Alle Inhalte von DaBuschi
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Deutschland - Abschied von der Gemeinschaftswährung
Ich finde den folgenden Blog ganz passend zu dem Thema http://der-oekonomiker.blogspot.de/ Dort wird in erster Linie kritisch mit den Gleichschaltungsmedien umgegangen, wobei man immer bedenken muss, dass der Blogger immer und sehr konsequent seine eigene Meinung vertritt und diese auch falsch sein kann. Für den Blick über den Tellerrand und als Gegenpol zu den Mainstream-Medien dient es allemal. Dort wird auch drauf eingegangen, dass Deutschland am meisten vom EUR profitiert hat, da wir durch Enthaltung bei Lohnerhöhungen bedingt durch Agenda 2010 unsere Konkurrenzfähigkeit gegenüber den anderen Ländern weiter ausgebaut haben etc. Der Blog ist sehr weitreichend und vermittelt ein relative umfangreiches Bild der Gesamtsituation und ihrer Entstehung und zeigt auch Szenarien, was auf uns Deutsche noch zukommen kann/wird - schön zusammengefasst im folgenden Beitrag http://der-oekonomiker.blogspot.de/2012/09/standpunkt-389-update-20-enteignung.html Viel Spaß bei der Lektüre
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NYSE plant CFD-MTF
Mein erster Gedanke war - später Aprilscherz. Da sie es aber nur außerhalb der USA anbieten, scheints wohl doch realistisch zu sein. Ist schon lustig, dass US-Bürgern der Handel mit CFDs zu derem eigenen Schutz untersagt ist, aber diverse amerikanische Institutionen fleißig an diesem Markt mitverdienen wollen. Allein stellt sich jetzt die Frage, ob CFD-Trading nun auch für US-Bürger erlaubt wird, wenn CFDs über eine Börse reguliert werden und man nicht über einen Marketmaker (Bucketshop) handelt.
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Professioneller Börsenhandel: Zusammenhänge erkennen, Verluste verkraften, Solide Gewinne machen
Dann will ich auch mal meinen Senf dazu abgeben. Cene nennt Umkehrstäbe (welche Formen diese annehmen können, wurde ja im Buch ausgiebig erläutert) als mögliche Einstiege innerhalb der Korrektur. Abhängig von der Verortung (wie er so schön sagt), braucht man entweder eine Bestätigung oder auch nicht. So hätte der hier markierte Pinbar zwar zum Einstieg genutzt werden können, aber nur wenn man den SL unter das letzte höhere Tief legt, da sich im Verlauf einer Korrektur viele Umkehrstäbe bilden können. Je näher ein Pinbar sich an dem SL-Level bildet, umso unnötiger ist eine Bestätigung. Hier sind wir noch recht weit weg, demnach sollte eine Bestätigung abgewartet werden. Diese blieb im folgenden Kursstab aber aus. Wenn man aber dennoch in den Markt will, darf man den SL nicht unter den Pinbar setzen sondern an das letzte höhere Tief. Hätte man das getan, wäre man aktuell noch immer im Trade und nicht ausgestoppt. Der zweite Pinbar, der sich später ausbildete, lieferte im Anschluss auch die gewünschte Bestätigung, weil der darauffolgende Kursstab über dem Pinbar geschlossen hat. Mit der Bestätigung darf man dann (so hab ich es zumindest verstanden) sofort in den Markt. In diesem Fall darf man dann wahrscheinlich auch den SL unter das Low des Pinbars setzen, weil die Umkehr ja bestätigt wurde. Im dritten Beispiel hab ich mal ein extremes gewählt, wo sich ein Umkehrstab sehr nah am SL-Level ausbildet. Man sieht sehr schön den Bereich, aus welchem der Kurs long ausgebrochen ist (grüner Kasten). Danach handelte der Markt wieder sehr nah an das SL-Level heran (dünne gelbe Linie) und bildet dort einen Umkehrstab aus. Da wir uns hier sehr nah am SL-Level befinden, ist eine Bestätigung der Umkehr nicht notwendig und man kann sofort long in den Markt. Kernaussage Cene´s zur Verortung des Umkehrstabes: Je näher sich die Umkehr an dem SL-Level ausbildet, umso weniger Bestätigung ist nötig. Korrigiert mich bitte, falls ich das falsch verstanden haben sollte. DaBuschi
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Professioneller Börsenhandel: Zusammenhänge erkennen, Verluste verkraften, Solide Gewinne machen
Ich hab alle Webinare außer die zum Kapitel 8 komplett heruntergeladen. Da waren auch noch alle Videos kostenlos. Eines der kostenpflichtigen hab ich also (Kapitel 7 Teil 2). Ich muss hier im Buch nochmal nachschauen, aber ich kann mich erinnern, dass immer auf kostenlose Videos in den diversen Kapiteln verwiesen wurde. Wenn Sie also das Buch nicht ändern, dann sollen die aktuell kostenfreien auch weiterhin kostenfrei sein. Im Kapitel 8 hab ich bisher keine Verweise zu kostenlosen Videos gesehen (les ich grad), wobei ich den Mehrwert eines Webinars vor allem beim Erkennen der Wendepunkte in größeren Zeiteinheiten nicht erkennen kann oder generell kann ich keinen Mehrwert eines Webinars zum Erkennen der Wendepunkte erkennen. Es ist zwar das, was jeder wissen will, aber wenn man es an einem historischen Chart erklärt, ist immer alles einfach. Live-Webinare und zwar sehr viele davon sind dann eher die richtige Alternative. Wenn man live dabei ist und der Webinar-Anbieter live erklärt, worauf er achtet und man mit diesem mehrere 100 Wendepunkte und seinen Handel miterlebt hat, kann man davon profitieren. Ansonsten bleibt nur selbst Erfahrungen zu sammeln und irgendwann wird man Erkennen, dass der Markt an Widerständen bzw. Unterstützungen dreht. Jetzt gilt es nur noch zu Lernen, worauf man achten sollte, aber darauf geht das Buch schon sehr gut ein.
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Tarifwechsel innerhalb der PKV
Vielleicht reicht es auch mit Widge zu drohen
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Professioneller Börsenhandel: Zusammenhänge erkennen, Verluste verkraften, Solide Gewinne machen
Kann die Empfehlung nur unterstreichen. Ich denke Michael Voigt hat mit seinen Büchern eine hervorragende Grundlage geschaffen und Qualität in den deutschen Trading-Buchmarkt gebracht. Allerdings wird er dennoch oft kritisiert, weil vermeintlich wichtige Komponenten fehlen. Mir scheint fast, als hätte Cene nach dem Lesen der MV-Bücher ähnliche Kritikpunkte entdeckt und sich deshalb dazu aufgeschwungen, ein eigenes Buch zu schreiben, wo er in größerer Detailtiefe auf diverse Themen eingeht, wie zum Beispiel das Thema Umkehrstab. Sein Schreibstil ist in meinen Augen auch einfacher gestaltet, sodaß er ohne endlose Schachtelsätze auskommt. In meinen Augen haben wir hier die neue deutsche Trading-Bibel. Das soll MV´s Leistung in keinster Weise schmälern, da er sich zuerst in einer solchen Ausführlichkeit auf den Markt gewagt hat und erst wenn man die Schwächen kennt, kann man es besser machen, wodurch Cene einen kleinen Vorteil hatte. Cene meistert in meinen Augen den Balance-Akt hervorragend, dem Leser eine klare Vorgehensweise (wenn a, dann b) zu vermitteln, ohne dabei dieses Gerüst so eng zu stecken, dass es nicht mehr mit der Komplexität eines Chartverlaufs harmonisiert. Für mich also ein klarer Kauf. Ehrlich? Die Geschichte würd mich mal interessieren :)
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"The Hunger Games" legt Rekordstart hin
Muss man in Deutschland nicht kennen, ist aber der letzte Schrei in den USA nachdem Harry Potter und Twilight durch sind. Ich spreche übrigens vom Buch- und nicht vom Filmmarkt. Ich hab die Trilogie von meinem Schwager und seiner Frau zu Weihnachten bekommen und hab das letzte Buch vor 3 Tagen beendet. Hab aber auch erst Anfang März angefangen zu Lesen, da sich vorher meine Frau drauf gestürzt hat. Vor allem die ersten beiden Bücher haben einen extremen Suchtfaktor, was immer gefährlich ist, wenn die Lesezeit durch die Familie naturgemäß eingeschränkt ist und der Körper auch noch dann und wann ein bisserl Schlaf braucht. Beim letzten hab ich mich ein bisserl durchkämpfen müssen, aber alles in allem dennoch lesenswert. Ob´s das in Deutsch gibt, weiß ich aber net. Hier aber der Link zum englischen Buchset. Hunger Games Trilogy Boxset Der Rekordstart ist für mich daher nicht überraschend und meine Frau hat sich den ersten Teil gestern im Kino angeschaut und war begeistert. Ich werd mich hier noch zurückhalten, da ich die Erfahrung gemacht hab, von Enttäuschung heimgesucht zu werden, wenn ich ein gutes Buch lese und mir dann kurz danach den Film reinziehe. So geschehen bei Harry Potter und Herr der Ringe. Deshalb wart ich einfach ab, bis es bei Sky kommt. Bis dahin sollte meine Erinnerung etwas verblasst sein, sodaß mir fehlende, in meinen Augen wichtige Details, nicht mehr so ins Auge springen, was den Spaßfaktor dann wieder erhöht ;)
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Grüße aus München von DaBuschi
Also der Eindruck der letzten Tage ist ein äußerst positiver. Fachlich-sachliche Diskussionen ohne Ego-Faktor auf hohem Niveau. Bisserl Spaß und Off-Topic muss auch sein und kommt auch nicht zu kurz. Find ich gut.
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Die zehn Regeln für erfolgreiches Traden
Genauso meinte er es. Ein Casino würde gar nicht erst öffnen, wenn es die 0 beim Roulette nicht hätte, da sie ohne diese langfristig nur Breakeven wäre. Ohne statistischen Vorteil fürs Casino, gäbs kein Casino
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Grüße aus München von DaBuschi
Gern geschehen ;) Wie wäre denn der richtige Link gewesen - dann kann ich es mir im nachhinein noch durchlesen.
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Grüße aus München von DaBuschi
Mmh, wir haben also nicht nur das gleiche gelesen und im Anschluß das gleiche gemacht, sondern zeitgleich auch das gleiche geschrieben, nur in verschiedenen Foren
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Bald Spekulationen auf Öl, Metalle und Agrarprodukte reguliert?
Ich sehe ein, dass ein gestiegenes Handelsvolumen von Derivaten eine Auswirkung auf den Preis des jeweiligen Underlyings hat und ich bin mir auch bewußt, dass es an den Börsen dieser Welt durch Emotionen auch zu Übertreibungen kommen kann. Aber gerade Spekulanten versuchen von Übertreibungen zu profitieren und wirken damit in beide Richtungen gleich stark. Langfristig kann ich mir nicht vorstellen, dass der Preis eines Commodity-Futures sich signifikant vom Underlying loslöst, weil dies Arbitrage im großen Stil ermöglicht, indem ich den Future kaufe und den zugrundeliegenden Rohstoff verkaufe oder umgekehrt, den Future verkaufe und mir den Rohstoff am Markt kaufe. Die Schuld bei Spekulanten zu suchen ist in meinen Augen daher etwas einfach. Die Frage ist auch, wo das Geld herkommt, welches zu den gestiegenen Volumina führt. Auf der folgenden Seite kann man nachlesen, dass eines der Kernprobleme Kenias die hohe Inflation ist, die sich direkt auf die Preise für Grundnahrungsmittel auswirkt. http://www.fes.de/in_afrika/pl_ken.htm Die ganzen Rettungspakete und Liquidität in den USA und Europa als Antwort auf die Krise waren auch in diesem Zusammenhang nicht wirklich hilfreich. Das Geld ist aber da, egal ob Derivate auf Rohstoffe gehandelt werden oder nicht. Dieses Geld führt zu Inflation und das vor allem in solchen Ländern wie Kenia. Wirtschaftlich interessant im Gegensatz zu den USA und Europa. Die Gelder fließen also nicht dahin, wo die Politiker es haben wollten - ins jeweils eigene Land, sondern es fließt dahin, wo es entsprechend Gewinn erwirtschaften kann und wenn man sich die volkswirtschaftliche Größe Kenias und vergleichbarer Staaten anschaut, kann man sich vorstellen, was ein paar Milliarden aus den USA oder Europa inflationstechnisch anrichten können. Weiterhin habe ich des Öfteren gelesen, dass vor allem aus China die Nachfrage nach Grundnahrungsmitteln weiter deutlich zunimmt, weil ein immer größer werdender Teil der Bevölkerung von der wirtschaftlichen Entwicklung profitiert und sich dementsprechend auch eine bessere Versorgung mit Nahrungsmitteln sowohl in der Menge als auch in der Qualität leisten kann. Da mag es freilich richtig sein, dass immer genügend Nahrungsmittel produziert wurden, aber der Preis dennoch durch eine erhöhte Nachfrage gestiegen ist. Düngemittel werden in Zukunft immer wichtiger werden, weil die Nachfrage ganz sicher nicht nachlassen wird. In anbetracht all dessen, stellt sich mir die Frage, ob die gestiegenen Nahrungsmittelpreise wirklich Resultat gestiegener Derivate-Volumina sind oder aber ob das gestiegene Volumen nicht ein Resultat politischer Verfehlungen ist, die zu einer permanenten und immer schneller werdenden Ausweitung der Geldmenge führte. Der Fehler wird nie in der Politik gesucht, was ganz einfach daran liegt, dass Politiker meinen, Probleme lösen zu können und deshalb grundsätzlich in eine positive Intention haben und deshalb nicht schuld sein können. Also sucht man anderswo. Und finden wird man immer was. Aber in einer komplexen Welt wie dieser, sind die Zusammenhänge selten so einfach. Ich möchte diesen Beitrag auch nochmal nutzen, um mich für die offensichtliche Polemik in meinem vorherigen Beitrag zu entschuldigen. Hungernde Menschen sind ein ernstes Thema und ein ernstzunehmendes Problem. Die Frage sollte deshalb auch nicht sein, wie man den Handel mit Derivaten bzw. die Volumensexplosion eindämmen kann, denn diese ist nur ein Nebenprodukt der aktuellen globalen wirtschaftlichen Situation. Die Frage sollte sein, wie wir die Nahrungsmittel zu den Leuten bekommen, die sie benötigen, sich aber nicht leisten können. Was kann man also tun, dass a) die Menschen in eine Situation kommen, dass sie sich die Nahrungsmittel leisten können oder b) die Lebensmittel zu diesen Menschen kommen und die Hungersnot vermindert wird.
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Bald Spekulationen auf Öl, Metalle und Agrarprodukte reguliert?
Ich spanne den Bogen mal etwas weiter: Spekulanten sind dafür verantwortlich, dass die Rohstoffpreise so hoch sind. Spekulanten sind dafür verantwortlich, dass Börsen crashen. Solange Spekulanten Rohstoff-Futures shorten und damit auch die Preise drücken, ist alles in Ordnung. Solange Spekulanten die Börsen ohne fundamentale Grundlage und eine solide Wirtschaft nach oben prügeln, ist auch alles in Ordnung. Damit ist die Lösung des Problems doch extrem einfach. Spekulanten dürfen künftig Rohstoffe nur noch SHORTEN, um die Preise niedrig zu halten und Indizes nur noch LONG handeln. Problem gelöst, Alle werden glücklich, Leben ist schön. Ich gehe übrigens auch davon aus, dass Spekulanten dafür verantwortlich zeichnen, dass mein Auto heute Zündaussetzer hatte und ich es deshalb in die Werkstatt bringen musste und ich werd bestimmt auch Wissenschaftler finden, die das in einer Studie beweisen können.
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Grüße aus München von DaBuschi
Nö, hab ich nicht vor. Ich diversifiziere nur ein bisserl :)
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FX Handel, aber wie?
Richtig. Aber den Trade hab ich auch nicht genommen. Hab ein bisserl gekränkelt und man soll ja fit sein, wenn man tradet. Außerdem war die Abwärtsbewegung schon sehr weit fortgeschritten und wir sind in ein größeres Widerstandslevel gelaufen. Da mach ich auch mal gerne nichts.
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FX Handel, aber wie?
Das ist selten Ich hab mal in der forex factory hierzu eine recht passende Aussage gelesen, die frei übersetzt wie folgt war - Ich lege dort Orders in den Markt, wo der Kurs ausbrechen muss. Müssen ist da immer so ne Sache beim Trading, aber ich suche zumindest Situationen, wo der Kurs schon ne Weile korrigiert und sich quasi ein kleiner Orderstau bildet. Je länger es sich aufstaut, umso größer das Ausbruchspotential.
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FX Handel, aber wie?
Also meinereiner handelt mit nem nackten Chart. Bei News interessiert mich nur, wann sie rauskommen, damit ich davon nicht überrascht werde. Da sich fundamentale Dinge eher mittel- bis langfristig auswirken und ich mir persönlich eh nicht zutraue, diese so zu bewerten, wie das smart money sie liest und darauf basierend in den Markt zu gehen, ist mir der Inhalt auch egal. Was die Marktteilnehmer draus machen, kann ich direkt an der Price Action ablesen. Hier verfolge ich eine Mischung aus Markttechnik nach Voigt, Elliott-Wellen, Widerstände/Unterstützungen und die ein oder andere Trendlinie bzw. Trendkanal. Dabei suche ich nach Einstiegen mit SL zwischen 10 und 15 Pips. Wenn man hier aber nicht geduldig genug ist, kann man in Seitwärtsphasen oft ausgestoppt werden. Je weiter der SL entfernt ist, umso weniger wählerisch kann man in meinen Augen sein, solange man sich nicht gegen den übergeordneten Trend stellt.
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Grüße aus München von DaBuschi
Nachdem ich mir die Begrüßungsmail sorgfältig durchgelesen habe und das tue ich sonst nie, habe ich beschlossen, mich hier vorzustellen. Was gibt´s da zu erzählen. Nun, ich habe mittlerweile das stolze Alter von 32 Jahren erreicht, habe eine Frau davon überzeugen können, mich zu heiraten und Kinder mit mir zu zeugen (bisher eine 18-monatige Tochter) und habe das Trading als Leidenschaft, wobei die ersten Jahre durchaus aus Leiden bestanden. Ach ja, hätt ich fast vergessen - ich wohne, lebe und arbeite in München und das seit mittlerweile 9 1/2 Jahren. Was treibt mich her? Nun, da mein Trading schon fortgeschritten ist, laufe ich nicht mehr allem hinterher, in der Hoffnung den heiligen Gral zu finden. Wenn ich aber auf Webseiten eine Empfehlung lese und die von Schreibern kommt, deren Kompetenz ich schätze, dann riskiere ich dann und wann doch mal einen Blick. In dem Fall war es ein Beitrag von aurelius auf daytradingteam.de. Dort wurde dieses Forum in den höchsten Tönen gelobt, zumindest wenn man zwischen den Zeilen lesen kann und den gegenseitigen Umgang aus diversen Foren selbst kennt bzw. als Moderator eines Forums selbst darum kämpft, dass Mitglieder sich mit gebührendem Respekt begegnen. Ich hab´s schon erwähnt, in bin in diversen Foren unterwegs, wenn auch nicht mehr so aktiv, wie noch vor Jahren, dafür aber hoffentlich in einer höheren Qualität ;). Diese hoffentlich hohe Qualität führte auch dazu, dass ich zum Moderator in einem deutschsprachigen Forex-Forum wurde. Einige bekannte "Gesichter" bzw. Usernamen hab ich auch hier schon entdecken können. Ich hoffe daher, auch hier ein bisserl was produktiv beitragen zu können und freue mich auf die ein oder andere philosophische Diskussion zum Thema Trading und damit meine ich nicht, welche Parameter ich bei welchem Indikator einstellen muss. Wie gesagt - über den Punkt bin ich hinaus - soll heißen, ich habe für mich entdeckt, dass mich Indikatoren nicht weiterbringen, ich bewundere aber die Trader, die damit umgehen können. Deshalb überlasse ich gern den jeweiligen Usern das Diskussionfeld in den jeweiligen Sparten und bringe meinen Senf dort ein, wo ich der Meinung bin, dass er etwas zur Würze beitragen kann, ohne dass das Gericht ungenießbar wird. Das bringt mich zum letzten Punkt - meinem Tradingstil und meiner Tradinghistorie. Nun, als gelernter Bankkaufmann ist Trading zumindest unter den jungen Bankern der Zunft sowas wie eine Berufskrankheit und da auch ich mal jung war.......naja, den Rest könnt Ihr Euch denken. Eigentlich bedenklich, wenn man betrachtet, wie wenig Ahnung wir doch alle vom Trading eigentlich haben. Aber die Faszination Börse hat mich während der Ausbildung gepackt und seitdem nicht mehr losgelassen. Es begann mit meinem ersten Aktienkauf. Es muss 1999 gewesen sein, als ich mir eine Medion-Aktie ins Depot legte. zu 160€ gekauft, um sie kurze Zeit später (ca. 6 Tage) bei 240€ wieder zu verkaufen. Im Rückblick frage ich mich, ob es bei Medion Stock-Splits gegeben hat oder ob mich mein Hirn einfach nur trügt, wenn es um die Kauf- bzw. Verkaufskurse geht. Egal - die Performance war für einen Azubi ganz ordentlich und schon sah ich meinen Stern am Trading-Himmel aufgehen. Aus "soliden" Unternehmen wurden Pennystocks wie z.B. Adelong - wer kennt sie nicht. Stay Long with Adelong. Naja, hab ich gemacht, bis der Handel für ein Jahr ausgesetzt wurde. Aber solche Rückschläge sind nunmal normal. Irgendwann kamen Optionsscheine und zum Schluß CFDs bzw. Forex. Da bin ich irgendwann hängengeblieben und handle seitdem hauptsächlich Forex im Schwerpunkt den EURUSD und manchmal auch den Dax. Der Handel als solches (wie sollte es ohne Indikatoren anders sein) ist vollständig diskretionär. In meiner Trading-Suppe köcheln Teile der Markttechnik, der Elliott-Wellen-Theorie, Widerstands- und Unterstützungszonen und auch die ein oder andere diagonale Trendlinie nebst Parallelverschiebung zum Trendkanal. Kurse bilden sich bei mir durch Angebot und Nachfrage und nicht durch News, wenn ich auch einräume, dass News die Marktteilnehmer zu Käufen bzw. Verkäufen verleiten können. Hier kann man sich vorzüglich "streiten", wo wir beim Thema "philosophisch" sind. Wenn ich anderer User Beiträge lese, interessieren mich weniger die Tools, die sie zur Analyse benutzen (wie gesagt interessieren mich Indikatoreneinstellungen nicht, weil sie mir nicht weiterhelfen) sondern vielmehr der Blick auf die Märkte als solches. Faktisch interessiert mich auch das Ergebnis der Analyse nicht, weiß ich doch, dass ich unterbewußt meine eigene Sichtweise (bias) habe und Analysen, die mit meiner Meinung übereinstimmen, als Bestätigung betrachte und Analysen für die Gegenrichtung eher unterbewerte. So sind wir Menschen nunmal und auch wenn der erfolgreichste Handel emotionslos ist, hoffe ich, dass mir das was uns Menschen zu Menschen macht, die Emotionen, noch nicht völlig abhanden gekommen sind und ich deshalb auch noch menschlich reagiere, auch wenn ich einige der typisch menschlichen Verhaltensweisen, die das Trading zur großen Hürde werden lassen, glaube bereits überwunden zu haben. Was erhoffe ich mir also von diesem Forum? Ich weiß es noch nicht. Die Messlatte liegt ziemlich hoch, weil die Qualität und Kompetenz entsprechend hoch gelobt wurde. Wenn sich dieses Bild bestätigt, hoffe ich, eine ebensolche Qualität liefern zu können und freue mich auf einen konstruktiven Austausch unter Gleichgesinnten. In dem Sinne werd ich mich in den nächsten Tagen mal ein bisserl durchs Forum wühlen und mir selbst ein Bild machen und eventuell auch meine eigenen Spuren hier hinterlassen. So, jetzt habe ich Euch mächtig was auf die Augen gegeben. Ich hoffe, Ihr habt´s auch gelesen (so wie ich die Willkommensmail, wobei mir auffiel, dass der Link zu net funzt denn ich kam hier raus: http://www.tom-next.com/community/index.php?autocom=pages&do=show&id=35) und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit Viele Grüße aus München DaBuschi