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Alle Inhalte von RSS

  1. RSS erstellte Thema in Archiv
    Beachtlich – diese Zinssenkung um ¾ Punkte, nur ein paar Tage vor der regulären Sitzung der US-Notenbank. Das riecht nicht nur nach Panik. Das ist Panik. Ben Bernanke und seine Leute haben Angst, nach dem Abgang des großen Meisters Alan Greenspan als Versager dazustehen. Ich vermute, dass sie es gerade deshalb taktisch falsch machen. (more…) View the full article
  2. Wer nicht aus der Geschichte lernt, ist gezwungen, sie zu wiederholen. Oder: Die Rezession in den USA wird mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Zuckerschlecken. Zumindest, wenn man die Banken- und Finanzkrisen der Vergangenheit als Maß anlegt. Kenneth Rogoff, ehemals Chefökonom des IWF, und die angesehene Finanzmarktexpertin Carmen Reinhardt beschäftigen sich seit Jahren mit solchen Krisen. In einem aktuellen Forschungspapier vergleichen sie die US-Subprime Krise, die zur Zeit die Weltwirtschaft in Atem hält, mit vergangenen Krisen und finden unschöne Parallelen. Denn in der Vergangenheit hatten Finanzkrisen regelmäßig zu langen Wachstumseinbrüchen geführt. Es wäre schon ein ungewöhnlicher Glücksfall, wenn sich die USA dem entziehen könnten. (more…) View the full article
  3. RSS erstellte Thema in Archiv
    Heute sind die Aktienmärkte im freien Fall. Die Wahrscheinlichkeit einer amerikanischen Rezession hat sich in den letzten Tagen und Wochen stark erhöht, und mit ihr die Wahrscheinlichkeit, dass es auch im Rest der Welt schlechter laufen wird als gedacht. Es wird nur noch darüber diskutiert, wie expansiv die Wirtschaftspolitik sein muss, um eine Rezession zu verhindern, nicht darüber, ob es überhaupt zu einer Rezession kommen wird. (more…) View the full article
  4. Es ist nun sicher, dass in den USA eine Rezession begonnen hat. Der Immobiliencrash ist der schlimmste seit Menschengedenken. Viele Haushalte sind überschuldet, der Arbeitsmarkt bricht ein und die hohen Energiepreise fressen das verfügbare Einkommen auf. Die Unternehmensgewinne fallen. Hinzu kommt die Bankenkrise, die immer weniger beherrschbar scheint. Wir im Euroland haben deutlich geringere Probleme, vor allem weil es nur in Spanien und Irland echte Immobilienblasen gab, weil die Leistungsbilanz ausgeglichen ist, die öffentlichen und privaten Haushalte in guter Verfassung sind und die Aktien nicht so überteuert waren wie in Amerika. Trotzdem müssen wir uns warm anziehen. Das Ganze hat deflatorische Züge, so dass einigermaßen sicher ist, dass nicht nur die Fed, sondern bald auch die EZB die Zinsen senken wird. Die Rohstoffpreise werden wieder deutlich zurückgehen. Ausführliches dazu, sowie zu den Aussichten für die wichtigsten Währungen, Aktien- und Bondmärkten und Emerging Markets in meinem neusten Investment Outlook: Wermuth’s Investment Outlook – January 2008*) (pdf, 224 KB) *) Den Investment Outlook von Dieter Wermuth in englischer Sprache gibt es einmal im Monat und er wird zunächst kostenlos auf Herdentrieb zum Herunterladen bereitgestellt. (ur) View the full article
  5. Sollte auf meine alten Tage mein mühsam angeeigneter Zynismus in Frage gestellt werden? Suchen Anfälle von wirtschaftspolitischer Planung die Bundesregierung heim? Vernunft gar dort, wo man sie zuletzt vermutet, im Wirtschaftsministerium? Diese Fragen und Zweifel kamen mir, als ich am Samstag auf “Spiegel-Online” eine Nachricht las, deren Überschrift lautete: “Glos zimmert Notprogramm gegen Konjunkturkrise”. (more…) View the full article
  6. ... Lucas Zeise. Ja, Sie lesen richtig. Nach Dieter Wermuth kann HERDENTRIEB ein weiteres Schwergewicht als Hirten begrüßen – und was für eines! Wahrscheinlich kennen Sie seine legendären Kolumnen, die er seit acht Jahren für die Financial Times Deutschland schreibt (jetzt allerdings nur noch zweiwöchentlich als Rentner). Wenn nicht, dann mag Ihnen dieser Lobesgesang von mir eine Idee geben. Gesungen Ende November zu seiner Verabschiedung aus dem aktiven Berufsleben: (more…) View the full article
  7. HERDENTRIEB-Leser der ersten Stunde kennen sie schon: die ultimative Dax-Wette. Anfang des Jahres wetten Marcus Rohwetter und ich, wo der Dax am Jahresende steht. Das tun wir nun schon zum sechsten Mal, wenngleich erst zum dritten Mal im Blog. Und ich muss sagen, dass ich zwar noch nicht erhobenen Hauptes diese Zeilen schreibe, jedoch recht gelassen. Denn – tara-tara – die Pechsträhne scheint beendet! Viermal in Folge hat der Einzelhandelsfachmann der ZEIT den Kapitalmarktexperten geschlagen, im vergangenen Jahr habe ich gewonnen! Jetzt bin ich zwar nicht mehr offiziell Kapitalmarktexperte, sondern kümmere mich auch um stinkenden Fisch, genmanipulierte Kartoffeln und anderes, aber doch nur – wie für Chefs üblich – recht oberflächlich. Dafür hat die Rundschau natürlich auch ihren Experten – und was für einen! Anyway lasst uns zur Wette kommen: Marcus sagt den Jahresendstand im Dax von sage und schreibe 8.250 Punkten voraus. Ich halte mit 7.200 dagegen. Ja, Sie haben richtig gelesen: Dieses Jahr geht’s bergab. Das erste Mal seit 2003, dass ich fallende Kurse erwarte. What goes up, must come down. Und dieses Jahr ist es soweit. (more…) View the full article
  8. http://blog.zeit.de/herdentrieb/wp-content/uploads/2008/01/auftragseingang_de_inland_ausland_0711.gif Manchmal kann ich nicht glauben was ich sehe. Wieso nehmen die Auftragseingänge in der Industrie immer noch so stark zu, trotz der Finanzkrise, des starken Wechselkurses und des Verlusts an Kaufkraft durch die kräftig steigenden Preise für Energie, Nahrungsmittel und die meisten anderen Rohstoffe? Funktioniert der Preismechanismus nicht mehr? Oder ist das, was in Deutschland hergestellt wird, unempfindlich gegenüber steigenden Preisen? Das wäre natürlich wunderbar und ein Zeichen dafür, dass wir auf der Angebotsseite keine Strukturprobleme haben, jedenfalls im Vergleich zu unseren ausländischen Konkurrenten. (more…) View the full article
  9. RSS erstellte Thema in Archiv
    Eigentlich wollte HERDENTRIEB heute die Prognosen für 2008 vorstellen. Aber daraus wird nichts. Lag es daran, dass Dieter Wermuth und ich uns nicht zum Essen verabredet haben, sondern jeder ganz allein in die Glaskugel geglotzt hat? Lag es an Dieters häufigen Reisen ins boomende Russland und nach Asien, wo es nicht weniger boomt, und meinen S-Bahn-Fahrten ins triste Frankfurt? Dieter ist halber Bulle, ich bin ganzer Bär. So kommen wir nicht überall zusammen. Deshalb gibt’s dieses Mal keine ganz einheitliche HERDENTRIEB-Prognose, denn an drei von zehn Punkten gehen Dieters und meine Wetten in verschiedene Richtungen. Sorry. Auf jeden Fall können wir uns später rühmen, richtig gelegen zu haben. (more…) View the full article
  10. 2007 ist vorüber, Zeit für HERDENTRIEB sich der Realität zu stellen. Wo waren unsere Prognosen gut, wo grottenschlecht? Unsere beste Prognose war die zum Dollar: Mindestens 1,45 Dollar je Euro lautete Dieters Vorhersage. Damit war HERDENTRIEB sowohl ein klarer Außenseiter, als auch enorm treffsicher. Lesen Sie noch mal nach, wie wir die Wette begründet haben! (more…) View the full article
  11. Als ich gestern den „persönlichen Jahresrückblick“ geschrieben habe und vorher mir noch ein paar kluge Artikel zur Kreditkrise reingezogen habe, bekam ich Zweifel, ob private Banken überhaupt eine Daseinsberechtigung haben. Ob man sie nicht besser alle verstaatlichen sollte. Starker Tobak, ich weiß. Doch auch heute sind meine Zweifel nicht kleiner geworden. (more…) View the full article
  12. 12 weeks of the most interesting, most exciting event in the world of automated trading - the Automated Trading Championship 2007 have passed. The competition is over, all Expert Advisors have been stopped. It's time to acclaim the Winners and hand them their prizes. The first place in the Automated Trading Championship 2007 was taken by Olexandr Topchylo (Better) from Ukraine. Olexandr participated in Championship 2006, but without success. Having learned all lessons of the preceding contest, Olexandr won by a head this year. He held the first line in the Top Ten table during five weeks. Olexandr will get the award of The First Place in the Automated Trading Championship 2007 and the prize of 40 000 dollars from ODL Securities Limited. Congratulations, Olexandr! The second place was the subject of the really earnest struggle during the last several weeks. So this place was taken by the Participant from the United States of America, William Boatright (wackena), with his 55 thousand dollars just one day before the end of the contest. He supposes timeframes coded in his Expert Advisor to make the latter one more reliable. William will get the award of The Second Place in the Automated Trading Championship 2007 and 25 000 dollars from Alpari (UK) Limited. Congratulations, William! The third place was taken by Vasiliy Lavrinenko (PegasMaster) from Ukraine. His Expert Advisor, Pegas, slowly but surely went to the top of the table of Participants and entered Top Ten only the last several weeks. Though the EA went rather surely, its profit was far below that of the leaders. However, the Expert Advisor managed to add nearly 10 thousand dollars to its balance and take the third place on the last day of the Championship. Vasiliy will get the award of The Third Place in the Automated Trading Championship 2007 and 15 000 dollars from FXDD. Congratulations, Vasiliy! We would like to thank all the Participants and Sponsors of the Automated Trading Championship 2007 and wish a very happy and successful New Year! View the full article
  13. Selten war der Kurs, den Weltwirtschaft einschlagen wird, so unklar wie im Moment. Die Anleger müssen sich für eins von zwei Szenarien entscheiden, die gleichermaßen plausibel sind, sich aber gegenseitig ausschließen. Im ersten Szenarium gelingt es der Wirtschaftspolitik durch entschlossenes Handeln eine Rezession zu vermeiden. Nach einer kurzen Abschwächung gewinnt die Weltwirtschaft wieder an Fahrt, man muss sich allerdings auf dauerhaft höhere Inflationsraten einstellen. Bonds wären daher ein schlechtes Investment. Im anderen Szenarium, das ich für wahrscheinlicher halte, verlangsamt sich das Wachstum der Weltwirtschaft, ausgehend von einem Abschwung in den USA. Die Gewinndynamik lässt nach, das Risiko einer weltweiten Rezession nimmt zu und die Rohstoffpreise gehen wieder deutlich zurück. Da die Inflation nachlässt und gleichzeitig die Konjunkturrisiken steigen, senken die Zentralbanken allmählich die Zinsen. Das spricht für Bonds und gegen Aktien, zumindest anfangs. Nach den aktuellen Zahlen zeigt sich die Realwirtschaft noch immer relativ robust, was für Szenario 1 sprechen würde. Die entscheidende Frage dabei ist jedoch, ob die USA einer Rezession entkommen kann, und da bin ich weiterhin sehr skeptisch. Ausführliches dazu in meinem neusten Investment Outlook: Wermuth’s Investment Outlook – December 2007*) (pdf, 202 KB) *) Den Investment Outlook von Dieter Wermuth in englischer Sprache gibt es einmal im Monat und er wird zunächst kostenlos auf Herdentrieb zum Herunterladen bereitgestellt. (ur) View the full article
  14. Wie entwickelt sich die Wirtschaft im kommenden Jahr? Verlangsamt sich das Wachstum nur vorübergehend oder gibt es eine Rezession und wird gar mit deflationären Tendenzen gerechnet? Schaut man auf die stets in die Zukunft gerichteten Finanzmärkte, zeigt sich zur Zeit alles andere als ein einheitlichen Bild. Zwischen den Akteuren am Aktienmarkt und denen am Rentenmarkt besteht nämlich eine enorme Diskrepanz in der Wahrnehmung der Konjunkturaussichten. Lucas Zeise von der FTD hat mich darauf aufmerksam gemacht. Während die Aktienmärkte Optimismus versprühen, zeigt sich der Rentenmarkt pessimistisch. Jede der beiden Sichtweisen hat ihren Charme und ist auch konsistent. Der Unterschied muss in den Annahmen stecken. (more…) View the full article
  15. An diesem Donnerstag trifft sich der europäische Zentralbankrat zum letzten Mal in diesem Jahr. Es gäbe gute Gründe, die Zinsen zu senken, sie sind aber aus seiner Sicht nicht stark genug. Immerhin ist aber wohl doch der Punkt erreicht, an dem es nicht mehr darum geht, wann die Zinsen erhöht werden, sondern wann sie gesenkt werden müssen. Die Marktteilnehmer jedenfalls setzen darauf. (more…) View the full article
  16. MetaQuotes Software Corp. was founded on the 27th of November 2000. Its only activity was and still is development of software for financial markets. The company has achieved much within the last 7 years. We have developed 4 trading platforms, 4 mobile terminals, created 4 development environments for automated trading, issued one book, and are preparing another one for publishing. Besides, we are organizers of two world championships - Automated Trading Championship 2006/2007. When developing our trading platforms, we always do our best to make them really world-beating. We care of both their functionality and efficiency, and friendliness. For this reason, we always spent really much time and efforts on development of user interfaces of our software. In order to provide users with the most functional tools, we were always interested in knowing traders' and brokers' opinions, welcomed their comments and suggestions. All this wasn't in vain. Today, due to its characteristics, our MetaTrader 4 is the most commonly used trading platform in the world, and traders choose our trading terminals most frequently. Technological development produced the need and the possibility to create client terminals for mobile devices. We were among the first to provide traders with mobile terminals having developed them for our trading platform, MetaTrader 3. The programs were highly estimated by users. Of course, the demand was not really high at that time, but it kept growing, so we received evidence that had been an upcoming trend in the field of trading technologies. Taking up the development of trading platform MetaTrader 4, we were sure that mobile terminals would be in high demand. Several years of working in this direction produced good results. Today, mobile technologies in trading are perceived as a matter of course, and one in ten of our traders use them in their daily activities. One more upcoming trend in development was automated trading. Even our second platform, MetaQuotes, included in 2001 an integrated programming language for writing trading strategies, MetaQuotes Language (MQL). Programs intended for automated trading were called 'Expert Advisors'. Traders used them to automate their analyses of price movements and their trading as such, as well as to create their custom indicators. At that time, a group of our traders writing their own Expert Advisors (EAs) came into being and started to grow. When developing the next platforms, we did not omit to support them and continuously improved the programming language and the environment in whole. Striving after providing traders with the best development environment and the amplest opportunities, we developed a language named MQL4. By its features, it became the best language intended for programming trading strategies and custom indicators. Since it was released, automated trading has significantly grown in popularity, and the number of Expert Advisors' writers has essentially increased. Automated trading boom led us to the idea of organizing a global contest among Expert Advisors. An important feature of the contest had to be full transparency and availability of all materials, as well as absolute independency of EAs. Gradually, having considered these and some other issues, we concluded that we were able to organize such a contest. Having considered all pros and cons, we took it up, so our first championship, the Automated Trading Championship 2006 took place from the 1st of October to the 25th of December 2006. 258 developers from all over the world participated in it, and three Winners shared the prize of totally 80 000 US dollars. That Championship aroused much interest in traders. Moreover, since it was absolutely open, the Championship allowed us to collect fids of very helpful information that could be used by everybody in his or her research and development. Considering high estimate made by traders and the identified need in such a contest, we decided to make it annual. Helping traders in their hard work, we always did our best to provide them with as much information as possible. With this object in mind, we launched different websites and communities, published articles and communicated on forums. We also published the book named Forex: From Simple to Sophisticated intended for high readership of traders. We are working on the second book now that will be devoted to automated trading. It is planned to be released in electronic format and for free. We hope that the second book will be useful for traders, too, and help them to explore the market better. Looking back through 7 years of our services, we understand very well that traders and brokers play the most important role in our company's life. These were mostly your comments and suggestions that allowed us to create really functional and user-friendly software solutions. These are you who help us to become leaders on the market and who make our solutions the most popular ones in the entire world. Many thanks to you all! View the full article
  17. RSS erstellte Thema in Archiv
    Es ist wieder so weit: HERDENTRIEB feiert seinen zweiten Geburtstag – und Hirte Heusinger gibt seine Wachstumsprognose ab. Mit der grandiosen Wette für 2006 sind wir 2005 gestartet und bekannt geworden. Das nächste Jahr wird schlecht. Das Wachstum wird nur bei 1,5 Prozent oder drunter liegen. Damit ist HERDENTRIEB mal wieder aus der Herde ausgerissen, die für Deutschland um die zwei Prozent erwartet (Sachverständige 1,9 und Gemeinschaftsprognose 2,1 Prozent). Die Wette macht keinen Spaß. Es wäre die erste Wette im Blog, die ich gerne verlöre. Wie ich es auch drehe und wende, es sieht düster aus. Und das aus drei Gründen: Erstens verschlechtern sich die Finanzierungsbedingungen für die Banken und Unternehmen. Zweitens bleibt der Konsum mau. Das ist die eigentliche Enttäuschung. Und drittens sind Deutschlands tonangebende Ökonomen, der Bundesfinanzminister und der Bundesbankpräsident keineswegs alarmiert, reden sich die Welt schön und fechten Sträuße aus, die lächerlich sind. Wenn das nächste Jahr dann tatsächlich rezessiv werden sollte, wissen Letztere ganz bestimmt wieder woran es lag: an den ausgebliebenen Strukturreformen. Lesen Sie weiter und Sie werden die wahren Gründe erfahren: (more…) View the full article
  18. Die vier apokalyptischen Reiter in diesen Novembertagen heißen Dollarabwertung, Ölpreisexplosion, US-Immobiliencrash und Finanzkrise. Bisher sind die Probleme vorwiegend auf Amerika beschränkt. Wie ist der Rest der Welt betroffen? Das Wort “Stagflation” macht die Runde, aber ich kann nicht so recht daran glauben. Die Risiken, dass sich das Wachstum deutlich abschwächt, sind größer geworden. Das bedeutet niedrigere Rohstoffpreise und einen erneuten Rückgang der Inflation. Das ist gut für die Rentenmärkte. Zudem wird es immer unwahrscheinlicher, dass die EZB die Zinsen weiter erhöht. Auch das wird zu einem Rückgang der Renditen beitragen. Andererseits hat sich der Ausblick für Aktien wegen der Wachstumsrisiken eingetrübt. Mehr zu den Auswirkungen der vier amerikanischen Krisen und den Aussichten für Wechselkurse, Anleihen, Aktien und Emerging Markets in meinem monatlichen Ausblick: Wermuth’s Investment Outlook – November 2007*) (pdf, 218 KB) *) Den Investment Outlook von Dieter Wermuth in englischer Sprache gibt es einmal im Monat und er wird zunächst kostenlos auf Herdentrieb zum Herunterladen bereitgestellt. (ur) View the full article
  19. Ich bin kurz davor Dollar zu kaufen. Ja, Sie haben richtig gelesen. Die Zeit für den Dollar ist gekommen. Es ist einfach das Bauchgefühl eines langjährigen, langfristigen und fundamentalen Investors. (more…) View the full article
  20. Userguide for MetaTrader 4 Mobile SE for Smartphones is released. The new Userguide contains the full description of the features and functions of the mobile terminal for smartphones and consists of the following sections: 1. Getting Started: the terminal installation, account opening, authorization system, LiveUpdate system. 2. Terminal Settings: connection to the server and Data Center, notification of system events. 3. User Interface: menus and tabs of the program. 4. Analytics: description of built-in technical indicators. 5. Trading: order types, execution modes and trade positions. View the full article
  21. Wer zum Thema Gier, Wallstreet und US-Geldpolitik mal was sarkastisch Unterhaltsames – aber im Grunde Erschütterndes – lesen möchte, dem empfehle ich den Artikel über “Buddy Capitalism”, den Alan Abelson am 22. Oktober in der Kolumne “Up & Down Wall Street” von BARRON’S veröffentlicht hat. Er nimmt vor allem die SIVs auf’s Korn, die Structured Investment Vehicles, deren Marktvolumen nach dem letzten Stand der Dinge bei 350 bis 400 Mrd. Dollar liegt, und von denen aber selbst die meisten der “financial cognoscenti” bis vor kurzem noch nie etwas gehört hatten. Da brennt gerade die Hütte, aber keine Sorge, schreibt Alan Abelson, Henry Paulson, der US Finanzminister, wird das Problem schon lösen. Er weiß, was die Leute von der Wall Street brauchen, er war ja die meiste Zeit seines Berufslebens bei Goldman Sachs, dem führenden Brokerhaus. Er “versteht, welche zentrale Rolle Banker und Makler für das Wohlergehen dieser reichen Nation spielen.” (more…) View the full article
  22. Acht Jahre ist der Euro nun alt. Ganz verschiedene Länder mit unterschiedlichen Kulturen und wirtschaftlichen Strukturen haben es fertig gebracht, einen einheitlichen Binnenmarkt zu schaffen. Und damit der gut funktioniert, haben sie sich dazu noch eine gemeinsame Währung gegeben – ein Projekt, von dem die Staatenlenker Europas schon seit den späten 60er Jahren geträumt haben. Das sollte nicht allein die wirtschaftliche, sondern vor allem auch die politische Einheit Europas vorantreiben. Nun lassen sie die Europäische Zentralbank (EZB) über ihr geldpolitisches Schicksal entscheiden. Die Schwierigkeit dabei ist nur, dass diese gemeinsame Geldpolitik nicht die Probleme einzelner Staaten ausbügeln kann – so wie es früher die eigene Geldpolitik hätte tun können. Darüber hinaus wirkt der eine Zins, den die EZB setzt, in Ländern mit unterschiedlichen Strukturen ganz verschieden. Das kann zu Spannungen in der Währungsunion führen. Sollte sich ein Mitglied deshalb zum Austritt veranlasst sehen, ist deren Zukunft eher ungewiss. Der US-Ökonom Barry Eichengreen hat sich kürzlich ausführlich mit der Frage des Auseinanderbrechens von Euroland beschäftigt.*) Sein Fazit: Auch wenn der schlimmste Fall nicht grundsätzlich auszuschließen ist, ist er doch sehr unwahrscheinlich, weil die Kosten eines Austritts einfach zu hoch sind. (more…) View the full article
  23. http://blog.zeit.de/herdentrieb/wp-content/uploads/2007/11/ecb_und_fed_zinsen_071031.gif Am Mittwoch hatte die Fed die Zinsen gesenkt, mehr oder weniger wie erwartet um 25 Basispunkte auf 4,5 Prozent, am Donnerstag brechen die amerikanischen Aktienmärkte um anderthalb Prozent ein. Als die Fed im September erstmals in diesem Zyklus die Funds Rate zurückgenommen hatte, war das noch mit einem Kursfeuerwerk begrüßt worden. Damals hatten die Marktteilnehmer noch fest darauf vertraut, dass es die Notenbank wieder einmal richten würde, und dass die alte – wenn auch nicht zuverlässige – Regel gelten würde, dass es sich meist lohnte, dann massiv in Aktien umzuschichten, wenn die Fed den Hebel auf Expansion umlegte. (more…) View the full article
  24. Die Überschrift mag provokant erscheinen und ich vermute, dass sie vielen sauer aufstößt. Dennoch, es gibt in Deutschland kein Inflationsproblem, gestern nicht, heute vielleicht ein bisschen, morgen aber schon wieder nicht. Klar, Milch und Butter und fast alle Nahrungsmittel, dazu Benzin und Heizöl und Strom sind deutlich teurer geworden. Hat alles direkt und indirekt etwas mit den höheren Energiepreisen zu tun, die uns die boomende Weltwirtschaft und der endlose Konflikt im Nahen Osten beschert haben. Im September betrug die Inflationsrate bei den Verbraucherpreisen 2,4 Prozent im Vorjahresvergleich – vor einem Jahr waren es noch 1,0 Prozent. Sieht nicht schön aus. Im Dezember könnte die Inflationsrate leicht sogar bei 2,7 Prozent liegen. Dann ist aber Schluss und wir könnten schnell wieder bei unter 2 Prozent landen – weil es dann positive Basiseffekte gibt und die Energiepreishausse bis dahin ausgelaufen sein dürfte. (more…) View the full article
  25. Ich war zu pessimistisch in meiner Markteinschätzung. Die Akteure gehen bisher davon aus, dass die Finanzkrise entweder schon überwunden, nicht so schlimm oder beherrschbar ist. Die Zentralbanken werden es schon richten. Wer sich daran hielt, hat in den vergangenen Wochen gut Geld verdient. Der Konsens ist, dass die leichte Wachstumsabschwächung in den USA mehr als wettgemacht wird durch den asiatischen Wirtschaftsboom. Meine Zweifel an dieser Geschichte sind nicht verschwunden. Ganz im Gegenteil, weder die Finanzkrise noch die amerikanische Immobilienkrise sind überwunden. Sie werden einen stark negativen Einfluss auf das globale Wirtschaftswachstum und damit auf die Aktienmärkte haben. Zudem haben wir zwei weitere Krisen, die es in sich haben: die Ölkrise und den Dollarcrash. Leugnen hilft nicht – und die Struktur der Portfolios muss den neuen Realitäten Rechnung tragen. Ausführliches dazu in meinem neusten Investment Outlook: Wermuth’s Investment Outlook – October 2007*) (pdf, 233 KB) *) Den Investment Outlook von Dieter Wermuth in englischer Sprache gibt es einmal im Monat und er wird zunächst kostenlos auf Herdentrieb zum Herunterladen bereitgestellt. (ur) View the full article

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