wenn es schon hier so üblich ist, werde ich mich kurz vorstellen. Nun stellt sich die Frage, wo fangt man am besten an.
Mit Trading habe ich angefangen im letzten Jahr tausend. Natürlich wie für Anfänger damals üblich in eine Richtung, zwar immer Long. Ich habe Aktien gekauft. Alle mögliche...Ich habe alles ausgesucht nach Fundamentalanalyse. Mein Favorit war die einfache KGV. Ich habe alles gekauft, was KGV <6 hatte. Besonders haben mit DAX und andere europäische Titeln zugesagt (damals waren meine Favoriten Salzgitter, Nokia, Internetwerte...). Dann kam der Crash. Alle meine .com Werte waren im Grund und Boden zerstört. Innerhalb wenige Tage/Wochen bis zu 90% weg. Das haben einige so in Erinnerung, denke ich?
Was habe ich gemacht?
Ich habe das Traden eingestellt. Hatte in dem Jahr meine Firma gegründet. Ich habe gelernt statt hinter dem schnellen Geld zu rennen, wäre sein Geld in der Realwirtschaft zu verdienen die bessere Lösung. Nachdem ich mich in der echten Welt wacker geschlagen habe, bräuchte ich eines Tages ein Hobby. Als Hobby habe ich mir überlegt z.B. ein Studium anzufangen. Mein Favorit wäre gewesen Umweltwissenschaften in Fernuni Hagen (ich arbeite im Bereich der Erneuerbaren). Als ich noch studierte (BWL, Schwerpunkt Finanzen; früher genannt: Finanzwirtschaft, Banken, Immobilienwirtschaft), hatte ich einen Kumpel der den Titel CFT holen wollte. Das kam mir Jahre danach in den Sinn. Dann habe ich mir gedacht, dass machst du. Ich habe recherchiert und bin auf VTAD gestoßen. Habe mich dort als Mitglied gemeldet (Gruppe Regensburg, die es mittlerweile nicht mehr gibt). Dort habe ich von einem Mitglied erfahren, dass er bereits seit langem automatisch handelt und dabei Metatrader nutzt. Das war vor ca. 2 Jahren. Davor hatte ich weder gewußt was Metatrader ist noch dass man automatisch traden kann. Schließlich war ich nach wie vor für Fundamental Analyse. Ich habe kluge Bücher gelesen. Dann habe ich mit Traden wieder angefangen. Erste paar Monate diskretionär. Alles gekauft/verkauft was nicht auf Drei auf den Bäumen war. Schließlich hatte ich tolle Tipps von einem Buch. Das war ein Spass. Ich habe ziemlich schnell mein Konto verbrannt. Aber geschlagen habe ich mich nicht gegeben. Weitergemacht und weiter verloren. Ich hatte kluge Bücher von Gurus gelesen. Schnell wurde es mir klar: ich mache irgendwas falsch. Nach einige Monate Pause und einige weiteren Büchern war ich plötzlich für die Technische Analyse. Ich habe angefangen wie ein Wahnsinniger Bücher zu lesen. Die Bücherindustrie hat viel Geld verdient. Nun habe ich nach vielen Büchern über Quantitatives Trading und die Technische Analyse einige Strategien. Diese habe ich teilweise primitiv mit EA Builders umgesetzt. Des Weiteren bin ich bei einem Trader's Club, was Asirikuy heißt. Dort stehen mir einige EAs und viele Auswertungtools zur Verfügung. Diese nutze ich auch fleißig. Ich habe mir eine Portfolio aus EAs zusammen geschnürt. Verschiedene EAs die mit verschiedenen Währungspaare funktionieren. Diese haben teilweise die in Backtests ermittelte Worst Case Szenarien extrem überschritten, was dazu geführt hat, dass ich einige Systeme ausschalten musste. Gelernt habe ich: die Korrelation verschiedener Instrumente ist schwer vorauszusagen. Man muss in Backtests Systeme so optimieren, dass die Systeme historisch möglichst geringen Draw Downs hatten. Man muss Systeme ca. 10 Jahre backtesten. Man darf sich nicht nur mit Forex zufrieden geben. Meine Meinung: Hauptwährungen EUR, USD, CHF korrelieren sehr stark miteinander, dass gesamter Forex-Markt sehr stark korrelierend ist. Also bin ich mittlerweile der Meinung, dass der einzige Weg eine Korrelation zu verhindern ist, dass man einen breiten Spektrum an Instrumente bedient (Aktien, Indizes, Forex, Commodities, ETFs). Dabei das Risiko pro EA und Instrument extrem niedrig halten muss. Außerdem muss man viele Konten bedienen, da manche EA-Fehler in der Lage sind durch Programmierungsfehler gesamte Konten zu zerstören.
Mein Motto:
"Der General, der eine Schlacht gewinnt, hat zuvor viele Berechnungen angestellt. Der General, der verliert, hat zuvor nur wenige Berechnungen gemacht. So führen viele Berechnungen zum Sieg." -Sun Tzu-
Nun bin ich hier im Forum, weil cxalgo in seinem Buch tom-next empfiehlt.
Liebe Forum-Mitglieder,
wenn es schon hier so üblich ist, werde ich mich kurz vorstellen. Nun stellt sich die Frage, wo fangt man am besten an.
Mit Trading habe ich angefangen im letzten Jahr tausend. Natürlich wie für Anfänger damals üblich in eine Richtung, zwar immer Long. Ich habe Aktien gekauft. Alle mögliche...Ich habe alles ausgesucht nach Fundamentalanalyse. Mein Favorit war die einfache KGV. Ich habe alles gekauft, was KGV <6 hatte. Besonders haben mit DAX und andere europäische Titeln zugesagt (damals waren meine Favoriten Salzgitter, Nokia, Internetwerte...). Dann kam der Crash. Alle meine .com Werte waren im Grund und Boden zerstört. Innerhalb wenige Tage/Wochen bis zu 90% weg. Das haben einige so in Erinnerung, denke ich?
Was habe ich gemacht?
Ich habe das Traden eingestellt. Hatte in dem Jahr meine Firma gegründet. Ich habe gelernt statt hinter dem schnellen Geld zu rennen, wäre sein Geld in der Realwirtschaft zu verdienen die bessere Lösung. Nachdem ich mich in der echten Welt wacker geschlagen habe, bräuchte ich eines Tages ein Hobby. Als Hobby habe ich mir überlegt z.B. ein Studium anzufangen. Mein Favorit wäre gewesen Umweltwissenschaften in Fernuni Hagen (ich arbeite im Bereich der Erneuerbaren). Als ich noch studierte (BWL, Schwerpunkt Finanzen; früher genannt: Finanzwirtschaft, Banken, Immobilienwirtschaft), hatte ich einen Kumpel der den Titel CFT holen wollte. Das kam mir Jahre danach in den Sinn. Dann habe ich mir gedacht, dass machst du. Ich habe recherchiert und bin auf VTAD gestoßen. Habe mich dort als Mitglied gemeldet (Gruppe Regensburg, die es mittlerweile nicht mehr gibt). Dort habe ich von einem Mitglied erfahren, dass er bereits seit langem automatisch handelt und dabei Metatrader nutzt. Das war vor ca. 2 Jahren. Davor hatte ich weder gewußt was Metatrader ist noch dass man automatisch traden kann. Schließlich war ich nach wie vor für Fundamental Analyse. Ich habe kluge Bücher gelesen. Dann habe ich mit Traden wieder angefangen. Erste paar Monate diskretionär. Alles gekauft/verkauft was nicht auf Drei auf den Bäumen war. Schließlich hatte ich tolle Tipps von einem Buch. Das war ein Spass. Ich habe ziemlich schnell mein Konto verbrannt. Aber geschlagen habe ich mich nicht gegeben. Weitergemacht und weiter verloren. Ich hatte kluge Bücher von Gurus gelesen. Schnell wurde es mir klar: ich mache irgendwas falsch. Nach einige Monate Pause und einige weiteren Büchern war ich plötzlich für die Technische Analyse. Ich habe angefangen wie ein Wahnsinniger Bücher zu lesen. Die Bücherindustrie hat viel Geld verdient. Nun habe ich nach vielen Büchern über Quantitatives Trading und die Technische Analyse einige Strategien. Diese habe ich teilweise primitiv mit EA Builders umgesetzt. Des Weiteren bin ich bei einem Trader's Club, was Asirikuy heißt. Dort stehen mir einige EAs und viele Auswertungtools zur Verfügung. Diese nutze ich auch fleißig. Ich habe mir eine Portfolio aus EAs zusammen geschnürt. Verschiedene EAs die mit verschiedenen Währungspaare funktionieren. Diese haben teilweise die in Backtests ermittelte Worst Case Szenarien extrem überschritten, was dazu geführt hat, dass ich einige Systeme ausschalten musste. Gelernt habe ich: die Korrelation verschiedener Instrumente ist schwer vorauszusagen. Man muss in Backtests Systeme so optimieren, dass die Systeme historisch möglichst geringen Draw Downs hatten. Man muss Systeme ca. 10 Jahre backtesten. Man darf sich nicht nur mit Forex zufrieden geben. Meine Meinung: Hauptwährungen EUR, USD, CHF korrelieren sehr stark miteinander, dass gesamter Forex-Markt sehr stark korrelierend ist. Also bin ich mittlerweile der Meinung, dass der einzige Weg eine Korrelation zu verhindern ist, dass man einen breiten Spektrum an Instrumente bedient (Aktien, Indizes, Forex, Commodities, ETFs). Dabei das Risiko pro EA und Instrument extrem niedrig halten muss. Außerdem muss man viele Konten bedienen, da manche EA-Fehler in der Lage sind durch Programmierungsfehler gesamte Konten zu zerstören.
Mein Motto:
"Der General, der eine Schlacht gewinnt, hat zuvor viele Berechnungen angestellt. Der General, der verliert, hat zuvor nur wenige Berechnungen gemacht. So führen viele Berechnungen zum Sieg." -Sun Tzu-
Nun bin ich hier im Forum, weil cxalgo in seinem Buch tom-next empfiehlt.
Ich hoffe mein Roman gefällt euch.
Grüße
toughtrading
Bearbeitet von toughtrading