CHAPTER11
GoneFishing
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Qualität der Emittenten wird wichtiger
Fünf Fragen zum Thema Zertifikatehandel an Dieter Lendle, Vorstand des Deutschen Derivate Instituts. Herr Lendle, für wen eignet sich der Börsenhandel von Zertifikaten, für wen der Direkthandel mit dem Emittenten? Daytrader, die meist sehr kurzfristig agieren und selbst Kontrolle über die Orderausführung haben wollen, präferieren den Direkthandel. Privatanleger sind hingegen im Börsenhandel ganz gut aufgehoben. Sie haben zu überschaubaren Mehrkosten, sprich die Courtage, stets die Möglichkeit, die Handelsüberwachung einzuschalten, wenn mit Kursen oder Abwicklung etwas schief geht. Zudem haben sie bei liquide gehandelten Zertifikaten die Chance auf noch bessere Kurse als im Direkthandel und können historische Kurse und Kursstellungen im Internet nachlesen. Worauf sollten Anleger achten, wenn sie Zertifikate handeln? Im Hinblick auf die Transaktionskosten ist für Anleger vor allem der Spread, also die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs, maßgeblich. Diese Differenz spielt für die Gesamtkosten von Kauf und Verkauf eines Zertifikats eine viel größere Rolle als etwa die Courtage, die nur 0,08 Prozent des Ordergegenwertes ausmacht. Ist ein Trend erkennbar, welcher Weg sich durchsetzt? Nein, nach unserer Beobachtung bleiben die Anteile der Orderwege auch innerhalb der Zertifikategattungen konstant in einem insgesamt stark wachsenden Markt: Hebelprodukte werden überwiegend außerbörslich gehandelt, bei Anlagezertifikaten haben die Börsen den größeren Umsatzanteil. Im Rahmen der Kursturbulenzen im Mai war zeitweise kein Handel bei einigen Zertifikaten möglich. Wie kann das sein? Wenn selbst der physische Markt wie im Beispiel Silber zeitweise vom Handel ausgesetzt wird, ist er nur logisch, dass auch der Handel mit den Derivaten auf Silber ausgesetzt ist. Allerdings müssen die Anleger bessere Möglichkeiten erhalten, derartige Handelsaussetzungen zeitnah zu erkennen. Insgesamt spielt die Qualität der Emittenten im Hinblick auf die Kursstellungen eine wichtige Rolle bei Anlegern. Dazu zählt auch die genaue Angabe handelbarer Stückzahlen, Veränderungen des Spreads und der maximale Spread. Die Börse Stuttgart plant den Einstieg in einen vollelektronischen Handel, die Börse Frankfurt überdenkt ähnliche Pläne. Was bedeutet dies für Anleger und ihre Orderwege? Wir beobachten die Pläne mit Skepsis. Ein ordergetriebener elektronischer Handel lockt auf Arbitrage spezialisierte Kapitalmarktprofis in den Zertifikatemarkt, die das System mit Tausenden von Ordern und Kursabfragen bombardieren und fehlerhafte Kursstellungen ausnutzen können. Wir befürchten, dass viele Emittenten darauf mit ausgeweiteten Spreads reagieren, um diese Form der Arbitrage unattraktiv zu machen. Das wäre nachteilig für alle Anleger. Der bisherige quotegetriebene Handel mit einem Wettbewerb zwischen Börsen und Skontroführern hat sich bewährt. Quelle: handelsblatt.com
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SdK-Kritik an der geplanten Abgeltungssteuer
Die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger äußert sich kritisch zu den von der Bundesregierung vorgelegten Plänen für eine einheitliche Abgeltungssteuer auf alle Kapitalerträge. Zwar entspricht die Besteuerung von Kapitalerträgen durch eine Abgeltungssteuer einer langjährigen Forderung der SdK und wäre daher grundsätzlich zu begrüßen. Die nun bekannt gewordenen Eckdaten lassen allerdings nach SdK-Ansicht erkennen, dass die anvisierten Ziele – nämlich ein Beenden der Kapitalflucht sowie eine Vereinfachung der extrem komplexen Besteuerung von Kapitalerträgen – verfehlt werden. Dies betrifft insbesondere die Höhe der vorgesehenen Steuersätze. Da mit der Abgeltungssteuer das Halbeinkünfteverfahren bei Dividenden entfällt, werden in Zukunft Dividenden beim Privatanleger faktisch doppelt so hoch wie bisher besteuert. Dies bedeutet bei einer geplanten Abgeltungssteuer von 30% (im Jahr 2007) bzw. 25% (im Jahr 2008) für Anleger mit einem Einkommenssteuersatz von weniger als 30% bzw. 25% eine erhebliche Schlechterstellung. Wenn für diese Einkommensteuerklassen dann die Einzelveranlagung möglich sein soll, ergibt sich allerdings keinerlei Vereinfachungseffekt. Für Anleger mit einem höheren Steuersatz entstünde indessen kein zusätzlicher Anreiz, im Inland in Dividendentiteln zu investieren. Eine Abgeltungssteuer von maximal 15 bis 20% wäre daher der bessere und richtige Weg. Auch die Abschaffung der Spekulationsfrist und die vorgesehene Besteuerung aller Kursgewinne unabhängig von der Haltedauer (z. B. aus Dividendentiteln, aber auch aus zahlreichen Finanzinnovationen) ist nach Auffassung der SdK nur vertretbar, wenn zugleich die Möglichkeit der Verlustverrechnung gegeben ist – wie auch bei anderen Einkommensarten. Andernfalls würde es zu einer massiven Substanzbesteuerung des investierten Kapitals kommen. In diesem Zusammenhang fordert die SdK zudem, dass die Festlegung des Stichtags für die Berechnung der Gewinne nicht rückwirkend erfolgen darf, sondern mit dem Datum zusammenfallen muss, von dem an die Abgeltungssteuer wirksam wird. Um darüber hinaus die steuerliche Gleichbehandlung des Einzelanlegers mit Fondsanlegern zu gewährleisten, sollten Investmentfonds von der Abgeltungssteuer nicht ausgenommen werden. Andernfalls würde es zu einer Privilegierung dieser von den Banken betriebenen Anlageindustrie kommen, hingegen die Direktanlage für Privatpersonen völlig uninteressant werden. Nur bei Berücksichtigung dieser Forderungen kann nach SdK-Ansicht die geplante Abgeltungssteuer zu den erwünschten Effekten führen. Die Nachteile für die Privatanleger gegenüber der bisherigen Regelung wären dann moderat, und zugleich könnte die Motivation zur eigenverantwortlichen Vorsorge mittels Kapitalanlage gestärkt werden. Quelle: broker-test.de
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Simple Börsenregeln à la Kostolany und Buffett
Simple Börsenregeln à la Kostolany und Buffett feiern Renaissance. Einzige Bedingung: Erfolg in der Vergangenheit – über Jahrzehnte. „Aktien sind die beste Langfristanlage.“ Wer mit dem Werbespruch der Investmentbranche reich werden möchte, sollte nicht die zweite Weisheit vergessen: Simple Anlagestrategien sind komplizierten überlegen. Doch was einfach klingt, ist im Alltag gar nicht so leicht zu beherzigen. Schließlich verleiten die schnelllebigen Finanzmärkte oft genug dazu, mit raschen Käufen und Verkäufen die große Masse schlagen zu wollen. Dabei zeigt die lange Börsengeschichte, dass am Ende der vielen Auf und Ab derjenige am besten wegkommt, der Weisheiten à la André Kostolany folgt. Der Börsenaltmeister empfahl Anlegern, Aktien zu kaufen und sich dann für lange Zeit schlafen zu legen. Als Binsen verschrien, mit denen sich in der globalisierten Welt kaum noch ein Cent verdienen lässt, erleben solche Regeln ein großartiges Comeback. Keineswegs aus purer Lust zur Schlichtheit, sondern als Ergebnis nackter Zahlen. Denn die wie Pilze aus dem Boden sprießenden „Daytrader“ belegen mit ihren komplexen Computerprogrammen, wie erfolglos das tägliche „Rein und Raus“ aus Aktien ist. Mehr noch: Kaum ein Investmentfonds, geschweige denn ein Hedge-Fonds, schafft es, mit immer neuen Anlagestrategien, herkömmliche Börsenindizes wie Dax und Dow zu schlagen. Zum eigentlichen Durchbruch verhilft den alten Meistern aber die Renaissance von „harten Zahlen“, also Firmenumsätzen und -gewinnen, und die Wiederentdeckung der Aktie als Wertanlage, nachdem zuvor die großen Börsenträume geplatzt waren. Auf der anderen Seite haben es die rasch emporgestiegenen und selbst ernannten Gurus schwer, ihre Ware mit all der Liebe zum Neuen und Unbekannten feilzubieten. Nur wer an der Börse über einen langen Zeitraum erfolgreich handelt, qualifiziert sich fortan als Lehrmeister. Die Lehrmethoden können gar nicht alt genug, zu einfach gestrickt und zu klar strukturiert sein. Dafür steht kein anderer als Warren Buffett. Quelle: handelsblatt.com
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Strenger als jedes Staatsgeheimnis
Strenger als jedes Staatsgeheimnis hüteten die Emittenten lange Zeit, wie viel sie von Ihren Papieren verkaufen. Jetzt sollen alle „Geheimniskrämer“ ihre Daten offen legen Eine interessante Information geht schnell unter oder findet wenig Beachtung, wenn Fußball angesagt ist. So auch vergangenen Freitag, als um 17 Uhr die Deutsche Nationalmannschaft auf dem Rasen stand: Das Deutsche Derivate Institut (DDI) meldete an diesem Nachmittag, dass es seinen Mitgliedern empfiehlt, das verwaltete Vermögen in Zertifikaten zu veröffentlichen. Eine Nachricht, die auf den ersten Blick wenig bedeutend erscheint. Doch einerseits scheint hinter den Kulissen viel los zu sein. Mit der Empfehlung des DDI an seine Mitglieder nähern sich die beiden Verbände Derivate Forum und DDI aneinander an. Aus gut informierten Kreisen war zu erfahren, dass es bereits Gespräche über gemeinsame Arbeitsthemen gibt. Vor allem auf politischer Ebene und in der Öffentlichkeit würde etwas mehr Einigkeit in dieser jungen Industrie sicher ein besseres Bild abgeben als zwei konkurrierende Organisationen. Andererseits sind die Daten wichtig. So wird klar, welche Produkte wie stark abgesetzt werden und die Absatzzahlen ermöglichen einen Vergleich mit der Fondsindustrie. Bisher gaben nur die sieben Mitglieder der Derivate Forums und zwei weitere Emittenten ihre Absatzzahlen in einer Gesamtsumme preis. Weitaus offener gibt sich da die schweizerische UBS: Als einziges Institut wird Monat für Monat gezeigt, wie viel in welcher Produktkategorie abgesetzt wurde. Insgesamt beläuft sich das in Zertifikaten angelegte Vermögen derzeit auf schätzungsweise knapp 100 Milliarden Euro. Überraschend für viele Marktbeobachter ist bei den bisher bekannten Zahlen immer wieder der hohe Anteil an Garantiezertifikaten – sind sie doch gegenüber Garantiefonds im Nachteil. Bei Garantiefonds müssen nur Zinserträge versteuert werden und Kursgewinne bleiben steuerfrei. Garantiezertifikate gelten steuerlich dagegen als Finanzinnovationen. Damit ist jeder Cent Ertrag voll steuerpflichtig. Viele Anleger scheinen das nicht zu wissen. Quelle: boerse-online.de
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Schwache Juni-Orders bei Comdirect und Sino
Die jüngste Börsenkorrektur hat deutliche Spuren bei den Wertpapierbrokern Comdirect und Sino hinterlassen. Gegenüber dem Vormonat sank die Zahl der ausgeführten Orders im Juni bei beiden Brokern. Wie die Comdirect AG mitteilt, fiel die Zahl der Juni-Orders um 29 Prozent auf 695.357. Noch im Mai meldete der größte deutsche Online-Broker 983.577 ausgeführte Transaktionen. Sowohl die Zahl der Kunden als auch die der Wertpapierdepots verbesserten sich hingegen im Vergleich zum Vormonat. Im Juni kamen 7500 Neukunden hinzu. Die Comdirect hat 743.666 Kunden mit insgesamt 588.472 Depots. Allerdings entwickelte sich das betreute Kundenvermögen der Commerzbank-Tochter gegenüber dem Vormonat von 14,47 auf 14,29 Milliarden Euro zurück. Sino-Orders ebenfalls rückläufig Einen kräftigen Rückgang der Wertpapieraufträge verzeichnete auch die Sino AG. Der auf so genannte Heavy Trader spezialisierte Broker wickelte im Juni 122.603 Orders ab. Gegenüber dem Vormonat entspricht dies einem Minus von 30 Prozent. Dies sei auch bedingt durch die Fußball-WM, teilte die Sino AG am Freitag mit. Die Sino AG, die insgesamt 536 Wertpapierdepots betreut, relativiert die schwachen Juni-Orders mit einem 64-prozentigen Anstieg der Orders gegenüber dem Vorjahresmonat. Trotz rückläufiger Juni-Orders sieht man sich bei Sino auf Wachstumskurs. Gesamtmarkt besser Sowohl Comdirect als auch Sino konnten im Juni mit der Entwicklung an den deutschen Börsen nicht mithalten. Während Sino den Monatsrückgang auch prozentual benannte, sparte Comdirect sich diese Information. Zwar machte sich im Juni der saisonale Effekt an den deutschen Börsen durchaus bemerkbar. Verglichen mit dem Rekordmonat Mai ging das Handelsvolumen im Juni jedoch lediglich um rund 21 Prozent zurück – weit weniger also als bei Comdirect und Sino (siehe Link "Börsen trotzen Kursflaute und WM"). Quelle: boerse.ard.de
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Red Bull bleibt teuerste Marke Österreichs
[*] Auch Glücksspielmarken konnten stark zulegen [*] Zehn stärksten Brands sind 31 Mrd. Euro wert Red Bull, Swarovski und Spar Österreich heißen 2006, wie bereits in den beiden vergangenen Jahren, die wertvollsten heimischen Marken. Spitzenreiter Red Bull konnte seinen Markenwert um fast 25 Prozent steigern, wie aus der in Wien präsentierten Markenwertstudie hervorgeht. Stark angezogen hat der Glückspielbereich, der mit den Casinos Austria, den Österreichischen Lotterien, Betandwin und Novomatic gleich vierfach in den Top Ten vertreten ist. Die zehn stärksten Marken Red Bull, Swarovski , Spar Österreich, ÖBB, Casinos Austria, Österreichische Lotterien, Mobilkom, betandwin.com, Austrian Airlines und Novomatic sind zusammen mehr als 31 Mrd. Euro wert. Sie kommen damit gegenüber dem Vorjahr auf ein Wachstum von durchschnittlich 11,5 Prozent. Im Vergleich dazu ist die Gesamtheit der 127 Marken, die von RNG Corporate Consult und Media Austria Gruppe heuer zum dritten Mal analysiert wurden, durchschnittlich um 10,5 Prozent gewachsen "Red Bull" ist 10 Milliarden Dollar wert Leading-Brand Red Bull kann sich über eine Steigerung seines Markenwertes um fast 25 Prozent freuen und kommt nunmehr auf rund 10 Mrd. Euro. Im europäischen Ranking würde der Energy Drink Rang 13 einnehmen, hieß es bei der Studienpräsentation. Das stärkste Markenwertwachstum unter den Top Ten-Unternehmen verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr mit einem Plus von fast 60 Prozent aber der Casino-Ausstatter und Hauptgesellschafter von Admiral-Sportwetten, Novomatic, der gleichzeitig den ORF vom zehnten Platz verdrängte. Ebenfalls neu im Ranking der zehn wertvollsten Marken ist Betandwin (plus 34 Prozent Markenwertwachstum). Nicht mehr in der Reihe der wertvollsten Marken befindet sich hingegen die VA Tech, die auf Grund der Übernahme durch Siemens ausschied. Verluste hinnehmen müssen die ÖBB (minus 2,4 Prozent), die sich aber auf dem vierten Platz halten können und die Austrian Airlines (minus 11,8 Prozent), die vom achten auf den neunten Platz abrutschen. Auch die Marke Mobilkom konnte ihren Wert ausbauen (plus 17,1 Prozent). Die anderen Unternehmen kommen auf Steigerungsraten von unter fünf Prozent. Auffällig in der Reihung ist der große Anteil, den die "Gaming Industry" einnimmt. 24 Prozent der Top Ten Werte kommen aus diesem Bereich. Hinter dieser Entwicklung steckt laut Studienleiter und Geschäftsführer von RNG Corporate Consult, Gerhard Hrebicek, nicht nur die Lust zum Spielen, sondern vor allem die Investition in Techniken und Dienstleistung. "Technologie schafft Wachstum", fasste Hrebicek die Ergebnisse zusammen. Die Unternehmen der "Gaming Industry" sowie die Mobilkom Austria würden vor allem mit Umsatzsteigerungen von 20 bis 100 Prozent pro Jahr punkten. Es habe sich weiters gezeigt, dass die Industrie und Versorger immer "markenaffiner" werden. Bei den Versorgern seien etwa Marken, wie Verbund und BEWAG im Vormarsch. Besonders wichtig ist laut Hrebicek das Markenmanagement in der Konsumgüter-, Telekommunikations- und Tourismusbranche. Hier werden die "großen" Brands entwickelt. Mit dem Aufbau von Marken werden sich jedoch künftig alle Branchen vermehrt beschäftigen müssen. Durch das Entstehen einer globalen Wirtschaft und den zunehmendem Wettbewerb seien Marken zum Kernelement der Unternehmenspolitik geworden, so Christian Reitterer von der International Advertising Association (IAA). Vor allem an die KMUs ging der Appell, in die Markenentwicklung zu investieren. Dadurch können sich Kundenbindung, Deckungsbeiträge und Gewinne erhöhen und die Volatilität der Cash Flows und damit Risiko verringern. In der Studie wurden - basierend auf dem Umsatz-Ranking der Zeitschrift News - Unternehmen berücksichtigt, die sich zu mehr als 45 Prozent in österreichischem Eigentum befinden. Finanzdienstleister finden sich nicht in der Wertung. In dem Benchmarking-Verfahren, das sich an internationalen Vergleichsmarken orientiert, wurden die Unternehmen anhand der Kriterien Branche, Markenstärke, Trendentwicklung, Markenpotenzial und Umsatz bewertet. Quelle: networld.at
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Exklusivvertrag für Euwax
EUWAX AG und boerse-stuttgart AG beabsichtigen, einen exklusiven Quality - Liquidity - Provider - Vertrag abzuschließen. Gegenstand des Vertrags soll die Erbringung von Dienstleistungen zur Erhöhung von Qualität und Liquidität im Zusammenhang mit dem elektronischen Handel mit verbrieften Derivaten an der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse (Neues Marktmodell) sein. Der Vertrag soll eine feste Laufzeit von 5 Jahren haben. Der Vertrag wird erst wirksam mit Einführung des elektronischen Handels mit verbrieften Derivaten an der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse. Dies setzt die Änderung der Börsenordnung der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse voraus. Über die Änderung der Börsenordnung beschließt der Börsenrat. Die Änderung der Börsenordnung bedarf darüber hinaus der Genehmigung der Börsenaufsichtsbehörde. Ferner beabsichtigen die EUWAX AG und die boerse-stuttgart AG, die IT-Aktivitäten der EUWAX AG und der boerse-stuttgart AG im Zusammenhang mit der Einführung des elektronischen Handels mit verbrieften Derivaten an der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse künftig zu bündeln, um Skaleneffekte zu erreichen und die kostenmäßige Wettbewerbsfähigkeit des Börsenplatzes in Stuttgart zu erhöhen. Quelle: faz.net
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Hedge-Fonds verlieren Geld
Hedge-Fonds haben im vergangenen Monat fast allesamt Geld verloren. Mit Ausnahme der Fonds, die auf Preisungleichgewichte zwischen Unternehmensanleihen und Aktien gesetzt haben, sind nahezu alle Anlagestrategien im Juni schiefgelaufen. Nach den Indizes, die MSCI Barra von Morgan Stanley Capital International Inc. zusammenstellt, haben Hedge-Fonds im vergangenen Monat insgesamt im Schnitt 1,27 Prozent verloren. Im Mai war es bereits ein Verlust von 1,08 Prozent. Nach maßvollen Gewinnen Anfang des Jahres liegt die bisherige Jahresrendite der 127 für diese Indizes erfaßten, größten Fonds der Branche daher bei nur 2,44 Prozent. Die 100 größten Fonds verwalten gut zwei Drittel der Anlagegelder der Branche. Am härtesten hat die Korrektur an den Aktien- und Rohstoffmärkten freilich die Fonds getroffen, die so investiert waren, daß sie von einem steigenden Markt profitiert hätten (long bias). Sie büßten im Juni im Schnitt 2,61 Prozent ein. Nachdem sie bereits im Mai Verluste verkraften mußten, beläuft sich ihre Rendite in diesem Jahr trotz der kräftigen Kurssteigerungen Anfang des Jahres nur noch auf 2,46 Prozent, zeigen die Daten von MSCI Barra. Der Chef eines der größten Londoner Hedge-Fonds, Crispin Odey, hatte bereits im Mai gewarnt, daß zu viele Fonds in der Hausse zu leichtfertig auf steigende Kurse gesetzt hätten (long bias). In der jetzigen volatileren Zeit, in der die Fonds auch andere Strategien beherrschen müßten, werde sich zeigen, welche Fonds über ein wirklich gutes Management verfügten. Computermodelle oft besser als Fondsmanager Dabei schneiden Computermodelle offenbar weit besser ab als Fondsmanager, die sich ihr eigenes Bild vom Markt machen und dann investieren. Fonds, deren Handel von hochkomplexen Computermodellen gesteuert wird, die auf bestimmte technische Daten mit Kauf- und Verkaufssignalen reagieren, schlossen im vergangenen Monat weniger schlecht ab als nahezu alle anderen Strategien. Diese Fonds des „systematic trading“ büßten „nur“ 0,59 Prozent im Juni ein und können in diesem Jahr auf eine Rendite von insgesamt 3,95 Prozent blicken. Dies wird nur von Fonds geschlagen, die auf Arbitrage zwischen Unternehmensanleihen und Aktien (Convertible Arbitrage) setzen und bisher eine Rendite von 4,45 Prozent erreicht haben. Selbst Fonds, die Aktienkursbewegungen aufgrund von Unternehmensübernahmen oder Umstrukturierungen ausnutzen (event driven), schnitten mit einer Jahresrendite von bisher 2,88 Prozent nicht so gut ab. „Im nachhinein eine Erklärung zurechtgebastelt“ Fondsmanager, die ihre Investitionsentscheidungen auf komplexe Computermodelle abstellen, berichten in der Tat davon, daß gute Computermodelle Handelsmöglichkeiten anzeigten, die Fondsmanager in dem Moment oft nicht erkennen und fundamental nicht erklären könnten. „Wir handeln, und am Markt bastelt man sich dann im nachhinein eine Erklärung für die Kurs- und Preisbewegungen zurecht“, berichtet ein Fondsmanager einer führenden Investmentgesellschaft, dessen Programm meist auf den Tag genau richtige Handelssignale setzt. Ein schweres Los der Branche ist freilich, daß die Hedge-Fonds über immer mehr Anlagekapital verfügen, das renditeträchtig eingesetzt werden muß. Dabei sind viele Ineffizienzen an den Märkten, die Hedge-Fonds vor wenigen Jahren noch lukrativ ausnutzen konnten, durch die starke Tätigkeit der Hedge-Fonds beseitigt worden. Quelle: faz.net
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Stratega-Ost Beteiligungen AG - Kapitalerhöhung
Stratega-Ost Beteiligungen AG / Kapitalerhöhung 06.07.2006 Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. Eine Mitteilung übermittelt durch Stratega-Ost Beteiligungs AG. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich. Das österreichische Unternehmen Wettcorner Software GmbH mit Sitz in Wels/Oberösterreich teilt mit, dass es sein Barkapital um 500.000 Euro erhöht hat. Wettcorner Software GmbH ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Stratega-Ost Beteiligungs AG (Segment: Open Market (Freiverkehr), ISIN: DE0007331308) Für Rückfragen: Vorstand: Ralf Karl Helmut Sürtenich Stratega Ost Beteiligungen AG (später TOP WETTEN AG) WWBC Königsallee 14 40212 Düsseldorf Telefon +49 (0) 211 13866 450 Email: info@stratega-ost.de Quelle:Finanztreff.de
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Morgan Stanley erwartet weitere Börsengänge
In Deutschland wird es nach Meinung der Investmentbank Morgan Stanley trotz der jüngsten Kursverluste an den Aktienmärkten auch im zweiten Halbjahr eine ganze Reihe von Börsengängen geben. war werde sich das Spitzenergebnis des ersten Halbjahres mit 29 Neuemissionen nicht wiederholen. Aber eine zweistellige Anzahl von Börsengängen werde es schon sein, sagte Dirk Notheis, einer der Leiter des Investment Banking von Morgan Stanley, gestern in Frankfurt. Diese Erwartung wird von den meisten Investmentbanken geteilt. Die Branche hofft, dass es sich bei den jüngsten Kursverlusten nur um eine begrenzte Korrektur und nicht um den Beginn einer längeren Talfahrt handelt. Noch ist die Stimmung allerdings äußerst labil. In den vergangenen Wochen wurden in Europa diverse Börsengänge abgesagt. In Deutschland warf Wacker Construction am Wochenende das Handtuch. Als Erfolg wurde dagegen verbucht, dass der Baumaschinenhersteller Bauer allen Unkenrufen zum Trotz am Dienstag mit leichten Kursgewinnen debütierte. Und schon steht mit dem Finanzdienstleister OVB ein weitere Aspirant in den Startlöchern. Das Unternehmen will Anfang nächster Woche Details des Börsengangs nennen, dessen Volumen in der Größenordnung von 75 Mill. Euro liegen soll. Die gemischte Bilanz der vergangenen Tage ist ein klares Signal, dass die Investoren deutlich vorsichtiger sind und längst nicht mehr alle Aktien kaufen. „Die Story der Unternehmen muss wirklich wasserdicht sein“, meint Notheis. Überzeuge ein Unternehmen, seien genügend Investoren zur Zeichnung bereit. Allerdings handelt es sich bei den Käufern in erster Linie um institutionelle Anleger. Die Privatanleger hätten das Platzen der Börsenblase im Jahr 2001 noch längst nicht vergessen und hielten sich bei Neuemissionen weiterhin sehr zurück, hat Notheis beobachtet. Quelle: handelsblatt.com
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Hedge-Fonds sind das Zünglein an der Waage
Hedge-Fonds bestimmen immer mehr über das Wohl und Wehe von Übernahmen börsennotierter Unternehmen. Bei zahlreichen Großübernahmen der vergangenen Monate haben sich diese Investoren in die beteiligten Unternehmen mit viel Geld eingekauft. Im Fall der Akquisition des britischen Industriegaseherstellers BOC durch die Wiesbadener Linde AG seien in den 30 Tagen nach der Ankündigung des Übernahmevorhabens 85 Prozent der Aktienkäufe über die Börse auf das Konto von Hedge-Fonds gegangen, berichtet Kai Tschöke, Managing Director der Investmentbank Morgan Stanley. Bei dem Erwerb des Pharmakonzerns Schering durch den Wettbewerber Bayer seien es sogar 88 Prozent gewesen. Diese Präsenz der häufig gerügten Hedge-Fonds sei für eine Übernahme grundsätzlich positiv, sagt Tschöke. Denn sie erhöhe die Wahrscheinlichkeit dafür, daß die Transaktion zu einem angemessenen Preis zustande komme. Dies hätten die Unternehmen mittlerweile erkannt und kommunizierten mehr als früher mit derartigen Investoren. Dem Erwerber des Unternehmens gereicht ein derartiger Ansturm der Hedge-Fonds jedoch meistens zum Nachteil. „Merger Arbitrage“ als erfolgreichste Strategie Denn die Hedge-Fonds spekulieren bei den Übernahmen auf eine Aufstockung des Gebotes oder einen entstehenden Bieterkampf. Sind sie nicht mit der Höhe der Übernahmeofferte einverstanden, dann gehen sie auf die Barrikaden. Wie etwa bei der Düsseldorfer Zeitarbeitsgesellschaft DIS. Dort verlangt der amerikanische Hedge-Fonds Elliott Associates vom Mehrheitsaktionär Adecco ein höheres Abfindungsangebot für die verbleibenden Aktionäre. Diese „Merger Arbitrage“ genannte Anlagestrategie zähle mit einer Rendite von 8,3 Prozent im ersten Quartal zu den derzeit erfolgreichsten in der Hedge-Fonds-Branche, sagt Tschöke. Gelegenheiten für diese Strategie bieten sich den Hedge-Fonds reichlich: Der Markt für Übernahmen und Fusionen (M&A) nähert sich Rekordhöhen. Nach Zahlen von Thomson Financial wurden im zweiten Quartal weltweit Transaktionen im Wert von 930 Milliarden Dollar angekündigt, das dritthöchste Volumen der Geschichte. Übernahmen „mehr oder weniger feindlich“ Die jüngste Kurskorrektur an den Aktienmärkten werde den Übernahmedrang der Konzerne nicht stoppen, sagt Carsten Dentler, Leiter des deutschsprachigen Investmentbankings von Morgan Stanley. Vielmehr steuere der M&A-Markt darauf zu, den Rekordwert des Jahres 1999 von 3,2 Billionen Dollar zu übertreffen. Denn der Markt für Fremdfinanzierungen sei weiterhin sehr liquide und die Bargeldkassen der Unternehmen noch gut gefüllt. Ebenso wie in Gesamteuropa sind in Deutschland laut Tschöke drei Trends zu beobachten. Die Übernahmen würden größer, seien zunehmend grenzüberschreitend und häufiger als früher „mehr oder weniger feindlich“ - wie zuletzt der Versuch von Merck gezeigt hatte, Bayer im Rennen um Schering auszustechen und den Wettbewerber gegen den Willen des Managements zu übernehmen. Schwierigkeiten für die Neuemissionen Auch bei Börsengängen sind Hedge-Fonds nicht selten Zünglein an der Waage. Nach Daten von Morgan Stanley haben diese in ihrer Anlagestrategie weitgehend freien Fonds im vergangenen Jahr bei europäischen Aktienemissionen 40 Prozent des Volumens gezeichnet. Mit dieser wichtigen Rolle erklären Fachleute zum Teil die Schwierigkeiten für die Neuemissionen der vergangenen Wochen, weil viele Hedge-Fonds nach den Kurseinbrüchen ihre Investitionen verringern mußten und deshalb keine neuen Aktien zeichnen konnten. Dirk Notheis, ebenfalls Leiter Investmentbanking für Deutschland und Österreich von Morgan Stanley, rechnet trotz der jüngsten Durststrecke für das zweite Halbjahr mit einigen Börsengängen in Deutschland. „Es werden wohl nicht so viele wie im ersten Halbjahr an die Börse gehen, aber eine zweistellige Zahl sollte möglich sein.“ Dabei werde der Immobiliensektor in den Vordergrund rücken, aus dem eine Reihe von Unternehmen in den Startlöchern stehe. Diese strebten an die Börse, unabhängig davon, ob zum Jahresbeginn 2007 die steuerbegünstigten Immobilienaktiengesellschaften (Reits) eingeführt werden oder nicht. Manche würden dann im kommenden Jahr vielleicht in eine Reits-Struktur wechseln Quelle: faz.net
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Deutsche Börse offen für Kooperation mit US-Terminbörse
Die Deutsche Börse AG hat nach einem Zeitungsbericht Interesse an einer Allianz mit der US-Terminbörse Chicago Mercantile Exchange (CME). "Die Tür für die CME steht weit offen", berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (SZ - Donnerstagausgabe) unter Berufung auf das Umfeld der Frankfurter Börse. Zwar habe eine Fusion mit der Vierländerbörse Euronext höchste Priorität. Doch die Deutsche Börse habe Optionen, und die CME sei eine sehr interessante. Es habe in der Vergangenheit bereits Sondierungsgespräche mit Chicago gegeben, aber noch keine konkreten Verhandlungen. Die Deutsche Börse selbst wollte sich nicht zu dem Thema äußern. DJG/jhe/nas Quelle: FAZ
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Rechtliche Unsicherheiten bremsen Höhenpflug der Wettanbiete
Rechtliche Unsicherheiten bremsen Höhenpflug der Wettanbieter - Branche erzielte während der WM Rekordumsätze, doch die Aktien profitieren davon nicht Schon vor dem offiziellen Ende der Fußballweltmeisterschaft 2006 steht ein Sieger fest: Während der WM sind die Sportwettumsätze explodiert. Doch die Branchenaktien profitieren davon nicht, schreibt die Welt am Sonntag (WamS) http://www.wams.de. Nach dem Fußballfest drohten massive Probleme. 'Unsere Erwartungen wurden weit, weit übertroffen', sagte Hannes Androsch, Aufsichtsratschef des österreichischen Anbieters Betandwin http://www.betandwin.com. Weltweit hätten die Fans mit kleinen und großen Einsätzen auf die Ergebnisse der Fußballspiele gesetzt. Der britische Konkurrent William Hill http://www.willhill.com rechne allein in Großbritannien mit Wettumsätzen in Höhe von einer Milliarde Pfund währender der WM. 'Die Aktien der Wettanbieter zeichnen jedoch ein ganz anderes Bild', schreibt WamS-Redakteur Frank Stocker. 'Ihre Kurse sind parallel zum Ausverkauf an den Börsen seit Mitte Mai deutlich gesunken. Besonders stark wurde Betandwin getroffen. Papiere des Unternehmens haben in wenigen Wochen fast die Hälfte ihres Wertes verloren.' In Deutschland habe der Staat ein Monopol auf Sportwetten. Vermarktet werden sie von der Lotto-Tochtergesellschaft Oddset http://www.oddset.de. Allerdings gebe es vier Unternehmen, die in den letzten Wochen der Existenz der DDR eine Lizenz in einem der fünf neuen Länder bekamen. Auf der Basis dieser Berechtigungen bieten sie auch heute noch bundesweit private Sportwetten an. Das größte Unternehmen mit einer solchen Lizenz sei Betandwin, so Stocker. 'Die Kursverluste sind in erster Linie auf die gesetzliche Unsicherheit zurückzuführen. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts Ende März 2006 hat die Lage nicht beruhigt. Im Gegenteil: Eine Reihe von Gerichtsurteilen und politischer Aktivitäten hat den Eindruck erweckt, als bleibe das staatliche Wettmonopol auch weiterhin völlig unangetastet', sagt der Sportwettenexperte Jörg Peisert, Geschäftsführer der Düsseldorfer JP&P Vermögensmanagement GmbH http://www.jpp-online.com. Peisert zufolge habe die Wettbranche während der WM jedoch Rekordumsätze eingefahren: 'Zunächst muss die Unsicherheit aus dem Markt heraus, und dann wird der Markt diese Umsätze auch wieder honorieren. Wann es zu einer Trendwende bei den Aktienkursen kommt, kann man jetzt jedoch noch nicht absehen. Dies hängt eben nicht nur vom Markt, sondern vor allem auch von den gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen ab, in denen sich der deutsche Sportwettenmarkt bewegen muss.' Am 21. Juni entschied das Bundesverwaltungsgericht http://www.bverwg.de, dass die DDR-Lizenzen nur in jenen Bundesländern gelten, in denen sie ausgestellt wurden, nicht bundesweit. "Dieses Urteil ist sehr negativ für Betandwin, auch wenn das Unternehmen dies stets bestreitet", sagte Leopold Salcher, Analyst bei der Raiffeisen Centrobank http://www.rcb.at in Wien, laut dem Zeitungsbericht. Im vergangenen Geschäftsjahr habe Betandwin ein Drittel seiner Erträge in Deutschland erzielt. 'Folglich raten die meisten Analysten derzeit eher auf die weltweit agierenden Unternehmen wie Partygaming, 888.com oder Sportingbet zu setzen. Die Aktie von Betandwin empfiehlt dagegen nur noch eine Minderheit zum Kauf, trotz des jubelnden Aufsichtsrats', so Stocker. Quelle: prinside.com
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LevDAX - neuer Strategie-Index
Dax-Brüder mit Charakter Die Deutsche Börse berechnet und veröffentlicht mehr als 2100 Indizes, darunter in erster Linie Aktien-, Renten und Volatilitätsindizes, die mit Abstand die größte Aufmerksamkeit genießen. Zwei Strategieindizes sind insbesondere für ausgewiesene Derivatefans interessant. Gemeint sind der Daxplus Covered Call und der erst Ende Juni lancierte LevDax. Beide haben gemeinsam, dass sie bereits derivative Elemente enthalten und auf Kursveränderungen des Basiswertes Dax ähnlich reagieren wie andere Investmentzertifikate. Beide Indizes können über zwei in der vergangenen Woche an der Börse gelistete Exchange-Traded Funds (ETFs) der Lyxor Asset Management gehandelt werden. Gleichzeitig kündigte die 100-prozentige Tochter der Société Générale an, ihr Angebot an ETFs im laufenden Jahr von derzeit 17 auf rund 50 erhöhen zu wollen. Ein Sicherheitspuffer Ausgangspunkt ist jeweils der Dax: Beim Daxplus Covered Call wird der Leitindex mit einem an der Terminbörse Eurex verkauften Kaufoption (Call) kombiniert - der Call notiert dabei fünf Prozent aus dem Geld. Das heißt, dass der Kurs des Basiswerts Dax unterhalb des Basiskurses notiert. Die aus dem Call-Verkauf erzielte Optionsprämie sorgt für zusätzliche Einkünfte und reduziert auf diese Weise das Anlagerisiko. Für diesen Sicherheitspuffer ist der maximale Anstieg des Index auf etwas über fünf Prozent pro Monat begrenzt. Da hier ein Index mit einem Derivat kombiniert wird, muss der Daxplus Covered Call monatlich neu angepasst werden (Rolling). Somit entspricht die Struktur des Produkts der eines Rolling-Discount-Zertifikats. Mit dem Daxplus Covered Call profitieren Anleger dann, wenn sich der deutsche Leitindex seitwärts bewegt oder leicht fällt. Bei stark steigenden Aktienkursen wird er gegenüber dem Dax an Boden verlieren. Höheres Risiko Ganz anders sieht es beim LevDax aus. Zwar ist auch dieser an die Entwicklung des wichtigsten deutschen Aktienmarktbarometers gekoppelt, allerdings mit einem Hebel, einem so genannten Leverage. Deshalb steigt und fällt der LevDax doppelt so stark wie der Dax selbst. Als Investitionsbasis eignet er sich somit für Investoren, die gegenüber deutschen Blue Chips eine Outperformance anstreben, dafür aber auch bereit sind, ein höheres Risiko zu tragen. Das Prinzip der Indexberechnung beruht darauf, dass der vorhandene Geldbetrag nicht einmal, sondern doppelt in den Index investiert wird. Dazu wird der zweite Anteil "als Kredit aufgenommen", wobei die theoretisch zu zahlenden Zinsen (Interbankentagesgeldsatz) als virtuelle Kosten in die Indexberechnung mit einfließen. Auf den Zertifikatebereich übertragen, lässt sich der LevDax von seiner Wertentwicklung her mit einem Outperformance-Zertifikat mit zweifachem Hebel vergleichen. Die Strukturierung und die bei der Berechnung unterstellten Prämissen fallen aber anders aus. Erhebliche Kostenvorteile Die beiden Indizes können als ETFs gehandelt werden. Gegenüber ihren nicht börsengehandelten Pendants weisen ETFs im Allgemeinen erhebliche Kostenvorteile auf. So fallen statt eines Ausgabeaufschlags lediglich die üblichen Handelsprovisionen, die denen einer normalen Aktienorder entsprechen, an. Auch die jährliche Verwaltungsgebühr der beiden Produkte liegt mit 0,4 Prozent eher am unteren Ende der Marktskala. Ein weiterer Vorteil gehandelter Indexfonds ist ihre hohe Transparenz. Während bei traditionellen Fonds der Inventarwert und damit der Rücknahmepreis nur einmal täglich festgestellt wird, ermittelt die Deutsche Börse oder ein vom Emittenten beauftragter Dienstleister den "fairen Preis" der in Frankfurt gehandelten Indexfonds jede Minute neu. Der Ein- oder Ausstieg ist für Anleger damit jederzeit möglich - also auch mehrmals täglich - , und zwar zu vorher bekannten Kursen. Hinzu kommt, dass anfallende Erträge nach Abzug der Verwaltungsgebühr grundsätzlich dem Anleger und nicht - wie bei manchen Derivaten üblich - dem Emittenten zugute kommen. Einen Nachteil gegenüber herkömmlichen Zertifikaten gibt es allerdings: Derzeit reichen ETFs hinsichtlich ihrer Anlage-, Absicherungs- und Spekulationsmöglichkeiten bei weitem nicht an das Spektrum heran, das Investmentzertifikate inzwischen anbieten. Quelle: Ftd.de
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sino | Episoden aus dem Servicealltag des Unternehmens
Die Düsseldorfer sino AG, der einzige deutsche Onlinebroker, der sich auf Heavy Trader spezialisiert hat, macht alten und neuen Kunden ab 5. Juli 2006 ein ganz persönliches Serviceversprechen: per Videobanner auf GodmodeTrader.de, dem führenden Portal für Trading & Technische Analyse. Mitarbeiter und Vorstand der sino AG treten in fünf verschiedenen Episoden aus dem Servicealltag des Unternehmens auf: Kurze Filmsequenzen werden mit Textcharts zu kleinen Geschichten verbunden, die humorvoll erzählen, was man bei sino unter Kundenbetreuung für Heavy Trader versteht: zum Beispiel erstklassige Handelssoftware, faire und attraktive Konditionen, persönlicher Service und als Depotbank HSBC Trinkaus & Burkhardt. »Wir wollen einmal auf Themen aufmerksam machen, die wir wahrscheinlich als einziger Onlinebroker anschlagen können: In punkto 'Kundenbetreuung' kann uns niemand etwas vormachen. Ich bin gespannt, wie die Zielgruppe reagiert«, kommentiert Ingo Hillen, Vorstand und Gründer der sino AG. »Mich freut besonders, dass die sino AG mit dem Thema Kundenservice auf GodmodeTrader.de präsent ist. Auch für die BörseGo GmbH hat dieser Punkt absolute Priorität. Nach einem kompletten Relaunch von GodmodeTrader.de, sind dort für Trader und Aktionäre auch in naher Zukunft weitere neue Services zu erwarten«, so Robert Abend, Geschäftsführer der BörseGo GmbH. Weitere Schaltungen der Videobanner sind geplant, zum Beispiel auf BoerseGo.de und Finanznachrichten.de - Gestaltet wurde die Kampagne von Ulrich Leschak (leschak.com) und Jörg Waschat (definit.org). Die 1998 gegründete sino AG hat sich auf die Abwicklung von Wertpapiergeschäften für die aktivsten und anspruchsvollsten Privatkunden in Deutschland spezialisiert und entwickelte sich in kurzer Zeit zum Synonym für High End Brokerage. Die aktuell 24 Mitarbeiter betreuen derzeit rund 520 Depots mit einem durchschnittlichen Volumen von deutlich mehr als 400.000 EUR. Aktionäre der sino AG sind unter anderem die Gesellschaft für industrielle Beteiligungen und Finanzierungen mbH, eine 100%ige Tochter der HSBC Trinkaus & Burkhardt KGaA, die DAH GmbH sowie die beiden Vorstände. Die sino AG erwartet für das Geschäftsjahr 2005/2006 (01.10.2005 - 30.09.2006) einen Gewinn vor Steuern zwischen 4,6 und 4,9 Millionen Euro. Quelle: faz.net
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ABN Amro - Marktindex - CFD
Mit der Einführung der neuen Online-Handelsplattform (www.abnamromarketindex.com) geht ABN AMRO neue Wege und bietet dem Privatanleger eine Form des Tradings, die bisher nur dem professionellen Marktteilnehmer vorbehalten war. Marketindex ermöglicht Tradern 24 Stunden an 5 Tagen pro Woche Echtzeitzugang zum Handel von Aktienindizes, Devisen, Rohstoffen und Anleihen zu Konditionen wie für institutionelle Anleger. Hierzu sind lediglich ein Internetzugang und die Eröffnung eines marketindex-Kontos erforderlich. Da der Kunde weder eine spezielle Software herunterladen noch Depot- oder Transaktionsgebühren zahlen muss, erweist sich marketindex als besonders benutzerfreundlich und vor allen Dingen kosteneffizient. ABN AMRO stellt laufend Geld- und Briefkurse und fungiert als Market Maker. Kunden können zu diesen Konditionen ab 1 Euro Ordergröße handeln. Die marketindex-Plattform wurde von dem Private-Investor-Products-Team entwickelt, dem Bereich von ABN AMRO, der bereits mit seinen Zertifikateprodukten als einer der Innovationsführer am Derivatemarkt gilt. „Marketindex ist nicht nur ein neues Produkt von ABN AMRO, sondern vielmehr ein neues, zukunftsweisendes Konzept, welches einen großen Beitrag zur Effizienzsteigerung an den Finanzmärkten leisten wird“, sagt Robert Lempka, Global Head von marketindex. „Diese Online-Handelsplattform erweitert konsequent das Derivateangebot der ABN AMRO für Privatanleger, die zukünftig über marketindex die angebotenen Assetklassen effizient und schnell zu Konditionen wie für institutionelle Anleger und mit Echtzeitkursen handeln können.“ Auf der marketindex-Plattform stehen zwei unterschiedliche Produkte zur Auswahl: Power Trading und Box-Options. Power Trading, das Margin Trading von marketindex, ist mit dem Handel von Differenzkontrakten (Contracts for Difference, CfD) vergleichbar. Wie ein Differenzkontrakt ist Power Trading eine nicht börsengehandelte Vereinbarung zwischen ABN AMRO und dem Kunden. Die in bar abgerechnete Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis eines Geschäfts ist der Gewinn oder Verlust des Kunden. Die marketindex-Basiswerte spiegeln die Marktbewegung der jeweiligen Referenzwerte wie Aktienindizes, Devisen, Rohstoffe oder Anleihen wider. Marketindex ermöglicht dem Kunden beim Power Trading, seine eigene Risikoneigung durch das Auswählen eines Hebels vom 10- bis zum maximal 50-fachen des eingesetzten Kapitals selbst zu bestimmen. So kann mit einem großen Portfolio gehandelt werden, ohne umfangreiches Kapital zu binden. Gleichzeitig hat marketindex auch die Sicherheit der Anleger im Blick und einen so genannten „Airbag“ implementiert: Sobald das Nettovermögen auf dem marketindex-Konto nur noch 50 % der benötigten Sicherheitsleistungen beträgt, werden sämtliche offenen Positionen automatisch zum nächst verfügbaren, handelbaren Kurs geschlossen, damit es nicht zu einer Nachschussverpflichtung des Kunden kommt. Die Plattform bietet sich ebenfalls an, um bestehende Wertpapierdepots kostengünstig abzusichern. Box-Options sind ein ganz neues Produkt in der Derivatewelt. Komplexe und exotische binäre Optionen können von den Kunden einfach wie mit einem Zeichenstift anhand einer grafischen Darstellung in den marketindex-Chart eingefügt werden. Anleger können einen Kursbereich auf dem Live-Chart markieren und beobachten, ob der Kurs die markierte Box trifft oder aber nicht trifft, und somit ihr eigenes Finanzprodukt kreieren. Die Berechnung des Auszahlungsbetrags basiert auf der Optionspreistheorie, welche hauptsächlich von der zu erwartenden Kursschwankungsintensität im Markt beeinflusst wird. Mit Box-Options können, im Gegensatz zu herkömmlichen Optionen, auch Marktbewegungen innerhalb eines Börsentages ausgenutzt werden. Zafar Alam, Global Head Private Investor Products, sagt: „Dies ist ein wirklich neues und innovatives Produkt für Privatinvestoren, das ihnen ermöglicht, so zu handeln, wie es normalerweise nur professionelle Investoren können. Wir beabsichtigen, diese Plattform zukünftig auch in weiteren Ländern anzubieten.“ Die marketindex-Plattform wird unterstützt durch eine Technik, die von OANDA Corporation, einem etablierten Marktführer für FX-Trading und Währungshandels-Technologie, entwickelt worden ist. „Wir freuen uns sehr, dass ABN AMRO OANDA Technologie für ihre neue bahnbrechende Multi-Asset-Plattform ausgewählt hat“ kommentiert Michael Stumm, einer der Gründer von OANDA. „Von einer effizienten Abwicklung bis hin zu flexiblen Ordergrößen und den revolutionären Box-Options wird die marketindex-Plattform sowohl dem professionellen als auch dem privaten Investor neue Trading-Möglichkeiten bieten.“ Quelle:nachrichten.boerse.de
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Hamburger Börse schafft Segment für Einsteiger
Als erstes Unternehmen strebt die IC Immobilien Gruppe Mitte Juli die Handelsaufnahme im neuen Segment an. Der Fondsinitiator und Immobiliendienstleister aus Unterschleißheim bei München wolle rund 15 Mio. Euro einsammeln, hieß es. Die Hamburger machen durch die Neueinführung den Rivalen in München, Stuttgart und Frankfurt Konkurrenz, die bereits ähnliche Segmente für Einsteiger geschaffen haben. Besonders der im Herbst 2005 gegründete Frankfurter Entry Standard hat in den vergangenen Wochen eine große Zahl von Börsenneulingen angezogen. Sie hoffen durch den Start dort auf eine größere Aufmerksamkeit als bei einem Listing im noch weniger regulierten Freiverkehr. Die Deutsche Börse hatte mit dem Entry Standard auf den großen Erfolg des Londoner Einstiegsmarkts AIM reagiert Die IC Immobilien Gruppe will nach Angaben aus mit den Börsenplänen vertrauten Kreisen knapp 900.000 neue Aktien zum Preis von je 15 bis 18 Euro ausgeben. Die Konsortialbanken Commtrust, Comdirect und Lampe taxieren den Wert des Unternehmens demnach auf insgesamt knapp 40 Mio. Euro. IC Immobilien gehört dem Management (32 Prozent), einer Gruppe vermögender Privatpersonen (54 Prozent) und der Bayerischen Beamten Versicherung (14 Prozent). Im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption könnten die Altaktionäre bis zu 20 Prozent ihrer Anteile abgeben. Mit den Erlösen aus der Kapitalerhöhung will die IC-Gruppe Asset- Management-Dienstleistungen für Immobilienportfolios ausländischer Investoren und die Auflage eigener Fonds ausbauen. Zudem soll die Sanierung notleidender Immobilienfonds als Geschäftsfeld erschlossen werden. Quelle: ftd.de
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ABN Amro - Marktindex - CFD
Privatanlegern stehen zusehends Werkzeuge zur Verfügung, wie sie ähnliche auch professionelle Anleger nutzen. Jüngstes Beispiel ist eine Online-Handelsplattform, welche die niederländische Großbank ABN Amro dieser Tage startet. Über diese Plattform können Anleger Währungen, Gold, den Deutschen Aktienindex Dax und den Bund-Future zu Konditionen handeln, wie sie bislang nur Großanlegern zugänglich waren. Das Angebot unter dem Namen „Marketindex“ richte sich vor allem an erfahrene und sehr aktiv handelnde Anleger, sagte Robert Lempka von ABN Amro Deutschland, der das Projekt global leitet. Im Devisenhandel gibt es solche Online-Plattformen mit „Profi-Konditionen“ für Privatanleger schon seit längerem, allerdings meist von kleineren Anbietern. Dazu zählen zum Beispiel „FX direct“ und „Oanda“ sowie die Saxo-Bank, die auch den Online-Handel mit Aktien, Aktienindizes und weiteren Finanzinstrumenten anbietet. Im Mai hat allerdings auch die Deutsche Bank eine Online-Devisenhandelsplattform für Privatanleger gestartet. Bislang steht sie nur britischen Kunden offen, demnächst soll sie auch für deutsche Anleger freigeschaltet werden. „Contract for Difference“ ABN Amros „Marketindex“-Plattform basiert auf der Technik von Oanda und nutzt deren zahlreiche Innovationen. ABN Amro habe diese Technik aber auf die eigenen Bedürfnisse angepaßt und das Spektrum der handelbaren Instrumente erweitert, sagt Lempka. In nächster Zeit werde man weitere Instrumente hinzufügen, zum Beispiel den Handel mit Rohstoffen wie Öl und anderen Aktienindizes ermöglichen. Noch in diesem Jahr werde man die Plattform auch für Kunden in Österreich, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich öffnen. Voraussetzung für die Teilnahme an dem Handel, der hoch spekulativ betrieben werden kann, ist die Termingeschäftsfähigkeit des Kunden in der höchsten Risikoklasse. Um über „Marketindex“ zu handeln, muß ein Anleger bei ABN Amro ein spezielles Konto eröffnen und dort mindestens 1000 Euro einzahlen. Alle Guthaben würden derzeit mit einem Jahreszins von einem Prozent verzinst, sagt Lempka. Auf Basis dieses Guthabens kann ein Kunde nun zum Beispiel den Dax kaufen, und zwar nicht wie sonst üblich in Form eines Terminkontrakts, sondern in Form eines „Contract for Difference“, der auf dem Kassakurs des Dax-Index basiert. Bei allen Geschäften ist stets ABN Amro der Geschäftspartner des Kunden. Im großen Stil spekulieren Beträgt der Dax-Index aktuell beispielsweise 5500 Punkte, kann der Kunde diesen Kontrakt für 5501 Euro kaufen oder für 5499 Euro verkaufen, und zwar online per einfachen Mausklick. Die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs betrage beim Dax stets 2 Indexpunkte, sagt Lempka. Will der Anleger auf einen steigenden Dax spekulieren, kauft er den Index. Geht die Spekulation auf und der Dax steigt auf 5600 Punkte, kann der Anleger den Kontrakt zu 5599 Euro verkaufen. Die Differenz von 98 Euro ist sein Gewinn, der ihm gutgeschrieben wird. Fällt der Index allerdings, entsteht beim Verkauf ein Verlust. Analog läßt sich durch einen Verkauf des Dax auch auf fallende Aktienkurse spekulieren. Solche sogenannten Leerverkäufe - man verkauft, ohne das Instrument selbst zu besitzen - werden von professionellen Anlegern vielfach genutzt, da sich so auch an fallenden Kursen Geld verdienen läßt. Für Privatanleger waren solche Leerverkäufe bislang meist mit einigen Schwierigkeiten verbunden, da die meisten Banken dies nur zögerlich anbieten. Der Leerverkauf von Dax-Terminkontrakten ist zwar leichter möglich, doch ist das Kontraktvolumen mit rund 140.000 Euro für Privatanleger meist zu groß. „Marketindex“ bietet Privatanlegern darüber hinaus die Möglichkeit, wie professionelle Anleger in großem Stil „mit Hebel“ zu spekulieren. So kann ein Guthaben um das 50fache gehebelt werden. Beträgt das Guthaben, das als Sicherheit dient, beispielsweise 1000 Euro, kann der Anleger bis zu 49.000 Euro verzinslich aufnehmen und Kontrakte im Gesamtwert von 50.000 Euro kaufen. Soll- und Habenzinsen werden dabei - eine Oanda-Innovation - nicht nach Tagen, sondern nach Sekunden berechnet. Fachleute warnen vor Wettleidenschaft Geht so eine „gehebelte“ Spekulation auf, kann der Anleger auf sein eingesetztes Kapital einen großen Gewinn erzielen. Aber Vorsicht: Läuft die Spekulation schief, entstehen schnell hohe Verluste. „Marketindex“ ist dabei so programmiert, daß die Position des Kunden automatisch aufgelöst wird, wenn die Hälfte der hinterlegten Sicherheit verloren ist. Bei einem Hebel von 50 kommt es deshalb bereits zu einer Zwangsliquidation, wenn sich der Kurs des gehaltenen Instruments nur um ein Prozent in die „falsche“ Richtung bewegt - was schon innerhalb von Minuten der Fall sein kann. Fachleute empfehlen deshalb, mit deutlich kleinerem oder gar keinem Hebel zu arbeiten. Zudem warnen sie davor, daß das bequeme Investieren per Mausklick den Spieltrieb und die Wettleidenschaft wecken kann, zumal sich Gewinne und Verluste oft schon nach kurzer Zeit ergeben. Die Nutzung dieser Instrumente erfordere deshalb, wie professionelle Anleger planmäßig und diszipliniert vorzugehen. „Marketindex“ stellt fortlaufend Kurse in Echtzeit, von Montag früh bis Freitag abend, rund um die Uhr. Geschäfte werden unmittelbar vollautomatisch verbucht. Transaktionskosten werden nicht erhoben. ABN Amro verdiene allein an der Kursspanne, sagt Lempka. Die Kursspanne sei dabei unabhängig von der Auftragsgröße für alle Anleger stets gleich. Zu den weiteren Besonderheiten der Marketindex-Plattform zählt, daß sie auf alle Instrumente „Box-Optionen“ anbietet, eine innovative, von Oanda entwickelte Optionsvariante. Quelle: FAZ.net
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De Beira - Wie Börsenbriefe mit Kursen spielen
"Man kann Kurse ja gar nicht so manipulieren" Riskante Aktien. Was eine kleine PR-Agentur aus Salzburg mit der mysteriösen Goldsuchfirma De Beira zu tun hat. Pascal Geraths bringt nichts so schnell aus der Ruhe. Auch nicht die Untersuchung, welche die deutsche Finanzaufsicht Bafin rund um mögliche Kursmanipulationen der Aktien der Goldsuch-Firma De Beira Goldfields eingeleitet hat ("Die Presse" berichtete). Denn der 26-jährige PR-Berater mit Salzburger Büro in der noblen Griesgasse zählt De Beira, das österreichische Anleger durch eine groß angelegte Inseratenkampagne kennen, zu seinen wichtigsten Kunden. Grund für das behördliche Interesse an den Goldschürfern von De Beira: Der Kurs der kleinen in Frankfurt notierten Firma versechsfachte sich binnen weniger Wochen - und stürzte dann jäh ab. "Der Kurs von De Beira wurde durch gezielt abgesprochene Leerverkäufe nach unten manipuliert", sagt Geraths zur "Presse". Bei einem Leerverkauf veräußert ein Spekulant Aktien, die ihm ein Investor gegen Gebühr geborgt hat. Er verpflichtet sich, die Aktien zu einem bestimmten Termin und Kurs zurückzugeben. Der Spekulant verdient nur dann, wenn der Kurs stark sinkt. Der Investor hingegen kann sich auf diese Weise gegen Kursverluste absichern. Leerverkäufe sind in Deutschland und Österreich legal. Trotzdem hält sie Geraths für das "größte Problem in Frankfurt. Da sprechen sich Zocker übers Internet ab und lassen Aktien gezielt abstürzen." Spielplatz dieser privaten Spekulanten, Daytrader genannt, ist der Frankfurter Freiverkehr, der weniger streng reguliert ist als der amtliche Handel. Im Freiverkehr notieren kleine Werte wie De Beira oder Mawson Resources - die viel Aufwand treiben müssen, um sich ins Blickfeld der Anleger zu spielen. Dafür buchen sie Geraths Dienste. Zu fürstlichen Konditionen, wie sich der Aussendung von Mawson Resources entnehmen lässt: 7500 Euro Monatshonorar plus Spesen und üppige Aktienoptionen. Fast identische Beziehungen unterhält Geraths mit einer Reihe kanadischer Rohstoffsucher. An De Beira hält Geraths, der sein Soziologiestudium in Duisburg abbrach, um sich als Experte für Investors Relations selbstständig zu machen, laut eigenen Angaben keine Aktien. Er bricht eine Lanze für seine Kunden: "So einfach kann man die Kurse ja auch nicht beeinflussen. Die Titel müssen sich selbstständig entwickeln." Das mediale Interesse an den Schattenseiten des hochspekulativen Geschäfts sei aufgebauscht: "Es ist halt ein Problem, wenn ein Journalist versucht, sich in zwei Stunden einen Überblick über den Markt zu verschaffen." Quelle: diepresse.com
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Neues Instrument ermöglicht Anlegern ein besseres Timing
Die gestiegene Schwankungsbreite der Aktienkurse hat das Verhalten der Anleger verändert. Weil die Volatilität an den Börsen gewachsen ist, entscheiden sich mehr Investoren für kurzfristige Trades. Dies zeigen Analysen von ClickOptions, einem der führenden Daytradebroker in Deutschland. Während die Anleger in 2005 rund 20 Prozent der Optionen am gleichen Tag des Kaufs wieder verkauften, ist diese Zahl in den vergangenen beiden Monaten auf mehr als 30 Prozent gestiegen. ClickOptions hat auf diesen Trend reagiert und jetzt mit einem Realtime-Tradingtool ein Instrument eingeführt, das Anlegern ein noch besseres Timing bei kurzfristigen Investmententscheidungen ermöglicht. Durch Tradingsignale, die der Anleger in Echtzeit erhält, unterstützt das Online-Tool "DayByDay Timing" den Investor bei seinen Investmententscheidungen und informiert ihn ebenfalls realtime über die charttechnische Situation aller Basiswerte. Herzstück ist ein Nachrichtenticker in Echtzeit, der den Anleger alarmiert, wenn der Basiswert sich beispielsweise einer Widerstandslinie nähert oder diese Schwelle durchbricht. Das Tool scannt ununterbrochen den Markt und filtert interessante Werte heraus. So hat der Investor ständig die Basiswerte im Blick, bei denen mit starken Bewegungen zu rechnen ist. Zum Hintergrund: Die Optionen von ClickOptions ermöglichen es, überproportional von Bewegungen der Basiswerte zu profitieren. Mit dem neuen Trading-Tool liefert der Daytradebroker den Anlegern zudem spezielle Kauf- und Verkaufsignale von DayByDay, einem unabhängigen Büro für chart-technische Analysen. Die Experten verfolgen laufend die Entwicklung der Aktienmärkte und der Optionen bei ClickOptions. Da das Timing ein ausschlaggebender Faktor für die Performance ist, werden die Anleger über mögliche Veränderungen bei den Trading-Signalen in Echtzeit informiert. Vorteil für den Investor: Der kostenpflichtige Dienst wird ihm nur dann in Rechnung gestellt, wenn die Gesamtperformance der Trading-Signale im vorangegangenen Monat positiv war. Die Empfehlungen der Analysten weisen eine sehr hohe Treffer-Quote auf. Allein im Juni waren 82 Prozent der Trading-Signale erfolgreich. "Mit DayByDay Timing setzen wir die begonnene Service-Offensive fort", sagt Pierre Gil, CEO von ClickOptions. Nachdem der Daytradebroker zum Beginn des Jahres bereits eine neue Generation von Limit-Orders eingeführt hat, gibt es nun neben dem Realtime-Tradingtool eine weitere Neuerung: die Happy Hours. Ab sofort sind bei ClickOptions alle Käufe der turbo-clicks genannten Turbo-Zertifikate nach 17.30 Uhr ab einer Anzahl von 100 Stück gebührenfrei. Quelle: finance-daily.de
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De Beira - Wie Börsenbriefe mit Kursen spielen
Klaus Eckhof schürft nach Gold. Weltweit sucht der deutsche Geologe mit Wohnsitz Australien nach aussichtsreichen Minen. Die Erfolgschancen sind gering. "Die ersten sechs Jahre gibt es nur Verluste", warnt Eckhof. Rund 3000 Explorationsfirmen versuchen derzeit ihr Glück. "Nur vier oder fünf Minen werden je in Produktion gehen", sagt Eckhof. Dennoch erhält der gebürtige Düsseldorfer immer wieder neues Geld von den Investoren. Eckhof gilt als Guru, gerade bei deutschen Privatzockern, die auf schnelle Kursgewinne setzen. "Ich habe als Deutscher vielleicht einen Vertrauensbonus", sagt der Geologe - und das ist eine Untertreibung. Ende Mai übernahm Eckhof den Vorstandssitz bei De Beira Goldfields: Daraufhin gewann die Aktie bis Mitte Juni rund 400 Prozent an Wert. Vorausgegangen waren Kaufempfehlungen für das Papier in Börsenbriefen und dem "Focus", was zur Entlassung des zuständigen Redakteurs führte ( siehe Artikel "Focus"-Tipp im Doppelpack). "Man weiß, dass Eckhof in der deutschen Szene sehr wohlwollend aufgenommen wird", sagt Helmut Pollinger, Chef des österreichischen Börsenbriefs Bullvestor. Ziel sei es deshalb, als Erster zu erfahren, wann Eckhof wo seine Zelte aufschlägt. Derzeit ist der deutsche Geologe Chef von zwei weiteren Goldminenunternehmen: Moto Goldmines und Aurora Gold. Fantasie bestimmt den Preis Spätestens seit der Goldpreis zeitweise über 700 $ je Unze gestiegen ist, sind auch Goldminenaktien sehr beliebt. Deutsche Privatanleger zocken gerne mit Unternehmen, die noch gar nicht fündig geworden sind. Ausschließlich Fantasie und Hoffnung bestimmen hier den Preis - Börsenbriefe, geschickte PR und die Internetforen sorgen für den Nachfrageschub. Zentrum des Goldfiebers ist der Frankfurter Freiverkehr. Besonders beliebt sind Minenwerte aus Kanada, den USA und Australien. Jede neue Probebohrung oder Gesteinsanalyse wird als wichtige Information am Markt platziert. "Das Ziel der Firmen ist ein liquider Handel, denn so kann man eine Kapitalerhöhung zu höheren Preisen durchführen. Da hilft jede Publizität", sagt Pollinger, der hinzufügt: "Man bekommt schon mal ein Firmen-PDF vorab durchgereicht, einige Manager reden dann ein wenig mehr. Das ist Usus - anders funktioniert das Spiel nicht." Pascal Geraths betreut mit seiner österreichischen Investor-Relations-Agentur 14 dieser kleinen Minenkonzerne, darunter auch De Beira: "Wir kontaktieren Medien und Börsenbriefe. Das Interesse in Deutschland ist extrem", sagt Geraths, der auch Aktienoptionen als Honorar erhält. "Das ist normal." Bis zum Absturz Börsenbriefe verschicken wöchentlich mehrere E-Mails mit Tipps, die im Internet diskutiert werden. Im Zuge der Aufmerksamkeitskampagne entsteht eine Massendynamik, die den Wert einer Aktie steil nach oben treibt - bis zum Absturz. In den Kreisen spricht man vom "Frankfurt-Spiel": Man muss früh einsteigen und schnell wieder verkaufen - wer nicht täglich den Handel verfolgt, hat sowieso verloren. "Bei De Beira sprangen die Daytrader auf, weil es offenkundig ein Pyramidensystem war. Der Konzern hatte eine Marktkapitalisierung von 175 Mio. E. Die Aktie wurde extrem geshortet", sagt ein Händler, der ungenannt bleiben möchte. Durch Leerverkäufe (Shorten) kann man Aktienkurse drücken: Der Investor verkauft das Papier, ohne es zu besitzen. Möglich ist das über professionelle Handelsplattformen. "Bei Sino kann man intraday shorten, ohne die Aktie geliehen zu haben. Der Großteil unserer Kunden ist zum Tagesschluss aber wieder glatt", sagt Vorstandschef Ingo Hillen. Das Risiko der Short-Geschäfte ist enorm. Steigt die Aktie, muss der Spekulant das Papier zu höheren Preisen zurückkaufen. Gerade bei kleinen Werten gehen Short-Wetten nur dann auf, wenn man sich abspricht, was aber in Kursmanipulation mündet. Offener Brief De Beira büßte in wenigen Tagen Zweidrittel an Wert ein. Börsenbrief-Herausgeber Pollinger verfasste auf seiner Homepage deshalb einen offenen Brief an die deutsche Finanzaufsicht BaFin, in dem er Kursmanipulationen durch Short-Geschäfte beklagte. Die Behörde hat Routineermittlungen eingeleitet, Ergebnisse sind erst in einigen Wochen zu erwarten. "Es ist üblich, dass sich Anleger über Message-Boards eine Zweckgemeinschaft gründen, um konzentriert dafür zu sorgen, dass die Aktie auch fällt", sagt der Händler. So wurde auch in den Börsenforen des Internets geballt zum Verkauf von De-Beira-Titeln aufgerufen. Einige Mitglieder gelten in der Szene als Alphatiere - ihre Meinung hat Gewicht, andere Trader folgen ihren Empfehlungen. Auffällig war, dass der Tag des Aktiensplits von De Beira, der 16. Juni, als "Untergangsdatum" im Internet kolportiert wurde. In der Tat fiel das Papier an diesem Tag bei riesigen Umsätzen weit mehr als durch den Split-Effekt zu erwarten war. "Dieser Markt ist Krieg. Privatanleger können nur verlieren", sagt der Händler. Quelle: ftd.de
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EU-Experten päppeln Hedge-Fonds
Europas Hedge-Fonds-Industrie sollte weniger Beschränkungen unterliegen. Das fordert eine hochrangige Expertengruppe, die EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy beim künftigen Umgang mit der 325 Mrd. $ schweren europäischen Industrie berät. In einem Papier, das am Dienstag in Brüssel vorgestellt wird, der FTD aber bereits vorab vorlag, fordern die Experten etwa, Barrieren zu beseitigten, die die Industrie bisher hindern, ihre Produkte grenzübergreifend anzubieten. Eine Regulierung von Hedge-Fonds lehnt die Gruppe ab. Die Experten stellen sich damit gegen den Trend. Eine Reihe internationaler Institutionen betrachtet das Wachstum der Hedge-Fonds-Branche mit Sorge. Die Europäische Zentralbank etwa warnte erst kürzlich, der Kollaps eines oder mehrerer Fonds könne die Stabilität des Weltfinanzsystems gefährden. Für Investoren soll es nach der Forderung der Experten leichter sein, Geld in Hedge-Fonds anzulegen. Unter anderem wollen sie Hedge-Fonds stärker für Privatkunden öffnen. Institutionelle Anleger sollen keinen Obergrenzen für ihre Investitionen mehr unterliegen. "Diese Anpassungen würden die weitere erfolgreiche Entwicklung des Geschäfts erleichtern, ohne regulatorische Ziele wie den Schutz von Privatkunden oder die Marktstabilität zu gefährden", heißt es im dem Bericht. Die 16 Experten, bei Finanzkonzernen wie Goldman Sachs, Allianz und Axa für Hedge-Fonds verantwortlich, haben den Bericht unter Führung der EU-Kommission erarbeitet. EU lehnt Regulierung ab Die Empfehlungen der Experten werden in ein Strategiepapier zur Investmentbranche einfließen, das die Kommission im Herbst vorlegen will. McCreevy hat bereits klargestellt, dass er eine Regulierung von Hedge-Fonds ablehnt. Die Politik der Kommission dürfte sich nun in eine eher marktfreundliche Richtung bewegen. Institutionelle Anleger, insbesondere Versicherer, dürfen in einigen EU-Staaten nur sehr wenig in Hedge-Fonds anlegen. Diese Obergrenzen, kritisieren die Experten, wichen voneinander ab und seien willkürlich. Sie sollten daher beseitigt werden. Institutionelle Anleger sollten sich lediglich an das Prinzip einer "vernünftigen" Anlage halten. Die neuen Eigenkapitalregeln für Banken (Basel II) sowie Versicherer (Solvency II) sollten zudem so angepasst werden, dass die Unternehmen nicht daran gehindert werden, in Hedge-Fonds zu investieren. Bisher können Versicherer in Deutschland 35 Prozent der Kapitalanlagen in Risikokapitalanlagen wie Aktien oder Hedge-Fonds investieren. Sie schöpfen dies aber bei weitem nicht aus: 2005 hatte die Branche 15,9 Prozent so angelegt. Davon machten Hedge-Fonds nach Angaben der Finanzaufsicht BaFin 4,6 Mrd. Euro oder 0,5 Prozentpunkte aus. Die Experten fordern zudem eine Debatte über einen verstärkten Zugang für Privatkunden zu Hedge-Fonds: "Das sollte nicht länger ein Tabu sein." Um die Anleger zu schützen, sollten nicht Produkte oder der Vertrieb reguliert werden. Vielmehr schlagen die Experten unter anderem Mindestschwellen für zulässige Investitionen vor. Sie könnten etwa bei 50.000 Euro liegen. Quelle: ftd.de
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Fluxx-Aktie bleibt ein spekulatives Glücksspiel
Aktie des Tages: Schwieriges Marktumfeld für SDax-Unternehmen Bonn - Im allgemeinen sind die Regeln bei Glücksspielen so ausgelegt, daß der Spieler auf lange Zeit Geld verliert, weiß das Internet-Lexikon Wikipedia. Das scheint auch für die Aktien mancher Glückspielunternehmen zu gelten. Jedenfalls verlor ein Anleger, der Mitte März bei dem Glücksspiel-Vermittler Fluxx eingestiegen ist, mehr als 50 Prozent seines Einsatzes. Allein am vergangenen Donnerstag brach die Aktie um 13 Prozent ein. Der Kursrutsch wurde durch die Meldung ausgelöst, daß gleich zwei Lottogesellschaften (Schleswig-Holstein und Lotto Brandenburg) ihre bestehenden Verträge mit Fluxx gekündigt hatten. Die Fluxx AG, die sich als Online-Glücksspielvermittler einen Namen gemacht hat, will gerade ihr "stationäres Geschäft" via Terminals in Supermärkten und Tankstellen ausbauen. Diese Geschäftsausweitung würde jetzt behindert, klagt das Management. Experten zeigen sich deshalb skeptisch für den spekulativen SDax-Nebenwert (Marktkapitalisierung 88 Mio. Euro). "Das ist eine schlechte Nachricht für die Anleger", konstatiert ein Analyst, der nicht genannt werden möchte. Durch die Vertragskündigungen sei auch das Onlinegeschäft betroffen, da die Lottoscheine ja irgendwo abgegeben werden müssen. Schleswig-Holstein sei das wichtigste Gebiet, weil dort pro Kopf der Bevölkerung die meisten Lottoscheine abgeben würden. Das ganze Gerangel habe einen politischen Hintergrund, so der Experte. Die staatlichen Lotteriebetreiber befänden sich auf einem Konfrontationskurs, da sie sich ihren traditionellen Vertriebspartnern, den Lottoannahmestellen in den Kiosken, verbunden fühlten. Andererseits führten diese Kündigungen zu Einnahmeausfällen für die Betreiber. Wegen dieses Interessenkonfliktes könne sich das Gerangel um die Lottoscheine noch einige Zeit hinziehen. Der Anleger müsse also mit weiteren schlechten Nachrichten rechnen. Langfristig profitiere Fluxx zwar davon, daß das Glücksspiel-Geschäft allmählich zum Internet-Vertrieb wandere. Dabei bestünde allerdings eine hohe Unsicherheit. Im vergangenen Jahr hatte Fluxx beispielsweise den Kooperationspartner Web.de (an den Wettbewerber Tipp24) verloren. Der Kurseinbruch der vergangenen Woche sei zwar etwas übertrieben, folgert der Analyst, der Anleger müsse sich aber nicht beeilen, die Aktie zu kaufen Quelle: welt.de
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Eurex erreicht im Juni bisher zweithöchsten Monatsumsatz
Die weltweit zweitgrößte Terminbörse Eurex hat im Juni den bislang zweithöchsten Monatsumsatz erreicht. Insgesamt wurden 153 Millionen Kontrakte gehandelt und damit 22 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie die Deutsche Börse <DB1.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) am Montagabend in Frankfurt mitteilte. Die Eurex habe ihren bisherigen Rekord im Mai 2006 mit 174 Millionen Kontrakten erreicht. Im ersten Halbjahr schnellte das Handelsvolumen um 29 Prozent auf 824 Millionen Kontrakte hoch, wie die Deutsche Börse weiter bekannt gab. Das tägliche Eurex-Handelsvolumen belaufe sich derzeit auf etwa 7 Millionen Kontrakte. Das Segment für aktienbasierte Derivate schnitt im Juni mit einem Plus von 67 Prozent auf 86 Millionen Kontrakte am besten ab, wie es hieß. Dabei entfielen ein "Rekordvolumen" von 60,4 Millionen Kontrakten auf Aktienindexderivate und weitere 25,6 Millionen Kontrakte auf Aktienderivate (Aktienoptionen und Single Stock Futures). EURO-STOXX 50-FUTURE MEISTGEHANDELTES EUREX-PRODUKT Erstmals sei der Dow-Jones-EURO-STOXX-50-Future mit einem Volumen von 29,8 Millionen und einem Anstieg von 110 Prozent gegenüber dem Vorjahr das meistgehandelte Produkt an der Eurex. Es gab zwei weitere Rekordmarken: Optionen auf den Dow Jones EURO STOXX 50 kletterten im Jahresvergleich um 120 Prozent auf 16,5 Millionen Kontrakte. Der Future auf den deutschen Benchmark-Index DAX habe im Juni einen Anstieg von 60 Prozent auf 4,7 Millionen Kontrakte verbucht. Im Segment Fixed-Income-Derivate sanken die gehandelten Kontrakte im Juni auf 67,1 (74,4) Millionen. Die Handelsvolumina für Euro-Bund-Futures, Euro-Bobl-Futures und Euro-Schatz-Futures beliefen sich nach den Angaben auf jeweils etwa 29,2 Millionen, 16,2 Millionen beziehungsweise 15,1 Millionen Kontrakte./sbi/sk Quelle: finanznachrichten.de
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Banken erhöhen Sparzinsen
Umfrage: Bessere Konditionen. Bereits vor dreieinhalb Wochen waren die Leitzinsen gestiegen. Geldhäuser ziehen nun nach. Kunden sollten auf Details achten. Hamburg - Dreieinhalb Wochen nach der letzten Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB), haben nun viele Finanzinstitute ihre Zinsen für Spareinlagen angehoben. So verbesserten gestern eine Reihe von Direktbanken ihre Konditionen. "Ab sofort gelten höhere Zinsen für unsere Produkte Zinswachstum, Sparbrief, Vorsorgesparen und Auszahlplan", sagte Ulrich Ott, Sprecher der ING-DiBa. Gleichzeitig reagiert auch die CC-Bank mit besseren Konditionen für ihre Sparprodukte und die DaimlerChryslerBank zieht zum 10. Juli nach. "Für unsere Festzinsanlagen verbessert sich die Verzinsung je nach Laufzeit um 0,1 bis 0,25 Prozentpunkten", sagt Sprecherin Brigitte Bertram. Auch die Filialbanken können die steigende Zinsentwicklung nicht mehr ignorieren. "Die Haspa-Festzinsanlagen steigen um bis zu 0,4 Prozentpunkten", sagt Christoph Döbbelin. Auch die Konditionen für das täglich verfügbare Cash-Konto wurden um 0,15 Punkte heraufgesetzt. Im Gegenzug gibt es keine Zinserhöhungen bei Dispositions- und Ratenkrediten. Anders dagegen bei der Commerzbank Hamburg. Der Ratenkredit bleibt unverändert, die Zinsen für den Dispo steigen aber von 13 auf 13,25 Prozent. Am kümmerlichen Spareckzins von 0,5 Prozent wird nichts verändert, "da diese Sparform kaum noch Bedeutung hat", so Sprecherin Marina Kowitz. Die EZB hatte bereits am 8. Juni die Leitzinsen um einen Viertelpunkt auf 2,75 Prozent erhöht. Danach hatten die Verbraucherzentralen die Banken aufgefordert, die Leitzinserhöhung rasch an ihre Kunden weiterzugeben. "Doch am Markt ist bisher fast gar nichts passiert, weder auf der Anlageseite noch auf der Kreditseite", sagt Max Herbst von der Finanzberatung FMH, die laufend Konditionen analysiert. So zeigt der FMH-Index, in den die Konditionen von rund 35 Banken einfließen, seit dem 8. Juni bei Raten- und Dispokrediten keine Veränderung. "Das liegt sicher daran, daß die Banken hier schon auf einem gutem Niveau angelangt sind und eine Verteuerung der Geldbeschaffung nicht unbedingt weitergeben müssen", sagt Herbst. Auch der FMH-Index für Tagesgeld blieb konstant. Der Durchschnittswert für diese Anlageform liegt bei 1,91 Prozent. "Angesichts einer Summe von fast einer Billion Euro, die für kurzfristige Anlagen zur Verfügung steht und zum Teil schon Konditionen, die dem Leitzinsniveau entsprechen, sehen die meisten Banken offenbar keinen Handlungsbedarf", sagt Herbst. So boten zum Beispiel 1822 direkt oder auch die Citibank schon vor der Zinsentscheidung der EZB für Tagesgeld 2,75 Prozent. Und die Konditionen für Spareinlagen werden nicht allein vom Leitzinsniveau bestimmt. "Die Marktentwicklung und auch Marketingaspekte spielen eine ebenso große Rolle", sagt Ralf Palm von der Postbank. Profitieren von besseren Konditionen können beim Tagesgeld lediglich Neukunden. Sie werden von einer Reihe von Banken mit Zinsen von bis zu 3,3 Prozent gelockt. Diesen Satz verspricht Cortal Consors für ein Jahr. Allerdings beschränkt auf eine Einlage von bis zu 10 000 Euro. Im ungünstigsten Fall muß der Kunde noch eine monatliche Kontopauschale von 1,95 Euro bezahlen. Bedingungsfrei für Neukunden ist dagegen das Cash-Extra-Konto von 1822 direkt mit drei Prozent. "Da wir auch für die Bestandskunden mit 2,75 Prozent Konditionen über dem Durchschnitt bieten, sehen wir in dieser Form der Kundenwerbung keine Probleme", sagt Frank Stefes von 1822 direkt. Auch Dresdner Bank und Finansbank locken Neukunden mit drei Prozent auf dem Tagesgeldkonto. "Die Banken sind in solchen Entscheidungen frei, Neukunden zu bevorzugen", sagt Edda Castelló von der Verbraucherzentrale Hamburg. "Allerdings dürfen sie die Altkunden nicht ewig auf einem niedrigeren Level schmoren lassen." Ein- bis zweijährige Sparbriefe können eine Alternative zum Tagesgeld sein. So bringt ein zweijähriger Sparbrief bei der CC-Bank 3,5 Prozent, bei der ING-DiBa 3,4 Prozent und bei der DaimlerChryslerBank 3,3 Prozent. Länger als zwei Jahre sollte man sich aber in einer Phase steigender Zinsen nicht binden. Daß die Banken vor allem bei diesen Konditionen nachgebessert haben, liegt daran, daß die Anlagen in einer Phase wieder steigender Zinsen unattraktiver wurden. Für Ende August rechnen die Experten mit einer weiteren EZB-Zinsanhebung. Dann könnten auch wieder die Konditionen beim Tagesgeld in Bewegung kommen - für alle Kunden. Quelle:abendblatt.de