regen aber mach mich nicht nass."

Bin mal gespannt wie es weitergeht. :rolleyes:

Geschrieben
  • Autor

Aber leider kommen dann wieder die Gegner der Windindustrie auf dem Plan.

Ich bin einer davon :pumpkinsmile:

Ich würde sogar behaupten dass mit der Laufzeit dieser -von Mythos genannten "Ninjasterne"- der Vogelbestand hier in D bis zu 70% zurückgehen wird falls diese Ninjasterne im Großen Flächen durchgesetzt werden.

Es gibt 2 sehr gute Ansätze wie ich meine...

 

Forschung:

Man sollte stark in die Forschung von Fusion1/Fusion2 investieren und das Ziel von 2050 ein wenig abzukürzen.

 

ohne Forschung:

Von dem Gedanken wegkommen das jedes Land seine eigene Energie erzeugen muss.

Wir nutzen sonnige, billige Wüsten um Solarthermische Kraftwerke aufzubauen

Sonnenwärmekraftwerke erreichen je nach Bauart höhere Wirkungsgrade und meist niedrigere spezifische Investitionen als Photovoltaikanlagen, haben jedoch höhere Betriebs- und Wartungskosten und erfordern eine bestimmte Mindestgröße. Sie sind nur in besonders sonnenreichen Regionen der Erde wirtschaftlich einsetzbar.

Um nicht von der Stabilität eines Landes abhängig zu werden wird dies in großen Projekten in Flächen verteilt von 10+ Länder in Afrika bzw andere Wüstengegenden.

Dies können wir bereits jetzt bauen ohne jegliche Forschung. (Wenn wir jetzt schon ihre Gewässer abfischen bringen wir Ihnen Technik, Jobs, Infrastruktur und Stabilität wegen der wirtschaftlichen Unabhängigkeit)

Übertragen können wir diese Energie durch HGÜ.

Bei Gleichspannung treten in der Kabelisolation keine dielektrischen Verluste auf, und Inhomogenitäten führen nicht zu Vorentladungen. Die Isolierung kann deshalb weniger aufwändig ausgeführt sein als für ein Drehstromkabel. Bei Freileitungen sind bei Gleichspannung die Verluste durch Koronaentladungen wesentlich geringer als bei einer gleich hohen Wechselspannung; sie erfordern bei Wechselspannung schon bei niedrigeren Spannungen über etwa 100 kV Bündelleiter um die Feldstärke an der Leiteroberfläche zu verringern.

Ob wir in Europa dann ein generellen Umstieg auf Gleichstrom aus der Steckdose oder dann es in Wechselstrom konvertieren ist noch offen.

Die zweite Variante wäre dann aber ein Großprojekt von Europa das nicht realisiert werden kann wegen dem tief sitzenden Gedanken dass jedes Land seine eigene Energie produzieren muss um unabhängig zu bleiben.

 

Nach der Liste hier vermute ich dass es für die Länder D, Belgien, Spanien, Schweden, Türkei, Polen und Italien doch interessant sein könnte. Das wäre aber dann kein Europaprojekt mit den entsprechenden Mitteln.

Geschrieben

Wir nutzen sonnige, billige Wüsten um Solarthermische Kraftwerke aufzubauen

Um nicht von der Stabilität eines Landes abhängig zu werden wird dies in großen Projekten in Flächen verteilt von 10+ Länder in Afrika bzw andere Wüstengegenden.

Ich denke auch das in Sonnenenergie jeglicher Art, ein Riesen potential vorhanden ist.

 

Das ist mit einer der Gründe, warum ich fest davon überzeugt bin, das die Entwicklungsländer von denen momentan

fast niemand etwas wissen will, irgendwann ganz groß rauskommen.

Wir werden das vllt. nicht mehr erleben, aber die Kinder unserer Kinder eventuell schon.

 

In der Vergangenheit und aktuell sind es die Länder, die Ölvorräte besitzen, aber lasst das Öl mal endgültig ausgebeutet sein,

dann sind andere Länder dran.

Wenn man sich die Geschichte rückwirkend betrachtet, war es übrigens fast immer so, das ehemals arme Länder es im Laufe der Zeit

immer wieder geschafft haben, zu großen Reichtümern zu gelangen. (Spanien/Italien, nur 2 Beispiele von vielen)

 

Dieses Schicksal wird m.Mn. auch die heutigen Entwicklungsländer ereilen, da sie Sonne = Energie im Übermaß besitzen.

Somit würde sich ein weiterer Kreis der Naturbedingten Zyklen auch hier wieder schließen...

 

vllt. etwas :ot: aber doch irgendwie dazu passend

Geschrieben

Bei den Winkraftwerken, ich muss mal ganz doof fragen: wenn man es übertreibt mit denen, und die komplette Energie darüber bezieht...

Die Energie wird ja dem Wind "entzogen". Hat das nicht auch globale Auswirkungen auf die Umwelt? Ich weiß jetzt nicht, wie stark so ein Monsterwindpark einen Wind abschwächt. Ist jetzt etwas weit hervorgeholt, aber sollte man vielleicht auch bedenken, wenn man sich überlegt dass zB der mächtige Golfstrom schon von Kleinigkeiten abgelenkt werden kann und sich dadurch auf das Klima ganzer Kontinente auswirkt.

Geschrieben

Bei den Winkraftwerken, ich muss mal ganz doof fragen: wenn man es übertreibt mit denen, und die komplette Energie darüber bezieht...

Die Energie wird ja dem Wind "entzogen". Hat das nicht auch globale Auswirkungen auf die Umwelt? Ich weiß jetzt nicht, wie stark so ein Monsterwindpark einen Wind abschwächt. Ist jetzt etwas weit hervorgeholt, aber sollte man vielleicht auch bedenken, wenn man sich überlegt dass zB der mächtige Golfstrom schon von Kleinigkeiten abgelenkt werden kann und sich dadurch auf das Klima ganzer Kontinente auswirkt.

 

Würde man davon ausgehen, dass grosse Objekte am Boden den Windstrom negativ beeinflussen, dann hätte man zb. nie Städte bauen dürfen. Jedes Hochhaus stellt sich ja dem Wind erstmal in den Weg, also jede Stadt, jedes AKW und auch jeder Berg. Trotzdem findet der Wind weiter seinen Weg. Kann schon sein, dass man da nach Chaostheorie etwas beeinflußt, aber das tut auch jeder Flügelschlag eines Schmetterlings. Die Energie der Natur ist so gewaltig, wir zapfen da nur einen Bruchteil von an. Würde man es zb. schaffen die elektrische Energie eines Gewitters zu speichern, man könnte das ganze Land sehr lange mit dieser Energie versorgen. Unser größtes Kraftwerk ist die Sonne und die wird noch Milliarden Jahre weiter mit Wasserstoffexplosionen für Energie sorgen. Wenn man alleine diese Energiequelle anzapft, könnte man mit einer relativ kleinen Fläche die ganze Welt mit Energie versorgen. Vola schrieb es ja auch bereits. Es gibt diese Technologien heute schon und sie sind im Vergleich zur Atomkraft null gefährlich. Es ist alleine der politische Wille, der darüber entscheidet, ob wir es machen oder eben nicht.

Geschrieben
  • Autor

Ausserdem hab ich noch nicht gehört, dass bei einem Verkehrsumfall Rückstände bleiben, die das Gebiet für Generationen verseuchen,

Die Region um Tschernobyl ist vermutlich erst in Tausenden Jahren wieder bewohnbar und noch heute gibt es mißgebildete Geburten in der Region. Bei einem Verkehrsunfall kann man die Überreste wegräumen und am nächsten Tag ist der Ort wieder nutzbar. Selbst bei Chemikalienaustritten gibt es immer eine Lösung, im Notfall wird eben das Erdreich abtransportiert.

Beim erneuten durchlesen dieses Threads hatte ich den Eindruck dass man glaubt dass nach einer Kernschmelze das ganze Gebiet nicht mehr Bewohnbar ist.

 

Tschernobyl

Tschernobyl hat ein Sarkophag der 257 Meter lang mal 108 Meter breit ist. Alles drum herum wurde innerhalb von einem Jahr bereits dekontaminiert und ist bewohnbar. Hier will einfach keiner mehr wohnen - kleiner Unterschied.

Der Ursprung der Missbildungen in der Natur, Tiere und Menschen waren von der Kernschmelze (April 1986) selbst. Nach der Dekontaminierung mag zwar die Gegend sauber sein aber der Schaden war bereits geschehen.

 

Three Mile Island

Three Mile Island kommt ganz ohne Sarkophag aus und konnte gesäubert werden. Dies hat 10 Jahre gedauert.

Geschrieben

Tschernobyl hat ein Sarkophag der 257 Meter lang mal 108 Meter breit ist. Alles drum herum wurde innerhalb von einem Jahr bereits dekontaminiert und ist bewohnbar. Hier will einfach keiner mehr wohnen - kleiner Unterschied.

Das mag schon stimmen. Tschernobyl hat einen Sarkophag, dessen Erhaltung aber einen Großteil der Ausgaben der lokalen Kommune einnimmt, der bereits jetzt baufällig ist und dringend erneuert werden müßte und der noch von Generationen gewartet werden muß, die vermutlich das Wort "Atomkraft" garnichtmehr schreiben können.

 

Auf der anderen Seite ist die Gegend um Tschernobyl heute ein wahres Naturparadies. Nach dem Abzug der Menschen haben sich dort viele vom Aussterben bedroht Tierarten neu angesiedelt und können dort nun ihre Ruhe genießen.

Insofern ist die Kernkraft also ein Segen für die Natur (bitte den Sarkasmus dieses Satzes richtig verstehen!)

Geschrieben

Beim erneuten durchlesen dieses Threads hatte ich den Eindruck dass man glaubt dass nach einer Kernschmelze das ganze Gebiet nicht mehr Bewohnbar ist.

 

Tschernobyl

Tschernobyl hat ein Sarkophag der 257 Meter lang mal 108 Meter breit ist. Alles drum herum wurde innerhalb von einem Jahr bereits dekontaminiert und ist bewohnbar. Hier will einfach keiner mehr wohnen - kleiner Unterschied.

Der Ursprung der Missbildungen in der Natur, Tiere und Menschen waren von der Kernschmelze (April 1986) selbst. Nach der Dekontaminierung mag zwar die Gegend sauber sein aber der Schaden war bereits geschehen.

 

Three Mile Island

Three Mile Island kommt ganz ohne Sarkophag aus und konnte gesäubert werden. Dies hat 10 Jahre gedauert.

Na dann ist es ja doch nicht so schlimm, wie ich immer denke, bin ich froh. :hrhrhr: Der nächste Meiler steht ungefähr 450km von mir weg. :coocoo:

 

http://www.spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/0,1518,410268,00.html

Geschrieben

Der Vergleich mit Tschernobyl hinkt ihmo etwas, da das Ding in der Wallachei steht. In Deutschland zb. sähe das anders aus, weil hier fast alle Akws in der Nähe von Ballungsräumen stehen. Es gibt Studien, die die Kosten eines Supergaus auf 2Billionen Euro aufwärts beziffern.

 

Prognos Studie

 

Wer zahlt den Schaden?

 

Es gibt keine Versicherung, die einen atomaren Störfall versichert, warum wohl?

Geschrieben

Es gibt keine Versicherung, die einen atomaren Störfall versichert, warum wohl?

 

Versicherer versichern alles.

Der Punkt dabei ist eher der, das die Risikoprämien niemand bezahlen würde wollen....(Da diese exorbitant hoch wären)

Das ist ein Riesenunuterschied.

 

Wenn der Gesetzgeber zu einer Versicherung bei Betrieb eines AKWs verpflichten würde, wäre die Gewinnspanne immens kleiner

und wir wären einen großen Schritt weiter in Richtung Forschung alternativer Energien.

 

Dann wäre durch die Versicherungsprämie nämlich jeder Betreiber höchst motiviert so schnell wie möglich seine Kosten einzusparen......

Momentan ist es ja eher so, wenn das Ding hochgeht, das es die Gemeinschaft dann irgendwie richtet, bzw. der Betreiber erst im Schadenfall

zur Rechenschaft gezogen wird.

Hat schon mal jemand überlegt, wieviel Geld man in jungen Jahren einsparen könnte, wenn man nur dann seinen Arzt bezahlt wenn man ihn wirklich benötigt ?

Und dafür auf seine Krankenversicherung verzichtet ? Das würde sich in jungen Jahren für sehr viele rechnen....

Nichts anderes machen die AKW Betreiber, sie zahlen wenn die Rechnung auf dem Tisch liegt.

 

Suuuuuper Sache - solange nichts passiert.

Das traurige daran ist aber, das bei den riesigen Gewinnspannen sehr wohl Geld für Risikoprämien vorhanden wäre....

 

Das nur mal zum Finanziellen Aspekt dieser ganzen Choose, ungeachtet von Mensch, Tier und Natur...

Geschrieben

Sie zahlen eben nicht Vola!

Atomare Störfälle sind in allen Policen explizit ausgeschlossen.

Die Summen sind einfach so immens hoch, dass das keine Versicherung stemmen kann, bzw. die Beiträge wären unbezahlbar.

 

Hier ist noch einer: Kernkraftwerksbetreiber bezahlen meine KFZ-Versicherung?

 

Ein Kernkraftwerk ist für Terroristen ein wenig attraktives Ziel. Sie könnten durch einen Angriff auf die Anlage nur wenige Menschen unmittelbar töten. Ihr "Erfolgserlebnis" ist deshalb gering.

Quelle

 

Wow das wußte ich auch noch nicht ... was ich alles die letzten Tage lernen mußte, es ist unglaublich.

 

Ob sich das hier die Kanzlerin vor der Laufzeitverlängerung mal durchgelesen hat? Ich denke mal: eher nicht.

Geschrieben

Sie zahlen eben nicht Vola!

Atomare Störfälle sind in allen Policen explizit ausgeschlossen.

Die Summen sind einfach so immens hoch, dass das keine Versicherung stemmen kann, bzw. die Beiträge wären unbezahlbar.

Ja logisch sind sie ausgeschlossen, weil dafür keine Prämien bezahlt werden.

 

Ich sagte ja, exorbitant hoch wären sie ganz sicher.

Aber bei Gewinnspannen die teilweise mit 1 Mio am Tag beziffert werden, glaube ich als Laie ehrlich gesagt nicht,

das sich da Versicherer nicht einen Teil vom Kuchen abschneiden würden wollen.

Klar, bei einem Schadensfall müssten sie in sehr tiefe Taschen greifen, aber so ein Ding geht ja nicht alle paar Monate hoch.

 

Und kannst du dir vorstellen, wie sehr allein die Versicherer an sicheren und aktuellen AKWs interessiert wären....

Es geht einfach darum einen gesunden Druck auf die Betreiber ausüben zu können, von alleine wird da nur sehr schwerfällig etwas passieren.

 

 

Selbst Meteoriteneinschläge, Flugzeugabstürze und Abgänge von Schneelawinen sind in Berlin versichert, nicht aber Unfälle von Atomreaktoren. Nun fing ich an zu rechnen: Die Deckungssumme einer Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung liegt üblicherweise bei 100 Millionen Euro. Betrachten wir einmal einen Inhaber eines Pflegedienstes mit einem Fuhrpark von 25 Kleinwagen. 25 mal 100 Millionen macht 2,5 Milliarden. Die Autos eines Pflegedienstes sind also genau so hoch versichert wie ein Kernkraftwerk. Der Fuhrpark eines Pflegedienstinhabers ist also offensichtlich genauso gefährlich wie ein Kernkraftwerk. Nun wurde es kritisch: In unserer direkten Nachbarschaft wohnt die Inhaberin eines Pflegedienstes. Oje. Nach Jahren erkenne ich erst jetzt die Gefahr.

Quelle

Geschrieben

 

Die Summen sind einfach so immens hoch, dass das keine Versicherung stemmen kann, bzw. die Beiträge wären unbezahlbar.

 

 

 

Es würde nur Sinn machen wenn 1 Versicherung alle AKWs Weltweit versichern würde.

Nur so hätte ich eine Risiko Aufteilung.

Versichere ich nur 1 AKW ist es Lotto.palomitas.gif

Geschrieben
Wie in unserem Recht üblich, folgt aus der Haftung nicht automatisch eine Pflicht zur Haftpflichtversicherung. So müssen sich Autohalter nur in begrenztem Umfang und z. B. Hausbesitzer (Glatteis-Unfälle!), Radfahrer und Hundehalter gar nicht versichern mit der Folge, daß sie u. U. anderen, die durch ihr Verschulden bleibend körperlich geschädigt wurden, lebenslange Renten aus eigenem Vermögen bzw. Einkommen zahlen müssen. KKW-Betreiber müssen demgegenüber eine „Deckungsvorsorge“ erbringen durch Haftpflichtversicherungen in Höhe von 500 Millionen (Mio.) DM. Für weitere 500 Mio. DM übernimmt zunächst der Staat den Schadensersatz; er holt sich bei grober Fahrlässigkeit aber das ausgelegte Geld später von dem betreffenden Betreiber zurück.

Quelle

 

Mit welcher verdammten Begründung springt der Staat im Schadensfalle erst mal ein ?

Warum haftet der Betreiber nicht per Deckungssumme gleich mit einer Milliarde ?

Was hat der Staat damit zu tun ? Also eigentlich wir....

 

Unglaublich, aber so steht es nun mal da...

Geschrieben

Das meine ich doch ua. die ganze Zeit Vola :laugh:

 

Mittlerweile sind es 2,5Mrd €, aber immer noch Peanuts, macht ca. 1% der Kosten eines Supergaus.

 

 

Geschrieben

Quelle

 

Unglaublich, aber so steht es nun mal da...

 

Wusstest Du das ich als Sportboot Kapitän auch keine Versicherung abschliessen muss?

Donnere also mit meinem Bööttchen erst mal durch einen Gruppe Schwimmer und dann in den Tanker auf der Mosel der danach leck schlägt.

Einzige was ich dann schnell machen muss ist mein Hab und Gut auf meine Frau übertragen und die Hand heben.

Geschrieben

Wusstest Du das ich als Sportboot Kapitän auch keine Versicherung abschliessen muss ?

Ja habe ich von gehört. Das Spiel mit der Hand heben danach ist ja auch ganz geläufig,

Ich kenne selbst 2, die haben absolut nichts. Bis auf das Boot, die Villa, die Autos usw.

Gehört natürlich dann alles der Frau oder der Stiftung oder, oder...

Geschrieben
Einzige was ich dann schnell machen muss ist mein Hab und Gut auf meine Frau übertragen und die Hand heben.

 

 

Ganz so easy ist es nicht...

Mal schnell Sachen, wie Grundstücke und Häuser übertragen geht nicht, das Grundbuchamt brauch auch ein halbes Jahr. Und bevor es nicht im Grundbuch steht....

Davon abgesehen hat ein Ehepaar in der Regel kein Gütertrennungs(ehe)vertrag abgeschlossen, beide haben also gemeinsam das Vermögen.

Und wenn man es jemand anderen schenkt, beachte man die Schenkungssteuer und diverse Gesetze, dazu kommt dass in solchen Fällen man selbst praktisch kein Geld mehr verdienen kann, da alles über den Freibetrag hinaus lebenslang gepfändet wird. Und, es gehört dann einem auch nicht mehr...bei Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf, und wenn sich herausstellt dass die Schenkung icht so gemeint war, ich brauch da nicht weiter reden, oder?

Mal eben das Vermögen übertragen und man ist fein raus ist also nichts, zumindest nichts für Menschen, "die mitten im Leben stehen". Für mittellose Menschen, die es auch bleiben (wollen), ist das natürlich toll.

 

Man brauch dafür nichtmal ein tankerrammender Sportbootkapitän sein, es reicht schon, als Radfahrer einen anderen Menschen zu überfahren / schwerst zu verletzen.

Deshalb sollte man immer eine Privathaftpflicht und (im Falle des Sportbootkapitäns) eine Bootshaftpflichtversicherung abschließen - kostet nicht viel (ca. 50 € im Jahr?), sichert einen aber richtig ab - dafür lieber auf Versicherungen wie Glasbruchversicherungen und solchen Schnulli verzichten, da kaputte Glasscheiben immer bezahlt werden können.

Geschrieben

Ganz so easy ist es nicht ...

Deshalb sollte man immer eine Privathaftpflicht und (im Falle des Sportbootkapitäns) eine Bootshaftpflichtversicherung abschließen - kostet nicht viel (ca. 50 € im Jahr?), sichert einen aber richtig ab - dafür lieber auf Versicherungen wie Glasbruchversicherungen und solchen Schnulli verzichten, da kaputte Glasscheiben immer bezahlt werden können.

Einfach ist ein solches Konstrukt ganz sicher nicht, und jeder der da Flausen im Kopf hat - egal in welcher Größenordnung sollte sich vorab das von Henrik beschriebene gut durch den Kopf gehen lassen.

Bei dem Konstrukt einer Offshore Gesellschaft, einer Stiftung oder eben mal mit Gütertrennung auf die Ehefrau übertragen -> man steht im Falle des Streits, der Scheidung etc. absolut mittellos da.

Also nichts für Leute die für solche Situationen keine Nerven haben.....

 

Zur Haftpflichtversicherung:

Ein absolutes Must have !!

Schüler und Azubis sind bei gleichem Wohnsitz bei ihren Erziehungsberichtigten kostenlos mitversichert, solange hat man vor einer eigenen Versicherung also Ruhe.

 

Aber Achtung, wissen die wenigsten.

Wer zwischen Schule und Lehrbeginn/Studiumbeginn länger als 12 Monate auf eigener Lohnsteuerkarte arbeitet, fällt aus der Haftpflichtversicherung der Erziehungsberichtigten automatisch raus.

Das heisst nichts anderes, als das die Versicherer im Schadensfall auf ihre Versicherungsbedingen verweisen und man dann im Regen steht. (Fristen können sich eventuell verändert haben)

Ich schreibe das aus eigener Erfahrung, also bitte dringend darauf achten.

 

Wie die Versicherungsbedingungen heute im einzelnen genau aussehen, vermag ich nicht zu sagen, aber in einem konkreten Fall des jobbens etc. diesen Umstand unbedingt abchecken.

Geschrieben

Zum Thema Endlager:

Warum schießt man den Atomrestmüll eigentlich nicht Richtung Sonne? Dann entfällt das problem der Endlagerung...

 

Ansonsten:

Interessant wären auch ganz andere, unkonventionelle Ansätze. Würde man es zB schaffen, ein 300 km langes Stromkabel zu bauen, welches man senkrecht nach oben ins All legt...dann könnte man dort fliegende Kraftwerke (als Satelliten) bauen. Kalt genug ist es da, im Störfall wird das Richtung Sonne geschossen. Oder Sonnensegel wären dann auch effektiver...

Geschrieben

Zum Thema Endlager:

Warum schießt man den Atomrestmüll eigentlich nicht Richtung Sonne? Dann entfällt das problem der Endlagerung...

Oder man buddelt ein tiefes Loch und lässt es einfach in den unteren Teil des Alls fallen.... :moveaway:

Geschrieben

Zum Thema Endlager:

Warum schießt man den Atomrestmüll eigentlich nicht Richtung Sonne? Dann entfällt das problem der Endlagerung...

 

Ich vermute wegen dem Risiko. Schau dir an wieviele Fehlstarts (relativ gesehen) es gibt. Und das mit einer Rakete mit Atommüll...

 

Ansonsten:

Interessant wären auch ganz andere, unkonventionelle Ansätze. Würde man es zB schaffen, ein 300 km langes Stromkabel zu bauen, welches man senkrecht nach oben ins All legt...dann könnte man dort fliegende Kraftwerke bauen. Kalt genug ist es da, im Störfall wird das Richtung Sonne geschossen. Oder Sonnensegel wären dann auch effektiver...

Allein das Gewicht von dem Kabel und die daraus entstehenden Belastungen dafür wären ein Wahnsinn, dann der Wind (Jetstreams) der das Kabel biegt und herumtreibt wodurch das Kraftwerk näher zur Erde gezogen wird und wehe es kommt zu nahe und knallt runter... allein wenn das Kabel runter knallt hast ein Problem.

 

Da schon eher die Verbindung mit Laserstrahl, sprich Kraftwerk oben bündelt die Sonnenenergie... Nur blöd für alle Vögel die durchfliegen, da kannst dann daneben einen Grillhendlstand aufmachen, von freifliegenden Vögeln ;)

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