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CHAPTER11

GoneFishing
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Alle Inhalte von CHAPTER11

  1. Eurex erweitert OTC-Angebot mit neuer Block Auction Request-Funktionalität Eurex wird im vierten Quartal 2006 mit Release 9.0 eine Block Auction Request-Funktionalität einführen. Damit bietet die Börse erstmalig neben dem liquiden Orderbuchhandel auch im OTC-Handel eine kosteneffiziente Lösung an: von der Preisfindung über das Matching bis hin zu Clearing und Settlement. Die Teilnehmer können damit im Sinne des One-stop-shopping über eine einzige Handels- und Clearing-Plattform je nach Bedarf auf beide Märkte zugreifen. Von dem dabei entstehenden Liquiditätspool in europäischen Benchmark-Produkten profitieren die Kunden bei gleichzeitiger Risikominimierung durch die Eurex Clearing AG. Mit der neuen Block Auction Request-Funktionalität setzt Eurex im OTC-Handel die gleichen Maßstäbe wie im börslichen Handel an: Gleichberechtigter Zugang für alle Marktteilnehmer, hohe Liquidität durch einen größeren Pool an Kontrahenten, schnelle Preisfindung, kosteneffizientes Straight-through Processing und integriertes Clearing. Block Auction Request löst anonyme Auktion aus Über einen Block Auction Request können authorisierte Marktteilnehmer (Requester) dann anonym Preisanfragen für große Blöcke eines gewünschten Kontraktes oder einer bestimmten Strategie in das System eingeben. Das System löst daraufhin automatisch eine Auktion aus, bei der interessierte Marktteilnehmer (Responder) ebenfalls anonym Quotes einstellen können. Der indikative Auktionspreis ist beidseitig für alle Beteiligten sichtbar. Akzeptiert der Requester den Auktionspreis, kommt es zum Geschäftsabschluss, bei dem alle marktfähigen Quotes der Responders zu dem errechneten Auktionspreis ausgeführt werden. Das System leitet automatisch das anschließende Clearing-Prozedere ein. Damit bietet Eurex auch im OTC-Handel erstmals eine lückenlose Leistungskette an: [*] einen gleichberechtigten Zugang zu einem größeren Pool an möglichen Kontrahenten [*] einen gleichzeitigen Zugriff auf die Liquidität aller Marktteilnehmer bei deutlicher Reduktion sowohl des Aufwands als auch der operativen Risiken [*] eine anonyme, automatisierte Preisfindung bis hin zum Geschäftsabschluss [*] die Garantie einer Clearing-Stelle und damit die Ausschaltung des Kontrahentenrisikos [*] einen standardisierten und vollautomatisierten Clearing-Prozess mit allen seinen Vorteilen: Risikomanagement, Zahlungsmanagement und Liefermanagement ...mehr Quelle: Dt. Börse AG
  2. CHAPTER11 erstellte Thema in Archiv
    Der Begriff "Hexensabbat" steht an der Börse für das Auslaufdatum von Optionen auf Aktien, Index-Optionen und Index-Futures. Fällt der letzte Handelstag aller drei Derivate-Typen auf den gleichen Tag, sprechen Börsianer vom "Dreifachen Hexensabbat" oder vom "Triple Witching Day". Dies tritt insgesamt viermal im Jahr ein - und zwar jeweils am dritten Freitag der Monate März, Juni, September und Dezember. Zu diesen Terminen können sich Kurse auch ohne wesentliche Unternehmensnachrichten wild in verschiedene Richtungen bewegen - daher nennen die zu mystischen Bezeichnungen neigenden Börsianer diese Tage auch "Hexensabbat". Dies geschieht in der Regelfall bei einem vergleichsweise hohen Handelsvolumen. Besonders starke Kursausschläge am Hexensabbat vollziehen in der Regel die Schwergewichte in den entsprechenden Indizes. ENTSCHEIDEND IST DAS 'FIXING' - WELTWEIT Index-Optionen und -Futures an der Eurex verfallen zur Mittagsauktion beim so genannten Fixing. Zum Handelsende eines dreifachen Verfallstages laufen die Optionen auf die einzelnen Aktien aus. Dies gilt zudem nicht nur für die deutschen Börsen, sondern nahezu weltweit. Für Spekulanten läuft damit die Frist ab, zu der sie ihre Termingeschäfte verwirklichen können. Große Marktteilnehmer, wie Fonds- oder Vermögensverwalter, werden im Vorfeld die aktuellen Kurse auf jene Preise zu treiben versuchen, bei denen sie an der Terminbörse engagiert sind. Entsprechend kommt es in der Regel binnen Minuten zu hohem Handelsvolumen und deutlichen Kursschwankungen. Kleinanleger können bei diesem "Hexentreiben" kaum kursbewegend eingreifen./mnr/ck/mw 2006-06-16/07:59 Quelle: teletrader.at
  3. Der Bund will sein Privatkundengeschäft stärken und plant die Einführung inflationsindexierter Produkte speziell für Privatanleger. Zusätzlich will der Bund mit einem schlagkräftigeren Vertrieb dem fallenden Anteil der Privatkunden bei seiner Refinanzierung entgegensteuern. Hierdurch wollen wir dem Wunsch vieler Anleger nach einer inflationsgeschützten Altersvorsorge von höchster Bonität nachkommen", sagte Jörg Asmussen, Leiter der Abteilung Finanzmarkt- und Währungspolitik im Finanzministerium auf einer von der Eurohypo veranstalteten Bondmarktkonferenz. Unter anderem prüft das Ministerium die Einführung eines inflationsgesicherten Bundesschatzbriefs. Bundesschatzbriefe haben eine sechs- oder siebenjährige Laufzeit und einen stufenweise steigenden Zinssatz. Außerdem soll der Direktverkauf deutscher Schuldtitel an Privatanleger ausgeweitet werden. mehr Quelle: Financial Times Deutschland
  4. Im turbulenten US-Zeitungsmarkt ist ein Konflikt um die Zukunft Verlagskonzerns Tribune ausgebrochen. Zur Tribune-Gruppe gehören unter anderem die Tageszeitungen "Los Angeles Times" und "Chicago Tribune". Nachdem am Mittwoch der zweitgrößte Aktionär des börsennotierten Unternehmens dem Management öffentlich "strategisches Versagen mit desaströsen Auswirkungen" vorgeworfen und eine Zerschlagung verlangt hatte, kam am Donnerstag ein weiterer Rückschlag für Vorstandschef Dennis FitzSimons: Die Rating-Agentur Moody's setzte Tribunes Kreditwürdigkeit auf Ramschstatus herab. Anlass dafür ist ein kürzlich beschlossener Plan des Vorstands, für bis zu 2 Mrd. $ eigene Aktien zu kaufen, um den kräftig abgesackten Kurs zu stützen. Die Kritik am Management von Tribune ist kein Einzelfall in der Branche. Allein in den vergangenen zwölf Monaten haben sich Struktur und Prinzipien der amerikanischen Zeitungslandschaft stärker verändert als in den zwölf Jahren zuvor. Vor allem die traditionellen "Zeitungsbarone" standen in der Kritik. Beim Dow-Jones-Verlag, der etwa das "Wall Street Journal" herausbringt, häuften sich die Beschwerden der Aktionäre über die Führung des Verlags dermaßen, dass die Eigentümerfamilie Bancroft im Januar zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Nicht-Journalisten an die Spitze hievte. Öffentliche Schelte und Drohbriefe Bei der New York Times Company ist der Vertreter der Eigentümerfamilie, Chairman Arthur Ochs Sulzberger, vom Großaktionär Morgan Stanley öffentlich gescholten worden. Da die Familien Bancroft und Sulzberger die Stimmrechte kontrollieren, blieb der Druck von Mitaktionären und Analysten hier noch begrenzt. Was es bedeutet, wenn diese Kontrolle verloren geht, musste die Zeitungsfamilie Ridder erleben. Tony Ridder, Vorstand des Knight-Ridder-Verlags, der unter anderem den "Miami Herald" und den "Philadelphia Inquirer" herausbrachte, wurde von drei Hedge-Fonds mit großen Aktienpaketen kurzerhand gezwungen, den von seiner Familie gegründeten Verlag zu verkaufen. Ridder wurde per Brief vor die Wahl gestellt, die Stabsübergabe selbst einzuleiten oder in einer öffentlichen Schlammschlacht entmachtet zu werden. Ein ähnlicher Drohbrief ist jetzt an Tribune-Chef FitzSimons gegangen. Von ihm wird verlangt, das Zeitungsgeschäft von den 26 TV-Stationen des Verlags zu trennen. "Die Parallele zu Knight-Ridder ist unübersehbar", sagt Jennifer Saba vom Branchenblatt "Editor & Publisher". "In beiden Fällen begann der Kampf um die Kontrolle mit einem verärgerten Brief." Frust über mangelnde Wachstumsaussichten Quelle: Financial Times Deutschland
  5. Hedge-Fonds sollten sich und ihr Risikoprofil freiwillig von Ratingagenturen beurteilen lassen. Das ist der Kern einer Initiative, die Edgar Meister in diesen Tagen lanciert. Meister, der im Vorstand der Deutschen Bundesbank für Fragen der Finanzstabilität zuständig ist und dem bei der Europäischen Zentralbank (EZB) angesiedelten Ausschuß für Bankenaufsicht vorsitzt, verspricht sich von dem Vorstoß mehr Transparenz über die Aktivitäten von Hedge-Fonds und geringere Risiken für die Finanzmärkte. Ein solches Rating liege im Interesse der Investoren, die ihr Geld in Hedge-Fonds anlegen, und im Interesse der Fondsgesellschaften selbst, sagte Meister dieser Zeitung. Eine Möglichkeit wäre seiner Ansicht nach, daß die Hedge-Fonds sich in einem Verhaltenskodex auf die freiwillige Prüfung als Gütesiegel verpflichten würden. Meister will seinen Vorschlag demnächst dem Financial Stability Forum (FSF) unterbreiten, in dem Aufseher und Notenbanken aus aller Welt über die Stabilität des Finanzsystems beraten und Vorschläge entwickeln. Eine erste positive Reaktion gibt es schon. Marktsegmente fest in der Hand Lucas Papademos, der Vizepräsident der EZB und dort zuständig für Finanzaufsichtsfragen, sagte in der vergangenen Woche vor Journalisten in Madrid, der Vorschlag der Bundesbank verdiene Beachtung und weitere Studien. Es sei wichtig, daß mehr Informationen über Hedge-Fonds offengelegt würden, sagte Papademos. Hedge-Fonds, die vor allem auf Spekulation und Arbitragegeschäfte spezialisiert sind, haben in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung für die Finanzmärkte gewonnen. Charakteristisch für sie ist, daß das eingesammelte Fondskapital durch hohe Bankkredite verstärkt und damit die Schlagkraft, aber auch das Risiko kräftig erhöht wird (“Leverage“). Gesicherte offizielle Angaben über die Zahl und das Marktvolumen gibt es nicht - was Finanzmarktaufseher wie die Notenbanken beunruhigt. Nach privat erhobenen Daten gibt es zur Zeit rund 9.000 Hedge-Fonds auf der Welt, die zusammen ein Anlagevolumen von etwa 1.200 Milliarden Dollar verwalten. Nach Meisters Einschätzung weiten Hedge-Fonds ihren Einflußbereich über die klassischen Märkte für Aktien oder Staatsanleihen hinaus aus und dominieren mittlerweile ganze Marktsegmente wie den Handel mit notleidenden Krediten. „Der Marktanteil der Hedge-Fonds in diesem Geschäft liegt nach Schätzungen bei rund 70 Prozent“, sagte Meister. Risiken nicht hinreichend erfaßt Bei riskanten Unternehmensanleihen, die kein „Investment Grade“ erreichten, sowie bei sogenannten Kreditderivaten betrage der Marktanteil schätzungsweise rund 30 Prozent. Die Brisanz dieses Themas unterstreicht, daß allein das Umlaufvolumen von Credit Default Swaps, einem Kreditderivat zur Absicherung gegen Zahlungsausfälle, von Juni 2002 bis Dezember 2005 von 1.000 auf 17.000 Milliarden Dollar angeschwollen ist und immer noch wächst. Risiken sehen Aufsichtsbehörden und Notenbanken vor allem darin, daß die Fonds gleichgerichtet agieren und sich so die Gefahren in einzelnen Märkten ballen könnten. Als gefährlich für die Stabilität des Finanzsystems könne sich auch erweisen, wenn aus einzelnen großen Fonds plötzlich Liquidität abgezogen würde, was über die Rückwirkungen auf die Märkte auch die Stabilität von Banken beeinträchtigen könne. Ein weiteres Risiko sieht die Bundesbank darin, daß Banken und Hedge-Fonds womöglich die gleichen Anlagestrategien verfolgen und denselben Risiken ausgesetzt sind. Finanzaufseher bemängeln schon seit mehreren Jahren, daß über das Geschäft der Hedge-Fonds wenig bekannt ist, so daß die Risiken für die Stabilität des Finanzsystems nicht hinreichend zu erfassen sind. „Die Hedge-Fonds müssen wissen, daß sie nicht ohne Transparenz weiterarbeiten können“, sagte Meister. „Nicht zuletzt sie selbst profitieren von der Stabilität des Finanzsystems.“ Besser eigene als staatliche Regulierung Womöglich mindert indes die mittelständische Marktstruktur der Hedge-Fonds manche Risiken. Nur etwa 13 Prozent der Hedge-Fonds verwalteten ein Vermögen von mehr als 500 Millionen Dollar, sagte Meister; rund 30 Prozent der Fonds bewegten zwischen 25 und 100 Millionen Dollar. Diese mittelständische Marktstruktur könne das Risiko von Herdenverhalten verringern, sagte Meister. Genau wisse das aber niemand. Meister verwies jedoch auch darauf, daß manche Hedge-Fonds größer als der Fonds LTCM seien, dessen Illiquidität im Jahr 1998 für ein paar Tage zu einer schweren Krise an den globalen Finanzmärkten geführt habe. Einige wenige Hedge-Fonds bewegen nach Meisters Worten mehr als 15 Milliarden Dollar Anlagevermögen. Im Detail schlägt die Bundesbank vor, daß die Hedge-Fonds ihr Risikoprofil auf eigene Kosten von Ratingagenturen prüfen lassen. Ratingagenturen seien dafür grundsätzlich geeignet, weil sie das notwendige Wissen besäßen und schnell auf Marktentwicklungen reagieren könnten. Auch stelle die Beurteilung durch Ratingagenturen eine marktgerechte Lösung im Sinne einer erweiterten Selbstregulierung dar. Diese lasse eine staatliche Regulierung vermutlich auf absehbare Zeit entbehrlich werden. Unstimmigkeiten vorbeugen Das risikobasierte Rating solle gemeinsam mit den Aufsichtsbehörden erarbeitet werden. Meister denkt an Parameter wie das Risikomanagement des Fonds, den „Leverage“ in bezug auf die Investmentstrategie sowie Konzentrationsrisiken und Liquiditätsrisiken. Dabei geht es zum Beispiel darum, ob die Fonds über das bei Anlegern eingesammelte Anlagevermögen durch „Lock-up“-Abmachungen hinreichend lange verfügen können, um bei langfristigen Investitionsprojekten nicht plötzlich durch Abzug von Kundengeldern in Liquiditätsschwierigkeiten zu geraten. Teil der Prüfung müsse auch die Funktionsfähigkeit der operationellen Infrastruktur von Hedge-Fonds sein, also die Abwicklung und Abrechnung. Nach Berichten aus den Vereinigten Staaten mußten Geschäftspartner von Hedge-Fonds teilweise längere Zeit auf Kontraktbestätigungen oder Abrechnungen warten. Ähnlich große Rückstände seien auch bei führenden Banken aufgetreten. Dadurch bleiben etwaige Unstimmigkeiten zwischen Geschäftspartnern über die Konditionen von Geschäften unentdeckt - was bei heftigen Veränderungen der Marktpreise böse Überraschungen bescheren und zu zusätzlichen weitreichenden Folgen bis hin zum Zusammenbruch eines Fonds führen kann. Diese Situation habe sich aber zuletzt verbessert, nachdem Zentralbanken und Aufsichtsbehörden diesbezüglich aktiv geworden seien, sagte Meister. Kontrolle durch Banken Die Ratings sollten veröffentlicht werden, um Anleger zu leiten und um den Finanzaufsehern Gewißheit zu geben, daß die Hedge-Fonds nicht zu große Risiken akkumulierten, sagte Meister. In Gesprächen mit Hedge-Fonds hat die Bundesbank herausgehört, daß gerade bei großen Marktteilnehmern die Bereitschaft besteht, ein solches Prüfprogramm auf sich zu nehmen. Bedenken wegen der zusätzlichen Kosten und Bürokratie gebe es hingegen bei kleineren Hedge-Fonds. Ausdrücklich wandte Meister sich gegen eine „kontraproduktive“ Regulierung von Hedge-Fonds. „Wollen wir tatsächlich alle Marktteilnehmer voll in das Kleid von Banken oder Wertpapierfirmen stecken? Ich würde das nur als allerletzte Möglichkeit sehen“, sagte Meister. Damit liegt er nahe der Position, die sowohl der Chef der amerikanischen Notenbank, Ben Bernanke, als auch dessen Amtsvorgänger Alan Greenspan vertreten. Beide lehnen eine staatliche Regulierung von Hedge-Fonds ab. Sie argumentieren, daß die Großbanken, die sogenannten Prime Broker, die den Hedge-Fonds für deren riskante Engagements Kredite gewähren und für sie die Geschäfte abwickeln, schon aus purem Eigeninteresse Kontrolle ausübten - und dies durch Einblick in die Bücher der Hedge-Fonds sowie ihre eigene Fachkenntnis auch am besten könnten. Die Bankaufseher hätten im Rahmen der bestehenden Vorschriften die Möglichkeit, die Prime Broker sorgfältig zu prüfen. Ein Problem sieht Meister allerdings darin, daß viele Hedge-Fonds mehrere Prime Broker nutzen, so daß es jenen oft an einem Gesamtüberblick über die Positionen der Fonds fehlen dürfte. Wichtige Finanzintermediäre Unabhängig von der Sinnhaftigkeit einer Regulierung sei eine solche auf den globalen Anlagemärkten ohnehin nur effektiv umzusetzen, wenn sich alle Staaten zusammentäten, sagte Meister. Dafür gebe es aber international keinen Konsens. Die Mehrheitsmeinung sei wohl, daß eine Regulierung von Hedge-Fonds derzeit nicht notwendig sei. Dabei spielt auch eine Rolle, daß in London und New York, den Zentren der Hedge-Fonds-Branche mit ihren Zehntausenden hochbezahlten Arbeitsplätzen, befürchtet wird, daß Hedge-Fonds im Falle einer staatlichen Regulierung anderswohin abwandern könnten. Meister sieht den volkswirtschaftlichen Nutzen von Hedge-Fonds darin, daß diese bereit seien, Risiken zu übernehmen, innovative Finanzprodukte entwickelten und mit ihrer zusätzlichen Liquidität zur Effizienz der Märkte beitrügen. „Hedge-Fonds tragen zum Funktionieren der Märkte bei. Das kann man nur dreimal unterstreichen“, sagte Meister. Hedge-Fonds hätten außerdem eine wichtige Funktion, weil sie mit ihrem großen Anlagevolumen anderen Marktteilnehmern Risiken abnähmen und diese auf mehr Schultern verteilten, beispielsweise auf Pensionsfonds und darüber indirekt bis hin zu privaten Haushalten. „Hedge-Fonds sind inzwischen wichtige Finanzintermediäre“, sagte Meister. „Die deutschen Banken, die uns in den vergangenen Jahren Kummer bereiteten, hätten ihre notleidenden Kredite ohne Hedge-Fonds wahrscheinlich nicht ausplazieren können.“ Seinen Vorschlag einer freiwilligen Beurteilung der Hedge-Fonds durch Ratingagenturen sieht das Mitglied im Bundesbankvorstand auch als einen Weg, auf dem diese Fondsgesellschaften eine Regulierung vermeiden können. „Wenn einmal ein großer Hedge-Fonds in die Schieflage gerät und da etwas passiert, wird die Politik sich der Frage annehmen. Und dann käme eine Regulierung, die vermutlich über ihr Ziel hinausschösse“, sagte Meister. Quelle: FAZ
  6. Die Meldung der EADS-Tochter Airbus, den Zeitplan bei der Auslieferung des A 380 nicht einhalten zu können (ssn berichtete), zieht weitere Untersuchungen auch gegen EADS-Manager Noël Forgeard nach sich. Es stehen Insider-Geschäfte im Raum. Der Verdacht begründet sich durch EADS-Aktienverkäufe, die Noël und drei seiner Kinder bereits im März getätigt haben und bei denen sie Gewinne in Höhe von mindestens 2,5 Millionen Euro erzielt haben, so die französische Finanzaufsicht. Französische Politiker verlangen Untersuchungen dieser Anteilsverkäufe und wünschen Informationen, "ob es ein mögliches Insiderdelikt [...] gab". Das Management jedoch erklärte, erst im April von den Lieferproblemen bei Airbus erfahren zu haben. Quelle: Spiegel.de
  7. Die Renditeentwicklung von Hedge-Funds verläuft zunehmend parallel. Darin sieht die Europäische Zentralbank (EZB) eine Gefahr für die Stabilität der Finanzmärkte, wie sie in einem Bericht schreibt. Eine Krise bei einem Fonds könnte zu einer Kettenreaktion führen. Bei Hedge-Funds handelt es sich um Anlagevehikel, die kaum reguliert werden. Allerdings äussert sich die EZB nur vage dazu, was denn ein solches Szenario auslösen könnte. Als einziges Beispiel führt sie ein abruptes Versiegen der zurzeit noch reichlich vorhandenen Liquidität an. In ihrer Analyse greift die EZB auf das Mass der Korrelation zurück. Diese Kennziffer gibt an, ob sich zwei Wertpapiere parallel oder gegenläufig entwickeln. Sie liegt zwischen -1 bei völlig diametraler und +1 bei völlig paralleler Entwicklung. Die wichtigsten zehn verschiedenen Strategien von Hedge-Funds wiesen im vierten Quartal 2005 untereinander im Schnitt eine Korrelation von +0,5 aus - der höchste je gemessene Wert. Was die EZB besonders hervorhebt: Die Renditen hatten selbst 1998 weniger stark korreliert. Damals war der Hedge-Fund Long Term Capital Management (LTCM) in Schwierigkeiten geraten. Dies hatte eine Reaktion der Notenbanken provoziert, die eine Ansteckung befürchteten und einen Rettungsplan ausarbeiteten. Mehrere Geldinstitute verhinderten schliesslich den Zusammenbruch von LTCM mit einer Finanzspritze von 3,6 Mrd. $. Die weltweit 6900 Hedge-Funds verwalten zurzeit rund 1,4 Bio. $. Sie verzeichneten im vierten Quartal 2005 erstmals seit drei Jahren netto Mittelabflüsse. Darunter litten besonders die Dachfonds (Funds of Hedge-Funds). Dahinter vermutet die EZB auch strukturelle Gründe. So würden institutionelle Investoren zunehmend direkt in einzelne Hedge-Funds investieren, um Gebühren zu sparen. Zudem könnten Anleger ihr Geld in Hedge-Fund-Indizes stecken, was eine Alternative zu Dachfonds sein kann. Die EZB hat ferner festgestellt, dass Hedge-Funds auf ihrer Suche nach rentablen Anlagemöglichkeiten vermehrt in weniger liquide Vermögenswerte investieren. Sie agieren damit ähnlich wie Beteiligungsgesellschaften. Aber im Unterschied zu Private-Equity-Firmen, die eine Mindestanlagedauer kennen, können Investoren von Hedge-Funds ihre Anteile leichter zurückgeben. Dies kann für Hedge-Funds dann problematisch werden, wenn viele Anleger gleichzeitig aussteigen wollen. Immerhin schliesst die EZB ihre Ausführungen auf einer optimistischen Note. So habe sich die Branche bisher trotz den Abflüssen im vierten Quartal als widerstandsfähig erwiesen. Die jüngst stärkeren Bewegungen an den Märkten dürften zudem ganz nach dem Gusto der auf solche Marktverhältnisse spezialisierten Vehikel sein. Quelle: NZZ online
  8. Börsenklima macht IPOs zu schaffen Der Kursrutsch seit Mai hat das Klima für Neuemissionen eingetrübt. Laut der "Financial Times Deutschland" sind Finanzinvestoren bereit, große Zugeständnisse zu machen, wie im Falle des Stahlhändlers Klöckner. Der Bauer-IPO könnte verschoben werden. Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) schließt laut FTD nicht aus, den Börsengang des Tiefbauspezialisten Bauer zu verschieben. Ursprünglich war das Bauer-IPO für Ende Juni angepeilt worden. Jetzt macht die schlechte Börsenlage der DBAG einen Strich durch die Rechnung. Wie DBAG-Chef Wilken von Hodenberg gestern einräumte, zeige der Kursverfall der DBAG-Aktie in den vergangenen Wochen, dass der Markt nicht mehr an einen Börsengang von Bauer glaube. Dennoch spreche fundamental alles für einen Börsengang von Bauer. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, sagte Hodenberg. Die DBAG hält rund 41 Prozent an Bauer. Angeblich sollen insgesamt Aktien im Wert von 200 Millionen Euro verkauft werden (siehe Link "DBAG baut weiter auf Bauer"). Klöckner-IPO kommt billiger Das schlechte Börsenklima hinterlässt seine Spuren auch beim geplanten Börsengang des Stahlhändlers Klöckner & Co. Die Private Equity-Gesellschaft Lindsay Goldberg & Bessemer (LGB) sei bereit, einen deutlichen Abschlag auf ihre ursprünglichen Preisvorstellungen zu akzeptieren, berichtet die FTD unter Berufung auf Finanzkreise. Während der Konsortialführer Deutsche Bank einen Marktwert von 1,3 bis 1,4 Milliarden Euro angesetzt hatte, sei LGB nun bereit, einen Abschlag bis auf eine Milliarde Euro hinzunehmen, hieß es. Erst jüngst hatte KlöCo seine Börsenpläne bekräftigt und als spätesten Termin den 13. bis 18. Juli genannt (siehe Link " KlöCo bekräftigt Börsenpläne"). Bei Wacker keine Konzessionen Dennoch scheinen Finanzinvestoren nicht in jedem Fall zu derartigen Zugeständnissen bereit: So gab LGB an, beim Börsengang des Baumaschinenhersteller Wacker Construction weniger nachgiebig zu sein. Sollte der Markt die Bewertung zu stark drücken wollen, sei eine Verschiebung des Wacker-IPOs auf das kommende Jahr vorstellbar, hieß es. Beim Börsengang soll Wacker mit rund 400 Millionen Euro bewertet werden. Quelle: boerse.ard.de
  9. Deutsche Börse wittert Morgenluft Neue Gespräche in Brüssel und Paris - In Frankreich wächst der Widerstand gegen die Übernahme der Euronext durch Nyse von Stefan Keidel München - Im Kampf um Euronext hat die Deutsche Börse offenbar wieder bessere Chancen, den Konkurrenten New York Stock Exchange (Nyse) doch noch zu übertrumpfen. Nachdem sowohl Deutsche-Börse-Aufsichtsratschef Kurt Viermetz als auch der Vorstandsvorsitzende Reto Francioni in der vergangenen Woche in Paris bei politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern sowie Euronext-Aktionären um eine Fusion geworben haben, soll sich angeblich ein Stimmungsumschwung zugunsten einer europäischen Börsenkonsolidierung abzeichnen. Viermetz will nach Informationen der WELT diese neue Chance für Frankfurt nutzen und spricht noch heute in Brüssel mit Wettbewerbshütern und Euronext-Aktionären. Am Donnerstag führt die Frankfurter Börsenleitung dann erneut Gespräche mit Aktionärsgruppen, Politikern und der Börsenaufsicht in Paris. Am kommenden Montag läßt sich der Aufsichtsrat der Deutschen Börse dem Vernehmen nach vom Vorstand über die Situation im Tauziehen um Euronext berichten. Dabei soll die Grenze gezogen werden, wie weit das Management auf Euronext zugehen darf und ob die Fusionsbemühungen gegebenenfalls beendet werden sollen. Auf der Vorstandssitzung am vergangenen Montag hatte Francioni seinen Kollegen über seine Gespräche berichtet. Außerdem diskutierte der Vorstand über das weitere Vorgehen. Default Banner Vor knapp zwei Wochen hatten Euronext-Chef Jean-Francois Théodore und Nyse-Boss John Thain überraschend schnell die Übernahme von Euronext durch die Amerikaner angekündigt. Gleichzeitig wurden die Fusionsgespräche mit Frankfurt für beendet erklärt. Sitz der geplanten transatlantischen Börse "Nyse Euronext" wäre New York, Thain würde Vorstandsvorsitzender. Der Euronext-Verbund besteht bisher aus den Aktienbörsen Paris, Amsterdam, Brüssel und Lissabon sowie dem Londoner Terminmarkt Liffe. Seit dem Votum des Euronext-Managements für die Nyse werben sowohl Théodore als auch die Deutsche Börse bei den Aktionären um Zustimmung für ihre Pläne. Mittlerweile sprachen sich die Regierungen in Deutschland, Frankreich, Italien und Belgien für eine Fusion von Euronext und Deutscher Börse aus. Durch die positive Resonanz seitens der Politik und von einzelnen Euronext-Aktionärsgruppen ermutigt, wollen Viermetz und Francioni in den neuerlichen Gesprächen mit "dem offiziellen Frankreich" unter anderem anbieten, die routinemäßigen Vorstandssitzungen einer fusionierten Europa-Börse nicht nur in Frankfurt, sondern auch in Paris abzuhalten. Größere Zugeständnisse - auch finanzieller Art - seien aber nicht geplant. Vielleicht sind sie auch nicht notwendig. So soll sich die französische Notenbank nun ebenso für eine Fusion mit Frankfurt aussprechen wie zuvor der Finanzminister und Staatspräsident Jacques Chirac. Dies bedeute aber nicht automatisch Zustimmung für eine Fusion mit Frankfurt, hieß es. Auch in der französischen Wirtschaft formiert sich allmählich Widerstand gegen die Nyse. Unternehmen und Banken stünden den Plänen von Théodore zunehmend kritisch gegenüber. Die Unternehmen fürchten den Einfluß der US-Börsenaufsicht SEC. Die Pariser Banken diskutieren gegenwärtig mögliche Nachteile im Wettbewerb mit US-Instituten, wenn das "Herz ihres Finanzplatzes", Euronext, nur Juniorpartner der USA sei. Quelle: Welt.de
  10. Keine Verlagerung der regulatorischen Zuständigkeit in die USA hln. London 14. Juni Eine Übernahme der London Stock Exchange (LSE) durch einen amerikanischen Käufer wird nicht zwangsläufig dazu führen, dass die in London kotierten Unternehmen in den Einflussbereich der US-Regulatoren geraten. Mit dieser Auffassung versucht die britische Finanzaufsichtsbehörde Financial Services Authority (FSA), die Gemüter in der Londoner City zu beruhigen; in Grossbritannien wird einem möglichen Erwerb der LSE durch die amerikanische Technologiebörse Nasdaq mit Skepsis begegnet. In einer Pressemitteilung bekräftigte die FSA, dass ein reiner Eigentümerwechsel bei der LSE die Zuständigkeiten der FSA für das Kotierungs- Regime und die Überwachung der Kapitalmarkt- Regeln nicht verwässern oder gar ersetzen würde. Anders wäre es allerdings, wenn es zu einer völligen Harmonisierung der Marktregeln käme und die LSE gänzlich aus dem Ausland betrieben würde. Seitdem die Nasdaq sich im April nach einem ersten gescheiterten Übernahmeversuch mit einer Beteiligung von gut 25% bei der LSE einkaufte, beschäftigt man sich in der City mit Szenarien, bei denen ein amerikanischer Eigentümer Kontrolle über die LSE erhält. Dabei gibt es Befürchtungen, dass US-Regulatoren eine für sie charakteristische Einmischungspolitik fahren würden. Die FSA erklärte jedoch, dass sie und die amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) nicht dieser Auffassung seien. Die FSA konzediert aber, dass eine Konsolidierung und Harmonisierung von Kotierungs- und Mitgliedschaftsregeln, wie sie von einem Käufer wie der Nasdaq langfristig durchaus angestrebt werden könnte, neue regulatorische Fragen aufwerfen dürfte. Würde der Londoner Aktienmarkt in Zukunft gänzlich aus den USA betrieben, müssten auch LSE-Mitglieder und dort kotierte Unternehmen sich bei der SEC registrieren und von ihr kontrollieren lassen. Bisher konzentrierten sich die Befürchtungen der Londoner Marktteilnehmer, die vor allem von der Retailbroker-Vereinigung Apcims ventiliert wurden, auf den Anwendungsbereich der Sarbanes- Oxley-Gesetzgebung, der sich alle ausländischen Unternehmen unterwerfen müssen, die eine Kotierung in den USA aufweisen oder anstreben. Da sich die Erfüllung der Sarbanes-Oxley-Bestimmungen als aufwendig und teuer erweist und ausserdem die Gefahr mit sich bringt, dass sich Führungskräfte bei Vergehen den amerikanischen Gerichten stellen müssen, sind insbesondere auch Unternehmen aus Schwellenländern zurückhaltender mit ihren Plänen, sich in den USA kotieren zu lassen. Dies wiederum hat der Londoner Börse zu einem regelrechten Kotierungs-Boom verholfen, wobei vor allem Unternehmen aus Russland, aber auch indische und chinesische Firmen Interesse zeigen. Ihnen kommt das relativ laxe und kostengünstige Kotierungs-Regime für den Londoner Junior-Markt Alternative Investment Market (AIM) entgegen. Quelle: NZZ
  11. Die New York Mercantile Exchange und die Toronto Stock Exchange sollen eine weitreichende Kooperation beschlossen haben. Dies meldete heute das „Wall Street Journal“. Demnach werde die TSX 10 Prozent der Anteile an der Nymex erhalten. Im Gegenzug würden die Kanadier ihre Natural Gas Exchange abgegeben. Das „Wall Street Journal“ fokussierte sich allerdings in erster Linie auf das technologische Potential, das hinter dem Abkommen stecke. So sollen künftig an beiden Handelsplätzen gleichzeitig Aktien und Futures gehandelt werden können. Anders als in Europa sei dies an nordamerikanischen Börsen derzeit nicht möglich. Verschiedene Händler würden in einem solchen Schritt insbesondere interessante Perspektiven für große Investoren und Hedge-Fonds sehen. So seien Trader künftig in der Lage, an einem einzigen Markplatz etwa Ölaktien zu kaufen und gleichzeitig Rohöl-Futures zu shorten. In der vergangenen Woche hatte die NYSE Group die Übernahme von Euronext bekannt gegeben, die inzwischen in trockenen Tüchern liegen soll. Die Nymex ist in den USA die größte Börse für Energie- und Rohstoffkontrakte; an der TSX werden weltweit die meisten Titel an Energie- und Metallaktien gehandelt. Quelle: BörseGO
  12. Global Futures & Forex gibt Start des Derivate- und Devisenhandels in London bekannt Ada, Michigan (ots/PRNewswire) - Anspruchsvolle Investoren, die die neuesten Technologien, Software und Dienstleistungen für den Onlinehandel mit Derivaten und das Spot-Forex Trading einsetzen wollen, können dies jetzt dank GFT Global Markets UK Ltd, einem von einem führenden Online-Finanzhandelshaus gegründetem Unternehmen, tun. Der in London ansässige Ableger von Global Futures&Forex Ltd, einem führenden US-amerikanischen Unternehmen, wurde gegründet, um aktiven Maklern, Hedge-Fonds und Institutionen in Europa, Australien, Asien und Nahost Spread Betting, Aktien-CFD und Spot Forex-Trading Dienstleistungen zu bieten. GFT Global Markets ist ein Tochterunternehmen von Global Forex Trading (GFT), dem führenden US-amerikanischen Devisenhandelsunternehmen. Es handelt sich dabei um ein unternehmerisches Vorhaben von Gary L. Tilkin, einem angesehenen Unternehmer im Bereich Warenhandels- und Finanzdienstleistungen und Gründer und CEO von GFT. Tilkin machte aus GFT, einem kleinen Geschäft mit Futures, das er im Keller seines Hauses begann, ein erfolgreiches Unternehmen mit einem Monatsumsatz von mehreren Milliarden Dollar, das inzwischen Kunden in weltweit 120 Ländern Spot Forex-Trading über bahnbrechende Online-Softwareprogramme anbietet. Als Schwesterunternehmen von GFT wird GFT Global Markets UK Ltd von Tilkin und einem handverlesenen Führungsteam erfahrener Finanz Spread Betting, Aktien-CFD und Forex Trading Mitarbeiter geleitet, die teilweise von bekannten Unternehmen der Finanzhandelsbranche kommen. "Wir haben hochkompetente Mitarbeiter, die auf den Finanzmärkten bewandert sind und die speziellen Bedürfnisse des modernen Privatkunden kennen", sagte Gary Tilkin, Gründer und Vorsitzender von GFT Global Markets UK Ltd. GFT Global Markets UK Ltd ist in London, im Canary-Wharf-Komplex ansässig und setzt zahlreiche von der Spread Betting und CFD Branche ausgezeichnete Technologien ein, die zu besseren Geschäftsabläufen und Geschäftsideen beitragen. Fachleute schätzen, dass in Grossbritannien inzwischen über 100.000 Menschen regelmässig Spread Betting oder CFD-Handel betreiben, um ihre Investment-Portfolios gegen schädliche Marktbewegungen zu schützen oder einfach nur Gründen der reinen Spekulation. Informationen zu GFT Global Markets UK Ltd. Das in London ansässige Unternehmen GFT Global Markets UK Ltd ist ein Tochterunternehmen der Online-Forex Handelsfirma Global Forex Trading, einem Geschäftsbereich von Global Futures&Forex Ltd. Dank dieses Vorteils kann GFT Global Markets UK dieselbe bahnbrechende Handelstechnologie und Handlespraxis einsetzen, die GFT aufgrund seiner Erfahrung mit Tausenden von Kunden seit 1997 hat entwickeln und ausbauen können. GFT Global Markets UK Ltd wurde ursprünglich für den Online-Devisenhandel gegründet und setzt dieselbe preisgekrönte Technologie für seine Software ein, die das Unternehmen in Kürze dem breiten Publikum als Softwareprodukt vorstellen wird. DealBook® FX 2, die zuvor herausgegebene Software des Unternehmens, ist für den Online-Devisenhandel konzipiert und ist die ausgefeilteste Software für Devisenmakler, die auf dem Markt zu finden ist. Für weitergehende Informationen zu GFT Global Markets wenden Sie sich bitte an Kelly Quintanilla, Tel.: +1-616-942-3772, E-Mail: kquintanilla@gftforex.com oder Tim Gort, Tel.: +1-616-942-3757, E-Mail: tgort@gftforex.com. Website: http://www.gftforex.com
  13. Zwölfmonatsfrist Anschaffung und Einbuchung sind zweierlei Ob Steuern auf Gewinne fällig werden, hängt von der Zwölfmonatsfrist ab. Der Tag der Wertpapiereinbuchung ins Depot stimmt aber häufig nicht mit dem steuerlich entscheidenden "Anschaffungszeitpunkt" überein. Das kann Anlegern bares Geld kosten, wenn ihr Investment fälschlicherweise innerhalb dieser Frist verbucht wird und der Fiskus seinen Anteil fordert. Aktienanleihen: Steuerlich entscheidend ist der Tag, an dem es laut Emissionsbedingungen zur Lieferung der Aktie kommt. Aktiensplit: Der Aktienpreis wird durch eine Teilung reduziert. Der Split verändert nicht den Anteil des Aktionärs an der Gesellschaft. Die Spekulationsfrist berechnet sich danach, wann der Aktionär das Papier erstmals ins Depot gekauft hat. Bonusaktien: Sie gelten schon als angeschafft, wenn die Aktiengesellschaft die Ausgabe beschließt. Wandelanleihen: Aktie gilt als gekauft, wenn das Wandlungsrecht ausgeübt wird. Zertifikate: Bei komplexen Zertifikatetypen ist noch nicht entschieden, ob sie so genannte Finanzinnovationen sind. Fallen sie darunter, müssen Anleger unabhängig von der Haltefrist Kurssteigerungen als Kapitalertrag versteuern. Banken und Emittenten wissen mehr. Werden bei Discountzertifikaten Aktien ins Depot gebucht, ist für die Steuer der Stichtag aus den Emissionsbedingungen entscheiden Quelle: Handelsblatt
  14. Der Aktienindex S-BOX Sportwetten (WKN A0G9BW - ISIN DE000A0G9BW1) bildet die Kursentwicklung internationaler Unternehmen ab, die als Buchmacher für Sportwetten agieren und / oder (Online-)Media-Plattformen zur Vermarktung von Sportwetten betreiben. Der Aktienindex ist ein Performance-Index. Es werden sämtliche Erträge aus Dividenden- und Bonuszahlungen in das Portfolio reinvestiert. Zusammensetzung Quelle: Euwax Derivate auf den S-BOX Sportwetten Index Quelle: Euwax
  15. 14. Juni 2006 Der Pharmariese Bayer hat den Übernahmekampf um Schering für sich entschieden. Am Mittwoch bot der Darmstädter Konkurrent Merck Bayer seinen Schering-Anteil von 21,8 Prozent an, wie die Bayer AG mitteilte. Der Kaufpreis beträgt 89 Euro pro Aktie. Zuvor hatte Bayer 86 Euro pro Aktie geboten. „Auch alle anderen Schering-Aktionäre, die ihre Aktien innerhalb des öffentlichen Angebotsverfahrens angedient haben oder dies noch bis zum Ablauf der Annahmefrist am Mittwoch um Mitternacht deutscher Zeit tun wollen, werden in den Genuß dieses Preises kommen, der um drei Euro über dem ursprünglichen Angebot liegt“, kündigte Bayer an. Bayer-Chef Werner Wenning zeigte sich „sehr froh über diese Entscheidung von Merck, denn ein langfristiger Bieterwettbewerb hätte die Zukunft von Schering stark beeinflußt“. Merck hatte den Bieterstreit um Schering verloren, danach aber begonnen, massiv Aktien aufzukaufen. Quelle: FAZ
  16. 14. Juni 2006 Die deutschen Regionalbörsen unternehmen offenbar auf Druck der Banken einen neuen Vorstoß, den Feiertagshandel abzuschaffen. Die Deutsche Börse will aber nicht mitziehen. „Der Börsenrat der Stuttgarter Börse hat beschlossen, den Handel an Christi Himmelfahrt, am Pfingstmontag und am Tag der deutschen Einheit abzuschaffen“, sagte der Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse, Oliver Hans, am Mittwoch. Sollten die anderen Börsen zustimmen, werde es von 2007 an den drei bundesweiten Feiertagen keinen Handel mehr geben. Offen bleiben sollen die Börsen aber an Fronleichnam, da dieser Tag nur in katholischen Bundesländern Feiertag ist. Deutsche Börse stellt sich quer Die“Börsen-Zeitung“ berichtete am Mittwoch, auch die Börsen in München und Berlin würden sich den Stuttgartern anschließen. Quer stellt sich allerdings der dominierende Börsenbetreiber in Frankfurt, von deren Zustimmung die Zukunft des Feiertagshandels abhängt. „Es gibt keine Pläne, den Börsenhandel an Feiertagen aufzugeben“, sagte ein Sprecher der Deutschen Börse. „Wenn die Deutsche Börse nicht mitzieht, ist das Ganze auch für alle Regionalbörsen obsolet“, sagte der Stuttgarter Geschäftsführer Hans. Der „Börsen-Zeitung“ zufolge stehen die Börsen unter dem Druck der Banken. Auch die Deutsche Börse führe Gespräche mit Kreditinstituten. Der Frankfurter Börsenbetreiber wollte dies nicht kommentieren. „Keiner weint dem Feiertagshandel eine Träne nach“ Für die Banken lohnt sich der Börsenhandel an den Feiertagen oft nicht. Bei einer Frankfurter Großbank hieß es: „Wir drängen nicht darauf, daß der Feiertagshandel eingestellt wird. Klar ist aber auch: Keine Bank würde dem Feiertagshandel bei einer Abschaffung eine Träne nachweinen.“ Es seien vor allem die kleinen Banken, für die der Feiertagshandel eine Kostenbelastung sei und die deshalb auf sein Ende drängten. „Die Banken waren von Beginn an nicht besonders glücklich über den Feiertagshandel, denn die Umsätze an diesen Tagen sind gering“, sagte ein anderer Banker. Trotzdem müßten die Banken Personal bereitstellen. Im Börsenboom Ende der neunziger Jahre hatten sie in der Hoffnung auf gute Geschäfte darauf gedrängt, den Handel an bis zu zwölf Feiertagen zuzulassen. Der Streit um den Feiertagshandel ist nichts Neues, sondern entbrennt mit Regelmäßigkeit. Die Deutsche Börse verweist dabei immer wieder auf geöffnete Börsen im Ausland sowie darauf, daß bestimmte Feiertage nicht bundesweit begangen werden. Indes stören sich viele ausländische Börsen nicht daran, daß anderenorts an nationalen Feiertagen gehandelt wird. Wall Street schließt sowohl am „Labor Day“ und am „Veteran's Day“, Tokio während der „Goldenen Woche“. Viele Fondsgesellschaften haben sich schon lange ganz aus dem Feiertagshandel verabschiedet: „Der Handel an den Feiertagen findet ohne uns statt“, hieß es schon 2004 bei der DWS, der größten deutschen Fondsgesellschaft. Quelle
  17. eBay begrüßt 200-millionstes Mitglied - Skype Me eingeführt SAN JOSE - Der weltweit führende Online-Auktionator eBay (Nasdaq: EBAY, WKN: 916529) kann das 200-millionste Mitglied für seine Online-Auktionsplattform begrüßen. Die Online-Gemeinschaft sei nun das fünftgrößte Land der Erde, würde die Community eine eigene Nation bilden, zeigt sich eBay-Chefin Meg Whitman begeistert durch das Erreichen dieses Meilensteins. Per 31. März 2006 verzeichnete eBay 192,9 Mio. registrierte Nutzer weltweit, wobei 75,4 Mio. Nutzer aktiv im Märzquartal tätig waren und entsprechende Käufe und Verkäufe abgewickelt hätten. Die größten Märkte eBays sind bislang die USA, Deutschland, Großbritannien und Südkorea. Neben eBay betreibt das Unternehmen auch noch die Online-Plattformen Rent.com, Shopping.com, sowie den Online-Zahlungsdienst PayPal als auch den Internet-Telefonieservice Skype. Wie eBay weiter ankündigt, will das Unternehmen künftig einen so genannten „Skype Me“ Button zu verschiedenen Kategorien und Listings hinzufügen, womit potentielle Käufer mit einem Klick Kontakt mit einem Verkäufer aufnehmen könnten. Versuchsweise soll der Button „Skype Me“ am 19. Juni in 14 Kategorien hinzugefügt werden. eBay erhofft sich dadurch eine höhere Handelsaktivität, da die Kommunikation zwischen potentiellen Käufern und Verkäufern erleichtert wird. eBay hatte Skype für 2,6 Mrd. US-Dollar im vergangenen Jahr übernommen. Skype vereichnet derzeit mehr als 100 Mio. registrierte Nutzer, wobei sich diese nicht mehrheitlich mit eBays 200 Mio. registrierte überschneiden, so die eBay-Chefin. (ami) Quelle: IT Times
  18. Frankfurt (Reuters) - Der Münchner Halbleiterhersteller Infineon könnte seine Speicherchip-Tochter Qimonda einem Zeitungsbericht zufolge im August an die New Yorker Börse bringen. Qimonda komme voraussichtlich im August an die New York Stock Exchange (Nyse), berichtete die Tageszeitung "Die Welt" am Montag ohne Angaben von Quellen. Der Verkaufsprospekt könnte durch die US-Börsenaufsicht SEC bis Mitte Juli genehmigt werden, unmittelbar danach könnten die Verkaufsveranstaltungen für institutionelle Investoren ("Roadshows") beginnen. Infineon-Chef Wolfgang Ziebart habe sich zu diesen Informationen nicht äußern wollen, berichtete die Zeitung. Infineon hatte Qimonda im Mai abgespalten, um sich vom schwankungsanfälligen Markt für DRAM-Speicherchips unabhängiger zu machen Quelle: Reuters
  19. Die Deutsche Börse hat am Dienstag über Veränderungen in den Aktienindizes MDAX®, SDAX® und TecDAX® entschieden. Diese Änderungen werden zum 19. Juni umgesetzt. In MDAX ersetzt Wacker Chemie die Aktien von MPC, die in SDAX aufgenommen werden. Neben MPC in SDAX aufgenommen werden DIC Asset, KWS Saat und Patrizia Immobilien. Dafür werden Beate Uhse, DIS Deutsche Industrieservices, WCM Beteiligungen und Zapf Creation aus dem Index herausgenommen In TecDAX aufgenommen wird Nordex für T-Online. Diese Veränderung ergibt sich außerplanmäßig, nachdem T-Online durch die jetzt erfolgte Verschmelzung auf die Deutsche Telekom erloschen ist. Diese Änderung wird mit Ablauf des 8. Juni vorgenommen, gilt damit zum 9. Juni. Der nächste Termin für die Überprüfung der Aktienindizes ist der 5. September 2006. DAX®, MDAX®, SDAX® und TecDAX® sind eingetragene Marken der Deutsche Börse AG. Deutsche Börse AG
  20. May 12, 2006 11:07 AM US Eastern Timezone Instinet erzielt sensationelle Ergebnisse im ersten Quartal 2006; Das Handelsvolumen steigt im Vergleich zum ersten Quartal 2005 um mehr als 40 Prozent Wirtschaftsredaktion NEW YORK--(BUSINESS WIRE)--12. Mai 2006--Instinet Inc., eine internationale Broker-Agentur, hat im vergangenen Monat sein erstes Quartal als Privatfirma mit dem höchsten Handelsvolumen (USA und international) in seiner Geschichte abgeschlossen. Neben der sensationellen Erhöhung der Liquidität führte Instinet für seine internationalen Kunden verschiedene neue Handelstechnologien ein, verstärkte sein Programm BrokerShare®, kündigte ein neues europaweites alternatives Handelssystem (ATS) an und wurde von drei führenden unabhängigen Evaluierungsfirmen mit ausgezeichneten Wertungen versehen. "Instinet profitiert von der Rückkehr zu seinen historischen Wurzeln als Privatunternehmen und seiner Stellung als wichtigste internationale Broker-Agentur für institutionelle Anleger", erklärte Ed Nicoll, CEO von Instinet. "Als wir im vergangenen Dezember unseren Vertrag mit der Nasdaq geschlossen haben, teilten wir unseren weltweiten institutionellen Anlegern mit, dass wir uns auf drei Dinge konzentrieren würden - darauf, dass sie auch weiterhin die optimalen Ergebnisse erzielen, erstklassige Handelstechnologien anzubieten und den optimalen Zugang zu den internationalen Märkten zu ermöglichen. Wir sind der Meinung, wir sind in jedem dieser Bereiche ein gutes Stück vorangekommen. Allerdings wissen wir auch, dass wir für unseren Kundenstamm, zu dem auf Käuferseite einige der renommiertesten Unternehmen der Welt zählen, kontinuierlich Bestleistungen erbringen müssen, damit unsere Kunden geschäftlich die Nase vorn haben". Die Highlights des ersten Quartals (international) ...mehr Quelle
  21. 13.06.2006 17:59 Aktien Wien schließen sehr schwach - BetAndWin brechen ein WIEN (Dow Jones)--Mit sehr schwacher Tendenz sind die Aktienkurse am Dienstag in Wien aus dem Handel gegangen. Der ATX fiel um 4,7% bzw 163 Punkte auf 3.324. Das Umsatzvolumen betrug 9,46 (Montag: 5,10) Mio Aktien. Während des größten Teils der Sitzung bewegte sich der Index unterhalb der Marke von 3.300 Punkten. Der österreichische Markt leide ebenso wie die meisten internationalen Aktienmärkte unter Zinsängsten, erklärte ein Händler. Ein anderer Marktteilnehmer fügte hinzu, die Anleger seien einfach nicht bereit, zu kaufen. Die nächsten maßgeblichen Impulse werde der ATX von den US-Verbraucherpreisen erhalten, die am Mittwoch um 14.30 Uhr MESZ veröffentlicht werden. BetandWin brachen um 9,8% auf 63,40 EUR ein. Händler berichteten von Gewinnmitnahmen. EVN verloren 5,7% auf 71,16 EUR, obwohl die Erste Bank die Gewinnschätzungen für EVN erhöht hatte. Am Mittwochvormittag gilt das Interesse zunächst den Verkehrszahlen von Flughafen Wien, die um 8.00 Uhr MESZ veröffentlicht werden. Um 10.00 Uhr folgen die österreichischen Verbraucherpreisdaten. DJG/DJN/cln (END) Dow Jones Newswires June 13, 2006 11:59 ET (15:59 GMT) Copyright 2006 Dow Jones & Company, Inc FAZ

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