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Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon

Featured Replies

Geschrieben

Schon krass. Habe mir den Beitrag eben ganz angeschaut. So heftig das auch ist - es wundert mich nicht, was da passiert. Schließlich geht es um einen riesigen Umsatz und niedrige Margen.

 

Die Frage, die noch offen bleibt: in wie fern weiß Amazon, was die Leiharbeitsfirma + Security macht. Das Konzept ist sicherlich klar: Amazon beauftragt eine Leiharbeitsfirma, zahlt dort schon niedrige Löhne. Dann werden die Augen verschlossen und die Leiharbeitsfirma versucht Profitmaximierung auf Kosten der Arbeiter. Amazon? Neee, die Bösen sind doch die Leiharbeitsfirmen....

 

Da steht Amazon aber nicht alleine da.

Geschrieben
  • Autor

Amazon wird sicher Bescheid wissen was da los ist. Aber Amazon "kann" ja schließlich nicht dafür.

Geschrieben

Die Amazon Verantwortlichen wissen davon.

Im letzten Manager Magazin war ein schöner Beitrag dazu. Um mal daraus zu zitieren:

" Amazon ist zudem berüchtigt für schlechte Arbitsbedingungen in seinen Warenlager. In den USA mussten Angestellte zum Teil im Sommer bei Innentemperaturen von bis zu 40 Grad Celsius schuften, ... Statt Klimaanlagen hatte Amazon Notarztwagen bereitgestellt - für den Fall, dass jemand kollabieren sollte.

Das ist Bezos' brutale Seite: Geld gibt Amazon nur aus, wenn es mehr Kunden locken will."

 

Jeder muss selbst entscheiden, ob er solches Treiben unterstützen will oder sich anderweitig mit Waren versorgt.

 

Gruss TGOS

Geschrieben

Es ist Verboten ein Brötchen beim Essen mitzunehmen was !!!! Unfassbare Frechheit ich Bestelle da nichts mehr.

Naja, typischer Enthüllungsjournalismus.

Die Leiharbeiterfirma zahlt die Verpflegung. Warum muss man da ein Brötchen mitnehmen?

Ob die Verpflegungsbezahlung Steuerbetrug ist, oder ein Schlupfloch gefunden wurde, konnte die Reportage nicht belegen. Bleibt also offen.

 

Dass für das Weihnachtsgeschäft nur Leiharbeiter und keine Festangestellten beschäftigt werden, was ist das denn für ein Vorwurf?

Das wissen die Arbeiter ja. Sie hoffen natürlich auf eine Übernahme, aber das wurde ihnen ja nicht garantiert.

 

Dass Leiharbeiter, die mit einem Bus aus sage und schreibe bis zu 30km zur Arbeitsstelle gefahren werden immer wieder mal warten müssen, da die Schichten nicht alle gleichzeitig starten und die Busse natürlich für den Arbeitgeber kostenoptimiert fahren, das ist zwar unschön, aber wohl auch kein Gesetzesbruch.

 

Was noch? Die Security, die wohl vom Hotelbetreiber beschäftigt wurde... Hat von euch schon mal jemand Security-Angestellte gesehen, die nicht kahl rasiert waren? Die Security kontrolliert Zimmer. Natürlich rechtswidrig, aber sowas ist in der Regel nicht mal einen Zeitungsbericht wert.

Solche Reportagen können nur von Angestellten des öffentlich rechtlichen Fernsehens erstellt werden, die durch unsere GEZ-Zahlungen in einer heilen Welt, ohne Rationalisierungsdruck leben. Jeder Angestellte eines freien Wirtschaftsunternehmens könnte wohl jede Menge anderer Geschichten erzählen, bei denen man über diese Amazonvorwürfe nur lachen kann.

 

Ich will hier weder die Lobby der Großunternehmen vertreten, noch mich als Amazonverehrer outen.

Mich nerven nur solche Reportagen, wo Misstände mit der Lupe gesucht werden und zu Skandalen hochgespielt werden, nur um die Recherchezeit recht zufertigen.

 

Just my 2 cent

Geschrieben

Naja, typischer Enthüllungsjournalismus.

Die Leiharbeiterfirma zahlt die Verpflegung. Warum muss man da ein Brötchen mitnehmen?

Ob die Verpflegungsbezahlung Steuerbetrug ist, oder ein Schlupfloch gefunden wurde, konnte die Reportage nicht belegen. Bleibt also offen.

 

Dass für das Weihnachtsgeschäft nur Leiharbeiter und keine Festangestellten beschäftigt werden, was ist das denn für ein Vorwurf?

Das wissen die Arbeiter ja. Sie hoffen natürlich auf eine Übernahme, aber das wurde ihnen ja nicht garantiert.

 

Dass Leiharbeiter, die mit einem Bus aus sage und schreibe bis zu 30km zur Arbeitsstelle gefahren werden immer wieder mal warten müssen, da die Schichten nicht alle gleichzeitig starten und die Busse natürlich für den Arbeitgeber kostenoptimiert fahren, das ist zwar unschön, aber wohl auch kein Gesetzesbruch.

 

Was noch? Die Security, die wohl vom Hotelbetreiber beschäftigt wurde... Hat von euch schon mal jemand Security-Angestellte gesehen, die nicht kahl rasiert waren? Die Security kontrolliert Zimmer. Natürlich rechtswidrig, aber sowas ist in der Regel nicht mal einen Zeitungsbericht wert.

Solche Reportagen können nur von Angestellten des öffentlich rechtlichen Fernsehens erstellt werden, die durch unsere GEZ-Zahlungen in einer heilen Welt, ohne Rationalisierungsdruck leben. Jeder Angestellte eines freien Wirtschaftsunternehmens könnte wohl jede Menge anderer Geschichten erzählen, bei denen man über diese Amazonvorwürfe nur lachen kann.

 

Ich will hier weder die Lobby der Großunternehmen vertreten, noch mich als Amazonverehrer outen.

Mich nerven nur solche Reportagen, wo Misstände mit der Lupe gesucht werden und zu Skandalen hochgespielt werden, nur um die Recherchezeit recht zufertigen.

 

Just my 2 cent

 

Hm,

 

ich habe die Firma als Kunden, finde das aber schon grenzwertig.

 

Ich würde mit meinen Mitarbeitern nicht so umgehen.

 

Lutz

Geschrieben
  • Autor

Wie lange wird der Zorn auf Amazon anhalten? Einen Tag? Zwei Tage? Vielleicht drei? Eine Fernsehreportage über die miserablen Arbeitsbedingungen in den deutschen Logistikzentren des Onlinehändlers hat eine wahre Wut entfacht. Doch vermutlich wird sich die Aufregung sehr schnell wieder legen.

 

Amazon, das sind wir

 

 

Geschrieben

 

Als Kunde von Amazon schätze ich grosse Auswahl, gute Artikelbeschreibungen usw.

Das leisten die Reste des Handels hier schon länger nicht mehr.

 

Das eigentliche Problem liegt aber hier:

 

'Wenn aber Arbeiter aus Spanien oder Polen

nahezu zwei Wochen ohne Ruhetage durcharbeiten, verstößt das gegen das

deutsche Arbeitszeitgesetz. Die Arbeiter wehren sich nicht, weil sie das

Geld brauchen und die deutschen Gesetze nicht kennen. Dann ist es

wichtig, dass die bei Amazon festangestellten Mitarbeiter die Rechte

einfordern. '

 

Ich habe schon mehrfach miterlebt wie hiesige Mitarbeiter kuschen und Verstöße gegen die Gesetze ohne Gegenwehr zulassen (war früher auch 23 Jahre Arbeiter/Angestellter in diversen Firmen und Positionen). Die Gründe dafür sind vielfältig.

 

Lutz

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