Jetzt reicht es den Wiesn-Wirten: Mit juristischen Mitteln wollen sie gegen erfundene Oktoberfestreservierungen vorgehen. Immer öfter komme es zu solchen Fällen, sagt Richard Seifert, Rechtsanwalt und Justiziar der Oktoberfestwirte. Die Münchener Polizei ermittelt bereits. Gutgläubige Kunden aus aller Welt zahlen bis zu 10.000 Euro, um einen der begehrten Tische im Bierzelt zu ergattern - und stehen dann vor besetzten Bänken. Denn Betrüger haben ihnen Plätze verkauft, die gar nicht reserviert werden können, etwa im reservierungsfreien Mittelschiff. Das Oktoberfest findet dieses Jahr vom 17. September bis zum 3. Oktober statt.
Wiesn-Wirte warnen vor Riesenabzocke