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Tarifwechsel innerhalb der PKV

Geschrieben
In der letzten Finanztest war ein Bericht über die Möglichkeit, innerhalb seiner PKV den Tarif zu wechseln. Lt. Finanztest sollte man sich externe Unterstützung holen bzw. das durch Unternehmen wie Widge.de oder beitragsoptimierung24.de durchführen lassen. Hat das schon mal jemand versucht selbst zu machen bzw. hat jemand Erfahrung mit diesen (oder anderen) Unternehmen?

Featured Replies

Geschrieben

Hat das schon mal jemand versucht selbst zu machen bzw. hat jemand Erfahrung mit diesen (oder anderen) Unternehmen?

So direkt Online nicht, aber ich habe mal vor Jahren verschiedene Versicherungsmakler für ein und dieselbe Sache bemüht.

Auch dort gab es Unterschiede die man finanziell sehr wohl bemerkt hat.

 

Ich denke das wird Online nicht anders sein.

Ne` Idee wäre mal Online 2 bis 3 verschiedene zu beauftragen, bin auf das Ergebnis gespannt.

 

Innerhalb eines Versicherungsunternehmen können die Unterschiede ja eigentlich nicht so groß sein, den größten Unterschied bei der PKV macht ja eh das

Buchen der einzelnen Zusatzleistungen aus.

Das Alter und Vorerkrankungen geben ja meist die grobe Richtung des Preises schon vor.

 

Bei mir war es damals so:

DKV am teuersten, Signal Iduna am günstigsten.

 

Aber:

So direkt kann man das nicht vergleichen, da die Leistungen doch sehr stark differieren und es darauf ankommt, was man wirklich benötigt.

(Heilpraktiker, Einbettzimmer, Chefarzt Behandung, Krankenschwester in besonderer Bekleidung :laugh: usw.)

Geschrieben
  • Autor

Innerhalb eines Versicherungsunternehmen können die Unterschiede ja eigentlich nicht so groß sein, den größten Unterschied bei der PKV macht ja eh das

Buchen der einzelnen Zusatzleistungen aus.

Das Alter und Vorerkrankungen geben ja meist die grobe Richtung des Preises schon vor.

 

Aber hallo. Die Unterschiede können enorm sein. Bei der DKV bin ich mittlerweise in einem geschlossenen Tarif. Da sind jetzt nur noch die (ehemaligen jungen) alten Säcke drin. Neukunden werden neue Tarife angeboten. Da sind i.d.R. junge Leute drin. Naturgemäß mit wenigen Risiken. Dadurch ist der Tarif dann auch so "billig".

Glücklicherweise hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, das Altkunden auch in diese neuen Tarife wechseln können. Ohne erneute Gesundheitsprüfung. :good2: Allerdings wurde versäumt die PKV's zu verpflichten, dies auch ihren Kunden mitzuteilen (ist glaube ich erst ab 60 Pflicht).

 

Lt. Widge bzw. beitragsoptimierung24 sollen Einsparungen von bis zu 50% möglich sein. Beauftragt man z.B. Widge mit der Umstellung, und man stellt seinen Vertrag innerhalb von 2 Jahren um, verlangt Widge den 8-fachen eingesparten Monatsbeitrag + Mwst (beitragsoptimierung24 will 12 * eingesparten Monatsbeitrag). Deshalb muss man sich für ein Unternehmen entscheiden. Aber welches? Da bin ich noch auf der Suche.

Geschrieben

Aber hallo. Die Unterschiede können enorm sein. Bei der DKV bin ich mittlerweise in einem geschlossenen Tarif. Da sind jetzt nur noch die (ehemaligen jungen) alten Säcke drin. Neukunden werden neue Tarife angeboten. Da sind i.d.R. junge Leute drin. Naturgemäß mit wenigen Risiken. Dadurch ist der Tarif dann auch so "billig".

Glücklicherweise hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, das Altkunden auch in diese neuen Tarife wechseln können. Ohne erneute Gesundheitsprüfung. :good2:

Diese Regelung kannte ich noch gar nicht, bin nur auf dem alten Stand der Dinge, da ich meine Versicherung in CH habe.

 

Allerdings sind die Gebühren der von dir beschriebenen Vermittler ganz schön saftig, ich kenne noch alte Preise der Vermittlung, da waren es bei einem Neuabschluß noch

4 bis 5 Monatsbeiträge als Provision. (volle Monatsbeiträge)

Aber wenn man keine bessere Alternative hat, was soll man machen...

Geschrieben
  • Autor

Diese Regelung kannte ich noch gar nicht, bin nur auf dem alten Stand der Dinge, da ich meine Versicherung in CH habe.

 

Allerdings sind die Gebühren der von dir beschriebenen Vermittler ganz schön saftig, ich kenne noch alte Preise der Vermittlung, da waren es bei einem Neuabschluß noch

4 bis 5 Monatsbeiträge als Provision. (volle Monatsbeiträge)

Aber wenn man keine bessere Alternative hat, was soll man machen...

Mit dem Honorar, das die Unternehmen dafür bekommen, kann ich gut leben. Wenn ich wirklich um die 40% Beitrag bei gleicher Leistung sparen kann, und diese 40% als Honorar abgeben muss, ist doch alles ok. Ab dem 2. Jahr spare ich dann aber ungemein.

 

PS1: so wie ich z.B. Widge verstanden habe, sind es keine Vermittler. Ich bekomme ja keine neue Versicherung. Widge erledigt für mich "nur" die Tarifumstellung. Lt. Finanztest versuchen die PKV's das natürlich mit allen Tricks abzuwimmeln. Deshalb empfehlen sie ja die Unterstützung von Spezialisten. Unsereins wird wahrscheinlich mit Aussagen wie: geht nicht, neue Gesundheitsprüfung notwendig, lohnt nicht, ..., abgespeist.

 

PS2: wenn ich den Tarif nicht umstelle, bekommen Widge und Co. auch kein Honorar.

Geschrieben

Widge erledigt für mich "nur" die Tarifumstellung. Lt. Finanztest versuchen die PKV's das natürlich mit allen Tricks abzuwimmeln. Deshalb empfehlen sie ja die Unterstützung von Spezialisten. Unsereins wird wahrscheinlich mit Aussagen wie: geht nicht, neue Gesundheitsprüfung notwendig, lohnt nicht, ..., abgespeist.

PS2: wenn ich den Tarif nicht umstelle, bekommen Widge und Co. auch kein Honorar.

Sorry, aber das sehe ich ganz anders. Wenn du dich schon so ausführlich eingelesen hast, und das ganze eine rechtliche Grundlage hat, was kann der Vermittler, der Serviceanbieter usw. was du nicht können sollst ? Haben die den kürzerenn Rock oder den größeren Bizeps ?

Letzendlich machen die nur deine Arbeit und lassen sich das gut vergüten.

 

Deren Vorteil ist einfach nur, das die Sachbearbeiter der Versicherung wissen, dass sie denen keinen Blödsinn erzählen können.

Heisst im Umkehrschluß für mich, du musst deinem Versicherer bei abwimmelnden Gesprächen nur zeigen, das du ebenso das nötige Wissen um die Materie hast.

Und du musst eben vorher in Erfahrung bringen was für Tarife für dich in Frage kommen.

 

Alles andere ist für mich dann nur:

 

Der ist Fachmann der weiß was er tut.

Sie ist Friseuse, sie weiß was sie..

Der ist Beamter, der weiß was er..

Das ist ein Makler, der weiß was er ...

 

(Nur zur Verallgemeinerung, keinerlei Wertung bestimmter Berufsgruppen meinerseits)

Aber Fondsmanager wissen ja auch alle was sie tun....

 

Die machen das alle schon, weil sie die besseren Verbindungen haben, das mal gelernt haben, jünger/älter sind usw...

 

Von mir würden die nicht einen Cent bekommen, grade wenn man das Wissen darum hat, dass es Gesetzliche Grundlagen usw. gibt.

Das ist eigentlich auch dein großer Vorteil, viele Wissen das sicher nicht und bezahlen deshalb höhere Beiträge.

 

btw.

Ist auch die Frage ob der Rechtsschutz billiger als der Vermittler/Dienstleister ist ^^

Kostet aber eben alles Zeit - oder eben Geld...

Geschrieben
  • Autor

Stimme dir in allen Punkten zu. Aber es gibt halt auch Dinge, die man nicht so gerne selber macht. (Haare schneiden gehört auch dazu. Obwohl, ... bei meinen 3 Flusen :mocking: ). Aber im Ernst. Zu wissen, das etwas möglich ist und dies auch umzusetzten, sind schon 2 Paar Schuhe. Gib mit eine Programmieraufgabe. Ich denke, ich werde sie lösen (zumindest werde ich mich da voll rein hängen). Aber Versicherungspolicen, Versicherungsrecht, Ombutsmann und was da noch alles dran hängt. Ne, das ist nicht mein Ding. Ich hoffe, die Zeit besser bei der Entwicklung meines HS zu investieren.

 

Vielleicht ist der Spruch "Schuster bleib bei deinen Leisten" das Motto, das mich hier treibt.

Geschrieben

Aber Versicherungspolicen, Versicherungsrecht, Ombutsmann und was da noch alles dran hängt. Ne, das ist nicht mein Ding. Ich hoffe, die Zeit besser bei der Entwicklung meines HS zu investieren.

So betrachtet gebe ich dir natürlich vollkommen recht, man muß und will ja auch nicht alles selbst erledigen.

Ich wollte nur die Begründung, sinngemäß "Die können das besser" nicht ohne Widerspruch im Raum stehen lassen.

 

btw.

Ich würde es auch nicht zwingend selbst machen wollen ^^

Geschrieben

Sorry, aber das sehe ich ganz anders. Wenn du dich schon so ausführlich eingelesen hast, und das ganze eine rechtliche Grundlage hat, was kann der Vermittler, der Serviceanbieter usw. was du nicht können sollst ? Haben die den kürzerenn Rock oder den größeren Bizeps ?

Letzendlich machen die nur deine Arbeit und lassen sich das gut vergüten.

 

Deren Vorteil ist einfach nur, das die Sachbearbeiter der Versicherung wissen, dass sie denen keinen Blödsinn erzählen können.

Heisst im Umkehrschluß für mich, du musst deinem Versicherer bei abwimmelnden Gesprächen nur zeigen, das du ebenso das nötige Wissen um die Materie hast.

Und du musst eben vorher in Erfahrung bringen was für Tarife für dich in Frage kommen.

 

Vielleicht reicht es auch mit Widge zu drohen :laugh:

Geschrieben
  • Autor

Vielleicht reicht es auch mit Widge zu drohen :laugh:

Könnte sein. Aber ich glaube, das die DKV mir nicht die optimalen Tarife anbieten würde. Warum auch. Kostet Ihnen ja nur Geld. Also muss ich doch wieder gaaaaaanz tief in die Materie einsteigen. Den Vorteil, das über Widge und Co abwickeln zu lassen, sehe ich darin, das sie ihr Honorar aus der Ersparniss, die sie für mich erlangen, berechnen. Ich muss dann "nur" noch prüfen, ob sie nicht die Leistung verschlechtert haben um ihr Honorar hochzuschrauben. Werde noch übers Wochendeende recherchieren. Bisher habe ich im Netzt nichts negatives über Widge und beitragsoptimierung24 gefunden. Ich tendiere zu Widge, da sie nur 8 ersparte Monatsbeiträge statt 12 als Honorar berechnen.

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