CHAPTER11
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Der Markt für Börsengänge schwächelt
Europäischen Unternehmen fällt es derzeit schwer, an den Kapitalmarkt zu gehen. Die Kursstürze seit Mitte Mai und aufkeimende Ängste vor wirtschaftlich schwierigeren Zeiten haben die Anleger bei Neuemissionen zögerlicher werden lassen. Allein im Juni haben daher 14 Unternehmen den Börsengang kurzfristig abgesagt. Eine Reihe weiterer Kandidaten kam zu einem deutlichen Preisabschlag von zum Teil 30 bis 40 Prozent an den Markt. Erst Ende vergangener Woche hat der italienische Pirelli-Konzern den Börsengang seiner Reifensparte auf unbestimmte Zeit verschoben. Zuvor waren drei weitere italienische Börsenkandidaten den gleichen Weg gegangen. Am Sonntag folgte der deutsche Kapitalmarktaspirant Wacker Constructions, der die Absage damit begründete, wegen des derzeitigen Börsenumfelds sei keine angemessene Bewertung zu erzielen. Seit vier Wochen weniger Börsengänge Aufgrund der zahlreichen, zum Teil sehr großen Börsengänge bis Mitte Mai sieht die Bilanz des zweiten Quartals dennoch glänzend aus. Nach Zahlen von Thomson Financial sind zwischen April und Juni 101 Unternehmen europaweit an den Kapitalmarkt gegangen. Vor einem Jahr waren es 105 Börsengänge, was den höchsten Wert seit der Interneteuphorie vor fünf Jahren darstellte. Das aufgenommene Kapital lag mit 23,6 Milliarden Dollar sogar höher als im zweiten Quartal 2005. Noch Mitte Mai gelang es dem französischen Flughafenbetreiber Aeroport de Paris noch ohne weiteres, eine milliardenschwere Aktienemission zu plazieren. Doch seit Anfang Juni hat sich auch der Wind am Markt für Börsengänge gedreht. In den vergangenen vier Wochen ist nur eine Handvoll Unternehmen an die Börse gegangen, davon mußte etwa die Hälfte an der Preisschraube drehen. Der Börsengang des Kranherstellers Demag Cranes etwa wurde nur durch kräftige Senkung des Preises zu einem Erfolg. Seither hat sich der Kurs knapp oberhalb des Ausgabepreises von 22 Euro gehalten. Längerfristige Aktienfonds laufen moderat weiter Auch wenn sich die Aktienindizes wieder gefangen haben, gilt die Stimmung weiterhin als labil. Zumal Aktienfonds - die wohl wichtigste Klientel für Börsengänge - im Mai Mittelabflüsse verzeichnet haben, weil die Anleger ihr Geld in den als sicherer geltenden Geldmarkt umgeschichtet haben. Mit der sinkenden Liquidität in den Fonds verringert sich deren Bereitschaft, neue Investitionen einzugehen. Hinzu kommt, daß mit den Hedge-Fonds ein weiterer wichtiger Abnehmer der Aktien von Börsenneulingen weitgehend ausfiel. Angesichts sinkender Kurse mußten diese ihr Risiko verringern, indem sie die mit Krediten erworbenen Aktien verkauften. Michael Muders, Fondsmanager der Union Investment, sieht vor allem diese kurzfristig ausgerichtete Investoren als Trendverstärker. „Das ist die Schuld solcher Anleger, die auf jeden Zug aufspringen, um kurzfristige Gewinne zu machen. In schlechten Zeiten fehlen diese Investoren.“ Dagegen würden die längerfristigen Aktienfonds auch in schlechten Zeiten am Ball bleiben. Er sieht keine Anzeichen dafür, daß sich die Lage binnen weniger Wochen dreht. „Es sieht im Moment nicht so aus, als würden die kurzfristigen Investoren zurückkommen.“ Sollte sich das Klima in den nächsten Monaten verbessern, würden einige der Börsenkandidaten, die jetzt einen Rückzieher gemacht haben, sehr schnell wieder an den Markt kommen. Rosneft: Größter Börsengang des Jahres Erste Hoffnungsschimmer gibt es: Einige Unternehmen lassen sich nicht beirren und halten unvermindert an ihren Plänen fest. So steht mit dem russischen Ölkonzern Rosneft in der kommenden Woche der mit 11,65 Milliarden Dollar größte Börsengang in diesem Jahr an. Der britische Versicherungskonzern Standard Life Assurance hält ebenfalls an seinen Börsenplänen für kommende Woche fest. Noch am Montag abend wollte der deutsche Bauzulieferer Bauer AG den Ausgabepreis mitteilen. Der Solarmodul-Hersteller Aleo Solar will Mitte Juli den Sprung an den Aktienmarkt wagen. Und der italienische Motorrollerhersteller Piaggio will gleichfalls auf jedem Fall an die Börse gehen. Quelle: faz.net
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Interessantes Urteil für gehörlose Kapitalanleger
(openPR) - Die BSZ® e.V. Anlegerschutzanwälte CLLB-Rechtsanwälte, erstreiten für gehörlosen Anleger vollständige Rückabwicklung einer Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds. Das Landgericht München I bestätigt, dass ein gehörloser Anleger nur durch Hinzuziehung eines ausgebildeten Gebärdensprachendolmetschers ordnungsgemäß beraten werden kann. Mit Urteil vom 28.04.2006 (Az.: 6 O 8964/04) erreichte ein von CLLB-Rechtsanwälte vertretener gehörloser Anleger beim Landgericht München I die vollständige Rückabwicklung einer Beteiligung an dem geschlossenen Immobilienfonds „Vierte Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR“. Die Beteiligung wurde auf Anraten des Vermittlers über die Gallinat-Bank in Essen finanziert. Das Landgericht München I hat den Anlageberater zur vollständigen Rückabwicklung der von ihm empfohlenen Beteiligung verurteilt. Der Anlageberater hatte nach den Feststellungen des Gerichts nicht vollständig über die Risiken der Beteiligung aufgeklärt hat. Der Anlageberater hätte zudem nachweislich vor Gericht die Unwahrheit gesagt, so das Landgericht in seiner Urteilsbegründung. Das Gericht stellte in seinen Entscheidungsgründen auch fest, dass die ordnungsgemäße Anlageberatung gegenüber einem Gehörlosen nur bei Hinzuziehung eines ausgebildeten Gebärdensprachendolmetscher erfolgen kann. Dies hatte der Anlageberater versäumt, so dass der Rückabwicklungsanspruch auch hierauf gestützt werden könne. Der gehörlose Kläger könne daher Schadenersatz in Form der Rückabwicklung der Beteiligung verlangen. “Das Urteil ist ein große Chance für alle Gehörlosen, denen Kapitalanlagen vermittelt wurden, ohne dass bei der dazugehörigen Beratung ein ausgebildeter Gebärdensprachendolmetscher anwesend war. Gehörlose Anleger, sollten daher unbedingt prüfen, ob auch ihnen Ansprüche auf Rückabwicklung gegen den Anlageberater zustehen“, so BSZ® Anlegerschutzanwalt István Cocron. Betroffene können sich der BSZ® e.V. Interessengemeinschaft „Gehörlose Kapitalanleger“ anschließen. Die Aufnahme in die Interessengemeinschaft kostet einmalig 75,00 Euro. Dieser Betrag deckt die Verwaltungsgebühren des BSZ® e.V. ab. Die weitere Mitgliedschaft in der Interessengemeinschaft ist beitragsfrei. Die Anspruchsprüfung des Falles durch die Rechtsanwälte löst keine gesonderten Kosten aus. Info zu den BSZ® e.V. Interessengemeinschaften: Der BSZ® e.V. ist eine geschützte Marke, kooperiert mit ausgewiesenen kompetenten Anlegerschutzkanzleien und hat sich mit seinen erfolgreich agierenden Interessengemeinschaften für geschädigte Kapitalanleger bei Anlegern und Verbraucherschutzinstitutionen einen guten Ruf erworben. Anleger können in die Qualitätsstandards der Marke vertrauen und sich damit die schwierige Aufgabe, rechtliche Qualifikation wirklich zu beurteilen wesentlich erleichtern. Vorteile der BSZ® e.V. Interessengemeinschaften: In vielen Rechtsfällen ist nicht nur ein einzelner Anleger betroffen, sondern Hunderte oder gar Tausende. Oft ist es nicht leicht, die zur Beweisführung notwendigen Informationen zu beschaffen. Hier gilt es, die Interessen der Anleger zu bündeln, denn von einem effektiven Informationsaustausch profitieren alle. Durch den Beitritt zu einer BSZ® Interessengemeinschaft erhalten Betroffene das was sie in dieser Situation am nötigsten brauchen: • eine anwaltliche Erstberatung, die aufzeigt, welche rechtlichen Möglichkeiten offen stehen um den Anspruch durchzusetzen. • Gegen welche Personen, Unternehmen und Institutionen sich dieser Anspruch richten kann, wie die Erfolgsausichten sind, • mit welchen Kosten zu rechnen ist, • ob eventuell bereits ein Musterfeststellungsantrag für ein Musterverfahren eingereicht wurde, • ob sich die Klage für ein Musterverfahren eignet, • ob eventuell wegen drohender Verjährung Maßnahmen zu ergreifen sind. Quelle: openPR
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Reduzierung des Sparerfreibetrags
Künftige Zinseinnahmen heute schon berechnen und dann clever die Wertpapiere umschichten. Wer falsch spart, verliert! Das gilt für viele Zinssparer, die nicht heute schon über den ab 2007 reduzierten Sparerfreibetrag nachdenken und ein paar geldwerte Tipps beherzigen. Denn die Bundesregierung wird den Sparerfreibetrag ab dem kommenden Jahr drastisch verringern. Er wird nahezu halbiert (ein Minus von 45,25 Prozent), von derzeit 1.370 Euro für Ledige und 2.740 Euro für Verheiratete auf 750 Euro beziehungsweise 1.500 Euro. Die Werbungskostenpauschale in Höhe von 51 Euro pro Person bleibt gleich. Das heißt: Sparer dürfen demnächst nur noch Zinserträge in Höhe von 801 Euro beziehungsweise 1.602 Euro kassieren, ohne davon Kapitalertragssteuer (abhängig von der Höhe ihres individuellen Einkommenssteuersatzes) zahlen zu müssen. Als Lediger können Anleger in 2006 beispielsweise noch gut und gerne 56.840 Euro auf einem Tagesgeldkonto mit einer Verzinsung von 2,5 Prozent pro anno anlegen, ohne für die sich daraus ergebenden 1.421 Euro Zinsertragssteuer bezahlen zu müssen. In 2007 könnte – unter gleichen Bedingungen – nur noch ein Betrag von 32.040 Euro steuerfrei angelegt werden. Deshalb ist es ratsam, sofort mit der Planung der Zinserträge der kommenden Jahre anzufangen, damit Bürger nicht mehr Steuern zahlen müssen als unbedingt nötig. Hier ein paar Tipps. 1. Zinserträge auflisten: Zuerst muss der Sparer seine Zinseinnahmen für das laufende und die kommenden Jahre zusammenstellen. Ein Beispiel: Ein lediger Anleger hat ein Tagesgeldkonto, auf dem seit Anfang dieses Jahres 20.000 Euro liegen und das mit 2,5 Prozent Zinsen pro anno verzinst wird. Zusätzlich hat er für 10.000 Euro in seinem Wertpapierdepot eine Euro-Anleihe bester Bonität (WKN 113513) mit einem Zinssatz von 5,375 Prozent pro Jahr, einer Restlaufzeit von drei Jahren und sechs Monaten fällig am 4. Januar 2010 sowie einem Kurs von 105,515 am 21. Juni 2006. Seine Zinserträge: Auf seinem variabel verzinsten Tagesgeldkonto bekommt der ledige Sparer am 31.12.06 für das Jahr 2006 Zinsen in Höhe von voraussichtlich 500 Euro. Seine Anleihe hat ihm bereits Anfang Januar 2006 Zinsen in Höhe von 537,50 Euro eingebracht. Insgesamt sind das 1.037,50 Euro an Zinsen. Der Sparerfreibetrag für das Jahr 2006 ist im Beispiel noch nicht ganz ausgeschöpft, im Jahr 2007 und danach droht eine Überschreitung des neuen, reduzierten Freibetrags inklusive Werbungskostenpauschale in Höhe von 801 Euro für Ledige. 2. Anleihe verkaufen und Steuern sparen: Wenn der Anleger börsennotierte Zinspapiere wie Anleihen besitzt, die er vor mehr als einem Jahr gekauft hat und die im Kurs gestiegen sind, könnte es sich lohnen, diese jetzt zu erlösen. Verkauft der Anleger die Beispielanleihe Ende Juni dieses Jahres mit einem Kurs von 105,515 Prozent, die er Jahre zuvor zu einem Kurs von 100 Prozent erworben hat, kassiert er 10.551,50 Euro und macht einen Kursgewinn von 551,50 Euro. Diesen steckt er steuerfrei ein, da er das Papier länger als zwölf Monate im Depot hatte und somit keine Spekulationssteuer anfällt. Zusätzlich bekommt er rund 250 Euro an Stückzinsen, also Zinsen, die bis zum Tag des Anleihenverkaufs bereits angelaufen sind und dem Verkäufer gutgeschrieben werden. Die muss er für das laufende Jahr seinen Zinserträgen hinzurechnen. Unser Beispielanleger hat aber damit kein Problem, denn die 250 Euro Stückzinsen plus die bereits verplanten Zinsen in Höhe von 1.037,50 Euro (insgesamt: 1.287,50 Euro) überschreiten den Freibetrag für 2006 in Höhe von 1.421 Euro nicht. Es bleibt sogar noch etwas Luft, falls seine Bank den Tagesgeldsatz noch im laufenden Jahr dem aktuellen Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank anpasst. Die hat nämlich Mitte Juni die Leitzinsen von 2,50 auf 2,75 Prozent angehoben. 3. Das frei gewordene Geld clever anlegen: Der Beispielanleger hat nach dem Verkauf der Anleihe 10.801,50 Euro übrig, die er erneut zinsbringend und möglichst sicher anlegen möchte. Auf dem Tagesgeldkonto wird es knapp. Der Grund: Würde er dieses Geld dort ab dem 1. Juli 2006 für ein halbes Jahr zu einem Zinssatz von 2,50 Prozent anlegen, bekäme er Ende Dezember weitere 135 Euro an Zinsen gutgeschrieben und überschreitet damit minimal seinen Freibetrag inklusive Werbungskostenpauschale schon für 2006 um zu vernachlässigende 1,50 Euro. Wird der Tagesgeldzinssatz aber bald auf beispielsweise 2,75 Prozent pro anno angehoben, zahlt er für dieses und nächstes Jahr Kapitalertragssteuern. Plant der Sparer aber beispielsweise für 2008 eine größere Anschaffung wie ein neues Auto oder eine neue Küche und braucht er dafür mindestens einen Teil des Geldes von seinem Tagesgeldkonto, kann er heute in 2006 einen zweijährigen Sparbrief mit Zinsansammlung erwerben. Die Zinsen werden ihm dann kumuliert, also auf einen Schlag für die gesamte Laufzeit, in 2008 gutgeschrieben. Zu diesem Zeitpunkt hat er sein Tagesgeldkonto schon wesentlich erleichtert und bekäme dort ohnehin weniger Zinsen. Tipp: Wer in jedem Fall in den kommenden Jahren seinen Sparerfreibetrag überschreiten wird, kann mit bestimmten Anleihen die Zinsertragssteuerlast verringern. Dazu muss er Zinspapiere mit einer (Rest-)Laufzeit von mehr als zwölf Monaten kaufen, die einen niedrigeren als den aktuellen Zinssatz und deswegen auch einen Kurs von unter hundert haben. Der Kursgewinn bei einer Rückzahlung zum Wert von hundert am Ende der Laufzeit ist dann steuerfrei. Wichtig: Anleger sollten Anfang des Jahres 2007 ihre Freistellungsaufträge bei ihren Geldhäusern überprüfen. Wer Geld nur bei einem Institut angelegt und den Freistellungsauftrag über die volle Höhe angegeben hat, braucht sich wohl nicht zu sorgen. Die Bank reduziert höchstwahrscheinlich automatisch auf den neuen Höchstbetrag. Wer den Freibetrag auf mehrere Konten verteilt hat, sollte sie Anfang 2007 anpassen, denn sonst könnte Ungemach vom Finanzamt drohen. Quelle: ratgeberbox.de
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NYSE überarbeitet Gebührenmodell
NYSE Group Inc., Betreiber der weltgrößten Aktienbörse, wird sein Preismodell für Aktien und Optionen ändern. Dabei sollen größtenteils variable Provisionen gegen feste Gebührenstrukturen ausgetauscht werden. Laut dem Aufsichtsrat der NYSE sollen die Gebühren bei 0.00025 Dollar pro Aktie mit einer monatlichen Höchstgebühr von 750,000 Dollar für NYSE-Mitglieder festgelegt werden. Im Bereich des Arca-Optionshandels sollen die Kontraktgebühren von derzeit 26 auf 16 cents sinken. Die neuen Gebühren gelten ab dem 1. August. Quelle:stock-world.de
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BaFin untersagt der Conzeptfinance Ltd. Finanzkommissionsges
BaFin untersagt der Conzeptfinance Ltd. das Finanzkommissionsgeschäft und bestellt Abwickler Nehmen Sie teil an Börsengeschäften, die bisher nur institutionellen Anlegern vorbehalten waren: mit CFD's, (Contracts for Difference) haben Sie die Möglichkeit sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen Gewinne zu erzielen... Dieser Text ist zu lesen auf der Webseite der Conzeptfinance Ltd. Jetzt dürften für das Unternehmen nicht nur die die Kurse auf dem Tiefpunkt gelandet sein. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nämlich hat Herrn Uwe Peter Wolfram, Sondershausen, sowie der Conzeptfinance Ltd., Wakefield (Großbritannien), am 22. Juni 2006 untersagt, das Finanzkommissionsgeschäft zu betreiben. Sie hat ferner die unverzügliche Abwicklung der unerlaubten Geschäfte angeordnet und Herrn Rechtsanwalt Berthold Brinkmann, Hamburg, zum Abwickler bestellt. Die von Herrn Uwe Peter Wolfram in Großbritannien gegründete Conzeptfinance Ltd. warb insbesondere über ihre Internetseite "www.conzeptfinance.com" um potentielle Anleger. Diesen versprach sie, die eingezahlten Gelder in sogenannte Contracts for Difference anzulegen. Als Geschäftsführer der Gesellschaft leitete Herr Wolfram die Anlegergelder auf ein unter seinem Namen bei dem britischen Broker IG Markets, London, geführtes Privatkonto weiter. Handelsaktivitäten haben auf diesem Konto jedoch nie stattgefunden. Dennoch wurden auf der Internetseite angeblich erwirtschaftete Gewinne für jeden Anleger gesondert dargestellt. Derzeit ermittelt der Abwickler, Herr Rechtsanwalt Brinkmann, in welchem Umfang den Anlegern Rückzahlungsansprüche aus der unerlaubten Geschäftstätigkeit gegen Herrn Wolfram und die Conzeptfinance Ltd. zustehen. Zudem prüft er die tatsächlichen Vermögensverhältnisse von Herrn Wolfram und der Gesellschaft. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen haben über 800 Anleger Gelder in Höhe von insgesamt etwa einer Mio. € eingezahlt. Jetzt hat das auf der Webseite Conzeptfinance Ltd. abgedruckte Zitat von Rockkefeller „Es ist besser eine Stunde über Geld nachzudenken, als einen Tag dafür zu arbeiten“, sowohl für die Anleger als auch die Initiatoren plötzlich eine ganz andere Bedeutung bekommen. Betroffene können sich der BSZ® e.V. Interessengemeinschaft „Conzeptfinance“ anschließen. Die Aufnahme in die BSZ® Interessengemeinschaft kostet einmalig 75,00 Euro. Dieser Betrag deckt die Verwaltungsgebühren des BSZ® e.V. ab. Die weitere Mitgliedschaft in der Interessengemeinschaft ist beitragsfrei. Die Anspruchsprüfung des Falles durch die Rechtsanwälte löst keine gesonderten Kosten aus. BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. Groß-Zimmerner-Str. 36 a, 64807 Dieburg Telefon: 06071-823780 Internet: www.fachanwalt-hotline.de Direkter Link zum Anmeldeformular für eine BSZ® Interessengemeinschaft: http://www.fachanwalt-hotline.de/component...id,4/Itemid,106 Quelle: news4press.com
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Heftige Rückschläge für Hedge-Fonds
Lange Gesichter bei Anlegern: Ausgerechnet Hedge-Fonds, die Sicherheit gegen Marktturbulenzen bieten sollen, haben erheblich unter den Turbulenzen der letzten Wochen gelitten. „Die ersten viereinhalb Monate des Jahres liefen sehr gut, aber seit Mitte Mai ist es schrecklich“, sagte ein Vermögensverwalter. Nicht wenige Hedge-Fonds haben dem Vernehmen nach Verluste von mehr als zehn Prozent hinnehmen müssen; bei etlichen Hedge-Fonds habe die Marktentwicklung der letzten Wochen alle Gewinne der ersten vier Monate ausradiert. Gebeutelt wurden vor allem Fonds, deren Anlageschwerpunkt in Fernost und auf Schwellenländern liegt. Der Index von Credit Suisse und Tremont, der die Wertentwicklung in der Branche insgesamt widerspiegeln soll, hat im Mai 1,3 Prozent verloren, obwohl die ersten beiden Wochen des Monats noch positiv waren. Aktuellere Branchen-Zahlen gibt es noch nicht, und viele Hedge-Fonds zeigen Außenstehenden ihren Anlage-Erfolg überhaupt nicht oder nur monatlich. Doch diverse Einzelwerte lassen darauf schließen, dass zahlreiche Hedge-Fonds im Juni neuerlich Einbußen hinnehmen mussten. Der Fonds „Penta Japan“ etwa verbuchte in den vier Wochen bis zum 21. Juni ein Minus von gut 16 Prozent. Bei der Fondsgesellschaft RMF, die wöchentliche Schätzungen veröffentlicht, sind die jüngsten Zahlen über die ganze Tabelle hinweg rot. Ihr RMF Global Hedge Funds etwa weist für die ersten drei Wochen des Juni ein Minus von 1,3 Prozent aus. Dabei ist RMF keineswegs ein Negativ-Beispiel. Sie gehört zur Londoner Man Group, dem größten börsennotierten Hedge-Fonds-Manager der Welt, und es geht bei ihr nur transparenter zu als bei vielen anderen Hedge-Fonds. Hedge-Fonds haben auf Grund ihrer teilweise spektakulären Anlage-Erfolge in den vergangenen Jahren Unmengen an Geld angezogen. Die Branche besteht mittlerweile aus schätzungsweise 8500 Fonds, die zusammen 1,3 Milliarden Dollar verwalten. Das Geld stammt in vielen Fällen von wenigen Großanlegern, und deshalb haben solche Fonds keine Publizitätspflichten und jede Freiheit bei ihren Anlageentscheidungen. Sie können beispielsweise auch Aktien, Anleihen oder Devisen auf Termin verkaufen und damit – in der Theorie – auch bei fallenden Kursen gute Gewinne machen. Hoffnung nicht erfüllt In der Praxis hat sich diese Hoffnung nicht erfüllt. Zwar weisen diverse Fonds auch für das laufende Jahr noch zweistellige Renditen auf. Doch im Durchschnitt lagen offenbar die Profis mit ihren Prognosen ähnlich daneben wie Privatanleger. „Bei einer abrupten Trendumkehr an den Börsen leiden die Hedge-Fonds immer stark“, sagte ein Vermögensverwalter. „Diese Fonds brauchen Schwankungen und einen Trend“, argumentiert auch Thomas Della Casa von RMF. An den Schwankungen mangelt es mittlerweile nicht mehr, aber der Trend hat sich bei Aktien und Anleihen eben geändert. „Viele haben schon Wochen vorher von der Korrektur gesprochen, aber als sie dann kam, hat das eben doch niemand erwartet“, erzählt Della Casa. Aber immerhin hätten sich die Hedge-Fonds meist besser entwickelt als die Börsen-Indizes. Die Stabilität der Branche sieht Della Casa nicht gefährdet. „Ein Fall wie LTCM (ein Hedge-Fonds, der Ende der neunziger Jahre in eine Milliarden-Schieflage schlitterte) kann natürlich immer wieder einmal vorkommen.“ Aber insgesamt hätten die Hedge-Fonds schon seit Frühjahr ihre Risiken reduziert. Dass die Anleger ihre Gelder abzögen, sei nicht zu beobachten, auch habe sich das Risikomanagement verbessert. Mittlerweile sehe die Branche auch wieder Trends, speziell eine weitere Aufwärtsbewegung bei den weltweiten Zinsen. Dies und die stärkeren Börsenschwankungen, so hofft Della Casa, würden am Ende 2006 noch zu einem guten Jahr für die Hedge-Fonds machen. Müller fordert Regulierung Notenbankern und Finanzaufsichtsbehörden fürchten dagegen, Probleme bei Hedge-Fonds könnten das gesamte Finanzsystem in Mitleidenschaft ziehen, wenn viele Spekulanten gleichzeitig ihr Geld aus illiquiden Märkten abziehen. Beispielsweise hatten Hedge-Fonds in den vergangenen Jahren viel in Schwellenländer, Rohstoffe und Hochzinsanleihen investiert, um höhere Renditen zu erreichen. Angesichts steigender Zinsen in den Industriestaaten steigen sie jetzt aus diesen riskanteren Märkten wieder aus. Für Banken besteht noch auf anderem Wege Ansteckungsgefahr. Sie versorgen Hedge-Fonds mit Krediten und geben im großen Stil Derivate aus, etwa Optionen und Futures, mit denen Hedge-Fonds auf künftige Kursentwicklungen spekulieren. Verlieren die Spekulanten ihre Wette und können sie nicht einlösen, drohen den Banken Zahlungsausfälle. Zwar sichern sie sich gegen solche Risiken teils ab. Doch weil niemand überblickt, welche Hedge-Fonds in welchen Märkten welche Risiken eingehen, sind Wechselwirkungen und das Gesamtrisiko schwer einzuschätzen. „Es lässt sich mangels Information eben nicht abschätzen, wie hoch Korrelations- und Systemrisiken inzwischen sind“, sagte Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller am Mittwochabend in Frankfurt. Müller fordert daher eine bessere Aufsicht über die Branche. „Langfristig kommen wir um eine direkte Regulierung und Kontrolle der Hedge-Fonds nicht herum.“ Der Commerzbankchef plädierte für ein abgestimmtes Vorgehen der amerikanischen und europäischen Aufsichtsbehörden. Quelle:sueddeutsche.de
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Discountbroker und Direktbanken
rotz der aktuellen Börsendelle: Anleger trauen sich, ihr Geld wieder in Aktien, Fonds oder Anleihen zu stecken. Dabei sollten sie auf Order-Gebühren und die Höhe der Ausgabeaufschläge beim Fondskauf achten. Bei welchem Broker kommt man am günstigsten weg? Das hängt vom Verhalten des Anlegers ab. „Die Mehrzahl der Kunden des Sparkassen-Brokers kommen aus der eigenen Organisation. Faire Preise und die Möglichkeit, das bestehende Girokonto bei der Sparkasse zur Abrechnung zu nutzen, sprechen für sich“, streicht Thomas Gesing, Vorstandsvorsitzender des S-Brokers, einen wichtigen Punkt heraus: Denn nur einige Anbieter können mit der vollen Produktpalette von Anleihen bis Zertifikaten punkten und zugleich ein Girokonto anbieten, über das man den sonstigen Zahlungsverkehr abwickeln kann. Das sind Citibank, Comdirect, ING-Diba, Netbank und Maxblue, das Online-Portal der Deutschen Bank. Andererseits spricht auch nichts dagegen, sich zur bestehenden Kontoverbindung noch einen günstigen Online-Broker zu suchen, zumal die Fixkosten bei den meisten minimal sind. Die schlagen immer dann besonders zu Buche, wenn man pro Jahr nur wenige Orders aufgibt. Diese Klientel findet bei Citibank, Cortal Consors, DAB Bank und ING-Diba die besten Offerten. Diese Banken verzichten nämlich ganz auf Depotgebühren. Europas Direktbank Nr.1, ING-Diba, bietet aber keinen außerbörslichen Handel. Leute, die häufig Wertpapiere an- und verkaufen, sind bei anderen Anbietern besser aufgehoben. Für sie kommt es auf möglichst professionelle Tradingtools, Order-Rabatte und ausgefeilte Info-Systeme an. Diese Klientel dürfte bei Comdirect, Cortal Consors, DAB Bank oder dem Neuling Flatex leistungsfähige Partner finden. Je nach Höhe der Aktienorder fallen unterschiedliche Gebühren an. Bis 500 Euro sind Postbank easytrade, Citibank Flatex und DAB Bank am günstigsten. Wer Papiere im Wert von 10 000 Euro ordert, zahlt bei Flatex und Citibank die niedrigsten Gebühren. Wer der Börse noch reserviert gegenüber steht, wird weniger auf Einzelwerte, sondern mehr auf Fonds setzen. DAB Bank, Cortal Consors und Comdirect haben die größte Palette an Fonds mit rabattierten Ausgabeaufschlägen. Statt der sonst üblichen fünf bis sechs Prozent, zahlt man beim Fondskauf oft nur die Hälfte dieser Einstiegsgebühren, die die Rendite schmälern. Eine Spitzenstellung hat die Netbank auf anderem Gebiet inne. Alle von ihr angebotenen 2600 rabattierten Fonds gibt es auch als Sparpläne, in die man mit monatlich 100 Euro Mindestanlage einsteigen kann. Die meisten Konkurrenten haben nur zwischen 100 und 200 Stück im Angebot. Sind bei anderen Banken die Rabatthöhen je nach Fonds sehr unterschiedlich, fährt die Online-Tochter einiger Sparda-Banken einen einheitlichen Kurs: Jeder Ausgabeaufschlag, gleich ob auf Fonds oder Sparplan, wird mit 35 Prozent rabattiert. Quelle: echo-online.de
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Kapitalbeschaffung mit Depositary Receipts
Kapitalbeschaffung mit Depositary Receipts (DR) erreicht 11,8 Mrd. USD im ersten Halbjahr 2006, trotz kürzlichem Rückgang des Aktienwertes weltweit -- IPO von Lotte Shopping Co. ist mit 3,0 Mrd. USD die größte DR-Kapitalbeschaffung der Geschichte; DR-Handelswert steigt um 64% auf 803 Mrd. USD; DR-Handelsvolumen wächst um 17% auf 21,4 Milliarden Aktien Nach einem Bericht von Citigroup Corporate and Investment Banking beläuft sich das Kapital, das im bisherigen Jahr in Form von Depositary Receipts (DRs) von Nicht-US-Unternehmen bis Juni 2006 beschafft wurde, auf insgesamt 11,8 Mrd. USD, das entspricht einer Steigerung von 7% in der ersten Hälfte 2005.(1) Dies war - nach der Rekordbeschaffung von 17,1 Mrd. USD im vergleichbaren Zeitraum 2000 - das zweithöchste jemals ermittelte Halbjahr. Das kumulative Ergebnis des bisherigen Jahres (YTD) 2006 wurde gefördert von der Lotte Shopping Co. (Korea), deren IPO von 3,0 Mrd. USD im Februar an der Londoner Börse in Form von Global Depositary Receipts (GDRs) die größte DR-Kapitalbeschaffung der Geschichte war. (GDRs sind DRs, die über ein weltweites Angebot in zwei oder mehr Märkten gleichzeitig emittiert werden.) DR-Kapitalbeschaffung nimmt in aller Welt zu Die DR-Kapitalbeschaffung in Höhe von 11,8 Mrd. USD setzte sich zusammen aus 9,9 Mrd. USD (84%) an Neuemissionen (Unternehmen, die erstmals an den US-Markt oder den Londoner Markt gehen) und 1,9 Mrd. USD an Zweitplatzierungen (Unternehmen mit bereits bestehenden Programmen, die zusätzliche Tranchen von DRs am Markt anbieten). Demgegenüber wurden in der ersten Jahreshälfte 2005 in DR-Form 11,0 Mrd. USD beschafft, davon 4,7 Mrd. USD (43%) an Neuemissionen und 6,3 Mrd. USD an Zweitplatzierungen. Die weltweite Steigerung des Gesamtvolumens der DR- Kapitalbeschaffungen in der ersten Jahreshälfte wurde durch asiatische und lateinamerikanische Emittenten bewirkt. Asiatische Emittenten nahmen 6,7 Mrd. USD auf, das entspricht einer Steigerung von 24% gegenüber der ersten Jahreshälfte 2005 und 57% der Gesamtsumme. Lateinamerikanische Emittenten beschafften 2,1 Mrd. USD, das ist ein Zuwachs von 169% gegenüber dem Vorjahr und entspricht 18% der Gesamtsumme. Emittenten aus der Region Mittel- und Osteuropa, Nahost und Afrika (CEEMEA) nahmen 1,7 Mrd. USD auf, das ist ein Rückgang um 37% und macht 14% der Gesamtsumme aus. Westeuropäische Emittenten beschafften 1,3 Mrd. USD, das entspricht einem Rückgang von 36% gegenüber 2005 und einem Anteil von 11%. Das Tempo der DR-Kapitalbeschaffungen ist an der Richtung der Kapitalmarktindizes ablesbar. Praktisch alle großen weltweiten Kapitalmärkte verzeichneten einen Rückgang des Anlagenwertes im Mai und Juni, der durch die Ungewissheit unter den Anlegern bezüglich Zinsen, Inflationserwartungen, steigenden Energiepreisen und Marktvolatilität vor allem in Emerging Markets zustande kam. Tatsächlich wurden die IPOs in DR-Form praktisch eingestellt, nachdem die weltweiten Aktienmärkte am 9. Mai ihr Jahreshoch erreicht hatten. Die Neuemissionen des bisherigen Jahres (IPOs) in DR-Form bis zum 9. Mai beliefen sich auf 9,5 Mrd. USD, gegenüber 0,4 Mrd. USD nach dem 9. Mai. Die Pause in der Kapitalbeschaffung nach dem 9. Mai fiel zusammen mit der Zinserhöhung des Offenmarktausschusses der U.S. Federal Reserve auf 5,00% am 10. Mai und der Risikoeinschätzung durch den FOMC, dass zukünftige Zinserhöhungen datenabhängig sein würden. "Trotz der derzeitigen Pause in der Kapitalbeschaffung an den Aktienmärkten gehen wir davon aus, dass für die zweite Jahreshälfte 2006 mehrere DR-Emissionen geplant sind," erklärte Nancy Lissemore, Leiterin des Bereichs Depositary Receipt Services bei der Citigroup. Bestimmte GDR-Fazilitäten wurden nicht gemäß dem Wertpapiergesetz von 1933 ("Wertpapiergesetz") registriert. Weder diese GDRs noch deren Basiswertpapiere dürfen weiterverkauft werden, es sei denn, sie wurden nach dem Wertpapiergesetz registriert oder von der Registrierungspflicht gemäß diesem Gesetz befreit. Diese GDRs dürfen nur nach Vorlage entsprechender Bescheinigungen und Erklärungen an bestimmte Anleger ausgegeben oder verkauft werden. Sie sollten Informationen über die GDRs nur dann potenzielle Anleger weitergeben, wenn Sie sich davon überzeugt haben, dass diese zum Besitz solcher GDRs berechtigt sind. Keine in dieser Pressemitteilung enthaltene Angabe gilt als Verkaufsangebot oder als Akquisition einer Kaufangebots für diese ADRs, GDRs oder deren Basiswertpapiere. Quelle: businesswire.com
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Verpatzter Börsenstart für KlöCo
Hedge-Fonds bewegt Klöco-Kurs Vor allem ein Hedge-Fonds trägt für das verunglückte Börsendebüt des Duisburger Stahlhändlers Klöckner & Co (Klöco) die Verantwortung. Institutionelle Anleger traten am Donnerstag aber wieder als Käufer auf und sorgten für steigende Kurse Wie aus Frankfurter Finanzkreisen mehrfach zu erfahren war, hat ein angelsächsischer unregulierter Hedge-Fonds in der Anfangsphase des Handels an der Börse am Mittwoch über 700 000 Aktien des Duisburger Stahlhändlers Klöckner & Co (Klöco) gekauft. Das habe dazu geführt, dass die Aktie am Abend mit 14,85 Euro schloss und mit einem Verlust von rund 7,2 Prozent unter dem Ausgabekurs von 16,00 Euro lag, heißt es. Insgesamt waren 18,5 Mill. Aktien angeboten worden. Die heftigen Leerverkäufe des Hedge-Fonds, dessen Name nicht zu erfahren war, führte zu etlichen Nachahmern. Am Mittwochabend zum Börsenschluss zählte das Wertpapier deshalb auf der elektronischen Plattform Xetra zu den meistgehandelten Aktien noch vor Siemens und Deutsche Bank. Bei Leerverkäufen leihen sich Anleger Aktien und geben sie am Markt ab. Sie setzen darauf, dass sie sich später zu günstigeren Kursen wieder eindecken können und geben die geliehenen Wertpapiere danach zurück. Für die Leihe bezahlen sie eine Gebühr. Institutionelle Anleger traten laut Händlern am Donnerstag wieder als Käufer auf und sorgten für steigende Kurse. Am Abend lag Klöco bei 15,40 Euro, ein Gewinn von 3,7 Prozent. Die Händler rechneten damit, dass der Hedge-Fonds durch seine Transaktionen einen Gewinn von maximal 0,50 Euro je Aktie gemacht hat. Die Aktienemission von Klöco zählt mit einem Emissionsvolumen von bis zu knapp 300 Mill. Euro zu den größten Börsengängen in diesem Jahr. Rund 98,7 Prozent waren bei institutionellen Anlegern platziert worden. Die zögerlichen Zeichnungen in einem unsicheren Börsenumfeld spiegelten sich im Orderbuch wider, in dem alle Kaufaufträge gesammelt werden. Das Buch sei rund 1,5fach überzeichnet gewesen, heißt es in Finanzkreisen. Dies gilt als Untergrenze, wenn eine Emission nicht durch kurzfristige Verkäufer unter Druck geraten soll. Der Großteil des Emissionserlös geht an den Finanzinvestor Lindsay Goldberg & Bessemer, der nach dem Börsengang noch 60 Prozent am Unternehmen hält. Quelle: Handelsblatt.de
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Sino |Gratisaktien im Verhältnis 3:1
Die sino AG (ISIN: DE0005765507) gibt - wie von der Hauptversammlung am 29. Mai 2006 beschlossen - an ihre Aktionäre Gratisaktien im Verhältnis 3:1 aus. Grundlage für die Zuteilung ist eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln, die am 08. Juni 2006 in das Handelsregister eingetragen wurde. Das Grundkapital der Gesellschaft erhöht sich damit von bislang 1.753.125,00 Euro auf 2.337.500,00 Euro. Maßgeblich hierfür sind die Depotbestände vom Freitag, 07. Juli 2006, abends. Durch die Einbuchung der Gratisaktien werden sich die Depotbestände für die Aktionäre automatisch um ein Drittel erhöhen. Die insgesamt 584.375 Gratisaktien sind mit Börsenbeginn vom Montag, 10. Juli 2006, handelbar. Die neuen Aktien notieren unter der gleichen unveränderten WKN/ISIN und nehmen am Gewinn des Geschäftsjahres 2005/2006 in vollem Umfang teil. Quelle: faz.net
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Deutsche Börse: Michael Peters zum Eurex-Vorstand bestellt
FRANKFURT (Dow Jones)--Michael Peters ist vom Verwaltungsrat der Eurex Zürich AG und dem Aufsichtsrat der Eurex Frankfurt AG zum Vorstand der Eurex Frankfurt und Mitglied der Geschäftsführung in Zürich bestellt worden. Peters werde ab 1. Oktober für Sales und Marketing zuständig sein, teilte die Eurex-Muttergesellschaft Deutsche Börse am Freitag mit. Der 42-Jährige kommt den Angaben zufolge vom konkurrierenden Börsenbetreiber OMX, wo er zuletzt für strategische Initiativen und internationale Großprojekte für Börsen- und Clearingorganisationen verantwortlich war. Allerdings hatte Peters vor seinem Wechsel zu OMX bereits 9 Jahre in verschiedenen Führungsfunktionen für die Deutsche Börse bzw Eurex gearbeitet. Unter anderem war er Implementation Manager für das Handelssystem Xetra. Quelle:FAZ
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Driver & Bengsch AG - Börsengang
Driver & Bengsch AG / Börsengang 30.06.2006 Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. Driver & Bengsch AG plant Listing im Entry Standard am 13. Juli 2006 Itzehoe, den 30. Juni 2006 - Die Driver & Bengsch AG plant ihren Börsengang im Freiverkehr (Entry Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse für den 13. Juli 2006. Ein entsprechender Wertpapierprospekt wurde am gestrigen Donnerstag, den 29. Juni 2006 von der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) gebilligt und ist auf der Internetseite www.driverbengsch.de einzusehen. Das öffentliche Angebot umfasst bis zu 200.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) aus dem Eigentum der Altaktionäre und Vorstände der Gesellschaft André Driver und Carsten Bengsch. Eine Kapitalerhöhung wird nicht durchgeführt. Der Angebotspreis beträgt EUR 2,00 (Festpreisverfahren). Dementsprechend wird das Platzierungsvolumen bis zu EUR 400.000 betragen. Die angebotenen Aktien können voraussichtlich am 10.07.2006 über die Zahl- und Hinterlegungsstelle Bankhaus Gebr. Martin AG, Göppingen, in der Zeit von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr MEZ gezeichnet werden. Maximal ist eine Zeichnung von 2.000 angebotenen Aktien pro Zeichner zulässig. Zudem ist geplant, sämtliche 20,5 Mio. auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag der Driver & Bengsch AG jeweils mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital in Höhe von EUR 1,00 je Aktie und mit voller Gewinnberechtigung ab dem 1. Januar 2006 in den Freiverkehr (Entry Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse einzubeziehen. Auf Basis des Angebotspreises entspräche der rechnerische Unternehmenswert der Driver & Bengsch AG EUR 41 Mio. Voraussichtlich ab dem 13. Juli sollen die Aktien der Driver & Bengsch AG unter der WKN ADCB88, der ISIN DE000ADCB888 sowie dem Börsenkürzel D8B im Freiverkehr (Entry Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse handelbar sein. Die beiden Gründer und Vorstände André Driver und Carsten Bengsch halten vor Durchführung des Angebots jeweils ca. 39,60% der Aktien, rund 9,12% der Aktien sind im Besitz der Business Capital und Consulting GmbH. Die restlichen ca. 11,68% der Aktien werden von Mitarbeitern und sonstigen Aktionären gehalten. Die emissionsbegleitende GCI Management AG aus München fungiert als Koordinatorin des Angebots. Als Designated Sponsor wurde die Close Brothers Seydler AG Wertpapierhandelsbank, Frankfurt am Main, beauftragt, Listing Partner sowie Antragsteller für die Einbeziehung in den Freiverkehr (Entry Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse wird die Berliner quirin bank AG sein. "Unsere angestrebte Notierungsaufnahme an der Frankfurter Wertpapierbörse stellt in mehrfacher Hinsicht einen wichtigen Baustein zur Erreichung der strategischen Ziele unserer Gesellschaft dar", erläutert Vorstand André Driver die Hintergründe der geplanten Listingaufnahme. "Zum einen soll eine Börsennotierung die zukünftige Akquisition von anderen Unternehmen, ggf. auch von Wettbewerbern, erleichtern. Zusätzlich macht uns der Zugang zum öffentlichen Kapitalmarkt natürlich flexibler für mögliche künftige Kapitalmaßnahmen. Nicht zuletzt versprechen wir uns von dem mit einer Börsennotiz häufig verbundenen Bekanntheits- und Imageeffekt eine positive Auswirkung auf das operative Geschäft unserer beiden operativen Tochtergesellschaften", so André Driver weiter. Zur Driver & Bengsch AG: Das Unternehmen mit aktuellem Sitz in Itzehoe (Schleswig-Holstein) geht zurück auf die 1996 von André Driver und Carsten Bengsch gegründete d&b Finanz- und Versicherungsmakler mbH. Heute ist die Driver & Bengsch AG als Holding Muttergesellschaft zweier operativ tätiger Tochtergesellschaften, namentlich der Wertpapierhandelshaus Driver & Bengsch AG und der Versicherungsmakler Gebrüder Hansen GmbH. Diese drei Gesellschaften bilden gemeinsam die Driver & Bengsch-Gruppe, für die insgesamt 49 Mitarbeiter tätig sind (Stand: 26.06.2006), als deren Kernstück die Tochtergesellschaft Wertpapierhandelshaus Driver & Bengsch AG gelten kann. Es handelt sich bei dieser Tochter um ein Finanzdienstleistungsunternehmen mit den Kerngeschäftsfeldern Vermittlung von Tagesgeldkonten, Vermittlung von Wertpapieren mit Beratung sowie Portfolioverwaltung. Das Wertpapierhandelshaus verzeichnete in den letzten Jahren ein starkes und profitables Kundenwachstum. Den Schwerpunkt legt das Wertpapierhandelshaus dabei auf die bislang häufig vernachlässigten kleineren Privatvermögen ab EUR 15.000. Bekanntestes Produkt, das die Wertpapierhandelshaus Driver & Bengsch AG in Zusammenarbeit mit der DAB bank AG vermittelt, ist das Tagesgeldkonto "ZinsPlus", auf das Neukunden für einen Zeitraum von drei Monaten zuzüglich des bereits angefangenen Monats der Kontoeröffnung derzeit 4% Zinsen auf einen Höchstbetrag von EUR 25.000 bzw. EUR 50.000 bei ehelichen Gemeinschaftskonten erhalten. Im Vermögensverwalter-Contest der Zeitschrift Capital, n.tv und der DAB bank AG erzielte die Wertpapierhandelshaus Driver & Bengsch AG in den vergangenen Jahren in der so genannten Chancenorientierten Liga jeweils vordere Plätze. In den Jahren 2003 und 2004 wurde jeweils der erste Platz von insgesamt 20 Plätzen erreicht. Durch den Erwerb der Versicherungsmakler Gebrüder Hansen GmbH ist das Geschäftsfeld der Driver & Bengsch-Gruppe im November 2005 um die Vermittlung von Versicherungsleistungen erweitert worden, insbesondere in den Bereichen der Lebens-, Berufsunfähigkeits- und Sachversicherungen. Die Driver & Bengsch AG verzeichnete im konsolidierten Konzernabschluss 2005 Provisionserträge von rund EUR 9,05 Mio. Der Gesamtumsatz der Gruppe setzte sich im Jahr 2005 zu ca. 95,4 Prozent aus dem Umsatz der Wertpapierhandelshaus Driver & Bengsch AG und zu ca. 4,6 Prozent aus dem Umsatz der Versicherungsmakler Gebrüder Hansen GmbH zusammen. Das Wertpapierhandelshaus konnte seine Provisionserträge in den Geschäftsjahren 2005 und 2004 jeweils um rund 95% bzw. 122% steigern. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnte in den gleichen Zeiträumen sogar um 258% bzw. 360% erhöht werden. Auf Holding-Ebene lag der Jahresüberschuss der Driver & Bengsch AG im vergangenen Geschäftsjahr 2005 bei rund EUR 2,15 Mio. Quelle: FAZ
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Eurex Bonds erweitert ab 3. Juli die Produktpalette
Eurex Bonds erweitert ab 3. Juli die Produktpalette um neue europäische Staatsanleihen 35 neue belgischen, finnischen, französischen, griechischen, irischen, portugiesischen und spanischen Anleihen auf Eurex Bonds Frankfurt am Main, 30.06.2006 - Die internationale Handelsplattform Eurex Bonds erweitert ihre Produktpalette im Segment für europäische Staatsanleihen. Am 3. Juli erfolgt die Notierung von 35 Staatsanleihen aus Belgien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Portugal und Spanien. Ferner ist für August 2006 die Einführung italienischer Staatsanleihen geplant. Die Erweiterung der Produktpalette deckt die Nachfrage am Markt nach europäischen Staatsanleihen ab. Dazu hat Eurex ein neues Benchmarkkonzept aufgelegt mit Ausrichtung auf die liquidesten Anleihen jedes Landes in den Laufzeitsegmenten 3,5-6,5 Jahre und 6,5-13,5 Jahre (ab Auflegung). Das Segment für europäische Staatsanleihen startete im Juni 2005 mit österreichischen und niederländischen Staatsanleihen. In einem weiteren Segment werden seit der Einführung von Eurex Bonds im Oktober 2000 deutsche Staatsanleihen gehandelt. Das Clearing für sämtliche auf Eurex Bonds gehandelten Instrumente erfolgt über den Zentralen Kontrahenten von Eurex Clearing. Eurex Bonds verzeichnete im Mai gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg des Handelsvolumens um sieben Prozent auf EUR 11,95 Mrd. (Einfachzählung).. Das monatliche Handelsvolumen auf Eurex Bonds beläuft sich derzeit durchschnittlich auf EUR 12,02 Mrd. Eurex Bonds hat insgesamt 32 aktive Teilnehmer, u.a. die Deutsche Finanzagentur und die Deutsche Bundesbank.. Das Interesse internationaler Teilnehmer nimmt stetig zu. Derzeit durchlaufen zwei weitere Marktteilnehmer das Zulassungsverfahren. Ansprechpartner: - E-Mail: Media-Relations@deutsche-boerse.com. Telefon: +49 (0)69-211-11500 Quelle: Pressebox.de
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Shorten einmal einfach
Jetzt gilt’s von Jochen Steffens Heute Abend werden wir wissen, ob die internationalen Indizes noch eine Ebene tiefer rutschen, oder ob das gerade tatsächlich ein Boden ist. Alles starrt gebannt in Richtung USA. Gehen wir einmal die möglichen Szenarien durch. Am wahrscheinlichsten, und damit auf Platz 1 1. Szenario: Es kommt zu einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte, die Fed verändert das Statement nicht, oder nur marginal. Ich schätze, dass es kurz zu einem Enttäuschungsverkauf kommen wird, mit anschließender Erholung. Insbesondere dann, wenn das Statement weiterhin auf die Inflationsgefahren und damit auf weitere notwendige Zinsschritte eindringlich hinweist. 2. Szenario: Anhebung um 25 Basispunkte – eine kleine oder bedeutendere Veränderung im Statement lässt erkennen, dass bald Schluss ist mit weiteren Zinserhöhungen, bzw. ein kleine Pause eingelegt wird. Folge: Die Märkte steigen, je nachdem wie deutlich desto stärker. 3. Szenario: Es kommt zu einer Zinserhöhung um 50 Basispunkte. Nun kommt es darauf an, was die Fed dazu sagen wird. Sollte das Statement nahezu unverändert bleiben, dürfte es zu einer crashartigen Bewegung an den Märkten kommen. Sollte die Fed jedoch andeuten, dass mit diesem „Gewaltschritt“ nun erst einmal Schluss wäre, käme es wahrscheinlich zu einem starken Einbruch mit folgender Rallye. 4. Szenario: Die Fed lässt die Zinsen unverändert. Auch dann käme es auf das Statement an: Deutet die Fed an, dass nun erst einmal eine Pause ansteht, sollte es zu einer starken Aufwärtsbewegung kommen. Sagt die Fed hingegen, dass nun erst einmal ein Zinsschritt ausgesetzt wird, aber bei der nächsten Sitzung durchaus mit einer erneuten Anhebung zu rechnen sei, dann wird der Markt wahrscheinlich stark ansteigen, anschließend wieder einbrechen, um dann langsam weiter zu steigen. Wie gesagt, ich denke, selbst wenn die Fed vorhat, bei der nächsten Zinssitzung die Zinserhöhungen auszusetzen, dass sie das nicht schon jetzt kommuniziert. Ich glaube zudem nicht, dass es zu einem Schritt um 50 Basispunkte kommen wird, das macht keinen Sinn. Ergo bleibt eigentlich nur ein Schritt um 25 Basispunkte, mit kaum verändertem Statement, das dann auf Sicht von mehreren Tagen zu einem kurstechnischen Non-Event wird. Wie immer kann es an den Börsen immer auch erstens anders und zweitens als man denkt kommen. Medien hatten Unrecht Na, gestern stiegen die Amis und heute die europäischen Indizes, sogar deutlich. So was auch, wo doch die Kursverluste vom Dienstag mit der Zinserhöhung zu tun haben sollten... wie ist dann dieser Anstieg nur möglich??? (Sorry, aber hin und wieder darf ein wenig Zynismus angesagt sein.) Der Anstieg in den USA gestern dürften den Shorties zu verdanken gewesen sein, aber sicherlich spielte auch das Quartalsende eine Rolle. Ein letzter Punkt war, dass einige darauf gesetzt haben, dass es heute zu einem „überraschend guten“ US-BIP/Chain Deflator kommt, dazu später. Nach den großen Verlusten haben auch deswegen bereits gestern einige Investoren, die auf weitere Zinserhöhungen gesetzt hatten, ihre Short-Positionen glattgestellt. Shorten einmal einfach Shorten, um das noch einmal auszuführen, funktioniert theoretisch wie folgt: Sie leihen sich eine Aktie von einer großen Bank/Versicherung etc, die auf diese Weise von den Aktien, die sie soweiso besitzen, noch etwas mehr profitieren können, denn sie fordern eine Leihgebühr. Nun verkaufen Sie diese geliehene Aktie zu 100 € im Markt. Sie haben dann 100 € auf Ihrem Konto (theoretisch). Fällt der Kurs der geliehenen Aktie auf 90 Euro, dann können Sie diese zu 90 € zurückkaufen, da Sie jedoch 100 € auf dem Konto haben, sind da wundersamerweise noch 10 € übrig. Sie haben also 10 € verdient. Zumindest, wenn Sie die Aktie nun dem Verleiher zurückgeben und nichts anderes Unsinniges damit machen. Ein Shortie verdient also Geld, wenn Kurse fallen. Steigt der Kurs der Aktie hingegen um 10 €, wird es bitter, denn dann müssten Sie die Aktie zu 110 € zurückkaufen. Da Sie nur 100 € auf dem Konto haben, müssen Sie von Ihrem sauer verdientem Geld noch 10 € draufzahlen, schließlich müssen Sie ja die geliehene Aktie dem Verleiher zurückgeben. Hierbei gestaltet sich ein kleines, unbedeutendes Problem: Kurse können zwar nur um 100 % einbrechen, aber unbegrenzt steigen! Das ist der Grund warum shorten „gefährlich“ ist. Theoretisch kann man mehr Geld verlieren, als man hat. Da heute allerdings grundsätzlich eine Margin (Sicherheit) hinterlegt werden muss, wenn man Aktien shorten will, und die Position zwangsliquidiert werden, wenn das Margin aufgebraucht ist, ist das nur auf dem Papier so gefährlich. Man stelle sich sonst vor, ein überzeugt pessimistischer und technologiefeindlicher Zeitgenosse hätte am Anfang von Microsoft 1000 Microsoft-Aktien geshortet und hätte anschließend diese in stillem, aber weltvergessenem Trotz bis heute gehalten. Er wäre so unendlich arm darüber geworden.... P.S. Holla, 2,5 % im Dax VOR einer Zinsentscheidung, das habe ich auch schon lange nicht mehr erlebt - sehr lange nicht mehr - mit was rechnet der Markt? Ist etwas durchgesickert? Short-Squeeze? Seltsam, seltsam... Quelle Finanznachrichten.de
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Handeln zählt
Ob es mit den Aktienmärkten nach oben oder nach unten geht, das ist für Broker nicht entscheidend. Die Umsätze zählen – und die sind gut bei sino. Die Experten des nebenwerte-insider empfehlen die Aktie von sino AG (WKN 576550) mit einem Kursziel von 36 Euro zum Kauf. Der Broker sei einer der Hauptprofiteure des Börseneinbruchs und wurde trotzdem vom Markt mit nach unten gezogen. Bei einem aktuellen KGV von weniger als 15 und einer Dividendenrendite von sieben Prozent ist selbst ein Durchhänger im Geschäft schon eingepreist. Das sino-Papier ist eines der wenigen auf dem deutschen Kurszettel, mit dem von der erhöhten Schwankungsfreudigkeit der Märkte und den damit einhergehenden gestiegenen Handelsaktivitäten der so genannten „Heavy-Trader“ profitiert werden kann. Dabei sind die Kunden von sino besonders „schwer“ aktiv. Im ersten Geschäftshalbjahr 2005/2006 stieg der Nettoumsatz im Jahresvergleich um 80 Prozent auf 6,65 Millionen Euro und der Gewinn je Aktie um 246 Prozent auf 0,97 Euro. Der Börsenwert von sino stieg während dieser Zeit um 180 Prozent auf 32 Millionen Euro. Durch den Ausbau des jüngst gestarteten FOREX-Handels, durch neue Börsenplätze, Emittenten und Handelspartner will sino auch in Zukunft stärker wachsen als der Markt. Seit dem Beginn des laufenden Geschäftsjahres am 1. Oktober hat der Vorstand die Prognosen bereits zweimal angehoben. Eine weitere Anhebung ist durchaus wahrscheinlich. Sino gibt zudem demnächst Berichtigungsaktien im Verhältnis 3:1 heraus. Das bedeutet, nachdem der Hauptversammlungsbeschluss vom 29. Mai 2006 ins Handelsregister eingetragen ist, bekommen sino-Aktionäre für je drei gehaltene Aktien eine neue dazu. WP Stammdaten (DE0005765507; 576550; XTP) Quelle: deraktionär.de
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Königliche Gehälter
Die zehn bestbezahlten Hedge-Fonds-Manager bekommen ein Jahresgehalt von durchschnittlich 600 Mill. Dollar. Dabei hat ein erheblicher Teil der exorbitanten Forderungen überhaupt nichts mit der Leistung zu tun, die sie erbringen. Der Deutsche Aktienindex eröffnete den Handel am Donnerstag mit deutlichen Kursgewinnen und folgte damit den Vorgaben aus den USA und aus Japan. Der DAX stieg dabei am Morgen in der Spitze auf 5507 Zähler, fiel anschließend jedoch gleich wieder unter die Marke von 5500 Punkten zurück. Insgesamt zeigten sich die Anleger im Handelssegment Euwax der Börse Stuttgart gestern sehr skeptisch für den kurzfristigen Verlauf im DAX. Insbesondere, da die Kursgewinne sowohl im DAX als auch in den USA und Asien bei relativ dünnen Umsätzen zu Stande kamen. Heute Abend verkündet die amerikanische Notenbank Fed zudem noch ihre Zinsentscheidung. Der Markt wartet vor allem auf die Erläuterungen der Notenbanker, die Aufschluss über die weitere Zinsentwicklung in den USA geben könnten. Außerdem wird am Nachmittag das Bruttoinlandsprodukt für das erste Quartal sowie die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Im Vorfeld wurden somit am Morgen zunächst Gewinne in Calls auf den DAX und den Dow Jones mitgenommen. Bei den Einzelaktien kam es am Morgen zu deutlichen Käufen in Calls auf die deutsche Telekom und die Allianz. Zu beiden Unternehmen lagen keine besonderen Meldungen vor. Quelle: Handelsblatt.de
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Deutsche Börse ist wertvoller als Wallstreet
Aktien von Börsengesellschaften, gehörten in den vergangenen Jahren zum Besten, was Anleger an der Börsen finden könnten: mittendrin die Aktie der Deutschen Börse AG. Die Börse in Frankfurt hält dem Vergleich mit anderen Handelsplätzen auf der Welt stand. DÜSSELDORF. Trotz des jüngsten Kurssturzes bezahlen Anleger die Mutter der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) heute höher als die Mutter aller Börsen: die New Yorker Stock Exchange (Nyse). Mit einer Börsenkapitalisierung von mehr als 10 Mrd. Euro ist die Deutsche Börse AG nicht nur wertvoller als beispielsweise die Lufthansa oder Henkel und acht weitere Unternehmen, deren Aktien als Blue-Chips an der FWB gehandelt werden. Die New York Stock Exchange bringt es, wenn man den Wert aller Nyse-Aktien zusammenzählt, auf knapp 10 Mrd. Dollar Börsenkapital. Die New Yorker sind im September 2004 dem Beispiel der Deutschen gefolgt, die Anfang Februar 2001 anfingen, ihre Aktien an ihrer Börse notieren und handeln zu lassen. Den Unterschied zwischen 10 Mrd. Euro und 10 Mrd. Dollar machen Eurex und Clearstream aus. Eurex ist die Europäische Terminbörse, die Frankfurt gemeinsam mit Zürich betreibt. Clearstream ist die Abwicklungs- und Verwahrungsbank, quasi der ausführende Arm der hektischen Börsenhändler. Clearstream sorgt dafür, dass die hin und her gehandelten Papiere auch tatsächlich vom Verkäufer zum Käufer geliefert werden - virtuell natürlich nur, auf den Konten der beteiligten Banken und Finanzdienstleister. Verständlich also, dass Börsen-Chef Reto Francioni - trotz der jüngsten Erfolge der Wallstreet um die Übernahme von Euronext - nicht an Aufgeben denkt. Jahrhunderte lang befand sich die Frankfurter Wertpapier in öffentlich rechtlicher Trägerschaft. 1993 war es damit vorbei. Die Aktiengesellschaft Deutsche Börse entstand. Sie wagte 2001 den Sprung auf ihr eigenes Parkett. Frühe Kritik an dieser Art Quadratur des Börsenkreises wurde nicht ernst genommen. Die Ursprungsaktionäre der AG, vor allem die Geschäftsbanken, nutzten den Börsengang ihrer Börse, um auszusteigen. Mit den dabei realisierten Gewinnen stopften sie Löcher, die die allgemeine Baisse in ihre Ertragsrechnungen riss. Inzwischen haben amerikanische Hedge Fonds den Kurs der Deutschen Börse AG enorm in die Höhe gekauft. Sie - und nicht der Finanzplatz Frankfurt - entscheiden früher oder später darüber, wer mit wem fusioniert und welches Börsenhandelssystem auf der künftigen 24-Stunden-Weltbörse zum Einsatz kommen wird. Dietrich Hoppenstedt, Alt-Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, hat es immer schon für einen Fehler gehalten, dass die deutschen Banken ihre Börsen-Aktien verkauft haben. In Paris hat die Caisse des Dépots et Consignations, die Dachgesellschaft der französischen Sparkassen, gerade ihren Anteil an der mit Frankfurt konkurrierenden Euronext-Börse erhöht. Quelle: Handelsblatt.de
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LevDAX - neuer Strategie-Index
Mit dem LevDAX bietet die Deutsche Börse einen neuen Strategieindex, der mit einem Hebel ausgestattet ist. Der neue Index zeichnet die Entwicklung des DAX mit doppelter Performance nach. Wenn der DAX steigt, nimmt der LevDAX mit dem Faktor zwei zu. Fällt der DAX, verliert der LevDAX auch doppelt so stark. Dazu bietet Luxor Asset Management, eine Tochter der Société Générale, als erste einen Exchange Traded Fund (ETF) an. Damit wird der Markt für börsengehandelte Indexfonds immer differenzierter. Denn auch auf einen weiteren Strategieindex der Deutschen Börse, den DAXplus Covered Call, bietet Luxor einen Indexfonds an. Dieser Index wird seit Anfang dieses Jahres angeboten. Dahinter steht die Strategie mit Rolling Discounts, die vor allem in Seitwärtsmärkten Renditevorteile bietet. Bisher sind die Zertifikate mit Rolling Discounts jedoch nicht überzeugend gelaufen, da der DAX in den vergangen zwei Jahren kräftig gestiegen ist. Möglicherweise ist die Zeit jetzt nach dem Minicrash vorteilhafter. Für beide ETFs wird eine jährliche Managementgebühr von 0,40 Prozent fällig. Schließlich bringt Luxor als noch einen normalen DAX-ETF, der mit einer Managementgebühr von 0,15 Prozent pro Jahr ausgestattet ist. Insgesamt werden zurzeit 129 Indexfonds auf dem XTF-Segment der Deutschen Börsen gehandelt. Allein 52 Produkte sind in diesem Jahr hinzugekommen. Quelle: www.boerse-online.de
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Pictet-Fonds: Fast ein Hedge-Fonds
Pictet Funds (PF), die Fondstochter der Schweizer Privatbank, hat einen Absolute-Return-Fonds aufgelegt, der nach der Portable-Alpha-Strategie gemanagt wird. Für den PF Absolute Return Global Diversified (ISIN LU0247079469) bilden die beiden Fondsmanager Gianluca Oderda und Philippe Pol einerseits Portfolios hauseigener Fonds nach, gleichzeitig verkaufen sie die Vergleichsindizes dieser Fonds (short selling). Die Konsequenz: Es zählt nur die reine Outperformance (Alpha) des Fondsmanagers gegenüber dem Index. Selbst wenn dieser um vier Prozent nachgibt, der Fonds aber nur zwei Prozent verliert, machen Anleger zwei Prozent Plus. Mit rund 80 Prozent des Portfolios investieren Oderda und Pol in die Aktien von Pictet-Fonds, unter anderem auch in Titel des Pictet Water (LU0104884860), Biotech (LU0090689299) und Generics (LU0188501257). 10 Prozent des Volumens werden zum so genannten shorten der einzelnen Indizes verbraucht und für die restlichen 10 Prozent werden Derivate auf weltweite Aktien- und Rentenmärkte gekauft. Ziel des Managements ist eine positive Rendite, unabhängig von den Marktbedingungen. Angestrebt werden jährlich rund 6,5 Prozent. Die Mindestanlagesumme für Privatanleger ist vertriebsabhängig, ebenso wie der Ausgabeaufschlag. Die von Pictet verlangte Managementgebühr beträgt 1,0 Prozent jährlich. Quelle: fundresearch.de
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Zwei Lottogesellschaften kündigen Verträge mit Fluxx
Gewinnwarnung bei Fluxx? Die Aktie des Wettanbieters Fluxx ist am Donnerstag eingebrochen. Die Lottogesellschaften in Schleswig-Holstein und Brandenburg haben ihre Verträge mit dem Unternehmen gekündigt Die Aktie des SDax-Mitglieds brach daraufhin um bis zu 17,7 Prozent auf 5,50 Euro ein und fiel damit auf den tiefsten Stand seit Anfang 2005. Ein von der Nachrichtenagentur dpa-AFX befragter Händler bezeichnete die Meldung als "Gewinnwarnung", obwohl Fluxx keine nachhaltigen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung erwartet. Man gehe davon aus, mögliche negative Ergebniseffekte für 2007 und die folgenden Jahre kompensieren zu können, teilte das Unternehmen mit. Dabei setzt Fluxx unter anderem auf neue Kooperationen sowie auf das neue Geschäftsfeld Sportwetten. Außerdem werde mit Nordwestlotto Schleswig-Holstein inzwischen über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit verhandelt. Auch mit Lotto Brandenburg werde Fluxx gegebenenfalls über einen neuen Vertrag sprechen. "Im übrigen verfügt Fluxx verfügt über weitere Lotto-Anbindungen in anderen Bundesländern", teilte das Unternehmen mit. Verstoß gegen Kartellrecht? Außerdem begründete das Kieler Unternehmen seinen Optimismus mit der anstehenden Entscheidung des Bundeskartellamts. Bereits Ende Mai hatte die Behörde den Deutschen Lotto- und Toto-Block und die Landeslottogesellschaften abgemahnt. Das Amt vermutete im Umgang des Lotto- und Toto-Blocks mit gewerblichen Spielvermittlern wie Fluxx einen möglichen Verstoß gegen das Kartellrecht, indem man diese daran hindere, Kunden etwa in Supermärkten oder Tankstellen anzuwerben. Im Fall der angekündigten Entscheidung des Bundeskartellamts gehe man davon aus, dass die Lottogesellschaften in Zukunft den gewerblichen Spielvermittlern die Anbindungen an die Lottosysteme aufgrund ihrer marktbeherrschenden Stellung zur Verfügung stellen müssten. Damit hätten die jetzt ausgesprochenen Kündigungen keine nachhaltigen Auswirkungen, so Fluxx. Derzeit baut Fluxx ein stationäres Vertriebsnetz auf. Dazu stellt das Unternehmen Lottostationen in Supermärkten und Tankstellen auf, an denen die Kunden ihre Lottoscheine kaufen können. Bis Ende des kommenden Jahres will Fluxx rund 2.000 Geschäfte mit einsprechenden Geräten ausstatten. Quelle: boerse.ard.de
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Zwei Lottogesellschaften kündigen Verträge mit Fluxx
Das Unternehmen bereite "dem Monopolisten offensichtlich so große Kopfschmerzen, dass die Lottogesellschaften jetzt trotz Abmahnung des Bundeskartellamts beschlossen haben, Fluxx weiter zu behindern", sagte Jacken. Dies sei um so kritischer zu sehen, als die Entscheidung des Kartellamts über mehr Wettbewerb im Lottomarkt im August ansteht. Werbung Im Fall der angekündigten Entscheidung des Bundeskartellamts gehe Fluxx davon aus, dass die Lottogesellschaften in Zukunft den gewerblichen Spielvermittlern die Anbindungen an die Lottosysteme aufgrund ihrer marktbeherrschenden Stellung zur Verfügung stellen müssen, sagte Jacken weiter. Damit hätten die nun ausgesprochenen Kündigungen keine nachhaltigen Auswirkungen. Im Übrigen verfüge Fluxx über weitere Lotto-Anbindungen in anderen Bundesländern. DJG/brb/nas Quelle: Finanztreff.de
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NYSE verliert IPO-Marktanteile
Die New York Stock Exchange konnte im zurückliegenden Jahr deutlich weniger Börsengänge auf sich ziehen als wichtige europäische Konkurrenten. Dies meldete heute der Marktdatendienst ADVFN. Im Zeitraum von Juni 2005 bis Mai 2006 habe die NYSE nur 99 IPOs auf sich ziehen können. Im Vorjahr seien dies 135 gewesen. Gleichzeitig seien an der London Stock Exchange 129 Unternehmen an die Börse gegangen; der dortige Alternative Investment Market (AIM) habe sogar 641 Börsengänge auf sich gezogen. Hauptgrund für diese Entwicklung seien die restriktiveren Bedingungen, denen sich die in den USA gelisteten Firmen unterziehen müssen. Diese würden insbesondere vor den umfangreichen Rechnungslegungspflichten im Rahmen des Sarbanes-Oxley-Acts zurückschrecken. Zum Menetekel wird dabei der Börsengang des russischen Ölgiganten Rosneft mit einem Volumen von 12 Milliarden Dollar werden. Dieser soll am 19. Juli in Moskau und an der London Stock Exchange stattfinden. Der größte Börsengang, der an der NYSE in den vergangenen zwei Jahren stattfand, war das IPO von MasterCard mit einem Volumen von lediglich 2,4 Milliarden Dollar. Die Titel der NYSE Group geben in den USA aktuell 1,57 Prozent auf 62,20 Dollar ab Quelle: finanznachrichten.de
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LevDAX - neuer Strategie-Index
Die Deutsche Börse hat heute mit dem LevDAX einen neuen Strategie-Index auf den Markt gebracht. Der Index ist an die Entwicklung des DAX gekoppelt, allerdings mit einem Hebel, einem so genannten Leverage, versehen. Deshalb steigt und fällt der Index doppelt so stark wie der DAX. Damit bietet der LevDAX eine einfache Strategie, um überproportional an Marktbewegungen zu partizipieren. Er ist wie die anderen Strategie-Indizes der Deutschen Börse als Basis für ETFs und strukturierte Produkte konzipiert. Der LevDAX-Hebel wird täglich angepasst, so dass der Index die doppelte Performance des DAX bezogen auf den Schlussstand vom Vortag erzielt. Aufgrund der untertägigen Anpassung des Hebels bei einem Tagesverlust größer als 25 Prozent ist ein Schutz vor Totalverlust gegeben. Quelle: aktiencheck.de/ WP STAMMDATEN WKN A0C4B3, ISIN DE000A0C4B34
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Kapitalmarkt in Zukunft transparenter
Wichtige Kapitalmarktinformationen müssen künftig europaweit verbreitet werden. Das erleichtert Investitionsentscheidungen und schafft gleichzeitig die Grundlagen für einen funktionierenden Binnenmarkt im Wertpapiersektor. Künftig muss, wer mehr als drei Prozent der Stimmrechte an einem börsennotierten Unternehmen erwirbt, dieses dem Emittenten und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht melden. Darüber hinaus muss er diese Informationen europaweit bekannt machen. Der Emittent ist derjenige, der die Wertpapiere ausstellt und ausgibt. Bei Aktien handelt es sich um Unternehmen. Bei Anleihen kann es sich um Unternehmen, öffentliche Körperschaften, den Staat und andere Institutionen handeln. Verschärfte Meldepflicht für Investoren Dies hat die Bundesregierung durch die Umsetzung der EU-Transparenzrichtlinie in nationales Recht beschlossen. Die EU-Richtlinie gibt eine Meldeschwelle von fünf Prozent für Stimmrechtsbeteiligungen vor. Sie gestattet aber den Mitgliedsstaaten für Emittenten strengere Anforderungen vorzusehen. Ergänzt wird die Einführung einer niedrigeren Meldeschwelle durch eine Beibehaltung der verschärften Aggregation von Stimmrechten. Das bedeutet, dass Investoren nicht nur die eigenen Aktien zugerechnet werden, sondern auch diejenigen, die zum Beispiel von Tochtergesellschaften oder von Dritten für diese gehalten werden. Die Kombination dieser Maßnahmen soll die Transparenz von Beteiligungen verbessern und ein unbemerktes "Anschleichen" an Emittenten erschweren. Strengere Veröffentlichungspflicht von Insiderinformationen Bei der Veröffentlichung von Insiderinformationen verlangt die Richtlinie vom Emittenten, dass er Informationen den Medien zuleitet. Diese können die Informationen dann europaweit verbreiten. Nach dem Gesetzentwurf zählt im Falle von Insiderinformationen hingegen weiterhin der Veröffentlichungserfolg. Der Emittent muss also dafür sorgen, dass die Information am Ende auch tatsächlich "öffentlich" ist. Diese Rechtslage entspricht der gegenwärtigen Regelung in Deutschland und den Anforderungen der Marktmissbrauchsrichtlinie. Quelle: bundesregierung.de
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Meldeschwelle für Firmenbeteiligung
Kabinett will Meldeschwelle für Firmenbeteiligung auf 3% senken BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung will die Meldeschwelle für Beteiligungen von Investoren an deutschen Unternehmen auf 3% von derzeit 5% senken. Das sieht der Entwurf des Gesetzes zur Umsetzung der EU-Transparenzrichtlinie vor, den das Kabinett am Mittwoch nach Angaben des Bundesfinanzministeriums (BMF) auf den Weg gebracht hat. "Das Transparenzrichtlinien-Umsetzungsgesetz führt zu einer deutlichen Verbesserung der Kapitalmarkttransparenz über das europarechtlich Notwendige hinaus", erklärte das BMF in einer Mitteilung. "Künftig wird schon derjenige, der mehr als 3% der Stimmrechte an einem börsennotierten Unternehmen erwirbt, dieses dem Emittenten sowie der BaFin melden und die Information europaweit bekannt machen", hob das Ministerium hervor. Ergänzt werde die niedrigere Meldeschwelle durch verschärfte Pflichten zur Aggregation von Stimmrechten Quelle:FAZ