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Phosphor

Geschrieben

Am Phosphor hängt das Schicksal der Menschheit

 

Phosphor
Doch am Horizont zeichnet sich eine möglicherweise viel dramatischere Krise ab. Eine, die den Erdölschock mit seinen Folgen in den Schatten stellen wird. Noch in dieser Generation droht ein ganz anderer, unbekannter, aber buchstäblich lebenswichtiger Rohstoff knapp zu werden: Phosphor. Es wird alle, Arme wie Reiche, gleichermaßen treffen. Denn für dieses chemische Element gibt es keinen Ersatz wie beim knappen Erdöl.

[...]

Phosphor ist eine wichtige Grundlage allen irdischen Lebens. Ohne Phosphor funktioniert kein einziger biologischer Organismus, keine Zelle, keine Pflanze, kein Tier. Ohne Phosphor droht einer schnell wachsenden Welt von heute mit schon mehr als sechs Milliarden Menschen eine dramatische Nahrungsmittelkrise. Denn Phosphor ist ein Hauptbestandteil der Düngemittel.

[...]

Diesmal gibt es jedoch eine ernste Vorwarnung, ein Weißbuch. 30 weltweit führende Chemiker und internationale Experten für Materialwissenschaften haben es unter dem Titel „A Sustainable Global Society“ verfasst – zu Deutsch: „Chemie für eine nachhaltige globale Gesellschaft“.

 

Royal Society of Chemistry

 

A Sustainable Global Society SUMMARY_WEB.pdf

Featured Replies

Geschrieben

gab es vor Wochen mal eine ganz interessante Reportage dazu, vielleicht finde ich sie noch.

Fänd ich auch sehr interessant, wenn du die Reportage mal aus deiner Datenwolke regnen lassen könntest.

(oder wie man das in Zeiten der Clouds auch immer formulieren möchte)

:good:

Geschrieben

Es wird grundsätzlich einen Punkt geben, wo "alles" knapp wird. Sei es Wasser, Phospor, Erdöl, seltene Erden, Sauerstoff oder Erdoberfläche.

 

Ich bin mir aber, sicher, dass die Natur das regeln wird :-)

Die Dinos sind auch ausgestorben, und danach war es mit der Erde nicht vorbei ^^

 

Ich kann mich erinnern, dass ich im Abi Anfang des Jahrtausends in Erdkunde mal ein Referat über die Erdbevölkerung halten musste, und zu Demonstrationszwecken im Hintergrund die Uhr der Internetseite weltbevoelkerung.de laufen ließ (ich glaube, damals hieß die Seite noch anders?), und kurz nach dem Vortrag (ich glaube es waren Stunden), die 6 Milliardengrenze überschritten worden ist. Das hatte schon was bedrückendes.

Und jetzt sind es demnächst 7 Milliarden...

das geht nicht lange so gut. Irgendwann kommt es zum berühmten Knall, und die Erde wird sich evolutionstechnisch neu entwickeln - ganz ohne Menschen.

 

Um es mal mit Humor zu nehmen, hier ein interessanter Ausblick vom Titanic Magazin: Die Weltbevölkerung wächst

Geschrieben

... die 6 Milliardengrenze überschritten worden ist. Das hatte schon was bedrückendes.

Und jetzt sind es demnächst 7 Milliarden...

das geht nicht lange so gut. Irgendwann kommt es zum berühmten Knall, und die Erde wird sich evolutionstechnisch neu entwickeln - ganz ohne Menschen.

 

 

Das Problem dabei ist, jeder Vorschlag, an dieses Problem heranzugehen, würde als zynisch oder unmenschlich wahrgenommen.

Vermutlich müsste dabei auch in jedem Falle ein Grundrecht berührt werden. Also, weiter so und hoffen, dass es allen ganz schnell soo

gut geht, dass sie sich lieber hemmungslos selbst ausleben wollen, statt sich Kinder in den Weg zu stellen. (War das auch schon zynisch!?)

:shell:

 

@ronner

Danke für den Link!

Geschrieben

Es wird grundsätzlich einen Punkt geben, wo "alles" knapp wird. Sei es Wasser, Phospor, Erdöl, seltene Erden, Sauerstoff oder Erdoberfläche. [/url]

Sorry für das highjacken des Threads aber das lese ich immer wieder dass Wasser Mangel werden soll? Die Erde hat doch genug Salzwasser und das kann man durch verschiedene Methoden zu Freshwater umwandeln. Dies wird auch aktiv eingesetzt. Warum soll also Wasser Mangelware werden?

Hab bereits mal gelesen dass der nächste größere Krieg um Wasser gehen würde... Erklärt es mir bitte... Jedes Kleinkind kann mit einer Folie und einem Napf aus Salzwasser Süßwasser herstellen.

Geschrieben

Hab bereits mal gelesen dass der nächste größere Krieg um Wasser gehen würde... Erklärt es mir bitte...

ohne irgendwelche wissenschaftliche Ahnung von dem Thema:

möglicherweise nicht "um" Wasser sondern "wegen" Wasser. Es gibt genug, aber die natürlichen Süßwasserquellen sind ungleich verteilt. Um aus Salzwasser Trinkwasser zu produzieren (in entsprechenden Mengen) brauchst du einiges an Resourcen (und natürlich das Salzwasser)... vielleicht gehts dann eher um das rundherum das man für die "Wasserproduktion" braucht...

Geschrieben

möglicherweise nicht "um" Wasser sondern "wegen" Wasser.

Kommen jetzt etwas vom Thema ab, aber in der Tat ist das Wassersparen bei uns ein völlig irrationaler Unsinn.

EU-Verordnung

 

Schon jetzt kostet es die Versorger Millionen, dass die deutschen Verbraucher so zurückhaltend sind. In vielen Regionen fließt das Trinkwasser wegen der geringen Nachfrage bereits so langsam durch die Rohre, dass es ohne Gegenwehr ungenießbar würde. Fett und Essensreste pappen in den Kanälen fest, weil zu wenig Spülwasser durchrauscht. Vielerorts wabert daher in regenarmen Monaten fauliger Gestank aus der Kanalisation durch die Straßen und plagt die Anwohner. So müssen teure Gel-Matten in die Kanalisation gehängt werden, die wie eine Art Deo fürs Stadtviertel wirken.

 

In südlichen Ländern ist es natürlich etwas anderes, aber auch hier sind die Probleme oft hausgemacht...

 

UBA-Mitarbeiter Rechenberg hat da schon einige Ideen. Statt irgendeinen "Duschkopf-Pipifax" zu befördern, könnten die Brüsseler Bürokraten überlegen, wie sinnvoll der Gemüseanbau in knochentrockenen Landstrichen wie Andalusien ist. Sie könnten den Bau von durstigen Golfplätzen in wüstenähnlichen iberischen Landstrichen hinterfragen. Sie könnten auch nachschauen, was in Spaniens, Italiens oder Bulgariens Unterwelt vor sich geht, schlägt Rechenberg vor.

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