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Gibt es wirklich eine Alternative zum AKW? [Umfrage]

Geschrieben

Vorwort

Ich bitte euch dieses brisante Thema nüchtern zu betrachten und es auch mal zu kommentieren warum und welche Alternativen es zu AKW gibt. Mir ist klar dass es z.Z. ein brisantes Thema ist und es möglicherweise zum Streit kommen mag deswegen bitte nochmal der Hinweis...

Bitte - solange es nur geht - emotionslos und objektiv betrachten. Niemand will hier jemanden persönlich angreifen. Ich will nur Sichtweisen und Alternativen.

 

Bedarf

China braucht viel Energie und will deswegen in den nächsten Jahren 50 weitere AKW bauen. Regenerative Energiequellen können den Bedarf nicht decken und andere Alternativen produzieren mehr Umweltverschmutzung als die Kernkraft und sind weniger effektiv.

 

Alternativen

Ingenieure in Iran haben ja vor Stuxnet bereits verkündet dass sie bis zum Jahre 2020 ein funktionierendes Fusionskraftwerk entwickeln wollen. Fusionskraftwerke produzieren jedoch auch radioaktives Material.

Biomasse?

Anbau? Essen wird teurer.

Solaranlagen? 14 Jahre bis die Produktionsenergie wieder eingeholt werden - mittlerweile eventuell besser aber Nachts brauchen wir auch Strom. Bedarf kann damit nicht gedeckt werden. Auch nicht am Tag.

Windkraftwerke - an den Küsten ok aber im Landesinneren? -Die armen Vögel-

Erdkern anzapfen - Regional bedingte.

Braunkohle - Umwelt adee

 

Deutschland

Steigt Deutschland wirklich aus der Atomkraftwerken aus so muss es Strom vom Ausland einkaufen die wiederum Ihre Energie aus AKW gewinnen. Den Bedarf durch regenerativen Energiequellen kann nicht gedeckt werden. Wollen wir wirklich wieder verstärkt Braunkohle einsetzen? Umwelt adeee.

 

Gefahren

Ich sehe keinen Sinn für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Wenn im Nachbarland so eine Katastrophe passiert sind wir auch davon betroffen.

Deutschland liegt nicht in einem Erdbebengebiet und Tsunamis haben wir auch nicht. Gegen Kleinflugzeuge sind sie geschützt. Es gibt natürlich andere Gefahren die eintreten können.

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  • eigentlich halte ich es wie Henrik - solche Sachen kann man nicht vergleichen.   Die Region um Tschernobyl ist vermutlich erst in Tausenden Jahren wieder bewohnbar und noch heute gibt es mißgebildete

  • Ok, Formulierung war nicht nett und dafür entschuldig ich mich hiermit auch.   Ich bin aber trotzdem der Meinung ein Vergleich von Atomkraft und Straßenverkehr hinkt. Ich kann nicht Äpfel mit Birnen v

  • Das Land mit dem zweitgrößten Anzahl an AKW ist gerade neben uns -> Frankreich. Was nutzt es dann Deutschland aus AKW auszusteigen? Man schrieb hier dass eventuell die Stimmen der AKW Gegner mehr

21 Benutzer abgestimmt

  1. 1. Soll Deutschland aus der Kernenergie aussteigen?

    • Sofort
      9%
      2
    • Ausstieg ja. Wir sollten in den nächsten 5 Jahren die Alternativen nutzen
      38%
      8
    • Ausstieg ja aber nicht um jeden Preis.
      14%
      3
    • Nein erst wenn man wirklich eine echte Alternative gefunden hat. Auch wenn das dauert.
      33%
      7
    • Nein! Unsere AKW verbessern. Deutschland hat bereits ein hohes Standard
      4%
      1
    • Mein Strom kommt aus der Steckdose. Ich bin für mehr Steckdosen
      0%
      0

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Featured Replies

Geschrieben

Ich hätte gerne alle Punkte angekreuzt.

 

Ausstieg sofort für uralte Anlagen. Was ist denn aber "alt"?

 

Ausstieg in den nächsten Jahren, wenn alternative/regenerative Energien noch weiter ausgebaut wurden.

 

Allerdings bin ich der Meinung, dass einige AKWs bestehen bleiben sollen, um einerseits die Grundversorgung zu gewährleisten und andererseits ein stabiles Preisniveau zu garantieren. In diese übrigbleibenden AKWs wird weiterhin in sehr hohe Sicherheitsstandards investiert, die auch scharf geprüft werden.

 

Auch wenn Deutschland abschaltet, wird es AKWs geben: um uns herum und weltweit. Sonst kaufen wir in der Tat in Frankreich unseren Strom ein und diese Kraftwerke stehen bei uns direkt vor der Grenze. Solange keine wirklich leistungsstarke Alternative in der Energiegewinnung existiert (die zudem umweltfreundlich und sicher ist), werden wir um AKWs nicht drumherumkommen.

 

Politisch gesehen nutzt nun eine Seite die Situation aus und die andere Seite muss reagieren. Über Sinn- und Unsinn kann man dabei lange philosophieren. Auf der Strecke bleibt der Realismus.

Geschrieben

Ein zweischneidiges Schwert. Einerseits will natürlich niemand seinen Lebensstandard einschränken und bewußt Energiefresser vermeiden, andererseits schreit aber auch jeder "schaltet die Atomkraftwerke ab".

Bis vor etwa einem Jahr war ich auch noch ein Befürworter der Atomenergie. Das hat sich aber mittlerweile geändert.

 

Argument der AK-Befürworter ist immer, es gibt noch keine geeignete Technologie, die als Ersatz dienen kann.

Ich bin aber der Meinung, solange die AKWs laufen fehlt einfach der letzte Wille, intensiv an solchen Alternativen zu arbeiten.

 

Was passiert, wenn wir wirklich (und laut letzten Berichten sollen ja vorerst mal 7 Meiler vom Netz gehen) die AKWs abschalten.

Strom müßte vermutlich aus dem Ausland zugekauft werden => Strompreis würde steigen => Verbraucherbewußtsein bezüglich Energiesparen würde geweckt (z.B. Umstieg auf stromsparende Haushaltsgeräte etc..)

=> Verbrauch würde fallen

 

Zudem würde intensiv an Alternativenergieen gearbeitet. Es gibt ja schon einiges an brauchbaren Ansätzen. VW hat z.B. vor etwa einem halben Jahr ein Entwicklungsprojekt bekannt gegeben, bei dem vernetzte Heitzanlagen von Eigenheimen als intelligenter Energiespeicher für tagsüber zuviel produzierten Strom genutzt werden könnten (oder so ähnlich :hmmmm: ).

Sicher wäre hierfür ein Umdenken beim Verbraucher nötig. (Viele denken ja immer noch, wozu brauch ich Atomstrom, mein Strom kam bisher immer aus der Steckdose.)

Aber wie soll so ein Umdenken vorangetrieben werden, wenn keine Motivation (z.B. Anstieg des Strompreises) vorhanden ist?

 

Edit: Ach ja, noch das Argument, "dann müssen wir den Atomstrom von den Nachbarländern einkaufen". Vereinfacht gesagt, wenn kein Land den Anfang beim Ausstieg macht, dann wird es nie dazu kommen. Der gesellschaftliche Druck der Atomkraftgegner ist auch in Frankreich da. Wenn Deutschland entscheidet, seine AKWs abzuschalten, dann steigt natürlich auch der Druck auf die anderen Länder.

Geschrieben

Edit: Ach ja, noch das Argument, "dann müssen wir den Atomstrom von den Nachbarländern einkaufen". Vereinfacht gesagt, wenn kein Land den Anfang beim Ausstieg macht, dann wird es nie dazu kommen. Der gesellschaftliche Druck der Atomkraftgegner ist auch in Frankreich da. Wenn Deutschland entscheidet, seine AKWs abzuschalten, dann steigt natürlich auch der Druck auf die anderen Länder.

Das sind alles nachvollziehbare Gedankengänge. Solange jedoch auf unserem Kontinent auch nur ein AKW steht, ist der Kontinent bedroht. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das ein oder andere Land das Abschalten der AKWs anderer Länder ausnutzen würde, um eigene zu errichten. Es handelt sich hierbei nicht um bspw. Öl, was, wenn es teurer wird durch was anderes ersetzt wird. Auch Öl wird es neben vielen wirklich sinnvollen Alternativen weiterhin geben. Allerdings ist jedes übrigbleibende AKW bedrohlich, das Fass Öl nicht.

Geschrieben

Ich bin nach wie vor für AKWs, bis echte Alternativen vorhanden sind.

Hab hier schonmal geschrieben, dass Fusion die Lösung wäre. Recht geringe Halbwertszeit (100 Jahre) und bei einem außer-Kontrolle-geraten fällt die Reaktion in sich zusammen, also keine Strahlung.

 

Dafür müsste sehr viel mehr Geld investiert werden in die Forschung. Ich finde, von den 1 Mio €, die ein Kernkraftwerksbetreiber pro Tag an Gewinn macht für ein abgeschriebenes AKW, sollte die Hälfte in die Forschung an Fusion gehen.

 

Ökostrom schön und gut, aber die Grundlast muss wer erzeugen. Das geht noch nicht über Ökostrom.

 

Dieses Konzept mit den Gasmotoren im Keller ist ganz nett, aber auch nicht regenerativ. Ist momentan auch nicht wirtschaftlich (und wenn dann ur durch Förderung und Subventionierung).

 

Auch Solar in der Sahara: erstens geht unglaublich viel Strom drauf bei der Leitung nach Europa, zweitens machen wir uns da nicht nur vom anderen Land abhängig, sondern auch von nem anderen Kontinent und drittens erzeugt das auch keinen Grundlaststrom.

Warum stellt man AKWs in Erdbebengebiete? Kann man die nicht dort aufstellen wo es weniger gefährlich ist? Sibirien? Sahara? Auch wenn dafür durch große Distanzen Strom verbraten wird.

 

 

Ich bin froh, dass ich mich für eine Gasheizung entschieden habe, und nicht für Erdwärme. Erdwärme brauch ja ein 1/4 bis 1/5 der erzeugten Wärmeenergie als Strom. Ich will mir nicht ausdenken wie die Strompreise bald ansteigen werden, Strom im Ausland gekauft werden muss (aus den AKWs in Frankreich...na super!).

Geschrieben

Dafür müsste sehr viel mehr Geld investiert werden in die Forschung. Ich finde, von den 1 Mio €, die ein Kernkraftwerksbetreiber pro Tag an Gewinn macht für ein abgeschriebenes AKW, sollte die Hälfte in die Forschung an Fusion gehen.

 

Dazu hätte man sie schon seit 30 Jahren zwingen müssen - die Risiken sind ja nicht gerade erst bekannt geworden. Aber man hat ihnen die Möglichekeit gegeben sich auf Kosten der Bevölkerung über alle Massen zu bereichern (Kosten der Endlagerung?)

Geschrieben
Was passiert, wenn wir wirklich (und laut letzten Berichten sollen ja vorerst mal 7 Meiler vom Netz gehen) die AKWs abschalten.

Strom müßte vermutlich aus dem Ausland zugekauft werden

 

ist nicht nötig - denn wir haben mehr Reserven als man denkt:

 

Dass ein Drittel der deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet werden könnten, ohne die Stromversorgung zu gefährden, ergibt sich auch aus dem erst im Januar veröffentlichten „Monitoringbericht Versorgungssicherheit“ des Bundeswirtschaftsministeriums. Weil in der nächsten Zeit viele konventionelle Kraftwerke ans Netz gehen, werde noch bis mindestens 2015 „die gesicherte Leistung die Spitzenlast signifikant übersteigen“,

 

Die 17 deutschen Atomkraftwerke decken derzeit rund 23 Prozent des deutschen Strombedarfs.

 

Welt Online

 

Hätte nicht vermutet, das nur 23% des Strombedarfs mit Atomenergie erzeugt werden.

Ich hatte auch schon mal vor einiger Zeit gelesen, das allein durch den Zuwachs an Solarenergie bereits bis 2013 2 AKW abgeschaltet werden könnten.

 

Eine atomfreie Energieversorgung ist also gar nicht so weit weg wie gedacht - zumindest bei uns nicht. Die Frage ist, was macht man mit Ländern wie China wo Dutzende neu gebaut werden. Entweder siedeln die mal eben ein paar Millionen Menschen für einen Staudamm um oder sie bauen eben ein paar AKW. Irgenwie beides nicht so prall :OMG:

Geschrieben

Aber man hat ihnen die Möglichekeit gegeben sich auf Kosten der Bevölkerung über alle Massen zu bereichern (Kosten der Endlagerung?)

 

Was bitte schön hat man der Solarbranche gegeben?

Da haben sich ja wohl einige noch Reicher mit gemacht und das durch Staatlichen zwang eine nicht ausgereifte Technik überteuert anzuwenden damit ich sie schnell anwende um eine möglichst hohe Subvention zu erhalten.

 

Ein Stromanbieter wird immer verdienen, egal wo er in herbekommt. Die Frage ist nur was müssen wir dafür bezahlen(und da ist die Erhöhung am eigenen Zähler noch das kleinste übel).

 

Wer jetzt sagt das nur der Betreiber daran verdient hat verkennt die Lage meiner Meinung nach, bzw. kommt mit Stammtisch Argumenten.

Geschrieben

Ich bin auch gegen eine sofortige Abschaltung aller Kernkraftwerke, obwohl ich von den Bildern sehr geschockt bin,das bringt gar nichts! Link

 

Vielleicht sollten das auch mal die Vertreter der Grünen zur Kenntnis nehmen. Also wenn nur Europaweit.Aber was wird dann passieren. Dann verschwindet die Arbeit in Dritt und Viertländer die munter weiter Atomkraftwerke bauen.Das Leben bleibt halt riskant.Deutschland wird die Welt nicht retten.

Geschrieben

Also ich denke auch dass eine sofortige Abschaltung aller Kraftwerke schwer wird.

Wir haben halt die Probleme, dass Nachts die Sonne nicht scheint und weder auf Wind noch Sonne Verlass ist.

 

Das nächste was aber passieren muss ist dass die Menschen endlich verstehen müssen, dass man um auf regenerative Energien setzen zu können Hochspannungsleitungen quer durchs Land verlegen muss auch wenns die Aussicht auf die Landschaft stören kann und dass man halt mehr Stauseen anlegen muss um Pumpspeicherkraftwerke zu bauen.

 

Es wäre ein großer Fehler wenn wir nun bald auch auf strom aus anderen Ländern angewiesen sind. Wir sind es ja schon bei Gas und Öl. (Wie siehts eigentlich mit Uran aus). Wie wollen wir denn die neuen Elektromobile betanken? Stellen wir genug Wasserstoff für Brennstoffzellen her (und am besten noch ohne Strom zu verbrauchen)?

Geschrieben

@all,

 

so schrecklich das aktuelle Ereignis für die direkt Betroffenen ist, so lehrreich kann es sein die Dinge nun einfach mal wieder aktuell nüchtern und ohne politische Einfärbungen zu diskutieren.

 

Atomenergie mag vergleichsweise "sauber" sein (im Vergleich zu Kohlekraftwerken etc.) hat aber nunmal die Nachteile, das sie unter Berücksichtigung aller Kosten (Forschung, Bau/Betrieb, Entsorgung etc.) eben nicht günstiger ist als Alternativen und dass ein (wie aktuell wieder deutlich geworden) erhebliches Restrisiko besteht, dass auch nach 50-60 Jahren Erfahrung mit kommerziellem AKW-Betrieb eben nicht beherrschbar ist. Das ist kein Risiko, dass nur die USA, Russland/Ukraine oder Japan betrifft (weil dort die bislang gravierendsten Unfälle auftraten) oder sog. aufstrebende Atomstaaten wie Pakistan, Indien, China, Brasilien etc., sondern eben auch für Frankreich oder Deutschland relevant ist.

 

M.E: gibt es durchaus neue Entwicklungen, die es zulassen würden auf AKWs grösstenteils zu verzichten. Nur ein Beispiel:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,751036,00.html

 

Sicherlich gibt es bei allen Alternativen auch Nachteile, jedoch dürfte keiner einen "AKW-Gau" schlagen. Insofern ist dies ein ernstzunehmendes KO-Kriterium.

 

ciao,

zentrader

Bearbeitet von zentrader

Geschrieben
  • Autor

Wer jetzt sagt das nur der Betreiber daran verdient hat verkennt die Lage meiner Meinung nach, bzw. kommt mit Stammtisch Argumenten.

Auch wenn ich deiner Meinung bin ist das Dick gedruckte ein Totbringargument und hat eigentlich in einer Diskussion nichts zu suchen. Nicht falsch verstehen :tuerzu:

 

Ich befürchte dass durch die steigende Strompreise -wegen dem abschalten der AKWs- Innovationen wie z.B. von Honda (ich liebe die Ideen von Honda - schon immer) Solar-Wasserstoff-Tankstelle für den Hausgebrauch (Jan 2010) immer mehr in den Hintergrund geraten da es durch die überteuerten Strompreise noch unrentabler wird.

Ich musste schon damals für meinen Elektroroller das 8-fache zahlen (Anschaffungspreis) - wobei mein Arbeitgeber aber den Strom zahlte.

 

Wir blockieren uns selbst mit solchen Aktionen.

Geschrieben

naja im Link gehts um Erdgas als Alternative. Wenn wir damit dann wirklich den Klimawandel endgütlig einleiten sollten (das ist nur hypothetisch) dann ist das was in nem Atomkraftwerk passieren kann nen Klacks dagegen. Man stelle sich einfach nur vo, dass sich die Zahl der Hungernden verdreifacht --> Kriege etc.

 

Das könnte beim sofortigen Ersetzen von AKW durch Gaskraftwerke passieren. Dazu die Frage: Haben wir genug Gas?

 

Bin aber nichtsdestotrotz ein großer Fan der regenartiven Wasserstofferzeugung.

Nur muss man sich klar machen, dass der Wirkungsgrad der Elektrolyse sehr sehr gering ist. Da könnte es sich vielleicht doch lohnen Kabel von der Sahara nach Deutschland zu ziehen. Aber die Sonne liefert da ja genügend Energie für und kostet uns nichts.

 

Zusätlzich könnte man daran denken, dass im Falle einer Überproduktion der Windkratfanlagen der Strom auch dafür genutzt wird Wasser aufzuspalten. Dann brauchen wir nur noch mehr Brennstoffzellen ...

Geschrieben

Atomkraft ja, aber jetzt endlich zügige, nachhaltige und ganzheitliche Umsetzung in erneuerbare Energien und damit meine ich nicht irgendeine sondern alles was (wirtschaftlich, ökologisch) möglich ist.

Ich kenne keine andere Form der Energieerzeugung, die bisher so schwerwiegende Unfälle und menschliches Leid verursacht hat. Mich würde interessieren, ob die Atombefürworter freiwillig sich direkt an einem AKW oder Restlagerstätte ansiedeln wollten...

Geschrieben

Auch wenn ich deiner Meinung bin ist das Dick gedruckte ein Totbringargument und hat eigentlich in einer Diskussion nichts zu suchen. Nicht falsch verstehen :tuerzu:

.

 

 

na gut,

dann nehme ich das zurück und behaupte auf folgende Aussage

Aber man hat ihnen die Möglichekeit gegeben sich auf Kosten der Bevölkerung über alle Massen zu bereichern (Kosten der Endlagerung?)

 

das sich der Betreiber freut wenn man die Gemeinschaft da zu zwingt Teuren Strom aus Alternativen zu kaufen weil seine Gewinnspanne darin viel größer ist.

Es gibt für einen Händler nichts schlimmeres wie billige Preise da sich sein Gewinn zu 90% immer % berechnet.

 

Das einzige was passieren kann ist das der Händler dann halt keinen Strom aus D mehr hier verkauft sondern aus dem Ausland, aber sein Gewinn wird mit jedem Cent was der Strompreis steigt auch größer.

Geschrieben

Ich kenne keine andere Form der Energieerzeugung, die bisher so schwerwiegende Unfälle und menschliches Leid verursacht hat.

 

Dann stelle ich meine Aussage auch mal hier ein,

Ansonsten lebe ich nach wahrscheinlichkeiten.Ich habe zwar keine genauen Zahlen wie viele Tote und Veletzte es in den letzten 50 Jahren im Verkehr oder durch Unfalle durch AKWs gab, halte aber bei meinen 40000km die ich imJahr fahre die gefahr durch einen Unfall veletzt zu werden für bedeutend größer als durch einen AKW Unfall.

 

Habe aber noch nie jemanden auf der Strasse gesehen der den Gegnern der Erfindung der Dampflokomotive recht gibt und sagt alles was sich schneller fortbewegt wie der Mensch ist Teufelszeug.

 

 

Frage dich nach den Korrekten Zahlen?

Frage dich warum ein Flugzeug absturz mit mehr als 50 Toten in aller Weltspresse steht, aber die Vielzahl an Toten im Täglichen Strassen verkehr noch nicht mal in der Lokalen Zeitung?

 

Das Problem scheint meiner Ansicht nach ja nicht die Toten zahl auf Jahre zu sein, sondern die Anzahl an Toten bei einem Unfall.

Sonst dürfte ein Flugzeugabsturz bei der Anzahl Verkehrstoter im Strassen verkehr ja gar nicht erwähnenswert sein.

 

Mich würde interessieren, ob die Atombefürworter freiwillig sich direkt an einem AKW oder Restlagerstätte ansiedeln wollten...

 

Fragt mich einer ob ich genau in der Windrichtung der Ganzen Braunkohlekraftwerke leben will?

 

Die Belastung habe ich und meine Kinder, das steht ausser zweifel.

Geschrieben

Frage dich warum ein Flugzeug absturz mit mehr als 50 Toten in aller Weltspresse steht, aber die Vielzahl an Toten im Täglichen Strassen verkehr noch nicht mal in der Lokalen Zeitung?

Den Vergleich zwischen Gau und Verkehrstoten halte ich jetzt aber für sehr weit hergeholt. Ein Verkehrsunfall ist ein lokal begrenztes Ereignis, das zwar tragisch sein mag, in seiner Wirkung aber nur einen winzigen Teil der Menschheit betrifft. Und es ist auch nicht so, dass man diese Verkehrstoten kommentarlos akzeptiert. Du mußt dir mal die Gesetze und Vorschriften anschaun, die innerhalb der letzten Jahrzehnte ins Rollen gebracht wurden und die Sicherheit der Autos verbessert haben. Wenn du dir mal die Statistik von Verkehrstoten ansiehst, dann wirst du feststellen, dass diese im Vergleich zu den 70er/80er Jahre auf ein (geschätztes) Drittel zurückgegangen ist.

 

Ausserdem hab ich noch nicht gehört, dass bei einem Verkehrsumfall Rückstände bleiben, die das Gebiet für Generationen verseuchen, oder dass der Straßenverkehr Verbrennungsprodukte liefert, die für Milliarden von Euros für einen Zeitraum von 100000 Jahren irgendwo sicher versiegelt aufbewahrt werden müssen und es bisher immer noch nicht klar ist, ob es für solch ein Endlager überhaupt einen passenden Ort gibt.

 

Da könnte man vermutlich jetzt noch zig Argumente bringen. Meine Meinung ist ein Vergleich von Kernkraft und Straßenverkehr ist ein ziemlicher (tut mir Leid) Schwachsinn...

Geschrieben

Frage dich warum ein Flugzeug absturz mit mehr als 50 Toten in aller Weltspresse steht, aber die Vielzahl an Toten im Täglichen Strassen verkehr noch nicht mal in der Lokalen Zeitung?

 

1. Das Thema Verkehrstote ist regelmäßig in den Zeitungen.

2. Was genau hat Straßenverkehr und Verkehrstote mit Energieerzeugung zu tun? Es geht hier um Alternativen zum AKW.

 

Fragt mich einer ob ich genau in der Windrichtung der Ganzen Braunkohlekraftwerke leben will?

Bist du Verfechter der Braunkohlekraftwerke? Weil wenn nicht bestätigst du sein Argument, aber irgendwie klingts für mich als wärs ein Gegenargument.

Geschrieben

Fragt mich einer ob ich genau in der Windrichtung der Ganzen Braunkohlekraftwerke leben will?

Willst du natürlich nicht, keiner will das, ist doch klar. Genauso will keiner direkt hinter dem Haus ein Windpark. Bei uns hier flog letztens beim Sturm ein Flügel ab und landete glücklicherweise am Waldrand und nicht auf der angrenzenden Straße / Radweg. Ich bin selbst mit Braunkohle groß geworden, hab sogar in einem Kraftwerk gearbeitet und bin bisher nie deswegen jemals ursächlich erkrankt. Es gab auch Unfälle mit Toten, schwere Brände und was weiß ich noch alles, aber nichts vom Ausmaß, was uns eventuell als "Restrisiko" durch AKWs verbleibt. Mir bleibt lediglich die Erinnerung an "dicke Luft" aus rauchenden Schornsteine und jede Menge Dreck und der Gestank. Seit 10-15 Jahren aber sind die Filteranlagen definitiv besser und werden immer weiter verbessert. Da fühl ich mich jetzt in der Nähe eines Chemiewerkes, ehrlich gesagt nicht ganz so wohl, insbesondere wenn zwei-dreimal die Woche dort die Sirene geht...

Ich halte auch nichts von planlosem Bau von Wind und Solarparks, weil da im Moment nur Investitionen in die Erzeugung getätigt werden und nichts in die Speicherung für Nacht- und Spitzenzeiten. Da muss ganz einfach der ganze Ansatz noch mal komplett überdacht werden. Und Lösungen gibt es, siehe Speicherbecken oder als Ansatz das hier http://de.wikipedia.org/wiki/Druckluftspeicherkraftwerk . Allerdings muss man jetzt genau in dieser Richtung viel intensiver Forschen und Entwickeln und natürlich muss der Verbrauch weiter gesenkt werden.

Geschrieben

Windenergie aus Japan: Neues Windkraftwerk mit dreifacher Leistung vorgestellt.

 

http://www.trendsderzukunft.de/wp-content/uploads/2011/03/Windenergie-2-150x150.jpg

 

 

http://www.trendsderzukunft.de/windenergie-aus-japan-neues-windkraftwerk-mit-dreifacher-leistung-vorgestellt/2011/03/15/

Geschrieben

Den Vergleich zwischen Gau und Verkehrstoten halte ich jetzt aber für sehr weit hergeholt. Ein Verkehrsunfall ist ein lokal begrenztes Ereignis, das zwar tragisch sein mag, in seiner Wirkung aber nur einen winzigen Teil der Menschheit betrifft. Und es ist auch nicht so, dass man diese Verkehrstoten kommentarlos akzeptiert. Du mußt dir mal die Gesetze und Vorschriften anschaun, die innerhalb der letzten Jahrzehnte ins Rollen gebracht wurden und die Sicherheit der Autos verbessert haben. Wenn du dir mal die Statistik von Verkehrstoten ansiehst, dann wirst du feststellen, dass diese im Vergleich zu den 70er/80er Jahre auf ein (geschätztes) Drittel zurückgegangen ist.

 

Ausserdem hab ich noch nicht gehört, dass bei einem Verkehrsumfall Rückstände bleiben, die das Gebiet für Generationen verseuchen, oder dass der Straßenverkehr Verbrennungsprodukte liefert, die für Milliarden von Euros für einen Zeitraum von 100000 Jahren irgendwo sicher versiegelt aufbewahrt werden müssen und es bisher immer noch nicht klar ist, ob es für solch ein Endlager überhaupt einen passenden Ort gibt.

 

Da könnte man vermutlich jetzt noch zig Argumente bringen. Meine Meinung ist ein Vergleich von Kernkraft und Straßenverkehr ist ein ziemlicher (tut mir Leid) Schwachsinn...

 

 

sag ich doch. 100 Tote auf die Welt verteilt Interessieren keinen.(Alle Verkehrstoten zusammen gefasst)

Sind im Jahr aber auch 36000.

Passiert alle 10 Jahre ein AKW Unfall können also 360000 Menschen bei sterben ohne das die Sache als so gefährlich eingestuft werden müsste das ich Sie verbiete. Sonst müsste ich den Strassenverkeher auch verbieten da er die gleichen Risiken birgt

 

 

Hätte man die AKW weiterentwickelt, bzw die neuen gebaut und dafür die Alten Stillgelegt hätten wir es heute auch sicherlich sicherer.

Wenn ich nicht irre habe ich mal gelesen das neue AKWs 1/100 an Brennmaterial brauchen was Sie ja erst dazu bringt Sicherer zu sein und in die Lage versetzt auch Langfristig Energie zu erzeugen da auch dieser Rohstoff begrenzt ist.

 

Kommt natürlich immer drauf an wenn ich frage. Aber die direkten folgen vom Strassenverkehr für die Natur werden auch nicht so gering sein.

 

Es ist meine Berufung Schwachsinn zu posten.

 

 

(Ich nehme Post 17 zurück da es eigentlich viel zu viel meiner Energie verbrauchte und ändere meinen Aussage von "

kommt mit Stammtisch Argumenten." in "ist ein ziemlicher (tut mir Leid) Schwachsinn..." um.

Und bin dann auch mal wieder wech.

 

1. Das Thema Verkehrstote ist regelmäßig in den Zeitungen.

2. Was genau hat Straßenverkehr und Verkehrstote mit Energieerzeugung zu tun? Es geht hier um Alternativen zum AKW.

 

 

Bist du Verfechter der Braunkohlekraftwerke? Weil wenn nicht bestätigst du sein Argument, aber irgendwie klingts für mich als wärs ein Gegenargument.

 

Habe hier noch nie was davon gelesen wie viele Verkehrstote Indien am Tag hat. Oder wie oft da ein Deutscher bei ist.

 

Es geht mir erst mal um die Gefahreneinschätzung und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist das mir dadurch was passiert oder durch eine Anderer Alltägliche Sache die von Allen billigend in kauf genommen wird.

Sage auch nicht das es keine Allternativen geben muss, sage nur das Sie noch nicht gefunden sind und das sicherlich noch 50-100 Jahre dauert.

 

Nein ich bin kein Verfechter irgend einer Energieerzeugungsart sondern Realist.

Irgend wo muss das Zeugs nun mal herkommen und alles hat seine vor und nachteile.

Für mich ist nur wichtig das man sie von der Effizienz und der Sicherheit(direkt = . Umweltbelastung und indirekt = Unfallgefahr) immer wieder anpasst.

Bei allen Anderen Sachen wird es ja im Allgemeinen gemacht, wäre mir bei AKWs auch lieber gewesen da Sie heute sicherer wären als die Alten und wir meiner Meinung nach halt noch ein paar Jahrzehnte nicht drum rum kommen.

 

und natürlich muss der Verbrauch weiter gesenkt werden.

 

Da musste ich jetzt doch ein bisschen lächeln.

Klar kann ich hier in D auf einiges an Energie verzichten ohne das ich es merke,

klar kann ich die Sahara mit Solarplatten voll pflastern und mir die Energie von da kommen lassen weil ich es mir leisten kann,

aber ich sollte nie vergessen das der größte Teil der Weltbevölkerung noch weniger Energie zur Verfügung hat als ich als absolutes Minimum sehe.

Da liegen die Probleme der Energieerzeugung und nicht bei uns.

 

Darf ich dem Iran die Atomkraft verbieten und in damit da zu zwingen teuren Strom mit Öl zu produzieren, was ja eigentlich auch ein sehr Wertvoller Rohstoff für die Menschheit ist, und daher den Strom für die meisten dort nicht bezahlbar macht?

Geschrieben

Es ist meine Berufung Schwachsinn zu posten.

Dachte ich auch erst: was fällt ibelieve ein, den Vergleich mit dem Straßenverkehr zu ziehen? Emotional war ich schon aufgebracht - der Topicstarter hatte ja davor gewarnt :wink2:

 

Wenn man nun wirklich rein statistisch und empirisch vorgeht, wie z.B. ein Versicherung es machen würde, dann hinkt der Vergleich der Todeszahlen nicht mehr. Klingt makaber, ist aber so.

Laut Wikipedia (sorry, belastbareres Material hatte ich nicht) liegt die Summe der nationalen Erhebungen bei 600.000 Verkehrstoten jährlich. Die Dunkelziffer soll höher liegen. Wenn dies nun auf 10 oder 20 Jahre hochgerechnet wird, dann sind das schon immense Dimensionen. Zahlen zu Todesopfer durch AKW-Unglücke (ohne Erdbeben, Tsunami etc.) habe ich jetzt nicht gefunden. Ich gebe daher ibelieve in so fern Recht, dass ein Groß-Ereignis viel mehr wachrüttelt, als viele kleine (individuelle).

 

Und das sollte als Chance verstanden werden! Wenn wir nun einmal wachgerüttelt sind, dann liegt es genau jetzt daran, Alternativen zu forcieren. Forcieren - nicht übersürzen. Und da sind wir beim eigentlichen Thema dieses Threads. Warum haben wir uns nicht vor einem Monat über dieses Thema ("Alternativen zum AKW") unterhalten? Sukkzessive Verbesserungen und Veränderungen einleiten, wenn jetzt nicht die Zeit ist, wann dann?

Geschrieben

Dachte ich auch erst:

 

 

Wenn man nun wirklich rein statistisch und empirisch vorgeht, wie z.B. ein Versicherung es machen würde, dann hinkt der Vergleich der Todeszahlen nicht mehr. Klingt makaber, ist aber so.

 

 

 

Ich gebe daher ibelieve in so fern Recht, dass ein Groß-Ereignis viel mehr wachrüttelt, als viele kleine (individuelle).

 

, Alternativen zu forcieren. Forcieren - nicht übersürzen. Und da sind wir beim eigentlichen Thema dieses Threads. Warum haben wir uns nicht vor einem Monat über dieses Thema ("Alternativen zum AKW") unterhalten? Sukkzessive Verbesserungen und Veränderungen einleiten, wenn jetzt nicht die Zeit ist, wann dann?

 

Ich sage immer das meine Post nicht einfach zum lesen und Ja/nein beantworten sind.

Man sollte sich seine eigenen Gedanken machen, oder sie halt als Schwachsinn ab tun, wo mit ich auch gut leben kann.

 

Ich glaube die meisten Erfolgreichen Trader an der Börse oder sonst wo handeln so,

warum also sollte ich das dann nicht auch auf andere Lebensbereiche anwenden?

 

Zu den anderen beiden Sachen will ich auch noch was schreiben, werde das aber auf eine Zeit mit mehr Zeit verschieben müssen.

(Ausserdem fällt es mir auch nicht immer leicht meinen Schwachsinn in passende Worte zu packen)

Geschrieben

Es ist meine Berufung Schwachsinn zu posten.

Ok, Formulierung war nicht nett und dafür entschuldig ich mich hiermit auch.

 

Ich bin aber trotzdem der Meinung ein Vergleich von Atomkraft und Straßenverkehr hinkt. Ich kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Wenn du das Thema Straßenverkehr bringst, dann musst du den PKW-Verkehr mit dem Schienenverkehr oder mit dem Bahnverkehr vergleichen.

 

Ich kann auch nicht sagen, es sterben mehr Leute, die von Leitern oder Gerüsten fallen als bei Atomunfällen, deshalb stelle ich die Zulässigkeit Leitern in Frage.

 

Wenn ich Kernkraft mit was vergleichen will, dann muß ich auch in dem Bereich bleiben, also Kohlekraftwerke oder Gaskraftwerke oder was auch immer heranziehen.

 

Also nichts für Ungut!

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